Tanja Rast Arrion

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Inhaltsangabe zu „Arrion“ von Tanja Rast

Neve ist eine Geistersängerin, deren Aufgabe darin besteht, verlorenen Seelen den Übergang ins Jenseits zu ermöglichen. Schwarze Magier hingegen wollen aus den Geistern eine unbesiegbare Armee aufstellen und haben daher die Jagd auf die friedlichen Sängerinnen eröffnet. Alleine der Geisterritter Arrion, der sich gegen Neves Willen zu ihrem Beschützer aufschwingt, scheint in der Lage, ihr gegen die Bedrohung beistehen zu können. Es ist allerdings nicht hilfreich, dass sie sich über die Grenze des Todes hinweg verlieben …

Eine abenteuerliche Reise mit einem wirklich heißen Geisterritter und einer Geistersängerin mit einer überraschenden Gabe.

— Moonie
Moonie

Spannende und unterhaltsame Story mit kleinen Schwächen.

— ClaudisGedankenwelt
ClaudisGedankenwelt

Leichte Unterhaltung mit einer amüsanten Fantasy Romance - kleine Schwächen, dafür aber mit viel Humor :)

— Aleshanee
Aleshanee

Eine fesselnde Liebesgeschichte mit ein paar Mankos. Pure Fantasy statt "Sex" & Crime wäre besser gewesen. Arrion reißt mit.

— Lunamonique
Lunamonique

Ganz gutes Buch mit angenehm lockerer Liebesgeschichte, aber mit vielen sich wiederholenden Handlungen und einigen Tippfehlern.

— Arachn0phobiA
Arachn0phobiA

Ein blutiges Fantasy-Abenteuer mit fiel Hormonaufwallungen.

— Frank1
Frank1

Viel Kampf, viel Blut.

— Loukia
Loukia

Drei Worte: Blutig, leidenschaftlich und fesselnd!

— Jenny1900
Jenny1900

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— Ormeniel
Ormeniel

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  • Abenteuer, Kämpfe und eine Liebe, die nicht sein kann

    Arrion
    Moonie

    Moonie

    18. April 2017 um 09:49

    Neve ist Geistersängerin. Als solche ist es ihr Schicksal allein durch die Welt zu streifen, unantastbar, denn die Gabe der Geistersängerin ist ihnen von den Göttern gegeben. Mit sechzehn wird sie von ihrer Mutter in die Welt hinausgeschickt, da es so üblich ist, dass Geistersängerinnen nur für eine gewisse Zeit ihr Wissen an ihre Töchter weitergeben dürfen. Mit sechsundzwanzig ist Neve noch immer tochterlos und stößt auf einen ungewöhnlichen Geist: Arrion. Arrion, auf seiner Festung im Kampf gegen Seeräuber verstorbener Ritter und absolut ungewöhnlicher Geist. Auch bei ihm spürt Neve die üblichen Gefühle: Zorn, Schuld, Schmerz. Sie will ihn in die andere Welt singen, wie sie es immer tut, aber bei Arrion klappt es nicht. Er ist ein völlig anderer Geist, als Neve es kennt: nämlich kein formloser weißer Klecks, sondern beinahe menschlich in seinem Aussehen, seinem Auftreten und allem, was ihn ausmacht. Normalerweise ist es die Aufgabe von Geistersängerinnen, Seelen zu erlösen, die noch in dieser Welt gefangen sind. Doch dieses Mal ist alles anders, denn auf einmal kommen Soldaten des Herrschers und wollen Neve vertreiben, sie soll den Geist lassen, wo er ist, denn noch heute beschützt er die Stadt gegen Angreifer und der Herrscher sieht es nicht ein, diesen wertvollen Kämpfer freizugeben. Arrion allerdings hat andere Pläne, als quasi Liebhaber aller Frauen, beschützt er nun Neve und begleitet sie auf ihrem Weg, denn Neve muss vor den Soldaten fliehen. Offenbar haben sich Dinge geändert: Geistersängerinnen sind nicht länger unantastbar, sie sind vielmehr im Weg beim Umsetzen des großen Herrscherplans. Zwischen Neve und Arrion ist ziemlich schnell eine große Anziehungskraft zu spüren, die man als Leser gut verstehen kann. Die beiden passen toll zueinander, da gibt es nur ein Problem: er ist tot und sie lebt. So entsteht das Fischproblem, zu dem ich hier weiter nichts verraten werde, aber nur so viel: ich fand die Idee total klasse, es war einfach mal etwas völlig anderes und hat mich richtig überrascht. Auf ihrem Weg lauern tausend Gefahren, die irgendwann sogar Arrion an den Rand seiner Kräfte bringen, völlig untypisch für den - nach eigenen Angaben - größten und besten Ritter aller Zeiten. Es gibt viele Kämpfe, die mir persönlich oft viel zu detailliert beschrieben wurden, aber das liegt einfach daran, dass ich zu viele blutige Details einfach nicht mag. Arrion und Neve jedenfalls haben mir sehr gut gefallen, ich mochte die Idee des Romans, die Geistersängerinnen und es hat mir großen Spaß gemacht Neve und Arrion zu begleiten. Fazit: Das Buch wird weniger zart besaiteten Leserinnen bestimmt gut gefallen. Es gibt viele Kämpfe, eine wirklich große Liebesgeschichte, witzige Wortgefechte, unerwartete Überraschungen und zwei richtig starke Hauptfiguren, dir mir schnell ans Herz gewachsen sind.

