Tanja Pleva Totenpech

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Inhaltsangabe zu „Totenpech“ von Tanja Pleva

Ein reicher Sammler altägyptischer Kunst wird brutal ermordet. In seiner Villa findet man eine Mumie ungeklärter Herkunft. Gleichzeitig verschwinden über Europa verteilt Menschen und tauchen scheinbar nirgends wieder auf. Europol-Ermittler Sam O’Connor nimmt deren Spuren auf und entdeckt Dinge, grauenvoller als alles, was er je zuvor gesehen hat …

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Flugangst 7A

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sabrinchen

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  • Sam O'Connors zweiter Fall

    Totenpech

    MissStrawberry

    20. July 2013 um 20:32

    Nach "Gottesopfer" habe ich mich mit Begeisterung auf "Totenpech" gestürzt. Es fiel mir etwas schwerer, in die Story einzutauchen. Woran genau das liegt, kann ich gar nicht sagen. Ich vermute, die Ritualmorde und der offensichtliche religiöse Wahn des Täters in "Gottesopfer" sprachen meinen Instinkt mehr an, als die Ägyptischen Relikte - obwohl die Pyramiden, Mumien und die Mystik Ägyptens eigentlich auf meiner Wellenlänge sind. Bin ich beim Thriller etwa schon so "blutrünstig", dass mir in "Totenpech" zu wenig Blut geflossen ist? Hoffentlich nicht ....! Tanja Pleva hat einen Schreibstil, der mir sehr liegt. Ihre Ausdrucksweise ist niemals anstößig, selbst wenn sie über wahnsinnige Morde und Mörder schreibt, Liebesszenen darstellt oder irgendwelche gruseligen Schauplätze beschreibt. Auch im zweiten Band hat sie es meisterlich geschafft, extrem viele einzelne Handlungsstränge, die auf den ersten Blick rein gar nichts miteinander zu tun haben, immer dichter miteinander zu verflechten und zu einem gigantischen Puzzle zusammenzusetzen. Aus dem ersten Teil tauchen nur wenige Personen auf, es kommen viele neue dazu. Ihre Protagonisten sind keine aalglatten Helden oder Bösewichte ' nein, sie sind wie im wahren Leben: Menschen mit beiden Seiten. Auch Sam und Lina sind nicht nur "gut", sie machen Fehler und gehen damit um. Schade fand ich, dass Juri nicht wieder dabei war. Tanja Pleva sollte ihn unbedingt in weitere Fälle von Sam O'Connor einbauen! Positiv aufgefallen ist mir, dass Tanja Pleva in "Totenpech" noch intensiver recherchiert hat, zumal das Thema "Ägyptologie" kein leichtes ist. Auch um die Büste der Nofretete ranken sich viele Legenden, Vermutungen und Tatsachen. Diese hat sie schlüssig in ihrem Roman eingebaut. Eine Inhaltsangabe werde ich hier nicht schreiben, da ich weder etwas vom Inhalt verraten möchte noch meine, dass mehr als der Klappentext gesagt werden muss. Nur eines muss gesagt sein - mit dem Ende hätte ich SO nicht wirklich gerechnet! Bleibt nun die Begründung der Wertung: obwohl mir "Totenpech" sehr gut gefallen hat, ziehe ich einen Stern ab, da ich der Meinung bin, es ist einen Tick weniger fesselnd als "Gottesopfer", auch wenn ich vermute, dass es ein subjektives Gefühl ist. Fest steht, dass ich auch "Orchideenstaub" lesen werde und auf viele weitere Fälle von Sam O'Connor hoffe. Ich bin mir schon jetzt sicher, dass Tanja Pleva niemals unter vier Sterne rutschen und mich von daher immer gut unterhalten wird.

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  • Rezension zu "Totenpech" von Tanja Pleva

