Die kleinen Sterne leuchten immer - Briefe einer Sternenkindmutter

von Tanja Wenz 
4,9 Sterne bei29 Bewertungen
Die kleinen Sterne leuchten immer - Briefe einer Sternenkindmutter
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Tanja_Wenzs avatar

Einer wahren Geschichte nachempfunden

Sehr bewegende Geschichte in Briefform.

Alle 29 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die kleinen Sterne leuchten immer - Briefe einer Sternenkindmutter"

Maya findet Liebe und Geborgenheit in den zahlreichen Briefen, die sie an ihre verstorbene Mutter schreibt. Auch als Maya und ihr Mann Torben vor der schwersten Entscheidung überhaupt stehen – nämlich, ihre nicht lebensfähige, ungeborene Tochter abzutreiben oder der Natur freien Lauf zu lassen –, hilft Maya die schriftliche Nähe zu ihrer Mutter sehr.

„Liebe Mama, während ich dir das hier schreibe, tropfen Tränen auf das Blatt. Wieso wir?“

Maya und Torben entscheiden sich gegen einen Schwangerschaftsabbruch. Obwohl sie ihre kleine Tochter schon zwei Tage nach der Geburt wieder gehen lassen müssen, sind sie für die kurze gemeinsame Zeit auf Erden dankbar. Sie haben nicht nur Liebe gegeben, sondern auch Liebe durch ihre Tochter empfangen.

„Liebe Mama, nun ist Mariella bei dir und du kannst sehen, was für ein Engel unsere kleine Maus ist. Bitte pass gut auf sie auf.“

Danach ist nichts mehr, wie es war. Selbst durch die Geburt der zweiten, gesunden Tochter Lara löst sich die Trauer nicht einfach auf. Auf dem Weg der Bewältigung helfen Maya abermals die Briefe an ihre Mutter. So findet sie ihren inneren Frieden wieder und lernt, das Leben in all seinen Facetten anzunehmen.

„Liebe Mama, letztens ist mir ein Sprichwort wieder eingefallen, das du mir vor langer Zeit in mein Poesiealbum geschrieben hast: Die kleinen Sterne leuchten immer, während die große Sonne oft untergeht. Bitte gib Mariella einen Kuss von mir, ich habe euch lieb. Deine Große“

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Ein Buch vom Verlag edition riedenburg (www.editionriedenburg.at)
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Suchworte: Anenzephalie, Neuralrohrdefekt, Weitertragen, Schwangerschaftsabbruch, Abtreibung ja oder nein, pränatale Diagnose, Pränataldiagnostik, Gewissenskonflikt, Sternenkind, Säuglingstod, früher Kindstod, Folgeschwangerschaft, Briefe, Roman, Erfahrungen, Schullektüre zum Thema Schwangerschaftsabbruch aufgrund schwerwiegender Behinderung des ungeborenen Kindes

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783903085572
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:144 Seiten
Verlag:edition riedenburg
Erscheinungsdatum:18.11.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Tanja_Wenzs avatar
    Tanja_Wenzvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Einer wahren Geschichte nachempfunden
    Anenzephalie

    Ein Alptraum, wenn man in der Schwangerschaft erfährt, dass das ungeborene Kind nicht lebensfähig sein wird. Wie reagiert man? Abtreiben oder das Kind weitertragen? Liebe als Lösung kann nur richtig sein...

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    theophilias avatar
    theophiliavor 8 Monaten
    echt interessant

    Inhalt:
    Maya und Torben haben sich neben dem Kleinkind Fyn ein weiteres Baby gewünscht. Nach anfänglicher großer Freude über die Schwangerschaft fällt die Familie lange Zeit in ein tiefes Loch von Zukunftsangst und Sinnlosigkeit der Schwangerschaft. Maya verarbeitet ihre Gefühle indem sie ihrer verstorbenen Mutter Briefe schreibt.

    Sie findet mit dem Weitertragen ihres Babys eine gute Lösung. Doch sind damit nicht alle Probleme und Sorgen gelöst. Mit der Geburt und raschen Tod von Baby Mariella geht es eigentlich erst richtig los die ganze Trauer aufzuarbeiten.

    Wie findet wohl Maya und Torben sich mit dem schweren Schock zurecht, dass sie ein Baby mit Azephalie geboren zu haben. Anzephalie ist eine schwere Fehlbildung des Kopfes bzw. des Gehirnes. Die Kinder sind nur kurze Zeit lebensfähig - aber wirken zufrieden.


    Meine Meinung
    Die Sternenmutter beginnt ihre Briefe mit „Liebe Mama“ und endet viele mit „deine Große“ oft kommen Zusätze, je nach Stimmung der Sternenmutter mal herzzerreißend verzweifelt oder hoffnungsvoll klingen.

    Die Briefe sind in unterschiedlichen Abständen geschrieben. Drücken aber immer das aktuelle Zeitgeschehen der Schwangerschaft aus. Es wird klar ausgeführt, wie freudig die Familie das neue Baby erwartete und wie schwer der Schock der Diagnose war. Der Familie wurde sofort eine Abtreibung empfohlen. Das sei für alle das Beste. Doch keiner fragt sich, was für das Kind das Beste ist.

