Tanja Meurer Rauhnacht

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Inhaltsangabe zu „Rauhnacht“ von Tanja Meurer

Ein eisiger Winter hält London fest im Griff. Die Temperaturen fallen stetig, Erfrierungsopfer stehen auf der Tagesordnung. Doch die Leiche, die Anabelle in Augenschein nehmen soll, sieht aus, als sei sie zu Tode erschreckt worden. Blankes Entsetzen steht ihr ins Gesicht geschrieben. Als Anabelle von einem körperlosen Geschöpf aus Wind und Eis angegriffen wird und die Tote sich erhebt, ist klar: Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu. Zusammen mit ihrer Freundin Zaida, einer begabten Magierin, geht sie den mysteriösen Vorkommnissen auf den Grund und stößt dabei auf eine alte Sagengestalt aus Russland.

mal was anderes,cool freu mich schon auf den nächsten teil mit annabelle

— eulenmama
eulenmama

In London treibt sich eine böse Kreatur herum. Es attackiert bevorzugt junge Frauen. Und es scheint mit einer immer stärker werdenden ...

— Splashbooks
Splashbooks

Steampunk, Krimi, Mystery und eine verbotene Liebe. Handlungsort: London im 19. Jahrhundert. Spannende Geschichte mit tollen Figuren.

— TanjaKummer
TanjaKummer

Steampunk, Krimi, Romantik - eine atemberaubende Genre-Mischung. Einfach großartig umgesetzt.

— Nefertari35
Nefertari35

Ein emotionaler Steampunk-Krimi erwartet uns in Tanja Meurers neuestem Roman.

