Schwert der Hoffnung

von Tanja Riegel 
4,3 Sterne bei6 Bewertungen
Schwert der Hoffnung
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Tigerbaers avatar

Ein Roman mit Tiefgang...toll!

tinstamps avatar

Hat mich nicht ganz überzeugt. Trotzdem runde ich von 3 1/2 auf 4 Sterne auf, denn es ist ein Erstlingswerk und es wurde gut recherchiet

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Inhaltsangabe zu "Schwert der Hoffnung"

Die Französin Anna und der Brite Edward kennen sich kaum, als sie im Süden Frankreichs nichtsahnend ein uraltes Schwert berühren – und sich plötzlich auf Malta wiederfinden, mitten im Jahr 1564! Mitten in der Zeit von Rittern,
Galeeren und Schwertkämpfen. Mitten in der Zeit, in der ein Großangriff der Osmanen bevorsteht und die Ritter des Johanniterordens fest entschlossen sind, um der Verteidigung ihres Glaubens willen notfalls sogar ihr Leben zu lassen.
Dem draufgängerischen Briten und der zurückhaltenden Französin bleibt nichts anderes übrig, als sich zusammenzutun – trotz aller Unterschiedlichkeit und Meinungsverschiedenheiten. Während Ed im Schwertkampf und Anna in spätmittelalterlicher Heilkunde unterrichtet wird, suchen sie verzweifelt nach einer Möglichkeit, wieder nach Hause zu gelangen. Doch die Ereignisse überschlagen sich und eine Rückkehr in die Gegenwart erscheint unwahrscheinlicher als jemals zuvor …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783963620089
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:488 Seiten
Verlag:Francke-Buchhandlung
Erscheinungsdatum:01.05.2018

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    Tigerbaers avatar
    Tigerbaervor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein Roman mit Tiefgang...toll!
    Schwert der Hoffnung

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Schwert der Hoffnung“ von Tanja Riegel lesen. Die Autorin legt mit dem Roman ihr Debüt vor.

    Edward soll den Rest seiner Bewährungsstrafe bei seinen Großeltern in Frankreich abarbeiten und ist gerade mit dem Ausmisten eines Schuppens beschäftigt. Er hat wenig Bock auf diese Arbeit und noch weniger liegt ihm an der Gesellschaft von Anna, die ihm in seinen Augen zu still, zu brav erscheint.

    In einer versteckten Ecke entdecken sie eine geheimnisvolle Truhe und darin ein Schwert. Die Neugier lässt Edward nach dem Schwert greifen und einen Augenblick später findet er sich mit Anna an einem anderen Ort. Es stellt sich heraus, dass sie auf Malta gelandet sind und nicht nur der Ort ist ein anderer, auch die Zeit ist eine andere…man schreibt das Jahr 1564!
    Auf Malta herrscht in dieser Zeit der Johanniterorden und die Ritter sehen sich dem drohenden Großangriff des osmanischen Reichs gegenüber.

    Edward und Anna wissen nicht wie ihnen geschieht und doch haben sie nur eine Wahl, wenn sie überleben wollen, sie müssen sich anpassen.


    Die Autorin lässt in ihrer Geschichte mit Edward und Anna zwei sehr unterschiedliche Charaktere aufeinanderprallen. Edward mit seiner Vergangenheit als Gangmitglied tritt großspurig auf und sammelt damit nicht unbedingt Sympathiepunkte, wobei man spürt, dass es unter seiner ruppigen Schale ganz anders aussieht. Seinen inneren Widerstreit und seine Wandlung im Lauf der Geschichte hat die Autorin toll beschrieben.
    Anna ist zielstrebig, weiß wohin sie ihr Weg führen soll und schöpft Kraft aus ihrem christlichen Glauben. Die Zeitreise, die Umstände und Erlebnisse vor Ort und auch die Gesellschaft von Edward fordert sie auf ungeahnte Weise. Auch in ihrem Glauben sieht sie sich herausgefordert.

