Tanja Wenz Lea und der Luchs

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Inhaltsangabe zu „Lea und der Luchs“ von Tanja Wenz

Als sich die 14-jährige Lea nach einem Flugzeugunglück alleine in der Einsamkeit Nordkanadas wiederfindet, ahnt sie nicht, dass dies erst der Anfang eines großen Abenteuers ist. In der Wildnis dort streifen Bären, Wölfe, Berglöwen aber auch Luchse umher. Lea nimmt die Herausforderung an, ohne Ausrüstung und Lebensmittel den Weg nach Hause zu suchen. Die tägliche Nahrungsbeschaffung zerrt an ihren Kräften, doch Lea gibt nicht auf. Während ihrer Suche trifft sie auf einen verletzten Luchs, dem sie das Leben rettet und der ihr ein treuer Begleiter in der einsamen Wildnis wird. Aber reicht dies zum Überleben aus? Kanada ist ein riesiges Land, das sich in Nordamerika zwischen dem Atlantik im Osten, dem Pazifik im Westen und dem Arktischen Ozean im Norden erstreckt. Es ist flächenmäßig 28-mal so groß wie Deutschland, hat aber nur halb so viele Einwohner. In den Wäldern und Meeren, in der Taiga und Tundra Kanadas leben Bären, Wölfe, Luchse, Elche, Karibus, Wasservögel, Bisons, Füchse, Wapitis, Grauhörnchen, Enten, Hühnervögel, Adler, Hasen, Wale, Seehunde, Eisbären und viele andere Tiere. In der Einsamkeit Kanadas kann ein Mensch tagelang unterwegs sein, ohne einem anderen zu begegnen. Die einzige Gesellschaft sind der Wind, die Sonne und die grandiose Naturlandschaft, vielleicht aber auch ein Luchs, der einem auf leisen Sohlen folgt ... Nach dem glänzenden Erfolg ihres ersten Kinderbuches 'Fips und der kleine Marder Herdubär', in welchem die jungen Leser ganz nebenbei vom Leben (und natürlich der Abenteuer) der Tiere in Wald und Feld erfahren, erscheint nun bereits das zweite Kinderbuch der Autorin: Lea und der Luchs. Dieses Mal spielt die Geschichte in den endlosen Weiten Kanadas - in denen sich wegen eines Unglücks ein junges Mädchen verloren hat. Doch Lea ist fest entschlossen, zurück nach Hause zu finden. Natürlich bindet die Autorin auch in diese Geschichte Beschreibungen der Wildnis und der dort ansässigen Tiere ein - nicht zuletzt des Luchses, dessen Schicksal mit dem Leas verknüpft ist ...

Eine wunderbar einfühlsame und spannende Abenteuergeschichte vor der atemberaubenden Kulisse Nordkanadas.

— MelaKafer
MelaKafer

eine wunderschöne, berührende Geschichte um das Überleben in der Wildnis Kanadas auch für Jungen geeignet!

— Siraelia
Siraelia

Ein tolles Kinder- und Jugendbuch, das in den Wäldern Kanadas spielt und sehr spannend und emotional erzählt wird, prima Ferienlektüre.

— Tulpe29
Tulpe29

Berührend, spannend und fesselnd erzählt.

— Jashrin
Jashrin

Sehr berührend und spannend. Ein toller Jugendroman über Freundschaft, Stärke und die Natur Kanadas.

— CorniHolmes
CorniHolmes

Ein berührendes Jugendbuch über den Kampf in der Wildnis zu überleben, Freundschaft und die Liebe zu Tieren.

— isabellepf
isabellepf

Ein wirklich berührendes Jugendbuch mit viel Tiefgang und Raum zum Nachdenken.

— Benundtimsmama
Benundtimsmama

Spannendes Abenteuer in der Wildnis Kanadas

— mabuerele
mabuerele

Eine eindeutige Leseempfehlung für Jugendlich die ungewöhnliche Abenteuergeschichten und Geschichten mit Tieren mögen.

— Mauela
Mauela

Eine Geschichte über das Überleben, Freundschaft und Liebe.

— MamiAusLiebe
MamiAusLiebe

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Toll erdachte Welt, mit interessanter Geschichte und leider nicht so tollen Charakteren.