— utaechl
utaechl

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    Rauhnacht
    Koriko

    Koriko

    06. May 2016 um 17:15

    Story:Eine eisige Kältewelle hat das viktorianische London fest im Griff: die Themse ist komplett begehbar und unzählige Menschen erfrieren in der winterlichen Kälte. Als im Hyde Park die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, fordert Scotland Yard die ungewöhnlichen Ermittlerinnen der englischen Krone Annabelle Talleyrand und Madame Zaida als Unterstützung an. Schon bald zeigt sich, dass die Hilfe der beiden Frauen dringend erforderlich ist, denn ein seltsames Geschöpf aus Schnee und Eis attackiert die beiden, kann jedoch von der Magierin Madame Zaida vertrieben werden.Mit diesem Angriff endet die Serie an seltsamen Ereignissen nicht, denn die totgeglaubte Frau erwacht in der Leichenhalle und richtet unter den Ärzten ein Blutbad an. Sie stellt sich später als russische Gräfin Jewa Petrowna vor. Schnell wird klar, dass sie der Wirt des winterlichen Geschöpfes war, das nun körperlos durch London streift und für die eisigen Temperaturen verantwortlich ist. Für Annabelle und Zaida steht fest, dass sie die Kreatur schnellstmöglich aufhalten müssen, bevor diese einen neuen Körper findet …Eigene Meinung:Mit dem Kurzroman „Rauhnacht“ begibt sich Tanja Meurer erstmals in lesbische Gefilde, denn Madame Zaida und Annabelle Talleyrand sind im Geheimen ein Liebespaar. Die Geschichte bildet den Auftakt einer längeren Reihe, in der die beiden Detektivinnen verschiedene, teils übernatürliche Phänomene für die englische Königin untersuchen. Die Bücher erscheinen im Weltenschmiede Verlag und liegen bisher nur als eBook vor.Inhaltlich vermischt Tanja Meurer erneut mehrere Genre zu einem fast einzigartigen Genremix aus Steampunk, Mystery, Krimi und Horror. Was seltsam klingt funktioniert in seiner Gesamtheit sehr gut, denn die einzelnen Aspekte greifen logisch ineinander. Das wird besonders deutlich, wenn man ein wenig recherchiert und sich über das London im Jahr 1876 informiert, denn damals gab es wirklich eine extreme Kältewelle in London, die viele Menschen das Leben kostete. Auch sonst werden reale und historisch belegte Punkte eingewoben. Das können Kleinigkeiten sein, die in ihrer Gesamtheit dafür sorgen, dass „Rauhnacht“ trotz der fantastischen Elemente sehr realistisch und authentisch wirkt. Dafür sorgt auch der Kriminalfall, in dem Scotland Yard Inspector Arthur Hailey ermittelt. Der Leser lernt dabei nicht nur die damalige Polizei kennen, sondern erhält über die Beamten auch einen Einblick in die viktorianischen Ermittlungsmethoden. Es ist sehr spannend und faszinierend Annabelle und Zaida bei den Nachforschungen zu begleiten, insbesondere weil beide Damen stark aus dem Rahmen fallen. So leben sie unverheiratet zusammen – Zaida als schwarze Angolanerin und Annabelle als hosentragende Wissenschaftlerin. Dementsprechend stark bedient Tanja Meurer die zwischenmenschlichen Aspekte, denn die beiden Frauen dürfen sich neben ihrer detektivischen Arbeit auch mit alltäglichen Problemen herumschlagen. So hält die Autorin gekonnt die Waage zwischen der spannenden, actionreichen Krimihandlung und dem Einblick in die Beziehung der beiden Frauen, inklusive Eifersucht, Treue und Verlangen.Die Charaktere sind trotz des geringen Umfangs sehr gut ausgearbeitet und fallen herrlich aus dem Rahmen: Annabelle wirkt wie ein unbezähmbarer Wildfang. Sie ordnet sich selten unter, hat ihren eigenen Kopf und vertraut vollkommen ihrer geheimnisvollen Partnerin. Da auch sie ein Geheimnis umgibt, das ihre Andersartigkeit erklärt, sind ihre Reaktionen in sich schlüssig. Madame Zaida ist das komplette Gegenteil ihrer Freundin: düster, mysteriös und sehr auf ein kultiviertes Auftreten bemüht. Lediglich ihre beiden Begleiter – zwei riesige Raben – zerstören das Bild etwas, denn die beiden Vögel können sprechen und sind nie um einen Kommentar verlegen.Auch die Nebenfiguren können überzeugen – seien es der bärbeißige Hailey oder der schüchterne, sensible Constable Masters, der ebenfalls eng mit Zaida und Annabelle zusammen arbeitet. Jewa nimmt im Laufe der Handlung ebenfalls eine größere Rolle ein – in den Folgebänden wird sie wahrscheinlich häufiger auftauchen.Stilistisch legt Tanja Meurer einen sehr spannenden und gut geschriebenen Kurzroman vor. Man taucht bereits nach wenigen Seiten in die winterliche Kälte Londons ein und erlebt das viktorianische Zeitalter hautnah. Sowohl die Figuren, als auch die historischen Begebenheiten und Hintergründe sind gut beschrieben, so dass kaum Langeweile aufkommt. Da die Geschichte komplett aus Annabelles Perspektive geschrieben ist, lernt man die junge Frau sehr gut kennen – ihre Gedanken und Gefühle begleiten den Leser durch „Rauhnacht“. Auch die lesbischen Aspekte werden gut eingewoben, denn durch Jewa kommt ein wenig Würze in die Beziehung von Annabelle und Zaida. Eifersucht, Treue und Verlangen spielen eine wichtige Rolle – man darf gespannt sein, wie sich die Dreierkonstellation in den kommenden Büchern weiterentwickelt. Auf jeden Fall präsentiert die Autorin eine lesbische Geschichte fernab der üblichen Romane, die sich vorwiegend ums Coming-Out, Beziehungen und alltägliche Probleme drehen.Fazit:„Rauhnacht“ ist ein wundervoller, lesbischer Kurzroman, der in vielen Punkten vom typischen Einheitsbrei abweicht und mit einer spannenden Geschichte und tollen, authentischen Charakteren punkten kann. Tanja Meurer versteht es unterschiedliche Genres zu vermischen und etwas vollkommen Eigenständiges zu kreieren. Wer lesbische Geschichten sucht, die aus dem Rahmen fallen, ist bei der „Annabelle Talleyrand“-Reihe ebenso gut aufgehoben wie Steampunk-Fans. Sehr zu empfehlen.

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  • Leserunde zu "Rauhnacht: Ein Anabelle-Talleyrand-Roman" von Tanja Meurer

