Tanja Meurer Glasseelen

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Inhaltsangabe zu „Glasseelen“ von Tanja Meurer

Vor Camilla und Theresa stürzt sich ein Mann vom Dach des Pergamonmuseums zu Tode. Seine Augen lösen sich in Staub auf, und aus seiner Hand rollen blutige Augäpfel sowie ein antikes Fernrohr. War es Selbstmord?

Theresa schwört, dass sie kurz zuvor auf dem Dach einen ungeheuren, missgestalteten Mann wahrgenommen hatte, der den vermeintlichen Selbstmörder gestoßen hat. Dabei gibt es eine unheimliche Parallele zwischen dem vermeintlichen Selbstmörder und den Opfern eines Serienkillers, der in Berlin sein Unwesen treibt: herausgeschnittene Augen.

Obwohl sich Camilla und Theresa unter der Betreuung der Polizei in Sicherheit wähnen, nimmt der Serienkiller sie ins Visier, und wenig später verschwindet Theresa spurlos. Ist sie geflohen, weil sie sich von Andreas Grimm, dem ermittelnden Oberkommissar, bedrängt fühlte, oder wurde sie Opfer des Serienmörders? Camilla versucht, ihre Freundin auf eigene Faust zu finden und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Mit dem Namen „Sandmann“ bekommt sie einen entscheidenden Hinweis, doch der Killer ist nicht leicht zu überlisten. Von Panik getrieben, gerät Camilla in die Unterwelt der Hauptstadt und stößt dort auf rätselhafte Menschen.

Tief unter der Stadt wird währendessen wieder die ausgeweidete, augenlose Leiche einer Frau entdeckt – Theresa.

Schaurig, brutal, lesenswert!

— Losnl

Mystery-Thriller! Sehr spannend, mysteriös und schaurig!

— clary999

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  • Leserunde zu "Glasseelen" von Tanja Meurer

    Glasseelen

    Koriko

    Der Mystery-Thriller "Glasseelen" von Tanja Meurer ist endlich als überarbeitete Neuauflage bei Edition Roter Drache erschienen und um dies gebührend zu feiern und natürlich herauszufinden, wie die Geschichte um Camilla und ihren Freunde bei euch Lesern ankommt, habt ihr die Chance 10 Bücher (3 Taschenbücher, 7 eBooks im Wunschformat) für die Leserunde zu gewinnen. An der Leserunde wird selbstverständlich auch die Autorin teilnehmen und eure Fragen rund um die Geschichte und die Figuren beantwortenKlappentextVor Camilla und Theresa stürzt sich ein Mann vom Dach des Pergamonmuseums zu Tode. Seine Augen lösen sich in Staub auf, und aus seiner Hand rollen blutige Augäpfel sowie ein antikes Fernrohr. War es Selbstmord? Theresa schwört, dass sie kurz zuvor auf dem Dach einen ungeheuren, missgestalteten Mann wahrgenommen hatte, der den vermeintlichen Selbstmörder gestoßen hat. Dabei gibt es eine unheimliche Parallele zwischen dem vermeintlichen Selbstmörder und den Opfern eines Serienkillers, der in Berlin sein Unwesen treibt: herausgeschnittene Augen. Obwohl sich Camilla und Theresa unter der Betreuung der Polizei in Sicherheit wähnen, nimmt der Serienkiller sie ins Visier, und wenig später verschwindet Theresa spurlos. Ist sie geflohen, weil sie sich von Andreas Grimm, dem ermittelnden Oberkommissar, bedrängt fühlte, oder wurde sie Opfer des Serienmörders? Camilla versucht, ihre Freundin auf eigene Faust zu finden und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Mit dem Namen „Sandmann“ bekommt sie einen entscheidenden Hinweis, doch der Killer ist nicht leicht zu überlisten. Von Panik getrieben, gerät Camilla in die Unterwelt der Hauptstadt und stößt dort auf rätselhafte Menschen. Tief unter der Stadt wird währendessen wieder die ausgeweidete, augenlose Leiche einer Frau entdeckt – Theresa.Die Autorin freut sich auf eure Bewerbungen und auf eine spannende Leserunde. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr Zeit und Lust habt in den kommenden Wochen das gut 500 Seiten dicke Buch zu lesen.