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  • Eine wunderbar einfühlsame und spannende Abenteuergeschichte

    Lea und der Luchs
    MelaKafer

    MelaKafer

    24. June 2017 um 21:58

    Lea, ein 14-jähriges kanadisches Mädchen hat endlich Sommerferien. Während sie ihre Schulzeit in einem Internat im Bundesstaat Alberta verbringt, darf sie in den Sommerferien zu ihrem Vater in die Northwest Territories fliegen, wo er als Ranger arbeitet. Doch bei einem schlimmen Unwetter wird sie durch ein herausbrechendes Fenster aus dem Flugzeug gezogen. Gott sei Dank unverletzt, macht sie sich auf den Weg durch die Wildnis Nordkanadas. Sie rettet einem Luchs das Leben und findet in ihm einen treuen Begleiter. Währenddessen starten auch Hilfstrupps, allen voran Leas Vater und ihre beste Freundin Sarah, die sie suchen. Keine leichte Aufgabe in dieser riesigen Wildnis.  Tanja Wenz erzählt diese Abenteuergeschichte in einer wunderbar anschaulichen, kindgerechten Sprache und vermittelt dabei ganz nebenbei noch eine Menge interessantes Wissen über das Leben der Inuits, die Gefahren beim Zusammentreffen mit wilden Tieren wie Bären, Wölfen oder Vielfraßen, das Fischen nach der täglichen Nahrung und vieles mehr. Der Spannungsaufbau ist perfekt gelungen und die Geschichte findet eine sehr einfühlsame, aber nie kitschige Auflösung. Eine wunderschöne Geschichte über das über sich hinaus wachsen, über Freundschaft, das Loslassen und nicht zuletzt über die atemberaubende Naturlandschaft Kanadas.

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  • Leserunde zu "Lea und der Luchs" von Tanja Wenz

    Lea und der Luchs
    Tanja_Wenz

    Tanja_Wenz

    Hallo zusammen,heute möchte ich 6 Bücher von meinem Kinder- und Jugendbuch "Lea und der Luchs oder das Überleben in der Wildnis" verlosen. Bitte schreibt mir kurz warum ihr dieses Buch gewinnen und lesen möchtet. Eine Bewertung auf Amazon, lovelybooks und/oder Co. wäre klasse. Eine Versendung ins Ausland ist leider nicht möglich.Zum Inhalt: Als sich die 14-jährige Lea nach einem Flugzeugunglück alleine in der Einsamkeit Nordkanadas wiederfindet, ahnt sie nicht, dass dies erst der Anfang eines großen Abenteuers ist. In der Wildnis Nordkanadas streifen Bären, Wölfe, Berglöwen aber auch Luchse umher. Lea nimmt die Herausforderung an, ohne Ausrüstung und Lebensmittel den Weg nach Hause zu suchen. Die tägliche Nahrungsbeschaffung zerrt an ihren Kräften, doch Lea gibt nicht auf. Während ihrer Suche trifft sie auf einen verletzten Luchs, dem sie das Leben rettet und der ihr ein treuer Begleiter in der einsamen Wildnis wird. Aber reicht dies zum Überleben aus? Ich nehme an der Leserunde teil und bin sehr gespannt auf eure Fragen und Gedanken zu meinem Buch. Ich freue mich auf euch!Viel Glück!

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  • eine spannende und mitreißende Geschichte zum Überleben in der Wildnis Kanadas

