Spielzeit

von Tanja Pleva 
4,3 Sterne bei33 Bewertungen
Spielzeit
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Positiv (26):
Emys_bunte_Welts avatar

Ich mochte den Thriller, der Temporeich und spannend geschrieben ist.

Kritisch (1):
C

unhandliches Buchvormat und verwirrende Spiele mit blassem Ermittler

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Inhaltsangabe zu "Spielzeit"

SPIELZEIT
In London wird die fürchterlich zugerichtete Leiche eines Mannes gefunden. Seine Affinität zum Tod und ein im Matsch verlorenes Foto, das den Torso einer Frau zeigt, geben den Ermittlern Sam O’Connor und Claire Moyer von Scotland Yard Rätsel auf. Mitten in den Untersuchungen wird Sam jedoch von Europol abberufen und zu einem anderen Tatort geschickt, der ihn an der gesunden Psyche der Gesellschaft zweifeln lässt. Das Motto „Spaß hat keine Grenzen“ bringt das Team an sein eigenes Limit. Plötzlich nimmt der Fall Dimensionen an, die niemand jemals vermutet hätte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783945607046
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:372 Seiten
Verlag:AV-Verlag
Erscheinungsdatum:25.11.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Emys_bunte_Welts avatar
    Emys_bunte_Weltvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich mochte den Thriller, der Temporeich und spannend geschrieben ist.
    Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

    Spielzeit

    von Tanja Pleva

    worum geht es:
    In London wird ein Mann ermordet aufgefunden, bei ihr liegt ein Foto, einer geköpften Frauenleiche. Aber dabei soll es nicht bleiben, Schauspieler die auf Deutschlands Theaterbühne ihren Tod Spielen, Sterben wirklich. Die Ermittler Claire Moyer aus Schottland und Sam O´Connor von Europol ermitteln in diesen Fällen. Aber auch die Schwester einer der Opfer versucht herauszubekommen, wie es zu dem Mord an ihrer Schwester gekommen ist und begibt sich dabei in Gefahr.

    Die Geschichte ist in der personalen Erzählperspektive erzählt und es handelt sich um ein Thriller. Er ist temporeich und hat einen guten Spannungsbogen, mit mehreren Spannungshöhepunkten. Die verschiedenen Handlungsstränge, die zunächst nur eins gemeinsam zu haben scheinen, laufen alle nach und nach zusammen und münden im Finale. Die ständigen Wechsel der Orte und die Cliffhanger am Ende einiger Kapitel, haben dazu geführt, dass ich nicht aufhören konnte, ich wollte wissen, was weiter mit den Personen geschieht und wie weit die Ermittler inzwischen sind.
    Die Hauptpersonen sind authentisch und sympathischen.

    Die Autorin hat das Talent mitreißend zu erzählen. Die Tatorte und Taten wurden bildhaft und detailliert beschrieben. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und ihre Sachmuster hat mir gut gefallen.

    Eine kleine Kostprobe:

    Maribel betrachtete wieder die Phiole in ihrer Hand. Etwas Weißes schwamm darin herum. Eklig…“

    „Maribel trank die Phiole aus und versuchte dabei nicht ein angeekeltes Gesicht zu ziehen. Vielleicht war das weiße Zeug auch nur eine Kalkablagerung wie bei ihrem Wasserkocher zu Hause. Sie drapierte sich auf dem Boden und schloss die Augen. Sie musste den Wasserkocher endlich mal entkalken…“

    Ich liebe es. Maribel spielt die Julia, in „Romeo und Julia“ und muss daran denken, das ihr Wasserkochen gut mal wieder entkalkt werden könnte.

    Buchformat und Cover:

    Das Buchformat hat mir Persönlich nicht zu gut gefallen, obwohl es unter vierhundert Seiten hat, liegt es recht schwer in der Hand und der Buchumschlag ist etwas dünner als bei anderen Taschenbüchern, weswegen es nach dem Lesen unansehnlich absteht. Das Cover hat unterschiedliche Grafitinuancen, abgebildet ist eine verputzte Steinmauer, davor eine Tafel mit einem Ornament.