    Rauhnacht
    Luca-Seraphin

    Luca-Seraphin

    Steampunk, Krimi, Mystery und eine außergewöhnliche, verbotene Liebe 1876 - Ein eisiger Winter hält London fest im Griff. Die Temperaturen fallen stetig, Erfrierungsopfer stehen auf der Tagesordnung. Doch die Leiche, die Anabelle in Augenschein nehmen soll, sieht aus, als sei sie zu Tode erschreckt worden. Blankes Entsetzen steht ihr ins Gesicht geschrieben. Als Anabelle von einem körperlosen Geschöpf aus Wind und Eis angegriffen wird und die Tote sich erhebt, ist klar: Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu. Zusammen mit ihrer Freundin Zaida, einer begabten Magierin, geht sie den mysteriösen Vorkommnissen auf den Grund und stößt dabei auf eine alte Sagengestalt aus Russland. .... Rauhnacht ist der Beginn einer Steampunk-Reihe um zwei außergewöhnliche Damen: Anabelle Talleyrand, einer französischen Wissenschaftlerin, die nicht mehr viel Menschliches an sich hat und der angolanischen Magierin "Madame Zaida". Beide Damen verbindet mehr als nur die Arbeit an unheimlichen Fällen ... Die Novelle Rauhnacht ist im vergangenen November beim Weltenschmiede Verlag erschienen. Die Novelle umfasst 164 Seiten. Jeder Interessent ist gern eingeladen Teilzunehmen und sich dafür zu bewerben. Ihr seid frei ein wenig mitzurätseln und euch ein paar Gedanken über das Winterwesen zu machen Bis zum 28.03. könnt ihr euch zur Leserunde bewerben. Der Weltenschmiede Verlag verlost 10 Büchern als eBook. Die Formate epub und mobi stehen zur Verfügung. Da es dieses Mal keine Printausgabe gibt, bekommt jeder Teilnehmer (von mir) das Poster "Die Nacht der Schwäne". Natürlich sind die beiden Damen - Anabelle und Zaida - darauf abgebildet. Es ist eine von vielen Illustrationen rund um die beiden Damen.

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    • 154
  • Zwei Ermittlerinnen für das Magische

    Rauhnacht
    Primrose24

    Primrose24

    19. June 2015 um 15:43

    Eine ungewöhnliche Kältewelle sucht die Stadt London heim. Bei den eisigen Temperaturen wird die Leiche einer Frau gefunden, in deren erfrorenen Zügen das blanke Entsetzen zu lesen ist. Anabelle und Zaida, zwei außergewöhnliche Ermittlerinnen für das Übernatürliche werden zu Rate gezogen und stoßen noch am Tatort auf eine unheimliche Kreatur aus Schnee und Eis. Zaida und ihre Magie können die Beiden nur knapp vor einer Katastrophe retten. Und zu allem Überfluss bleibt nicht einmal die Leiche der erfrorenen Dame lange tot. Das Buch ist der erste Teil einer sich entwickelnden Reihe um die beiden Protagonisten Ana, deren Körper eine Maschine ist und Zaida, einer Magierin. Persönliche Details und Hintergrundinformationen zu den Beiden werden im Laufe der Geschichte immer wieder eingeworfen, wobei die wahre Geschichte der Beiden nur in Bruchstücken an den Leser weitergegeben wird. Als Erzählerin wird das Geschehen dabei hauptsächlich aus Anas Perspektive geschildert. Gelegentlich wirken Anas gedankliche Monologe in der Erzählung etwas störend. Vor allem in den Kampfszenen leidet der Spannungsbogen ein bisschen unter diesen gedanklichen Abschweifungen. Die mystische und magische Komponente der Erzählung ist sehr schön ausgearbeitet und es werden hier auch nicht die typischen „klischeehaften“ bösen Kreaturen als Gegenspieler der Protagonisten verwendet. Ein schönes Extra sind auch die beiden sprechenden Raben von Zaida für alle Tierliebhaber unter den Lesern. Das Ende ist ein wenig kurz gehalten, aber das ist und bleibt wohl Geschmackssache. Außerdem verspricht es auf jeden Fall weitere Geschichten um Zaida und Ana, da es doch ein wenig offen bleibt. Insgesamt erzählt das Buch eine sehr schöne mystische Geschichte, mit sympathischen und auch ungewöhnlichen Protagonisten. Für Fantasyliebhaber ist die Geschichte trotz kleiner erzählerischer Schwächen auf jeden Fall zu empfehlen. Ich bin gespannt, wie es mit den Beiden weitergeht.

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  • Rauhnacht: Ein Anabelle-Talleyrand-Roman, rezensiert von Götz Piesbergen

    Rauhnacht
    Splashbooks

    Splashbooks

    15. June 2015 um 10:14

    Ist es Urban Fantasy? Ist es Steampunk? Ist es Horror? Tanja Meurers "Rauhnacht: Ein Anabelle-Talleyrand-Roman" widersetzt sich jeglicher eindeutiger Genre-Zuordnung. Und gewinnt dadurch einen gewissen Charme. Die Autorin wurde 1973 in Wiesbaden geboren. Sie ist die Tochter einer Graphikerin und Malerin und ist deshalb seit 1997 nebenberuflich als Illustratorin tätig. Ebenso ist sie auch als Bauzeichnerin und Autorin aktiv. Das Detektivduo ist bereits in früheren Geschichten von ihr aufgetreten. Das viktorianische London: Eine mysteriöse Frauenleichen wird aufgefunden und das Detektivduo Anabelle und Zaida herbeigerufen. Schnell wird klar, dass eine unheimliche Kreatur hinter diesem Mord steckt. Ein Wesen, das in der immer stärker werdenden Kälte gedeiht. Und schon bald wird klar, dass dieser Fall außergewöhnlich ist. Denn die Ermordete erwacht bald zum Leben und kommt in die Obhut des Duos. Und Anabelle muss erkennen, das ihr Körper, der mechanischer Natur ist, der Kälte nicht gewachsen ist. Wie bereits eingangs geschrieben, widersetzt sich "Rauhnacht" der genauen Einordnung in eine literarische Kategorie. Anabelle zum Beispiel, die keinen natürlichen Körper hat, erinnert an Steampunk, wobei weitere Elemente dieses Genres nicht weiter in der Novelle auftauchen. Aber auch der Handlungsort eines viktorianischen Londons passt dazu. Hingegen erinnern die Gefahr und Zaida, die eine Zauberin ist, an das Urban Fantasy-Genre, in dem ja durchaus einige Horror-Elemente mit einer phantastischen Story vermengt werden.Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21990/rauhnacht_ein_anabelle_talleyrand_roman