    Lea und der Luchs
    Siraelia

    Siraelia

    21. June 2017 um 12:32

    „Lea und der Luchs oder das Überleben in der Wildnis“ ist ein wunderschönes, tiefsinniges Buch, geschrieben von Tanja Wenz, welches 2017 im Geest Verlag erschienen ist. Den broschierten Umschlag ist zurückhaltend und dennoch eine wahre Augenweide von Britta Reinhard gestaltet. Tanja Wenz schreibt schon seit längerem Bücher zu völlig verschiedenen, unter anderem sehr berührenden und ernsten Themen. Und auch das hier vorliegende Buch hat diese Qualitäten in sich vereint. Gleich zu Anfang lernen wir die 14jährige Lea kennen, die in Kanada, im Bundesstaat Alberta auf ein Internat geht. Sie freut sich auf die langen Sommerferien, da sie in den kommenden ca. drei Monaten mit ihrem Vater Chris, der als Ranger im Wood Buffalo National Park in den Northwest Territories arbeitet, verbringen möchte. Leas Mutter ist plötzlich und unerwartet vor vier Jahren verstorben. Dieser Umstand und dass Chris zum einen arbeiten muss, aber zum anderen seiner Tochter das in der fortführenden Schule vermittelte Wissen nicht so einfach beibringen kann führte dazu, dass sie ins Internat geht. Dort hat sie zum Glück eine liebe Freundin namens Sarah gefunden. Die Beiden verabschieden sich voneinander für den Sommer und Leas Reise in den Norden Kanadas kann beginnen. Als Lea jünger war, hat sie häufig ihre Eltern ins Reservat begleitet, wurde von ihnen unterrichtet und konnte so sehr viel über das Leben und Überleben in der Wildnis lernen. Dieses Wissen muss sie leider auch direkt anwenden, da bei einer ungeplanten Notlandung der Propellermaschine, die in ein Gewitter geraten ist, aus der Maschine gesogen wird und alleine in den Wäldern strandet. Schon beim Lesen der ersten Seiten ist man direkt in der Geschichte angekommen, lernt Leas Gedanken und Gefühle kennen, da die Autorin einen sehr schön beschreibenden und einfühlsamen  Schreibstil hat. So erfahren wir Leser*innen viel von dem, was Lea so denkt und fühlt. Auch die Beschreibungen der Umgebung, der Landschaft und was diese in Lea auslösen unterstützen das Ankommen in der Geschichte. Auch dass man direkt den Atlas aufschlagen kann und die aufgeführten Orte und Routen nachvollziehen kann, steuern dazu bei. Zum Glück ist es Lea, der dieser Unfall passiert, denn jede/r andere der Passagiere wäre nicht so gut auf einen längeren Aufenthalt in der Natur vorbereitet! Leas Liebe zur Lebensweise ihres Vaters, bzw. ihrer früheren Lebensweise führt dazu, dass sie ihren Rucksack, ihr „Survival-Pack“,  mit einigen Dingen bestückt hat - Tabletten zur Aufbereitung von Wasser, Messer, Streichhölzer, Erste Hilfe-Kit - die einem das Überleben erleichtern. Auch kann sie ihr angesammeltes Wissen anwenden, denn zum Glück sie ist weder körperlich noch geistig verletzt, höchstens etwas eingeschüchtert. Aber auch hier kann sie gelernte Informationen abrufen. So schafft sie es, das Unterfangen, in der Wildnis zu überleben und Menschen zu finden, als Herausforderung zu akzeptieren und nicht an der Größe der Aufgabe zu verzweifeln und von vornherein aufzugeben. In der Phase, in der sie alleine unterwegs ist, spricht Lea viel mit sich selbst, bzw. erfährt der Leser viel über Leas Leben, ihre Einstellung zu Dingen und ihre Motivation. Ich möchte nicht zu viel über ihre Suche/Reise erzählen, außer, dass sich natürlich Suchtrupps auf den Weg machen, um sie zu finden. Ihr Vater, Mike, der Pilot der Propellermaschine und ihre beste Freundin Sarah sind mit von der Partie. Und auch deren Schwierigkeiten, aber auch Ansichten und Gefühle bei der Suche nach Lea werden einem Näher gebracht. Und wie es im Titel schon dargestellt wurde, ist der Luchs ein wichtiger Partner bei diesem Kampf ums Überleben. Das Buch entführte mich in die unberührte Natur Kanadas. Die Autorin hat intensiv recherchiert, sodass mir alles sehr reell erscheint. Ich bin tief in die Geschichte um Leas Wanderung eingetaucht.  Gerne hätte Lea, ihren Vater und ihre Freunde noch länger begleitet. Mich hat das Buch völlig überzeugt, daher vergebe ich 5 von 5 Sterne.

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  • Lea und Lumos

    Lea und der Luchs
    Tulpe29

    Tulpe29

    16. June 2017 um 18:02

    Es gibt auch in der heutigen Zeit noch echte Abenteuer zu bestehen,  die gefährlich sind, unglaublich, trotzdem sehr real, anstrengend bis zur Erschöpfung, aber auch wundervoll, von einem einzigartigen Zauber und manchmal schmerzhaft bis traurig.Das zeigt dieses tolle Buch, das in die kanadische Wildnis entführt und von der vierzehnjährigen Lea und ihrem treuen Freund in einer scheinbar ausweglosen Situation , dem Luchs Lumos, in einfühlsamer Weise erzählt.Ein sehr gelungenes Werk und für Kinder wie Erwachsene gleichermaßen spannend, fesselnd und einfach empfehlenswert.

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  • Spannend, warmherzig, toll