    Es gelingt der Autorin über den gesamten Verlauf der Geschichte hinweg die Protagonisten – auch die Nebencharaktere – mit ihren Gefühlen und Gedanken authentisch und glaubhaft zu beschreiben. Die Helden der Geschichte werden herausgefordert, müssen sich ihren Ängsten stellen und über sich hinauswachsen, als Leser lassen sich mich dabei an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben.

    Das Setting der Geschichte fand ich sehr spannend, da ich über diese geschichtliche Epoche noch nicht so viel gelesen habe und auch vor dem Hintergrund, dass ich im vergangenen Jahr im Urlaub auf Rhodos schon einiges über die Geschichte des Johanniterordens gehört hatte. Die Kämpfe auf Malta beschreibt die Autorin eher distanziert, da der Erzählfokus auf den Figuren und ihrem Umgang mit den Geschehnissen ruht, was aber gut in den Gesamtkontext passt.

    Die Mischung Zeitreise und historischer Roman ist einerseits nicht wirklich neu, aber die Autorin hat die beiden Elemente für mich gut miteinander verknüpft und einen spannenden und zugleich tiefsinnigen Roman geschrieben.

    Von mir gibt es dafür 4 Bewertungssterne!

    Kommentare: 1
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    tinstamps avatar
    tinstampvor einem Monat
    Kurzmeinung: Hat mich nicht ganz überzeugt. Trotzdem runde ich von 3 1/2 auf 4 Sterne auf, denn es ist ein Erstlingswerk und es wurde gut recherchiet
    Zurück ins Mittelalter

    Bewertung: 3 1/2 Sterne

    Schon länger bin ich auf der Suche nach einem neuen Zeitreiseroman, der mich unterhält und überzeugen kann. Ist es Tanja Riegel mit "Schwert der Hoffnung" gelungen? Teils, teils...

    Der Roman ist im christlichen Francke Verlag erschienen und somit ist auch klar, dass hier der Glaube ein Rolle spielt. Mit der Location Malta, den Ritterorden der Johanniter und der Jahreszahl 1564 sind wir damit auch schon beim Thema und zwar bei der Belagerung von Malta durch die Osmanen.

    Doch bevor wir mitten im Kampf zwischen Christen und Muslimen stecken, befinden wir uns in der Gegenwart in Frankreich. Die Französin Anna und der Brite Edward sind sehr unterschiedliche Protagonisten. Anna ist sehr strukturiert, hat ihre Zukunft bereits geplant und sich für ein Medizinstudium eingeschrieben. Selbst bezeichnet sie sich als graue Maus und ist eher zurückhaltend. Edward kommt zwar aus reichem Haus, lebte aber die letzte Zeit als Anführer einer Gang auf der Straße. Er ist großspurig und weiß mit dem Messer umzugehen. Das ist auch der Grund warum er als Strafe im Schuppen seines Großvaters aufräumen muss. Anna, die Tochter des Gärtners, hilft ihm dabei. Sie finden eine Holzkiste mit einem Art Tagebuch, sowie ein mit Edelsteinen besetztes Rapier. Bei der Berührung wird der Dolch heiß und die Beiden verlieren das Bewusstsein. Als sie erwachen befinden sie sich in einer Höhle in Malta im Jahr 1564....