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  • Hier sollte man sich warm anziehen

    Rauhnacht
    TanjaKummer

    TanjaKummer

    14. June 2015 um 13:49

    In »Rauhnacht« geht es gleich ziemlich kalt zur Sache.  Ein eisiger Winter hält London fest umschlossen. Doch ein Erfrierungsopfer ist nicht wie die anderen. Denn die junge Frau ist kurz darauf in der Leichenhalle weder tot, noch ein Opfer. Und sie hat irgendetwas mit der unnatürlichen Kälte zu tun. Anabelle Talleyrand, einer französischen Wissenschaftlerin, soll den mysteriösen Fall untersuchen. Doch um die Ermittlerin ranken sich selbst Geschichten. Und nur die Menschen in ihrem engsten Umfeld wissen davon, dass Ana kein Mensch mehr ist. Sie ist eine Maschine, in der ihre Seele transferiert wurde. Zusammen mit ihrer Freundin, die angolanische Magierin »Madame Zaida« und ihren zwei Raben, beginnen sie ihre Untersuchungen im London des 19. Jahrhunderts. Eine spannende Krimi-Geschichte mit viel Mystery. Die Autorin schafft es gekonnt den Leser immer wieder mit neuen Entwicklungen zu fesseln. Ihre Figuren sind rund und mit dem tollen Handlungsort verwoben.  Und wer beim Lesen ins Frösteln gerät, der sollte mal auf sein Thermometer sehen ... man kann ja nie wissen. :) 

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  • Das Buch bietet, was die Autorin verspricht

    Rauhnacht
    santina

    santina

    09. June 2015 um 21:50

    Zum Inhalt: Anabelle und Zaida werden zu einer toten Frau in einem Park gerufen, die auf den ersten Blick der in London vorherrschenden Kälte zum Opfer gefallen ist, allerdings steht der Toten das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Dann aber wird Anabelle von etwas angegriffen, das aus Wind und Eis zu bestehen scheint und die Tote erhebt sich. Die beiden Frauen stossen bei ihren Nachforschungen auf eine mysteriöse russische Sagengestalt und diese Erkenntnis bringt sie weiter in Gefahr…   Meine Gedanken zum Buch: Steampunk, Krimi, Mystery und eine außergewöhnliche, verbotene Liebe Steampunk: Im Steampunk werden futuristische Funktionen mit dem viktorianischen Zeitalter verknüpft, man könnte es als Retro-Futurismus bezeichnen, eine Sicht auf die Zukunft, wie sie in der Vergangenheit entstanden sein könnte. Das sagt Wikipedia. Protagonistinnen: Anabelle ist, wenn man es genau nimmt, eigentlich tot, um weiter zu existieren, ist sie auf Technik und die Hilfe ihrer Freundin Zaida angewiesen. Zaida ist eine dunkelhäutige Magierin und passt damit genau so wenig in das Bild das man gemeinhin vom London zum Ende des 19. Jahrhunderts hat. Zusammen werden sie von Inspektor Hailey bei Ermittlungen in sonderbaren Fällen hinzugerufen. Geschichte: Im Hauptstrang dreht sich alles um die Bedrohung aus Wind und Eis, die gefunden und ausgeschalten werden muss, damit sie nicht noch mehr Schaden anrichten kann. Dabei geraten beide Frauen in Gefahr. In einem Nebenstrang wird klar, das Anabelle und Zaida einander nicht nur durch Freundschaft verbunden sind. Dabei hat Tanja Meurer die Unsicherheit von Anabelle herausgestellt, weil dieser nicht klar ist, ob oder Zaida sie noch lieben kann, wo ihr Leben und damit auch ihr Herz und die Seele immer mehr von der Technik übernommen werden. Tanja Meurer hat einen sehr lebendigen Schreibstil, durch den sie Bilder im Kopf erzeugt, die Schauplätze, aber auch Handlungen zeigen. Die Handlung ist insgesamt spannend, der Leser wird direkt mitten in den Fall katapultiert, aber für mich war der Spannungsbogen nicht immer vorhanden, was mich gelegentlich dazu verleitet hat, einige Absätze zu überspringen. Cover: Im Zentrum des Covers sind die beiden Raben von Zaida zu sehen. Doch wenn man genau hinschaut, sieht man, dass es sich bei den schwarzen Schatten links und rechts auf dem Cover um die Umrisse von zwei Frauen handelt. Fazit: Steampunk, Krimi, Mystery und eine außergewöhnliche, verbotene Liebe – so umschreibt Tanja Meurer ihren Roman. Und das Buch bietet das, was sie verspricht. Auch wenn ich festgestellte habe, dass Steampunk nicht mein Genre ist, so hat mir die Geschichte gut gefallen, ich ziehe lediglich einen Stern ab für den unterbrochenen Spannungsbogen.