    Lea und der Luchs
    Jashrin

    Jashrin

    15. June 2017 um 10:08

    Die 14-jährige Lea will für die Sommerferien nach Hause in die Northwest Territories von Kanada fliegen, wo ihr Vater als Ranger arbeitet. Doch das kleine Flugzeug gerät in ein Unwetter und plötzlich findet sich Lea ganz allein mitten in der Wildnis Kanadas wieder. Erstaunlicherweise hat sie das Flugzeugunglück ohne ernsthafte Verletzungen überstanden und wie durch ein Wunder hat sie auch ihren Rucksack dabei. Da sie weiß, wie schwierig es sein wird sie zu finden, versucht sie auf eigene Faust ihren Weg nach Hause zu finden. Mit einem Minimum an Ausrüstung und nur wenigen Tafeln Schokolade im Gepäck begibt sie sich immer weiter in die Wildnis und hat vor allem ein Ziel vor Augen: nicht aufgeben! Die tägliche Nahrungsbeschaffung und die stets drohende Gefahr einem Berglöwen, einem Grizzly oder einem anderen Raubtier zu begegnen lassen sie die wilde Schönheit der Natur ringsum oftmals vergessen. Außerdem zerrt die Einsamkeit an ihren Nerven. Als Lea einem verletzten Luchs hilft, wird dieser zu ihrem stillen Begleiter. Doch wie lange kann sie allein in der Wildnis überleben? Tanja Wenz hat ein warmherziges, optimistisches und vor allem auch spannendes Jugendbuch geschrieben. Lea ist eine wunderbare Protagonistin, die man sogleich ins Herz schließt. Sie ist mutig und hilfsbereit und schafft es trotz aller Schwierigkeiten und Ängste, sich selbst immer wieder zu motivieren. Die Einsamkeit und die vielen Dinge, die ihr durch den Kopf gehen, lassen sie erwachsener werden. Doch an ihren Gedanken merkt man, dass sie auch schon vor dem Absturz sehr reflektiert und reif war. Manchmal könnte man beinahe vergessen, wie jung Lea eigentlich noch ist. Trotzdem ist sie ein authentischer Charakter und ich finde es beeindruckend, wie ruhig und souverän sie mit der Situation umgeht. Das Buch wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Lea und in der dritten Person aus Sicht der Suchtrupps erzählt. Dadurch erfährt man als Leser unheimlich viel von Leas Leben und ihrer Gedankenwelt und gleichzeitig weiß man, was Leas Vater und ihrer Freundin machen und wie es ihnen bei der Suche nach Lea ergeht. Vor allem die starke Verbundenheit und Freundschaft zwischen den Mädchen wird immer wieder gezeigt. Die Beschreibungen der Natur und der Wildtiere sind wunderbar gelungen. Ich hatte alles direkt vor Augen und beim Auftauchen der Wölfe habe ich regelrecht mitgefiebert. Auch die Beschreibung des Luchses und die erste Begegnung zwischen Lea und ihm haben mir sehr gefallen. Vor allem, da klar ist, dass es sich immer noch um ein Wildtier handelt und sich der Luchs Lea nur genähert hat, da der Geruch nach Menschen für ihn durch ein früheres Erlebnis eine sichere und bequeme Futterquelle bedeutet. Das Ende der Geschichte ist spannend und absolut stimmig. Es zeigt sich, dass die Zeit in der Wildnis nicht nur Lea hat wachsen lassen, die Suche nach ihr hat auch ihren Vater verändert und vermutlich ebenso ihre Freundin Sarah. Mein Fazit: Tanja Wenz erzählt ein wunderbar warmherziges und fesselndes Abenteuer, dass trotz der beinahe ausweglosen Anfangssituation durchweg eine positive Stimmung erzeugt und das so ganz nebenbei auch so manches Wissen über Kanada und seine Tierwelt vermittelt. Ich bin begeistert und es wird sicher nicht mein letztes Buch dieser Autorin gewesen sein. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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  • Ein wundervolles Buch über Freundschaft, Liebe, Mut und der Kampf des Überlebens