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  • Mysteriös und spannend

    Glasseelen

    specialang

    07. January 2018 um 21:46

    Inhalt: Der Ausflug in das Pergamonmuseum endet für Camilla und Theresa mit einem grauenvollen Ereignis. Ein Mann stürzt sich vom Dach und seine Augen lösen sich in Staub auf. Aus seiner Hand rollen blutige Augäpfel sowie ein antikes Fernrohr. Theresa ist sich sicher, dass sie kurz zuvor einen missgestalteten Mann gesehen hat, der den Toten gestoßen hat. Hat diese Tat etwas mit dem Serienmörder zu tun, der in Berlin sein Unwesen treibt? Obwohl sich Camilla und Theresa bei der Polizei in Sicherheit wähnt, nimmt der Serienkiller sie ins Visier. Wenig später verschwindet Theresa spurlos. Camilla macht sich auf die Suche nach ihrer Freundin und gerät tief in die Unterwelt von Berlin. Meinung: Bereits der Anfang ist sehr spannend und wird ausführlich beschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch liest sich sehr gut. Die Figuren sind sehr facettenreich und authentisch gestaltet. Camilla war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie ist ein sehr starker Charakter und entwickelt sich im laufe der Geschichte immer weiter. Die Story selbst ist sehr spannend und beinhaltet auch viele gruselige Stellen. Manchmal bin ich nicht gleich mitgekommen und musste einige Passagen nochmal lesen. Was den Lesefluss ein klitzekleines bisschen gestört hat. In der Unterwelt von Berlin wurde es dann so richtig spannend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Mir hat die Geschichte gefallen und kann ich auch weiterempfehlen.

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  • Leider nichts für mich ...

    Glasseelen

    PMelittaM

    29. December 2017 um 18:58

    Camilla und Theresa hatten sich ihren Berlin-Trip anders vorgestellt: Erst fällt ihnen eine Leiche vor die Füße, einer der Polizeibeamten ist ihnen unheimlich und dann verschwindet auch noch eine von ihnen und die andere wird in mysteriöse Geschehnisse verstrickt.Tanja Meurers Roman basiert auf „Der Sandmann“ von E. T. A. Hoffmann, und wer diese Erzählung aus dem „Nachtstücke“-Zyklus nicht kennt, sollte sie vorher lesen oder sich zumindest über ihren Inhalt informieren. Ich kannte sie nicht und hatte während des Lesens des Romans schnell das Gefühl, dass mir Hintergrundinfos fehlen – und habe deshalb die Erzählung dazwischengeschoben, sie ist recht kurz und schnell gelesen. Die Idee, eine vorhandene Geschichte eines bekannten Autoren weiterzustricken, finde ich gut.Leider hat Tanja Meurers Roman bei mir trotzdem nicht funktioniert. Mein Kopfkino sprang nicht an, die Charaktere berührten mich nicht, so dass mich ihr Schicksal auch nicht weiter interessierte – obwohl, manchmal wunderte ich mich schon über Camilla, die eigentlich traumatisiert sein müsste, der man das aber kein bisschen anmerkt, die immer wieder, völlig grundlos, wie mir schien, ihre Meinung ändert, eine Meinung, die sich manchmal sehr grenzwertig darstellt, und die sich in eine Liebesgeschichte einlässt, die auf mich kein bisschen glaubhaft wirkt.Auch die Schauplätze nahmen keine plastischen Konturen in meiner Vorstellung an, ebenso die Geschehnisse, die mich nicht fesseln konnten, oft verwirrten, noch öfter langweilten sie mich, die detailfreudige Erzählung konnte daher bei mir nicht punkten, weckte eher das Gefühl von Langatmigkeit. Irgendwann fing ich an, quer zu lesen, hoffte zumindest auf ein interessantes Ende – doch auch dieses konnte mich dann nicht mehr überzeugen.Ich finde das sehr schade, war ich doch sehr gespannt auf die Geschichte. Ich denke, diese ist einfach nichts für mich, auch wenn das in dieser Totalität selten vorkommt.Von mir gibt es daher nur 1,5 Sterne (die ich, wo nötig, aufrunde), eine Leseempfehlung kann ich leider nicht aussprechen.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  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    • 2656

