Tanja Rast Cajan

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Inhaltsangabe zu „Cajan“ von Tanja Rast

Für die ungekrönte Königin Rebby ist der Zeitpunkt gekommen, ihr Exil zu verlassen und sich dem Thronräuber zu stellen, der bereits ihre ganze Familie ausgelöscht hat. Dabei kann sie allein auf Cajan vertrauen. Die Sache hat nur einen Haken: Trotz unbedingter Loyalität ist der Paladin lediglich ein Halbelf, Angehöriger einer verachteten und zum Teil versklavten Rasse, kaum mehr wert als ein Straßenköter. Nicht einmal Rebby ist ihm gegenüber frei von Vorurteilen. Während sie versucht, diese zu überwinden, und mit der Zeit feststellt, dass sie viel mehr für ihn empfinden kann als Achtung und Respekt, läuft ihnen allerdings die Zeit davon. Ihr Feind sammelt mächtige Verbündete, um ihnen zu begegnen ... nicht nur aus dieser Welt! Cajan ist "Conan für Frauen"!

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    Cajan

    inflagrantibooks

    16. February 2017 um 13:06

    Meinung „Cajan“ liegt schon ewig bei mir rum. Wirklich eeeewig. Ihr wollt Zahlen hören? Okay, zur LBM17 wäre es ein Jahr gewesen. Zum Glück nehme ich wieder an der Motto-Challenge von Weltenwanderer teil und das Buch passte perfekt ins Thema. Also geschnappt und… erstmal auf einen anderen Stapel gelegt.  Dann, eines Abends, dacht ich mir „JETZT ist die perfekte Zeit, um damit anzufangen. Nur ein paar Seiten…“ Ganz unbedarft begann ich also „Cajan“ zu lesen und plötzlich war es 1 Uhr nachts, ich hatte die Hälfte des Buches verschlungen und war… verliebt. <3   Das ist ein sehr kleines Wort, für etwas so Großes, das  nur durch eine Geschichte während des Lesens im Leser passiert… Natürlich wusste ich, dass Tanja Rast Geschichten schreibt, die ich toll finde (nur keinen Druck auf alle folgenden Bücher^^), aber mit so einem Flash hatte ich tatsächlich nicht gerechnet. Ich hab noch ihre Worte im Ohr „Cajan und Rebby sind sogar noch toller als Arrion und Neve!“ und ich dachte mir so: NEVER! Niemals! Nieeeeee möglich!  Ihr Lieben, es IST möglich! Verdammt, es ist sogar geschehen, denn Cajan und Rebby SIND besser. Oder anders. Sie sind zusammen einfach anders, aber genau das macht die ganze Geschichte aus, denn die beiden sind so, so… aber vielleicht sollte ich am Anfang anfangen. Wie jede ordentliche Geschichte auch.   Der Anfang. Zu allererst lernen wir Rebby kennen. Sie ist die ungekrönte Königin des Landes und seit ihrer Geburt auf der Flucht vor dem Herrscher, dem Tyrannen, der ihre ganze Familie umgebracht hat und nun auch nach ihrem Leben trachtet. Keine tolle Ausgangssituation, aber Rebby wurde ihr ganzen Leben auf ihre Bestimmung vorbereitet und tut, was getan werden muss. Wenn das mit einschließt, dass sie plötzlich einen Halbelf als Beschützer zur Seite hat, dann nimmt sie das auch hin. Wenn auch nur Widerwillig. Sehr widerwillig… okay, eigentlich will sie das nicht, denn Elfen sind schließlich nur Vieh. Einen Handbreit über einem Köter.   Tja, was die Vorurteile angeht, davon ist die ungekrönte Königin voll bis unters Dach. Auch wenn sie nie wie eine Königin gelebt hat, legt Rebby doch hin und wieder dieses Benehmen an den Tag, dass eindeutig darauf hindeutet, dass sie sich für etwas Besseres als ein Elf hält. Ach ja, ihre Erfahrungen mit Elfen beschränken sich auf … *zählt* … eine Begegnung! Aber wie das so ist mit Vorurteilen. Sind sie erstmal in den Herzen der Menschen, vermehren sie sich wie Sonnenstrahlen, die durch dunkle Wolken brechen. Rasend schnell.   Rebby kam mir am Anfang jünger vor, als sie tatsächlich war. Hätte sie nicht irgendwo an einer Stelle ihr Alter gesagt, ich hätte sie mindestens 7 Jahre jünger geschätzt, jedenfalls auf den ersten paar Seiten. Sie ist im Grunde ein verwöhntes Mädchen, dass zwar weiß, dass es die ungekrönte Königin ist, aber das Ausmaß gar nicht wirklich erfassen kann. Erst als sie nun wirklich alles zurücklassen muss und ihr Leben in den Händen eines von ihr verabscheuten Halbelfen liegt, öffnen sich nach und nach ihre Augen und sie sieht endlich! Sieht, was vor ihr liegt, was hinter ihr lag. Sieht, wen sie um sich hat  und wen sie zurückließ. Und sie sieht, ihr Land. Das Land über das sie herrschen soll. Rebby wächst an der Reise, die sie antreten muss. Sie wächst an Begebenheiten, Entscheidungen und den Menschen um sie herum.  