Das Zeitenmedaillon

von Tanja Neise 
4,1 Sterne bei15 Bewertungen
Das Zeitenmedaillon
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Positiv (11):
E

Schöne Geschichte für Zwischendurch.

Kritisch (1):
Artemis_25s avatar

Die Bindung zu den Charakteren wollte sich einfach nicht einstellen, Mitfiebern war fast unmöglich und auch sonst fehlt die Tiefe.

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Inhaltsangabe zu "Das Zeitenmedaillon"

Eine abenteuerliche und zugleich romantische Zeitreise aus der Feder von Tanja Neise, der Autorin der erfolgreichen Romantasy-Serie »Der Orden der weißen Orchidee«.

Als Isabelle mit einem geheimnisvollen Medaillon um den Hals aufwacht, befindet sie sich plötzlich im Trier des Jahres 1805 zur Zeit der französischen Besatzung. Doch wie ist sie dort gelandet?
Verwirrt und verängstigt macht sich Isabelle auf, das Geheimnis zu lüften. Dabei begibt sie sich unwissentlich in Gefahr, denn der mächtigste Mann der Stadt hat es auf sie abgesehen. Zum Glück kommt Pierre ihr zur Hilfe und gibt sie sogar als Verlobte seines gutaussehenden Sohnes Henri aus, um sie zu schützen.
Dieser kann dem Plan seines Vaters zunächst wenig abgewinnen und steht Isabelle feindselig gegenüber, doch schließlich beginnt für die beiden ein unglaubliches Abenteuer gegen mächtige Kontrahenten – und eine Liebesgeschichte voller Gefahren …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9782919800865
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:47North
Erscheinungsdatum:08.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Streifivor 4 Monaten
    Trier 1805

    Isabelle steht plötzlich vor dem Nichts. Ihr Freund verlässt sie für ihre beste Freundin und setzt sie vor die Tür. Ein ordentlicher Job ist nicht in Aussicht, die Zukunft sieht wirklich nicht rosig aus.

    Da bekommt sie ein Medaillon geschenkt und plötzlich findet sie sich im Jahr 1805 wieder. Im ersten Moment versteht sie nicht was passiert ist, hat aber das Glück, dass Pierre Vieilles sich ihrer annimmt und sie als Verlobte seine Sohnes ausgibt.

    Der ist zwar weniger begeistert, lenkt aber ein. Doch damit gehen die Abenteuer erst los.

    Das Buch ist aus der Sicht Isabelles geschrieben. Sie kann es erst nicht glauben, wirklich eine Zeitreise angetreten zu haben und als sie es endlich akzeptiert hat, versucht sie wieder nach Hause zu kommen. Das funktioniert aber nicht wie gedacht und so arrangiert sie sich damit in der Vergangenheit zu bleiben.

    Mir hat das Buch Spaß gemacht, es war flüssig zu lesen und ich konnte mir Trier um 1805 gut vorstellen. Die Geschichte ist vielleicht nicht besonders aufwändig gestrickt, aber mir hat das Setting ausgesprochen gut gefallen. Auch die romantischen Verwicklungen kamen nicht zu kurz und so gab es auch etwas zum Träumen.

    Daher von mir eine Leseempfehlung für dieses unterhaltsame, kleine Zeitreisebuch.

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    Lesemama1970s avatar
    Lesemama1970vor 4 Monaten
    Hinsetzen und genießen!

    Das Zeitenmedaillon - Die Auserwählte ist im Mai 2018 von Tanja Neise bei 47North erschienen.

     

    Hinsetzen und genießen!

     

    Inhalt:

    Das typische Dorfgetratsche schlägt bei Isabelle gnadenlos zu. Ihr Freund hat ihr den Laufpass gegeben und selbstverständlich wusste das ganze Dorf früher Bescheid als sie selbst. Eiskalt und ohne mit der Wimper zu zucken hatte er ihr mitgeteilt „Sie könne gerne noch ein paar Tage bei ihm wohnen bleiben, solle sich aber schnell etwas Neues suchen. Außerdem soll sie ab sofort auf der Couch schlafen.“ Da Isabelle aber gerade erst ihr Studium beendet und nur einen kleinen Job in einem Kiosk hat, ist es nicht leicht für sie eine Wohnung zu finden. Herr Treske, ein Stammkunde des Kiosks, schenkt Isabelle ein Medaillon mit den Worten „Ich bin mir zu 100% sicher, dass du die Richtige für das Medaillon bist“. Damit beginnt für Isabelle eine aufregende Reise durch Zeit und Raum.

