Tanja Pleva Gottesopfer

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Inhaltsangabe zu „Gottesopfer“ von Tanja Pleva

Auf dem Campo dei Fiori in Rom wird eine junge Frau verbrannt wie eine Hexe. Die Tat eines Besessenen? Er schlägt wieder zu, und auch dieser Ritualmord trägt seine Handschrift. Profiler Sam O’Connor findet nach und nach heraus, dass der Täter im Bann eines religiösen Wahns zu stehen scheint. Doch seine Identität bleibt lange im Dunkeln - so lange, bis es für sein nächstes Opfer fast zu spät ist …

Für Thriller Fans bestimmt ein gutes Buch ich musste mich etwas durchschleppen aber sonst ganz okey

— DVNEE
DVNEE

Sehr viel Fiktion

— Olibanum
Olibanum

Fazit: Tanja Pleva ist mit ihrem Debütroman ein durchaus spannender Thriller mit einem sympathischen Protagonisten und einer interessanten Story gelungen.

— Bellexr
Bellexr

Oh...das klingt ja interessant...aber ich warte noch...habe noch so viel zu lesen und zur Zeit viel zu tun. LG Michael

— MichaelSterzik
MichaelSterzik

Ich bekomme es als Vorableseexemplar :D Freue mich schon auf's Lesen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Stöbern in Krimi & Thriller

Oxen. Das erste Opfer

Sehr spannend und aufregend; macht neugierig auf die folgenden zwei Bände

Leserin3

Kreuzschnitt

Bogart Bull ist ein Kommissar, den ich gerne weiter begleiten möchte und auf dessen nächstes Abenteuer irgendwo in Europa ich gespannt bin.

misery3103

Durst

NEsbo knüpft mit diesem Thriller wieder an alte Stärke an. Mehr oder weniger die Fortsetzung von "Koma"

hundertwasser

In ewiger Schuld

Ich bin mega begeistert. Habe das Buch innerhalb von einer Nacht durchgelesen, weil es so spannend war.

elohweih

The Girl Before

Spannend, jedoch ziemlich sprunghaft und teilweise schleppend geschrieben.

Lina-Mit-Ell

Böse Seelen

Anders als die bisherigen Bücher der Reihe - aber sehr gut und spannend

Thommy28

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  • Nur bedingt etwas für realitätsnahe Kriminalromanisten

    Gottesopfer
    Olibanum

    Olibanum

    21. August 2016 um 23:56

    Schön geschrieben, da gibt es nichts, dennoch ist die Basis weit von dem was wir aus der Zeit der Inquisition wissen entfernt. Dies darf auch sein, man muss sich vom Gedanken verabschieden, historische Hintergrundinfos mitgeliefert zu bekommen.

  • Inquisition

    Gottesopfer
    cvcoconut

    cvcoconut

    07. October 2013 um 13:37

    Die Geschichte beginnt eigentlich etwas schleppend, aber gewinnt dann bald etwas an Fahrt. Ein Wahnsinniger bringt Frauen um, aber nicht einfach so, sondern auf grausame Art und Weise wie früher schon im Mittelalter die Hexen. Der Profiler Sam versucht mit seinem Partner eine Spur aufzunehmen, die sich jedoch bald als Sackgasse entpuppt. Erst als es persönlich wird, kommen sie auf die richtige Fährte. Das Buch ist eigentlich recht dünn, also eher was für zwischendurch, aber trotz allem voll gepackt mit Action und vielen interessanten Fakten aus der Kirche und der Inquisition.

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  • Gottesopfer

    Gottesopfer
    Naddlpaddl

    Naddlpaddl

    01. August 2013 um 15:59

    Gottesopfer dreht sich um den Profiler Sam O´Conner und seinen neusten Fall. Er wird aus dem Bett geklingelt und ihm wird mitgeteilt das eine Frau in Rom auf einem öffentlich Platz verbrannt wurde nachdem sie vorher gefoltert wurde und das dies nicht der einzige Fall mit diesem Schema ist. Schnell ist klar das es hier um einen Serientäter geht. Sam reist nun in die verschiedenen Städte in denen die einzelnen Frauen getötet wurden. Jede von ihnen wurde brutal gefoltert bis zum Tod. Sams Arbeit wird jedoch getrübt durch die Sorge um seine Schwester Lilly die seit einem jahr in einer psychatrischen Klinik untergebracht ist und suizid gefärdet ist. Durch seine Ermittlungen trifft er auf die wunderhübsche Lina Lopez die ihm den Kopf verdreht und seine Gedanken noch mehr von dem Fall abbringen bis sie selbst darin verwickelt ist. Bei Sam geht es nun drunter und drüber doch bald löst sich alles auf... Ich fand die Story sehr gut und das Buch ist super geschrieben. Spannend, aktuell flüssig....Bis kurz vor dem Ende war ich mir auch im unklaren darüber wer denn nun der Mörder ist (aber ich bin wie schon mal erwähnt sowieso nicht gut in solche Dingen :)) Grade das Ende war super spannend da es ein Rennen mit der Zeit war...Wer die Dan Brown Romane kennt und das Thema mag wird dieses Buch auch tol finden es ist zwar noch lange nicht das Niveau von Dan aber immerhin, gute Arbeit ! 

