Tanja Voosen Geheimnisse des Himmels

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Inhaltsangabe zu „Geheimnisse des Himmels“ von Tanja Voosen

Kaithlyn Hayworth wohnt zusammen mit ihrer Tante auf einer der vielen Himmelsinseln, die sich über unzählige Weiten der Lüfte erstrecken. Immer wieder stellt Kaithlyn sich die Frage, warum ihre Eltern sie zurückgelassen haben, denn sie weiß nichts über ihre Vergangenheit und ihre Tante hält sich bedeckt. Als eines Abends ein unverhoffter Besucher vor ihrer Tür steht, geraten die Ereignisse ins Rollen. Kaithlyn erfährt, dass sie einen Großvater hat. Doch warum meldet sich dieser erst jetzt? Und wer sind die geheimnisvollen Dierraider, die hinter dem Amulett ihrer Eltern her sind und beginnen Kaithlyn zu jagen, nachdem sie ihre Heimat verlassen hat? Kaithlyn begibt sich auf die Suche nach ihren Eltern und der Wahrheit über ihre Familie, die mit ihnen verschwand.

Eine Hommage an den Goldenen Kompass gespickt mit allerlei eigenen Ideen, die dieses Buch so einzigartig machen.

— Nanasha
Nanasha

Ganz tolles Buch. Hat mir sehr gut gefallen!

— Meli1986
Meli1986

hach ja die liebe tanja (hahah hört sich an als ob ich sie persönllich kenne). ich möchte das buch unbedingt lesen!

— Maja_Leah
Maja_Leah

Wirklich ein gelungener Fantasy-Auftakt! Sollte man sich merken! :)

— Ayanea
Ayanea

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  • Fantastischer Debut Roman

    Geheimnisse des Himmels
    Nanasha

    Nanasha

    01. July 2014 um 17:10

    Bevor ich mich für dieses Buch entschieden habe, hab ich mich erstmal durch bereits vorhandene Rezensionen geklickt und war erst einmal ernüchtert. Der Klappentext und auch das Cover hatten mich auf den ersten Blick angesprochen, wie ist das mit den vielen Meinungen zu verbinden? Langweilig, langatmig und nicht ausgereift sind hier nur ein paar Stichpunkte.. Meine Antwort auf diese Frage ist simpel: Gar nicht! Natürlich ist dieses Buch ein Erstlingswerk, aber es ist mit so viel Charme und Liebe zum Detail geschrieben, dass es über die wenigen Ungereimtheiten wegtäuscht. (So wird sie einer Familie lang und breit vorgestellt und im Nächsten Atemzug werden die Neuankömmlinge als erste Gäste des Abends bezeichnet.) Die üblichen Flüchtigkeitsfehler finden sich auch hier. Das Wort "dass" ist fast durchgängig mit einem "s" geschrieben. An dieser Stelle möchte ich aber anmerken, dass  es bei dem Verlag kein richtiges Lektorat gibt. Sieht man aber über diese zwei Punkte hinweg, so kann man sich wahrhaft verzaubern lassen. Die Autorin hat ein klares Bild vor Augen, dass sie zwar ohne Umschweife, aber dennoch liebevoll ausstaffiert an ihre Leser vermittelt. In meist kurzen und klaren Sätzen liegt das Hauptaugenmerk stark auf dem Innenleben der Protagonistin. Die Verwirrung überträgt sich nach einiger Zeit auch auf den Leser und ich bin nie müde geworden, weiter in das Leben Kaithlyns einzutauchen. Ich finde, das macht den Charme auch ein wenig aus. Eine Hommage an den Goldenen Kompass gespickt mit allerlei eigenen Ideen, die dieses Buch so einzigartig machen. Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich es meiner Schwester wohl zum zwölften Geburtstag schenken werde. Will heißen: ob jung, oder alt, das Buch bietet für jeden etwas :)

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  • Tolles Debüt!

    Geheimnisse des Himmels
    Meli1986

    Meli1986

    15. May 2014 um 13:11

    Ich muss sagen, dass mich das Buch total begeistert hat. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir zwar etwas schwer, aber dann wurde es umso besser. Als ich fertig war, habe ich mir sofort den zweiten Teil bestellt, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.
    Geheimnisse des Himmels ist auf jeden Fall ein Buch, das man lesen kann :-).

  • Rezension zu "Geheimnisse des Himmels" von Tanja Voosen

    Geheimnisse des Himmels
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    Meinung: Ich hatte große Erwartungen an das Buch, weil Tanja eine tolle Bloggerin ist & es und es (zu dieser Zeit) nur gute Bewertungen bei amazon und lovelybooks gab. Leider wurde ich enttäuscht. Das fängt schon mit der Handlung an. Irgendwie passiert gar nichts. Kaythlin wird aus ihrer Umgebung gerissen, zu ihrem Großvater geschickt. Dort verbringt sie ihre Zeit mit Fye, Melora, Harlow, mehr oder weniger mit Kaine und später mit Rose. Dann hat sie Geburtstag und ihre Feier gerät auser Kontrolle. Im Prinzip hört sich das gar nicht schlecht an. Aber nur, wenn man die Tatsache außer Acht läst, dass das Buch nur auf den letzten 50 Seiten eine halbwegs interessante Handlung hat und im Klappentext die Rede von einer Suche nach ihren Eltern ist, die wahrscheinlich erst in den Folgebänden stattfindet. Kurz gesagt, die Handlung plätscherte vor sich her, war langweilig und auch der "Showdown" war wenig überzeugend. Zudem stolpert man immer und immer und immer wieder über Zeichensetzungsfehler, es fehlten Buchstaben in den Wörtern, Groß- und Kleinschreibung wurde gerne mal ignoriert und auch einen Logikfehler konnte ich entdecken. Bücher sind für mich teilweise auch da, um mein Deutsch zu verbessern, neue Wörter kennen zu lernen und hier wird man einfach nur verblödet. Ich fand, es waren viel zu viele Adjektive untergebracht. Das sollte wohl beschreibend wirken, war aber eher erdrückend und schon nach wenigen Seiten hatte ich keine Lust mehr zu lesen. Allgemein war mir der Schreibstil zu einfach, zu vollgestopft. Dialoge kommen viel zu oft vor und dann ist das Design so komisch, dass ich nie gleich sagen konnte, wer denn nun sprach. Fazit: Leider eine große Enttäuschung.

