Tanja Wekwerth Esthers Garten

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Inhaltsangabe zu „Esthers Garten“ von Tanja Wekwerth

Könnte das Leben nicht ganz anders sein? Aufregender? Spannender? Die Studentin Elisabeth jedenfalls ist mit dem ihren höchst unzufrieden. Da lernt sie den liebenswerten Pensionär Otto kennen, der in ihrem Haus wohnt und ihr seine Geschichte erzählt: Einst arbeitete er als Gärtner im Haus der schönen Esther, die er glühend verehrte und bewunderte. Niemals hat er jene Frau vergessen, die Berlin Ende der dreißiger Jahre verlassen musste und für ihn der Inbegriff von Schönheit und Lebenskunst war. Bis zum heutigen Tag hat er ihr Bild in seinem Herzen bewahrt. Während Otto erzählt, erliegt Elisabeth immer mehr Esthers Faszination und trifft schließlich eine Entscheidung, die ihr Leben verändert ...

Ein wunderbares Buch mit einem nachdenklichen Hintergrund !

— Gartenfee007
Gartenfee007

Sehr schön ...mal was andres!

— Tonili
Tonili

Schönes Buch zum Nachdenken

— veri1986
veri1986

Das Buch hat mich überhaupt nicht angesprochen

— rocky75
rocky75

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  • Esthers Garten

    Esthers Garten
    Gartenfee007

    Gartenfee007

    27. April 2017 um 11:26

    Darum geht es (Klappentext):Könnte das Leben nicht ganz anders sein? Aufregender? Spannender? Die Studentin Elisabeth jedenfalls ist mit dem ihren höchst unzufrieden. Da lernt sie den liebenswerten Pensionär Otto kennen, der in ihrem Haus wohnt und ihr seine Geschichte erzählt: Einst arbeitete er als Gärtner im Haus der schönen Esther, die er glühend verehrte und bewunderte. Niemals hat er jene Frau vergessen, die Berlin Ende der dreißiger Jahre verlassen musste und für ihn der Inbegriff von Schönheit und Lebenskunst war. Bis zum heutigen Tag hat er ihr Bild in seinem Herzen bewahrt. Während Otto erzählt, erliegt Elisabeth immer mehr Esthers Faszination und trifft schließlich eine Entscheidung, die ihr Leben verändert ... Meine Meinung:Dieses Buch nimmt einen mit in die 30er Jahre Deutschlands.Otto der einmal Gärtner war, und sich in Esther verliebt hatte, erzählt viele Jahre später, Elisabeth, seine Geschichte. Die Geschichte wird sehr einfühlsam und sehr anschaulich erzählt. Der Schreibstil hat mir ungeheuerlich gut gefallen, so daß ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte. Auch die Figuren des Romanes werden sehr stilvoll und wunderbar beschrieben.

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  • Ein wunderschöner Garten über den Dächern von Berlin

    Esthers Garten
    veri1986

    veri1986

    25. August 2015 um 21:08

    Die Dauerstudentin Elisabeth weiß in ihrem Leben nicht mehr weiter. Soll sie ihr Studium zu Ende bringen, auch wenn es keinen Spaß mehr macht, oder etwas anderes machen? Aber was? Da lernt sie den ehemaligen Gärtner Otto Kaminski kennen, welcher im selben Mietshaus wie sie wohnt. Während sie sich auf Wunsch seiner Tochter um ihn kümmert, erzählt er ihr aus seinem Leben und seiner ehemaligen Chefin Esther, welche er heimlich veehrte. Er bittet Elisabeth, seine Erzählungen aufzuschreiben, da er Angst hat, sie zu vergessen. Inspiriert durch Ottos Erzählungen von seiner Arbeit als Gärtner legt sich Elisabeth einen kleinen Garten auf dem Dach des Mietshauses an, wohin sie sich immer wieder zurückzieht, um an Ottos Erzählungen zu schreiben. Dadurch bekommt sie wieder Lebensmut und trifft Entscheidungen für ihre Zukunft. Diese Geschichte verzaubert mit detailierten Beschreibungen über schöne Blumengärten und ist leicht zu lesen.