     

    Meine Meinung:

    Da ich von Tanja Neise die Bücher „Der Orden der weißen Orchidee“ gelesen habe, welche ich sehr gut fand, musste ich das nächste Zeitreiseabenteuer aus ihrer Feder natürlich unbedingt lesen.

    Auch mit dem Zeitenmedaillon ist ihr wieder ein fantastisches Werk gelungen. Von Beginn an war ich von der Geschichte gefesselt. Ich liebe Zeitreisegeschichten über alles, wenn sie dann auch noch so realistisch sind wie dieses hier umso besser. Die Protagonisten decken jede Bandbreite ab. Da hätten wir einen fiesen Bösewicht, einen eingebildeten Schönling (oder doch nicht eingebildet?), einen eiskalten Ex, einen Retter in der Not, Freunde fürs Leben und eine selbstkritische aber liebenswürdige Zeitreisende. Die Orte, an denen die Geschichte spielt, sind sehr detailgetreu beschrieben. Das Gefühl dabei zu sein stellt sich hier beim Lesen sehr schnell ein.

    Das Belle sich in ihrer momentanen Situation nicht wohl fühlt ist ihr nicht zu verdenken. Wer würde sich schon wohlfühlen, wenn er zum Gespött des ganzen Ortes wird? Belle ist in sehr schlimmen Verhältnissen aufgewachsen. Ihr Vater hat sich schon vor ihrer Geburt eine Überdosis einverleibt, die Mutter hat sich vor Kummer zu Tode gesoffen und Isabelle musste deshalb mit 12 Jahren ins Heim und zu etlichen Therapien. Das sie da ein mangelndes Selbstwertgefühl hat ist nicht verwunderlich. Nachdem ihr Freund sie auch noch wegen ihrer besten Freundin sitzen lässt ist sie am Boden zerstört. Sie will einfach nur noch weg und ihr Leben neu ordnen. Da kommt das Medaillon, welches ihr Herr Treske geschenkt hat, genau zur richtigen Zeit. Natürlich weiß sie zu Beginn nicht was es mit diesem Schmuckstück auf sich hat. Als sie plötzlich an einem Ort erwacht, den sie nicht kennt glaubt sie zunächst an einen Traum, bemerkt ihren Irrtum aber sehr schnell. Zitat: „Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrigbleibt, die Wahrheit sein, so unwahrscheinlich sie auch klingen mag“ Sir Arthur Conan Doyle aus „Das Diadem aus Beryll“. Durch dieses Zitat wird Belle bewusst, dass das unmögliche doch möglich ist. Sie gibt den Personen, denen sie im laufe der Geschichte über den Weg läuft, die lustigsten, aber auch zutreffendsten Namen. Lord Helmchen und Dark Lord sind nur zwei der Namen. 😊 Die Reise von Belle und Henri ist so spannend, geheimnisvoll und romantisch das ich am liebsten noch viel länger mit ihnen unterwegs gewesen wäre. Vielen Dank an www.netgalley.de die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

     

    Fazit:

    Wer Zeitreisegeschichten liebt muss dieses Buch unbedingt lesen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und fesselnd. Wer die Autorin noch nicht kennt, sollte sie unbedingt kennen lernen. Für mich was das Buch viel zu schnell zu Ende, trotz dass es 304 Seiten sind. Gerne hätte ich noch einmal so viele Seiten gelesen. Ich hoffe nun auf eine Fortsetzung mit einer Nachfahrin von Isabelle. Bitte Tanja Neise schreiben Sie unbedingt einen zweiten Teil.

