Tanja Wekwerth Ein Hummer macht noch keinen Sommer

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Inhaltsangabe zu „Ein Hummer macht noch keinen Sommer“ von Tanja Wekwerth

Einsame Herzen, heimliche Hauptstadthelden und ein Hummer namens „Howard“ Natalie Schilling ist knapp über vierzig, Moderatorin einer Büchersendung, Kochkolumnistin, Single – und in der Sinnkrise. Jetzt kann nur noch der Psychiater helfen. Doch wie es das Schicksal will, verliebt sich die Unglückliche prompt in ihren schwulen Therapeuten Theodor. Und der gehört eigentlich selbst auf die Couch: Seine Patienten nerven ihn, und sein Lebensgefährte – ein Maler in der „Hummerphase“ – will die Trennung. Verständlich, dass es ihm schwerfällt, sich auf die Sorgen anderer zu konzentrieren. Macht nichts, denn schließlich hat Natalie die Erkenntnis: Jeder ist seines Glückes Schmied. Und das Glück wiederum kommt in den seltsamsten Formen. Manchmal auch in der eines Apothekers oder eines kleinen Mopses.

Ein verlockender Titel für einen ausgezeichneten Roman gegen den Missmut mit einer guten Dosis von Humor. Wie "la vie en rose" wiederzusehen

— pascale_anthon-dao
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    Ein Hummer macht noch keinen Sommer
    Pit57

    Pit57

    05. September 2014 um 18:15

    Klappentext: Natalie Schilling ist knapp über vierzig, Moderatorin einer Büchersendung, Kochkolumnistin, Single – und in der Sinnkrise. Jetzt kann nur noch der Psychiater helfen. Doch wie es das Schicksal will, verliebt sich die Unglückliche prompt in ihren schwulen Therapeuten Theodor. Und der gehört eigentlich selbst auf die Couch: Seine Patienten nerven ihn, und sein Lebensgefährte – ein Maler in der „Hummerphase“ – will die Trennung. Verständlich, dass es ihm schwerfällt, sich auf die Sorgen anderer zu konzentrieren. Macht nichts, denn schließlich hat Natalie die Erkenntnis: Jeder ist seines Glückes Schmied. Und das Glück wiederum kommt in den seltsamsten Formen. Manchmal auch in der eines Apothekers oder eines kleinen Mopses.   Das Buch lag zu Hause auf dem Tisch und ich dachte, mal sehen was sich dahinter verbirgt ... Nach den ersten Seiten schon war ich amüsiert. Die Geschichte der tapsigen Natalie, die sich in ihren Psychiater (Theodor) verliebt, der allerdings schwul ist, was sie nicht weiss, ist köstlich locker erzählt. Theodor hat auch so seine Beziehungsprobleme … Und beruflich haben alle Beteiligten viel zu ertragen. Ein Buch zur Entspannung, humorvoll, chaotisch und liebenswert.

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  • Luftiger, humorvoller Sommerroman

    Ein Hummer macht noch keinen Sommer
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    28. April 2014 um 14:19

    Natalie, Anfang 40, schusselig und tollpatschig, unzufrieden mit ihrem Job als Buchkritikerin und Koch-Kolumnistin im TV und einsam in ihrem Singleleben sucht sich selbst. Sie hasst es Bücher vorstellen zu müssen, die sie nicht mag, zu sagen, welche hinreißende Literatur für das Publikum gefunden habe. Noch weniger mag sie es, allein zu sein. Sie fängt an, überall in ihrem Leben Zwerge zu sehen und sucht einen Therapeuten auf, Theodor, in den sie sich verliebt. Doch der ist schwul und mit dem Maler David leiert. Das weiß Nathalie nicht. Theodor ist es Leid, sich das Gequatsche seiner gestörten Klienten anzuhören, steckt in der Krise. Auch David hat eine Midlifecrisis. Dann gibt es noch den durchgeknallten Geliebten von David, Theodors Mutter Hertha, später taucht der Apotheker und Möchtegern-Galerist Rudolf Euter samt seiner Tochter Rosie und Mops Feivel auf. Ein lustiger, leichter Schmöker, der in Berlin spielt, voll skurriler Typen. Man ahnt in der Mitte, wie es ausgeht. Das macht nichts. Wer ein humorvolles Sommerbuch sucht, hier ist es! Viel Spaß!

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  • Märchenhafter Sommerlesespaß - Stadtführung inklusive