    Die Eltern stellen sich wie alle Eltern in dieser Lage dieselben Fragen z.B. Sind wir schuld? Wie hätten wir es verhindern können? Vielleicht ist es möglich, dass ich eine Fehlgeburt bekomme, dann muss ich mich nicht zwischen Abtreibung und Weitertragen entscheiden. Eltern in der Situation erleben eine Gefühlsschockstarre und werden vom ärztlichen Personal gerne in Richtung Abtreibung geschoben. Ob das der richtige Weg ist, muss jeder selber entscheiden. Die Familie ist froh, es nicht getan zu haben. Denn sonst kommen zu der großen Trauer über den Verlust eines Kindes noch die Schuldgefühle es getötet zu haben und die Frage, was wäre, wenn die Ärzte nicht richtig diagnostiziert haben.

    Mit der Zeit kam die Liebe zurück und die Eltern erlebten, dass auch Mariella mit ihnen im Bauch Kontaktaufnahme und sie ihrerseits Liebe zeigte. diesen Absatz finde ich als den herausragenden Punkt zum Thema „Weitertragen“. Das Baby lebt sein Leben – solange es Gott vorgesehen hat. Es ist glücklich und zeigt der Welt, was wirklich im Leben zählt.

    In dem Buch habe ich zeitweise meine eigene Schwangerschaft nachgespürt und es flossen zeitweise Tränen.

    Die Beziehung in der Familie wird fester und es wird dargestellt, das die Familie sich lange Zeit lässt sich zu entscheiden, aber auf das eigene Entscheidungsrecht pocht.

    Als das Baby geboren und begraben war, hört die Trauer nicht einfach auf. Die Mutter zeigt Wege auf, wie man sich Hilfe holen kann, wenn einem die Trauer auffrisst. Denn das ist nicht der Sinn des Lebens. Trauer überschattet hin und wieder aber nicht auf Dauer.

    In der weiteren Schwangerschaft zeigt die Mutter ihre neuen Ängste ums neue Baby auf, die zum Ende in eine Vorfreude auf dieses Enden.

    Sie schließt das Buch mit: Ich bin wieder im Leben angekommen. Ich liebe es und bin sehr glücklich.

    Das Titelbild zeigt sehr gut den Übergang von dem dunkleren Teil des Himmels – der großen Verzweiflung- in den helleren Teil. Trotz allem leuchten die kleinen Sterne dauerhaft weiter.

    Das Buch ist logisch nachvollziehbar sehr gefühlsbetont geschrieben. Jede andere Eltern würden sich dieselben Fragen stellen. Es ist gut in diesem Fall auf Vorbilder zu stoßen, die ähnliches erlebt haben z.B Selbsthilfegruppen.

    Maya finde ich sehr sympathisch. Ebenso lernen wir näher ihre Schwägerin mit deren Geschichte um ihr verstorbenes Kind kennen.



    Fazit:

    Copyright Tanja Wenz
    Das Buch ist sehr lesenswert. Ich finde es ungemein wichtig über diese Themen zu sprechen und zu vermitteln, dass Abtreibung kein Weg ist und niemand ein Reicht dazu hat ein Leben zu beenden. Es ist keine Sinnlose Zeit das Baby weiterzutragen. Das Baby hat der Familie so viel geschenkt und die Familie hat so viel mit dem Baby an Liebe erfahren. Ich als Mutter hätte es mir nicht vorwerfen wollen mir sagen zu müssen, was wäre, wenn sich die Ärzte alle geirrt haben und ein Kind sterben musste, nur weil es die Ärzte falsch beurteilt haben.








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    Kuhni77s avatar
    Kuhni77vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr berührende Briefe einer Sternenkindmama
    Briefe einer Sternenkindmama

    INHALT:

    Liebe Mama, wenn du wüsstest, wie oft ich an dich denke und wie ich die Gedanken an dich und das, was du mir beigebracht hast, wie einen Schatz in mir hüte und bewahre.

    Maya schreibt ihrer verstorbenen Mutter immer wieder Briefe, um ihr so nahe zu sein und die Erinnerungen an sie lebendig zu halten. Als sie und ihr Mann erfahren, dass ihre ungeborene Tochter nicht lebensfähig ist, stehen sie vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens. Sollen sie ihr Kind abtreiben oder die Natur entscheiden lassen?

    Maya und Torben entscheiden sich gegen einen Abbruch, obwohl sie wissen, dass sie ihre Tochter nicht lange bei sich haben werden.
    Ihre Ängste, Trauer und Wut, aber auch die schönen Momente, verarbeitet Maya in den zahlreichen Briefen an ihre Mutter.

    MEINUNG:


    Liebe Mama, letztens ist mir ein Sprichwort wieder eingefallen, das du mir vor langer Zeit in mein Poesiealbum geschrieben hast: Die kleinen Sterne leuchten immer, während die große Sonne oft untergeht. Bitte gib Mariella einen Kuss von mir, ich habe euch lieb.

    Dieses Buch berührt natürlich von der ersten Seite an. Man leidet, trauert und weint mit Maya und Torben.

    Das Buch steckt voller berührender Briefe, die einem unter die Haut gehen und einen immer wieder mitfühlen lassen. Maya und Torben sind für mich 2 ganz starke Personen. So einen Schicksalsschlag zu erleben ist wirklich schlimm. Ich fand es wahnsinnig toll, wie beide damit umgegangen sind. Natürlich waren da auch oft Zweifel, aber man hat auch gespürt, wie sehr sie die kleine Mariella lieben. 