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  • Sam O'Connors erster Fall - Thriller der Extraklasse!

    Gottesopfer
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    20. July 2013 um 20:39

    Wunderbar: Tanja Pleva zeigt, dass auch Frauen exzellente Thriller schreiben können - und das ohne harte "Männersprache", sondern mit den doch weicheren Worten einer Frau. Trotzdem bleibt die Spannung nicht auf der Strecke. Im Gegenteil: ganz langsam und unmerklich steuert der Leser auf den Knalleffekt hin! Viele einzelne Handlungsstränge, manche länger, andere als kleinere Episoden, werden von der Autorin auf geniale Weise so verknüpft, dass der Leser am Ende völlig perplex dasteht und sich fragt, wann der Zeitpunkt war, als er (der Leser) sich so hat "einlullen" lassen, dass dieses Ende so heftig hereinbrechen konnte. Jede einzelne Anspielung wird von ihr bis zum Ende des Buches aufgeklärt. Nichts bleibt unbeantwortet. Nur wenige Autoren sind so sorgfältig! Besonders der vorletzte Satz hat mich persönlich doch heftig aus der Spur gebracht! Tanja Pleva hat für meinen Geschmack die Charaktere so perfekt aufgebaut, dass ich mich auf viele weitere Bände rund um Sam O'Conor, Lina und Jurie freue! Der Piper-Verlag kann sich glücklich schätzen, diese Autorin verlegen zu dürfen!

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  • Thriller für Zwischendurch

    Gottesopfer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. April 2013 um 13:01

    Inhalt: Eine Reihe von grausamen und seltsamen Morden geht vor sich. Alles beginnt in Rom am Campo dei Fiori, wo eine junge Frau wie eine Hexe verbrannt wurde. Auch die nächsten Morde passieren nach diesem Muster.  Sam O'Connor ist sich sicher, es mit einem religiösen Besessenen zu tun zu haben. Doch ist der Fall verzwickter, als es zu anfangs scheint und Sam sowie sein Kollege tappen lange Zeit im dunklen - Zu lange für das nächste Opfer… Meinung: Von Anfang an wird einem eines klar: Das Buch besticht vor allem durch den sympathischen und auch leicht unnahbaren Ermittler Sam O'Connor, der die Frauenherzen im Buch und vielleicht auch bei den Lesern höher schlagen lässt. So sehr sich Tanja Pleva bei ihrem Hauptcharakter bemüht hat, desto mehr hat man den Eindruck, dass diese Bemühungen auf die Kosten des Geschehens gehen. Zwar ist die Handlung interessant und knifflig und bis zuletzt tappt man selbst mit im Dunkeln, wer nun tatsächlich der Täter ist, aber irgendwie fehlt der gewisse Reiz. Die Autorin konzentriert sich für meinen Geschmack zu sehr auf die zwischenmenschlichen Beziehungen und legt dabei wenig wert auf Spannung.  Ich hatte mir durch Inhaltsbeschreibungen und Titel des Buches eher einen Page-Turner, als eine Romanze erwartet. Und ich hätte mir ersteres auch eher gewünscht. Trotz allem ist das Buch spannend genug, dass man es zu Ende lese muss. "Gottesopfer" ist der Auftakt der Reihe rund um Sam O'Connor. Ob ich weitere Bücher aus der Reihe lesen werde, muss ich mir jedoch noch einmal überlegen. Fazit: Brennende Opfer, doch leider fehlt die passende brodelnde Spannung - Ein netter Thriller für zwischendurch.