    PMelittaM

    25. December 2017 um 13:21
  • Gruseliger Mystery-Thriller

    Glasseelen

    Jeanette_Lube

    23. December 2017 um 18:33

    Dieser Mystery-Thriller ist 2017 erschienen in der Edition Roter Drache und beinhaltet 420 Seiten.Ein Mann stürzt sich vom Dach des Pergamon-Museums zu Tode und Camilla und Theresa werden Augenzeugen. Die Augen des Toten lösen sich in Staub auf und aus seiner Hand rollen blutige Augäpfel und ein antikes Fernrohr. Ist es Selbstmord gewesen? Theresa schwört, dass sie jemanden auf dem Dach gesehen hat, der den Selbstmörder gestoßen hat. Es gibt eine unheimliche Parallele zwischen dem vermeintlichen Selbstmörder und den Opfern eines Serienkillers, der in Berlin sein Unwesen treibt: herausgeschnittene Augen.Camilla und Theresa denken, sie wären unter der Betreuung der Polizei in Sicherheit, aber der Serienkiller nimmt sie ins Visier und Theresa verschwindet spurlos. Wurde sie Opfer des Serienmörders oder ist sie nur geflohen, weil sie sich vom ermittelnden Oberkommissar bedrängt fühlte, geflohen? Camilla versucht, ihre Freundin zu finden und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Sie bekommt einen entscheidenden Hinweis mit dem Namen "Sandmann" . Jedoch ist der Killer nicht leicht zu überlisten. Camilla gerät von Panik getrieben in die Unterwelt der Hauptstadt und stößt dort auf rätselhafte Menschen.Währenddessen wird tief unter der Stadt eine ausgeweidete, augenlose Leiche einer Frau entdeckt- Theresa.Dieses Buch ist total spannend und der Schreibstil ist flüssig. Ich fand die Geschichte total aufregend und gruselig.Mystery-Thriller-Fans werden die Geschichte lieben!  

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  • Ein Thriller, der einem den Atem raubt