    Die Zeit, als sie ihren kleinen Stern lebend erleben durften, war ohne Taschentücher einfach nicht lesbar. Auch jetzt fällt es immer noch schwer darüber zu schreiben, ohne kräftig schlucken zu müssen.
    Das Buch beschreibt nicht nur die Zeit vor der Geburt und die Zeit, in der sie die Kleine haben, sondern auch die Zeit danach. Die Trauer und das Auseinandersetzen mit dem Tod. Man darf lesen, dass sie eine zweite, gesunde Tochter bekommen. Man erlebt aber auch hier noch einmal die Angst mit, ob wirklich alles gut geht. Maya fällt es sehr schwer, den Verlust zu akzeptieren und verliert sich in ihrer Trauer, aus der sie auch die zweite Tochter Lara erst einmal nicht herausholen kann.

    Tanja Wenz
    hat diese Zeit sehr gut und lebhaft geschrieben, dass ich mit jeder Seite bei der Familie war und ihre Wut und Trauer miterlebt habe. Normalerweise schreibt sie Kinder- und Jugendbücher. „Die kleinen Sterne leuchten immer“ ist allerdings für Erwachsene und angelehnt an die Geschichte einer befreundeten Familie. Es ist ihr wirklich sehr gut gelungen!

    FAZIT:


    Ein Buch voller Emotionen. Es berührt das Herz und man sollte die Taschentücher bereit legen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr bewegende Geschichte in Briefform.
    Sehr bewegende Geschichte in Briefform.

    Geschichte:
    Fynn, der Sohn von Maya und Torben soll ein Geschwisterchen bekommen, Maya wird wieder schwanger. Der Super-GAU einer Schwangeren tritt ein: bei einer Ultraschalluntersuchung verkündet der Arzt, dass das Kind nicht lebensfähig sein wird, weil es an Ananzephalie leidet, einer schweren Missbildungsstörung. Eine Entscheidung muss her - austragen oder nicht.
    Die Autorin erzählt die Geschichte durch Briefe an ihre verstorbene Mutter. Dadurch entsteht zwar kein Lesefluss an sich, wie man es bei einer normalen Geschichte kennt, jedoch kommt man der Autorin durch die Briefe, die ihre Gefühle ausdrücken, trotzdem sehr nahe. Ich habe auch etwas von Torben erfahren dürfen, seine Ansichten spielen eine Rolle.

    Figuren:
    Maya ist eine starke Persönlichkeit, denn trotz der schlimmen Zeit kümmert sie sich um ihre kleine Familie. Ihre Eltern hat sie früh verloren, und durch die Briefe kommuniziert sie nicht nur mit ihrer Mutter, sondern auch mit ihrem Mann.
    Torben hat durch einen Jobwechsel mehr Zeit für seine Familie, weswegen der erneute Kinderwunsch umgesetzt wurde.
    Die beiden haben ein großes, soziales Netzwerk bestehend aus Familie, Freunde und Bekannte, Nachbarn, Ärzte und Hebammen.

    Schreibstil:
    Tanja Wenz schreibt die Geschichte so schön, wie man es besser nicht hätte machen können. Die einzelnen Briefe sind einfach geschrieben, aber aufgrund ihrer Wortwahl haben sie mich unglaublich berührt. Ich hatte das Gefühl, mich mit Maya über ihre Gefühle und Gedanken zu unterhalten, bzw. als würde sie mir alle ihre Sorgen anvertrauen, obwohl die Briefe an ihre Mutter gerichtet waren.

    Fazit:
    Für mich als Sternenkindmama ist dieses Buch natürlich etwas ganz Besonderes, denn ich konnte Maya mit all ihren Gefühlen verstehen, denn wir beide teilen das gleiche schlimme Erlebnis. Bei mir ist nochmal vieles hoch gekommen und ich habe oft geweint, aber es war auch wieder ein Stück Verarbeiten und es hat mir trotz der Intensität sehr gut getan.
    Dieses Buch ist für jeden geeignet, der sich mit dem Thema Sternenkinder auseinander setzen möchte. Sei es als Betroffener, Angehöriger oder einfach Interessent am Thema. Ich vergebe 5 Sterne und empfehle beim Lesen einen Stapel Taschentücher in der Nähe zu haben.

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    Frauloewenstarks avatar
    Frauloewenstarkvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Gefühlvolles Buch mit Tiefgang ohne große Worte, pure Emotioneb
    Große Gefühle braucht keine großen Worte

    Maya schreibt ihrer verstorbenen Mutter Briefe um ihre Trauer zu bewältigen. Maya lässt ihren Gefühlen freien Lauf und erzählt darüber, dass ihr Mann Torben, kaum noch Zeit für sie und den gemeinsamen Sohn hat, da er so viel arbeiten müsse. Als Torben die Zusage für einen neuen Job hat, kommt neuer Schwung in die Beziehung, sie kaufen ein Haus und kurz darauf erfahren, die Beiden, dass Maya schwanger ist.

    Die Freude ist rießengoß und als bei einer Vorsorgeuntersuchung raus kommt, dass das Baby keine Überlebenschance hat und an Anenzephalie leidet, bricht für Maya eine Welt zusammen. Sie erfährt, dass ihrer Tochter wichtige Teile des Gehirns fehlen und die Schädeldecke nicht geschlossen ist. Wenn sie die Schwangerschaft überlebt, gäbe es trotzdem keinerlei Hoffnung.

