Tanja Schurkus

 4.5 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Der Dichter des Teufels, Schwester Melisse und weiteren Büchern.
Tanja Schurkus

Lebenslauf von Tanja Schurkus

Nach Ausbildung zur Buchhändlerin Studium der Literaturwissenschaften, Arbeit als freie Lektorin, Texterin und Autorin, kleinere Literaturpreise für Kurzgeschichten und Lyrik. Mein Interesse gilt vor allem dem "langen 19. Jahrhundert", darüber schreibe, lese und forsche ich - und dort trifft man mich auch in der "lebendigen Geschichte". 2012 erschien meine erste Romanbiografie über Matthias Claudius (1740-1815) im Brunnen Verlag, 2014 folgte mit "Schwester Melisse" ein Roman über die Gründerin von Klosterfrau Melissengeist. In "Der Dichter des Teufels" habe ich "meinen" Gendarmen Picaud an die Arbeit geschickt. Mehr unter www.tausendseiten.de.

Alle Bücher von Tanja Schurkus

Der Dichter des Teufels

Der Dichter des Teufels

 (14)
Erschienen am 01.07.2017
Schwester Melisse

Schwester Melisse

 (9)
Erschienen am 01.01.2014
Matthias Claudius

Matthias Claudius

 (2)
Erschienen am 01.02.2012
Die Verschwörung der Ketzer

Die Verschwörung der Ketzer

 (0)
Erschienen am 02.11.2015
Der Fluch der Eifelräuber

Der Fluch der Eifelräuber

 (0)
Erschienen am 18.02.2015
XXL-Leseprobe: Der Dichter des Teufels

XXL-Leseprobe: Der Dichter des Teufels

 (0)
Erschienen am 17.09.2014

Neue Rezensionen zu Tanja Schurkus

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Booky-72s avatar

Rezension zu "Der Dichter des Teufels" von Tanja Schurkus

Gute Mischung aus Aberglaube und Wahrheit
Booky-72vor 4 Jahren

Aus der Inhaltsangabe:

Ein einsames Dorf anno 1812: Im Hunsrück glaubt man noch immer an dunkle Gestalten, die der Teufel höchstselbst auf die Erde schickt, um die Menschen heimzusuchen. Der Gendarm Picaud gibt nichts auf dieses Geschwätz - bis der junge Handwerksbursche Ferdinand ihn um Hilfe bittet...

Hauptprotagonist der Geschichte ist Ferdinand, grade erst verheiratet mit Lucinde. Doch schon in der Brautnacht in der Herberge werden sie überfallen und Lucinde verschwindet spurlos. Wer hat sie entführt - irgendwelche stinkenden Kreaturen, oder der Teufel persönlich? Ferdinand begibt sich auf die Suche nach ihr und bekommt dabei Hilfe von Gendarm Picaud, der mit seinem gebrochenem Deutsch in den Dialogen bei mir punktet. Er glaubt nicht an Teufelswerk und sieht eine Verbindung zu anderen Fällen von verschwundenen Menschen - lässt sich doch alles natürlich erklären? Die Spur führt sie nach Heidelberg und eine wichtige Rolle spielt die geheimnisvolle rote Tinte, für die manch einer auch tötet...

Das historische Umfeld der Geschichte ist sehr gut beschrieben, die Erläuterungen im Anhang tragen zum Verständnis bei.

Für den versprochenen Schauerroman war es mit eine kleine Spur zu seicht, jedoch ein sehr guter Schreibstil, leicht und flüssig zu lesen mit einer guten Portion Spannung - 4 Sterne.

 

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jackdecks avatar

Rezension zu "Der Dichter des Teufels" von Tanja Schurkus

Dichter des Teufels
jackdeckvor 4 Jahren

Der Aberglaube ist noch tief verwurzelt in den Köpfen der Menschen, wir schreiben den Anfang des 19. Jahrhunderts im Hunsrück. Teufel und Hexen sind allgegenwärtig wenn man auf Unerklärliches stößt. Es verschwinden Menschen und die Mär geht um der Teufel selbst habe sie heimgesucht.
Der junge Gendarm Picaud, ehemaliger Soldat von Napoleon Grand Armee, lässt sich aber nicht mitreißen von diesem Aberglaube.
So versucht er mit klaren, fachlichen verstand die Fälle zu lösen, ein Zusammenhang ist auf jeden Fall erkennbar.
Er setzt seinen feinen Spürsinn ein um dem jungen Handwerksburschen Ferdinand zu helfen. Dessen Braut Lucinde ist in der Hochzeitsnacht wortwörtlich wie vom Erdboden verschwunden. Natürlich glaubt Ferdinand zunächst niemand.
Was hat es mit dem mysteriösen Verschwinden von Lucinde auf sich ?
Der Roman hat mir die Umstände der damaligen Zeit sehr bildlich vor Augen geführt, alle handelnden Personen waren sehr gut charakterisiert . Ich fand der Autorin ist mit diesem Buch eine gute Mischung aus Historie und Spannung gelungen.