    Glasseelen

    Losnl

    11. December 2017 um 07:57

    Als ich dieses schaurige Cover sah, wusste ich, das Buch muss ich unbedingt lesen. Das düstere Frauengesicht, bei dem man nur in schwarze Augenhöhlen blickt, machte mich unsagbar neugierig auf das Buch und ich wurde nicht enttäuscht.Inhalt:Vor Camilla und Theresa stürzt sich ein Mann vom Dach des Pergamonmuseums zu Tode. Seine Augen lösen sich in Staub auf, und aus seiner Hand rollen blutige Augäpfel sowie ein antikes Fernrohr. War es Selbstmord?Theresa schwört, dass sie kurz zuvor auf dem Dach einen ungeheuren, missgestalteten Mann wahrgenommen hatte, der den vermeintlichen Selbstmörder gestoßen hat. Dabei gibt es eine unheimliche Parallele zwischen dem vermeintlichen Selbstmörder und den Opfern eines Serienkillers, der in Berlin sein Unwesen treibt: herausgeschnittene Augen.Obwohl sich Camilla und Theresa unter der Betreuung der Polizei in Sicherheit wähnen, nimmt der Serienkiller sie ins Visier, und wenig später verschwindet Theresa spurlos. Ist sie geflohen, weil sie sich von Andreas Grimm, dem ermittelnden Oberkommissar, bedrängt fühlte, oder wurde sie Opfer des Serienmörders? Camilla versucht, ihre Freundin auf eigene Faust zu finden und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Mit dem Namen „Sandmann“ bekommt sie einen entscheidenden Hinweis, doch der Killer ist nicht leicht zu überlisten. Von Panik getrieben, gerät Camilla in die Unterwelt der Hauptstadt und stößt dort auf rätselhafte Menschen. Tief unter der Stadt wird währenddessen wieder die ausgeweidete, augenlose Leiche einer Frau entdeckt – Theresa.„Glasseelen“ ist der erste Band der Reihe „ Schattengrenzen“ von Tanja Meurer. Es handelt sich hierbei um einen Mysterie – Thriller. Die Autorin entführt in eine Welt, in der Realität und Fiktion, wie Schatten ineinander fließen. Es ist nichts so, wie es zunächst scheint…„Das Bild eines offenen Frauentorsos, in dem ein feines Räderwerk dargestellt wurde, dominierte ihr Sichtfeld.“ ( S. 30 )Von Anfang an, überzeugte mich vor allem der wunderbar flüssige Schreibstil der Autorin. Hierbei gelingt es ihr ausgezeichnet, den Leser durch realistische, authentische, dramatische, düstere, aber auch mystische Ereignisse, an die Geschichte zu fesseln, ihn eintauchen, mitfühlen und erschaudern zu lassen.Wir begleiten die beiden Freundinnen Camilla und Theresa auf einer Besichtigungstour durch Berlin. Doch am Pergamonmuseum stürzt sich vor ihnen ein Mann in den Tod. Die jungen Frauen erleben dieses schreckliche Ereignis, als Zeugen hautnah mit. Es entstehen Bilder im Kopf, welche man selbst als Leser, nicht wieder so schnell vergisst. Doch war es Mord oder Selbstmord?Somit ist man ab der ersten Seite in die Geschichte involviert und kann sich der düsteren und geheimnisvollen Atmosphäre kaum entziehen.Nachdem auch Theresa spurlos verschwindet, macht sich die selbstbewusste Camilla auf die Suche nach ihrer Freundin. Warum hatte Theresa solche Angst vor dem Ermittler Grimm, oder ist sie dem Serienmörder zum Opfer gefallen, der seit Jahren sein Unwesen in Berlin treibt?Bei ihrer Suche, gelangt Camilla unverhofft in Berlins Unterwelt. In Ancienne Cologne trifft Camilla auf eine Welt, voller undurchschaubarer und seltsamer Menschen. Wie sich schließlich herausstellt, verhalf Amadeo, ein sehr alter Mann, Camilla bei ihrer Flucht. Doch irgendetwas scheint er zu verbergen. Welches Geheimnis versucht er zu hüten?Chris hingegen vertraut Camilla sofort. Dieser nimmt sich der jungen Frau an und versucht mit ihr gemeinsam, des Rätsels Lösung zu finden. Als Grundidee, bindet die Autorin, Teile der Schauernovelle „Der Sandmann“ von E.T.A. Hoffmann mit ein. Diese fiktiven Auszüge sind äußerst spannend verankert, benötigen aber intensivere Aufmerksamkeit beim lesen.“ >>Ei Thanelchen<<, erwiderte diese, >>weißt du das noch nicht? Das ist ein böser Mann, der kommt zu den Kindern, wenn sie nicht zu Bett gehen wollen und wirft ihnen Händevoll Sand in die Augen, dass sie blutig zum Kopf herausspringen, die wirft er dann in den Sack und trägt sie in den Halbmond zur Atzung für seine Kinderchen; die sitzen dort im Nest und haben krumme Schnäbel, wie Eulen, damit picken sie der unartigen Menschenkindlein Augen auf.<< ( S. 276 )Ich für meinen Teil, kannte diese Novelle nicht und hatte daher in der Unterwelt gewisse Probleme, aufgeführte Namen zuzuordnen und geschilderte Ereignisse zu verinnerlichen. Oftmals musste ich einige Passagen zweimal lesen, um den Sinn erfassen zu können. Dennoch ist es der Autorin gelungen, eine schaurige, mystische und düstere Atmosphäre zu erschaffen, die mich wahrlich in den Bann zog und nicht mehr los ließ.„Holzpüppchen dreh dich – Holzpüppchen dreh dich! Sie fuhr zusammen. Hatte sie die Worte wirklich gehört? ( S. 155 )Der Handlungsverlauf ist durch einen hohen Spannungsbogen geprägt, welcher durch mysteriöse, brutale, aber auch angsteinflössende Passagen, perfekt untermauert wird. Das Buch wirkt auf mich sehr nachhaltig, denn ich glaube, mir wird zukünftig bei jedem Berlin Besuch, die Geschichte in den Sinn kommen und mir einen Schauer über den Rücken jagen.Dieses Buch kann als gut und gerne als Einzelband gelesen werden. Doch das packende Ende, lässt den Leser bereits mit großer Spannung den nächsten Band erwarten.Fazit:Tanja Meurer hat mit „Glasseelen “ ein facettenreiches, mystisches und beeindruckendes Werk geschaffen, was von reichlich Fantasie der Autorin zeugt. Ich bin wahrlich mehr als beeindruckt, wie es ihr gelungen ist, eine solch spannende, schaurige und düstere Handlung, mit seinen unzähligen Charakteren aufs Papier zu bringen. Trotz kleinerer Schwächen, kann ich es folglich kaum mehr erwarten, den zweiten Band zu lesen und mich erneut in die angsteinflößende Welt der „Schattengrenzen“ entführen zu lassen.