    Der Zeitprung passiert bereits auf den ersten Seiten und es ist interessant zu lesen, wie sich Anna und Ed versuchen zurechtzufinden. Sie sind weder ansprechend gekleidet, noch haben sie eine Ahnung in welcher Zeit sie gelandet sind. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als sich als Ehepaar ausgeben und so unauffällig wie möglich zu bleiben. Doch vorallem müssen sie versuchen das Rapier zu finden, um wieder in ihre Zeit zurückzukommen.
    Leider konnte mich der Roman nicht immer fesseln. Manche Abschnitte gehen viel zu schnell und überhastet voran. Einer davon war sehr spannend, jedoch überstürzen sich die Ereignisse dermaßen, dass ich am Ende verwundert zurückgeblättert und nachgeschaut habe, ob ich etwas überlesen hatte. Dem war nicht so und leider folgten auch später keinerlei Erklärungen dazu. Für mich waren diese Szenen nicht wirklich schlüssig und zu unglaubwürdig. Danach wurde die Geschichte wieder ruhiger und man begleitet Anna und Ed, die versuchen sich der Zeit anzupassen. Edward wird im Schwertkampf ausgebildet und Anna bekommt Einblicke in die mittelalterliche Medizin. Beide wachsen an der Situation und kommen sich auch etwas näher. Als sie bemerken, dass sie nicht vor dem großen Angriff der Osmanen in ihr altes Leben zurückkehren können, kämpfen sie nicht nur um ihr eigenes Überleben, sondern auch um diejenigen, die während des Aufenthalts zu ihren Freunden geworden sind. Im weiteren Verlauf des Romans stehen die Kämpfe im Mittelpunkt. Dies verleiht der Geschichte mehr Spannung und hat mich endlich etwas mehr an die Seiten kleben lassen. Auch wenn der Roman eine durchschnittliche Seitenanzahl von nicht ganz 500 Seiten hat, lässt er sich nicht schnell lesen. Man braucht dazu Zeit und Muße.

    Die geschichtliche Komponente und den Glaubenskrieg hat die Autorin wunderbar recherchiert und dargestellt. Der rote Faden in diesem christlichen Roman ist das Vertrauen auf Gott. Auch in diesem Buch habe ich wieder eine Epoche näher kennenlernen dürfen, die bis jetzt an mir vorübergegangen ist. Ich kenne zwar das Malteser Kreuz und weiß ein bisschen über die Ritter des Johanniterordens, aber das war es schon. Ein weiteres Thema ist die Medizin des 16. Jahrhunderts und ein ganz besonderes Heilmittel, das nur auf der maltesischen Insel Gozo zu finden ist.
    Laut Verlag soll es noch einen weiteren Teil geben. Ich bin allerdings noch unschlüssig, ob ich diesen lesen werde.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut lesen. Die Beschreibungen sind bildlhaft und detailliert. Die Autorin spricht viele Themen an und setzt sich damit auseinander.
    Die unterschiedlichen Charaktere der beiden Hauptprotagonisten wurden sehr lebendig beschrieben. Im Laufe des Romans entwickeln sich beide weiter.
    Zu Beginn des Buches gibt es zwei Orientierungskarten, am Ende Begriffserklärungen und historische Anmerkungen der Autorin.

    Fazit:
    Ein Roman, der mich etwas zwiegespalten zurücklässt. Interessanter historischer Hintergrund und Plot, Zeitreisen mag ich sowieso, aber manche Abschnitte waren mir zu "unausgegoren" und unlogisch. Für ein Erstlingswerk aber nicht schlecht, außerdem sehr gut recherchiert.

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    W
    woman-of-godvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles Debüt mit einer Zeitreisegeschichte ins 16. Jahrhundert, mitten in eine Schlachtvorbereitung.
    Hoffnung trägt durch?!

    Inhalt:


    Wer will schon eine Zeitreise in das 16. Jahrhundert nach Malta machen? Die zwei Teenager Anna und Edward haben sich ihren Sommer jedenfalls nicht so abenteurerreich vorgestellt. Im Grunde kennen sie sich nicht einmal, aber auf einmal müssen sie zusammenhalten in einer ganz fremdem Welt. In einer christlichen Welt, die sich auf einen echten, harten Krieg gegen die moslemischen Osmanen vorbereitet. Und der einzige Weg zurück scheint ein beinahe unerreichbares Schwert zu sein. Gibt es Hoffnung? Und was ist, wenn es länger dauert als gedacht?