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  • Arrion

    Arrion
    ClaudisGedankenwelt

    ClaudisGedankenwelt

    24. September 2016 um 19:31

    Inhalt:Neve ist eine Geistersängerin und zieht einsam von Stadt zu Stadt. Immer auf der Spur der leidenden Geister, die sie in die andere Welt singen will. Dies ist ihre Pflicht und ihre Lebensaufgabe. Als Sängerin gilt sie als unberührbar und niemand würde es normalerweise wagen den Gesandten der Götter ein Leid zuzufügen. Doch plötzlich wird sie gejagt und nur der ungewöhnliche Geist von Ritter Arrion kann sie retten. Was geschieht in der Welt? Warum sind die Geistersängerinnen plötzlich Freiwild?Rezension:Der Einstieg in das Bcuh ist mir sehr gut gelungen. Man lernt direkt Neve und ihre Mutter kennen und erfährt, dass Geistersängerinnen mit verschiedenen Männern schlafen um Töchter zu bekommen. Diese Töchter werden von der Mutter ausgebildet und dann hinaus in die Welt gesandt. Genau diesen Weg schlägt auch Neve ein, nur ist ihr leider bisher keine Tochter vergönnt.Als Neve von großen Leid Arrions angezogen die Stadt betritt ahnt sie noch nicht, dass Arrion kein gewöhnlicher Geist ist. Normalerweise sind die Geister verwaschene Flecken, die sich recht einfach ins Jenseits geleiten lassen. Doch Arrion kann sich vollständig materialisieren. Als er Neve gegen die Stadtwache verteidigt, gibt sie ihr Leben in seine Hände und flieht. Dabei folgt ihr Arrion als persönlicher Beschützer.Und Neve fühlt sich zu Arrion hingezogen, doch die beiden finden nicht zueinander, denn bei jeder Berührung und jedem Kuss kommt das Fischproblem zutage. Sobald sie sich näher kommen fühlt es sich eklig und fischig an. Solche Annäherungsszenen hat man recht oft im Buch und auch das Wort Fischproblem kommt für meinen Gecshmack etwas zu häufig vor, zumal es nicht wirklich zur Handlung beiträgt, denn die hat es durchaus in sich. Die Hintergründe zur plötzlichen Jagd auf die Sängerinnen sind spannend und werden von der Autorin mit viel Action erzählt.Neve ist als Hauptprotagonistin manchmal etwas unangenehm, was nicht an ihrer hilfsbereiten Art liegt sondern daran, dass sie immer und überall zu kichern anfängt. Selbst bei Szenen wo sie über blutige Leichen laufen muss kichert sie. Oder als Arrion und Neve angegriffen werden, auch da kichert sie an den unpassendsten Stellen.Der Schreibstil der Autorin ist locker und sehr flüssig und angenehm zu lesen. So fliegt man förmlich durch die Seiten und schnell war das Buch zu Ende. Und mit der Auflösung des Ganzen habe ich auch nicht wirklich gerechnet.Fazit:Ein ungewöhnlicher Geisterritter, eine Geistersängerin und eine tollen Storyline, die mich gut unterhalten hat. Kleine Abstriche gibt es für das stets auftauchende Fischproblem und das oft unpassende Kichern von Neve.

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  • Leserunde zu "Arrion" von Tanja Rast

    Arrion
    Amrun_Verlag

    Amrun_Verlag

    Hallo liebe LovelyBooks-LeserInnen, wir laden euch recht herzlich zur Leserunde zu "Arrion" ein. Schlachten und Lieben – der neue Roman von Tanja Rast nimmt euch mit in ein großartiges Fantasyabenteuer! Neve ist eine Geistersängerin, deren Aufgabe darin besteht, verlorenen Seelen den Übergang ins Jenseits zu ermöglichen. Schwarze Magier hingegen wollen aus den Geistern eine unbesiegbare Armee aufstellen und haben daher die Jagd auf die friedlichen Sängerinnen eröffnet. Alleine der Geisterritter Arrion, der sich gegen Neves Willen zu ihrem Beschützer aufschwingt, scheint in der Lage, ihr gegen die Bedrohung beistehen zu können. Es ist allerdings nicht hilfreich, dass sie sich über die Grenze des Todes hinweg verlieben … Wir stellen euch zehn eBooks sowie fünf Taschenbücher zur Verfügung. Bewerben könnt ihr euch bis zum 27.10.2015. Bitte nehmt nur an der Leserunde teil, wenn ihr euch aktiv daran beteiligen wollt und im Anschluss eine Rezension verfasst. Autorin Tanja Rast wird die Leserunde ebenfalls begleiten und sich euren Fragen und Anmerkungen stellen. Ihr seid interessiert? Dann beantwortet bitte folgende Frage: Glaubt ihr an Geister? Bitte gebt in eurer Bewerbung auch an, welches eBook-Format ihr benötigt (epub oder mobi) oder ob ihr ein Taschenbuch bevorzugen würdet. Bedenkt bitte, dass die Anzahl der Taschenbücher begrenzt ist. Wenn ihr euch für beides bewerbt, steigen eure Chancen. Bewerben sich mehr als fünfzehn TeilnehmerInnen um die zur Verfügung gestellten Exemplare, entscheiden wir aus den eingegangenen Bewerbungen. Euer Amrûn-Team

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  • Blut und Sex ist leider nicht immer die optimale Mischung..

    Arrion
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    16. February 2016 um 01:04