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  • Rezension zu "Gottesopfer" von Tanja Pleva

    Gottesopfer
    Lilly_McLeod

    Lilly_McLeod

    18. June 2012 um 14:03

    Gottesopfer Sam O'Connor - Fall I Tanja Pleva Ein packender Thriller mit süßem Ermittlerteam Auf dem Campo dei Fiori in Rom wird eine junge Frau verbrannt wie eine Hexe. Die Tat eines Besessenen? Er schlägt wieder zu, und auch dieser Ritualmord trägt seine Handschrift. Profiler Sam O'Connor findet nach und nach heraus, dass der Täter im Bann eines religiösen Wahns zu stehen scheint. Doch seine Identität bleibt lange im Dunkeln − so lange, bis es für sein nächstes Opfer fast zu spät ist ... Cover: Mir hat das Cover sehr gut gefallen. Die Farbgebung war toll. Diese schwarz-blau Töne haben gepasst. Düster, aber nicht zu dunkel. Kein simples schwarz und fertig. Die Symbolik passt natürlich hervorragend zum Thema. Der Titel des Buches ist gut in Szene gesetzt und zudem gut lesbar. Alles in allem für einen Thriller ein recht unspektakuläres aber stimmiges Cover. Ich vergeben: 4 von 5 Sterne Leseeindruck: Ich muss vorweg nehmen, dass ich schon in den Genuss gekommen bin Bücher von Tanja Pleva zu lesen. Etwas ungewöhnlich vielleicht, aber als ich auf einen Aufruf der Autorin aufmerksam wurde, indem sie noch Rezensenten suchte für ihr Buch 'Totenpech', entschied ich mich, mitzumachen. Das Buch sprach mich damals von der Story her an und ich wollte sowieso mal wieder einen Thriller lesen. 'Totenpech' ist der zweite Fall von Sam O'Connor und so stieg ich in die Serie mit dem Teil ein. Vor 'Gottesopfer' las ich in einer weiteren Aktion der Autorin noch 'Orchideenstaub' den dritten Fall. Beide Bücher sind von mir rezensiert. Ihr könnt meine Meinung in meinem Reiter 'Rezensionen' unter Tanja Pleva nachlesen. :) Etwas ungewöhnlich also eine Reihe quasi mittendrin zu beginnen und nach dem dritten Teil dann trotzdem noch den Ersten zu lesen. In diesem Fall ist das jedoch nicht so tragisch gewesen, denn die Bücher sind ja in sich abgeschlossen. Trotzdem gibt es natürlich Charakterentwicklung und es ist schon sehr amüsant, wenn man Sam O'Connor hier zum ersten Mal begegnet, ihn aber durch die anderen Teile schon gut kennt. Der Schreibstil ist wie in den beiden anderen Büchern sehr angenehm. Gut zu lesen, schön geschrieben und vor allem wie immer spannend!!! Sam ist mir sofort wieder sympathisch gewesen und ich habe mich persönlich natürlich sehr darüber gefreut, dass auch Juri in diesem Teil als sein Partner auftaucht. (Anmerkung, die Figur spielt im dritten Fall wieder eine Rolle). Ich finde die beiden als Team total klasse und hoffe ja insgeheim darauf, dass sie auch im vierten Fall zusammen auftreten und gemeinsam auf Mörderjagd gehen. Der Hintergrund für den Thriller ist erneut eine individuelle und wie ich finde gut gewählte Thematik. Sehr überzeugend und gut recherchiert geschrieben, gab es eigentlich keine Punkte, die mich gestört hätten. Die Story ist eh wieder so unvorhersehbar und spannend, dass ich vollkommen gefesselt war. Ich muss Tanja Pleva ein großes Lob aussprechen. Sie versteht etwas von ihrem Fach, denn obwohl ich einige Details schon vorher wusste, da ich ja die weiteren Fälle und damit die 'Zukunft' von Sam kannte, war ich an keiner Stelle des Buchs gelangweilt oder der Spannung beraubt. Sie schafft es einfach durch sympathische Charaktere, tiefgehende, psychische Analyse, interessante Täterprofile und Tätermotive, sowie spannende Erzählweise einen bis zum Schluss zu fesseln und gut zu unterhalten. Ich hoffe sehr, dass Tanja Pleva an dieser Serie weiterschreibt und den Erfolg damit hat, den sie verdient. Sie schreibt wirklich toll und ich kann ihre Bücher nur weiterempfehlen! FAZIT: Ein packender, spannender, gut recherchierter, überzeugender Thriller, der nicht nur durch angenehme Schreibweise und Spannung besticht, sondern mit sympathischen und tollen Charakteren zu bestechen weiß. Eine Empfehlung an Thrillerfans. Dieser Thriller wird auch weiblichen Lesern gefallen. Meine Wertung: 5 von 5 Sterne