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  • Der Funke wollte nicht springen ...

    Rauhnacht
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    11. May 2015 um 06:08

    Meinung Von Tanja Meurer habe ich bis jetzt nur eine Geschichte gelesen, diese wiederum hatte mich aber schwer beeindruckt. Das heißt, „Rauhnacht“ stand unter hohem Druck, die Erwartungen zu erfüllen. Ist die Geschichte daran zerbrochen oder muss ich meine Begeisterung zügeln? Ich entdecke seit einiger Zeit das Genre „Steampunk“ für mich. Die vielen Interpretationsmöglichkeiten, manchmal mit einem Hauch Fantasy gepaart locken einfach und ich wehre mich nicht gegen ihren Ruf. „Rauhnacht“ soll ebenfalls Steampunk sein, gepaart mit Fantasy und einem guten Schuss Krimi. Diese Mischung machte mich ganz kribbelig und deswegen war ich wirklich gespannt, auf was ich hier treffen würde. Wer also was gegen einen Genre-Mix hat, sollte vielleicht von diesem Buch absehen. ;-) Wie im Klappentext erwähnt, handelt die Geschichte in erster Linie von Anabelle Talleyrand. Eine Ermittlerin, die anders ist. Ich würde behaupten, sie und ihre Freundin Zaida betreiben so etwas wie eine Detektei, nur anders, das geht nicht ganz so klar hervor. Anabelle ist kein Mensch, was wiederrum sehr schnell geklärt wird. Sie ist eine Maschine und dennoch hat sie sehr menschliche Gefühle, Gedanken und Bedürfnisse, die sie oft selbst überraschen. Ich mochte Anabelle, denn sie handelt nicht typisch. Sie denkt klar und strukturiert ohne dieses ständige Gefühlsblabla. Selbst wenn sie etwas tut, von dem sie weiß, dass sie es hätte nicht tun sollen, steht sie dazu, redet darüber, entschuldigt sich und meint es auch so. Lügen liegt ihr nicht, aber da weiß ich nicht, ob das mit ihrem Maschinenkörper zusammenhängt oder in ihre Seele verankert und ein Rest ihres menschlichen Seins ist. Ich konnte ihre Handlungen zumeist nachvollziehen und auch ihren Gedankengängen folgen. Bei Zaida sieht das schon wieder ganz anders aus und ihr erster Auftritt war wirklich beeindruckend. Sie ist eine Hexe (lassen wir mal außen vor, ob gut oder nicht) und eine ziemlich gute. Zu ihren Handlangern/Freunden/Seelenverwandten gehören zwei Raben, die auch noch sprechen können. Während Anabelle den Steampunk einbringt, ist es Zaida die für das Fantastische sorgt. Sie bringt die Magie ins kalte London und ich fand es einfach nur klasse! Von Zaida und ihrer Magie hätte ich gerne mehr gesehen, aber obwohl sie eine große Rolle spielte, war sie eben nur eine Nebenfigur. Zaida war mystisch, mysteriös, einmalig. Sie hatte diesen Reiz des Ungewöhnlichen, Außergewöhnlichen. Ich wusste einfach, dass Zaida Geheimnisse hat, die ich unbedingt erfahren will, aber es nie würde! Die Handlung als solche ist eigentlich schnell erklärt und ich finde, dass der Klappentext schon genug Möglichkeiten für Vermutungen bietet, weswegen ich da gar nicht groß eingehen werde. Nun ist es so, dass ich bei einem Krimi gerne mitrate. Diese Geschichte ist ein „erster Fall“, also Krimi. Deutet auch am Anfang alles drauf hin und ich fing recht früh an, alle des Mordes zu verdächtigen (es gab keinen Gärtner, das machte es für mich echt schwer! :-D ). Nun ist es aber so, das Anabelle so ziemlich alle Vermutungen denkt und ich daher immer alles wusste. Ich sehe alles was passiert, ich kenne so ziemlich jeden Schritt und leider Gottes wusste ich (und auch alle anderen) recht schnell, wer der Täter ist, warum er es getan hat und wie wir gegen ihn vorgehen werden. Im Prinzip war die Krimi-Handlung wie ein offenes Buch und ich konnte mich zurück lehnen und brauchte nur zusehen. Und das langweilte mich ziemlich