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    • 2
  • Gelungenes Debut, aber der Verlag sollte nicht am Lektorat sparen!

    Geheimnisse des Himmels
    Ricas_Fantastische_Buecherwelt

    Ricas_Fantastische_Buecherwelt

    24. July 2013 um 22:23

    Inhalt Kaithlyn Hayworth lebt auf einer von 10 sagenumwobenen Himmelsinsel. Fernab jeglicher Magie wird sie von ihrer strengen Tante Relia großgezogen, die mehr Geheimnisse vor ihr verbirgt als überhaupt mit ihr zu reden. Kurz vor ihrem 16. Geburtstag wird endlich eines der vielen Geheimnisse gelüftet: Kaithlyn hat einen Großvater, der sie endlich kennenlernen will, damit sie unter anderem ihr magisches Erbe antreten kann… Die Protagonistin Kaithlyn Hayworth ist ein klassischer Teenager, der endlich mal ein Abenteuer erleben will. Sie hat es so satt, nach den strengen Regeln ihrer Tante und all den Geheimnissen zu leben, die diese vor ihr verbirgt. So sehr sie ihre Tante auch liebt und so dankbar sie auch ist, dass diese sie aufgenommen hat, kann sie sich ihrer Zweifel bezüglich der Absichten Relias nicht mehr länger erwehren. Je mehr sie herausfindet, desto größer wird ihr Groll, begreift sie doch, wie anders ihr Leben hätte ablaufen können. Allerdings bleibt ihr im Laufe ihres Abenteuers nicht viel Zeit, um darüber nachzudenken und schnell wird ihr klar, dass ein Abenteuer nicht immer nur toll ist. Ihr Bedürfnis nach Freunden ist so groß, dass sie mit ihrer unschuldigen und direkten Art selbst die größten Zweifler und Streithähne aus dem Konzept zu bringen vermag. Sie ist liebenswert, ehrlich und ihrem Alter entsprechend naiv. Eigene Meinung Skyward 01 – Geheimnisse des Himmels von Tanja Voosen ist ein wundervoll magisches Debut, das den Leser zum Träumen einlädt und dessen Titel Programm ist. Der Schreibstil ist jugendlich frisch, flüssig zu lesen und sehr beschreibend. Vor allem am Anfang wird man als Leser minimal von der Detailverliebtheit der Autorin erschlagen; allerdings bessert sich das im Laufe der Geschichte. Erzählt wird die Geschichte von einem auktorialen Erzähler, dem man Einblicke in die verschiedensten Figuren verdankt. So weiß man oft schon mehr als die Protagonistin und muss hilflos mit ansehen wie sie zeitweise in ihr Verderben läuft. Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet, gleichzeitig aber auch undurchsichtig und mysteriös. Bei den meisten Figuren weiß man bis zum Schluss nicht so genau, was man von ihnen halten soll, aber das kreiert ja seine ganz eigene Spannung. Die Passagen, die aus Sicht der Nebenfiguren erzählt werden, boten einen ganz eigenen Reiz, lernte man so doch einige Persönlichkeiten ganz neu kennen. Die Protagonistin ist ein sympathisches, junges Ding, das definitiv mal aktiver vorgehen sollte. Den Großteil des Buches beschwert sie sich über die Ungerechtigkeit ihres Lebens, über all die Dinge, die man ihr vorenthält, und später dann darüber, welch schwere Bürde auf ihr lastet. Dabei sind ihre Sorgen durchaus berechtigt und die meiste Zeit über hatte ich auch vollstes Verständnis, aber ab einem gewissen Punkt muss man einfach aufhören zu jammern und anfangen, die Steine auf seinem Weg aus dem Weg zu räumen. Erstaunlicherweise gibt es keine nennenswerte Lovestory, wofür sich die Autorin ein ganz dickes Lob verdient hat. Ich muss zugeben, dass ich zwischenzeitlich richtig gehend nach Anzeichen für eine solche gesucht habe und dass ich mich geschämt habe, als ich mir dessen bewusst wurde. In dem Alter der Protagonistin muss ja auch kein Mann im Mittelpunkt stehen, aber natürlich bin ich gespannt ob da noch was in die Richtung kommt. Die Geschichte selbst war ganz anders als ich es erwartet habe, dabei weiß ich selbst nicht so genau, was ich eigentlich erwartet habe. Es stimmt schon, dass der Klappentext etwas irreführend ist, dafür wird man aber immer wieder überrascht, was meiner Meinung nach viel wichtiger ist. Und ehrlich gesagt ist mir eine „Ente“ lieber als ein Klappentext, der zu viel verrät. Dafür konnte man sich so richtig in die Geschichte fallen lassen und ein richtig schönes Fantasyabenteuer erleben. Ich könnte jetzt kritisieren, dass ich viel zu viele unbeantwortete Fragen, dass man ruhig ein paar mehr Hintergrundinformationen haben könnte, z. B. warum es Inseln im Himmel gibt, wie sich der Rand dieser Inseln gestaltet, ob es „unten“ auch etwas gibt etc., aber ich denke mir, dass bei einer Tetralogie noch viel Raum für Antworten bleibt und warte einfach mal wie sich die Reihe insgesamt noch entwickeln wird. Das Einzige, das mich wirklich gestört hat, waren all die Grammatik- und Rechtschreibfehler, die mich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen haben. Dabei gebe ich gar nicht der Autorin die Schuld, sondern dem Verlag, der die Bücher nicht nur so schlecht verarbeitet, dass diese nach mehrmaligem Lesen buchstäblich auseinander fallen, sondern nicht einmal lektoriert. Das Cover mag kein grafisches Meisterwerk sein, aber es ist schön und passt zu der Geschichte, sowohl vom Stil als auch vom Motiv. Fazit Tanja Voosens „Geheimnisse des Himmels“ ist ein gelungenes Debut und ein Interesse-weckender Reihenauftakt. Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet; dabei mysteriös und undurchsichtig obwohl der auktoriale Erzählstil Einblicke in Jedermanns Kopf gewährt. Die Autorin hat das Rad nicht neu erfunden, aber ihre Idee sehr gut umgesetzt, außerdem spürt man zwischen den Zeilen die Hingabe, die hinter der Story steckt. Der Verlag gibt mir zwar wieder einmal genug Anlass zum Meckern, aber da muss die Autorin nicht drunter leiden. 4/5 Bücher!