    Ein Hummer macht noch keinen Sommer
    VeraHoehne

    VeraHoehne

    14. December 2013 um 19:13

    Autorin: Tanja Wekwerth, geboren 1966 in Berlin, ist ein absolutes Multi-Talent. Obwohl sie schon immer schreiben wollte, studierte sie zunächst Sprachen in Paris, wo sie auch eine ganze Zeit lang als Übersetzerin und Model arbeitete und sich in die Stadt Paris verliebte. Später war sie dann als Stewardess tätig, was ihr nach Beendigung dieser Tätigkeit ausreichend Stoff für ihren ersten Roman "Emma über den Wolken" (erschienen 2001) lieferte. Weitere Romane von ihr sind: "Das Haus der Hebamme" (2004), "Esthers Garten" (2006) und "Mitternachtsmädchen" (2008). Sie gründete eine Familie und schrieb über das turbulente Familienleben mit Mann und drei Kindern 10 Jahre lang eine Kolumne für die Frauenzeitschrift "Laura", die ebenfalls in Buchform - auf 6 Bände verteilt - erschienen ist. Nicht nur als Autorin beweist sie großes künstlerisches Talent, sondern ebenso als Fotografin und Malerin. Auf lettra.tv über youtube.de sind interessante Buchbesprechungen von ihr zu finden. Handlung: Sommer 2010 in Berlin: Es kreuzen sich die Wege von Natalie Schilling, Anfang 40, Single, ist unzufrieden mit ihrem Job als Buchkritikerin im TV und Koch-Kolumnistin, die den schwulen Psychotherapeuten Theodor Silberstadt aufsucht und sich prompt unglücklicherweise in ihn verliebt. Aber auch Theodor ist unglücklich: Auch sein Job bereitet ihm längst keine Freude mehr, Zynismus beherrscht ihn und dann trennt sich nach 25 Jahren auch noch sein Lebensgefährte, der erfolglose und ebenfalls nicht sonderlich glückliche Maler David, von ihm. Auch Theodor's Mutter Hertha hatte andere Vorstellungen von ihrem Leben, hat sich aber mit Herz und Berliner Schnauze mit ihrem Leben arrangiert. Zu all diesen unzufriedenen Menschen gesellen sich zufällig der Apotheker und Möchtegern-Galerist Rudolf Euter mit seiner Tochter Rosie und dem Mops Feivel und das Leben bekommt für alle Beteiligten in jenem Berliner Sommer noch mal ganz neuen Drive mit glücklichen Wendungen ... Fazit: Die Cover-Gestaltung hätte für mich persönlich nicht perfekter sein können: pink, Berliner Skyline und ein Mops - besser geht es gar nicht - das würde ich mir sogar im Großformat an die Wand hängen - einfach toll und passend ausgewählt - ich liebe es :-) Das Buch ist nicht in Kapitel unterteilt, lässt sich aber mit seinen 285 Seiten doch gut weglesen - ideale Sommerlektüre eben, für Strand, Flieger oder einen relaxten Urlaubstag. Ich muss zugeben, dass ich mich zu Beginn des Buches etwas schwer tat, mit den ganzen unzufriedenen und unglücklichen Protagonisten "warm zu werden" - das wollte mir erst nicht so recht gelingen. Manche Reaktionen von Natalie Schilling - z. B. im Hinblick auf ihre Ängste - fand ich sogar ein wenig überzogen. Ich bin jedoch unendlich froh, dass ich mir den Lesespaß, der im weiteren Verlauf des Buches feuerwerksmäßig gesteigert wird, nicht habe vermiesen lassen durch den Anfang. Mit dem Auftauchen der weiteren Protagonisten: Rudolf Euter, seiner Tochter Rosie und dem Mops Feivel geht ein Ruck durch das Buch und die Geschichte macht so richtig glücklich beim Lesen. Klar, ein Mops - egal, ob in Natura oder auf dem Papier - macht mich persönlich ja sowieso schon immer glücklich ;-). Ebenso kehrt das Glück in die Leben der mitwirkenden Charaktere zurück und führt zu einem Happy End für alle Beteiligte, von denen der ein oder andere auf dem Weg dorthin jedoch noch so manches Fettnäpfchen beschreiten muss. Das Ende hat etwas märchenhaftes. Das Buch ist ein wunderbarer Sommer-Roman, locker und leicht zu lesen, der einfach glücklich macht. Ganz toll ist auch Idee der Beschreibung von Locations und Sehenswürdigkeiten im Buch, das immer mal wieder einen kleinen Stadtführung (durch meine künftige Heimat) gleicht. Und wer nicht genug davon bekommen kann und sich selbst von den Örtlichkeiten überzeugen will, findet im Anhang zu dieser tollen Story nochmal fast alle Lokale und Läden mit Adressen und Beschreibung aufgelistet. Danke an Tanja Wekwerth für diesen Lesespaß - 5 Punkte mit Sternchen und absoluter Leseempfehlung gibt es dafür von mir!!! Hoffentlich folgen weitere tolle Bücher in dieser Art :-)

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  • Gelungener Ausflug ins schöne Berlin

    Ein Hummer macht noch keinen Sommer
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    29. November 2013 um 21:08

    ~Inhalt~ Weiblich, ledig, Anfang Vierzig, unzufrieden in ihrem Job und auch noch ohne Kind und Kegel unterwegs … Das beschreibt das Leben von Natalie Schilling ziemlich gut und da macht sich doch jede Menge Frust und schlechte Laune breit. Hilfe bietet da nur ein richtig guter Therapeut, der Natalie aus diesem Dilemma wieder rausquatschen und ihr doch bitteschön auch gleich eine neue Perspektive bieten kann. Und warum nicht gleich besagten Therapeuten als potenziellen Lebenspartner ins Auge fassen? Dumm nur, dass der sich eigentlich mehr für das andere Geschlecht interessiert und mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat wie Natalie … ~Einschätzung~ Ein Chick-Lit mit einem Cover, das die Wahrzeichen Berlins dermaßen liebevoll und passend mit einigen Protagonisten in Szene setzt? Da kann Fan dieses Genres mit einem Faible für unsere Hauptstadt schon mal nicht ohne diesen Schmöker :) Und viele gute Rezis können ja eigentlich nicht irren. Mit Natalie gibt uns Tanja Wekwerth hier eine Hauptprotagonistin an die Hand, die schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig daherkommt und mit der ich persönlich gerade zu Anfang ein bisschen gefremdelt habe. Ein etwas chaotisches Wesen auf zwei Beinen auf einer emotionalen Achterbahnfahrt unterwegs und wir Leserinnen mittendrin. Nur dass es mir persönlich bei diesem Husarenritt doch manchmal etwas zu flott war und dabei schwindelig wurde. Aber einmal kurz durchgeschüttelt und ich war wieder auf Kurs :) Es ist ja wahrlich auch nicht so, dass man diese persönliche Unzufriedenheit Natalies nicht plausibel nachvollziehen könnte, aber da kommt sie doch ziemlich sprunghaft daher und platzt mit jedem Gedanken, der ihr in den Sinn kommt, mal munter raus. Das Ganze wirkt halt gelegentlich etwas hektisch und unruhig, aber man gewöhnt sich im Laufe des Geschehens daran. Neben Natalie und ihrem nicht existenten Liebesleben gibt’s mit dem guten Theodor einen Protagonisten, der durchaus auf Augenhöhe mit unserer eigentlichen Hauptdarstellerin agiert. Selbstredend hat auch der Probleme im zwischenmenschlichen Bereich und muss mit seinem etwas jüngeren Lover David – der gerne auch mal zweigleisig fährt – die ein oder andere Krise bewältigen. In dieser Hinsicht lässt uns die Autorin recht intensiv daran teilhaben, und da gerät Natalie mit all ihren Sorgen sogar fast schon in bisschen in den Hintergrund. Vielleicht für mich persönlich ein kleiner Kritikpunkt, dass die Autorin da einen Tick zu viel hin und her geswitcht ist und es mir da in einigen Szenen etwas schwer gemacht hat, sich auf den Kummer und die Nöte einzelner Romanfiguren zu konzentrieren. Auf dem Spielfeld der Nebenprotagonisten laufen hier einige Persönlichkeiten auf, bei denen sich ganz eindeutig Oma Hertha als meine Favoritin heraus kristallisiert hat und es mit ihren manchmal so schnöden, aber auch gradlinigen Bemerkungen immer so passend auf den Punkt bringt :D Die Frau hat es echt drauf :D Zum Schmunzeln gibt’s natürlich noch viel mehr und da reicht schon mal ein kurzer Blick auf einen gewissen Herrn Euter, um dem armen Kerl allein schon wegen des Namens eine Runde Mitleid zukommen zu lassen :) Ansonsten hat Tanja Wekwerth all ihren anderen Romanfiguren noch einiges an schrägen Macken auf den Leib geschrieben, was dem ganzen Geschehen natürlich auch eine gewisse Absurdität verleiht und somit allerlei Situationskomik garantiert ist. Vielleicht in der ein oder anderen Szene etwas überzogen, aber das ist halt immer subjektiv und Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden ;) Übrigens kommen Liebhaber von Berlin hier ziemlich auf ihre Kosten, denn im Grunde genommen wird unserer Hauptstadt ziemlich gehuldigt ;) Ja, gut … Das Cover gibt in dieser Hinsicht ja schon einiges preis, aber als super Ergänzung gibt die Autorin am Ende des Schmökers noch einige bekannte Locations und auch Geheimtipps zum Besten, die einen Besuch an der Spree wert sein dürften. ~Fazit~ Ein Schmöker, der mit einer skurrilen und fantasievollen Hauptprotagonistin aufwarten kann und mit einem ähnlich schrägen Gefolge unterwegs ist, das der „Chefin“ in nichts nachsteht :) Von mir gibt’s für einen wirklich gelungen Ausflug ins schöne Berlin gute 4 von 5 Punkten. (AK)

