Tanja Pleva Orchideenstaub

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Inhaltsangabe zu „Orchideenstaub“ von Tanja Pleva

Vier Monate sind seit dem Mord an seiner geliebten Lina vergangen, den Sam O´ Connor, erfolgreicher Europolermittler, nicht verhindern konnte. Noch mitten im Kampf gegen die Geister der Vergangenheit holt ihn ein neuer Fall zurück in den Alltag. Eine Frau ist bestialisch ermordet worden und die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Doch kaum hat Sam begonnen sich in den Fall einzuarbeiten, schlägt der Täter erneut zu. Zwischen den Opfern scheint es zunächst keine Verbindung zu geben.Die Ermittlungen führen Sam O´ Connor durch halb Europa, doch der Mörder scheint ihm immer einen Schritt voraus zu sein. Dann taucht eine Prophezeihung auf, die Lina ihm hinterlassen hat und die sich auf dramatische Weise mit dem Fall zu verbinden beginnt. Je näher er dem Mörder zu kommen glaubt, umso deutlicher wird es, dass hinter den toten Frauen ein noch viel dunkleres Geheimnis steckt, das Sam bis nach Kolumbien führt. Und das droht für Sam gefährlicher zu werden als die Suche nach dem Mörder. (Quelle:'Buch/01.09.2014')

In jeder Hinsicht aussergewöhnlich. Ein Mordmotiv, das mir so noch nicht untergekommen ist. Toller Schreibstil.

— fredhel
fredhel

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  • Sam ermittelt

    Orchideenstaub
    fredhel

    fredhel

    06. May 2017 um 19:55

    Sam O'Connors ist einer der Topermittler von Europol. Er ist einige Zeit arbeitsunfähig, weil er sich die Schuld am Tod  seiner großen Liebe Lina gibt. Doch zwingt man ihn wieder in die Arbeit und ihm zur Seite ist der Kakao trinkende Juri. Die beiden sind ein tolles Team, das sich in jeder Hinsicht ergänzt als es darum geht, brutale Frauenmorde quer durch Europa aufzuklären. Die Spur führt zu Naziverbrechen in Südamerika. Mehr will ich dazu nicht sagen, weil sonst zu viel vom Inhalt preisgegeben würde. Die Story jedenfalls ist spannend erzählt, und der häufige Wechsel der Schauplätze bringt immer wieder Spannung und Abwechslung ins Geschehen. Die Charaktere sind für mich plausibel und größtenteils sehr sympathisch (bis auf den widerlich despotischen Vater natürlich). "Orchideenstaub" ist mein zweites Buch, das ich von Tanja Pleva gelesen habe. Mir gefällt auch hier, wie kunstvoll die Handlung gestrickt wird. Das Mordmotiv ist sehr ungewöhnlich, die Erzählweise von Beginn an packend. Ich werde mich auch weiterhin bei dieser Autorin umschauen.

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  • Sam O'Connors dritter Fall führt ihn nach Kolumbien

    Orchideenstaub
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    20. July 2013 um 20:29

    Endlich gibt es ein Wiedersehen mit Juri und Sam! Sam O'Connor ermittelt in einem Mord, der sich schnell als das Werk eines Serienmörders entpuppt, der nicht nur mordet und die Opfer verstümmelt, sondern damit viel mehr bezwecken will. Die Ermittlungen führen Sam durch die halbe Welt. In Kolumbien dann scheint er der Lösung näher zu kommen - doch wird sich hier auch die Prophezeihung Linas erfüllen und Sam den Tod finden? Tanja Pleva verknüpft auch in ihrem dritten Band viele kleine einzelne Erzählstränge zu einem starken Seil. Das mag sich nicht ganz so leicht lesen, birgt aber eine Menge Spannung in sich und macht am Ende - wie in den anderen Bänden auch - wieder sehr viel Sinn. Jeder einzelene Strang ist wichtig und ein Teil der Lösung. Das setzt die Autorin perfekt um! Leider fehlt dem Thriller diesesmal ein gutes Korrektorat. Da ich ein Sprachfreak bin, stört mich das beim Lesen ein wenig. Trotzdem mag ich die Story, den Plot sehr gern. Die Autorin ist im neuen Band weniger zurückhaltend, schildert grauenvolle Szenen sehr viel detaillierter als bisher. Über Sam O'Connors Vergangenheit erfährt der Leser endlich mehr. Es wird immer verständlicher, warum Sam ein etwas schwieriger Typ ist. Von Juri erfahren wir nicht so viel, er ist noch immer eher eine Randperson. Bleibt zu hoffen, dass in (hoffentlich folgenden) weiteren Thrillern um Sam O'Connor die Rolle des Juri ausgebaut wird. Und vielleicht findet sich auch ein Printverlag, der ebenso begeistert von der Thrillerserie ist, wie viele Leser (mich eingeschlossen)! Fazit: absolut lesenswert und fast perfekt!