    Meine Meinung:

    Gestartet hat das Buch für mich ideal. Schneller Handlungsaufbau ohne zu viel Schnick- Schnack am Anfng und trotzdem noch genug Spannung.
    Positiv waren auch die vielen historischen Informationen, die natürlich in den Text mit einflossen. Die Charaktere waren liebevoll gestaltet und trotzdem real mit all ihren Gefühlen und Kämpfen und es wurde genug Spannung auf ihren Hintergrund gelassen. Super unterstützt wurde die ganze Romanerzählung dabei noch durch viele biblische Geschichten und praktisch ausgelebeten Glaube. Die Romantik kam dabei definitiv auch nicht zu kurz. ;)
    Trotz der fremden Zeit, in die die Hauptcharaktere reisen, gibt es Momente, wo man merkt, dass die Probleme von damals nicht so weit weg sind von den heutigen Alltagsbewältigungen. Mein Buch hat dadurch auf jeden fall einige Klebezettel wegen der tollen Inspiration für meine eigenes Leben und einiger Sätze, über die man nochmal länger nachdenken kann. 
    Wer sich jedoch denkt es ist eine kurze Lektüre für zwischendurch ist hier eher falsch. Das Buch lässt sich zwar leicht lesen, aber die über 400 Seiten brauchen schon ihre Zeit. :)
    Leider gab es aber auch einpaar Wiederholungen und logisch war es auch nicht immer ganz nachzuvollziehen. 


    Themen: 

    Sehr vielfältige Themen werden angesprochen, schöne und schwierige. Sehr interessant ist, dass die Themen nicht nur von einer christlichen, sonder auch normal-menschlichen Seite angeschaut werden. 
    Beispiele: Hoffnung auf Gott, Vertrauen in Gott, Liebe, Vergangenheitsbewältigung, Umgang mit Behinderungen, Umgang mit Schuld, Bekehrung zu Gott (Wie geht das?), Kampf zwischen Christen und Muslimen, der Johanniterorden, Mittelalterliche Medizin, Krieg....


    Fazit:

    Als Erstlingswerk der Autorin hat es viele tolle Seiten und ist ein mächtig informatives, umfangreiches, ausgeklügeltes und spannendes Buch. Trotzdem gibt es einpaar kleine Sachen, die den Lesefluss manchmal etwas gestört haben. Ich bin trotzdem gespannt, was die Autorin noch herausbringt.


    Tipp:
    Es soll noch noch mindestens eine Fortsetzung geben, die in Frankreich in der Vergangenheit spielt. ;)

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    JessicaLiests avatar
    JessicaLiestvor 2 Monaten
    Reise ins Jahr 1564

    Inhaltsangabe:
    Die Französin Anna und der Brite Edward kennen sich kaum, als sie im Süden Frankreichs nichtsahnend ein uraltes Schwert berühren – und sich plötzlich auf Malta wiederfinden, mitten im Jahr 1564! Mitten in der Zeit von Rittern, Galeeren und Schwertkämpfen. Mitten in der Zeit, in der ein Großangriff der Osmanen bevorsteht und die Ritter des Johanniterordens fest entschlossen sind, um der Verteidigung ihres Glaubens willen notfalls sogar ihr Leben zu lassen. Dem draufgängerischen Briten und der zurückhaltenden Französin bleibt nichts anderes übrig, als sich zusammenzutun – trotz aller Unterschiedlichkeit und Meinungsverschiedenheiten. Während Ed im Schwertkampf und Anna in spätmittelalterlicher Heilkunde unterrichtet wird, suchen sie verzweifelt nach einer Möglichkeit, wieder nach Hause zu gelangen. Doch die Ereignisse überschlagen sich und eine Rückkehr in die Gegenwart erscheint unwahrscheinlicher als jemals zuvor …

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil ist der Zeit wirklich gut angepasst, es war einfach bildlich. Ich konnte mir sehr gut vorstellen das es dort wirklich so abgelaufen ist, dass ich direkt ein Teil der Handlung wäre.


    Der Schreibstil war auch so über das Buch hinweg angenehm, locker und flüssig zu lesen. Es hat Spaß gemacht die Handlung zu verfolgen. Sie war spannend, portioniert mit einer guten und für mich genau richtigen Action und dabei abwechslungsreich und detailliert. Für mich auch mal etwas Anderes, gefällt mir sehr.