schnell. Wie gesagt, bei Krimis will mein Kopf etwas zu tun haben, grübeln, rätseln, allen den Mord unterstellen: Ich will Miss Marple sein! Das durfte ich hier nicht, und das schmälerte mein Leseerlebnis erheblich! Kommen wir zum nächsten Kritikpunkt: Steampunk! Kaum vorhanden, außer in Form von Anabelle, aber auch hier eher wenig bis kaum. Würde sie nicht selbst immer mal denken, dass sie eine Maschine ist und würde nicht einmal erwähnt werden, dass auf dem Dachboden allerlei „Zeugs“ steht, was ich persönlich mit Steampunk verbinde, hätte ich diesen Genrezusatz recht schnell vergessen. Was schade ist, denn der Ansatz ist da! Die Geschichte schreit an einigen Ecken geradezu nach mehr Steampunk. Ich auch, aber niemand hörte mich. Was den Fantasy-Aspekt angeht, da sieht die Sache ganz anders aus. Genial eingebracht und umgesetzt. Interessante Einbringung von Märchengestalten gegen die die Londoner Polizei angehen muss. Die Polizei, wenn ich schon mal da bin machen wir mit ihr weiter. Der Inspekteur weiß um die Wesenheiten, die es noch gibt, er arbeitet bei Scotland Yard und bei Bedarf auch mit Zaida / Anabelle zusammen. Er ist eine wirklich interessante Person, von der ich leider auch viel zu wenig zu sehen bekam. Einige Dinge, die hätten noch gar nicht gesagt werden brauchen, erfuhr ich so ziemlich gleich am Anfang und das nahm auch der Figur den Reiz. Die Autorin lässt kaum einer Figur ihre Geheimnisse und legt alles offen, was den Leser vielleicht zum Weiterlesen anregen könnte. Und das ist nicht nur bei der Polizei so, auch bei Anabelle und Zaida wird ziemlich schnell einiges verraten, was meiner Meinung nach, auch noch etwas geheim hätte bleiben können. Vom Schreibstil her kann ich nicht meckern. Tanja Meurer weiß, was sie kann und sie kann schreiben! Ohne Probleme und mit scheinbarer Leichtigkeit malt sie Bilder mit Wörtern. Ich war sofort wieder von ihrem Stil begeistert. Lebhaft, bildgewaltig und einfach mitreißend. Wenn der Rest nur nicht wäre. Die Handlung musste leider ohne Spannung auskommen, die Figuren durften nicht leben und auch die Beziehung zwischen Anabelle und Zaida geht unter. Es gibt zwar ein kleines Intermezzo, aber das ist eher der Not geschuldet, als wirklichem Interesse der Frauen. Es war mir nicht immer klar, ob Anabelle und Zaida nun ein Paar im eigentlichen Sinne sind, oder nur verdammt gute Freundinnen. Und das ist nicht das einzige, was nur angerissen wird. Ich weiß, dass hier noch mehr Teile folgen sollen, aber irgendwie fehlte es mir hier an einigem. Es fühlte sich manchmal so an, als hätte die Autorin sich einerseits nicht getraut, mehr zu schreiben, wo es ruhig mehr hätte sein können, andererseits schien es, als wäre viel gekürzt worden. Das Ende konnte mich nun also auch nicht mehr überraschen. Ich las es, nahm es an und war enttäuscht. „Rauhnacht“ könnte so viel mehr sein und ich denke, dass ein paar Seiten mehr, der Geschichte, der Handlung als solcher und auch den Figuren sehr gut getan hätten. Fazit „Rauhnacht“ hätte ein Highlight werden können, denn die Geschichte hat alles, was sie dazu braucht. Leider aber immer nur ein Stückchen und um die Erwartungen auszufüllen, fehlt immer das gewisse Etwas. Allein vom Schreibstil her lohnt es sich, die Geschichte zu lesen. Andererseits sollte man von der Handlung und den Figuren nicht zu viel erwarten. Bewertung Nach mehrtägigem Nachdenken vergebe ich hier schweren Herzen leider nur 2 von 5 Marken. Meiner Meinung nach kann es Tanja Meurer viel, viel besser! Sie kann tiefe, lebendige Figuren entwerfen und eine Handlung, die vor Spannung fast platzt. Ich weiß das, ich habe es bei „Der Rebell“ gesehen. Liebe Grüße Tilly