    Autorin: Tanja Pleva wurde 1965 als Tochter des Schauspielers Jörg Pleva und Marion Reh Dunbar geboren. Bedingt durch den Beruf ihres Vaters war sie schon als Kind an ständige Ortswechsel gewöhnt. Als Erwachsene führte sie ihre „ruhelose Seele“, wie sie selbst sagt, durch Europa, Asien und Südamerika. In Kolumbien schrieb sie die ersten drei Bücher der Reihe mit dem Europol-Ermittler Sam O´Connor: Gottesopfer, Totenpech und Orchideenstaub. Auf die Frage, warum sie sich einen männlichen Protagonisten ausgesucht hat, gab sie zu, einen Helden schaffen zu wollen, in den sie sich auch verlieben könne. Zurzeit lebt sie mit ihrer Familie in Spanien.

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    C
    chris_mavor einem Jahr
    Kurzmeinung: unhandliches Buchvormat und verwirrende Spiele mit blassem Ermittler
    Verwirrendes, eher durchschnittliche Spiele

    Der Inhalt klingt verlockend und es werden auch viel zugerichtete Leichen gefunden. Also ein Thriller der richtig Spaß machen kann. Man muss auch ertragen können, wie die Opfer zugerichtet wurden, denn das wird in recht vielen Einzelheiten erzählt. Auch bis hierin völlig guter Thriller.

    Was für den ganzen Lesespaß allerdings sehr eingeschränkt hat, sind die sehr vielen Personen die hier auftauschen. Sie kommen auch sehr unkontrolliert in die Geschichte hinzu, sodass man sehr lange braucht um damit klar zu kommen und zuordnen zu können. Man fliegt durch diesen Personenwirwar völlig aus der Geschichte, so dass “nichts” davon wirklich hängen bleibt.

    Ein kleiner Einblick in die Geschichte möchte ich trotzdem geben, den die wäre eigentlich nicht schlecht. Auf Theaterbühnen in Deutschland kommen immer wieder Personen ums Leben, die eigentlich ihren Tod nur spielen sollten. In England passiert ein Mord. Bei dem Opfer findet man ein Foto einer Frauenleiche. Was hat das nur zu bedeuten ? In beiden Fällen ermittelt Sam O'Connor. Gibt es hier einen Zusammenhang oder will die Autorin nur für zusätzliche Verwirrung sorgen ? Im Buch wird immer wieder zwischen diesen Fällen hin und hergesprungen, was wahrscheinlich zum Spannungsbogen des Buches zählen sollte.

    In diesem Buch wird wirklich viel gespielt. Doch leider konnten mich diese Spiele nicht wirklich überzeugen. Mit der Ermittlerfigur werde ich auch nicht richtig warm. Erst kurz vor Schluss gefallen mir ein paar Seiten - genauer gesagt ist die Auflösung das einzig interessante Spiele für mich.

    Den Lesespaß zusätzlich eingeschränkt hat für mich die sehr unhandliche Form des Buches, dies sollte unbedingt überdacht werden. Für mich leider nur 2 von 5 Sterne.

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    Anni84s avatar
    Anni84vor einem Jahr
    Tolle Buch

    Ich habe endlich geschaft das Buch Spielzeit von Tanja Pleva zu lesen. :-)

    Ich muss sagen, es war viel besser als ich erwartet hatte. Es spielt in drei Ebenen. Da sind einmal die Ermittler Sam, Claire und Juri. Dann kommt die Stuntfrau Maxine und die Rolle von Liam.

    Die Rollen sind klar verteilt. Die Ermittler untersuchen einen Mord an einem Mann der seltsame Bilder an einer Wand hat.

    Maxine sucht ihre verschwundene Schwester und findet Bilder die schlimmes ahnen lassen.

    Und Liam ist verliebt in Maxine und versucht sie zu beschützen.