    Maya kämpft nicht nur gegen ihre eigenen Gefühle, Ängste und Zweifel, weiß nicht, ob sie abtreiben oder das Kind austragen soll, sondern wird auch mit der harten Meinung anderer konfrontiert. Zwischen Liebe, Trauer, Hoffnung und Schmerz entscheidet sie sich für das Leben, für ihre Tochter und die wenige Zeit, die ihnen bleibt.

    Fazit

    Als ich kurz vor der Geburt der Zwillinge im Krankenhaus lag, durfte ich eine wundervolle Frau kennen lernen, deren Sohn eine Überlebenschance von weniger als 30% hatte. Ich habe miterlebt, wie jede Untersuchung eine Gradwanderung zwischen Hoffnung und Verzweiflung war. Als ich im Kreissaal zur Entbindung war, war sie auch da. Ich ging mit meinen Kindern nach Hause, sie musste sich verabschieden. Das Leben ist ungerecht!  

    Das Buch ist kein Buch der großen Worte, sondern eines der wahren Worte. Die Einfachheit der Texte macht die Geschichte authentisch, macht sie mitfühlbar. Man kann Maya verstehen, fühlt sich direkt angesprochen. Das die Geschichte in Briefform geschrieben ist, macht es für mich intim, man hat das Gefühl, man hält das Bündel Briefe in den Händen.

    "Die kleinen Sterne leuchten immer" ist für mich ein Buch, dass mich sehr berührt hat, über das ich noch lange nachgedacht habe und das ich gerne weiterempfehle, am Besten aber mit einer Ladung Taschentücher.

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    Engelmels avatar
    Engelmelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gleichzeige Freude über die Geburt und neues Leben aber auch Trauer um genau dieses kurze Leben - wunderbar in diesem Buch erfasst
    Freude und Trauer könnenso eng beieinander liegen

    Inhalt:
    Maya schreibt an ihre verstorbene Mutter, scheint mit diesen Briefen ihre Trauer aufzuarbeiten. Sie berichtet über ihr Leben, ihre Familie, ihre Sorgen, eben alles, was man mit der Mutter bespricht.
    Als sie eines Tages erfährt, dass sie zum 2x schwanger ist, wird dieses Thema natürlich in den Vordergrund gerückt, v.a. auch, weil schnell klar wird, dass das Ungeborene keine ÜberlebensChance haben wird. Nun beginnt das Leben der Familie sich zu drehen und auf den Kopf zu stellen.  Was tun? Abbruch der Schwangerschaft? Austragen des Kindes mit der Gewissheit, dass es entweder tot oder nur mit wenigen Stunden Lebenszeit zur Welt kommt? 
    In vielen Briefen an ihre Mutter verarbeitet Maya alle Sorgen.


    Fazit:
    Schon wenn ich das Buch in den Händen halte, ist klar, um welch schwieriges Thema es sich handelt. Ein Cover, welches besser nicht passen könnte - es wirkt einerseits durch den bloßen Sternenhimmel sehr schlicht, aber dennoch sehr berührend.
    Durch die Erzählform anhand von einzelnen Briefen, ist ein Lesen sehr gut und einfach möglich (auch mit Tränen in den Augen). Es wirkt, als würde ich selbst diese Briefe erhalten (mal abgesehen von der Anrede) und dadurch kann ich mich gut in die Situationen hineinversetzen. Im Verlauf des Buches wurde ich immer wieder von verschiedensten Gefühlen überwältigt: Freude, Mitfühlen, Angst,  Bewunderung, Ratlosigkeit, Trauer. Es ist beeindruckend, wie dieses doch so schwere Thema auf so berührende Weise zum Ausdruck gebracht worden ist
    Ich kann diesem Buch nur eine eindeutige Leseempfehlung geben, gerade auch weil es solch ein schweres Thema beinhaltet. Respekt ggü der Autorin, die auf diese Weise die Geschichte einer Freundin zum Ausdruck bringt!
    P.S.: alle, die nah am Wasser gebaut sind, sollten evtl das ein oder andere Taschentuch bereit halten

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    Anja_Schregels avatar
    Anja_Schregelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich wusste ja ungefähr was mich mit diesem Buch erwartet, aber dies wurde weit übertroffen.
    Traurig und schön zugleich