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  • Leichte Lektüre

    Ein Hummer macht noch keinen Sommer
    abendsternchen

    abendsternchen

    02. November 2013 um 15:29

    Das Cover hat mir gefallen. Berlin, als Handlungsort, war zu erkennen, genauso wie der Mops und der Hummer. Den Schreibstil fand ich ok, das Buch ließ sich jedenfalls einfach und schnell lesen. Eine leichte Sommerlektüre ohne das man viel nachdenken muss. Mit der Protagonistin Natalie bin ich nicht zu 100% warm geworden, hat mich aber beim lesen nicht weiter gestört. Alle handelnden Personen wurden meiner Meinung nach sehr gut beschrieben.

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  • Voller Humor und mit den "etwas anderen" Charakteren...

    Ein Hummer macht noch keinen Sommer
    GlamourGirl80

    GlamourGirl80

    25. October 2013 um 11:11

    Inhalt  Natalie ist in den 40-ern, TV-Moderatorin, schreibt Kolumnen und sie ist Single. Ausserdem hat sie gerade eine äusserst massive Angst vor Zwergen entwickelt und jetzt bleibt nur noch ein Ausweg- sie braucht psychologische Hilfe. Ihr Psychologe Theodor, der selber so manches Problem hat, ist genau ihr Fall und natürlich verliebt sie sich in ihn. Während Natalie versucht ihm näher zu kommen trennt sich Theodor's Lebensgefährte von ihm, weil er seinen Freiraum sucht und Theodor ist ausserdem nur noch genervt von seinem Job als Psychologen. Für Natalie ist der Traum von einer Zukunft mit ihrem Psychologen - in ihren Augen - zum Greifen nah...aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt... Meine Meinung "Ein Hummer macht noch keinen Sommer" habe ich schon so manches Mal in der Hand gehalten, habe es dann aber doch nicht gekauft und habe es letztlich, einer spontanen Eingebung folgend, doch gekauft. So richtig passt der Titel ja nun nicht zur Jahreszeit, aber der Inhalt selber hat mich dennoch sehr amüsiert. Natalie ist, in meinen Augen, ein recht spezielles Individuum mit sehr eigenartigen Gedanken und Problemen. Aber genau das ist es, was diese Story so unglaublich witzig und gut macht. Ihre Wahrnehmung hat nur reichlich wenig mit der Realität zu tun und so verstrickt sie sich in so manches Desaster, das den Leser absolut köstlich amüsiert. Manche Stellen können auch mit Fremdschäm-Faktor aufwarten,  sind aber nicht so "schlimm", dass man sie nicht lesen könnte...im Gegenteil, ich habe sehr viel gelacht und gekichert. Eigentlich sind alle Charaktere in diesem Roman etwas speziell. Natalie's Psychologe Theodor, der mit seinen Patienten und deren Problemen so gar nicht mehr klar kommt. Theodor's (Ex-)Partner David, ein Maler der ziemlich erfolglos ist und seinen Freiraum liebt und dabei doch nicht mit ihm zurecht kommt, Theodor's Mutter, die für alles und jeden eine Lösung hat....jeder einzelne von ihnen macht diesen Roman speziell und gut! Ich mag die Story selber genauso gern wie die Charaktere. Sie ist mal etwas ganz anderes, der Erzählstil der Autorin so frech und erfrischend und dabei so speziell, dass man sich ihm nicht entziehen kann. Ein Buch das ich so nicht erwartet habe, eine Story die ich so nicht erahnt hätte voller Humor und den etwas anderen Charakteren. Absolut gelungen und empfehlenswert! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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  • Solider Sommerroman mit kleinen Schwächen...

    Ein Hummer macht noch keinen Sommer
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    26. September 2013 um 11:12

    Die Geschichte... Natalie Schilling ist Anfang Vierzig und steckt in einer Sinneskrise, weshalb die Moderatorin einer zweitklassigen Büchersendung einen Therapeuten aufsucht und sich Hals über Kopf in den gutaussehenden Doktor Silberstadt verliebt. Der smarte Theodor Silberstadt hat seinen Beruf als Psychotherapeut schön langsam satt, ahnt nichts von Natalies Gefühlen und hat sich vor kurzem von seinem langjährigen Freund David getrennt. David, der nunmehr ehemalige Lebensgefährte von Theodor, versucht seit Jahren, seine Bilder (allen vor seine Hummer-Gemälde) an den Mann zu bringen - erfolglos. Theodors und Davids Fels in der Brandung ist Theodors Mutter Hertha, die mit ihrer resoluten Art Ordnung in das vorhandene Chaos bringt... Meine kurze Meinung:Kauf-/Lesegrund: Dieser Roman passt gut zum Sommer & zur Sommerchallenge, weiters finde ich die Autorin sehr sympathisch. Reihe: Einzelbuch Handlungsschauplatz: Berlin - am Ende des Buches befinden sich Infos zu den Schauplätzen. Hauptpersonen: Nathalie Schilling, 40+, hübsch, schlank, sieht Andrea Sawatzki ähnlich, die TV-Buchmoderatorin und Kochkolumnistin hat eine Zwergen-Paranoia, steckt in einer Krise und sucht nach dem Sinn des Lebens. Dr. Theodor Silberstadt, 57, gutaussehender Psychotherapeut, der seit 25 Jahren mit dem erfolglosen Künstler David liiert ist. Der 42-jährige freiheitsliebende Maler hat viele Bilder, vor allem etliche mit Hummer, gemalt und möchte nun endlich Erfolg haben. Theodors Mutter, die unerschütterliche Witwe Hertha Silberstadt steht den beiden Männern mit Rat & Tat zur Seite. Die Protagonisten sind nette, aber etwas farblose Charaktere, die mich nicht ganz überzeugen konnten. Meine Lieblingsfigur ist Mama Hertha mit ihrer entschlossenen Art, denn die anderen Protagonisten befinden sich allesamt in einer Selbstfindungsphase und erscheinen häufig sehr unentschlossen bzw. auch unreif... Nebenfiguren: Davids neuer Lover, Nathalies Vorgesetzte sowie ein Apotheker samt Tochter Rosie und Mops Feivel spielen eine Rolle und fügen sich gut in die Handlung ein. Romanidee: Reizvolle Grundidee mit kleinen Schwächen in der Umsetzung Erzählperspektiven: Die temporeichen Geschehnisse werden abwechselnd aus der Sicht von Natalie, David, Theodor und Hertha erzählt, die uns Einblick in ihre Gedanken & Gefühle gewähren. Bedauerlicherweise konnte ich mich nicht ganz mit den Erzählern identifizieren und auch nicht immer ihre Handlungen nachvollziehen. Handlung: Unterhaltsame Geschichte mit verschiedenen Handlungssträngen & Erzählperspektiven, gepaart mit oftmals unrealistischen/dramatischen Wendungen, die in einem turbulenten Finale enden. Schreibstil & Co: locker-leichte Schreibweise mit einigen amüsanten Dialogen, mit dem verwendeten Wortwitz konnte ich mich leider häufig nicht anfreunden. FAZIT:Wer einen leicht zu lesenden Roman mit ungewöhnlichen Charakteren sucht, der ist mit "Ein Hummer macht noch keinen Sommer" gut beraten. Besonders toll finde ich die liebenswerten Nebenfiguren und die wunderbaren Schauplatzbeschreibungen - weniger gelungen sind für mich die leicht blassen Protagonisten, die etwas übertriebene Handlung sowie der Humor, der leider nicht auf meiner Wellenlänge liegt. Schade, denn ich hatte mich auf diesen Roman von Tanja Wekwerth schon sehr gefreut, dafür kann ich allerdings nur 2 1/2 (von 5) Punkte vergeben.