     

    Format: Kindle Edition

    Dateigröße: 2864 KB

    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 303 Seiten

    ISBN-Quelle für Seitenzahl: 2919800868

    Verlag: 47North (8. Mai 2018)

    Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

    Sprache: Deutsch

    ASIN: B078X7Y9VM

    Preis: 2.49 Euro

    Taschenbuch: 304 Seiten

    Verlag: 47North (8. Mai 2018)

    Sprache: Deutsch

    ISBN-10: 2919800868

    ISBN-13: 978-2919800865

    Preis: 7.99 Euro


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    Meine_Magische_Buchwelts avatar
    Meine_Magische_Buchweltvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Trotz fehlendem Tiefgang und Hintergrundwissen habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen.
    Ein schöner Mix aus Zeitreiseroman und Liebesgeschichte

    Als Isabelle mit einem geheimnisvollen Medaillon um den Hals aufwacht, befindet sie sich plötzlich im Trier des Jahres 1805 zur Zeit der französischen Besatzung. Doch wie ist sie dort gelandet? 
    Verwirrt und verängstigt macht sich Isabelle auf, das Geheimnis zu lüften. Dabei begibt sie sich unwissentlich in Gefahr, denn der mächtigste Mann der Stadt hat es auf sie abgesehen. Zum Glück kommt Pierre ihr zur Hilfe und gibt sie sogar als Verlobte seines gutaussehenden Sohnes Henri aus, um sie zu schützen. Dieser kann dem Plan seines Vaters zunächst wenig abgewinnen und steht Isabelle feindselig gegenüber, doch schließlich beginnt für die beiden ein unglaubliches Abenteuer gegen mächtige Kontrahenten – und eine Liebesgeschichte voller Gefahren.

    Meine Meinung:

    Ich liebe den Genremix aus Zeitreiseroman und Liebesgeschichte und war daher schon gespannt auf dieses Buch, das aus der Feder von Tanja Neise stammt. Es ist auch das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. 

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der Hauptprotagonistin, so dass ich mich recht gut in ihre Situation reinversetzen konnte.

    Die beiden Hauptcharaktere Isabelle und Henri sind mir schnell sympathisch geworden. Allerdings sollte ich noch erwähnen, dass es den Charakteren an Tiefe fehlte, was mich hier aber seltsamerweise  überhaupt nicht gestört hat.

    Isabelle hatte es bisher nicht gerade leicht im Leben. Nachdem sie nun auch von ihrem Freund verlassen und von ihrer besten Freundin hintergangen wurde, fühlt sie sich schrecklich allein. Dabei sehnt sie sich einfach nur nach einer Familie und dem Mann fürs Leben. 

    Henri ist dagegen in einer liebevollen Familie aufgewachsen, doch von der Liebe bereits enttäuscht worden. Als er ganz unvermutet eine Verlobte vorgesetzt bekommt, ist er natürlich alles andere als begeistert. Seine mürrische Art hat es Isabelle nicht gerade leicht gemacht, mit ihm umzugehen.

    Tanja Neise hat sich für das Setting ihrer Zeitreise das schöne Trier ausgesucht, in dem die Protagonistin im Jahre 2018 lebt und durch die Zeitreise schließlich im Trier des 19. Jahrhunderts landet. Da ist es durchaus hilfreich, dass sie darüber hinaus sogar Geschichte studiert hat. Zum ersten Mal erfährt sie die Wärme einer Familie und echte Freundschaft. Allerdings warten auch Gefahren auf sie und zusammen mit Henri findet sie sich schließlich in einem echten Abenteuer wieder.

    Die Grundidee gefiel mir unheimlich gut, auch wenn das historische Setting und das Medaillon nur am Rande erwähnt wurden und es zur Zeitreise keine großen Informationen gab. Das störte mich aber nicht unbedingt. Die Handlung funktionierte auch ohne ganz gut. Der Fokus liegt hier auf der Liebesgeschichte und ihrem gemeinsamen Abenteuer. Wobei die kleinen Kabbeleien zwischen Isabelle und Henri für zusätzliche Unterhaltung sorgten.

    Fazit:

    Ein schöner Mix aus Zeitreiseroman und Liebesgeschichte, mit sympathischen Charakteren und einer tollen Story. Trotz fehlendem Tiefgang und Hintergrundwissen hat dieses Buch meinen Geschmack getroffen und mir gemütliche Lesestunden geschenkt. Daher vergebe ich volle 5 Sterne.