    So den Rest solltet ihr Lesen :-)

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    Annafriedas avatar
    Annafriedavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Thriller der in Atem hält
    Gut geschriebener Thriller


    Sam O'Connor von Europol wird auf einen Fall in Deutschland angesetzt. Bei mehreren Theateraufführungen wir manipuliert und es sterben Menschen auf der Bühne. Mit Juri und Claire macht er sich auf die Suche nach den Tätern. Es stellt sich bald heraus, dass es sich um weitreichendere Verbrechen handelt, als angenommen. Die Stunt-Frau Maxine, deren Schwester verschwindet, macht sich auf den Weg, sie zu finden. Die unterschiedlichen Wege führen nach Spanien und Schottland. Es stellt sich raus, dass schon mehrere Menschen auf bestialische Weise von Mitgliedern einer "besseren Gesellschaft" getötet wurden. 
    Das Buch ist nichts für schwache Nerven, dass muss man schon sagen. Die Morde werden in allen Einzelheiten geschildert. Es ist aber durchgehend spannend und der Erzählstil hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mich durchweg sehr gut unterhalten gefühlt. Die Fälle sind außergewöhnlich. Das ist es, was ich in einem neuen Buch zu finden hoffe. Hier bin ich nicht enttäuscht worden.

    Dieser Thriller besticht durch vielfältige gelungene Charaktere, die sehr lebendig wirken. Es ist der Autorin gelungen, die Fäden in der Hand zu behalten und schlüssig aufzulösen. Für Thriller-Fans ein wirklich tolles Buch, dass durch zwei ungewöhnliche Fälle punktet. 
    Ein winziges (!) Manko ist für mich die rasante Auflösung am Schluss, die mir einfach zu kurz "errzählt" vorkommt.
    Das Buchformat ist m. E. auch nicht ideal, ich finde es auch etwas unhandlich und zu schwer.
    Das ist allerdings mein persönlicher Geschmack. 
    Alles in allem kann ich dem Thriller uneingeschränkt 5 wunderbare Punkte geben.

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Etwas langatmig - trotzdem spannend mit Splatter-Elementen
    Etwas langatmig - trotzdem spannend mit Splatter-Elementen

    Einen kleinen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Da haben wir Leser durchaus mal Glück gehabt denn der Plot ist mal etwas ungewöhnlicher...! Das hat mir gut gefallen. Die Handlung ist recht blutig, (obwohl die Autorin vor allzu deutlichen Splatter- Elementen denn doch offenbar abgesehen hat) grausam und zeigt menschliche Abgründe.

    Die Erzählweise durch diverse Sichtweisen bringt einerseits Abwechslung, andererseits erschwert diese den Lesefluss; insbesondere durch eine Vielzahl von handelnden Personen. Immer wieder brechen Kapitel an spannenden Stellen ab. Das ist zwar ein gern verwendetes Stilmittel und auch durchaus legitim. Allerdings hat es die Autorin in diesem Buch damit m. M. deutlich übertrieben. Das hat mich geärgert. Weniger wäre da mehr gewesen.

    Die Protagonisten habe ich als hölzern und unglaubwürdig empfunden. Die Schreibweise war aus meiner Sicht ebenfalls nicht dazu angetan meine Begeisterung hervorzurufen. Die Schreibweise habe ich als sehr schlicht und einfach empfunden. Da gab es keine "geschliffenen" Dialoge sondern nur leichtes Geplänkel ohne Tiefe. Irgendwie hatte der Schreibstil für mich etwas von einem Aufsatz mit Dialogeinlagen. 


    Überhaupt nicht gefallen hat mir die Haptik des Buches: Es war zu schwer, von ungünstigem Format und in einer viel zu kleinen und blassen Schrift gedruckt. 

    Insgesamt für mich ein eher durchschnittlicher (wenn auch durchaus spannender) Thriller mit ein paar Splatter- Einlagen. Ganz gut - aber auch nicht mehr...! Ich halte dieses Buch mit 3 Sternen für sehr gut bewertet.

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    fredhels avatar
    fredhelvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Idee, ununterbrochen spannend, sympathische Charaktere
    Rollenspiele