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  • Ein wunderschöner Garten in Berlin

    Esthers Garten
    JoJansen

    JoJansen

    06. August 2013 um 16:11

    Elisabeth, eine Dauerstudentin, lebt in Berlin und ist unzufrieden mit ihrem Leben. Sie trifft den Rentner Otto, dessen Schwester sie dafür bezahlt, sich um Otto zu kümmern - Essen kochen, spazieren gehen, Gesellschaft leisten. Kein Problem, denk Elisabeth und nimmt den Job an, denn Otto wohnt über ihr im gleichen Haus. Aus dieser Konstellation entwickelt sich eine spannende Geschichte, die auf zwei zeitlichen Ebenen spielt. Zum Einen ist da Ottos Vergangenheit als junger Gärtner bei der "gnädigen Frau Esther" mit dem wunderschönen Garten. Zum Anderen blüht Elisabeth, die behauptet, Blumen zu hassen, immer mehr auf. Sie legt sogar einen Dachgarten an, ihren geheimen Rückzugsort, wo sie Ottos Lebensgeschichte und damit auch die Geschichte von Esthers Garten aufschreibt. Besonders gefallen hat mir die Entwicklung der Geschichte in zwei Richtungen. In dem Maße, wie Esthers Garten und das Leben ihrer Familie in der Vergangenheit bedroht werden, wächst in der Gegenwart Elisabeths Lebensmut. Köstlich die Tanzszene mit Otto im Pyjama! Als Leser weiß ich, dass Esthers Geschichte kein wirkliches Happy End haben kann, denn Esther ist Jüdin und ihr Garten gedeiht Anfang der Dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Trotzdem ist es eine positive Geschichte, denn Esther und ihre Familie kann sich retten - nur der Garten hat es nicht geschafft, bis in die Gegenwart zu überleben. Auch Elisabeths kleiner Dachgarten darf nicht dauerhaft über den Dächern Berlins blühen. Aber Elisabeth hat zum Schluss der Geschichte soviel Lebensmut, dass ich sicher bin, sie wird bald einen neuen, noch schöneren Garten haben. Ein großes Lob für die sanfte Schilderung des Grauens, dem die Juden sich damals ausgeliefert sahen. Es kam schleichend, darum wollten die meisten es nicht wahrhaben. Ohne dass vordergründige Klischees bedient werden, erzeugt die Autorin Gänsehaut beim Leser. Und wenn es nur der Tee ist, der plötzlich in einem anderen Laden gekauft werden soll ...  Kleine Kritik - mit den Zeiten hatte ich mein Problem. Klar und historisch eindeutig ist die Zeit, in der Otto Gärtner bei Esther war. Aber wie alt ist Elisabeth? Ich glaube, sie ist viele Jahre älter als Esther damals und müsste damit gefühlt Mitte Dreißig sein? Und immer noch Studentin?Wenn Otto damals als junger Gärtnerbursche anfing und mehrere Jahre in Esthers Haus blieb, müsste er in der Gegenwart über Neunzig sein? Und - die beiden sind nicht einmal spazieren gegangen (nur einmal zum Essen), obwohl Elisabeth doch auch genau dafür engagiert wurde.  Trotzdem ein wunderschönes Buch, das ich gerade einem Berliner Gartenbaustudenten weiterempfohlen habe.

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  • Rezension zu "Esthers Garten" von Tanja Wekwerth

    Esthers Garten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Vergangenheit lebt weiter ... "Warum ist mein Leben nicht auf regend und spannend ? Diese Frage stellt sich die Berner Studentin Elisabeth in letzter Zeit immer häufiger. Da lernt sie den liebenswerten Pensionär Otto kennen, der in ihrem Haus wohnt und ihr seine Geschichte erzählt : Einst arbeitete er als Gärtner im Haus der schönen Esther, die er glühend verehrte und bewunderte. Niemals hat er jene Frau vergessen, die Berlin Ende der dreißiger Jahre verlassen musste und für ihn der Inbegriff von Schönheit und Lebenskunst war. Bis zum heutigen Tag hat er ihr Bild in seinem Herzen bewahrt. Während Otto erzählt, erliegt Elisabeth immer mehr Esthers Faszination und trifft schließlich eine Entscheidung, die ihr Leben verändert .. " (Klappentext) Wer Bücher liebt die einen in die Vergangenheit entführen, hat mit diesem Buch genau ins Schwarze getroffen. Es ist so schön geschrieben, bezaubert mit seinen detaillierten Informationen zu Esthers Garten. Romantisch und Verführerisch, aber auch traurig zugleich ist dieses Buch mit das beste das ich je gelesen habe! Atemberaubend !!