    Kommentare: 1
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    tinkerfees avatar
    tinkerfeevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Nette Geschichte für zwischendurch, aber nicht mehr...
    Das Zeitenmedaillon…

    Das Zeitenmedaillon ist aus der Feder von Tanja Neise und erschien im Mai 2018 im 47North Verlag. Das Buch ist aufgrund der Story rund um Zeitreisen sehr schnell auf meiner Wunschliste gelandet.

    Die Geschichte handelt von Isabelle, die von Ihrem Freund verlassen wir und von einem Fremden ein geheimnisvolles Medaillon geschenkt bekommt. Plötzlich wacht Sie mit dem Medaillon um den Hals im Trier des Jahres 1805 zur Zeit der französischen Besatzung auf. Ziemlich schnell erkennt Isabelle, dass sie mit Hilfe des Medaillons in der Zeit zurück gereist ist.

    Und da beginnt die Geschichte leider auch schon schwach zu werden. Die Protagonistin Isabelle hat sich für meinen Geschmack viel zu schnell damit abgefunden, dass Sie jetzt in der Vergangenheit lebt. Auch bleiben die Figuren sehr oberflächlich und man lernt den Charakter nicht wirklich kennen. Isabelle ist in der Geschichte 24 Jahre alt, wenn man jedoch Ihre Entscheidungen und Handlungen beobachten denkt man des Öfteren, dass ein 16- jähriges naives Mädchen vor einem steht. Henri ist leider nicht viel anders… manchmal nervten die Zickeren zwischen den beiden sehr.

    Die Geschichte ist an sich nett, jedoch hat sich mich nicht vom Hocker gerissen. Man hätte aus der Idee noch viel mehr ausholen können.

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    Artemis_25s avatar
    Artemis_25vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Die Bindung zu den Charakteren wollte sich einfach nicht einstellen, Mitfiebern war fast unmöglich und auch sonst fehlt die Tiefe.
    Es braucht von allem einfach mehr