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  • mitreißend, mysteriös, sehr spannend

    Glasseelen

    Manja82

    17. November 2017 um 15:22

    KurzbeschreibungVor Camilla und Theresa stürzt sich ein Mann vom Dach des Pergamonmuseums zu Tode. Seine Augen lösen sich in Staub auf, und aus seiner Hand rollen blutige Augäpfel sowie ein antikes Fernrohr. War es Selbstmord?Theresa schwört, dass sie kurz zuvor auf dem Dach einen ungeheuren, missgestalteten Mann wahrgenommen hatte, der den Selbstmörder gestoßen hat. Dabei gibt es eine unheimliche Parallele zwischen dem vermeintlichen Selbstmörder und den Opfern eines Serienkillers, der in Berlin sein Unwesen treibt: herausgeschnittene Augen.Obwohl sich Camilla und Theresa unter der Betreuung der Polizei in Sicherheit wähnen, nimmt der Serienkiller sie ins Visier, und wenig später verschwindet Theresa spurlos. Ist sie geflohen, weil sie sich von Andreas Grimm, dem ermittelnden Oberkommissar, bedrängt fühlte, oder wurde sie Opfer des Serienmörders? Camilla versucht, ihre Freundin auf eigene Faust zu finden und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Mit dem Namen „Sandmann“ bekommt sie einen entscheidenden Hinweis, doch der Killer ist nicht leicht zu überlisten. Von Panik getrieben, gerät Camilla in die Unterwelt der Hauptstadt und stößt dort auf rätselhafte Menschen.Tief unter der Stadt wird währenddessen eine ausgeweidete, augenlose Leiche einer Frau entdeckt – Theresa.(Quelle: Edition Roter Drache)Meine MeinungDer Mystery-Thriller „Glasseelen“ stammt aus der Feder von Tanja Meurer. Es ist Teil 1 der „Schattengrenzen“ – Reihe.Das Cover empfinde ich als sehr gelungen und der Klappentext macht sehr neugierig auf das, was den Leser zwischen den Buchdeckeln erwartet.Die Charaktere hat Tanja Meurer sehr gut gezeichnet. Auf mich wirkten sie alle vorstellbar und die Handlungen konnte ich nachvollziehen.Camilla empfand ich als sehr interessant. Die meiste Zeit wirkte sie selbstbewusst, sie denkt auch viel nach, grübelt über Dinge, die anderen vielleicht gar nicht auffallen würden. Sie entwickelt sich im Verlauf der Handlung sehr weiter, wächst an ihren Aufgaben, wird immer stärker und findet ihren Weg.Chris ist an Camillas Seite. Er lebt schon länger in der Unterwelt und war mir richtig sympathisch. In meinen Augen ist Chris genau der Richtige an Camillas Seite, er hilft ihr, auch wenn ihn sein bisheriges Leben doch sehr geprägt hat.Auch die anderen Charaktere, wie Amadeo, der Camilla bei ihrer Flucht geholfen hat, aber dennoch sehr undurchsichtig für mich war, oder auch Amelie oder Melanie oder Nathanael, sie alle sind sehr gut beschrieben und fügen sich problemlos ins Geschehen hinein. Ich empfand sie alle als facettenreich und vielseitig, jeder hat seine ganz eigenen Dinge, die ihn ausmachen.Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und es hat mich echt von Anfang an mitgerissen. Tanja Meurer hat es wirklich geschafft, dass ich das Buch wie in einem Rausch gelesen habe. Ich war gefangen und habe alles um mich herum vergessen.Die Handlung empfand ich als sehr spannend gehalten. Am Anfang mag es ein wenig verwirrend sein, man muss sich erst einmal richtig zurecht finden. Aber ist man einmal drin will man nicht mehr aufhören.Das Geschehen ist mysteriös, manches Mal vielleicht ein wenig brutal und gruselig aber immer wirklich nachvollziehbar. Die Mischung aus Realität und Fiktion empfand ich als sehr gelungen. Und so ganz nebenher gibt es hier auch eine kleine zarte Liebesgeschichte. Diese fügt sich sehr gut ein, bleibt im Hintergrund.Von der Idee her hat sich Tanja Meurer der Novelle „Der Sandmann“ bedient, sie hat hier ihre ganz eigene Geschichte draus gemacht, die wirklich total faszinierend ist.Das Ende ist richtig gelungen. Man kann diesen Band eigentlich auch alleine lesen, zeitgleich aber macht der Schluss neugierig auf die Fortsetzung.FazitAlles in Allem ist „Glasseelen“ von Tanja Meurer ein mitreißender Auftakt der Mystery – Thriller – Reihe „Schattengrenzen“.Charaktere, die ich alle als sehr gut beschrieben und vielseitig empfand, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin, der den Leser mehr und mehr ins Geschehen zieht sowie eine Handlung, die spannend, mysteriös, gruselig und ja faszinierend gehalten ist, haben mich rundum begeistert und machen Lust auf mehr.Absolut zu empfehlen!