Auch wenn ihre Gedanken sich gerade am Anfang immer mal wieder stark ähneln, merkt man doch, dass sie sich über da was passiert einfach oft Gedanken macht.   Unser Halbelf, Paladin Caja von Crollan. Er wird von der Front gerufen um ein verwöhntes Gör zu beschützen und in die Königsstadt zu eskortieren. Cajan ist nicht umsonst Paladin geworden und wenn er schwört, jemanden mit seinem Leben zu schützen, dann macht er das auch. Selbst wenn diese Person ihn offensichtlich verabscheut und er sich immer und immer wieder beweisen muss. Cajan muss durch seine Taten und durch seine Worte immer wieder klarstellen, dass er nicht ohne Grund Paladin geworden ist und dass er als Person einen Wert hat. Dass er mehr ist als die Vorurteile, die Rebby über Elfen kennt. Das ist auf Dauer anstrengend und ich habe nachvollziehen können, warum er zwar von seinen Männern akzeptiert wird, aber dennoch immer eine gewisse Distanz an den Tag legte. Er war freundlich, höflich und wäre für seine Männer gestorben, wenn das notwendig gewesen wäre. Aber dennoch gab es eine Mauer um ihn herum.   Cajan war einzigartig. Ein starker, kräftiger Mann, der seinen Prinzipien treu ergeben ist. Der seit seiner Geburt immer wieder seinen Wert beweisen muss. Noch nie ist er einfach um seiner selbst willen akzeptiert worden, sondern immer nur, weil er den Status Paladin hat.  Die Reise, die Rebby mit Cajan und seinen Männern antritt, ist von Anfang an mehr als nur Gefährlich und mehr als nur einmal müssen sie um ihr Leben fürchten. Aber Cajan beherrscht die Kampfkunst und rettet Rebby immer wieder aufs Neue. Sie wachsen gemeinsam an ihrem Weg und den Dingen, die sie währenddessen erleben. Rebby wird zu der Frau, die sie längst sein sollte und Cajan wird zu dem Halbelfen, den Rebby schon mal in ihm sieht.   Aber die beiden zusammen sind nicht das einzige, was ich so erfrischend neu und aufregend fand. Abgesehen von der bis ins Detail ausgearbeiteten Welt, die so liebevoll gestaltet ist, dass ich mich immer in den Beschreibungen verlor. Ich roch den Wald, hörte die Geräusche, hatte Angst wenn Cajan angespannt war. Mir tat nach dem Reiten der Popo weh, ich freute mich an Kuggels und … verließ natürlich das Zelt, wenn Rebby und Cajan vielleicht endlich mal alleine sein wollten.  Und genau das ist auch der Punkt, der mich absolut geflasht und überzeugt hat.   Es sind Rebby und Cajan die vollkommen unklischeehaft daher kommen. Rebby entwickelt Gefühle. Ehrliche, tiefe Gefühle und Cajan ist derjenige der überzeugt werden muss. Nicht wie sonst, wo der Mann von sich überzeugt ist und das holde Weib in sein Bett zerrt. NEIN! Rebby muss ihn überzeugen, dass sie es ernst meint. Und ob sie das bist zum Schluss schafft, steht in den Sternen, denn auch Cajan hat seine Vorurteile und ein Halbelf kann höchstens der Paladin der Königin sein, aber nicht ihr Prinzgemahl. Fazit „Cajan“ ist mit LÄNGEN das beste Buch, was ich seit Ewigkeiten gelesen hab. Es hat alles, was Leser glücklich macht. Liebe, Humor, das Wachstum der Figuren, Konflikte, eine wunderbare Welt. Angst, Spannung, und das Gefühl, einfach nicht aufhören können zu lesen!  Ich kann dazu nur eins sagen: Lest dieses Buch! Lest die Geschichte von Cajan und Rebby und verfallt ihnen genauso, wie es mir passiert ist.   Aber ACHTUNG: Suchtgefahr! Bewertung „Cajan“ von Tanja Rast ist so einzigartig und toll, dass ich, wenn ich könnte, auch 10 von 5 Marken geben würde. Da das aus offensichtlichen Gründen nicht geht, gibt es von mir 5 von 5 Marken und einen unserer seltenen Sterne, für eine Geschichte die vom ersten Wort an mitreißt. Sie packt den Leser am Genickt und entlässt ihn erst wieder, wenn sie es will. Der Leser hat gar keine andere Wahl, als der Geschichte Folge zu leisten.

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