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  • Rezension zu "Gottesopfer" von Tanja Pleva

    Gottesopfer
    bookgirl

    bookgirl

    24. February 2012 um 11:09

    Nach nur zwei Tagen habe ich soeben Todesopfer beendet. Was soll ich dazu sagen? Es hat mir gut gefallen, da es flüssig und spannend geschrieben ist. Tanja Pleva hat mit ihrem Erstlingswerk ein sehr gutes Debüt abgeliefert, welches Lust auf mehr macht. Doch worum geht es? Sam O'Connor ermittelt in einem Serienmörder-Fall, der sich in deutschen und europäischen Städten abspielt. Er wird als sympathischer Einzelgänger, der sich in erster Linie um seine psychisch gestörte Schwester kümmert und lediglich einen kranken älteren Kollegen seinen Freund nennt, charakterisiert. Alles in allem hat mir der Roman gut gefallen. Nur das zu dick aufgetragene Ende hat das Lesevergnügen ein wenig geschmälert.

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  • Rezension zu "Gottesopfer" von Tanja Pleva

    Gottesopfer
    Tina K.

    Tina K.

    16. February 2012 um 19:08

    Für mich ein durchgehend spannendes Buch - habe es an einem Tag gelesen.

  • Rezension zu "Gottesopfer" von Tanja Pleva

    Gottesopfer
    beedy

    beedy

    21. November 2011 um 14:06

    Inhalt: ****** Sam O´Connor ist ein Profiler, der sich zurzeit mit Ritualmorden an Frauen auseinandersetzen muss. In Italien wurde eine Frau auf dem Campo dei Fiori verbrannt und auch in Österreich, den Niederlanden und Deutschland werden Frauen zuerst mittels mittelalterlichen Methoden gefoltert und dann getötet. Alle Frauen haben etwas gemeinsam: Ihnen wurde der Kopf rasiert. Sam beginnt in Hamburg zu ermitteln, da die Spuren in eine Kirche führen. Die Ermittlungen scheinen nicht einfach und es nur eine Frage der Zeit, bis der Killer wieder zuschlägt. Unterdessen hat Sam auch privat zu kämpfen, seine Schwester ist krank und immer wieder taucht eine Frau namens Lina auf. Meine Meinung: ********** Als Thriller würde ich das Buch ganz und gar nicht beschreiben, dazu fehlen mir einfach die spannenden Momente, die einen Thriller eben ausmachen. Vom Anfang bis zum Ende bleibt das Buch eher auf einem Level und plätschert vor sich hin. Zwar wird der Anfang noch gut gestaltet und man fragt sich wer diese Frau ist, jedoch kommt danach einfach keine Spannung mehr auf. Das Buch ist auch spirituell sehr angehaucht und driftet in den Bereich der Wahrsagerei, Vergangenheitsrückführung und Unterhaltungen mit Geistern ab. War ja ganz nett, aber so richtig hat es auch wieder nicht gepasst. Die einen erzählen Humbug und die anderen die Wahrheit. Ich wusste irgendwie nicht so recht, wo das Buch hin wollte. Ich würde das Buch als Urlaubslektüre einstufen und es als leichte Kost sehen. Das große Manko liegt für mich an der nicht vorhandenen Spannung. Mein Interesse wurde eben nicht so sehr geweckt und ich fand irgendwie keinen Bezug bzw. Zugang zu dem Buch. Manche Stellen hätte man weglassen können. Was, werde ich aber nicht verraten, da ich zukünftigen Lesern nicht die Lust nehmen möchte. Für mich war es ein laues Vergnügen und einen Thriller sehe ich in dem Buch schon gar nicht. Die Mordarten erscheinen brutal, jedoch konnte ich auch aus diesen keine Spannung herausholen. Ich bin zwar nicht abgestumpft aber es läuft so monoton dahin und ein Highlight muss ich schon suchen. Der Klappentext verspricht einfach mehr und auch die eingeschobenen Sequenzen über den Mörder machen mir das Buch nicht schmackhaft. Es lässt sich leicht lesen und besitzt den berühmten roten Faden aber es rüttelt bei mir einfach nicht an meinem Interesse. Es fehlt einfach an Dynamik und war für mich nicht so das Wahre.