    Totenpech

    buchratte

    15. April 2012 um 20:26

    Nach seinem ersten Fall “Gottesopfer” hat sich Sam O´Connor entschlossen nur noch in Ausnahmefällen für Europol zu arbeiten, um mehr Zeit für seine Fernbeziehung mit Lina zu haben. Doch lange kann er die getraute Zweisamkeit nicht genießen. Nicht nur, dass er den Mordfall um einen Kunstsammler lösen muss, der wie sich herausstellt ein recht abartiges Hobby pflegte, will Europol ebenfalls seine Hilfe. Europaweit verschwinden Menschen, die scheinbar keine Gemeinsamkeiten aufweisen. Ein Fall der nach Sam O´Connor schreit. Dies war mein erstes Buch der Autorin und es war ein Volltreffer! Ein Thriller wie er sein sollte! Bereits auf der ersten Seite merkt man, dass dies kein Buch für Zartbesaitete Leser ist. Doch nicht nur solche Szenen, die eine gewisse Magenresistenz erfordern, sondern auch die zugehörige Portion Thrill, machen das Buch zu einem echten Pageturner. Hinzu kommt die schön düstere und vom ägyptischen Zauber angehauchte Atmosphäre. Auch die Charaktere hat die Autorin Tanja Pleva nicht vernachlässigt. Neben dem sympathischen Protagonisten Sam, ist mir auch seine magisch eingestellte Freundin Lina, sehr ans Herz gewachsen. Gegen Ende ging es mir dann doch einen Tick zu schnell. Das lag aber auch daran, weil ich nicht wollte, dass das Buch zu Ende geht. Im Nachhinein muss ich sagen, dass aufgrund der Entwicklung mancher Personen in diesem Buch, das Lesen des ersten „Gottesopfer“, zwar nicht zwingend erforderlich ist aber doch zu empfehlen wäre. Ich bin froh die Autorin für mich entdeckt zu haben und bin schon sehr auf ihr drittes Buch um Sam O´Connor „Orchideenstaub“ gespannt.

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  • Rezension zu "Totenpech" von Tanja Pleva