    Ich wusste ja ungefähr was mich mit diesem Buch erwartet, aber dies wurde weit übertroffen. Tanja Wenz hat dieses Thema sehr gut erfasst und liebevoll umgesetzt. Leider ist es ja doch größtenteils ein Tabuthema. Der Schreibstil in Briefform gefällt mir sehr gut, dadurch macht es das Buch ein Stück weit interessanter und man kann es sehr flüssig durchlesen. Das Cover passt sehr gut zum Buch, der Nachthimmel ist perfekt gewählt. Zum Inhalt: Maya, Torben und Fynn sind einen kleine Familie, wie es sie oft gibt. Die Mutter ist zu Hause beim Kind und der Vater arbeitet viel. Das soll sich alles ändern. Maya wird schwanger, Torben bekommt einen neuen Job und ein Umzug steht an. Alles ein bisschen viel auf einmal, doch die Freude ist Anfangs noch sehr groß. Bis zu dem Tag an dem Maya und Torben erfahren, das ihr Baby nicht normal ist. Es hat Anenzephalie, es wird nicht überleben. Ob das kleine Mädchen es überhaupt bis zur Geburt schaffen wird, kann keiner sagen. Maya und Torben müssen eine der wohl schwersten Entscheidungen ihres Lebens treffen, darf das Baby weiterleben und wird ausgetragen oder wird die Schwangerschaft abgebrochen. Da Maya niemanden zum Reden hat, schreibt sie Briefe an ihre Mutter. So lässt sie uns am Geschehen teilhaben. Maya und Torben entscheiden sich für das weitertragen von Mariella. Damit stoßen sie im Freundeskreis nicht nur auf Verständnis. Es beginnt eine schwere Zeit mit Hoffen und Bangen, neuen Freundschaften, veränderten Freundschaften. Ärzten und Hebammen denen man am liebsten mal die Meinung sagen möchte, die anscheinend ihren Beruf verfehlt haben und Ärzte und Mayas Hebamme denen man einfach nur danken möchte das sie so verständnisvoll und sensibel mit dem Thema umgehen. Die Geburt rührt einen zu Tränen. Mariella darf zwei Tage auf Erden weilen und empfängt so viel liebe. Und sie gibt unglaublich vIel liebe. Die Zeit danach wünscht man wahrscheinlich seinem ärgsten Feind nicht. Niemand sollte sein eigenes Kind begraben müssen! Es ist schwer über so einen Schicksalsschlag hinwegzukommen. Maya schafft dies mit Hilfe einer Therapie und ihren zwei besten Freundinnen. Auch das sie in der neuen Schwangerschaft von Ängsten und Sorgen geplagt wird ist verständlich. Am Ende siegt jedoch die Vorfreude. Fazit: Ein sehr liebevolles, berührendes Buch das ein Thema aufgreift bei dem viele gern wegsehen. Ich konnte teilweise meine eigene Schwangerschaft nachempfinden. Dieses Buch wird auch den härtesten zu Tränen rühren, also ist eine große Packung Taschentücher unerlässlich. Eine ganz klare Leseempfehlung.

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    AnjaKoenigs avatar
    AnjaKoenigvor einem Jahr
    berührend und bewegend

    durch die briefform, zeigt sich hier eine gute verarbeitungsmöglichkeit mit diesem Schicksalsschlag einer frau, die damit sowohl in gewisser weise den Tod ihrer mutter behandelt, aber vor allem ihr leben in einer Zeitspanne rund um ihr sternenkind beschreibt. all die Hoffnungen, Ängste, Unsicherheiten werden durch die offenen worte, die alle Gedanken und Gefühle beinhalten widergespiegelt und zeigen die Authentizität dieser geschichte. sehr tiefgegend und nachdenklich machend, berührend und bewegend lässt mich dieses buch zurück, das von der schwere einer Entscheidung berichtet, die niemand treffen müssen sollte. der umgang mit den Geschehnissen aus der sicht dieser mutter, die auch die ansichten ihres Mannes, des vaters miteinfliessen lässt, zeigen wie extrem so eine Situation ist und sich auswirkt. gut, wenn man trotz all der trauer dann doch wieder kraft und Lebensmut finden kann um ein leben danach führen zu können, das wieder Freude und schönes beinhalten darf. dieses buch hat mich in seiner tiefe sehr beeindruckt.

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    buchfeemelanies avatar
    buchfeemelanievor einem Jahr
    Briefe an mein Kind

    Das Cover gefällt mir gut.

    Dies ist ein Buch, welches ein trauriges Thema behandelt, welches ich sehr wichtig finde.
    Angelehnt an die wahre Lebensgeschichte von Freunden, behandelt dieses Buch die wohl schlimmste Diagnose, die eine werdende Mutter treffen kann. Die kleine Mariella ist nicht überlebensfähig.

    Die Darstellung des Inhalts in Briefform hat mir gut gefallen.

    Zuerst wird die Zeit vor der Diagnose geschildert. Als die schreckliche Erkenntnis ausgesprochen wird, beginnt eine schmerzhafte Zeit.
    Die Autorin hat es geschafft, den inneren Zwiespalt, insbesondere der werdenen Mutter, zu verdeutlichen.
    JHier wurde für mich klar, hier gibt es kein richtig und kein falsch. Es wird nur Verlierer geben.
    Die beiden Eltern enscheiden sich schließlich für einen Weg, den ich als Leser für die Beiden als richtige Enscheidung empfinde.

    Die Zeit danach ist ein langsam heilender Prozess.


    Ein wichtiges Buch, doch ich dachte ich würde  emotional mehrmitgenommen sein.

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    Lujomas avatar
    Lujomavor einem Jahr
    Berührende Briefe einer Sternenkindmutter

    Das Buch „Die kleinen Sterne leuchten immer - Briefe einer Sternenkindmutter“ beinhaltet die Briefe, die Maya an ihre verstorbene Mutter schreibt. Ganz persönliche Briefe über eine junge Familie, einen Mann, der viel arbeitet, den zweijährigen Sohn Fynn. In ihren Briefe erzählt Maya vom Alltag, von Jobwechsel und Hauskauf und einer ganz besonderen Schwangerschaft. Schon sehr früh stellt der Arzt bei einer Ultraschalluntersuchung eine Fehlbildung bei der Tochter fest, durch die das Kind nicht oder nur sehr kurz lebensfähig sein wird. Die Eltern sind vor die schwerste Entscheidung gestellt, eine Entscheidung über Leben und Tod, Abtreibung oder Weitertragen….. In den Briefen beschreibt Maya ungeschönt ihre Gedanken und Gefühle, stellt sich die Fragen: Warum gerade unser Kind? Was haben wir falsch gemacht? Sie schildert die Gespräche mit ihrem Mann, Freunden und Ärzten und sie wünscht sich nicht sehnlicher, als dass ihre Mutter ihr mit Rat und Tat zur Seite stehen könnte.