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  • Geheimnisse der Himmelsinseln

    Geheimnisse des Himmels
    denises-lesewelt

    denises-lesewelt

    05. July 2013 um 12:10

    Handlung: Kaithlyn lebt bei ihrer Tante auf einer der Himmelsinseln, da sie von ihren Eltern früher dort abgegeben wurde und diese dann verschwanden. Für junge Mädchen, wie Kaithlyn und ihre beste und einzige Freundin Rose, ist ein Leben auf Custocoward alles andere als spannend. Ihr Wunsch: Zusammen auf die Deity Akademie zu gehen und sich ein richtiges Abenteuer zu suchen. Das Abenteuer kommt schneller als gedacht und entreißt Kaithlyn ihrer gewohnten Umgebung. Plötzlich erfährt sie von bisher unbekannter Verwandtschaft und findet sich in einer Welt wieder, die so viel neues für sie birgt. Ist sie für das Leben in gehobener Gesellschaft geschaffen? Und warum wird sie zum Ziel der gemeingefährlichen Dierraider? Die Suche nach ihren Eltern, nach Informationen, gestaltet sich schwieriger als sie vermutet hätte. Gestaltung: Das Cover sieht noch etwas unbeholfen erstellt aus, aber es hat auch etwas persönliches. Man sieht die Himmelsinsel und der Titel passt auch. Es ist alles stimmig und der Mond leuchtet sogar richtig schön. Ich könnte mir vorstellen, wie diese Himmelsinsel auf irgendeiner Karte in dieser Geschichte vielleicht genau so zu sehen ist. Manche würden sagen, sieht unprofessionell aus, einfach nur, weil es nicht so ein gephotoshoptes Foto ist. Aber das ist ja auch nicht nötig. Es ist wie eine Signatur der Autorin, die sich und ihre Vorstellung selbst dort eingebracht hat. An sich finde ich es recht ok. Anders, aber schön und interessant. Meine Meinung: Ich war sehr neugierig auf das Buch, die Bewertungen waren extrem verschieden und ich wollte mir ein eigenes Bild machen. Ich folge immerhin auch der Bloggerin. Zu Beginn ist mir aufgefallen, dass alles bis ins kleinste Detail beschrieben wurde. Das finde ich nicht immer so gut, weil es zu sehr mit Beschreibungen vollgestopft ist, dann schweift meine Konzentration ab und ich überlese es nur. Ich bin auf jeden Fall froh, dass sich diese Beschreib-Wut im Laufe des Buches gelegt hat, weil sie eigentlich einen schönen Schreibstil hat. Ich wünsche mir für den nächsten Band, dass es auch so aufgelockert bleibt, weil so ließe es sich sehr schnell lesen. Der Verlag hätte das Lektorat nicht überspringen sollen, das war manchmal echt nicht so prickelnd. Ich habe einfach so oft viele Flüchtigkeitsfehler gefunden, die durch eine Korrektur eines Lektors im Nu beseitigt worden wäre. Es ist schade, weil es nicht hätte sein müssen und somit mehr ein Kritikpunkt an den Verlag als an die Autorin. Den Klappentext würde ich auch noch etwas anpassen, weil die Sache mit der Suche nach den Eltern wohl schon falsch von Lesern aufgegriffen wurde. Von der Suche nach den Eltern ist leider nicht ganz so viel mitzubekommen, es schwingt meist nur unterschwellig mit. So damit wäre ich schon am Ende meiner Kritikpunkte, denn ICH LIEBE DIE CHARAKTERE. Es passiert selten, aber ich mag sogar die Protagonistin. Besonders im Zusammenspiel mit anderen Figuren, somit auch die Dialoge, tuen der Hauptfigur sehr gut. In diesen Momenten gefällt sie mir nunmal am Meisten. Kaithlyns männliche Begleiter muss man einfach mögen und ich bin absoluter Fye-Fan. Ein Fan von Kaine könnte ich auch noch werden. Sie sind alle wirklich unterschiedlich und werden so vorgestellt, dass sie für den Leser noch ein richtiges Mysterium bleiben. Deswegen kann ich mich auch nicht entscheiden, ob ich Kaithlyns weibliche Begleitung mag. Meine Lieblinge sind Harlow, Rose und der Sekretär, den ihr früh genug kennen lernen werdet. Diese Figuren bringen mich als Leser so oft zum Schmunzeln, richtig erfrischend. Fazit: Ein Debütroman, der mich seiner Idee auf jeden Fall für sich beanspruchen konnte. In diese Welt wird man stückweise eingeführt. Die Protagonistin muss viel über ihre eigene Welt, ihr Zuhause, lernen, womit auch dem Leser neues Wissen vermittelt wird. Sonstige Informationen werden in Handlungen eingestreut, was ich als großen Pluspunkt sehe. Der Anfang war noch recht holprig, aufgrund der überfüllten Beschreibung, aber wie die Autorin die Einführung in eine neue Welt umgesetzt hat und die Figuren haben mich allesamt überzeugt. Somit steigt meine eigentliche Bewertung von 3-3,5 auf 4 Melönchen an :D

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  • Starkes Debüt mit tollen Charakteren