    Totenpech

    NiliBine70

    07. March 2012 um 18:09

    Inhalt: Ein reicher, überaus exzentrischer Kunstsammler wird in seiner noch viel exzentrischeren, überdimensionierten Villa enthauptet gefunden. Die Nachbarin, die er damit beauftragt hat, seinen ausgestopften Katzen Futter fürs Jenseits hinzustellen. Sam O`Connor wird zu diesem Fall eher zufällig hinzugezogen, liegt die Villa doch ganz in Nähe seiner Unterkunft in München und er joggt morgens dort vorbei und wird neugierig, als er den ganzen Auflauf aus Polizei und Spurensicherung dort sieht. Im weiteren Verlauf stellt sich heraus, dass der Villenbesitzer und Mordopfer, auch ansonsten etwas merkwürdige Vorlieben hatte und so befindet sich in seinem Haus auch noch ein bezahlter „Lieferant“ zur Befriedigung seiner Wünsche, der nun als potenzieller Mörder herhalten muss. Zumindest, wenn es nach Alfred geht, Kollege und auch unterschwellig ein Rivale von Sam, der den Fall eigentlich übernehmen soll, aber seine Verhörmethoden sind doch etwas sehr rüde und so bekommt Sam den Fall. Zumindest so lange, bis er von Europol kontaktiert wird. Er soll 20 Fällen von spurlos verschwundenen Menschen in ganz Europa nachgehen. Gleichzeitig werden aber auch ägyptische Kunst- und Kultgegenstände immer wieder gestohlen. Wohl von einer gelangweilten jungen Dame aus England, die dieses „Hobby“ wohl schon seit ihrer Kindheit beitreibt und auch mittlerweile einen Auftraggeber hat, der ihr Tipps gibt, wo spannende und teure Stücke zu finden sind. Doch scheint sie bei einem ihrer Raubzüge einen riesengroßen Fehler gemacht zu haben. Und bei all dem, was Sam dienstlich beschäftigt, ist seine Beziehung zu der temperamentvollen Lina immer komplizierter geworden. Zumindest macht es für ihn den Anschein. Und als Lina spurlos verschwindet, wird es für Sam immer schwieriger, einen kühlen Kopf zu bewahren. Erst recht, als er herausfindet, was mit den 20 Menschen geschehen ist und dass es sich um ein sehr makabres, tödliches Geschäft handelt, mit dem er da konfrontiert wird. Meine Meinung: Tödliche Geschäfte Für mich ist „Totenpech“ die erste Begegnung mit der Autorin und auch mit Sam O´Connor. Doch wurde es mir leicht gemacht, in die Geschichte und das Leben des hoch attraktiven (danke!) Ermittlers hineinzurutschen und mich ganz der Geschichte hinzugeben. Direkt zu Beginn wird man mit einer sehr bizarren Situation konfrontiert, die gleich mal herauszufinden versucht, ob man als Leser geeignet ist, sich der Geschichte rund um das „Totenpech“ und seiner Herstellung zu stellen (wen es wirklich vorher interessiert, um was es sich dabei handelt, bitte ich, mal entsprechende Suchseiten im Internet zu bemühen). Mir hat es auf jeden Fall des Öfteren während der Lektüre Gänsehaut über den ganzen Körper gejagt bei der Vorstellung, was da gerade passiert. Aber genau das hat auch den Reiz der ganzen Geschichte ausgemacht. Ich hatte nicht das Gefühl, dass es irgendwann eine Flaute im Spannungsbogen gab. Im Gegenteil, für mich erfuhr die Story immer noch eine Steigerung, es war teilweise schier nicht zum Aushalten, wenn die Perspektive von kurzem Kapitel zu kurzem Kapitel wechselte und man warten musste, bis man erfuhr, was jetzt passiert. Aufregend! Fesselnd! Hart an der Ekelgrenze! Das sind so Schlagworte, die mir spontan einfallen. Wie gerade schon kurz erwähnt, sind die Kapitel teilweise wirklich sehr sehr kurz, manchmal nur eine Seite, das deutet die Rasanz an den bewussten Stellen an. Und da wurde mein Herzklopfen dann auch um einiges schneller. Das Ende kam dann für mich eigentlich zu schnell, zu abrupt. Und der Tod einer gewissen Person hat mir nicht gefallen, aber ich glaube, ich bin nicht allein damit! Mich hätte noch interessiert, ob man die Spuren der anderen verschwundenen Personen bis zu ihnen hin verfolgen konnte, ob die Käufer dieser Artefakte oder des Totenpechs auch belangt werden und überhaupt, wer noch alles seine dreckigen Finger da im Spiel hatte. Ich mag halt dickere Bücher! Fazit: Mich hat extrem gefreut, dass der Ermittler mal ein sehr gut aussehender Typ ist und nicht ein Antiheld, der eher durch Charme oder jungenhafte Art oder so was auffällt, sondern wirklich gut aussehend ist. Quasi eine Art James Bond, bei dem alle Frauen schwach werden. Danke Frau Pleva! Dazu ist er noch intelligent, geht auch mal unkonventionelle Wege in seiner Ermittlung und macht Fehler, das macht ihn dann wieder sehr menschlich und sympathisch. Da kann man nur hoffen, dass es noch mehr Fälle für ihn gibt, an denen wir dann auch teilhaben dürfen. Die Story klingt gut recherchiert und fundiert an den Passagen, wo es um Fachwissen in der Archäologie oder Ägyptologie geht, das macht alles sehr glaubhaft (ich zweifel irgendwie wirklich nicht daran, dass es irgendwo kriminelle Energien gibt, die genau so ihr Geld verdienen…). Der Stil ist eingängig, niemals schwerfällig und der Spannungsbogen erfährt keinen Abriss. Ich hatte wirklich Spaß beim Lesen und freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung! Mein Dank gilt deswegen auch der Autorin, die mir die Möglichkeit gegeben hat, „Totenpech“ zu lesen.

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  • Rezension zu "Totenpech" von Tanja Pleva