    "Spielzeit" ist mein erster Thriller der Autorin Tanja Pleva. Von Anfang an konnte sie mich fesseln: erst durch einen bizarren Mord in London, dann durch eine Mordserie auf Deutschlands Theaterbühnen. Das Ermittlerduo Claire Moyer von Scotland Yard und
    Sam O’Connor von Europol sind da einer grossen Sache auf der Spur, zeitgleich führt die taffe Maxine eigene Ermittlungen durch, um den Mord an ihrer Schwester aufzuklären. Sie gelangt in den innersten Täterkreis und muss schwerwiegende Entscheidungen treffen, um zu überleben.
    Die Handlung wird straff geschildert und bietet einen Spannungshöhepunkt nach dem anderen. Die Hauptpersonen gewinnen schnell an Kontur. Sie sind eigenständige, sympathische Charaktere, denen man ihren Einsatz gegen das Verbrechen glauben und ihren Ermittlungsschritten folgen kann. Auch aus der Opferperspektive heraus wird erzählt. Hier geht der grenzenlose Schrecken dem Leser unter die Haut. 
    Die Autorin hat einen mitreissenden Erzählstil. Ihre Schilderungen der Schauplätze sind anschaulich, aber dennoch knapp gehalten. Sie findet genau das richtige Mass, das Erzählte vor dem inneren Auge bildhaft werden zu lassen ohne ausufernd zu fabulieren. So etwas schätze ich sehr beim Lesen, ebenso, wenn mehrere Handlungsstränge parallel verlaufen und in ein gemeinsames Finale münden.
    Mich hat diese "Spielzeit" jedenfalls so begeistert, dass ich mir direkt einen weiteren Thriller von Tanja Pleva zugelegt habe. Mal schauen, ob "Orchideenstaub" mich auch so mitreissen kann.

    Kommentare: 1
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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 2 Jahren
    Grausame Spiele

    Es gibt einen Toten in London und Ermittler Sam O’Connor wird zum Tatort gerufen. Die Leiche ist schrecklich verstümmelt. Am Tatort gibt es ein Foto mit einem Frauentorso. Zur Unterstützung bei den Ermittlungen wird Claire Moyer von Scotland Yard abgestellt. Der Fall ist ziemlich rätselhaft und dann wird auch noch Sam O’Connor von Europol nach Deutschland beordert. In Bad Hersfeld wurde die Schauspielerin Maribel mit Gift getötet, als sie als Julia auf der Bühne stand. Die Stuntfrau Maxine ist auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester. Wie hängt das zusammen?

    Das Buch lässt sich sehr gut und flüssig lesen – jedenfalls wenn man starke Nerven hat. Es geht ziemlich blutig zu in diesem Thriller und das wird nicht nur angedeutet. Es ist erschreckend, was für Abgründe sich auftun können. Die unterschiedlichen Handlungsstränge haben eines gemeinsam, alle sind äußerst grausam.

    Es sind eine Menge Personen, die hier im Spiel sind und es dauert eine Weile, bis man alle einordnen kann. Aber sie sind gut und authentisch dargestellt. Besonders ans Herz gewachsen ist mir allerdings niemand, obwohl die Ermittler menschlich sind und mir durchaus gefielen.

    Von Anfang an ist es spannend und temporeich und das blieb so bis zum überraschenden, aber schlüssigen Ende.

    Ein blutiger und sehr spannender Thriller, der die menschlichen Abgründe aufdeckt.              

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    Losnls avatar
    Losnlvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Lasst die "Spiele"beginnen. Düster, blutig und schaurig!
    Die "Spiele"beginnen

    Der Thriller „Spielzeit“ von Tanja Pleva hat mich gut unterhalten und mir hin und wieder eine Gänsehaut verschafft.

    In London wird die Leiche eines Mannes gefunden. Sam O´Connor und Claire Moyer nehmen die Ermittlungen in diesem Fall auf. Ein verlorenes Foto im Schnee, das den geköpften Leichnam einer Frau zeigt, geben den Ermittlern von Scotland Yard, weitere Rätsel auf. Während der Untersuchungen wird Sam jedoch von dem Fall abgezogen und zu einem anderen Tatort geschickt. Plötzlich nimmt der Fall Dimensionen an, die niemals jemand vermutet hätte.

