Ein Ritter für Beriz

von Tanja Rast 
4,5 Sterne bei4 Bewertungen
Ein Ritter für Beriz
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Echt mal was anderes

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Ein geisterhafter Ritter, ein kleines Mädchen und eine ungeklärte Mordserie in mittelalterlicher Umgebung. Humorvoll, viel Gefluche.

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Inhaltsangabe zu "Ein Ritter für Beriz"

Ritter Derron und die kleine Beriz machen sich gemeinsam auf, einen Mörder aufzuspüren, der alljährlich grausam und scheinbar sinnlos tötet.

Derron weiß, wie schrecklich die Opfer sterben, immerhin raffte ihn selbst ein Giftanschlag dahin ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B0787N2GYZ
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:137 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:21.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Twin_Tinas avatar
    Twin_Tinavor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Echt mal was anderes
    Wirklich schöner Fantasy-Krimi - hat mir sehr gefallen

    Das Cover wirkt zwar interessant, kann mich aber nicht 100 %ig überzeugen, es ist sehr schlicht gehalten und ich denke wenn es etwas anders wäre, würde ich es schöner finden. Grund dafür das ich das Buch lesen wollte war die Inhaltsangabe, denn die klang echt interessant.

    Derron scheint ein echt netter Ritter zu sein und konnte mich von sich durchaus überzeugen...Seine Einstellung zu Kindern war vielleicht anfangs nicht optimal, aber der Umgang mit Beriz hat mir echt gefallen. Auch die kleine Beriz konnte mich mit ihrer liebevollen/kindlichen Art total überzeugen, ich fand sie echt niedlich und gerade das man sie schon als Säugling kennenlernt, fand ich interessant...Es war schön, ihre Entwicklung zu verfolgen. Ovin und Egene fand ich als Nebencharaktere, die eine doch recht große Rolle spielten wirklich gut.

    Was die Handlungen betrifft, ich bin echt angetan davon. Ich muss sagen, bei der Inhaltsangabe hab ich es mir ein wenig anders vorgestellt. Das heißt aber nicht, dass mir das Buch nicht gefallen hat, im Gegenteil...Ich war von der Handlungsidee wirklich überrascht, zumal es auch mal eine Handlung war, die ich so noch nicht gelesen hab...Unterhaltsam und abwechslungsreich empfand ich diese...Ich muss zugeben, dass ich anfangs ein wenig skeptisch war, aber sobald die Sache mit Beriz losging war ich echt überzeugt.  Manches mal gab es auch lustige Momente. Das Ende war streckenweise traurig und hat mich echt berührt....- ich fand es wirklich schön!

    Der Schreibstil war wie immer flüssig zu lesen und ich habe nichts daran auszusetzen.

    Ich vergebe daher natürlich volle Sternzahl!

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    B
    belana40vor 10 Tagen
    Fantasy ganz anders

    Tanja Rast ist mit "Ein Ritter für Beriz" ein toller Fantasy-Roman gelungen. Dieses Buch hat mich sofort gefangen genommen. Die Geschichte von Ritter Derron und der kleinen Beriz ist herrlich geschrieben. Ich habe gerade bei ihren geführten Gesprächen oft herzhaft lachen müssen. Ich kann dieses Buch nur wärmstens weiter empfehlen.

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    RikeMoors avatar
    RikeMoorvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein geisterhafter Ritter, ein kleines Mädchen und eine ungeklärte Mordserie in mittelalterlicher Umgebung. Humorvoll, viel Gefluche.
    Eine Mordserie die zum Fluchen einläd.

    Es ist mehr eine Novelle, 137 Taschenbuchseiten, die sich schnell lesen lassen. Die Geschichte spielt in einem mittelalterlichen Setting, in dem es Magie zu geben scheint. Zumindest aber geht es Übernatürlich zu, selbst wenn es auf den ersten Seiten nicht den Anschein erweckt. Die Autorin setzt auf eine Erzähler-Protagonisten-Sicht. Das ist perfekt für mich, da die Ich-Perspektive nicht nach meinem Gusto ist.

    Als Leser begleitet man den verstorbenen Protagonisten Ritter Derron, wie er mit Hilfe eines kleinen Kindes - zu dem Derron eine ganz besondere Beziehung hat - versucht, seinen eigenen Tod und eine Serie damit verknüpfter Morde aufzuklären. Gespickt ist die Handlung mit allerlei Flüchen und Hindernissen. Das Wort Verdammt kam gefühlt Tausend Mal vor. Es ist unverkennbar, dass der Ritter einen ganz bestimmten Favoriten diesbezüglich hat. Das war schon beinahe wieder zu viel des Guten.

    Ausgleichend positiv finde ich den Umstand, dass einem nur die Protagonisten-Perspektive bleibt. Man erfährt also nur, was sich in der unmittelbaren Umgebung Derrons ereignet oder worüber er selbst Bescheid weiß. Das ist nicht bloß eine Erzählmethode der Autorin, sondern eng mit den Fesseln Derrons verbundenen, denen er in seinem geisterhaften Zustand unterworfen ist. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

    Es ist also wie im richtigen Leben. Leider hat das einen sich nur langsam entwickelnden Spannungsbogen zur Folge, der dann aber gegen Ende der Geschichte mit einem Knall über einem hereinbricht und in Atem hält. Dabei konnte ich mir den einen oder anderen Schmunzler über den Einfallsreichtum der Autorin nicht verkneifen, aber das müsst ihr selbst herausfinden.