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  • Rezension zu "Esthers Garten" von Tanja Wekwerth

    Esthers Garten
    christin_rotte

    christin_rotte

    Dieses wunderschöne Cover hat mich, mit seinem Blick in den Blumengarten sofort in seinen Bann gezogen. Der Klappentext ist kurz und knackig gehalten und lässt nicht einmal im Entferntesten erahnen was für eine mitreißende Geschichte sich in diesem Buch versteckt. Elisabeth studiert Luftfahrttechnik in Berlin, doch eigentlich liegt ihr das gar nicht. Aber auch den kleinen Blumenladen ihrer Mutter möchte sie nicht übernehmen, denn sie ist von ihrer Mutter einfach nur genervt. Ständig liegt diese ihr in den Ohren das sie was mit ihrem Leben anfangen soll. Elisabeth hat schon so vieles getan, Touristen herumgeführt und in Fabriken gearbeitet, doch nie war sie glücklich dabei gewesen. Was sie will, weiß sie einfach nicht, sie irrt ziellos durch ihr Leben. Als die Tochter von ihrem älteren Nachbar sie bittet nach diesem regelmäßig zu sehen, sagt sie kurzerhand zu. Otto Kaminski ist rüstiger Rentner und merkt sofort dass Elisabeth einfach nur eine Aufgabe in ihrem Leben braucht. Er beginnt ihr eine Geschichte aus seinem Leben kurz vor dem 2. Weltkrieg zu erzählen, als er Gärtner bei der Familie Hochburg war. Noch immer bewahrt er ein Foto seiner damaligen Chefin auf, noch immer kann er diese wundervolle Frau nicht vergessen. Esther Hochburg war die Frau eines wohlhabenden, jüdischen Arztes in Berlin und hatte bereits fünf Söhne geboren. Ihr größter Wunsch war eine kleine Tochter, doch dieser blieb ihr verwehrt. So kümmerte sie sich um den Garten hinter dem Haus und widmete diesem all ihre Liebe und Zuneigung. Sie erschuf zusammen mit ihrem Gärtner Otto ein kleines Paradies und so wuchs auch die Anziehung zwischen den Beiden. Otto pflegte den Garten mit Hingabe und Leidenschaft, immer in der Hoffnung die Bewunderung Esthers zu erlangen. Doch schon bald musste Esther ihr geliebtes Heim und den schönen Garten verlassen, denn das Hitlerregime war auf dem Vormarsch und machte der jüdischen Familie das Leben zur Hölle. Esther muss sich um ihr Leben und das ihrer Familie fürchten. Otto bittet Elisabeth diese Geschichte für ihn aufzuschreiben, aus Angst sie zu vergessen. Und während Elisabeth dies für ihn tut nimmt auch ihr Leben endlich eine Wende. Tanja Wekwerth hat mit diesem Roman ein heikles Thema in Angriff genommen und es ist ihr mit Bravur gelungen mich auf die Reise in Esthers und Elisabeths Leben mitzunehmen. Auch wenn man manchmal meint mit Elisabeth nicht eine Studentin sondern ein kleines Kind vor sich zu haben, dass man am liebsten an die Hand nehmen würde um ihr den richtigen Weg zu zeigen, hat mir die Hingabe für den alten Mann sehr gefallen. Esthers Garten ist bewegend und voller Gefühl geschrieben. Es sind herrliche Bilder, des Gartens und der Blumen, vor meinem geistigen Auge entstanden. Einzig und allein das Ende hat mich etwas enttäuscht, da man nicht weiß wie es mit Esther und ihren Lieben weiter geht. Tine

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