    Lea und der Luchs
    isabellepf

    isabellepf

    12. June 2017 um 08:59

    Das  Kinder- und Jugendbuch "Lea und der Luchs" beschreibt ein berührendes Abenteuer in den weiten Wäldern Kanadas, in der die junge Lea nach einem Flugzeugunglück den weiten Weg nach Hause aufnimmt und dabei zu überleben versucht, geschrieben von Tanja Wenz. In einer kleinen Stadt im Norden von Edmonton im Bundesstaat Alberta in Kanada, waren mit dem Gongschlag die Sommerferien angebrochen. Hier waren die 14-Jährige Lea und ihrer besten Freundin Sarah auf ein gemischtes Internat untergebracht. Nach einer herzlichen Verabschiedung und einem persönlich überreichten Geschenk, ging es für Lea auch schon Richtung Flughafen. Denn sie wollte ein paar schöne Tage mit ihrem Vater Chris verbringen, der als Ranger im Wood Buffalo Park arbeitet, und ihr daher einiges über die Wildnis und das Überleben beigebracht hatte. Es sollte ein gewöhnlicher Flug in einem kleinen Touristenflieger für Lea werden. Doch schon nach kurzer Zeit, geraten sie in ein aufkommendes Gewitter und haben mit grossen Turbulenzen zu kämpfen. So fällt es erst zu spät auf, das Lea aus dem Flugzeug geschleudert wird und sie sich alleine in der Einsamkeit Nordkanadas wiederfindet. Das Abenteuer sollte für Lea jedoch erst beginnen. Denn in den weiten Wäldern und Meeren, in der Taiga und Tundra Kanadas, streifen und leben Wölfe, Elche, Karibus, Wasservögel Berglöwen, Grizzlys und grosse Bären aber auch Luchse umher. Lea nimmt die grosse Herausforderung an und erlebt in der Einsamkeit und den weiten Wäldern Kanadas, viele aufregende Abenteuer. Sie trifft auf wilde und hungrige Tiere und rettet dabei das Leben eines verletzten Luchses, der ihr ein treuer Begleiter durch die einsame Wildnis wird. Liebevoll nennt sie ihn Lumos, wie das Licht, das er in ihr Leben und ihre Suche gebracht hat. Doch die täglich Nahrungsbeschaffung zerrt zunehmen an ihren Kräften. Wird sie den Kampf des täglichen Überlebens, und die Gefahren der wilden Tiere überleben? Oder kann sie noch rechtzeitig gerettet werden?Der angenehme und tolle Schreibstil der Autorin lässt den Leser in das turbulente und spannende Abenteuer in der Wildnis eintauchen. Eine Rettungstour beginnt, indem sich Chris, Mike und Sarah abwechselnd mit Lea einigen auftretenden Gefahren aussetzten und diese meistern müssen. Sie kommen auf ihrer Suche an reissenden Flüssen, steilen Abgängen und  wilden Tieren vorbei, die manchmal für atemraubende Momente sorgen. Besonders gut haben mir ebenfalls die klaren und detailliert ausgearbeiteten Beschreibungen der Tiere und das Überleben in der Wildnis gefallen. Nach dem Buch fühlt man sich fast selbst wie ein kleiner Überlebenskünstler der Fische angeln und sich mit grossen und gefährlichen Wildtieren auskennt. Kennen gelernt habe ich Lea als ein nettes junges Mädchen, das sich auf die Ferien mit ihrem Vater freut. Doch ihre Willensstärke und ihr fundiertes Wissen das sie von ihrem Vater über die Wildnis erhalten hat, haben gezeigt, das Lea viel mehr kann und Reifer ist als angenommen. Denn Lea schafft es zu Überleben und trotz der Einsamkeit gibt sie nicht auf und stösst dabei sogar bis an ihre Grenzen. Bewegende und spannende Momente in der das Mädchen Selbstgespräche führt und nicht selten die aufbauende Stimme ihrer toten Mutter hört, die sie zum weiter gehen animiert haben mich begeistert. Auch Sarah die sich sehr selbstbewusst gezeigt hat, gibt im Kampf um die Suche ihrer Besten Freundin nicht auf. Solch eine Freundin kann man sich wirklich nur wünschen. Aber auch Chris, ist ein fürsorglicher und überaus liebevoller Vater für Lea, der mir von der ersten Sekunde an sympathisch war. Auch die Nebencharaktere, wie Mike, Thamoh und auch Sumlah mit ihrer Vorahnungen und Träumen, wurden sehr gut und bildhaft beschrieben die eine wichtige Rolle im Buch "Lea und der Luchs" eingenommen haben. Besonders Lumos der ohne grosse Scheu auf Lea zugegangen ist und ihr ein treuer Begleiter durch die Wildnis war, ist für mich so wunderschön beschrieben gewesen, das ich keine Sekunde daran gezweifelt habe, dass das Zusammenspiel zwischen Tier und Mensch durchaus realistisch ist.Mir hat das Abenteuer von Lea und ihrem Luchs Lumos sehr gut gefallen. Denn der Leser wird nicht nur auf eine spannende Reise durch die grandiosen Naturlandschaften Kanadas mitgenommen, sondern die Geschichte hat auch Tiefgang. Denn berührende Gefühle werden angesprochen, Stärke und Mut vermittelt die über eine tiefe Freundschaft hinausgehen. Das Buch ist nicht nur für Kinder und Jugendliche eine Bereicherung sondern kann auch von interessierten Erwachsenen die Geschichten mit Tiefgang gerne mögen, gelsen werden. Ein Leseerlebnis das zu empfehlen ist.

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  • Ein sehr bewegender und spannender Jugendroman