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  • Rezension zu "Gottesopfer" von Tanja Pleva

    Gottesopfer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. October 2011 um 14:00

    Wie von mir erhofft ein spannendes Buch. Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Obwohl das Buch in sehr kurze Kapitel aufgeteilt ist, bleibt es durchweg spannend. Vielleicht auch gerade deshalb. Viele Personen sind vorhanden, aber man behält leicht den Überlbick und weiß, wie alle miteinander verbunden sind. Zu Beginn wird von zwei korrupten Polizisten geschrieben, welche eine Frau entdecken,die ziemlich zugerichtet ist. Von den Polizisten ist danach keine Rede mehr, diese hatten einen Kurzauftritt. Nun stellte sich mir die Frage was es mit dieser "Skelettfrau" auf sich hat, aber..... dies wurde am Ende des Buches alles aufgeklärt. Anstelle der beiden Polizisten kam ja dann unter anderem Sam O´Connor ins Geschehen. Mit Sam hat Tanja Pleva einen sehr sympathischen Profiler geschaffen, von dem es hoffentlich noch mehr zu lesen geben wird. Ziemlich schnell erahnt man schon wer der Täter ist, doch die Zusammenhänge bleiben bis zum Ende unklar und somit hält sich die Spannung bis zum Schluss. Ich lese es unheimlich gerne, wenn sich zum Schluss noch ungeahnte Zusammenhänge auftun, und man "AHA" denken kann. Das war bei Gottesopfer der Fall. Mit diesem Depütroman hat sich Tanja Pleva sicher einen festen Platz auf dem deutschen Krimi/Thriller-Markt ergattert und ich freu mich schon auf weitere Fälle vom Profiler Sam O´Connor.

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  • Rezension zu "Gottesopfer" von Tanja Pleva

    Gottesopfer
    Readit

    Readit

    14. March 2011 um 09:21

    n Hamburg wird eine junge Frau aufgegriffen, abgemagert bis auf das Skelett. Niemand kann sich an sie erinnern, niemand weiß, wer sie ist. - In Rom wird eine junge Frau verbrannt wie eine Hexe, und auch in Salzburg gibt eine mysteriöse Tote Rätsel auf. Die beiden Toten wurden gefoltert, ihnen wurden die Haare abgeschnitten. man fand Salz und Kräuter - wie bei den Hexenverbrennungen im Mittelalter. Gemeinsam war ihnen, dass sie sich mit Übersinnlichem beschäftigten. Profiler Sam O'Connor soll sich mit diesem Fall befassen. Sam hat selbst private Probleme: seine Schwester ist in einer psychiatrischen Anstalt, Freunde hat er nur einen, seinen Mentor Philippe, der aber schwer erkrankt ist. Er beginnt zu ermitteln und stößt auf den Hamburger Pater Dominik, der immer dann auf Auslandsreise war, wenn irgendwo eine Frau ermordet wurde. Zudem fand man bei den Toten ein Gebetbuch genau der Hamburger Kirchengemeinde, der Pater Dominik vorsteht. Aber Dominik kann es nicht gewesen sein, und Sam recherchiert weiter. Er lernt Lina kennen, eine junge Frau, die bei einem Arzt und einem Hypnotiseur arbeitet und selbst ein Medium ist. Er verliebt sich in sie, und diese Liebe wird erwidert. Aber Lina gerät in höchste Gefahr - kann er sie retten? Es gibt viele Handlungsstränge in dem Buch, und trotz der doch relativ wenigen Seiten kann Tanja Pleva diese geschickt miteinander kombinieren und hat ein straff geschriebenes Buch zustande gebracht. Weniger ist manchmal doch eben mehr. Allerdings ist das auch gleichzeitig mein Kritikpunkt: es ist einfach zu viel, was es in diesem Buch gibt. Die Einschübe in kursiver Schrift, die von dem kleinen Jungen im Kloster handeln, stören zwar nicht den Lesefluss, aber sie geben auch sofort einen Hinweis auf den eigentlichen Täter. Die Nebenhandlung der verschwundenen 8 Frauen im Süddeutschen war wieder eine Handlung mehr, das Mittelalterfest, die Beschreibung von Sams Flugangst - manches wurde mir zu viel. Einige Dialoge wirken gestelzt und hölzern, und warum Sam überall hinfahren oder fliegen muss um zu ermitteln, erschließt sich mir auch nicht wirklich. Die Hexenverbrennungen ansich sind sehr unglaubwürdig und auch eklig - okay, es ist halt ein Thriller und kein einfacher Krimi. Ich habe das Buch zwar zu Ende gelesen, aber überzeugt hat es mich nicht. Einen weiterem Band mit dem doch sehr sympathischen Ermittler Sam und seinem Hamburger Kollegen Juri würde ich aber eine Chance geben.