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  • Rezension zu "Orchideenstaub" von Tanja Pleva

    Orchideenstaub
    buchratte

    buchratte

    15. April 2012 um 20:27

    Sam O´Connor´s Verfassung ist nicht die Beste. Seit vier Monaten trauert er um seine Liebe Lina. Länger lässt man ihm auch nicht Zeit. Auf den glorreichen Europolermittler wartet schon sein nächster Fall. Die übel zugerichtete Leiche einer Frau wirft bei Sam O´Connor jede Menge Fragen auf. Lange grübeln ist bei diesem Fall jedoch nicht drin. Denn der Mörder schlägt erneut zu. Scheinbar planlos werden auch in anderen Ländern ebenfalls Frauen auf sehr ungewöhnliche und brutale Weise ermordet. Die einzige Verbindung zwischen den Opfern, stellen die vom Täter dagelassenen Gedichtverse dar. Sam´s Suche nach dem Täter führt ihn quer durch Europa bis nach Kolumbien. Dabei werden Geheimnisse gelüftet, die schon längst vergessen schienen und deren Wurzeln weit in die Vergangenheit reichen. Erst vor Kurzem habe ich mit Begeisterung den zweiten Fall um Sam O´Connor „Totenpech“ ausgelesen und habe mich deshalb sehr auf den dritten Fall gefreut. Die Autorin hat mich auch diesmal nicht enttäuscht. Tanja Pleva erweckt gleich am Anfang mehrere spannende Geschichten, interessante und vielschichtige Personen zum Leben, die sie dann geschickt zu einem Pageturner verknüpft. Dies ist erstmal etwas verwirrend beim Lesen, legt sich mit der Zeit jedoch wieder. Die Story an sich fand ich auch sehr fesselnd, weil sie so thrillertypisch anfängt und sich dann Schicht für Schicht in etwas komplett anderes verwandelt. Sehr sympathisch war mir auch Sam´s neuer Partner Juri. Dieser brachte, obwohl in Tanja Plevas Büchern sowieso nichts beim Alten bleibt, doch eine gewisse Frische rein. Ebenso wie Sam O´Connor Liebesleben, das mittlerweile etwas an das von James Bond erinnert. Auch dieses Buch um Sam O´Connor kann ich ruhigen Gewissens empfehlen und hoffe sehr, dass diese Reihe hiermit nicht abgeschlossen ist und wir uns auf einen vierten Fall freuen dürfen.

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  • Rezension zu "Orchideenstaub" von Tanja Pleva