    Geheimnisse des Himmels
    Plumblossoms

    Plumblossoms

    02. April 2013 um 19:59

    "Kaithlyn Hayworth wohnt zusammen mit ihrer Tante auf einer der vielen Himmelsinseln, die sich über unzählige Weiten der Lüfte erstrecken. Immer wieder stellt Kaithlyn sich die Frage, warum ihre Eltern sie zurückgelassen haben, denn sie weiß nichts über ihre Vergangenheit und ihre Tante hält sich bedeckt. Als eines Abends ein unverhoffter Besucher vor ihrer Tür steht, geraten die Ereignisse ins Rollen. Kaithlyn erfährt, dass sie einen Großvater hat. Doch warum meldet sich dieser erst jetzt? Und wer sind die geheimnisvollen Dierraider, die hinter dem Amulett ihrer Eltern her sind und beginnen Kaithlyn zu jagen, nachdem sie ihre Heimat verlassen hat? Kaithlyn begibt sich auf die Suche nach ihren Eltern und der Wahrheit über ihre Familie, die mit ihnen verschwand." (Klappentext) "Geheimnisse des Himmels" (Auftakt einer Tetralogie von der Debütautorin Tanja Voosen) hat mich wirklich positiv überraschen können. Mit der Protagonistin Kaithlyn konnte ich mich wirklich gut indentifizieren. Kaihlyn ist ein unheimlich starkes und mutiges Mädchen, deren Handlungen man gut nachvollziehen kann. Von ihren Eltern verlassen, lebt sie zurückgezogen mit ihrer Tante, die ihr kaum ewas erlaubt. Als dann die Ereignisse sich überschlagen, erfährt Kaithlyn, dass sie noch einen Großvater hat und muss sich langsam eingestehen, dass sich ihr bisheriges Leben als große Lüge entpuppt. Mit Kaihlyn konnte ich einfach total gut mileiden und mifühlen, denn sie nimmt ioft eine Aussenseiterposition, da sie fast immer die Ratlose ist und niemand es für nötig hält sie aufzuklären. In folge dessen sind ihre Reaktionen oft temperamentvoll, aber eben gut verständlich. Schnell ist sie mir daher ans Herz gewachsen. Aber auch die anderen Charaktere - als ich sie denn endlich auseinander halten konnte - haben mir wirklich gut gefallen. Verschiedene Charaktereigenschaften und vor allem die Geheimniskrämerei um manche Personen machten es fast unmöglich das Buch bei Seite zu legen. Besonders gut dargestellt fand ich hier die "Hinerhältigen" bzw. "Bösen" Gegenspieler der Guten Fraktion, die oft nur sehr schwierig zu durchschauen waren. Gut und Böse verschwimmt in der einzigartigen Welt, die Tanja Voosen geschafft hat, gerne mal und manchmal weiß auch nur der Leser und nicht die Protagonistin von den Plänen der "Bösen". So bekommt man als Leser wirklich das Bedürfnis mit dem Buch zu sprechen und die Protagonistin zu warnen. Die Fantasyelemente der Geschichte sind zwar defintiv nicht neu, aber werden doch sehr logisch und mit vielen neuen Ideen interessant rüber gebracht. Magie konnte mich schon immer faszinieren und ich bin daher glücklich darüber, dass Magie den größten Teil der Fantasygeschichte ausmacht. Zu dem ist mir noch die Detailliebe positiv aufgefallen. Anhand der vielen verschiedenen Charakteren, der Gestaltung der Fantasywelt und der erfundenen Bezeichnungen für bestimmte Arten von Magie oder Orten erkennt man wie viel Mühe und Herzblut in das Buch geflossen sind. Ein paar Kritikpunkte habe ich zwar leider auch gefunden, die meinen Lespaß jedoch kaum schmälern konnten: Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leider etwas schwer, da die Spannung eben nicht direkt auf dmn Punkt da war und ich mit den Charakteren dauernd durcheinander kam. Es lohnt sich jedoch auf jeden Fall dranzubleiben. Des weiteren haben mich leider die Rechtschreibfehler und Grammatikfehler des Buches einige Male stolpern lassen, was ich sehr schade fand. Hier und da wäre ein Lektor oder eine Lektorin sicherlich nicht falsch gewesen, denn oft sind es doch offensichtliche Fehler, die einfach nicht sein müssen. Da wären wir auch schon beim Schreibstil der Autorin angelangt. Im Grunde genommen hat mir dieser wirklich gut gefallen, denn die Autorin scheint einen unglaublich großen Wortschatz zu besitzen und weiß sich der Situation ensprechend auszudrücken. Für mich persönlich waren die Beschreibungen der Schauplätze, die ich im Übrigen klasse gwählt fand, jedoch viel zu detaillreich und stellenweise auch langweilig. Hier und da habe ich auch ein paar Sätze übersprungen. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass sich der Schreibstil der Autorin im Verlaufe des Buches zum Positiven hin entwickelt. Die Formulierungen werden besser, es gibt weniger unschöne Fehler und auch die Beschreibungen liegen nun in abgespeckterer Version vor. Insgesamt kann ich zum Schreibstil nur sagen, dass ich persönlich lieber vorlieb mit weniger Adjektiven nehme - dies aber wahrscheinlich extremst Geschmackssache ist - und ich daher einen Punkt in der Gesamwertung abziehen muss. Aber auch wenn es stellenweise Längen in diesem Debütroman gibt, schafft es die Autorin immer mal wieder bewundernswerte Spannung auf zu bauen. Besonders gegen Ende gibt es einige Szenen, in denen man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Das Buch endet ohne einen großen Cliffhänger mit einer Szene, die mir auch Tränen entlocken konnte. Da jedoch noch viele Fragen offen bleiben, bin ich auf die Fortsetzung, die wohl nächsten Mona erscheinen wird, sehr gespannt und ich bin mir sicher, dass die Geschichte spannend weitergeht und noch viele Geheimnisse gelöst werden. "Geheimnisse des Himmels" ist eine wirklich traumhafte Geschichte, die vor allem durch ihren Aufbau und die verschiedenen Schauplätze der Geschiche zu überzeugen weiß. Eine starke Protagonisint, mit der man sich gut identifizieren kann und interessante Nebencharaktere sorgen dafür, dass man immer mehr in die Tiefen der Fantasywelt abtaucht. Des weiteren ist es auch erstaunlich wie die Debütautorin es schafft Spannung zu bündeln und zudem noch ohne eine (oberflächliche) Liebesgeschichte auskomm. Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt, Familie aber auch Enttäuschungen über Lügen machen das Buch zu einem einzigartigen aber auch pädagogisch wertvollem Buch, dessen Forsetzung ich schon mit Freude erwarte. Wer jedoch eine Ungereimheiten, Grammatik- und/oder Rechtschreibfehlerphobie hat, wird mit diesem Buch wohl nicht glücklich werden und dem jenigen würde ich eher vom Lesen abraten. Zu dem ist es auch nichts für Leser, die detaillreichen Beschreibungen der Schauplätze abgeneigt sind, denn der Schreibstil der Autorin strotzt nur so vor Adjektiven. 4/5 Erdbeeren