    Es lohnt sich, dieser Geschichte Aufmerksamkeit zu schenken. Vor allem ist sie kein Mainstream und ein kleiner Schatz in der Lesewelt.

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    TillyJonesbloggts avatar
    TillyJonesbloggtvor 8 Monaten
    Lockerleichte Fantasystory

     Inhalt/Meinung
    Ich muss ja mal zugeben, dass ich die Geschichten von Tanja Rast sehr liebe. Egal ob Herzschmerz, Drama, was zum Lachen, es ist immer für jeden etwas dabei. Tanja versteht es, Fantasy zu schreiben und das zeigt sie uns Lesern auch immer wieder! Bei „Ein Ritter für Beriz“ hat mich sofort das Cover in seinen Bann gezogen. Ob ich dadurch erfroren bin oder wir uns gemeinsam aufwärmen konnten? Finden wir es heraus.

    Die Geschichte ist mal etwas anderes. Ich weiß, das sagt man ja gerne mal schnell, aber diesmal stimmt es wirklich. Es wird nicht ganz leicht, die Rezension zu schreiben, ohne zu spoilern, aber ich versuche es.

    Wir lernen in einer eisigen Winternacht Ritter Derron kennen. Das Wetter macht den Menschen in der Stadt, die er beschützt, sehr zu schaffen. Es erfriert alles, was nicht wirklich richtig dick eingepackt ist. Derron ist Ritter mit Leib und Seele und als eine fremde Frau während einem richtig schlimmen Schneesturm in der Stadt ankommt, versucht er alles, um ihr Leben zu retten. Leider sterben in dieser Nacht zwei Menschen und Derron kann rein gar nichts dagegen machen. Nach dieser Nacht ist sein Leben nicht mehr wie vorher.
    Derron mochte ich sehr gerne. Er war ehrlich, authentisch und fluchte äußerst ausgiebig und gern. ^^ Als Ritter und als Mensch ist er sehr loyal und wenn er sich einmal auf eine Sache eingelassen hat, dann zieht er sie auch durch. Selbst wenn er in seinem Handeln sehr eingeschränkt, versucht er alles, um den Menschen in der Stadt zu helfen.

    Gemeinsam Beriz will Derron einige Morde aufklären. Das klingt erstmal recht einfach, aber Beriz ist ein Kind und Derron, nun ja, er kann einfach nichts selbst machen. Diese Kombination erschafft einige sehr lustige Dialoge zwischen den Beiden, außerdem entsteht eine wirklich tiefe Freundschaft.

    Beriz ist ein kleines freches Mädchen, dass als Baby bei einem älteren Ehepaar unterkommt. Sie lernt schnell, die beiden um den kleinen Finger zu wickeln. Dadurch, dass sie viel Zeit mit Derron verbringt, wirkt sie in einigen Gesprächen immer schon sehr erwachsen, was Derron hin und wieder auch behauptet. Leider hat mir hier der direkte Vergleich gefällt, da Beriz nie mit anderen Kindern interagiert hat. Beriz hat wirklich immer alles versucht, Derron zu helfen, aber als Kind war sie da doch sehr eingeschränkt. Ich weiß nicht, ob ein zweiter Perspektivträger hier ein bisschen besser gewesen wäre, denn dadurch das Beriz oftmals einfach nur lauschen konnte, hatte ich hin und wieder das Gefühl, etwas zu verpassen.

    Die Verbindung, die Derron und Beriz haben, war einfach nur schön. Freundschaft, Loyalität und eine tiefe platonische Liebe, die in beide Richtung geht, zeugen davon, dass man sich nicht immer gesehen haben muss, um sich zu verstehen. Die beiden vertrauen sich, passen aufeinander auf und versuchen sich gegenseitig zu helfen, sofern dass möglich ist. Und am Ende hatte ich das Gefühl, dass das Ende kein Ende ist. Es fühlte sich an, als würde die Geschichte von Beriz und Derron erst so richtig losgehen und wer weiß? Vielleicht haben die beiden ja doch noch eine ganze Menge zu erzählen? Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn ich den beiden in einem Abenteuer nochmal über die Schulter sehen dürfte.

    Fazit
    „Ein Ritter für Beriz“ ist eine lockerleichte Fantasystory, die sich gut an einem grauen Nachmittag weglesen lässt. Derron und Beriz sind wunderbare Figuren, die man schnell ins Herz geschlossen hat. Dadurch, dass Beriz Hauptperspektivträgerin ist, hatte ich aber leider immer mal wieder das Gefühl, einiges zu verpassen. Dennoch hat es sehr viel Spaß gemacht, den beiden auf ihrer (vielleicht ersten?) Reise Gesellschaft zu leisten.

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