    Zeitreise gepaart mit einer Lovestory, da hat mein Leserherz gleich höher geschlagen, auch wenn ich bisher noch kein anderes Buch der Autorin gelesen habe. Erwartet habe ich demnach ein historisches Setting, in welches ich vollkommen eintauchen kann und eine emotional mitreißende Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die die Hürden der doch recht unterschiedlichen sozialen Gepflogenheiten überwinden müssen. Das Sich-erst-nicht-ausstehen-können und Sich-ordentlich-kabbeln am Anfang ist etwas, von dem ich nie genug bekommen kann. Da kommt das Knistern irgendwie intensiver rüber.
    Konnten meine Erwartungen also erfüllt werden?
    Das Reinkommen in die Geschichte gestaltete sich zumindest schon einmal als ziemlich schwierig. Isabelle befindet sich zu diesem Zeitpunkt noch in ihrer eigentlichen Zeit und sie hat gerade erfahren, dass ihr Freund sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat. Eine ziemlich miese Situation, bei der man sich der Hauptfigur eigentlich gleich näher verbunden fühlen sollte. Bei mir wollte sich das nicht so richtig einstellen. Das Ganze wird leider relativ trocken zwischen Alltäglichkeiten abgehandelt, was mir die Möglichkeit genommen hat, mich emotional an Isabelle zu binden, etwas, dass in diesem Anfangsstadium sehr wichtig ist, meiner Ansicht nach. Geändert hat sich das dann traurigerweise auch im weiteren Verlauf der Geschichte nicht.
    Den Hauptgrund dafür sehe ich in den Figuren an sich, die doch sehr flach erscheinen. Man erfährt nur oberflächlich etwas über sie. Damit könnte so gut wie fast jeder gemeint sein. Das macht es echt schwer, mit den Charakteren mitzufühlen. Mir fehlen die Details und die Tiefe, die die Figuren einzigartig machen.
    Auf dem einen Problem, bauen sich natürlich weitere auf.
    Wenn man nicht mit den Charakteren mitfühlen kann, wie soll dann die Lovestory gut rüberkommen. Ich bin ja dafür, dass eine Geschichte auf den Punkt kommt, aber sie sollte nicht über die einzelnen Ereignisse hinwegpreschen. Ich hätte mir gewünscht, dass man sich einfach für alles mehr Zeit genommen hätte. Wie bei den Figuren wird an der Oberfläche gekratzt aber nicht in die Tiefe gegangen. Man hätte da so viel mehr aus der Story herausholen können. Stattdessen plätschert sie so vor sich hin, ohne dass ich sonderlich mitgerissen werden konnte.
    Ich hätte so gern die Zeit, in der Isabelle gelandet ist, näher erforscht. Davon bekommt man aber lediglich am Rande etwas mit, sehr schade. Da Isabelle Geschichte studiert hat, hatte sie auch kaum bis gar keine Probleme, sich an die „neue“ Umgebung anzupassen. Auch ist Hilfe nie weit entfernt, kommt wie zufällig herbei. Nun, das lässt sich vermutlich durch die Zeitreisethematik entschuldigen.
    Dem Zeitreisemedaillon habe ich zu Anfang auch mehr Bedeutung zugemessen, einfach weil es der Titel des Buches ist. So spektakulär ist das Kleinod dann aber gar nicht. Da hätte man auch viel mehr mit machen können. Stattdessen liegt der Fokus auf der Liebesgeschichte, mit der ich, aus den zuvor genannten Gründen, nicht allzu viel anzufangen wusste. Es ist ein Teufelskreis, der sich durch das gesamte Buch zieht.
    Der Schreibstil an sich liest sich recht flüssig. Es wird einfache Sprache verwendet. Ganz gut fand ich, dass sich die Figuren aus der Vergangenheit auch leicht anders ausgedrückt haben, sodass man zumindest daran erkannt hat, dass es sich um eine andere Zeitperiode handelt. Ob sich die Leute da tatsächlich so ausgedrückt haben, kann ich nicht beurteilen, aber als Signal hat es funktioniert. Einzig gestolpert bin ich über die Spitznamen. „Dinchen“ für Nadine. Nun ja, das ist vielleicht auch Geschmackssache. „Belle“ für Isabelle; den finde ich jetzt nicht schlimm, erinnert an „Die Schöne und das Biest“, es kam nur merkwürdig, dass sie, fast sofort als sie ihre neue „Familie“ kennenlernt, dann schon einen Spitznamen verpasst bekommt. Ein richtiger Dorn im Auge war mir allerdings „Dark Lord“. So hat Isabelle Henri in Gedanken getauft. Ich musste da ständig an einen gewissen anderen Dunklen Lord denken.
    An dem Happyend hat mir gefallen, dass nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen war, sondern ein paar Abstriche gemacht worden sind. So wirkt es einfach realistischer.

    Alles in allem hatte ich mir etwas anderes von dem Buch versprochen als ich dann tatsächlich vorfand. Die Tiefe fehlt an allen Ecken und Enden, wodurch ich einfach nicht richtig mitfiebern und in die Geschichte eintauchen konnte. Deswegen tue ich mich mit einer Empfehlung auch schwer. Verschenken würde ich das Buch zumindest nicht, tut mir wirklich sehr Leid.

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    winniehexs avatar
    winniehexvor 5 Monaten
    Hoffe auf einen 2. Teil

    Da liest man ein Buch und möchte sofort mit der Hauptfigur tauschen…

    Das Zeitenmedaillon nimmt den Leser mit in die Anfänge des 19. Jahrhunderts. Als die junge Isabelle aufwacht mit dem geheimnisvollen Medaillon um den Hals, glaubt Sie erst nicht wo Sie ist. Klar da wäre wahrscheinlich jeder etwas komisch drauf, aber Sie bekommt Hilfe von Pierre. Denn auf Isabelle hat es scheinbar jemand abgesehen und dann bleibt nur eines, Sie herausfinden müssen wer und warum?

    Mir gefiel der Schreibstil der Autorin wirklich gut, Sie beschreibt schön detailliert ihre Geschichte und man hat keine Probleme der Story zu folgen. Was mich etwas gestört hat war, dass die Geschichte nicht richtig Spannung aufgebaut hat. Es war für mich eher ein Auf- und ab, deswegen verflog das Flair so bissel von der Geschichte.