    Totenpech

    Lilly_McLeod

    05. March 2012 um 11:49

    Totenpech von Tanja Pleva Inhaltsangabe: Ein reicher Sammler altägyptischer Kunst wird brutal ermordet. In seiner Villa findet man eine Mumie ungeklärter Herkunft. Gleichzeitig verschwinden über Europa verteilt Menschen und tauchen scheinbar nirgends wieder auf. Europol-Ermittler Sam O’Connor nimmt deren Spuren auf und entdeckt Dinge, grauenvoller als alles, was er je zuvor gesehen hat … Cover: Das Cover von Totenpech hat mir sehr gut gefallen. Ich mag die Farbgebung aus diesen verwaschenen Grün- und Sandtönen. Sie passen hervorragend zu dem Amulett, dass natürlich wiederum hervorragend das Grundthema, nämlich die ägyptische Kunst, wiederspiegelt. Was mir besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass das Cover für einen Thriller so untypisch und damit aufmerksammachend wirkt. Es ist keineswegs düster, weckt auch nicht dein Eindruck einer Ermittlung zu einer Reihe von brutalen Morden. Es wirkt schon eher nach Abenteuer oder im spannenderen Begriff sieht es nach Mystery aus. Wenn man dann jedoch den Klappentext liest, weiß man, dass es hier um mehr als das, nämlich durchaus um einen packenden Thriller gehen soll. Für mich ein Widerspruch, der ganz hervorragend zum Buch passt, denn da wirkt auch alles harmlos, dabei ist es das ganz und gar nicht. Es passt zu der Täterin in dem Fall, den Sam O'Connor lösen will/muss und für mich war es so interessant, dass ich auf jeden Fall dran hängen geblieben wäre. Ich vergebe daher für das Cover folgende Wertung: 4 von 5 Sterne Leseeindruck: Was soll ich sagen? Mit Val McDermid habe ich mich nach langer Abstinenz mal wieder (danke Lovelybooks Lesechallenge Januar <3) an einen Krimi gewagt. Ich hatte sehr viel Lesefreude und davon profitierte sicher auch Totenpech. Andernfalls hätte ich womöglich gesagt: Thriller ... ach neeee liest du lieber wieder ein Fantasyschmöker, nach Thriller ist dir doch grad nicht. So aber war ich wieder auf den Geschmack gekommen und griff auch voller Vorfreude zu dem gut 300 Seiten Buch. Der Schreibstil von Frau Pleva ist sehr leichtgängig, flüssig und ich war ruckzuck im Geschehen, im Fall und in der Welt der Charaktere. Das ist durchweg bis zur letzten Seite eine Sache, die ich bewundere und die mir die meiste Freude am Buch gemacht hat. Das Buch ist verdammt nochmal einfach wunderbar leicht zu lesen, dafür das die Kost doch etwas 'happiger' ausfällt. Die Kapitellängen sind genau richtig (obwohl ich jemand bin, dem sie egal sind, fühlten sie sich da einfach 'richtig' an) und auch die Einteilung, wann welcher Charakter die Geschichte weiterträgt, war für mich immer irgendwie genauso, wie ich es mir gewünscht hätte. Ebenfalls überzeugen konnte mich die hervorragende Recherche und immer wieder vorkommenden Beschreibungen von Orten, Cote d'Azur, Kairo etc. Auch die Einführung in die Welt der Kunstsammler und Ägyptologen ist hervorragend dargestellt, ohne dabei zu überfrachten oder zu langweilen. Ihr gelingt genau die richtige Mischung zwischen Geschichts- und Geografiewissen und dem spannenden Thrillertouch. Getragen wird die gut ausgearbeitete Story durch den durchweg sympathischen und wie ich finde typisch männlichen Ermittler Sam O'Connor. (Schon wegen ihm würde ich mir sowohl das erste Buch 'Gottesopfer' als auch den dritten Teil 'Orchideenstaub' kaufen.) Ebenso toll fand ich, in ihrer grausamen Psychose, Jaqueline und auch der feminine Part von Diebin Aethel hat mir besonders gut gefallen. Nicht alles konnte mich jedoch überzeugen, oder gefallen. Mein Kritikpunkt gilt zwei Dingen. - Tagebucheinträge Diese gaben für mich nicht immer ganz einen Sinn, zumindest bekam ich immer den Eindruck, dass sie überflüssig waren. Zudem waren sie mir in ihren Details zu langatmig und teilweise zu langweilig. - Lina Es ist nicht nur das Ende, dass mich enttäuscht hat (das ist subjektiv gefühlt), sondern ich empfand manche ihrer zum Ende hin getroffenen Entscheidungen nicht nachvollziehbar, so dass es für mich nicht charaktertreu wirkte. Ich kann mir bis jetzt immer noch nicht vorstellen, dass sie Daniel in einer ganz bestimmten Situation keine Szene macht, ihre Koffer packt und nach Hause fliegt. Das ist die entscheidende Situation, es gibt aber noch ein paar andere. Ihren Charakter empfand ich am Anfang sehr interessant, leider nahm das Interesse mit der Zeit ebenso ab, wie das Verständnis für die Figur und damit ging auch die Sympathie flöten und das Mitgefühl. Schade ... :( Fazit: Trotz kleiner Kritikpunkte kann ich diesen Thriller unbedingt empfehlen! Hervorragender Schreibstil trifft gut durchdachte Story, die in eine geheimnisvolle und gleichzeitig grausame und skrupelose Welt der ägyptischen Kunst führt und man lässt sich als Leser durchweg gerne vom sympathischen Sam O'Connor durch den Fall führen, schon allein deswegen, weil er stets menschlich (und männlich) bleibt. Thumps up!!! Eindeutige Empfehlung für Thrillerfans und jene, die es nicht auf zu viel Action und Nervenkitzel abgesehen haben. Das Buch bekommt bei mir folgende Wertung: 4 von 5 Sterne