    Die Geistersängerin Neve zieht seit einer Ewigkeit allein durch die Welt. Ihre Aufgabe ist es, Seelen von Verstorbenen, die noch an unsere Welt gebunden sind, zu erlösen. Doch in Ritter Arrion trifft sie einen widerspenstigen Gefährten - denn der will sich nicht erlösen lassen und schwingt sich spontan noch zu ihrem Beschützer auf. Seltsam fleischlich ist er für einen Geist.. und Neve kann nicht leugnen dass er eine gewisse Anziehungskraft auf sie ausübt. Die Grundidee, die hinter dem Buch steckt ist großartig. Sie ist weit von dem entfernt, was man als standard Fantasy - Repertoire kennt. Geistersängerinnen, die die Macht haben, die Seelen der verstorbenen zu erlösen. Ich mag es sowieso, wenn man in der Phantastik mal starke Frauenfiguren trifft, die gibt es hier generell viel zu selten. Umso mehr hab ich mich über Neve als Protagonistin gefreut. Zu Beginn war sie auch genau das, was ich erwartet hatte. Irgendwie tough, aber doch mit einem weichen Kern, selbstständig. Heutzutage würde man wohl sagen, sie sei emanzipiert. Durch die seltsame Beziehung, die sich zwischen ihr und Arrion entwickelt hat, hat sich das leider geändert. Denn die ist leider absolut nicht mein Fall. Denn erstens ist Arrion mir einfach zu viel vom Klischeebild eines starken Mannes und zweitens nimmt er Neve ganz nebenbei scheinbar das Hirn weg. Je länger die beiden miteinander unterwegs sind, desto weniger nachvollziehbar sind ihre Gedanken für mich. Alles dreht sich nur noch um Arrion und Sex - wie fantastisch der wohl wäre, wie man ihn endlich haben könnte, ihre Eifersucht auf alles, was sich potentiell Frau nennen darf.. die Liste ist lang. Auch das Lesen selbst fiel mir leider nicht wirklich leicht. Die fehlenden Kapitel haben mich immens gestört, so konnte ich nicht wirklich aus dem Buch aussteigen, so sehr gefesselt dass ich unbedingt weiter lesen wollte hat es mich dann aber leider auch nicht. Sprachlich ist das Ganze streckenweise auch relativ mau. Was mir dabei besonders negativ ins Auge fiel ist das "Fischproblem" - Neve und Arrion können sich nämlich nicht berühren, ohne dass es sich anfühlt, riecht und schmeckt wie verdorbener Fisch. Das ist (auch wenn der Haupthandlungsstrang ein anderer ist) der absolute Dreh und Angelpunkt der Geschichte. Wieso benutzt man für sowas dann ein derartig banales Wort? Die Thematisierung dessen wäre mir wohl sowieso zu viel geworden, so ging das dann aber noch um einiges schneller. Ich hatte leider nicht das Gefühl, dass das Buch mehr an Inhalt zu bieten hat als Blut und Sex, maximal ein bisschen Liebe. Und das reicht mir einfach nicht für eine gute Geschichte.

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  • Hier gibts noch "den einen wahren Helden" :D

    Arrion
    Aleshanee

    Aleshanee

    05. January 2016 um 16:10

    Klappentext Neve ist eine Geistersängerin, deren Aufgabe darin besteht, verlorenen Seelen den Übergang ins Jenseits zu ermöglichen. Schwarze Magier hingegen wollen aus den Geistern eine unbesiegbare Armee aufstellen und haben daher die Jagd auf die friedlichen Sängerinnen eröffnet. Alleine der Geisterritter Arrion, der sich gegen Neves Willen zu ihrem Beschützer aufschwingt, scheint in der Lage, ihr gegen die Bedrohung beistehen zu können. Es ist allerdings nicht hilfreich, dass sie sich über die Grenze des Todes hinweg verlieben … Meine Meinung Über das Buch bin ich mal wieder durch Tilly auf in flagranti books gestoßen, die in ihrer Rezension einfach nur begeistert war, was mich schon alleine durch ihre Worte mitgerissen hatte. Ich bin mit den Protagonisten anfangs allerdings nicht ganz so warm geworden. Neve, die Geistersängerin, war auf den ersten Seiten so eine sanfte, rührende Person, als sie sich mit 16 Jahren von ihrer Mutter trennte. Als sie dann mit 26 auf den Geist des Ritters Arrion trifft, wirkt sie jedoch sehr abgebrüht und patzig - dann wiederum mädchenhaft und unreif. Was aber natürlich auch daran liegen kann, dass sie sich ihre Liebe zu diesem Ritter nicht eingestehen will weil sie weiß, dass es niemals funktionieren würde. Arrion selbst ist ein "Überflieger", der beste Ritter, den es je gegeben hat: groß, gutaussehend und er protzt auch gerne mit seinen Leistungen, mit denen er jede Frau beglückt hat, die ihm in seinem Leben unter die Lenden gekommen ist. Mit seiner charmanten, unverschämten Art ist er der typische Draufgänger, der so ziemlich alle Eigenschaften eines Helden verkörpert, in den sich jede Frau unsterblich verliebt. Trotzdem hab ich mich nach einer Weile mit den beiden und ihren ständigen Neckereien amüsieren können, es war einfach völlig ungewohnt und überraschend für mich, dafür mal erfrischend anders - nur ihr "Fischproblem", das wie ein Keil zwischen ihnen steht, war irgendwie unpassend und hätte anders gelöst werden können. Mehr sage ich dazu nicht: lasst euch überraschen ;) Über die Welt der Acht Reiche hat man nicht viel erfahren, denn die Beziehung der beiden steht meistens im Mittelpunkt. Trotzdem gibt es auch eine "Nebenhandlung" über den bösen Herrscher, der mit einer sehr perfiden Idee alle anderen Reiche unterwerfen will und für seine Pläne die Geistersängerinnen braucht. Neve und Arrion sind von Anfang an involviert und versuchen alles, um ihn aufzuhalten - und es gibt viele brutale und auch blutige Kämpfe, bei denen Tanja Rast nicht mit Details spart. Die Magie der Geistersängerinnen ist eine originell Idee mit einem sehr schönen Hintergrund. Vor allem in der zweiten Hälfte kommt dann Fahrt auf, das Netz zieht sich zusammen und es gibt ein spannendes Finale! Bis zum Ende steht man vor der Frage, ob die beiden eine Möglichkeit finden werden, doch noch zusammen zu kommen... Fazit Eine leichte und unterhaltsame Geschichte über zwei sehr ungewöhnliche Charaktere, die mit ihrem spöttischen Humor und Sticheleien amüsieren. Die bedrohliche Aufgabe, die Acht Reiche vor einem tyrannischen Herrscher zu retten, kommt erst spät in Schwung, endet aber in einem spannenden Showdown! © Aleshanee Weltenwanderer