    Es gab viele Aspekte die ich gar nicht wusste, habe so auch noch etwas gelernt. In der Handlung ist immer was los, Langeweile oder eine Leere tritt hier wirklich nicht auf.

    Der historische Aspekt ist sehr gut ausgeprägt. Ebenso gibt es immer wieder Stellen in Bezug auf die Charaktere die religiös geprägt sind, das lese ich in Büchern eher selten aber ich finde es passend.

    Auch gab es da vereinzelt mal eine Stelle bei der es mir zu viel Inhalt auf zu wenig Seiten war, aber das war vereinzelt nur Ausnahmen. Danach ging es wieder super weiter.

    Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich, aber die Vielfalt hat mir gefallen. War auch dadurch spannend und aufregend zu lesen. Jeder hat seine eigene Persönlichkeit, einen Charakter mit Ecken und Kanten. Fand ich gut und passend.

    Ein Buch das man nur empfehlen kann!

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Zeitreiseroman mit zwei charakterlich unterschiedlichen Protagonisten!
    Kampf um Malta

    „...Ich werde mich darum kümmern, dass Eure Gemahlin ihre Künste unter Beweis stellen kann. Aber es darf niemand erfahren. Es ist nicht üblich, dass eine Frau schießen kann...“


    Edward muss eine gewisse Zeit bei seinem Großvater in Frankreich verbringen. Heute hat er die Aufgabe, den Schuppen zu entrümpeln. Bei ihm ist Anna, die Tochter des Gärtners. In einer Holzkiste finden sie ein altes Tagebuch, einen Dolch und ein verrostetes Schwert. Als Edward das Schwert in die Hand nimmt, wird es heiß. Ein helles Licht zwingt sie, kurz die Augen zu schließen. Danach befinden sie sich in einer Höhle auf Malta im Jahre 1564. Das Schwert ist verschwunden. Sie haben nur eine Chance. Sie müssen den Besitzer des Schwertes finden, um zurückkehren zu können. Sie geben sich als Ehepaar aus und suchen um eine Stelle im Ritterorden nach.

    Die Autorin hat einen fesselnden historischen Roman nicht nur für junge Leser geschrieben.

    Spannend wird die Geschichte schon durch den völlig unterschiedlichen Charakter der beiden Hauptprotagonisten.

    Anna hat ihr Leben gut geplant. Sie freut sich darauf, bald das Studium der Medizin beginnen zu dürfen. Allerdings fehlt ihr ein gewisses Selbstbewusstsein gegenüber anderen. Warum, erfahre ich im Laufe der Handlung. Dafür hat sie eine starken Glauben. Gedanklich spricht sie mit Jesu. Diese Teil werden kursiv wiedergeben. Dabei durchzieht eine Frage Jesu die gesamte Geschichte.


    „...Vertraust du mir?...“


    Edward ist zwar in einem begüterten Elternhaus aufgewachsen, kennt aber auch das Leben auf der Straße. Er besitzt die Fähigkeit, sich neuen Situationen schnell anzupassen. Seine Gabe, sich spontan eine Geschichte ausdenken zu können, ist im mittelalterlichen Malta von großem Nutzen. Anna ist für ihn eine graue Maus. Allerdings kann sie Bogenschießen, worauf sich das Eingangszitat bezieht. Doch dann kommt eine Situation, wo ich nicht nur mehr über Edwards bisheriges Leben erfahre, sondern wo er sich eines Vermächtnisses erinnert.


    „...Lebe dein Leben weiser als ich...“


    Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Malta wird vom Sultan bedroht. Die Invasion auf die Insel steht kurz bevor. Das macht die Hoffnung auf schnelle Rückkehr schwierig. Edward wird als Krieger ausgebildet, Anna arbeitet im Krankenrevier.

    Sehr detailliert werde ich als Leser mit den Zeitverhältnissen vertraut gemacht. Dazu gehört, dass ich eine Menge über Heilpflanzen und ihre Bedeutung erfahre, die Hierarchie in einem Harem kennenlerne und über das Leben der Malteser informiert werde.