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  • Rezension zu "Geheimnisse des Himmels" von Tanja Voosen

    Geheimnisse des Himmels
    Fia

    Fia

    23. January 2013 um 16:02

    Was ich erwarte: Abgesehen von dem wunderschönen Cover, hatte bereits vor einiger Zeit der Klappentext mein Interesse geweckt. Die Himmelsinseln klangen nach einer ganz neuen Welt, die ich unbedingt erforschen wollte. Meine Meinung: Ein mystischer Prolog - damit beginnt die Geschichte. Und ich wurde sofort in ihren Bann gezogen. Sehr detailliert und liebevoll beschreibt die Autorin die Himmelsinseln und die Welt von Kaithlyn. So lernt man schnell den ungewöhnlichen Handlungsort kennen. Mich hat die Idee gleich fasziniert. Der Himmel ist von Inseln übersät, auf denen es sich Menschen gemütlich gemacht haben. Es gibt einige Unterschiede in der Lebensweise der Himmelsinselbewohner im Gegensatz zu uns Erdbewohnern. So kommen einem manche Dinge wie im Mittelalter vor, beispielsweise die Technologie, anderes ist mit unseren Gewohnheiten oder Alltagsgegenständen zu vergleichen. Mir hat die Mischung gut gefallen, nachdem ich mich ein bisschen in die Welt eingelebt hatte. Wie es sich für einen Fantasyroman gehört, fehlen natürlich auch die ein oder anderen übernatürlichen Kräfte oder Lebewesen nicht. Diese sind sehr gut in die Geschichte eingeflickt und wirken an keiner Stelle fehl am Platz. Durch die Beschreibungen kann man sich alles gut vorstellen und ist gleichzeitig von der Fantasie der Autorin fasziniert. Besonders die Tiere, die zu einem bestimmten Menschen eine Verbindung aufbauen und sich mit diesem unterhalten können, haben mir sehr gefallen. Der Schreibstil ist wie schon gesagt sehr detailliert, so dass man schön in die Geschichte eintauchen kann. Es lässt sich aber auch sehr flüssig lesen, da die Autorin sich nicht in ihren Beschreibungen verliert. Spannung ist während des gesamten Lesens vorhanden, steigt aber an einigen Stellen noch an. Besonders die Frage, was es mit Kathlyns Familie und der Magie auf sich hat, lässt einen zu Beginn gespannt weiter lesen. Und nachdem diese Fragen zumindest grundlegend geklärt sind, wird man durch Verschwörungen und brenzlige Geschehnisse auf Trab gehalten. Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Kathlyn war mir als Protagonistin sofort sympathisch. Ihr abgeschirmtes und von Regeln bestimmtes Leben mit ihrer Tante hat ihr nie viele Freunde beschert. Dadurch verhält sie sich vor Fremden sehr zurückhaltend. Sie ist aber auch sehr hilfsbereit und versucht ihren Freunden zu helfen, wo sie nur kann. Ihre beste Freundin und deren Eltern muss man einfach mögen. Bei Kaithlyns Tante Relia, ihrem Großvater und Melora ist das schon viel schwieriger. Was ich von den dreien halten soll, weiß ich noch nicht genau. Besonders Melora ist mir ein Rätsel. Fye wusste ich zu Beginn auch nicht richtig einzuordnen, mittlerweile habe ich ihn aber ganz gerne. Und obwohl es vielleicht etwas seltsam scheint, gehört Kaine zu meinen Lieblingscharakteren. Viel erfährt man zwar noch nicht über ihn und er ist manchmal auch alles andere als sympathisch, aber irgendwie mochte ich ihn von Anfang an. Über ihn möchte ich im nächsten Teil auf jeden Fall noch mehr erfahren. Anders als ich zunächst erwartet hatte, enthält das Buch keine Liebesgeschichte. Das war für mich überraschend, da man zur Zeit so gut wie keinen Fantasyroman ohne Liebesgeschichte zu lesen bekommt. Ich fand es aber mal sehr erfrischend, ein Buch mit einer Protagonistin zu lesen, die nicht alles durch die rosarote Brille sieht. Aber mal sehen, was der nächste Band so bringt - mögliche Anwärter für den Platz in Kaithlyns Herzen gäbe es ja... Das Ende hält auf jeden Fall noch mal eine große Überraschung bereit. Die Spannung kommt hier definitiv nicht zu kurz. Mit einem fiesen Cliffhänger endet das Buch aber glücklicherweise nicht, sodass die Warterei auf den nächsten Band nicht allzu schlimm ist. Fazit: "Geheimnisse des Himmels" ist der Auftakt einer tollen Fantasyreihe. Die Charaktere haben mich von Beginn an in ihren Bann gezogen und die Handlung überzeugt mit neuen Ideen und Spannung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für Fantasyfans und alle, die es noch werden wollen. Ich bin jedenfalls auf den zweiten Band gespannt.

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  • Rezension zu "Geheimnisse des Himmels" von Tanja Voosen

    Geheimnisse des Himmels
    monerl

    monerl

    04. November 2012 um 22:12

    Hier ist der Autorin ein toller neuer Fantasy-Roman gelungen! Ich bin zufällig über ihn gestolpert und fand die Idee der Himmelsinseln sehr interessant. Es eröffnet sich eine neue Welt, die Lust auf mehr macht. Die Beschreibung der Welt macht es dem Leser einfach, sich diese auf seine eigene Weise vorzustellen. Auch gibt es viel Spannung in der Geschichte, die bis zum Ende nicht abflacht, sondern sich so weit steigert, dass man am Ende sofort mit dem nächsten Teil weiter machen möchte und dann feststellt, es gibt noch keinen (das hat mich echt frustriert!). Leider muss eine Wartezeit überbrückt werden. Alle Charaktere im Buch sind interessant und geheimnisvoll. Ich hoffe, dass sich in den nächsten Teilen die Geheimnisse langsam lüften und alle Fragen, die bisher aufgekommen sind, gelöst werden. Ein sehr gelungener Erstlingsroman! Trotz der vielfach erwähnten paar Schreibfehler, hat das Buch tolle 4 Sterne verdient.