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lord-byrons avatar

Rezension zu "Der Dichter des Teufels" von Tanja Schurkus

Ein genialer historischer Krimi
lord-byronvor 4 Jahren

Rasend die Finger und jene Herzen
die lauschen im Lichte der Kerzen
flackernd und wild irret sein Blick
und kehrt aus dem Wahne nicht mehr zurück.

Sein Fluch ist die Geige
sie sitzt ihm im Nacken
Er gab seine Seele und brachte ein Opfer
ein junges Blut -
Nun quält ihn die Geige
mit unsterblichem Ruhm.

Tosender Beifall dringt in seine Ohren,
die Geige, er senkt sie und weiß:
Seine Seele ist auf immer verloren.  (ca. Seite 59)

Man schreibt das Jahr 1812, als der junge Ferdinand Hochzeit mit seiner geliebten Braut Lucinde feiert. Da sie die Hochzeitsnacht nicht in Lucindes ehemaligen Dorf verbringen möchten, machen sie sich auf den Weg zu einer Herberge. Zuvor müssen sie durch einen dunklen Wald, in dem immer wieder Menschen verschwinden. Doch sie kommen unbehelligt im Gasthof an und gerade als sie die Hochzeitsnacht vollziehen wollen, wird Ferdinand bewusstlos geschlagen und Lucinde geraubt. Der junge Bräutigam kann sich nur noch an einen unglaublichen Gestank erinnern und an dämonische Fratzen. Er macht Meldung bei dem französischen Gendarm Picaud und erbittet dessen Hilfe. Gemeinsam machen sich die Beiden auf den Weg um herauszufinden, was mit Lucinde geschah. Hat es etwas mit dem Verschwinden der vielen Menschen in dem Wald zu tun? Sind hier wirklich Dämonen am Werk? Oder kann man doch alles ganz natürlich erklären?

Tanja Schurkus ist mit ihrem Buch "Der Dichter des Teufels" ein toller und spannender historischer Krimi gelungen, der einfach nur Spaß gemacht hat. Er spielt in einer Zeit, in der einige Teile Deutschlands zu Frankreich gehörten. Einer Zeit, in der Kaiser Napoleon sich aufmacht um Russland zu besiegen. Darum wird der im Krieg schwer verletzte Picaud als Gendarm im Harz eingesetzt, denn für den Dienst an der Waffe taugt er durch seine Knieverletzung nicht mehr.

Picaud fand ich einfach klasse. Wenn er wieder nach deutschen Worten sucht oder Sprichwörter und sonstiges durcheinander wirbelt. Ein Mensch der denkt, dass die Deutschen schreckliche Barbaren sind, und nicht in der Lage ein schmackhaftes Essen oder einen genießbaren Wein zuzubereiten. Aber er trägt das Herz auf dem rechten Fleck und hat mich mit seinen Äußerungen so manches mal zum Lachen gebracht.

Von Lucinde erfährt man leider nicht so viel, da sie gleich am Anfang der Geschichte entführt wird. Ferdinand ist zwar etwas ungestüm und die Angst um seine Braut treibt ihn bald in den Wahnsinn, aber auch er ist ein netter Kerl, der sein Leben für seine Liebste geben würde. Und Marie, die in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt, fand ich auch absolut großartig. Natürlich gibt es auch widerliche Fieslinge und gemeine Bösewichte oder auch aufgeblasene Großkotze.

Das Buch hat wirklich alles, was ein spannendes und unterhaltsames Buch ausmacht. Ganz toll fand ich, etwas mehr über diese Zeit zu erfahren, in denen die Franzosen über Teile Deutschlands herrschten. Der Kriminalfall ist gut durchdacht und man weiß wirklich ganz lange Zeit nicht, ob alles mit rechten Dingen zu geht, oder ob hier wirklich übernatürliche Wesen am Werk sind.

Ich vergebe für dieses großartige Buch 5 von 5 Punkte, den Favoritenstatus und eine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne historische Krimis lesen. Ich hoffe sehr, dass es noch viele weitere Bücher mit dem Gendarm Picaud geben wird, denn er ist mir sehr ans Herz gewachsen.

© Beate Senft                         

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Gespräche aus der Community

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tausendseitens avatar
In der dunklen Jahreszeit möchte ich euch zu einer Leserunde aus meinem historischen Schauerroman "Der Dichter des Teufels" einladen.