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  • Arrion

    Arrion
    Ansira

    Ansira

    10. December 2015 um 16:57

    Zum Inhalt wurde schon einiges geschrieben, so dass ich nicht nochmals näher darauf eingehen muss. Die Idee der Geistersängerin hat einiges an Potential. Neve hat es nicht leicht, da siegen allein ihr Leben meistern muss. Sie hat auch schon einiges an Erfahrungen gesammelt. Daher mutet es etwas verwunderlich an, dass sie sich im Umgang mit Arrion lange Zeit wie ein zickiger Teenager benimmt. Die erste Hälfte der Geschichte hat mir deshalb, abgesehen von der Vorstellung der beiden Hauptpersonen, nicht so gut gefallen. Nachdem die Beiden aber ihre Bestimmung erkannt haben bilden sie eine Einheit und die Geschichte kommt richtig in Fahrt. Dieser Teil hat mir auch sehr gut gefallen, schon deshalb, weil endlich noch einige andere Personnen ins Spiel kamen. Leider kam dann das Ende ziemlich rasch und ich war auch nicht besonders glücklich darüber. Aber das sieht wohl auch jeder für sich anders. Fazit: Der Teil Romantik War leider für meine Begriffe nicht so gelungen, der Teil Fantasy dafür um so mehr. Beide Helden sind sympatisch, Arrion m. E. mehr als Neve. Die Sprache und der Ausdruck passen nicht immer und sind manches mal zu modern, vor allen Dingen in den Dialogen von Neve und Arrion. Die Welt, die beschrieben wird, scheint interessant zu sein. Man möchte mehr davon sehen und auch von den dort lebenden Bohnen mehr erfahren. Über Schreibfehler muss man sich nicht weiter auslassen, da es heute nur noch wenige Bücher ohne gibt.

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  • Die Geistersängerin und der Krieger

    Arrion
    Meduza

    Meduza

    08. December 2015 um 14:16

    Geistersängerin Neve zieht durch die Welt, um verlorene Seelen ins Jenseits zu singen und ihnen Frieden zu geben. So hat sie es auch mit dem gequälten Geist von Ritter Arrion vor, doch Arrion ist anders als die Geister, die Neve bisher kennengelernt hat. Die Geschichte vom unbesiegbaren Krieger und der einsamen Geistersängerin ist ein fantasievolles Actionspektakel mit allem, was ein unterhaltsamer Roman braucht. Die Dialoge von Neve und Arrion sind spritzig und witzig, die Kämpfe blutig, und die Handlung spannend. Es macht Spaß, mitzuerleben, wie aus dem zunächst so ungleich scheinenden Paar trotz allen Gekabbels eine harmonische Einheit wird, denn nur gemeinsam haben Arrion und Neve eine Chance gegen den Feind. Düstere und gewalttätige Szenen wechseln ab mit gefühlvollen, wenn der eigentlich sehr großspurige Arrion bei Neve auch mal Schwäche zu zeigen wagt. Zusammen sind die beiden ein unschlagbares Team und ich habe mir sehr ein gutes Ende für sie gewünscht, obwohl ich zwischendurch öfter mal gezweifelt habe, ob und wie das überhaupt möglich sein kann. Bis zum Ende bleibt es spannend. Die Mischung aus Romanze, Action und Fantasy hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich auf weitere Romane von Tanja Rast.

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  • Die besten Protagonisten, die ich dieses Jahr getroffen habe!

    Arrion
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    07. December 2015 um 18:01