    Lea und der Luchs
    CorniHolmes

    CorniHolmes

    11. June 2017 um 22:21

    Aufmerksam bin ich auf dieses Buch durch das interessante Cover geworden. Auf diesem gefallen mir ganz besonders die grün-orangefarbenen Töne. Als ich dann vom Klappentext erfuhr, dass das Buch in der Wildnis Kanadas spielt, war meine Neugier geweckt. Da ich dieses Land aufgrund seiner wunderschönen Natur sehr gerne mag, war ich auf „Lea und der Luchs“ schon richtig gespannt. Das Buch erzählt die Geschichte der 14-jährigen Lea. Diese besucht zusammen mit ihrer besten Freundin Sarah ein Internat in Kanada. Da gerade die Ferien begonnen haben, ist Lea im Flieger unterwegs nach Hause zu ihrem Vater. Doch dann ereignet sich ein schreckliches Flugunglück und Lea wird aus dem Flugzeug geschleudert. Sie findet sich allein in der Wildnis Kanadas wieder, zum Glück unverletzt. Doch anstatt in Panik zu geraten, zeigt Lea eine bewundernswerte Stärke und einen großen Überlebenswillen. Ohne Lebensmittel und nur mit ihrem Rucksack ausgestattet nimmt sich Lea der Herausforderung an, den Weg nach Hause zu finden. Schon bald ist das Mädchen am Ende ihrer Kräfte. Während ihrer Suche trifft sie auf einen Luchs. Dieser zeigt sich als sehr zutraulich und begleitet das Mädchen fortan. Ob es Lea mit dem Luchs an ihrer Seite gelingen wird, den Weg nach Hause zu finden? Was mir ja als erstes aufgefallen ist, als ich mit dem lesen begonnen habe, ist die schöne große Schrift. Diese erleichtert einen das Lesen ungemein. Aber nicht nur die Schriftgröße, auch der Schreibstil konnte mich von den ersten Seiten an hellauf begeistern. Er ist sehr flüssig und liest sich richtig angenehm. Das Buch beginnt aus der Sicht von Lea. Aus ihrer Perspektive erfahren wir den größten Teil der Geschichte. Es finden im Verlaufe des Buches aber sehr oft Wechsel in der Erzählperspektive statt. Diese machen das Lesen sehr abwechslungsreich und erhöhen zudem die Spannung. Ich habe das Buch mit seinen 221 Seiten in einem Affenzahn durchgelesen und war von der Geschichte richtig gebannt. Sie ist zauberhaft, emotional und sehr berührend. Besonders gut gefallen hat mir, wie die Autorin die Wildnis Kanadas beschreibt. Ich konnte mir von allem wunderbar ein sehr genaues Bild machen und richtig tief in die Geschichte eintauchen. Lea habe ich für ihre Stärke und ihren Kampfgeist ja sehr bewundert. Ganz allein tritt sie ihren Fußmarsch durch die Wälder Nordkanadas an und kämpft um ihr Überleben. Alles wird sehr realistisch und bewegend beschrieben. Wie Lea sich Nahrung beschafft, ihre Wunden verarztet und versucht, sich in den unendlich großen Wäldern Kanadas zu orientieren – all diese Schilderungen habe ich richtig fasziniert und interessiert verfolgt und war immer wieder nur am Staunen, wie selbstsicher und gefasst das 14-jährige Mädchen ihre schwierige Lage meistert. Als sie dann einem Luchs begegnet, dem sie den Namen Lumos gibt, war ich ja nur noch mehr angetan von dem Buch. Die Beziehung zwischen Mensch und Tier wird wirklich wunderschön und warmherzig beschrieben. Das Buch ist nicht nur ein spannender Abenteuerroman. „Lea und der Luchs“ lehrt einen, wie wichtig und schön Freundschaft ist, man lernt sehr viel über die Wildnis Kanadas und wie man in ihr überleben kann. Ich hatte jede Menge Spaß beim Lesen. Der Spannungsbogen ist sehr gut gelungen, die Charaktere sind allesamt sehr sympathisch und von den detailreichen Beschreibungen der Handlungen, Gefühle und Orte bin ich ganz begeistert. Auch gut gefallen hat mir, dass sich die Charaktere im Buch weiterentwickeln, an allererste Stelle Lea. Aber auch Leas Vater wird während seiner Suche nach seiner Tochter so einiges bewusst und er beschließt sein Leben zu ändern. Das Ende des Buches hat mir sehr gut gefallen, da für mich alle Handlungsstränge zufriedenstellend gelöst werden und somit keine Fragen offen bleiben. Fazit: „Lea und der Luchs“ ist ein sehr berührender und spannender Jugendroman, der eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Stärke und Mut erzählt. Nicht nur für Jugendliche ist dieses Buch zu empfehlen, auch Erwachsenen kann ich „Lea und Luchs“ sehr ans Herz legen. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sterne!

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  • Ein wirklich berührendes Jugendbuch mit viel Tiefgang und Raum zum Nachdenken.