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  • Rezension zu "Geheimnisse des Himmels" von Tanja Voosen

    Geheimnisse des Himmels
    Kaugummiqueen

    Kaugummiqueen

    23. October 2012 um 00:21

    Inhalt Kaithlyn lebt seit sie ein Kleinkind war bei ihrer Tante Relia auf einer der vielen Himmelsinseln, die Kaithlyns Welt bilden. Ihre Eltern kennt sie nicht, haben diese doch ihre Tochter vor fast vierzehn Jahren einfach in die Obhut von Relia gegeben und sind danach einfach verschwunden. Doch eines nachts taucht ein seltsamer Mann bei Kaithlyn und ihrer Tante auf und die Ereignisse überstürzen sich. Kaithlyn muss das Haus und die Himmelsinsel, auf der sie bisher wohnte, verlassen und zu ihrem Großvater ziehen, von dem sie bisher noch nichts wusste, da Relia ihrer Nichte nichts von der Familie erzählte. Zudem muss Kaithlyn erfahren, dass die Dierraider, eine gefährliche Organisation von Verbrechern, einst hinter ihren Eltern her waren und nun es auf Kaithlyn abgesehen haben. Was haben ihre Eltern mit dem Amulett zu tun, das Kaithlyn immer um den Hals trägt? Sind die Dierraider hinter dem Schmuckstück her? Und warum weiß niemand, ob Kaithlyns Eltern noch leben? Meine Meinung Kaithlyn war eine sympathische Protagonistin, mit der man mitfühlte und die man unterstützen wollte, wobei ich ab und zu ein wenig Probleme hatte, ihren Gedankengängen zu folgen. Zeitweise war sie etwas unbeständig und inkonsequent in ihren Meinungen und Ansichten, dies kann man aber sicherlich auf ihr Alter (sie wird im Buch ja gerade mal 15) und die krassen Veränderungen schieben, die sie im Buch durchmachen muss. Zumindest denke ich, dass ich sicherlich auch sehr wankelmütig wäre, wenn ich das durchleben müsste, was Kaithlyn durchlebt. Mein Lieblingscharakter im Buch war eindeutig der, der am wenigsten vorkam und über den man am wenigsten erfuhr: Kaine Karrow. In meinen Augen war er eine äußerst interessante und undruchsichtige Figur und ich bin mir sicher, dass er noch die ein oder andere Überraschung parat hält. Insgesamt kann man sagen, dass alle Charaktere eine gewisse Vielschichtigkeit aufweisen und individuell sind. Auch Fye und Melora, die Kaithlyn begleiten und sie beschützen, sind faszinierende Gestalten, über die man gerne noch mehr erfahren würde. Ihr Schicksal berührt den Leser und lässt ihn nicht kalt, was schnell bei 0815-Figuren passiert. Die Sicht ist hauptsächlich die von Kaithlyn, doch ab und zu wechselt die Perspektive und man erfährt ein wenig mehr von Fye oder Relia, aber auch von der gegnerischen Seite. Zwar nicht zu viel, aber genug, um die Neugierde des Lesers anzuheizen. Die Autorin überzeugt mit Einfalls- und Ideenreichtum, man merkt, dass sie sich Mühe gegeben hat, nicht allzu viel von bekannten Werken wie Der Herr der Ringe oder dergleichen zu übernehmen. Dies führt dazu, dass sie eine komplette eigene neue Welt erschaffen hat, in die der Leser sofort eintauchen konnte. Besonders interessiert mich der Drachenclan, der eine uralte magische Vergangenheit hat und dessen Geheimnis Kaithlyn erst noch lüften muss. Im Buch ist die Handlung sehr interessant und spannend, man erfährt nach und nach immer mehr von Kaithlyns Welt und von dem, was sie erwartet. Vieles deutet auch auf ein Familendrama hin, das lange noch nicht aufgedeckt ist und die Leser sicherlich noch weitere Bände begleiten wird. Doch nicht nur Informationen werden vermittelt, nein, es kommt auch zu actionreichen Kampfszenen, in denen der ein oder andere Tropfen Blut vergossen wird. Schnell wird klar, dass Kaithlyn längst nicht so hilflos ist, wie sie zu Anfang schien, dennoch bleibt es realistisch, denn sie verwandelt sich nicht plötzlich in eine Kampfmaschine, denn alles passiert sehr plötzlich und unkontrolliert und Kaithlyn kann sich selber nicht erklären, was da passierte. Was ich auch noch positiv anmerken kann ist, dass sich zumindest hier im ersten Band keine Liebesgeschichte anbahnt. Zwar ist Fye überirdisch schön, aber ansonsten werden im gesamten Roman keine Andeutungen auf eine Beziehung zwischen Kaithlyn und sonst einem männlichen Protagonisten gemacht. Vielleicht ist sie mit ihren 15 Jahren wirklich noch etwas zu jung. Leider weist das Buch jedoch eine Menge Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler auf, besonders was die Worte "das" und "dass" betrifft. Sicherlich kann man dies aber darauf zurück führen, dass es sich bei dem Verlag um einen sehr kleinen handelt und auch am Anfang des Buches wurde erwähnt, dass der Roman bewusst nicht verändert wurde. Ein wenig auf die Nerven ging mir Harlow, Kaithlyns sprechende Katze, bzw. ist sprechende Katze falsch, denn es handelt sich hierbei um ein Kianki, ein Wesen, das nur mit einem bestimmten auserwählten Menschen über Gedankenebene kommunizieren kann. Es hat bei mir persönliche Gründe, warum ich mit Harlow nicht wirklich warm wurde: ich mag zum Einen sprechende Tiere in Büchern/Filmen nicht (auch wenn sie sich nur über Gedanken unterhalten können), ich mochte auch Saphira aus Eragon schon nicht und zum Anderen kann ich mit so kleinen süßen Plüschkätzchen einfach nicht so viel anfangen. Fazit Geheimnisse des Himmels ist ein spannender und viel versprechender Auftakt zu einer interessanten Modern-Fantasy-Reihe. Die Geschichte hatte einen gelungenen Spannungsbogen und wurde nicht langweilig, gleichzeitig stolperte man als Leser aber auch nicht von einem Ereignis zum nächsten. Das Ende war sehr actionreich und spannend und lässt noch auf weitere Kämpfe in den Folgebänden hoffen. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es weiter geht und freue mich auf die Fortsetzungen, denn viele Fragen sind am Ende des ersten Bandes offen geblieben. Was wird beispielsweise aus Fye? Und warum wurde die Ryogan-Schriftrolle, die für Kaithlyn bestimmt war, gestohlen? Und vor allem: Was haben Kaithlyns Eltern mit all dem zu tun und warum sind sie verschwunden? Es bleibt jedenfalls sehr spannend. Daher vergebe ich abschließend 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Geheimnisse des Himmels" von Tanja Voosen