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  • Eine nette Sommerlektüre.

    Ein Hummer macht noch keinen Sommer
    catbooks

    catbooks

    21. September 2013 um 11:21

    Ich habe viele Rezensionen zu diesem Buch gesehen und gelesen und auch auf den Auslagetischen in den Buchhandlungen durfte es nicht fehlen. Kein Wunder – bei dem Cover!  Besonders gereizt an diesem Buch hat mich sein Schauplatz – Berlin! Meine Heimatstadt und der Ort an dem ich mich doch mit am wohlsten fühle. Größtenteils befinden wir uns in den Gegenden, wo ich mich persönlich eher weniger aufhalte, doch dank meiner letzten Arbeitsstelle kenne ich mich z.B. am Rüdesheimer Platz recht gut aus. Da macht es doch gleich doppelt so viel Spaß die Geschichte mit zu verfolgen.  An den Schreibstil und auch an den Inhalt der Geschichte musste ich mich erst noch gewöhnen, denn er ist doch leicht anders als ich es kurz davor gelesen hatte. Hatte somit einige Startschwierigkeiten. Aber nun gut, das soll der Bewertung des Buches natürlich nicht schaden. Hauptfigur ist Natalie Schilling, die für uns Buchblogger, den Traumberuf schlechthin hat: Moderatorin einer Büchersendung. Doch wirklich zufrieden ist sie mit ihrem Beruf und Leben nicht. Die Auswahl der Bücher passt ihr nicht. Immer nur Bestseller und auch hat sie so gut wie noch nie eins der Bücher gelesen, die sie täglich vorstellt. Auch ihr anderer Job als Kochkolumnistin kann sie nicht mehr so recht begeistern. Sie entscheidet sich eine Therapie bei Theodor anzufangen. Von da an bekommt ihr Leben wieder etwas mehr pepp und bewegt sich mehr in die Richtung, die sie sich auch vorstellt. Doch dass ihr Leben solche Wendungen einnimmt, hätte sie wohl nie gedacht… Wir begleiten die zum Ende 3 Hauptfiguren Natalie, Theodor und David. Jeder von ihnen hat andere Probleme, denen er sich mehr oder weniger stellen muss, denn eins wissen alle: so kann es nicht weitergehen! Sie sind alle 3 sehr liebenswert, haben aber auch einige Eigenheiten, die ich leider nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Doch die lockere Umgangsweise miteinander hat es mir sehr angetan, auch wenn ich mit keinen von ihnen zu 100% so wirklich warm werden konnte. Eins vorneweg. Sie werden es alle auf ihre eigene Art und Weise aus der Krise schaffen, doch wie die liebe Tanja Wekwerth mit der armen Natalie umgegangen ist, finde ich weniger schön. Sie wird meiner Meinung nach doch etwas in der Geschichte vernachlässigt. Ich hätte mich doch mehr gefreut, dass Natalie etwas mehr Positives erlebt. Ein Lichtblick war Theodors Mutter und ihr Mops Feivel, die Zusammen mit ihrer Ziehenkeltochter Rosie ein super Gespann abgeben und die Stimmung immer angehoben haben. Das Cover gefällt mir sehr, sehr gut – Pink mit einem super süßen Mops drauf! Mehr brauch ich für ein perfektes Sommerbuch nicht!  Fazit: Eine lockere, leichte und ab und zu witzige Lektüre, die großartig gewesen wäre, wenn ich auch mit den Figuren warm geworden wäre! Für Entspannungsurlaube ist das Buch auf jeden Fall das richtig! 

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  • Lacher ohne Ende!

    Ein Hummer macht noch keinen Sommer
    Becky_loves_books

    Becky_loves_books

    08. September 2013 um 21:16

    Cover: Ein Mops, ein Hummer und die Silhouette Berliner Wahrzeichen. Dazu noch ein tolles knalliges Pink - ein wirklich gelungenes Cover! Meinung: Ich hatte dieses Buch ja bei einem Blog-Gewinnspiel gewonnen und bin ganz unbedarft an diesen Roman rangegangen. Von der ersten Seite an hatte ich wahnsinnigen Spaß beim Lesen. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen - eine Mischung aus locker leichtem Humor und unterschwelligen Sinnfragen. Die Protagonisten sind so schön verrückt, neurotisch und trotzdem liebenswert dargestellt. Es ist als kenne man sie schon ewig. Besonders Theodors Mutter Hertha hatte es mir angetan. Nicht nur weil sie wie meine Oma heißt (die auch ein Berliner Urgestein war), sondern wegen ihrer trockenen Sprüche und ihrer lockeren Art. Herrlich!!! Mehr als einmal musste ich laut lachen, so dass mir die Tränen in die Augen schossen. Im Grunde geht es in diesem Roman um Freunde, die so wichtig sind, auch wenn sie manchmal durchgeknallt sind. Je bunter und verrückter, desto interessanter. =) Fazit: Ein wirklich wunderbarer Roman, lustig und kurzweilig. Als Berlinerin bin ich natürlich was den Schauplatz angeht voreingenommen, aber auch für alle anderen ganz sicher ein toller Lesespaß! Klare Leseempfehlung!