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  • Rezension zu "Totenpech" von Tanja Pleva

    Totenpech

    Bücherwahnsinn

    26. October 2011 um 21:02

    Zum Buch -------------- Sam O'Conner geniesst eigentlich noch seine Ferien und joggt am Morgen seine Runde, bis er kurz vor seiner Wohnung auf ein Polizeiaufgebot und seinen Arbeitskollegen trifft. Dieser nimmt ihn an die Hand und meint er müsse sich das Ganze anschauen. Ein Mord an einem stink Reichen, einem reichen Freak. Was sich erst als Mord im Milieu darstellt wird schnell zu etwas viel grösserem, denn sie finden eine Mumie ungeklärter Herkunft. Sam wird auf den Fall angesetzt bis sich Europol bei ihm meldet und ihn vom Fall abzieht, doch bei Sam kommt der Verdacht auf, das die beiden Fälle vielleicht auf irgend eine Weise zusammen hängen, aber auf was er da stösst hätte er sich nicht vorstellen können!! . Erster Satz: ---------------- .....Frére Jacques, frére Jacques, dormez-vous? . . Meine Meinung --------------------- Titel und Cover Der Titel Totenpech hat nur ganz am Rande mit dem Buch, der Geschichte zu tun. Das Cover ist an das Thema des Falles angelehnt, es lässt erahnen das es um Ägypten oder zumindest Kunstschätze geht, auch wenn die Zeichen auf der Kette, bis auf das Horusauge, alles andere mit ägyptischen Hieroglyphen zu tun haben. . Schreibstil Er ist einfach und flüssig zu lesen, keine Fremdwörter an denen man hängen bleibt. . Die Geschichte Sie hat zwar Potenzial aber leider fand ich das Buch langweilig. Irgendwie baute sich bei mir nie eine Spannung auf, welche ich von anderen Büchern kenne. Dazu kommt das die Autorin Personen ins Spiel bringt die sich mir manchmal nicht wirklich erschliessen was die jetzt mit der Geschichte zu tun haben, dazu sind wechseln die Orte bei jedem Kapitel. Irgendwie ist das manchmal echt verwirrend und das nimmt eben dem ganzen die Spannung. Dazu kommt das die die Freundin von Sam ziemlich unrealistisch ist. Achtung Spoiler ... Nicht weil sie mediale Fähigkeiten hat sondern weil sie dennoch so naiv ist und ein einen Typen reinfällt der mir gleich am Anfang sehr suspekt vor kam.... Ach ja, und dass ein berühmtes Kunstwerk zum Hauptthema wird hilft leider auch nicht wirklich. Auf alle Fälle nicht so verpackt wie es hier gemacht wurde. Ich denke in einem gut recherchierten historischen Roman wär das besser gewesen. . Die Protagonisten Sam O'Conner, der Detektiv, selbstbewusst, schlau und attraktiv. Ist der einzige der mich überzeugt hat. Er ist derjenige der dem ganzen einen roten faden verleiht. . Lina, die Freundin von Sam kommt mir zwar hübsch aber dumm, oder eher naiv rüber. Irgendwie unsympathisch und zickig. . FAZIT: Ein Thriller der keiner ist. Und ziemlich schnell durchschaubar.

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  • Rezension zu "Totenpech" von Tanja Pleva