    Geheimnisse des Himmels
    Twilight1996

    Twilight1996

    11. September 2012 um 18:43

    Inhalt: Die 14-jährige Kaithlyn Hayworth lebt bei ihrer Tante Relia auf einer Himmelsinsel. Vor langer, langer Zeit haben sie ihre Eltern bei Relia gelassen und sind seit diesem Tag spurlos verschwunden. Bis heute hat Kaithlyn den Grund nicht erfahren, warum ihre Eltern sie zurückgelassen haben. Ihre Tante schweigt zu den Ereignissen und behält alle Informationen für sich – selbst das Kaithlyn einen Großvater hat. Dies erfährt sie durch Zufall von einem mysteriösen Besucher ihrer Tante. Dieser Fremde soll eine Nachricht von ihrem Großvater überbringen, der sich unbedingt mit Kaithlyn treffen möchte. Doch warum meldet sich ihr Opa erst jetzt, nach all den Jahren und was will er von ihr? Autorin: Tanja Voosen kam 1989 in Köln zur Welt. Ihre Liebe zu Büchern entdeckte sie erst recht spät. Mit dem Schreiben begann sie auch erst vor wenigen Jahren – „Geheimnisse des Himmels“ ist ihr Debütroman. Zurzeit lebt Tanja Voosen in der Nähe von Düren. Meine Meinung: Auf das Buch bin ich aufmerksam geworden durch die Autorin Tanja Voosen und durch viele positive Leserstimmen. Anfangs hatte ich ein wenig Probleme in die Geschichte zu finden, da mich die Welt, in der die Hauptperson Kaithlyn lebt, ein wenig verwirrt hatte. Einerseits gibt es keine Autos, sondern man reist wie zu früheren Zeiten mit Kutschen. Andererseits gibt es aber auch Dinge aus der heutigen Zeit, wie zum Beispiel Strom oder Jeanshosen. Erzählt wird das Buch aus der Sicht der 14-jährigen Kaithlyn Hayworth, die ich schon bald ins Herz schließen konnte. Sie tat mir oft Leid, da ihre Eltern einfach spurlos verschwunden sind und sie nicht einmal weiß, warum. Ihre Tante Relia schweigt zu diesen Ereignissen und behandelt sie oft abweisend. Meist erfährt Kaithlyn erst als letzte Neuigkeiten und muss alle anderen Charaktere nach Informationen fragen. Dadurch wirkt sie oft wie eine Außenseiterin. „Geheimnisse des Himmels“ unterscheidet sich sehr stark von den anderen Romanen des Fantasygenres, da es in diesem Buch keine richtige Liebesgeschichte gibt sondern das Hauptthema Freundschaft ist. Das Ende des Jugendbuches ist gut durchdacht und einige Fragen bleiben offen, die hoffentlich in einem Nachfolgeband geklärt werden. Der Schreibstil der Lektüre war flüssig und schon sehr professionell für einen Debütroman. Empfehlen würde ich das Buch Jugendlichen ab 13 Jahren und älter. Insgesamt hat mir „Geheimnisse des Himmels“ gut gefallen, doch am Anfang fiel es mir schwer in die Handlung zu finden. Aus diesem Grund vergebe ich 4,5 von 5 Monden und kann das Buch weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Geheimnisse des Himmels" von Tanja Voosen