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  • Nicht alles ist so, wie es aussieht

    Ein Hummer macht noch keinen Sommer
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    06. September 2013 um 07:27

    Was verspricht mir ein Buch, auf dessen Rückseite steht, dass die Protagonistin sich in einen schwulen Therapeuten verliebt? Hört sich für  mich nach Irrungen und Wirrungen, Spaß und guter Unterhaltung an. Und auf genau das trifft man, wenn man sich auf das Buch der Autorin Tanja Wekwerth einlässt. Natalie, Anfang 40, Single, ist mit sich und ihrem Leben unzufrieden. Sie moderiert eine Büchersendung mit Büchern, die sie nicht mag, die ihr aber aufgedrückt werden und schreibt Kochkolumnen. Kann es schlimmeres geben? Es kann … nämlich wenn man das Gefühl hat, von Zwergen verfolgt zu werden. Zeit, sich einem Psychologen anzuvertrauen.  So trifft Natalie auf den Psychotherapeuten Theodor Silberstadt, der zwar um etliches älter ist als sie, aber trotz allem ein gut aussehender Mann. Kein Wunder, dass sie sich auch noch in ihren Therapeuten verliebt. Theodor, schwul, und seit 25 Jahren mit David, einem Maler, liiert, hat so seine eigenen Sorgen. David trennt sich von Theo, weil er sich von ihm eingeengt fühlt und Theodor hat Probleme damit, das zu akzeptieren. Ihm wird alles zuviel, die Arbeit mit den Patienten überfordert ihn, er selbst bräuchte einen Therapeuten. Obwohl er stets berufliches mit privatem trennte, entsteht zwischen ihm und Natalie eine besondere freundschaftliche Beziehung.  Nur Natalie hat keine Ahnung, dass Theodor schwul ist … Es scheint anfangs alles ziemlich hoffnungslos für die drei Protagonisten Natalie, Theodor und David zu sein. Das Umfeld von Natalie hat sich verändert. Ihre Freundinnen sind verheiratet, haben Kinder, nur sie hat den Sprung noch nicht geschafft. Sie fühlt sich einsam und zudem noch von Zwergen verfolgt. Theodor und David sind seit 25 Jahren ein Paar, das zwar getrennt lebte, sich aber liebte. Da David sich eingeengt fühlt, trennt er sich von Theodor. Der fällt in ein tiefes Loch. David lacht sich gleich einen neuen Lover an, der ihm dann wie eine Laus im Pelz sitzt. Mit dieser Anfangssituation ließ die Autorin ihre Fantasie spielen und brachte neue Akteure ins Spiel. Theodors Mutter Hertha, eine liebenswerte Frau, die nicht nur ihren Sohn liebt und ihm kluge Ratschläge gibt, sondern die auch David tief in ihr Herz geschlossen hat. David und Hertha sind gemeinsam ein herrliches Gespann, das mich mehr als einmal zum schmunzeln brachte. Der Möchtegerngalerist und Apotheker Rudolf Euter mit seiner Tochter Rosie platzen mitsamt ihrem Hund Feivel in Davids Leben. Nicht zu vergessen die Zecke Tim, die sich David als Model ins Haus geholt hatte, aber dann nicht mehr loswurde. Es gibt viel Potential für Fettnäpfchen, Missverständnisse, Irrungen und Wirrungen und Tanja Wekwerth tobt sich voll aus, sehr zur Freude des Lesers. Ich habe mich den Protagonisten verbunden gefühlt, mit ihnen gelitten, mir öfter an den Kopf gefasst (so nach dem Motto, wie konntest du nur), mich mit ihnen gefreut und bin gemeinsam mit ihnen durch die Fettnäpfchen gestampft. Ein einfühlsames Buch, dem man anmerkt, dass es mit Liebe  geschrieben wurde. Ein Buch über Liebe, Vertrauen, Einsamkeit, aber auch Hoffnung. Das Buch ist gewürzt mit einer gehörigen Portion Humor und Situationskomik. Es lässt den Leser die Gegenwart ausschalten und verschafft ihm damit vergnügliche Lesestunden.

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  • Ein Hummer macht noch keinen Sommer

    Ein Hummer macht noch keinen Sommer
    janaka

    janaka

    In "Ein Hummer macht noch keinen Sommer" von Tanja Wekwerth begleiten wir Natalie Schilling einen Sommer lang. Die 40jährige Natalie ist Single und mit ihrem Job und auch ihrem Leben unzufrieden. Sie begibt sich in die Hände des schulen Psychologen Theodor, um aus ihrer Lebenskrise rauszukommen. Dann kommt es, wie es kommen muss, sie verliebt sich in ihn und es kommt zu herrlich lustigen Szenen. Auch Theodor befindet sich an einem Scheideweg und weiß nicht genau, wie es weitergehen soll. Sein Freund David trennt sich von ihm und braucht als Maler seinen Freiraum. Theodor ist mich sich und seinen Problemen so beschäftigt, dass es ihn nur noch nervt, wenn seine Patienten ihm ihr Leid klagen. Im Zuge von Davis Hummer-Ausstellung lernt dieser Rudolf, seine Tochter Rosie und den Mops Feivel kennen. Hier wird auf humorvolle Weise erzählt, dass man im Leben Entscheidungen treffen muss und auch mit den Konsequenzen leben kann. An einem Tag meint man die Welt stürzt über einen ein und am nächsten lösen sich manche Probleme von selbst. Und wie wichtig Freundschaften sind, wird hier immer wieder deutlich. Der Schreibstil ist locker, humorvoll aber dann regt er einem auch zum Nachdenken an. An etlichen Stellen musste ich lautstark lachen und konnte gar nicht wieder aufhören. Die Protagonisten sind sehr facettenreich und teilweise grundverschieden beschrieben worden, die Autorin hat ihnen Leben eingehaucht. Ich kann mir gut vorstellen, dass Natalie, Theodor und David bei mir um der Ecke wohnen. Theodors Mutter Hertha habe ich sofort ins Herz geschlossen, sie ist ein echtes Urgestein und sooooooo süß. In Natalie habe ich vieles von mir entdeckt, deshalb bin ich sofort in der Geschichte gewesen und habe mit Natalie mitgelitten und gelacht. Das Cover ist ein echter Hingucker, ich liebe Pink... Durch Stadtsilhouette kann man sofort sehen, dass die Geschichte in Berlin spielt, das ist eine gute Idee. Und ich liebe den Mops... ein echt gelungenes Cover. Das ist nicht das letzte Buch, was ich von Tanja Wekwerth lesen werde.