Ein einsames Dorf anno 1812: Im Hunsrück glaubt man noch an dunkle Gestalten, die der Teufel höchstselbst auf die Erde schickt, um die Menschen heimzusuchen. Der Gendarm Picaud Picaud gibt nichts um dieses Geschwätz - bis der junge Handwerksbursche Ferdinand ihn um seine Hilfe bittet: Seine Braut Lucinde wurde in der Hochzeitsnacht verschleppt. Picauds Ermittlungen führen bis nach Heidelberg und in einen Kreis von Dichtern, die eine geheimnisvolle Tinte begehren. Ferdinand und Picaud müssen sich einem Verbrechen stellen, in dem sich Größenwahn und Alchemie mischen ...
Die Leserunde richtete sich vor allem an diejenigen, die klassische Gruselkrimis mögen (am liebsten würde ich eine Lesung in Schwarz-weiß anbieten) Der Verlag Dotbooks stellt 20 Freiexemplare zur Verfügung, aber ihr müsst nicht hinter der Haustür auf den Postboten lauern: Als E-Book only kommt das Buch per Klick auf euer Lesegerät, Laptop, Tablet ...Die Leserunde beginnt am 01.12.14
Hier findet ihr eine XXL Leseprobe
Und in diesem Beitrag auf Histo-Journal gibt es eine kleine Einstimmung zu den Schauplätzen.
Mehr über mich gibt es auf www.tausendseiten.de und Aktuelles zu meiner Schreib- und Lesearbeit auf Facebook
Das ist meine erste selbst gestaltete Leserunde, ihr könnt euch also auf viel "Wo ist das Posting hin?" und "wo muss ich klicken?" freuen. Aber ich weiß natürlich, dass am Beginn einer Leserunde eine Frage steht: Der Roman spielt 1812 als der Hunsrück zu Frankreich gehörte und England und Frankreich Krieg führten - wenn ihr in einem der beiden Länder leben solltet - wäre es dann Frankreich oder England und warum? (aber Vorsicht: Picaud liest mit!)
schreibtischtaeters avatar
Letzter Beitrag von  schreibtischtaetervor 4 Jahren
Vielen Dank für die nette Begleitung des Buches. Mache gerne wieder mit.
Zur Leserunde
Arwen10s avatar

Ich möchte euch zu einer weiteren  Leserunde aus dem Brunnen Verlag  einladen. Der Verlag stellt für die Leserunde 3 Exemplare von "Schwester Melisse- Die Klosterfrau von Köln" von Tanja Schurkus zur Verfügung. Ein großes Dankeschön an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde.




Zum Inhalt:

Jeder kennt den Klosterfrau Melissengeist. Doch wer weiß, dass hinter diesem Produkt in der blauen Schachtel eine höchst ungewöhnliche Firmengründerin steckt?
Tanja Schurkus hat nachgeforscht und erzählt die packende Geschichte der Ordensfrau Maria Clementine Martin. Als unter Napoleon alle Klöster säkularisiert werden, verlässt sie den Orden. In der Schlacht von Waterloo pflegt sie unter größtem Einsatz Verwundete.
Ab 1825 lebt sie in Köln und nutzt ihre guten Kenntnisse aus der Klosterapotheke und Pflanzenheilkunde, um ihr "Melissenwasser" als Arznei herzustellen. Je erfolgreicher ihre Firma ist, umso lauter stellt sich ihr die Frage: Darf sie als Frau, die einmal das Gelübde der Armut abgelegt hat, ein profitables Geschäft betreiben? Wie sieht Gottes Weg für ihr Leben aus?


Zur Leseprobe:

http://brunnen-verlag.de/schwester-melisse.html


Zur Autorin:


Tanja Schurkus

Tanja Schurkus studierte nach ihrer Ausbildung zur Buchhändlerin Literaturwissenschaften. Heute lebt und arbeitet sie in Köln als freie Autorin und Texterin im IT-Bereich. Sie ist Mitglied in der Autorenvereinigung „Quo Vadis“ und freie Mitarbeiterin für das Autorenmagazin „Federwelt“.



Bitte bewerbt euch bis zum 21.März 24 Uhr hier im Thread und beantwortet folgende Frage: Kennt ihr "Klosterfrau Melissengeist", wenn ja, woher ?


Bitte Beachten !:
Am 22.März erfolgt die Gewinnerbekanntgabe. Wer von den Gewinnern sich nach 48 Stunden nicht gemeldet hat, hat leider keinen Anspruch auf den Gewinn, da zeitnah Ersatzgewinner gezogen werden.



Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension. Diese wird bitte nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage vom Brunnen Verlag…) veröffentlicht.


Ich verschicke das Buch selbst, deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet.

Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine christliche Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle.

Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.



Unter allen Bewerben für die Leserunde wird ein von der Autorin signiertes Exemplar verlost !


Zur Leserunde
tausendseitens avatar
Am kommenden Sonntag findet in Billerbeck (Münsterland) das 11. internationale Bücherfest statt mit Buchhändlern und Antiquaren aus mehreren Ländern - und mit Lesungen. Ich lese um 14:30 auf der Lesebühne an der Johannikirche aus meiner Romanbiografie "Matthias Claudius" (Brunnen Verlag). Der Eintritt ist frei und ich hoffe auf den angesagten Sonnenschein!
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