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  • Glasseelen...

    Glasseelen

    clary999

    05. November 2017 um 17:14

    Der erste Band aus der Mystery-Thriller-Reihe "Schattengrenzen"! „“Holzpüppchen dreh dich – Holzpüppchen dreh dich!““ Zitat aus dem Buch, Seite 155   Zum Inhalt: Der Ausflug ins Pergamonmuseum von Berlin endet für Camilla und Theresa abrupt mit einem entsetzlichen Ereignis. Ein unbekannter Mann stürzt vom Dach und liegt plötzlich tot vor den beiden 19-jährigen Mädchen. Seine Augen zerfallen zu Staub und in den Händen hat er ein antikes Fernrohr. Theresa hat kurz zu vor einen zweiten „Monster ähnlichen“ Mann auf dem Dach gesehen. Wurde der Tote gestoßen? War es Selbstmord oder Mord? Es scheint Parallelen zu einer aktuellen bestialischen Mordserie zu geben. Der Serienmörder wird in den Medien als „Sandmann“ bezeichnet, weil er seine Opfer verstümmelt und deren Augen entfernt. Der Oberkommissar Andreas Grimm bedrängt Camilla und Theresa unnötig. Als Theresa spurlos verschwindet, steigert sich Camillas Angst vor ihm in Panik und sie flieht. Dabei gerät sie, scheinbar unbewusst, in die Unterwelt von Berlin und begegnet seltsamen Menschen… Was Camilla nach und nach erfährt ist unfassbar! … „Das Leben gerät aus den Fugen und setzt sich danach vollkommen anders zusammen. Was bislang wichtig war, ist unwichtig. Alles ordnet sich neu.“ Zitat aus dem Buch, Seite 78 „Weglaufen kann man vor der Vergangenheit nicht. Viel wichtiger ist es, dass wir uns dieses Wissen zunutze machen.“ Zitat aus dem Buch, Seite 170 Meine Meinung: Der Schreibstil von der Autorin Tanja Meurer ist fließend, bildhaft und sehr detailliert. Die 19-jährige Camilla ist die Hauptperson und war mir sehr sympathisch. Sie ist zunächst verängstigt, aber lässt sich trotzdem nicht unterkriegen! Die ersten Seiten waren für mich sehr verwirrend (wahrscheinlich beabsichtigt ;)) und vereinzelt zu ausführlich. Camillas Empfindungen, die sie zunächst auch selbst nicht begreifen konnte, sind eindringlich und beklemmend. Warum hat sie diese extreme Angst vor Grimm? Erst in der Unterwelt von Berlin, in Ancienne Cologne, hat mich die Geschichte richtig gefesselt und nicht mehr losgelassen! Amadeo, ein alter Mann, hat Camilla bei ihrer Flucht geholfen, aber er ist undurchschaubar und scheint ein bedeutendes Geheimnis zu verbergen! Camilla ist misstrauisch… Zu Recht? Chris, der ihr in der Unterwelt zur Seite steht, vertraut sie hingegen sofort. Die anderen Personen über und unter der Stadt, manche zwar sehr außergewöhnlich, sind ebenfalls überzeugend beschrieben. Olympia, Nathanael, Amelie, Melanie, Matthias… Camilla und Chris erfahren und erleben Schockierendes! Umso mehr sie herausfinden, umso unerklärlicher scheint es zu sein. Welche wahnsinnigen Absichten hat der mordende Sandmann? Jemand scheint Camilla benutzen zu wollen. Aber wer und warum? Was ist an Camilla so besonders? Der Handlungsverlauf ist sehr spannend und mysteriös! Es wird öfters gruselig, teilweise brutal und eklig, und fantasiereich! Realität und Fiktion vermischen sich grausig! Die kleine Liebesgeschichte bleibt im Hintergrund! Die Autorin hat als Grundidee die Schauernovelle „Der Sandmann“ von E.T.A. Hoffmann ausgewählt und auf ihre eigene düstere Weise in „Glasseelen“ einfließen lassen. Es gibt nicht nur Gut und nur Böse. Die Schattierungen sind faszinierend herübergebracht! Der erste Band kann auch einzeln gelesen werden, aber das Ende hat mich doch sehr neugierig auf den nächsten Band gemacht! Sehr spannend, mysteriös und schaurig! Leseempfehlung! 4+ Sterne

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