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  • Leserunde zu "Ich koch dich tot" von Ellen Berg

    Ich koch dich tot
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Auf vielfachen Wunsch laden wir Euch ganz herzlich zu einer besonders köstlichen Leserunde ein. Gemeinsam mit Euch möchten wir gerne Ellen Bergs vierten Roman »Ich koch dich tot« lesen, diskutieren und uns darüber amüsieren.  Kurz zum Inhalt:  Beim ersten Mal ist es noch ein Versehen. Statt Pfeffer landet Rattengift im Gulasch - und schon ist Vivi ihren Haustyrannen Werner los. Als sie wenig später vom schönen Richard übel enttäuscht wird, greift sie erneut zum Kochlöffel. Fortan räumt Vivi all jene Fieslinge, die es nicht besser verdient haben, mit den Waffen einer Frau aus dem Weg - ihren Kochkünsten. Dann trifft sie Jan, der ihr alles verspricht, wovon sie immer geträumt hat. Vivi beschließt, dass jetzt Schluss sein muss mit dem kalten Morden über dampfenden Töpfen. Als ihr aber mehrere Unfälle passieren, keimt ein böser Verdacht in ihr. Sollte Jan ihr ähnlicher sein als gedacht? Zu dumm, dass sie sich ausgerechnet in diesen Schaft verliebt hat. Doch Vivis Kampfgeist ist geweckt ... Kleiner Vorgeschmack gefällig? Hier geht´s zur Leseprobe. Ellen Berg ist gerade schwer beschäftigt. Sie schreibt  an ihrem neuen Roman und muss sich an den Abgabetermin halten. Aus diesem Grund wird sie die Leserunde nicht selbst moderieren. Im Unterthema »Fragen an Ellen Berg« habt ihr aber die Möglichkeit, die Autorin mit Euren Fragen - sei es zu todsicheren Rezepten, zu ihrem neuen Roman oder zum Alltag einer Schriftstellerin - zu löchern. Frau Berg hat zugesichert, diese via Aufbau-Account zu beantworten. Und sollten Euch nach der Leserunde noch weitere spannende Fragen an Ellen Berg einfallen, dann könnt Ihr diese auch auf ihrer Facebook-Seite posten. Um eines der Freiexemplare zu ergattern, könnt Ihr euch bis einschließlich 12. August bewerben. Beantwortet einfach folgende Frage:  Welcher Person aus der Zeitgeschichte würdet Ihr welche Eurer Köstlichkeiten servieren? Es versteht sich dabei von selbst, dass diese Person Euer Selbstgekochtes überleben soll!!! Wir freuen uns auf Euch! Und nicht vergessen: »Wer zuletzt kocht, lebt am längsten.« ;-)

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    • 377
  • Tanja Wekwerth - Ein Hummer macht noch keinen Sommer

    Ein Hummer macht noch keinen Sommer
    Hasewue

    Hasewue

    26. July 2013 um 10:15

    Natalie Schilling ist Anfang 40, Kolumnistin, Moderatorin einer Büchersendung und verzweifelt. Sie sucht Rat bei einem Psychologen, in den sie sich auch noch verliebt. Theodor heißt der Unglückliche, denn er wurde vor kurzem von seinem Lebensgefährten David, einem exzentrischen Künstler, verlassen und er ist von seinen Patienten nur noch genervt. Während sich Natalie immer mehr auf Theodor einschießt, versucht dieser herauszufinden, was er falsch gemacht hat, dass sich David von ihm trennte. Und David lässt sich ganz in seiner Selbstfindungsphase gehen. Vielleicht hatte ich etwas andere Erwartungen an „Ein Hummer macht noch keinen Sommer“ von Tanja Wekwerth, aber so richtig konnte mich das Buch nicht überzeugen. Der Anfang war gut. Ich mag Bücher in denen es um Bücher geht und die die Dinge beim („Marken“-)Namen nennen. Allerdings konnte ich mit keinem der Protagonisten wirklich warm werden. Natalie erinnerte mich immer an eine 12-jährige mit ihrem Verhalten, ihrer Angst im Dunkeln und ihrer Zwergenparanoia. David war ein exzentrischer Hipster, der sich als bedeutungsvoller Künstler sah. Theodor war mir für sein Alter zu unreif und für seinen Beruf zu unprofessionell. Lediglich im letzten Viertel des Buches konnte ich so etwas wie Mitgefühl für die Drei empfinden, da zum Ende hin eine positive Veränderung mit ihnen vorging und alle drei reifer wurden. Das wahre Highlight für mich war hier aber Theodors Mutter Hertha mit dem Mops Feivel und ihrer Ziehenkeltochter Rosie. Diese drei haben mir wirklich die Freude am Buch gerettet. Das Ende war mir dann auch etwas zu viel, aber das ist Geschmackssache. Vom Schreibstil her gefiel mir die Geschichte nämlich ganz gut, sie las sich schnell, hatte unterhaltsame Momente und Wekwerth zeichnete ein schönes Bild von Berlin (inklusive Berlintipps am Ende des Buches). Auch war die Erzählperspektive zwischen den unterschiedlichen Personen sehr gut gewählt. Wären jetzt die Charaktere noch erträglich gewesen, dann wäre das Buch auf jeden Fall ein Highlight gewesen. 3,5 von 5 Sternen!

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  • Leserunde zu "Ein Hummer macht noch keinen Sommer" von Tanja Wekwerth

    Ein Hummer macht noch keinen Sommer
    TanjaWekwerth

    TanjaWekwerth

    EINLADUNG: Wer möchte eintauchen, in einen Berliner Sommer?  Pünktlich zum Erscheinungstermin am 17. Juni möchte ich diese Leserunde ins Leben rufen. Mein neuer Roman "Ein Hummer macht noch keinen Sommer" (Goldmann Verlag) ist eine ziemlich schräge, witzige Gesellschaftskomödie, in der es um Sinn- und Schaffenskrisen geht, um Freundschaft und Liebe und um einen Hummer namens Howard.  Pressetext:  Der Situationskomik und den neurotischen Protagonisten nach zu urteilen könnte Tanja Wekwerths Roman auch aus Woody Allens Feder stammen – Woody Allen auf Berlinerisch: Natalie Schilling ist knapp über vierzig – und findet das gar nicht witzig (sie legt sogar Lippenstift auf, wenn sie um Mitternacht den Mülleimer runterbringt; nur für den Fall, dass sie auf der Treppe ins Stolpern gerät, sich mehrmals überschlägt und sich dabei tödliche Verletzungen zuzieht), sie moderiert eine Büchersendung (die meisten davon hat sie nicht gelesen), schreibt Kolumnen (eine übers Kochen für La Cuisine, eine übers Leben für Divina), ist Dauersingle – und in einer Sinnkrise. Jetzt kann nur noch der Psychiater helfen.  Doch wie es das Schicksal will, verliebt sich die Unglückliche prompt in ihren Therapeuten Theodor Silberstadt, ohne zu ahnen, dass dieser schwul ist. Außerdem hat Theodor seine eigenen Probleme: Seine Patienten strengen ihn zunehmend an, er ist nicht mehr in der Lage, Beruf und Privatleben zu trennen, und sein langjähriger Lebensgefährte David – ein Maler in der „Hummerphase“ – will die Trennung. Es gibt nur eine Person, die ihn wieder aufbaut: Hertha Silberstadt, seine achtzigjährige Mutter, ein Berliner Original mit großem Herzen, deren Verlobter vor fast sechzig Jahren im Indochina-Krieg gefallen ist. Verständlich, dass es Theodor schwerfällt, sich auf Natalies Sorgen zu konzentrieren. Macht aber nichts, denn schließlich hat Natalie die Erkenntnis: Jeder ist seines Glückes Schmied. Und das Glück wiederum kommt in den seltsamsten Formen. Manchmal auch in der eines Apothekers oder eines kleinen Mopses. Aber wie es nach vielen Verwicklungen und Verstrickungen dazu kommt – das ist eine lange und witzige Geschichte… Zu meiner Person: Dies ist mein vierter Roman. Außerdem habe ich in meinem Leben ca. 600 Kolumnen geschrieben und zahlreiche Rezensionen. Ich lebe und liebe in Berlin. Ähnlichkeiten mit Natalie sind eigentlich rein zufällig (meistens). Ich freue mich auf euch und unsere gemeinsame Leserunde. 