    Meinung Ich muss zugeben, ich war etwas skeptisch in Bezug auf den Inhalt, denn Fantasy und ich sind nicht immer kompatibel. Es braucht eigentlich nicht viel, mich zu überzeugen, aber es muss eben auch das Richtige sein, der richtige Inhalt, die richtigen Figuren. Das gewisse Etwas braucht jedes Buch, um den Leser auf seine Seite zu ziehen, aber Fantasy hat es bei mir eben ein bisschen schwerer. Aus diesem Grund bin ich auch sehr vorsichtig und mit null Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Wenn ich nichts erwarte, kann ich auch nicht enttäuscht werden. Ich begann also meine Reise mit Neve. Eine Reise, die mit Tränen endete und die mich fassungslos zurückließ. Neve. Eine Geistersängerin, die dagebliebenen Geistern hilft, den Übertritt zu meistern. Die ihnen den Schmerz nimmt, die Trauer, damit alle um die Geister herum weiterleben können. Geistersängerinnen sind etwas Besonderes, Unangreifbar und in ihrer Einzigartigkeit Unantastbar. Am Anfang dachte ich das wird so ein Geister-Geisterjäger-Ding, aber ich irrte, denn Neve ist eine sehr einfühlsame Frau, die die Schmerzen der Geister schon von weiten fühlt und diesem Sirenengesang dann folgen muss. Es war beeindruckend Neve bei ihrer Arbeit zuzusehen und die Bereitschaft zu sehen, den Schmerz zu teilen und schließlich zu heilen. Außerdem ist Neve eine wirklich witzige, interessante und mutige junge Frau, die weiß was sie will und das auch sagt. Sie kann sich durchsetzen, lebt nach besten Wissen und Gewissen ihr Leben und akzeptiert die Dinge, wie sie sind, ohne sie erstmal auseinander zu nehmen. Eine Frau, die einer klaren Linie folgt und sich nicht von ihrem Weg abbringen lässt und die auch die unangenehmen Dinge tut, ohne sich zu beschweren. Zeitgleich ist sie aber einfach eine Frau mit Gefühlen, die festgehalten werden will. Vorzugsweise ohne toten Fisch! :-D Arrion. Ritter mit jeder Faser seines Körpers. Mann. Ein wirklich, wirklich heißer Mann, dem ich, und das gebe ich offen zu, nach den ersten Sätzen willenlos Verfallen war. Es kam kein entkommen. Ich weiß nicht, wie die Autorin das gemacht hat, aber ernsthaft: Gibt es jemanden, der ihm wiederstehen konnte? Wenn ja, warum? :-D Arrion ist zu Anfang etwas undurchschaubar. Neve zieht ihr Geisterding durch, Arrion will in die nächste Welt wechseln und ehe er sich versieht, muss er die Geistersängerin gegen die Menschen aus der Stadt unter der Burg verteidigen. Für Arrion geht plötzlich alles drunter und drüber und er muss feststellen, dass sein Leben eine Farce war. Er wurde verraten, ausgebeutet und als Ware betrachtet, mit der jeder machen kann was er möchte. Arrion war stark, wenn Neve es brauchte und brauchte ihre Stärke, wenn er sie brauchte. Er war anders, als ich dachte und doch war er genau so, wie ich ihn erwartet hätte. Neve und Arrion. Ich habe noch nie so ein harmonierendes Protagonisten-Paar erlebt! Ehrlich! Einmal angefangen konnte und wollte ich mich von diesen beiden nicht trennen. Es bereitete mir körperliche Schmerzen, das Buch wegzulegen und zu wissen, dass es vielleicht einen ganzen Tag dauern könnte, mich wieder zu den beiden flüchten zu können. Ich wollte nicht, dass Neve und Arrion ohne mich weitermachen. Ich wollte nicht, dass die beiden diese schlimmen Dinge erleben und doch mussten sie es, um zu den Menschen zu werden, die sie am Ende sind. Es war eine Entwicklung, die aus einem Geben und Nehmen entstand. Die aus Liebe, Respekt und dem Wissen, dass man den Einen/die Eine gefunden hat emporwuchs, immer größer wurde, um am Ende einfach unzerstörbar zu sein. Als wären Arrion und Neve schon immer da gewesene. Gemeinsam. Als würde es schon immer „Arrion und Neve“ heißen. Als wäre Neve nicht jahrzehntelang alleine durch die Reiche gewandert. Es ging um Liebe. Eine Liebe, von der niemand wusste, dass sie da ist. Schon immer da war. Sie wartete, bis das Schicksal zuschlug, denn die Götter hatten Pläne. Aber niemand ist so gemein und herzlos und stellt sich der einen, wahre Liebe entgegen. Es ging um Selbstverwirklichung. Niemand muss ein Leben leben, dass andere bestimmt haben. Nur weil irgendwann, irgendjemand mal gesagt hat, dass Geistersängerinnen alleine durch die Welt ziehen müssen, muss man das nicht akzeptieren. Warum? Jeder wählt das Leben, das er leben will und nicht anders. Es ging darum, die Menschen zu akzeptieren, wie sie sind. Leben und leben lassen. Der freie Wille ist auf ewig ungebrochen und selbst die Geister können entscheiden, wann sie gehen wollen. „Arrion“ von Tanja Rast hat mich tief beeindruckt und auch wenn ich hier und da ein paar Tippfehlerchen sah, stolperte ich nicht. Ich rauschte durch die Seiten, rannte Neve hinterher, sah Arrion beim Kämpfen zu und lebte für kurze Zeit in einer Welt, aus der ich nach so kurzer Zeit nicht wieder hinauswollte. Ich wollte nicht, dass die Geschichte endete, und doch tat sie es. Ohne Rücksicht auf meine Wünsche, ließ die Autorin mich wegen Arrion weinen. Die Tränen flossen (und fließen schon wieder *schnief*) weil es vorbei war. Das Ende kam, sah mich an, steckte mir die Zunge raus und sprach: Du durftest nur einen kleinen Teil von Neve und Arrion sehen. Jetzt geh, es ist vorbei. Und ich ging. Weinend. Und ich ging lachend, weil Arrion und Neve einfach perfekt zusammen sind und ich mich von Herzen freute, dass die beiden sich fanden. Für mich sind Neve und Arrion das Protagonisten-Paar Nummer 1 im Jahr 2015. Diese Kombination kann niemand toppen. Da war diese Verbindung, diese Wellen… ich kann es kaum in Worte fassen. Es war weder Neve noch Arrion die mich begeisterten, es waren beide zusammen, denn mit einem alleine wäre die Geschichte nur halb so gut geworden. Bei ihnen stimmte einfach die Chemie! Trotz totem Fisch. :-D Fazit Kaum zu glauben, aber „Arrion“ hat mich sowas von geflasht, dass ich einige Tage brauchte, um mich dem nächsten Buch zuwenden zu können. Ich überlegte tatsächlich eine Weile, ob ich nochmal von vorne Anfange, einfach, weil ich meine Dosis „Arrion und Neve“ brauchte und sie noch nicht gehen lassen wollte. Final lässt sich sagen: Lest! Dieses! Buch! Euch entgeht die beste Verbindung, die zwei Figuren in einem Buch haben kann! Eine Geschichte, die allein von den Protagonisten lebt! Das beste Fantasy-Buch, was ich dieses Jahr lesen durfte! Bewertung „Arrion“ von Tanja Rast bekommt von mir 5 von 5 Marken und einen unserer seltenen Sterne, für eine Geschichte, die mich auch Tage nach dem lesen noch zum Weinen bringt, einfach, weil sie vorbei ist. Danke liebe Tanja, dass du Arrion und Neve eine Stimme gegeben hast und Danke, dass wir die Geschichte der beiden lesen dürfen!

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  • Das Hack’n’Slay mit der Extraportion Liebe