    Lea und der Luchs
    Benundtimsmama

    Benundtimsmama

    07. April 2017 um 16:04

    Worum geht es? Als sich die 14-jährige Lea nach einem Flugzeugunglück alleine in der Einsamkeit Nordkanadas wiederfindet, ahnt sie nicht, dass dies erst der Anfang eines großen Abenteuers ist. In der Wildnis dort streifen Bären, Wölfe, Berglöwen aber auch Luchse umher. Lea nimmt die Herausforderung an, ohne Ausrüstung und Lebensmittel den Weg nach Hause zu suchen. Die tägliche Nahrungsbeschaffung zerrt an ihren Kräften, doch Lea gibt nicht auf. Während ihrer Suche trifft sie auf einen verletzten Luchs, dem sie das Leben rettet und der ihr ein treuer Begleiter in der einsamen Wildnis wird. Aber reicht dies zum Überleben aus? Quelle   Meine Meinung zum Buch: Auf dieses Buches war ich ziemlich gespannt, denn auf der Visitenkarte der Autorin steht “Bücher, die berühren”. Mal sehen, dachte ich mir, ob ihr dies bei mir auch gelingen wird. Zugegebenermaßen bin ich ziemlich nah am Wasser gebaut, aber bei vielen Geschichten ist es nur von kurzer Dauer und wenige davon bleiben mir nachhaltig im Gedächtnis. Das Buchcover ist in schönen, warmen Grün-Orange-Tönen gestaltet. Lea und der Luchs sehen gezeichnet aus, nicht perfekt, aber irgendwie macht dies für mich gerade den Reiz aus. Beim näheren Betrachten springt die Innigkeit zwischen Mensch und Tier auf mich über. Ob dieser Eindruck sich durch das Lesen des Buches verstärkt? Das erste Highlight ist für mich die Größe der Schrift. Ich konnte das Buch deshalb ohne Probleme und ohne das Aufsetzen meiner Lesebrille lesen. Die Geschichte startet mit dem Beginn der Sommerferien. Lea, aus deren Sicht die Geschichte von Beginn an erzählt wird, reist wie so oft alleine nach Kanada, um ihren Vater zu besuchen. Ich war sofort ziemlich beeindruckt, wie selbstbewusst und mutig dieses 14-jährige Mädchen ist. Ihr Charakter gefällt mir sehr gut und hat mich ziemlich schnell mit ihr sympathisieren lassen. Die Autorin hat sich viel Zeit gelassen, um Lea mit all ihren Facetten sehr detailliert zu beschreiben. Das kommt bei mir gut an und ich habe ihre Schritte in der Wildnis mit großer Freude begleitet. Sie macht im Laufe der Geschichte eine große Entwicklung durch und es war schön, ihr dabei über die Schuler zu schauen und sie dabei zu begleiten. Die Kapitel haben eine angenehme Leselänge und der Schreibstil der Autorin ist durchweg flüssig und sehr bildgewaltig. Ich habe eine gute Vorstellung von Leas Erlebnissen und ihren Gefühlen bekommen. Einige der Schilderungen haben mich wirklich berührt und ich war voller Bewunderung für dieses tapfere Mädchen. Sehr gut gefallen haben mir auch die Beschreibungen von der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Mit wie viel Achtung und Respekt sie einander gegenübertreten! Ein großes Kompliment an die Autorin, die dies mit ihrem Schreibstil so transportieren konnte. Durch einen Wechsel der Erzählperspektive gelingt es der Autorin, die Spannung in der Geschichte noch weiter voranzutreiben. Ich war von nun an total gefangen und bin durch die Seiten nur so hindurchgeflogen. Die grandiosen Beschreibungen der dortigen Wildnis setzt ein großes Fachwissen und eine gründliche Recherche voraus. Das hat mich sehr beeindruckt und nach 221 Seiten das Buch mit einem zufriedenen Grinsen beenden lassen. Zum Abschluss sei noch gesagt, dass zum Ende alle gesponnenen Fäden aufgelöst wurden und für mich auch keine Fragen mehr unbeantwortet blieben. Mein einziger Kritikpunkt ist das am Ende stehende Inhaltverzeichnis. Dies hätte ich mir am Anfang gewünscht, denn dort macht es meiner Meinung mehr Sinn. Fazit: Ein wirklich berührendes Jugendbuch mit viel Tiefgang und Raum zum Nachdenken. Ich habe eine wunderschöne Lesezeit gehabt, spreche eine Leseempfehlung aus und belohne dieses Buch sehr gern mit fünf von fünf Sternen.

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    • 2
  • Ein schönes Abenteuer

    Lea und der Luchs
    Schnapsi

    Schnapsi

    27. March 2017 um 20:49

    Die Autorin erzählt von einem unglaublich starkem Mädchen mit dem Namen Lea. Lea möchte ist eigentlich auf dem Weg zu ihrem Vater. Nur mit einem Rucksack der ein kleines Survival Kit beinhaltet, beseitigt sie mit großer Vorfreude einen Flieger, den sie zu Ihrem Vater bringen soll. Doch leider passiert etwas schrecklickes. Lea erlebt ein Flugzeugunglück aber überlebt zum Glück mit wenig Blessuren.Leider muss Sie kurz darauf feststellen, dass niemand bei ihr ist. Sie befindet sich mutterseelenallein in den Wäldern Nordkanadas. Aber was bringt es ihr in tiefe Furcht zu verfallen oder gar zu verzweifeln. Nichts, und so beginnt für Lea ein großes Abenteuer.Sie begibt sich mit Hilfe ihrer Ausrüstung auf die Suche nach dem ursprüngichen Zielort. Dank der guten Ausbildung die sie von Ihrem Vater erhielt und ihres Survival Kits kommt sie erstmal gut voran.Allerdings muss Sie sich ihren Schokoladenvorrat sehr gut einteilen, aber Lea ist nicht auf den Kopf gefallen. Mit unglaublicher Geschicklichkeit stellt sich Lea den großen Herausforderungen der Wildnis. Da bleiben aber auch Überraschungen nicht aus. So bekommt Lea einen bleibenden Eindruck von verbündeten sowie auch den Feinden in der Wildnis.Ein tolles Buch über unglaubliche Freundschaften und Tiere die einem ans Herz wachsen und darüber hinaus mit einem verbunden bleiben.