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  • Von Handtaschen, Büchern, Krisen und Freunden

    Ein Hummer macht noch keinen Sommer
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    24. July 2013 um 17:01

    Pink! Ein knalliges Pink! Unübersehbar! Ich lieeebe diese Farbe, schon von daher wurde ich gelockt - vom Cover dieses Buches. Und dann noch der Titel und die Buchbeschreibung! Der Sommer kommt (zumindest in der Hauptstadt Berlin) ganz offensichtlich farbenfroh daher und meine Neugier auf dieses Buch war geweckt... Das Cover: Die Grundfarbe des Buches ist, hatte ich es zufällig bereits erwähnt (?), ein kräftiges Pink. Daher ist das Buch auch nur äußerst schwer zu übersehen. Auf diesem auffälligem Hintergrund befinden sich drei Bordüren in schlichtem Weiß, die die bekannten Bauwerke Berlins zeigen: Den Fernsehturm (der im Buch erwähnt wird), das Brandenburger Tor, sowie weitere Gebäude. Doch halt! In der oberen Bordüre hat sich doch einer eingeschlichen: Gestatten, Howard! Howard, der Hummer! Wohnhaft in Berlin, dem Hitzetod im Kochtopf gerade noch entkommen. Und wer ist der skeptisch blickende Mops, der dem Betrachter in der linken unteren Buchecke seinen Rücken zukehrt und dabei über seine Hundeschulter blickt? Feivel ist sein Name, auf den er hört – oder auch nicht... (Nein, nicht der Mauswanderer aus dem Zeichentrickfilm! - Auch nicht verwandt oder verschwägert!). Der Buchtitel EIN HUMMER MACHT NOCH KEINEN SOMMER (ganz offensichtlich eine Abwandlung der Redensart „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“) ist in glänzenden, schwarzen Buchstaben zwischen den Berlin-Szenerien untergebracht. Die Handlung: Die Berlinerin Natalie Schilling ist unzufrieden mit dem Leben, das sie führt. Die rothaarige, sommersprossige Singlefrau ist Anfang vierzig, kinderlos und nicht nur mit ihrem Berufsleben als Kochkolumnistin und Moderatorin einer Büchersendung unzufrieden, auch privat könnte es besser laufen. Sie befindet sich mitten in einer Lebenskrise – und sie leidet zudem unter Panikattacken, fühlt sich immer und überall von Zwergen verfolgt, weshalb sie auch Therapiestunden beim Psychologen Theodor Silberstadt in Anspruch nimmt. Doch nicht nur Natalie ist mit ihrem Leben unzufrieden, sondern auch Psychotherapeut Theodor, der mit seinen fast sechzig Lenzen endlich das perfekte Leben führen will. Der begeisterte Hobbykoch hätte zu gerne, dass der Mann an seiner Seite, mit dem er schon 25 Jahre seines Lebens teilt, endlich bei ihm einzieht. Doch David, der Lebensgefährte, der von der Malerei lebt, befindet sich momentan in einer „Hummerphase“. Und da er nicht gewillt ist, Theodor auch räumlich näherzukommen, trennt er sich kurzerhand von seinem wesentlich älteren Partner, der daraufhin in ein tiefes Loch fällt. Und dann verliebt sich Natalie urplötzlich in ihren Psychotherapeuten, nicht ahnend, dass dieser schwul ist. Das kann ja nur zu Verwicklungen führen... Meine Meinung: Ach, wie habe ich Oma Hertha, die Mutter von Theodor, geliebt. Sie, die liebenswerte alte Dame, ist ein Berliner Original mit einem großen Herzen und vielen Lebensweisheiten. Und sie war wohl mein absoluter Liebling im Buch. Hertha ist einfach die gute Seele, die dazu beiträgt, dass alles wieder gut wird, oder auch nur halb so schlimm ist. Gemeinsam mit der kleinen Rosie und Mops Feivel waren die Drei einfach unschlagbar und sorgten bei mir für so manchen Lacher. Und durch Rosie fühlt sich Thedodo (wie das Mädchen Theodor gerne nennt) sicherlich nochmal so richtig jung... Natalie mochte ich anfangs nicht sehr gerne. Ich empfand ihr Verhalten gegenüber ihren Mitmenschen als etwas herablassend und Natalie selbst als hochnäsig, aber auch verbittert, so, als hätte sie etwas in ihrem Leben verpasst und wolle ihren Unmut darüber an anderen Leuten auslassen. Doch im Nachhinein betrachtet kompensierte sie damit wohl einige Dinge, die in ihrem Leben nicht so perfekt waren. Und sich mit über vierzig erstmals so richtig zu verlieben – das ist schon reichlich spät. Natalie schreibt Kolumnen, was sie allerdings nicht so richtig erfüllt. Zudem hat sie eine Literatursendung im Fernsehen und stellt dort Bücher vor, die sie jedoch nicht gelesen hat, was ich anfangs verwerflich fand – sich eine Buchvorstellung aus Internet-Rezensionen basteln, das kann und will ich nicht gutheißen. Aber auch Natalie hasst sich selbst dafür, dafür dass sie so unprofessionell handelt. Doch als ich dann die Hintergründe für ihr nicht akzeptables Handeln kannte, tat Natalie mir leid und ich verstand ihre Beweggründe. Natalie ist einfach noch nicht „angekommen“ - findet nicht die „Ruhe“, nach der sie sich doch in ihrem tiefsten Inneren so sehr sehnt. Doch - Natalie hatte irgendwann mein Mitleid und ein Stück weit auch mein Verständnis. So steht Natalie mit über vierzig alleine da – gehörte sie früher zu einer Gemeinschaft, im Kreise der Freundinnen, so scheint nun für sie der sprichwörtliche Zug abgefahren zu sein. Die Freundinnen sind längst verheiratet oder haben einen Partner und Kinder, während Natalie immer mehr vereinsamt und dadurch auch zusehens „unleidlich“ wird – sich selbst nicht so recht leiden mag. Witzig fand ich Natalies Hang zu Fettnäpfchen – diese scheinen sie geradezu magisch anzuziehen und sorgten bei mir während des Lesens immer wieder für Heiterkeit – Schadenfreude ist eben die schönste Freude (sagt man so). Sehr lachen musste ich auch über Natalies Versuch, den schwulen Theodor zu verführen – der dann auch seine humorvolle Seite zum Einsatz brachte, wenn auch im denkbar ungünstigsten Moment. Etwas schlucken musste ich schon, als Natalie sich abfällig über die „historischen Schinken“ äußerte, die sie nicht mochte, über die sie aber dennoch lobend äußern