    Arrion
    Arachn0phobiA

    Arachn0phobiA

    07. December 2015 um 16:26

    Sei gewarnt, Reisender! Auf deinem Weg durch die Fantasywelt von Arrion und Neve wirst du nicht nur finsteren Mächten, überdimensionalen Äxten und herumfliegenden Gedärmen auf so gut wie jeder Seite begegnen, sondern auch betont unfassbar gutaussehenden, vorwitzigen Rittern (Aggregatzustand: zweifelhaft), verklemmten Jungfrauen in Nöten und einem ganzen Schwung Liebeskitsch begegnen. Welcher Fantasyfan sich jetzt noch nicht angewidert abgewendet hat, der kann „Arrion“ gerne eine Chance geben. Es gibt hier zum Teil wirklich klassische, ich würde fast sagen „typisch männliche“ Fantasy, wenn der Hauptcharakter metzelnd mit seiner Axt durch eine Horde Gegner pflügt. Hier neigt das Buch auch stark zu sich wiederholenden Abschnitten, dass ich mich doch bisweilen etwas gelangweilt habe und die Geschichte sich wie ein Hack’n’Slay für den PC anfühlte – entsprechend anspruchslos wirkte die Story leider manchmal. Andererseits gab es diese erfrischend frechen Dialoge zwischen Neve und Arrion, die für meinen Geschmack immer viel zu kurz waren. Ja, sie sind kitschig und auch nicht sonderlich anspruchsvoll, aber dafür wirklich unterhaltsam. Die Liebesgeschichte selber ging dabei auch fast in Richtung Chick-Lit und entwickelte sich etwas zu schnell. Aber ohne spoilern zu wollen: Mit dem Ende kann ich sehr gut leben. An und für sich also mitnichten ein schlechtes Buch. Nicht perfekt, aber inhaltlich solide 4 Sterne wert. Leider gab es in Sachen Ausdruck und Tippfehlern so einige überflüssige Schönheitsfehler, die einen dicken Punktabzug bewirkten. Einige Wörter wie „Fischproblem“ (wird im Verlauf der Geschichte hinreichend erläutert) konnte ich irgendwann nicht mehr sehen, ohne das eine oder andere genervte Geräusch von mir zu geben. Die doch recht zahlreichen Tippfehler bei Worttrennungen am Zeilenende werden hoffentlich bei einer Neuauflage behoben, sollten aber in der Menge eigentlich nicht durch die Korrektur rutschen. Insgesamt ein durchaus lesenswertes Buch, sofern man offen für diesen Genremix ist, das aber auch noch einige Schwächen aufweist.

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  • Arrion

    Arrion
    Lunamonique

    Lunamonique

    02. December 2015 um 08:51

    In „Arrion“ von Autorin Tanja Rast wird Geistersängerin Neve mit einem Geist konfrontiert, der alle ihre Erfahrungsschätze sprengt. Wird sie es schaffen, das Geheimnis um Ritter Arrion zu ergründen? Neves Ausbildung zur Geistersängerin ist beendet. Von nun an trennen sich die Wege von Neve und ihrer Mutter Balan. Ihre Aufgabe, Geister, deren Leid sie spürt, zu erlösen, führt Neve eines Tages nach Kyelle. Der Geist des Ritters Arrion erweist sich als außergewöhnlich. Seit 67 Jahren von Schmerz und Zorn getrieben, beschützt er eine Festung vor Seeräubern und anderen Halunken. Er kann sich materialisieren und wirkt sehr lebendig. Als Neve für ihn singt, werden sie von Soldaten der Stadt unterbrochen. Warum respektieren die Männer die Unantastbarkeit der Geistersängerin nicht mehr? Was geht hier vor? Geistersängerinnen ziehen alleine durch die Lande und gehen ganz in ihrer Berufung auf. Ihre Gabe geben sie an ihre Töchter weiter. Auch Neve kämpft nach der Trennung von der Mutter mit ihrer Einsamkeit. Ihre Bemühungen schwanger zu werden scheitern. Warum gibt es keine Freundschaft zwischen Geistersängerinnen? Weil sie so selten sind und es ein Glücksfall ist, wenn sie sich überhaupt über den Weg laufen? Die Idee der Geistersängerinnen ist originell. Normalerweise werden sie von den Menschen geschätzt und brauchen keine Gefahren fürchten. Ihr Einzelgänger-Leben ist etwas schwer nachvollzuziehen. Nicht zu Neves Charakter passt, dass sie sich fast wahllos Männern an den Hals wirft, um schwanger zu werden. Interessant wird die Geschichte mit Ritter Arrion. Sein Schmerz und Hass zieht Neve magisch an. Warum ist er nach Jahrzehnten als Geist nicht nur noch ein blasses Schemen? Das Rätsel um Arrion und eine plötzliche Gefahr für Neve sorgen für Spannung. Neve fühlt sich zu dem Geisterritter hingezogen. Erwidert Arrion ihre Gefühle? Die beiden Hauptfiguren sind speziell und sympathisch. Es fällt leicht, mit ihnen mitzufiebern. Die perversen Drohungen eines Feindes, Grausamkeiten, Autorin Tanja Rast überschreitet in dieser Geschichte öfters Grenzen. Unterhaltsam ist das Geplänkel zwischen Neve und Arrion. So manch originelle Idee und der einfließende Humor lässt über schreckliche Szenen hinwegsehen. Mit der Zeit nervt das dauerhaft unterschwellige Thema Sex. Arrions Äußerungen sind öfters nicht der Zeit angepasst und zu modern. Neves Eifersucht ist zeitweise zu übertrieben dargestellt. Es kommt nicht nur bei den Kampfszenen zu Wiederholungen. Durch überraschende Wendungen bleibt es spannend. Das Geheiminis um die sehr begabte Geistersängerin und den energiegeladenen Geisterritter ist der fesselnd rote Faden der Geschichte. Bald treffen beide auf übermächtige Gegner. Die Spannung steigt, der Showdown rückt näher. Leider ist das Ende viel zur kurz geraten und lässt einige Fragen offen. Das Potential von Geschichte und Charakteren wurde nicht ausgeschöpft. Von Anfang an taucht ein Manko bei der Gestaltung auf. Es gibt keine Kapiteleinteilung. Das stört bei diesem Fantasy-Roman sehr. Kapitel hätten die Intensität einzelner Abschnitte unterstrichen und Lesepausen ermöglicht. Lesefluss und Überblick wären dadurch vereinfacht worden. Mit kreativen Kapitelüberschriften hätte die Autorin zusätzlich punkten können. Ein Highlight ist das Cover. Der kurze, prägnante Titel in einer leuchtend gelb-orangefarbenen Schrift zieht alle Blick auf sich. Der zweite Blick fällt auf den imposanten, von Nebel umhüllten Ritter. Tatsächlich ist Arrion das „Zugpferd“ der Geschichte. Auch wenn die ständig Erwähnung seines ausgeprägten Egos im Laufe der Geschichte nervt, Arrion bleibt sympathisch und eindrucksvoll.