    Maya und Thorben entscheiden sich ganz bewusst für ihre Tochter und gegen eine Abtreibung. Sie lieben ihre Tochter, geben ihr den Namen Mariella, freuen sich über jede Babybewegung im Bauch. Nach einer ganz normalen Geburt dürfen sie 2 Tage zu Hause als Familie genießen, auch der große Bruder Fynn wird liebevoll einbezogen. Doch dann kommt der endgültige Abschied und Vater und Mutter müssen ihre Trauer verarbeiten. Maya fällt das sehr schwer, ihre Briefe schildern eindrücklich Leere, Trauer, Verzweiflung und den schweren Weg zu etwas Normalität…


    Die Autorin Tanja Wenz hat ein sehr berührendes, eindrückliches Buch geschrieben zu einem Thema, über das viel zu wenig gesprochen oder geschrieben wird. Mir gefällt die tagebuchähnliche Briefform sehr gut, bin ich doch auch jemand, der über dem Schreiben seine Gedanken sortiert.

    Als Leser werde ich mit Gedanken, Gefühlen und Fragen konfrontiert und oft habe ich überlegt, wie ich wohl in dieser Situation reagieren würde. Wichtig ist die Aussage, dass es die ganz persönliche Entscheidung dieses Elternpaares ist, die sich für das kurze Leben ihrer Tochter entscheiden.

    Sehr schön ist, dass das Buch nach der schweren Zeit hoffnungsvoll endet. Die Familie geht gestärkt aus dem Erlebten hervor, das Paar kann die Kinder genießen und Maya schreibt im letzten Brief des Buches: „Im Nachhinein macht auch vieles einen Sinn. Ich habe durch Mariella gelernt, dankbarer zu sein und mich auch an den kleinen Augenblicken im Leben zu erfreuen.“ (s.S. 139)


    Fazit:

    „Die kleinen Sterne leuchten immer“ ist ein berührendes Buch, dass sich schnell liest, aber lange beschäftigt. Es ist ein wichtiges Buch zu einem wenig bekannten Thema, deshalb bekommt es von mir eine klare Leseempfehlung.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Tanja_Wenzs avatar
    Hallo,
    ich verlose hier 10 print Exemplare meines Buches "Die kleinen Sterne leuchten immer - Briefe einer Sternenkindmutter", die mir meine Verlegerin, Frau Dr. Caroline Oblasser freundlicherweise zur Verfügung stellt. Schreibt mir einfach, wieso Ihr Euch für dieses besondere Buch interessiert und Ihr wandert in den Lostopf. Unsere Tochter wird wieder in altbewährter Cooperation, mit unserem Kater Felix, die Losfee spielen.

    Mein Wunsch ist eine rege Beteiligung an der Leserunde und dass Ihr eine Bewertung auf Lovelybooks und oder Amazon, Thalia, Weltbild etc. schreibt. Ich freue mich auf Euch. Viel Glück!

    Zum Inhalt:
    Ein alptraumhafter Schock für werdende Eltern wenn sie erfahren, dass ihr ungeborenes Kind nicht lebensfähig sein wird. Wie geht es nun weiter- das geliebte Kind abtreiben oder der Natur ihren Lauf lassen? Maya und Torben entscheiden sich für das Weitertragen und gegen eine Abtreibung. Sie erleben eine innige Geburt, müssen ihre kleine Tochter aber schon kurz darauf wieder gehen lassen. Danach ist nichts mehr wie es war. Maya und Torben müssen ihren eigenen Weg durch die Trauer finden, bis sie wieder bei ihrem ganz persönlichen Glück angekommen sind.

    Leseprobe:
    Torben und ich sind uns sicherer als je zuvor, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Mariella wirkte so zufrieden und gab uns das Gefühl, glücklich zu sein. Sie war nicht blind oder taub, wie wir befürchtet hatten. Sie reagierte auf uns, lächelte ihr Engelslachen und strampelte. Sie liebte es, wenn Torben oder ich sie in den Armen hielten und wir ihr etwas vorsangen.
    Damit sie etwas von der Welt sehen konnte, gingen wir auch mit ihr nach draußen in den Garten. Es war so schön zu beobachten, wie Fynn mit seiner kleinen Schwester umging. Ganz natürlich, und Zeichen der Eifersucht konnte ich nicht feststellen.
    Unser Pfarrer kam auch vorbei und brachte uns das Taufbüchlein mit. Abends klebten wir ein Foto von Mariella hinein. Der Taufspruch, den wir uns schon vor einer Weile ausgesucht hatten, kam mir nochmals passender vor – 1. Korinther 13.8: Die Liebe hört niemals auf.
    Obwohl alles so innig war und sich richtig anfühlte, überrollte mich manchmal die Traurigkeit. Dann war ich richtig fertig und weinte still vor mich hin. Doch Mariella hat mich da immer schnell wieder rausgeholt. Sie war so schön, ihre Füßchen waren so weich und ihre Lippen schön geschwungen. Wenn sie ihre Mütze trug, konnte man fast denken, dass sie ein ganz normales Baby sei.
    Leider war sie es nicht. Zwei ganze Tage lebte unsere kleine Maus mit uns. Gestern wurde dann ihre Atmung schlechter. Wir riefen in der Klinik an und die Ärzte sagten, wir könnten kommen. Doch irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Mariella zu Hause bleiben wollte. So holten wir Fynn, damit er seiner kleinen Schwester Lebewohl sagen konnte. Torben und ich wollten nicht, dass er dabei ist, wenn Mariella stirbt. Er sollte sich an sie im Guten erinnern. Außerdem hatte ich große Bedenken, dass er unsere Angst spürt und sich diese auf ihn überträgt.
    Mariella war bei mir auf dem Arm und Torben hat Fynn auf seinen Schoß gehoben. Wir sagten ihm, dass seine kleine Schwester nicht mehr bei uns bleiben könne und dass sie uns nun verlassen würde. Ich weiß nicht, was er davon verstanden hat, denn er ist ja noch so klein. Doch mir war es wichtig, dass er sich von Mariella verabschiedet. Er streichelte ihre kleine Hand und sagte: „Schü.“ .....