musste (!). Ich selbst liebe eben diese erwähnten Romane – samt der darin befindlichen Huren und Hebammen... Theodor wirkt auf mich nicht gerade wie ein selbstsicherer, von sich überzeugter Psychologe, sondern machte auf mich vielmehr einen etwas verunsicherten Eindruck. Er wäre also so gesehen selbst ein Fall für „die Couch“ gewesen. Und irgendwie ist er auch etwas genervt von seinen Patienten, die ihn als seelischen Mülleimer benutzen, während er sein Herz niemanden so recht ausschütten kann (oder will). Kein Wunder, wie ich fand, dass Theodor gerade in einer äußerst schweren Phase steckt. Man(n) macht sich schon seine Gedanken, wenn man nach einer so langen Beziehung (scheinbar) aus heiterem Himmel verlassen wird. Aber eines merkt Theodor: Natalie mag er gerne, und er hätte sie sehr gerne als Freundin, haben doch beide einige Gemeinsamkeiten, so z.B. die Liebe zu gutem Essen. Doch leider ist sie ja seine Patientin und damit für ihn tabu – selbst als platonische Freundin. Theodor wurde als humorvoll beschrieben, wovon ich anfangs nichts bemerkte, vielmehr empfand ich ihn anfangs eher als etwas steif, fast schon verklemmt und humorlos. Doch als Theodor dann im Laufe der Handlung lockerer wurde, entdeckte ich auch diese liebenswerte Seite an ihm und fand ihn zusehens sympathischer. Aber bei der resoluten Oma Hertha, die, trotz dass sie es nicht immer leicht hatte im Leben, dennoch lebensfroh ist, hat Trübsinn wohl auch gar keine Chance... David liebt seine achtzigjährige „Schwiegermutter“ Hertha ja abgöttisch, und trotz der Trennung von Theodor will er keinesfalls auf ihren Rat und ihre Gesellschaft verzichten. Und Hertha liebt „ihren Jungen“ ebenfalls – auch wenn sie immer wieder mit ihm „schimpft“, wenn er die alte Dame mal wieder hochhebt. Ruth, Davids Mutter, ist vollkommen anders als die herzensgute Hertha. Ruth kann und will Davids Schwulsein einfach nicht akzeptieren („so etwas“ passt nicht in ihr Weltbild) und so lässt sie ihn, den eigenen Sohn, regelrecht fallen - wie eine heiße Kartoffel. Das fand ich sehr schade und nicht nachvollziehbar, vor allem nach so vielen Jahren. Und so freute mich daher sehr über das herzliche Verhältnis von Hertha und David. Doch leider ist David nicht der Treuste und nutzt es aus, dass er sein Atelier, fern seines Lebensgefährten hat. Der junge Mann jedoch, mit dem er sein Bett ab und an teilt, entwickelt sich zur regelrechten Plage und Tim-Luzifer, wie David ihn insgeheim nennt, nervt ihn nur noch mit seinem Verhalten. Das habe ich David dann aber auch von Herzen gegönnt! Sollte er doch ruhig merken, was er an seinem langjährigen Freund hat und dass Jugend nicht alles wettmacht, sondern dass ein jugendlicher Liebhaber auch Anstrengung bedeuten kann – und sei es auch nur durch einen ausschweifenden Lebensstil. Doch mit seinem Modell Tim hat sich David ja ein richtig faules Ei ins Nest gelegt. Aber es sollte ja wohl ein Leichtes sein, den jungen Amerikaner Tim, der recht oberflächlich ist, loszuwerden... Den alleinerziehenden Apotheker Rudolf Euter (Was für ein Name!) und seine siebenjährige Tochter Rosie fand ich toll. Herzerfrischend brachten sie durch ihre Freundschaft mit dem Kunstmaler David frischen Wind in die Geschichte. Ja, Tiere und Kinder machen sich in Büchern immer wunderbar. Und vielleicht findet ja auch Natalie Gefallen am Vater-Tochter-Gespann!? Mir gefiel aber auch die heimtückische und hinterlistige kleine violette Handtasche von Natalie. Lisa, die Listige (wie sie genannt wurde) wurde regelrecht vermenschlicht. Die Arme litt unter Magenproblemen, stürzte sich todesmutig von Stuhllehnen in die Tiefe und erbrach dann dort all das, was den kleinen Handtaschenmagen plagte und über Gebühr strapazierte, z.B. Tampons,... - und wer sich mit der Materie auskennt, weiß über das Fassungsvermögen selbst kleiner Taschen und die Vielzahl der „Inhaltsstoffe“ Bescheid. Ich vermute mal, die meisten sind Insider, denn ich gehe davon aus, dass die Mehrzahl der Leser weiblichen Geschlechts ist! Und letztendlich zur Titelfigur: Den Hummer! Howard, seines Zeichens Davids Modell, Inspiration, seine Muse, kam recht selten zum Einsatz. Er entkam den Kochtopf, was ich sehr lobenswert finde, zumal ich nichts von der barbarischen Zubereitung dieses edlen Tieres halte. Und so schwimmt (oder krabbelt) Howard nun bis ans Ende seiner Tage im Aquarium eines Berliner Zoos und freut sich seines Lebens. (Obwohl Theodor, der ja ein leidenschaftlicher Koch ist, ihn doch nur zu gerne zubereitet hätte). Sehr schön fand ich die Idee, dem Buch einen Anhang hinzuzufügen, in dem die Örtlichkeiten in Berlin kurz vorgestellt werden, welche in der Handlung erwähnt werden. So kann man, sollte man (mal) in Berlin sein, auf Natalies Spuren wandeln. Eine Unterteilung in Kapitel habe ich etwas vermisst – ich liebe Kapitel mit witzigen Überschriften – wirklich gestört hat es mich aber nicht, denn letztendlich zählt ja die Handlung. Und was nehme ich aus dem Buch mit? Es ist toll Freunde zu haben – egal wie bunt zusammengewürfelt diese auch sind. Es ist nie zu spät, einen Neuanfang zu wagen, Sinnkrisen können überwunden werden - und: Ein Gartenzwergmord kann ein regelrechter Befreiungsschlag sein... Fazit: Ein humorvoller und dennoch tiefsinniger (Frauen-)Roman, der jedoch auch nachdenklich stimmt. An den entsprechenden Stellen wunderbar warmherzig erzählt, kurzweilig und mit Lokalkolorit, in dem das Thema Beziehung und Freundschaft gekonnt und auf bezaubernde Weise umgesetzt wurde – unterschiedliche Charaktere fanden hier zusammen. Von mir gibt es für dieses Sommerbuch (das man selbstverständlich auch zu anderen Jahreszeiten lesen kann) eine Leseempfehlung, sowie 5 Sterne.

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