    Schon allein der Einstieg beweist, dass die Autorin in der Lage ist, einen guten Thriller zu schreiben. Packend, düster und spannend, wird die Ermordung des Mannes in London beschrieben. Sehr detailliert und ausgereift lernt man im Verlauf der Geschichte weitere Protagonisten kennen.
    Das Ermittlerduo Sam und Claire sind sehr authentisch und menschlich dargestellt. Besonders gut gefiel mir zu Beginn, der Perspektivenwechsel. Einerseits begleitet man als Leser die Opfer und schließlich verfolgt man den Stand der Ermittlungen. Die eigenen Gedanken fangen an zu rasen und versuchen den Ermittlern zuvor zu kommen, was aber nicht gelingt.
    Auch die Verflechtung historischer Ansätze, mit dem Geschehen der heutigen Zeit empfinde ich als sehr gelungen.
    „Spielzeit“ ist ein sehr blutiger Thriller, der die menschlichen Abgründe ans Tageslicht befördert. 
    Tanja Pleva ist hierbei ein Werk gelungen, dem es inhaltlich an nichts fehlt.
    Dennoch kann ich nur vier Sterne vergeben, da mir das Ende zu überstürzt und fade daherkam. Im Gegensatz zu den ausführlich beschriebenen Charakteren und der Handlung, wirkte das Ende sehr überstürzt und unausgereift, was ich echt Schade finde.

    Dennoch ist es ein unterhaltsamer und spannender Thriller, den es sich zu lesen lohnt. 
    Nervenkitzel, Gänsehaut sind inbegriffen. 
    Dafür gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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    Strangers avatar
    Strangervor 2 Jahren
    Blutig! Fesselnd! Gänsehaut garantiert! "Spielzeit" von Tanja Pleva

    "SPIELZEIT In London wird die fürchterlich zugerichtete Leiche eines Mannes gefunden. Seine Affinität zum Tod und ein im Matsch verlorenes Foto, das den Torso einer Frau zeigt, geben den Ermittlern Sam O’Connor und Claire Moyer von Scotland Yard Rätsel auf. Mitten in den Untersuchungen wird Sam jedoch von Europol abberufen und zu einem anderen Tatort geschickt, der ihn an der gesunden Psyche der Gesellschaft zweifeln lässt. Das Motto „Spaß hat keine Grenzen“ bringt das Team an sein eigenes Limit. Plötzlich nimmt der Fall Dimensionen an, die niemand jemals vermutet hätte."

    In dem Roman "Spielzeit" von Tanja Pleva greift die Autorin auf ein stark umstrittenes Thema auf. Und zwar Menschenverfolung in der heutigen Zeit zum Vergnügen der "höheren Gesellschaft". Man hört immer wieder von solchen Gerüchten, die es wirklich geben soll. Hier erhalten diese Gerüchte Leben, denn genau das ist das Hauptthema in "Spielzeit".

    Ermittler Sam O´Connor und Claire Moyer von Scotland Yard müssen einen Mord aufklären, nachdem die Leiche eines Mannes übelst hingerichtet aufgefunden wird. Jedoch wird Sam O`Connor kurze Zeit später nach Deutschland bestellt um dort einen anderen Mord aufzuklären, der in einem Theaterstück von Romio und Julia vonstatten ging. Dort muss O´Connor feststellen, dass es schonmal ähnliche Fälle in der Vergangenheit gab. Alle Fälle scheinen auch mit einander zusammen zuhängen. Auch wird eine Verbindung zum Mord in England festgestellt.
    Was zunächst als Verfolgung eines "kranken Mörders" beginnt entwickelt sich schnell zur Verfolgung einer ganzen Organisation. Eine Organisation, mit der man sich besser hätte nicht anlegen sollen. Der Verfolger wird zum gejagten. Der Freund zum Feind. Das Gute zum Bösen und das Böse zum Guten. Was ist realität und was ist Einbildung?
    Der Thriller ist packend und fesselnd und stellt die Gedanken des Lesers auf den Kopf. Man hat das Gefühl auf einer Achterbahn zu sitzen und sich gut festhalten zu müssen, da man ansosnten abfallen würde.

    Es ist mein erster Roman von Tanja Pleva und ich wurde auf ganzer Linie überzeugt. Das Buch war sehr schwer aus der Hand zu legen, da jedes Kapitel mit einem Cliffhänger endete und man unbedingt weiter lesen musste. Die 371 Seiten des Buches gingen viel zu schnell vorbei. Auch beim Lesen hatte man das Gefühl, dass man durch das Buch hastet, was vielleicht manche als negativ empfinden würden, was mir jedoch total gefiel, da ich so gemerkt habe wie extrem mich das Buch gepackt hat.

    Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und sind menschlich gehalten. Fehler und Macken sind vorhanden, die die Protagonisten umso sympathischer machen.

    Eine kurze Warnung an zart besaitete: Tanja Pleva nimmt hier kein Blatt vor dem Mund. Die Morde und Grausamkeiten werden mit viel Detail beschrieben und lassen einem am ganzen Körper eine Gänsehaut aufkommen. Für mich eines der Punkte die einen packenden Thriller ausmachen.

    Fazit: Dieses Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite packen. Auch nachdem beenden des Buches hat man noch das Gefühl in dessen Bann  zu stecken. Ein Thriller, der immer wieder Fragen aufwirft und nicht vorhersehbar ist. Blutig, fesselnd, Gänsehaut garantiert. Volle 5 Sterne!

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    Wuschelchen99s avatar
    Wuschelchen99vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, mitreißend, aber sehr blutig mit einem abartigen Hintergrund. Wer so etwas liebt, unbedingt lesen!
    Abstoßende Spielchen

    Der Ermittler Sam O’Connor wird in London zu einem Tatort gerufen: Der Deutsche Anton Bergmann wurde furchtbar verstümmelt und umgebracht. Scotland Yard stellt Claire Moyer ab, um Sam O’Connor zu unterstützen. Dieser muss recht schnell nach Deutschland abreisen, weil dort mitten in einer Theateraufführung eine Schauspielerin getötet wird, was nicht der einzige Todesfall in einem Theater ist. Gleichzeitig sucht Maxine, eine Stuntfrau, ihre Schwester, die wie viele andere Frauen auf seltsame Weise verschwunden ist und in einem Schloss in Schottland tragen sich seltsame Dinge zu. Wie hängt das alles zusammen? Das Ermittlerteam hat viel zu tun.

    Der Thriller „Spielzeit“ von Tanja Pleva ist ein wahrer Vertreter seines Genres. Dabei greift sie auf das Thema Jagd auf lebende Menschen zurück, über das es recht viele Gerüchte gibt und als heißes Eisen zu betrachten ist. Verschiedene Handlungsstränge, die anfangs nur eins, die grausem Morde, gemeinsam haben, werden nach und nach zusammengeführt. Und genau das schafft die Autorin hoch spannend und mit unheimlichem Tempo. Ständig wechseln die Handlungsorte und die Kapitel enden gern mit einem Cliffhänger, so dass ständiges Weiterlesen Pflicht ist. Die bildreichen und detaillierten Beschreibungen der Taten und Tatorte lassen das Kopfkino in Dauerschleife laufen. Das ganze lässt sich durchaus als sehr blutig bis blutrünstig oder sogar gruselig einsortieren. Dabei bleiben die Handlungen der Protagonisten aber immer nachvollziehbar mit allen menschlichen Schwächen und Stärken.

    Am Ende gibt es noch eine aus meiner Sicht sehr große Überraschung, mit der ich so nicht gerechnet hätte und mich mehr als zufrieden auf das Buch zurück blicken lässt.

    Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung für Thrillerliebhaber, welche auch eine Menge an Blut ertragen können. Für zarte Seelen würde ich das Buch eher nicht empfehlen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    dreamlady66s avatar
    https://www.lovelybooks.de/autor/Tanja-Pleva/Spielzeit-1360047246-w/

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    Tanja_Plevas avatar
    In London wird die fürchterlich zugerichtete Leiche eines Mannes gefunden. Seine Affinität zum Tod und ein im Matsch verlorenes Foto, das den geköpften Leichnam einer Frau zeigt, geben den Ermittlern Sam O’Connor und Claire Moyer Rätsel auf. Mitten in den Untersuchungen wird Sam jedoch von Europol abberufen und zu einem anderen Tatort geschickt, der ihn an der gesunden Psyche der Gesellschaft zweifeln lässt. Das Motto „Spaß hat keine Grenzen“ bringt das Team an sein eigenes Limit. Plötzlich nimmt der Fall Dimensionen an, die niemand jemals vermutet hätte.
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    Tanja_Plevas avatar
    Da bereits 20 Bücher bei der Buchverlosung mitspielen, möchte ich hier noch einmal für eine Leserunde 20 E-books zur Verfügung stellen.
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