    Video auf Youtube:
    https://www.youtube.com/watch?v=mSOUNSG_9qE

    http://www.editionriedenburg.at/buecher/themen-fuer-erwachsene/die-kleinen-sterne-leuchten-immer-briefe-einer-sternenkindmutter/
    Tanja_Wenzs avatar
    Letzter Beitrag von  Tanja_Wenzvor 9 Monaten
    Vielen Dank und eine schöne Vorweihnachtszeit :-)
    Zur Leserunde
    Tanja_Wenzs avatar
    Hallo,
    ich verlose hier 10 print Exemplare meines Buches "Die kleinen Sterne leuchten immer - Briefe einer Sternenkindmutter", die mir meine Verlegerin, Frau Dr. Caroline Oblasser freundlicherweise zur Verfügung stellt. Schreibt mir einfach, wieso Ihr Euch für dieses besondere Buch interessiert und Ihr wandert in den Lostopf. Unsere Tochter wird wieder in altbewährter Cooperation mit unserem Kater Felix die Losfee spielen.

    Mein Wunsch ist eine rege Beteiligung an der Leserunde und dass Ihr eine Bewertung auf Lovelybooks und oder Amazon, Thalia, Weltbild etc. schreibt. Ich freue mich auf Euch. Viel Glück!

    Zum Inhalt:
    Ein alptraumhafter Schock für werdende Eltern wenn sie erfahren, dass ihr ungeborenes Kind nicht lebensfähig sein wird. Wie geht es nun weiter- das geliebte Kind abtreiben oder der Natur ihren Lauf lassen? Maya und Torben entscheiden sich für das Weitertragen und gegen eine Abtreibung. Sie erleben eine innige Geburt, müssen ihre kleine Tochter aber schon kurz darauf wieder gehen lassen. Danach ist nichts mehr wie es war. Maya und Torben müssen ihren eigenen Weg durch die Trauer finden, bis sie wieder bei ihrem ganz persönlichen Glück angekommen sind.

    Leseprobe:
    Torben und ich sind uns sicherer als je zuvor, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Mariella wirkte so zufrieden und gab uns das Gefühl, glücklich zu sein. Sie war nicht blind oder taub, wie wir befürchtet hatten. Sie reagierte auf uns, lächelte ihr Engelslachen und strampelte. Sie liebte es, wenn Torben oder ich sie in den Armen hielten und wir ihr etwas vorsangen.
    Damit sie etwas von der Welt sehen konnte, gingen wir auch mit ihr nach draußen in den Garten. Es war so schön zu beobachten, wie Fynn mit seiner kleinen Schwester umging. Ganz natürlich, und Zeichen der Eifersucht konnte ich nicht feststellen.
    Unser Pfarrer kam auch vorbei und brachte uns das Taufbüchlein mit. Abends klebten wir ein Foto von Mariella hinein. Der Taufspruch, den wir uns schon vor einer Weile ausgesucht hatten, kam mir nochmals passender vor – 1. Korinther 13.8: Die Liebe hört niemals auf.
    Obwohl alles so innig war und sich richtig anfühlte, überrollte mich manchmal die Traurigkeit. Dann war ich richtig fertig und weinte still vor mich hin. Doch Mariella hat mich da immer schnell wieder rausgeholt. Sie war so schön, ihre Füßchen waren so weich und ihre Lippen schön geschwungen. Wenn sie ihre Mütze trug, konnte man fast denken, dass sie ein ganz normales Baby sei.
    Leider war sie es nicht. Zwei ganze Tage lebte unsere kleine Maus mit uns. Gestern wurde dann ihre Atmung schlechter. Wir riefen in der Klinik an und die Ärzte sagten, wir könnten kommen. Doch irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Mariella zu Hause bleiben wollte. So holten wir Fynn, damit er seiner kleinen Schwester Lebewohl sagen konnte. Torben und ich wollten nicht, dass er dabei ist, wenn Mariella stirbt. Er sollte sich an sie im Guten erinnern. Außerdem hatte ich große Bedenken, dass er unsere Angst spürt und sich diese auf ihn überträgt.
    Mariella war bei mir auf dem Arm und Torben hat Fynn auf seinen Schoß gehoben. Wir sagten ihm, dass seine kleine Schwester nicht mehr bei uns bleiben könne und dass sie uns nun verlassen würde. Ich weiß nicht, was er davon verstanden hat, denn er ist ja noch so klein. Doch mir war es wichtig, dass er sich von Mariella verabschiedet. Er streichelte ihre kleine Hand und sagte: „Schü.“ .....