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  • Rauhnacht von Tanja Meurer

    Rauhnacht
    Nefertari35

    Nefertari35

    09. May 2015 um 17:28

    Kurze Inhaltsangabe: Ein eisiger Winter hält London fest im Griff. Die Temperaturen fallen stetig, Erfrierungsopfer stehen auf der Tagesordnung. Doch die Leiche, die Anabelle in Augenschein nehmen soll, sieht aus, als sei sie zu Tode erschreckt worden. Blankes Entsetzen steht ihr ins Gesicht geschrieben. Als Anabelle von einem körperlosen Geschöpf aus Wind und Eis angegriffen wird und die Tote sich erhebt, ist klar: Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu. Zusammen mit ihrer Freundin Zaida, einer begabten Magierin, geht sie den mysteriösen Vorkommnissen auf den Grund und stößt dabei auf eine alte Sagengestalt aus Russland. (Quelle: Klapeentext "Rauhnacht" von Tanja Meurer) Schreibstil, Protagonisten, Sonstiges: Tanja Meurer hat einen ganz eigenen Schreibstil, den man nicht mit anderen Autoren vergleichen kann, der einen aber sofort gefangen nimmt. Sie schafft es die Genre Steampunk, Krimi, Romantik und Paranormales auf einzigartige Weise zu mischen. Wirklich sehr gut gelungen. Zudem verarbeitet die Autorin einige Mythen in der Story, die wirklich spannend und sehr interessant sind. Die Spannung der Geschichte ist fast greifbar, die Orte sehr authentisch und die Figuren lebendig. Die Protagonisten sind sehr sehr gut beschrieben. Hier sind die Frauen die starken, kämpferischen und vor allem sehr durchsetzungsfähigen Charaktere. Das Cover ist sehr mystisch, ein bißchen düster und überaus ansprechend. Eigene Meinung: Ich habe bisher noch nicht viel aus dem Bereich Steampunk gelesen, war aber bisher auch nicht so überzeugt. Dieses Buch hat mir aber sofort, von Anfang an gefallen. Es ist spannend, mitreißend, emotional und mystisch. Die Genremischung ist mal was anderes, aber sehr gut. Ich mochte auch die Figuren sehr gerne. Tanja Meurer hat mir mit diesem Buch gezeigt, das man ein Genre nicht gleich aufgeben darf, wenn man ein paar nicht so gute Exemplare gelesen hat. "Rauhnacht" bekommt eine große Leseempfehlung von mir und ich gebe fünf Sterne.

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  • Phantastischer Steampunk-Krimi voller starker Charaktere

    Rauhnacht
    utaechl

    utaechl

    06. May 2015 um 17:22

    Ein emotionaler Steampunk-Krimi erwartet uns in Tanja Meurers neuestem Roman. Starke Charaktere, ein glaubhaftes Setting und eine alte Sagengestalt konnten mich überzeugen. Inhalt: London erlebt einen der kältesten Winter seit Menschengedenken. Die Erfrierungsopfer häufen sich. Annabelle Talleyrand wird zu einem der Opfer gerufen, der blankes Entsetzen ins Gesicht geschrieben ist. Wenig später kehrt die Tote grausam unter die Lebenden zurück und Annabelle zeigt sich ein Gegner, dessen Element die Kälte zu sein scheint. Ihre Ermittlungen führen sie zusammen mit ihrer magisch begabten Freundin Zaida auf die Spur einer alten Sagengestalt. Setting und Stil: Die Handlung spielt im Londoner Winter des Jahres 1876. Tanja Meurer gelingt es perfekt, diese Zeit zum Leben zu erwecken und durch die Elemente, die Annabelle und Zaida auszeichnen, zu ergänzen. Man fühlt sich sofort heimisch und kann die Welt und die Handlung unbeschwert auf sich wirken lassen. Erzählt wird aus Annabelles Sicht, wodurch die Nähe zwischen ihr und dem Leser intensiviert wird. Charaktere: Das Buch zeichnet sich durch seine sehr starken weiblichen Charaktere aus. Allen voran Annabelle, die schon durch ihre Existenz etwas Besonderes ist. Ihre Partnerin nimmt als Magierin ebenfalls eine Sonderrolle in der Gesellschaft ein. Weitere starke Frauen ergänzen das Duo, ohne dass die Männer ganz zu kurz kommen. Insgesamt eine sehr gelungene Mischung, die gerne noch mehr Abenteuer erleben sollte. Geschichte: Tanja Meurer gelingt es einer alten Sagengestalt neues Leben einzuhauchen und sie zum Zentrum einer spannenden Steampunk-Krimigeschichte zu machen. Eine gelungene Herausforderung für Annabelle, über deren Leben und Lieben wir einiges erfahren. Die Handlung fesselt, so dass man wohl nicht umhin kommt, das Buch in einem Rutsch zu lesen. Alles ist stimmig und glaubhaft. Es bringt Spaß, mit zu rätseln und zu fiebern und sich in einen eisigen Winter des vorletzten Jahrhunderts versetzen zu lassen. Fazit: Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wäre es mehr von Annabelle und Zaida. Ein Buch, das mich perfekt in eine Zeit versetzt hat, die ich als Steampunkfan so liebe. Starke und interessante Charaktere, glaubhafte und fesselnde Handlung, besser geht es kaum. Eine absolute Leseempfehlung für Fans des Genres, starker Frauenfiguren und/oder spannender phantastischer Krimihandlungen.