    Geheimnisse des Himmels
    Ayanea

    Ayanea

    08. January 2012 um 15:32

    Gelungenes Debüt Geheimnisse des Himmels ist das Debüt von Tanja Voosen und gleichzeitig der Auftakt zu einer gelungenen Fantasyreihe. Es geht darin um die 14 jährige Kaithlyn die bei ihrer Tante lebt. Als eines Tages ein fremder Besucher auf der Türschwelle erscheint und ihre wortkarge Tante dem Mädchen vermittelt, dass sie unverzüglich aufbrechen müssen, da sie sonst in großer Gefahr schweben, nehmen die Geschehnisse ihren Lauf. Immer mehr erfährt Kaithlyn von ihren Eltern, die sie damals aus nicht genannten Gründen bei der Tante ablieferten, um sie vor etwas zu beschützen und daraufhin selber verschwanden. Sie begegnet einigen Gefährte, einem Großvater und ihrem eigenen Kianki. Als sie dann jedoch aus heiterem Himmel angegriffen wird und derjenige- ein Dierraider ihr nach dem Leben trachtet, überspitzen sich die Ereignisse. Es passiert an wissenswertes unglaublich viel in diesem Roman. Allen voran wird einen die Welt vorgestellt, die sich von der unseren sehr unterscheidet. Denn in dieser Welt befinden sich mehrere Himmelsinseln, die von verschiedenen Familien besetzt sind. Die Einführung in diese doch recht fremde Welt ist der Autorin meiner Meinung nach äußerst gut gelungen. Was sicherlich nicht zuletzt an der Fähigkeit lag, Dinge und Umgebungen bis hin zu Personen zu beschreiben. So wirken auch alle gezeichneten Figuren sehr charakteristisch und lebensnah. Kaithlyn ist das liebe Mädchen von nebenan, ebenso wie ihre beste, treue und kluge Freundin Rose. Mysteriös erscheinen einen Fye und besonders Kaine- angeheuert um Kaithlyn zu beschützen. Über Kaine erfährt man sehr, sehr wenig, was nicht zuletzt an seiner Wortkargen Art liegt. Nur in einem kleinen Bereich des Buches, wird erwähnt, dass er ein dunkles Geheimnis birgt. Generell scheinen sich viele Geheimnisse um die verschiedensten Personen in diesem Buch zu ranken und die Fragen werden bei weitem nicht geklärt (ein Hinweis auf nachfolgende Bände). Der einzige Kritikpunkt den ich in diesem Roman finden konnte, war der etwas zähe Mittelteil. Hier passiert so gut wie nichts, es wird viel Zeit auf die Erzählung von Kaithlyns Tagesablauf verwendet. Wobei man an dieser Stelle unglaublich viel von der Welt an sich erfährt. Der Magie, dem Zaubern, den unterschiedlichen Familien und so weiter. Etwas mehr Spannung hätte hier etwas gut getan. Diese kam dann jedoch zur Genüge zum Schluss- einem richtigen Showdown. Ich war wie gebannt an den Seiten und habe das Buch zum Ende hin nur so verschlungen. Nun bin ich natürlich richtig traurig, dass so viele Fragen noch ungeklärt sind. Was verbirgt sich hinter dem Jungen Reid? Was wollen Kaithlyns Gegner? Und was hat es mit dem Amulett auf sich? Fragen über Fragen, nach deren Antworten ich lechze. Alles in allem konnte mich Geheimnisse des Himmels wirklich überzeugen und ich fiebere dem Nachfolgeband entgegen- der schon in Planung ist. Ich wünsche mir nur, das der Fortsetzungsband besser lektoriert wird, als der erste, denn es lassen sich Unmengen an Rechtschreibfehlern finden, die mitunter den gesamten Lesefluss stören und das muss ja nicht sein. 4,5 Punkte daher für diesen Fantasyroman!

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  • Rezension zu "Geheimnisse des Himmels" von Tanja Voosen

    Geheimnisse des Himmels
    eeelif

    eeelif

    11. December 2011 um 14:53

    Ich war wirklich neugierig, wie das Buch wohl so ist und wurde keineswegs enttäuscht. Zugegebenermaßen hätte ich mir unter anderen Umständen das Buch wohl nicht zu Gemüte geführt, da ich inzwischen nur noch äußert selten etwas im Bereich Fantasy lese. Das liegt aber nicht daran, dass ich zu realistisch denke oder sonst etwas, im Gegenteil, ich finde Fantasiewelten sogar großartig, aber fast alles, was es in dem Bereich gibt, klingt schon irgendwie „abgenutzt“. Vampire, Liebesgeschichten, Engel, was weiß ich. Und genau das ist der erste Pluspunkt dieser Geschichte. Tanja Voosen hat einer mir völlig unbekannte, neue Welt kreiert, die mich mehr als nur fasziniert hat. Ich bin gespannt, ob man im nächsten Teil mehr über diese Himmelsinseln erfährt. Nun aber zu den Charakteren. Kaithlyn als Protagonistin ist äußerst sympathisch und menschlich. Ihre Handlungen, Reaktionen und Gefühle konnte ich durchgehend nachvollziehen. Zudem war sie stellenweise mal fast trotzig, mal sehr erwachsen, was sehr gut zu ihrem Alter passt. Wäre sie die ganze Zeit zu weise und bedacht gewesen, wäre das für ihre 15 Jahre ein bisschen unpassend gewesen, aber die Autorin hat diese Schwelle zum Erwachsenwerden wirklich gut dargestellt. Auf die restlichen Charaktere werde ich nicht einzeln eingehen, aber es sei gesagt, dass jeder Charakter mir ans Herz gewachsen ist, auch wenn manche Handlungsweisen nicht immer nachvollziehbar waren. Dies liegt aber möglicherweise daran, dass das Ganze aus der Sicht Kaithlyns abläuft, und was sie nicht weiß, erfährt der Leser nun einmal auch nicht. So gesehen haben nahezu alle Charaktere etwas Geheimnisvolles an sich, was zu der gesamten Geschichte sehr gut passt. Was die Handlung anbelangt, kann ich nur sagen, dass es wirklich durchgehend spannend ist. Man will bis zum Ende wissen, wie es weitergeht und wird nicht enttäuscht. Hierbei hätte ich mir nur gewünscht, dass die beiden Höhepunkte ein bisschen ausführlicher beschrieben worden wären. Es wirkte auf mich ein bisschen gehetzt, vor allem im Finale. Auch hier ist zwar alles wieder aus Kaithlyns Sicht und sie sieht natürlich nicht alles, was geschieht, aber vielleicht hätte man dort einen Perspektivenwechsel einbauen können, um das Geschehen noch ein bisschen näher zu bringen. Positiv aufgefallen ist mir aber, dass keine Liebesgeschichte im Mittelpunkt steht, wie es in so vielen anderen Fantasy-Büchern der Fall ist. Nachdem ich die Charaktere kennengelernt habe, würde ich eine aufkeimende Liebe zwar auch begrüßen, aber in diesem Band steht die Freundschaft im Zentrum, was mir wirklich gut gefallen hat. Als letztes sei gesagt, dass der Schreibstil der Autorin für einen Debütroman wirklich sehr flüssig ist und ganz und gar nicht unprofessionell oder ähnliches. Für das Genre und die Handlung ist der Schreibstil sehr passend und weder zu detailliert, noch zu allgemein. Ein bisschen schade fand ich manche Fehler was Formatierung und Rechtschreibung angeht. Hier hätte der Verlag ein bisschen genauer lektorieren können, denn auch wenn kleine Fehlerchen eigentlich nicht so schlimm sind, bei einem Buch fallen sie trotzdem auf. Das sind aber alles nur Kleinkariertheiten. Alles in allem bin ich froh, dieses Buch gelesen zu haben und empfehle es jedem weiter, den die Inhaltsangabe neugierig gemacht hat. Eine schöne Geschichte zum abschalten und genießen. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung! :) Ich vergebe 4 von 5 Sternen. :)

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