    Das Rätsel um das Medaillon fand ich wieder sehr spannend gehalten, wobei die Liebesgeschichte mir dann zu sehr in den Vordergrund gerückt ist. Denke, dass der Geschichte eventuell ein zweiter Teil nochmal bisschen mehr Schwung bringen würde.

    Deswegen gibt es von mir hier 4 von 5 Sternen mit der bitte nochmal ein drauf zulegen 😉

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    C
    cat10367vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Zeitreisegeschichte mit viel Herz
    Wo bin ich?

    Isabelle erlebt eine schwere Zeit. Sie stellt auf einmal fest, das sie ganz allein ist und niemanden mehr hat. Sie ist wieder vom Leben enttäuscht und auf einmal kommt ein netter älterer Herr und schenkt ihr daraufhin ein Medaillon.
    Sie ist völlig verwirrt und nimmt es an. Auf einmal passiert ein Unglück und sie kann es nun nicht mehr zurückgeben. Sie bemerkt, das sie ohne das Medaillon nicht mehr sein kann.
    Eines Tages erwacht sie auf einmal in einem Wald und weiss weder wann, noch wo sie ist.
    Das Abenteuer kann beginnen und Pierre rettet sie aus manch heikler Situation.
    Eine sehr schöne und kurzweilige Geschichte, die wirklich Spaß macht zu lesen. Außerdem ist Tanja Neise eine sehr nette Autorin und ich habe mich sehr gefreut sie persönlich kennenzulernen.
    Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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    Y
    Yvo76vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ich liebe Zeitreiseromane. Und auch hier wurde ich nicht enttäuscht.
    Manchmal haben mich Isa und Henri um den Verstand gebracht.

    Nachdem Isabelle, kurz Isa genannt, von ihrem langjährigen Freund wegen ihrer besten Freundin verlassen wird, fällt Isa in ein tiefes Loch.

    Durch einen langjährigen Kunden von dem Kiosk in dem sie arbeitet, Herrn Treske, kommt sie in den Besitzt eines Medaillons. Es dauert nicht lange bis sie entdeckt, für was dieses gemacht ist. Wie der Titel des Buches vermuten lässt, für eine Zeitreise :.

    Plötzlich wacht sie im Jahre 1805 im alten Trier auf.
    Nachdem ihre erste Vermutung, dass es sich um einen Traum handelt, im Keim erstickt wird, befindet sie sich in einem Alptraum, welcher nie enden will. Und dann fällt sie auch noch diesem Rüpel Henri in die Hände und wird auf einmal als seine Verlobte vorgestellt.

    Zur Hause bei ihrem "Verlobten" wird sie aufs herzlichste von seinem Vater und seiner Schwester in die Familie aufgenommen. Sie selbst hatte nie eine Familie und so verwirrt sie diese Situation zusehends. Jedoch nach anfänglichen Schwierigkeiten kommen Sie und Henri sich näher. Aber wie geht das alles weiter? Wird Isa zurück in ihre Zeit finden und wenn ja, will sie dies überhaupt noch? Kann sie ganz den Fängen von Hauptmann Durand entkommen? Lest die Geschichte und findet es heraus.

    Der Schreibstil der Autorin ist wie immer überragend und somit habe ich jede freie Minute damit verbracht das Buch zu lesen.
    Die Schilderung des alten Triers erfolgte für mich sehr detailgetreu, so dass nicht nur Isa die Zeitreise gemacht hat sondern auch ich das Gefühl hatte mich im alten Trier zu befinden.

    Die Liebesgeschichte um Isa und Henri hat mich echt um den Verstand gebracht. Man man sind Männer manchmal doof. Sorry an die Männerwelt, aber hier ist es nun einmal so.

    Die Spannung um die Verfolgung von Isa und Henri und auch das Rätsel um das Medaillon waren ebenfalls kaum auszuhalten. Man musste einfach wissen wie es weiter geht. Das Ende kam leider viel zu schnell und ich hoffe sehr es gibt in irgendeiner Art und Weise noch eine oder mehrere Fortsetzungen.  