    Ab und an durchzieht ein feiner Humor die Geschichte, wie das folgende Zitat von Edward zeigt.


    „...Das war gelogen, sein Kopf hämmerte unablässig. Was gäbe er für eine Schmerztablette! Doch stattdessen kriegte er Veilchensalbe, von der ihm beinahe schlecht wurde...“


    Die Zeit in Malta bleibt auf Anna und Edward nicht ohne Einfluss. Beide lernen unter den neuen Verhältnissen ihre Stärken kennen und sie richtig einsetzen. Die Achtung voreinander und die Zuneigung zueinander wächst. Während Anna immer neu um Glaubensstärke und Vertrauen ringt, erkennt Edward nach und nach die Kraft des Glaubens. Dafür sorgen nicht zuletzt die Gespräche mit Vit und Pierre. Ein besondere stilistischer Höhepunkt war für mich das Gespräch zwischen Anna und Maria. Auch ging es um Glaubensfragen.

    Zwei Orientierungskarten, eine Begriffserklärung und historische Anmerkungen ergänzen das Buch.

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie hat mir eine historische Epoche nahegebracht, über die ich bisher wenig wusste.

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    Arwen10s avatar
    Arwen10vor 4 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Arwen10s avatar
    Hier nun der erste Titel aus dem Herbstprogramm des Francke Verlages, eine Zeitreisegeschichte. Ich danke dem Verlag für die Unterstützung der Leserunde.

    Beachtet bitte die Hinweise zur Bewerbung



    Tanja Riegel Schwert der Hoffnung




    Schwert der Hoffnung



    Zum Inhalt:


    Die Französin Anna und der Brite Edward kennen sich kaum, als sie im Süden Frankreichs nichtsahnend ein uraltes Schwert berühren – und sich plötzlich auf Malta wiederfinden, mitten im Jahr 1564! Mitten in der Zeit von Rittern,
    Galeeren und Schwertkämpfen. Mitten in der Zeit, in der ein Großangriff der Osmanen bevorsteht und die Ritter des Johanniterordens fest entschlossen sind, um der Verteidigung ihres Glaubens willen notfalls sogar ihr Leben zu lassen.
    Dem draufgängerischen Briten und der zurückhaltenden Französin bleibt nichts anderes übrig, als sich zusammenzutun – trotz aller Unterschiedlichkeit und Meinungsverschiedenheiten. Während Ed im Schwertkampf und Anna in spätmittelalterlicher Heilkunde unterrichtet wird, suchen sie verzweifelt nach einer Möglichkeit, wieder nach Hause zu gelangen. Doch die Ereignisse überschlagen sich und eine Rückkehr in die Gegenwart erscheint unwahrscheinlicher als jemals zuvor …



    Zur Leseprobe:


    https://www.francke-buch.de/buecher/belletristik/2561/0/tanja-riegel-schwert-der-hoffnung/#leseprobe




    Infos zur Autorin:



     Tanja Riegel
    Tanja Riegel ist ausgebildete Physiotherapeutin und Schneiderin, hat aber schon immer davon geträumt, eines Tages als Autorin tätig zu sein. Mit »Schwert der Hoffnung« legt sie nun ihren ersten Roman vor. Zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt sie im Kanton Thurgau in der Schweiz.








    Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 01. Juli 2018, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage:  Warum möchtet ihr mitlesen  ?





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    Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.
    Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.


    Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das bedeutet , dass das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen ist und so spielen christliche Werte im Buch eine wichtige Rolle. Dieser Hinweis ist für Leser, die kein christliches Buch lesen möchten. Es darf immer jeder mitlesen !

    Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

    Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.


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    ICH GEHE DAVON AUS, DASS DIE BEWERBER DEN TEXT LESEN. ES ERFOLGT DAHER VON MIR KEIN ANSCHREIBEN NACH DER AUSLOSUNG ! ICH BITTE UM VERSTÄNDNIS, DASS ICH KEIN BUCH VERSCHICKEN KANN,WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE.


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