    Video auf Youtube:
    https://www.youtube.com/watch?v=mSOUNSG_9qE

    http://www.editionriedenburg.at/buecher/themen-fuer-erwachsene/die-kleinen-sterne-leuchten-immer-briefe-einer-sternenkindmutter/
    Tanja_Wenzs avatar
    Letzter Beitrag von  Tanja_Wenzvor einem Jahr
    Vielen Dank dafür!
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    Tanja_Wenzs avatar
    Hallo,

    ich verlose hier 10 ebook Ausgaben meines Buches "Die kleinen Sterne leuchten immer - Briefe einer Sternenkindmutter".

    Allerdings sind es itunes Codes die nur auf iOS Geräten laufen, sprich auf apple Geräten. Dies hier ist eine Sonderverlosung, da mein Verlag mir diese Möglichkeit kurzfristig für Euch zur Verfügung gestellt hat.

    Schreibt mir einfach, wieso Ihr Euch für dieses besondere Buch interessiert und Ihr wandert in den Lostopf. Unsere Tochter wird wieder in altbewährter Cooperation mit unserem Kater Felix die Losfee spielen.
    Mein Wunsch ist, dass Ihr eine Bewertung auf Lovelybooks und oder Amazon, Thalia, Weltbild etc. schreibt. Viel Glück!

    Zum Inhalt:
    Ein alptraumhafter Schock für werdende Eltern wenn sie erfahren, dass ihr ungeborenes Kind nicht lebensfähig sein wird. Wie geht es nun weiter- das geliebte Kind abtreiben oder der Natur ihren Lauf lassen? Maya und Torben entscheiden sich für das Weitertragen und gegen eine Abtreibung. Sie erleben eine innige Geburt, müssen ihre kleine Tochter aber schon kurz darauf wieder gehen lassen. Danach ist nichts mehr wie es war. Maya und Torben müssen ihren eigenen Weg durch die Trauer finden, bis sie wieder bei ihrem ganz persönlichen Glück angekommen sind.

    Leseprobe:
    Torben und ich sind uns sicherer als je zuvor, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Mariella wirkte so zufrieden und gab uns das Gefühl, glücklich zu sein. Sie war nicht blind oder taub, wie wir befürchtet hatten. Sie reagierte auf uns, lächelte ihr Engelslachen und strampelte. Sie liebte es, wenn Torben oder ich sie in den Armen hielten und wir ihr etwas vorsangen.
    Damit sie etwas von der Welt sehen konnte, gingen wir auch mit ihr nach draußen in den Garten. Es war so schön zu beobachten, wie Fynn mit seiner kleinen Schwester umging. Ganz natürlich, und Zeichen der Eifersucht konnte ich nicht feststellen.
    Unser Pfarrer kam auch vorbei und brachte uns das Taufbüchlein mit. Abends klebten wir ein Foto von Mariella hinein. Der Taufspruch, den wir uns schon vor einer Weile ausgesucht hatten, kam mir nochmals passender vor – 1. Korinther 13.8: Die Liebe hört niemals auf.
    Obwohl alles so innig war und sich richtig anfühlte, überrollte mich manchmal die Traurigkeit. Dann war ich richtig fertig und weinte still vor mich hin. Doch Mariella hat mich da immer schnell wieder rausgeholt. Sie war so schön, ihre Füßchen waren so weich und ihre Lippen schön geschwungen. Wenn sie ihre Mütze trug, konnte man fast denken, dass sie ein ganz normales Baby sei.
    Leider war sie es nicht. Zwei ganze Tage lebte unsere kleine Maus mit uns. Gestern wurde dann ihre Atmung schlechter. Wir riefen in der Klinik an und die Ärzte sagten, wir könnten kommen. Doch irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Mariella zu Hause bleiben wollte. So holten wir Fynn, damit er seiner kleinen Schwester Lebewohl sagen konnte. Torben und ich wollten nicht, dass er dabei ist, wenn Mariella stirbt. Er sollte sich an sie im Guten erinnern. Außerdem hatte ich große Bedenken, dass er unsere Angst spürt und sich diese auf ihn überträgt.
    Mariella war bei mir auf dem Arm und Torben hat Fynn auf seinen Schoß gehoben. Wir sagten ihm, dass seine kleine Schwester nicht mehr bei uns bleiben könne und dass sie uns nun verlassen würde. Ich weiß nicht, was er davon verstanden hat, denn er ist ja noch so klein. Doch mir war es wichtig, dass er sich von Mariella verabschiedet. Er streichelte ihre kleine Hand und sagte: „Schü.“ .....

    Video auf Youtube:

    https://www.youtube.com/watch?v=mSOUNSG_9qE

    Weitere Infos findet Ihr auf der Verlagshomepage:

    http://www.editionriedenburg.at/buecher/themen-fuer-erwachsene/die-kleinen-sterne-leuchten-immer-briefe-einer-sternenkindmutter/
    Zur Buchverlosung

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