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  • Rezension zu "Gottesopfer" von Tanja Pleva

    Gottesopfer
    Nazena

    Nazena

    20. November 2010 um 20:51

    Sam O'Connor ist Ermittler für Mordfälle, die grenzübergreifend in Europa stattfinden. Er wird zu einem Fall hinzugezogen, der religiös motiviert scheint. Nebenbei hat er noch mit seinen ganz eigenen Dämonen zu kämpfen… Vorneweg: Die Idee war gut, doch es wurden jede Menge Fäden und Ideen aufgegriffen- Tarot, Geister, Exorzismus- die zum Schluss hin doch keine Rolle spielten. Manchmal ist weniger und dafür gut recherchiert mehr. In diesem Fall wurde alles ein bisschen behandelt, aber nichts fundiert. Wirkliche Spannung kommt nicht auf, der Roman wirkt sehr konstruiert. Alle Zeugen liefern sofort sachdienliche Hinweise, der Killer selbst hinterlässt absichtlich einwandfreie Spuren, und alles fällt den Ermittlern quasi in den Schoß- zu gradlinig und unglaubwürdig. Das Motiv ist auch ziemlich an den Haaren herbeigezogen, außerdem war der Fall von vorneherein vorhersagbar. Leider nur gute Ansätze, aber kein wirklich überzeugendes Buch.

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  • Frage zu "Der Professor" von John Katzenbach

    Der Professor
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Endlich erscheint "Der Professor" von John Katzenbach. Mein Problem, den habe ich vor Gier dann wieder in 2-3 Tagen durch und brauche Nachschub. Deswegen meine Buchfrage: Welcher Thriller oder Krimi aus dem Jahr 2010 hat euch beim Lesen vor Spannung die Gänsehaut über die Arme getrieben? Diese Buchfrage ist Teil einer LovelyBooks-Aktion: http://blog.lovelybooks.de/2010/10/21/exklusive-testleserunde-john-katzenbach-der-professor/

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  • Rezension zu "Gottesopfer" von Tanja Pleva

    Gottesopfer
    schnuppermoench

    schnuppermoench

    16. October 2010 um 01:19

    ..Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Und so mischt Tanja Pleva viel Altbekanntes zu ihrem neuen Krimi zusammen. Immerhin gelingt es ihr, aus dem Ersatzteillager der Krimiwelt eine gewisse Spannung zu gestalten. Sprachlich äußerst ungelenk holpert die Geschichte in rascher Folge von einem Schauplatz zum Nächsten. Mtunter hat nan beim Lesen den Eindruck, man hätte es mit dem Erstlingswerk einer eifrigen Gymnasiastin zu tun. Unwillkürlich möchte man zum Rotstift greifen und die allzu vielen schiefen Sprachbilder geraderücken. Die sprachlichen Mängel drosseln leider das Tempo des ansonsten flotten Krimis enorm. Hinzu kommt, dass die Autorin immer wieder in ihrem Übereifer allzuviel des Schlechten bietet: Wenn etwa vollkommen unwichtigen Nebenfiguren ein aufregender krimineller Hintergrund angedichtet wird, der in keinerlei Zusammenhang mit dem Haupterzählstrang steht, so bremst das enorm. .

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  • Rezension zu "Gottesopfer" von Tanja Pleva

    Gottesopfer
    Bücherwurm82

    Bücherwurm82

    12. October 2010 um 15:18

    .Gottesopfer Tanja Pleva hat mit dem Thriller Gottesopfer einen guten Anfang für eine Serie gemacht. Am Anfang fand ich es bei den ersten Seiten zwar noch schwierig in die Geschichte rein zu kommen, da die Orte sich schnell gewechselt haben, aber nachdem die Geschichte eins wurde, konnte man gar nicht mehr aufhören zu lesen. Tanja Plevas Schreibstil hat mich sehr fasziniert, da Gottesopfer auch sehr einfach zu lesen war. Spanend fand ich auch das man im Grunde den Mörder aus der Kinderzeit schon kannte aber wirklich nie bis fast zu Ende wußte, wer ist er im Erwachsenen alter. Viele hätten in verdacht geraden können. Und am Ende gabes doch, nicht wie vielleicht bei vielen Thrillern doch noch ein Happy End. Fazit: Super gelungenes Buch, würde ich jederzeit weiter empfehlen.

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