Tanja Neise Lost and Found in New York

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Inhaltsangabe zu „Lost and Found in New York“ von Tanja Neise

"Harte Schale und noch härterer Kern. Wie hatte er nur so dumm sein und an ein Happy End in seinem Leben glauben können?"
Eine Fehde zwischen zwei New Yorker Mafia Familien und ein Paar, das temperamentvoller gar nicht sein kann, umringt von Lügen und Intrigen.
Jahrelang war Ally nach dem Mord an ihrer Familie untergetaucht. Sie hat alles zurückgelassen und nicht damit gerechnet, ihre große Liebe John jemals wiederzusehen. Als der berühmte Gitarrist sie nach Jahren der Suche endlich findet und sich weigert, sie noch einmal gehen zu lassen, wehrt sich Ally verzweifelt gegen ihre nie verblassten Gefühle.
Doch John ist nicht der Einzige, der nach ihr gesucht hat - plötzlich steht die Vergangenheit direkt vor ihnen ...
Ein Roman für alle, die an die wahre Liebe glauben, die alles überwinden kann.
Dies ist eine in sich abgeschlossene Liebesgeschichte.

Schöne Liebesgeschichte für zwischendurch, ohne jedoch die ganz großen Gefühle zu wecken

— Lise95

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    Lost and Found in New York

    Lise95

    01. August 2017 um 16:09

    Der erste Satz:"Da keine weiteren Verwandten mehr am Leben, beziehungsweise nicht auffindbar sind, erbt Mr John Dempsey die gesamten weltlichen Reichtümer von Mr Galletti", erklärte der Notar an dem überdimensionalen Mahagonischreibtisch den Anwesenden.Meine Meinung:Für mich war es das erste Buch der Autorin, sodass ich ohne große Erwartungen an dieses Buch heran ging. Ich hatte auf eine amüsante Liebesgeschichte gehofft, die sich leicht zwischendurch lesen liest.Und genau das habe ich mit diesem Buch erhalten. Die Geschichte von John und Ally liest sich wunderbar einfach, sodass man sie problemlos an einem entspannten Nachmittag durchlesen kann. Auch wenn einem die Grundidee der Geschichte (Tochter eines Mafiabosses versteckt sich vor den Feinden, die ihre Familie getötet haben, und wird dabei von einem Freund gerettet, etc.) bekannt vor kommt, schafft es die Autorin, einen doch mit einigen neuen Ideen zu überraschen. Allerdings gibt es gerade in der Mitte des Buches immer wieder vorhersehbare Situationen, durch die man sich ein bisschen hindurch arbeiten muss. Zudem wirkt manches zu konstruiert, ich habe mir ab und an an den Kopf gefasst, warum die Protagonisten manche Dinge nicht verstehen oder die Zusammenhänge herstellen können... Ähnlich ging es mir mit der Liebesgeschichte. Sie war schön und solide beschrieben, allerdings nichts, was große Begeisterung bei mir auslöst und mich wirklich mit den Protagonisten mitfiebern lässt. Damit im Zusammenhang steht auch das größte Manko des Buches. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht beider Protagonisten geschildert. Was ich normalerweise bei Büchern liebe, hat mich hier leider gar nicht überzeugt. Zu oft werden komplette Szenen einfach nochmal aus der Sicht des anderen nacherzählt, ohne neue Erkenntnisse zu liefern. John war mir noch sympathischer als Ally, mit der ich mich die ganze Zeit nicht wirklich identifizieren konnte - was vermutlich auch damit zusammenhängt, das "gefühlt" die Geschichte aus Johns Sicht deutlich rascher voranschreitet. Gerade bei Ally wurden viele Szenen einfach doppelt beschrieben, ohne wirklich einen Mehrwert zu bieten.Als Leser überspringt man diese Szenen schnell, sodass insgesamt die Aufmerksamkeit und damit eben auch die Identifikation mit der Geschichte verloren geht. Hier hätte die Autorin die Geschichte deutlich straffen können, sodass sich keine Langeweile beim Leser einstellt.Das Ende reißt das ganze dann aber doch noch einmal heraus. Plötzlich hat man seine knisternde Mafia-Atmosphäre, die sich bereits am Anfang des Buches angedeutet hat, dann aber komplett verloren gegangen ist. Auch wenn sich die Situation schnell auflöst, hat mich das Ende doch noch einmal richtig fesseln können.Fazit:An sich eine schöne Liebesgeschichte, aus der man aber deutlich mehr hätte rausholen können. Durch die häufigen doppelten Schilderungen schafft es die Autorin nicht, den Leser wirklich in den Bann der Geschichte und der Hauptfiguren zu ziehen, die bis zum Ende ziemlich blass bleiben.Eine Geschichte, die sich schön zwischendurch lesen lässt, einen aber nicht wirklich noch danach beschäftigt - ideal, um sie an einem entspannten Nachmittag am Strand oder in der Sonnenliege zu lesen.

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