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    Sillestvor 5 Monaten
    Und zack! - Highlight gefunden

    Gleich von der ersten Seite an war ich wie gebannt von Isabelles Geschichte. Die Arme Belle, deren Freud sie von einen Tag auf den anderen plötzlich aus der gemeinsamen Wohnung geschmissen hat.
    Und als wäre das nicht genug, verhält sich einer ihrer Stammkunden auch so seltsam und schenkt ihr ein Medaillon. Kurz darauf verstirbt dieser.

    Und so landet man erst so wirklich in der Geschichte.
    Für mich war gerade Belles Vorgeschichte schon so fesselnd, wenn auch traurig, dass ich sofort weiterlesen wollte. Ich wollte wissen, ob sie aus diesem Tief wieder herauskommt und warum plötzlich so viel Negatives um sie herum passiert.

    Die Autorin hat einen so unglaublich fesselnden und detaillierten Schreibstil, sodass ich mich problemlos in der Geschichte zurecht fand. Ich mag es, wie Isabelle mit den Personen in der Vergangenheit interagiert, sei es mit dem liebevollen Pierre, seiner Tochter, die wirklich schnell zu einer guten Freundin für sie wird, oder auch dem eher mürrischen Henri, dessen Verlobte sie dann auch noch spielen soll.

    Ich mag die Idee der Geschichte sehr und auch der Verlauf war durchweg immer spannend. Ich wollte das Rätsel um das Zeitenmedaillon immer dringender auflösen und auch wissen, ob es auch für Pierres Familie noch ein Happy End gibt.

    Fazit: Das Zeitenmedaillon hatte für mich alles, was ein gutes Buch braucht. Einen interessanten Plot, spannenden Geheimnisse, die es zu lüften gilt, liebevoll ausgearbeitete Charaktere, Action, Detailtreue und vor allem eine Liebesgeschichte, die alles andere als 08/15 ist. Für mich hat es die Story somit auf die Liste meiner Jahreshighlights geschafft. Ich empfehle sie daher gerne weiter.

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    Darkmoon81s avatar
    Darkmoon81vor 5 Monaten
    Nette Geschichte für zwischendurch

    Isabelle, 24 Jahre alt, findet sich plötzlich im 19. Jahrhundert wieder, was nur an dem Medaillon um ihren Hals liegen kann. Sie sieht sich nicht nur einer fremden Zeit gegenüber, sondern auch großer Gefahr – denn der mächtigste Mann der Stadt hat es auf sie abgesehen. Wird sie der Gefahr entkommen können und was hat es mit Henri auf sich, der sich immer mürrisch gibt?


    Zunächst einmal möchte ich mich bei Amazon Publishing für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexmplar als Ebook bedanken.


    Mir war das Buch bereits vorab bei Facebook aufgefallen und die Geschichte hat mich interessiert, da ich von Büchern mit Zeitreisen wirklich fasziniert bin.


    Ich gehe davon aus, dass es sich bei dem Buch um einen Einzelband handelt, die Geschichte ist in sich abgeschlossen und es gibt keinen Cliffhanger oder ähnliches.


    Für mich war es das erste Buch der Autorin. Mit ihrem Schreibstil bin ich sehr gut zurecht gekommen. Er war leicht und flüssig zu lesen. Sie bedient sich keiner komplizierten Fachausdrücke oder ähnlichem.


    Die Protagonistin Isabelle war mir auf der einen Seite echt sympathisch, auf der anderen hat sie mich des öfteren doch genervt. Denn dass sie 24 Jahre alt ist, konnte man so manches Mal nicht meinen. Ihr Verhalten war immer wieder naiv, kindisch und zickig. Und leider hat Henri da auch mit gemacht. Die beiden haben sich benommen wie 15-jährige Teenies, die nicht fähig sind, miteinander zu reden und sich stattdessen alles zusammenreimen.


    Die Geschichte an sich fand ich ganz nett für zwischendurch, sie hat mich aber nicht vom Hocker gerissen.


    Aus diesen Gründen vergebe ich hier 3,5 Sterne.




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