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  • Einfach nur der Hammer!!

    Rauhnacht
    Kitty411

    Kitty411

    05. April 2015 um 21:35

    Zum Buch: „Rauhnacht“ von Tanja Meurer ist ein Steampunk-Mystery-Roman, der am 07.11.2014 im Weltenschmiede Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/B00S189IG0/lovebook-21 Klappentext: Ein eisiger Winter hält London fest im Griff. Die Temperaturen fallen stetig, Erfrierungsopfer stehen auf der Tagesordnung. Doch die Leiche, die Anabelle in Augenschein nehmen soll, sieht aus, als sei sie zu Tode erschreckt worden. Blankes Entsetzen steht ihr ins Gesicht geschrieben. Als Anabelle von einem körperlosen Geschöpf aus Wind und Eis angegriffen wird und die Tote sich erhebt, ist klar: Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu. Zusammen mit ihrer Freundin Zaida, einer begabten Magierin, geht sie den mysteriösen Vorkommnissen auf den Grund und stößt dabei auf eine alte Sagengestalt aus Russland. Die Story: Als Anabelle an einem etwas seltsamen Tatort eine Leiche begutachten soll, wird sie von einem Wesen aus Eis und Schnee angegriffen. Doch damit nicht genug, steht die gefundene Leiche im Leichenschauhaus wieder auf und richtet ein unbeschreibliches Chaos an… ihre Recherchen bringen Anabelle und ihre Freundin Zaida bald zu russischen Sagen, doch kann das wirklich sein? Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form geschrieben und in 10 Kapitel unterteilt. Covergestaltung: Das Cover zeigt zwei Raben im Nebel, das Bild ist dunkel umrandet und im unteren Bereich stehen der Titel und der Autorenname. Zum Autor: Tanja Meurer wurde 1973 in Wiesbaden geboren. Sie ist gelernte Bauzeichnerin aus dem Hochbau, arbeitet allerdings seit 2001 nur noch in bauverwandten Berufen und ist seit 2004 bei einem französischen Großkonzern als Dokumentations-/Projektassistenz beschäftigt. In den für die Baukonjunktur besonders schlechten Jahren nahm sie Stellen als Kurier- und Behindertenbusfahrerin an. Nebenberuflich arbeitet sie seit 1997 bis heute als Autorin und freie Illustratorin für verschiedene Magazine, Internetseiten und Verlage. . Ihre Homepage: http://lysander1330.wordpress.com/ (Quelle: www.lovelybooks.de) Meine Meinung: Dieses Buch hat mich absolut in seinen Bann gezogen. Ich habe es regelrecht verschlungen und wollte es gar nicht an die Seite legen. Durch den flüssigen Schreibstil lässt sich die Story hervorragend lesen, und irgendwie wirkt er auch sympathisch auf mich. Das Lesen macht von der ersten Zeile an wahnsinnigen Spaß, und man fühlt sich einfach wohl in der Geschichte. Auch Anabelle war mir von Beginn an sehr sympathisch, wodurch ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Gleich die ersten Sätze erzeugen beim Leser eine Spannung, die durch die Geschehnisse bald gesteigert wird und sich durch das gesamte Buch zieht, mal mehr, mal weniger, aber durchaus immer zugegen. Dadurch mag man nicht aufhören, denn man möchte wissen, was weiter geschehen wird, ein Vorhersehen ist unmöglich. Dadurch wird die Lektüre zu keiner Zeit langweilig. Im Gegenteil. Auch die Mischung aus Steampunk, Mystery und Lesbian Romance finde ich sehr ansprechend und gelungen. Von mir erhält dieses Buch 5 Sterne.

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