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  • Liebe und Leid einer Geistersängerin

    Arrion
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    30. November 2015 um 13:27

    Neves Aufgaben in den acht Reichen ist es ruhelose Seelen ins Jenseits zu singen,denn sie ist eine Geistersängerin.Und Geistersängerinnen  ziehen  durch die Lande und geben  ihre Gabe  nur an Töchter weiter , sie binden sich jedoch niemals an nur  einen Mann bis Neve in Kjelle auf den ruhelosen Ritter Arrion trifft.Sie ist so überwältigt von seinem Leid ,doch  der schöne und leider auch sehr schlagkräftige Arrion  kehrt trotz aller schönen Versuche Neves ihn in die andere Welt zu singen  wieder zu ihr zurück. Schnell wird klar ,das Arrion  und Neve  noch eine Aufgabe zu erledigen haben,denn der Herrscher,dem Arrion einst die Treue  schwor  macht Jagd auf die Sängerinnen und versucht  seine Macht mittels finsteren Mitteln aus zu weiten.Dabei  ist es wichtig das Arrion weiter in Kjelle bleibt,doch der  hat sich zum unfreiwilligen Beschützer Neves erklärt und  weicht ihr auf ihrer Reise nicht mehr von der Seite. Die beiden so ungleichen Weggefährten  verlieben sich über Zeit und Raum hinweg in einander,etwas was in der Planung der Götter nicht vorhergesehen war. Die Kampfszenen sind  nichts für schwache Nerven ,doch wer sich davon nicht abschrecken läßt und  Spass hat an Arrions und Neves lustigem Wortgeplänkel hat ,der ist hier  richtig. Eine gelungene Mischung aus Fantasy  und Liebesgeschichte ,angereichert mit Kampf und Leidenschaft,gewürzt mit einer Prise Humor machen das Buch  lesenswert.Das Ende versöhnt einen mit dem Willen der Götter und läßt den Schrecken ,den man  am Ende der Schlacht bekommt ,vergessen,denn wo ein Wille ist ist meist auch ein Weg zum guten Ende hin. Das Cover deutet schon an ,das die Geschichte etwas düster ist ,doch  ich fand es spannend und  hab mit Arrion und Neve mit gelitten und mich am Ende für die beiden gefreut .Ein schönes Buch ,das zu lesen mir viel Freude bereitet hat

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  • Geisterritter und andere Probleme^^

    Arrion
    Jenny1900

    Jenny1900

    14. November 2015 um 16:50

    Klappentext: Neve ist eine Geistersängerin, deren Aufgabe darin besteht, verlorenen Seelen den Übergang ins Jenseits zu ermöglichen. Schwarze Magier hingegen wollen aus den Geistern eine unbesiegbare Armee aufstellen und haben daher die Jagd auf die friedlichen Sängerinnen eröffnet. Alleine der Geisterritter Arrion, der sich gegen Neves Willen zu ihrem Beschützer aufschwingt, scheint in der Lage, ihr gegen die Bedrohung beistehen zu können. Es ist allerdings nicht hilfreich, dass sie sich über die Grenze des Todes hinweg verlieben … Meine Meinung: Diese Geschichte wird von blutigem Gemetzel und Leidenschaft dominiert. Trotzdem ist diese eine der mitreißendsten Geschichte, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die beiden Protagonisten Neve und Arrion sind hierbei schamlos offen mit ihren Gefühlen füreinander. Gleichzeitig stehen sie mutig für sich und andere ein. Das sympathische Geplänkel der beiden brachte mich regelmäßig zum Schmunzeln^^ Neves Begabung als Geistersängerin fand ich sehr interessant. Sie nahm die Gabe an und machte daraus das Beste ohne groß herum zu philosophieren. Hier wird endlich mal wirklich an das Schicksal geglaubt und nicht alles mit der logischsten aller Lösungen versucht zu erklären! Spannend blieb es auf jeden Fall bis zum Schluss und es fiel mir mal wieder sehr schwer das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen^^ Kurz vor dem Ende gab es eine sehr dramatische Wendung, die mich sehr schockierte aber das Ende wunderbar in ein Happy End auflöste. In der Geschichte wird immer wieder „das Fischproblem“ angesprochen (Neve und Arrion können sich nicht berühren, ohne das es denn beiden furchtbar schlecht wird). Dies hat mich persönlich gestört, da es für meinen Geschmack einfach zu oft thematisiert wurde. Cover: Das Cover an sich hat mir ehrlich gesagt nicht so gut gefallen, da es für mich auch nicht wirklich zum Inhalt passt. Vermutlich wird hier Arrion in seiner Ritterrüstung dargestellt. Ich persönlich finde es zu düster und auch irgendwie unwirklich. Mag auch daran liegen, dass ich beim Lesen eine ganz andere Darstellung vor mir gesehen hatte. Fazit: Leidenschaftlich, blutig und spannend! Eine gute Portion Fantasy vermischt mit starken Gefühlen und humorvollen Protagonisten! Nicht für jeden etwas aber definitiv eine der besten Geschichten die ich in letzter Zeit gelesen habe!