    Totenpech

    angelinagoescultural

    02. October 2011 um 21:11

    sam o’connor ist nicht nur ein ziemlich gutaussehender, sondern auch ein ziemlich guter ermittler. deshalb ist er auch, obwohl er mittlerweile eigentlich hauptsächlich in münchen im dienst ist, immer noch in der europol datei (gibts das wirklich - europol? nie von gehört…) gelistet und wird angerufen, wenn international mal wieder die hütte brennt. in münchen betreut er zunächst den fall eines ermordeten ägypten fanatikers, der in seiner freizeit einer höchst unappetitlichen sexuellen perversion gefrönt hat und nach einer langen verkleidungsnacht in altägyptischen ambiente seines wohnhauses enthauptet aufgefunden wird. in einem versteckten kellergewölbe finden sich ägyptische preziosen von unschätzbarem wert, inklusive einer mumie, die jedoch nicht so alt ist wie man dies von einer mumie annehmen sollte. da allerdings auch außerhalb münchens das verbrechen nicht schläft und in verschiedenen küstenregionen europas immer wieder menschen spurlos verschwinden, bekommt sam einen anruf seines europol bosses und muß sich zunächst dieser fälle annehmen. schnell jedoch zeigt sich, daß er um den ermordeten münchner nicht herumkommt und die fälle auf irgendeine art miteinander verknüpft scheinen. natürlich hat der gutaussehende sam auch ein privatleben, welches aus einer rassigen spanischen freundin besteht, die allerdings in hamburg wohnt und über mediale fähigkeiten verfügt. was das zu dem ganzen roman beiträgt, klärt sich bis zum schluß nicht, aber gut. die fernbeziehung bekommt den beiden nicht besonders und da beide sturköpfe sind, steht ihr verhältnis bald auf der kippe und auch hier findet – immer gerne genommen – eine (unglückselige) vermengung zwischen momentanem fall und privatleben statt. der text liest sich flüssig und pleva versteht es wahrlich, spannung aufzubauen und den leser bei der stange zu halten. ich hab den thriller in einem rutsch gelesen, finde allerdings im nachhinein betrachtet die handlung und einige charaktere zu konstruiert und ein wenig zu sehr an den haaren herbeigezogen. daß dies im thriller genre nahezu unvermeidbar ist, ist mir schon bewußt, aber hier gab es einfach mehrere figuren, die ich einfach gänzlich unglaubwürdig fand.

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  • Rezension zu "Totenpech" von Tanja Pleva

    Totenpech

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. May 2011 um 23:21

    Sam O'Connor wird zu einem Mord gerufen. Ein Kunstsammler wurde in seinem Haus erschlagen und der Täter wurde scheinbar auch gleich gefasst. Eigentlich also nichts Besonderes. Doch alles kommt anders. Während Sams alter Kollege Alfred den alten Fall weiter ermittelt, wird Sam wieder einmal von Europol gebraucht. Menschen verschwinden scheinbar spurlos, überall in Europa und wer sonst, als Sam, kann diesen Fall lösen? Was alles mit kleinen Puzzleteilen beginnt, setzt sich am Ende zu einem riesigen Knoten zusammen, der sich vielleicht auch um jemand anderen Eng zuziehen könnte... mit ungeahnten Folgen! Ein Jahr hab ich drauf gewartet, nun ist er draußen, der zweite Roman von Tanja Pleva! Sam O'Connor, der attraktive Ermittler mit amerikanischen Wurzeln, lässt uns auch diesmal wieder an seinem Fall teilhaben. Und das der nicht einfach, einfach sein kann, das ist wohl jedem klar. Aber auch in Sams Privatleben geht es wieder einmal rund. Seiner Freundin Lina und ihm macht die Fernbeziehung zu schaffen und auch so, kriselt es gerne einmal. Doch als Leser stirbt die Hoffnung zuletzt und so konnte man nur hoffen, dass die Beziehung wieder zu kitten war, schließlich schloss man ja auch Lina in "Gottesopfer" in das leserliche Herz. Die Geschichte, die die Autorin um ein berühmtes Kunstwerk spinnt, gefiel mir ausgesprochen gut. Die jeweiligen Figuren, die man beim Lesen beobachten konnte, gaben nur nach und nach die Informationen preis, die man selber, aber auch unser Ermittler so dringend brauchte. Dabei wurde man aber auch oft in die irre geführt, wie hängt das mit der Diebin zusammen?Wer ist der geheimnisvolle Schönling und was hat er mit der Sache zu tun? Je mehr man sich in die Fäden hat einwickeln lassen, destoweniger wollte man das Buch zur Seite legen! Besonders das Ende hat es in sich und befriedigte - Juhu - nicht meine Klischees. Mehr noch, man schließt den Buchdeckel und bleibt allein zurück, doch neben einem Sitzt eigentlich nur der Wunsch, es möge weitergehen! Wer jetzt nur Gefallen an spannenden Thrillern hat, der wird sicherlich befriedigt den Deckel schließen, wer aber auch die Protagonisten mochte, wird so empfinden wie ich. Alles in allem hat die Autorin sich noch einmal gesteigert und man kann jetzt nur hoffen, dass der Piper Verlag mit dem 3. Fall zügig nachkommt... Man kann wirklich gespannt sein, welches spannende Thema dann von der Autorin aufgegriffen wird!

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