    Orchideenstaub
    Lilly_McLeod

    Lilly_McLeod

    14. April 2012 um 10:05

    Inhalt: Quidquid agis, prudenter agas et respice finem. Was du tust, tue mit Überlegung und bedenke das Ende. *SPOILER* Vier Monate sind seit dem Mord an seiner geliebten Lina vergangen, den Sam O´Connor, erfolgreicher Europolermittler, nicht verhindern konnte. Noch mitten im Kampf gegen die Geister der Vergangenheit holt ihn ein neuer Fall zurück in den Alltag. Eine Frau ist bestialisch ermordet worden und die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Doch kaum hat Sam begonnen sich in den Fall einzuarbeiten, schlägt der Täter erneut zu. Zwischen den Opfern scheint es zunächst keine Verbindung zu geben. Die Ermittlungen führen Sam O´ Connor durch halb Europa, doch der Mörder ist ihm immer einen Schritt voraus. Dann taucht eine Prophezeihung auf, die Lina ihm hinterlassen hat, die sich auf dramatische Weise mit dem Fall zu verbinden beginnt. Je näher er dem Mörder zu kommen glaubt, umso deutlicher wird es, dass hinter den toten Frauen ein noch viel dunkleres Geheimnis steckt, das Sam bis nach Kolumbien führt. Dieses Geheimnis droht für Sam gefährlicher zu werden als die Suche nach dem Mörder ... Cover: Zum Cover lässt sich diesmal nur 'indirekt' etwas sagen, da es sich ja um ein eBook handelt. Ich gebe zu, dass in diesem Falle, das Cover irgendwie nicht so viel Beachtung bekommen hat. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich kein 'Buch' in der Hand gehalten habe, in jedem Fall habe ich mir das Cover nicht so genau angesehen, wie ich das bei Büchern sonst 'immer wieder' mache. Der Schriftzug gefällt mir wie schon bei Totenpech sehr gut. Doch beim Rest bin ich etwas 'pingeliger'. Ich hätte mir gewünscht, es wäre eine Orchidee auf dem Cover, da diese doch - für mich - besser zu dem Fall gepasst hätte, als diese Kette. Oder die Abbildung des 'Heims', das hätte ich auch sehr passend gefunden. Gerade weil man diese 'trügerische' Idylle bestimmt gut hätte festhalten können. Ich vergebe für das Cover folgende Wertung: 3 von 5 Sterne Leseeindruck: Dies ist mein 2tes Buch von der Autorin und ich muss zugeben ich war besonders neugierig auf diesen Fall. Anstatt endlich den ersten Fall von Sam O'Connor nachzulesen (nachdem ich ja mit dem 2. Fall in die Reihe eingestiegen bin), wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Sam weitergeht. Warum, wieso und weshalb spoilert schon die Inhaltsangabe. Außerdem klang der Fall mal wieder spannend und so machte ich mich voller Erwartungen und mit einem richtig guten Gefühl ans Lesen, da mich Tanja Pleva schon mit dem Buchvorgänger fesseln konnte. Obwohl es ein eBook war und mein Erstes noch dazu, muss ich sagen, dass ich gut damit zurechtkam. Ich werde zwar nach wie vor lieber Bücher lesen und ihnen treu bleiben, aber vielleicht wäre ein Kindle doch mal irgendwann als Weihnachtsgeschenk denkbar :) Zur Sprache: Tanja Pleva bleibt ihrem lockeren, leichtgängigen Sprachgebrauch treu. Wie schon das vorherige Buch ist auch Orchideenstaub flüssig und äußerst angenehm zu lesen. Man merkt gar nicht, wie die Laptopseiten dahinfliegen und man in der Geschichte vorankommt. Obwohl ich sagen muss, dass das Lektorat diesmal ein paar Schwächen in Sachen Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik aufwies, die es im Vorgänger so nicht gab. Besonders auffällig war dies in einem Kapitel, aber ansonsten nicht weiter störend. Wie auch? Der Fall war sowas von verdammt spannend, dass ich weder aufhören konnte zu lesen, noch über irgendetwas anderes nachdenken konnte, außer: SAM wirst du diesmal auch Erfolg haben? Kannst du dieses Geflecht überhaupt 'durchdringen'? Ich empfinde das die Hintergrundgeschichte des Falls (Thematik der Rassenunterschiede aus dem 2. Weltkrieg) sehr gut eingebunden wird. Zu keiner Zeit fühlt man sich gelangweilt oder im Geschichtsunterricht sitzend, es bleibt stets spannend und manches Mal sitzt man sogar dar und es zieht sich einem vor Grauen der Magen zusammen, wenn man miterlebt wie grausam Menschen zueinander sein können. Ich möchte nicht zuviel verraten, kann aber dieses Buch nur dringend weiterempfehlen. Tanja Pleva hat es tatsächlich geschafft, nochmal eine Schippe draufzulegen. Dieser Fall hat mir noch besser gefallen, als der Vorgänger. Sam O'Connor bleibt sich treu und wird höchstens noch sympathischer, was nicht zuletzt an diesem 'schnuckeligen' und überaus lustigen Partner 'Juri' liegt. Der Fall ist dramatisch, spannend und konnte mich bis zur letzten Seite fesseln! Fazit: Eine Schande, dass es das Buch bisher nur als eBook gibt! Ein fantastischer Pageturner, dem es gelingt, dass ich Tanja Pleva und Sam O'Connor noch mehr verfallen bin. Ich hoffe sehr noch einen 4. Band lesen zu dürfen und kann nur jedem Thriller-Liebhaber empfehlen Sam O'Connor eine Chance zu geben. Absolut lesenswert! Das Buch bekommt bei mir folgende Wertung: 5 von 5 Sterne

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