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  • Ein blutiges Fantasy-Abenteuer

    Arrion
    Frank1

    Frank1

    11. November 2015 um 17:31

    Die Tätigkeit einer Geistersängerin besteht darin, einsam durch die 8 Reiche zu ziehen und verlorenen Seelen den endgültigen Übergang ins Jenseits zu ermöglichen. Diese Fähigkeit wird immer von der Mutter auf die Tochter vererbt. Als Neve, eine dieser Geistersängerinnen, eine besonders gequälte Seele hört, findet sie den Geist des Ritters Arrion, der schon seit Jahrzehnten als verlorene Seele existiert. Wieso hat in dieser langen Zeit noch nie eine andere Geistersängerin zu ihm gefunden? Und warum ist Arrion so anders als alle Geister, denen Neve bisher ins Jenseits geholfen hat? Die Erkenntnis, dass der Herrscher dieses Reiches gegen die als unantastbar geltenden Geistersängerinnen vorgeht und mit seinen Schwarzen Sängern sogar versucht, mutwillig solche kampfstarken ‚Langzeit-Geister‘ wie Arrion zu erschaffen, stellt Neves Welt auf den Kopf. Die Welt, die die Autorin hier schafft, kann den Leser in ihren Bann ziehen. Neves Entwicklung von der Flucht bis zum aktiven Kampf gegen ihre Schwarze Konkurrenz wird überzeugend dargestellt. Zusammen mit ihr versteht der Leser nach und nach die Hintergründe für Arrions Besonderheit. Das alles bildet ein fesselndes, gut durchdachtes Fantasy-Abenteuer. Getrübt wird dieser positive Eindruck jedoch von den übertrieben bluttriefenden Kämpfen Arrions gegen die Soldaten des Herrschers. Es vergeht kaum ein Kapitel, in dem sich Neve nicht das Blut und die Eingeweide erschlagener Gegner von der Kleidung wischen muss. Auch dass sowohl Neve als auch der Geist Arrion andauernd rein hormongetrieben reagieren und ständig einen Weg suchen, über die Grenze des Totes hinweg endlich zusammen ins Bett kommen zu können, wirkt in der ständigen Wiederholung nervend. Leider bleiben am Ende auch einige essenzielle Fragen, die sich durch den ganzen Roman ziehen, unbeantwortet. Fazit: Dieses Buch bietet eine interessante Fantasy-Action-Story, mit einigen (zumindest mir) neuen Elementen, die leider etwas unter einer unnötig in den Vordergrund gerückten Love-Story und übertriebener Blutrünstigkeit leidet. Wer damit leben kann, sollte „Arrion“ durchaus mal einen Blick gönnen.

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  • Arrion - der Tod kann ihn nicht aufhalten

    Arrion
    Loukia

    Loukia

    10. November 2015 um 17:59

    Neves Aufgabe als Geistersängerin ist es, ruhelose Seelen in den Acht Reichen aufzuspüren und ihnen den Übergang in die andere Welt zu ermöglichen. Als sie den Geist des berühmten Ritters Arrion erlösen möchte, kehrt dieser jedoch – sehr sichtbar, sehr kampfestüchtig und sehr attraktiv – zu Neve zurück. Gemeinsam stellen sie sich gegen den niederträchtigen Herrscher des Reiches, der finstere Zauberkräfte nutzt, um seine Macht auszudehnen. Je mehr Gefahren Neve und Arrion zusammen bestehen, desto stärker werden ihre Gefühle füreinander. Doch wie kann die Liebe zwischen einer Frau und einem Geist zur Erfüllung kommen? Der Roman zeichnet sich durch zwei faszinierende, überzeugende Protagonisten, eine schöne Liebesgeschichte, atemlose Spannung und eine schlüssige Handlung aus. Für meinen Geschmack ist die Beschreibung der Schlachten ein wenig zu blutig geraten, und in der Beziehung zwischen Neve und Arrion hätte ich mir etwas mehr Unaufdringlichkeit gewünscht. Wem es aber nichts ausmacht, wenn es im Kampf einmal etwas heftiger zugeht, der wird mit „Arrion“ gut und kurzweilig unterhalten. Drei Sterne vergebe ich für den Inhalt des Buches, einen für das tolle Cover.

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  • Arrion - Eine Liebesgeschichte über den Tod hinaus

    Arrion
    Ormeniel

    Ormeniel

    05. November 2015 um 15:05

    Ein Geisterritter mit einer Geistersängerin und Schwarzen Magiern. Das waren für mich sehr verlockende Zutaten für einen abwechslungsreichen Roman. Die Geistersängerin Neve wandert einsam durch die 8 Reiche, um verlorene Seele mit ihrem Gesang in die andere Welt zu schicken. Eines Tages folgt sie einem übermächtigen Ruf nach Kyelle und lernt dort den Ritter Arrion kennen. Er muss sie beschützen, denn die Bewohner der Stadt trachte ihr wie schon vielen ihrer Vorgängerinnen nach dem Leben. Sie benötigen Arrion als ihre Waffe. Können sie ihnen und den Schwarzen Magier widerstehen, die das Land zu beherrschen suchen? Der Roman ist in erster Linie die spannend und humorvoll erzählte Liebesgeschichte zwischen Neve und Arrion. Das er ein Geist und sie eine Sterbliche ist, macht es nicht einfach. So anziehend sie einander finden, berühren können sie sich nicht. Auch ist Neve als Geistersängerin eine sehr eigenständige Frau mit ganz eigener Moral, die sich keinem Mann unterordnet, so groß und kriegerisch er auch daherkommen mag. Was meinen Genuss allerdings ein klein wenig trübte waren die Mengen an Blut, Folter und anderen unerfreulichen Dingen, die sehr oft den Weg der Helden kennzeichneten. Sätze wie der folgende sind dabei noch verhältnismäßig harmlos: "Langsam drehte er sich zu Neve um, die sich möglichst würdevoll aufrappelte, mit sie selbst erstaunendem Gleichmut Eingeweidereste von ihrer Kleidung wischte und ihm dann entgegensah." Dafür bleiben an anderen Stellen Fragen offen. Die Verhältnisse im Land sind merkwürdig. So scheint die ganze Zeit niemand bemerkt zu haben, dass in Kyelle Geistersängerinnen verschwinden und die Schwarzen Magier tauchen wie aus dem Nichts auf. Die Figuren von Neve und Arrion sind sehr gut herausgearbeitet. Man kann sich ausgezeichnet in sie hineinversetzen und fiebert mit den beiden mit. Bis zum Schluss ist nicht klar, wie sie zueinander finden können. So bleibt die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite erhalten. Wer schon immer einmal den edlen Ritter kennen lernen wollte und an die Liebe über den Tod hinaus glaubt wird dieses Buch lieben.

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