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  • Eine ungewöhnliche Freundschaft

    Lea und der Luchs
    mabuerele

    mabuerele

    27. March 2017 um 12:45

    „...Das erinnerte mich an meine Mutter. Als ich noch ein kleines Kind gewesen war, hatte sie mir erklärt, dass das Rauschen der Tannen Musik für die Waldelfen sei...“ Die 14jährige Lea freut sich auf die Sommerferien. Sie besucht ein Internat, lebt aber bei den Wäldern und Seen Nordkanadas. Ihr Vater ist Ranger. Ihre Mutter lebt nicht mehr. Das Flugzeug, das Lea zu ihrem Vater bringen soll, gerät in einen Gewittersturm. Dabei wird Lea aus dem Fenster geschleudert. Sie landet auf einer Tanne, ist nahezu unverletzt, erreicht glücklich den Boden und hat ihren Rucksack bei sich. Neben dem Handy befindet sich darin ein GPS-Gerät, das ihr ihre Freundin Sarah beim Abschied im Internat geschenkt hat. Die Autorin hat einen fesselnden Jugendroman geschrieben. Die Geschichte ist spannend geschrieben. Lea kommt entgegen, dass sie durch ihren Vater das Leben in der Wildnis gewohnt ist. Er hat ihr schon in den vergangenen Jahren bei gemeinsamen Unternehmungen Überlebensstrategien beigebracht. Der Schriftstil ist der Zielgruppe angemessen. Lea ist ein junges Mädchen mit Träumen und Sehnsüchten. Sie hat gelernt, nicht aufzugeben, konsequent logisch zu denken und die Situation bewusst zu analysieren. Die Geschichte wird nach dem Unglück in drei Handlungssträngen erzählt. Lea erzählt ihr Erleben selbst. Im zweiten Handlungsstrang begeben sich Mike, der Pilot, sowie Leas Vater und Sarah auf die Suche nach Lea. Außerdem ist in der Wildnis noch der junge Indianer Tahmoh mit seiner Hündin Leika unterwegs. Schwerpunkt bilden Leas Erlebnisse. Ihr Handy funktioniert nicht. So ist sie gezwungen, sich in der Wildnis zu orientieren und sich den Weg zu bahnen. Schwierig ist es, jeden Tag für die nötige Nahrung zu sorgen. Glücklicherweise ist ihr bekannt, welche Früchte essbar sind. Auch zeigt sie Talent beim Fischen. Die Schönheit der Landschaft, aber auch ihre Gefahren werden detailliert beschrieben. Hier findet die Autorin passende Metapher. Als Lea einen verletzten Luchs befreit, hat sie plötzlich einen stillen Begleiter. Das soll sich noch als Segen erweisen. In schwierigen Situationen ruft Lea die Erinnerungen an ihre Mutter wach. Obiges Zitat weist darauf hin. Es zeigt außerdem den häufig bildhaften Schriftstil der Autorin. Tahmoh hat einen Traum. Er sieht darin, dass jemand seine Hilfe braucht. Er hofft, denjenigen mit seinem Hund rechtzeitig zu finden. Bei dem Handlungsstrang mit Leas Vater stehen neben den nötigen Beschreibungen des Weges vor allem die Emotionen im Mittelpunkt. Die Angst um Leas Leben und die Hoffnung, sie rechtzeitig zu finden, halten sich die Waage. Schöne aussagekräftige Gespräche gibt es zwischen Sarah und Leas Vater. Sie streifen die Vergangenheit und Leas Erinnerungen an die Mutter. Durch ihr Handeln beweist Sarah außerdem, wie wichtig ihr die Freundschaft zu Lea ist. Sehr gut gefallen haben mir die unterschiedlichen sachlichen und fachlichen Informationen, die gekonnt in das Geschehen eingebettet wurden. Dabei geht es um die Tierwelt Kanadas, um Orientierungsmöglichkeiten in der Wildnis und mancherlei mehr. Damit ist das Buch nicht nur ein spannender Abenteuerroman, sondern er vermittelt gleichzeitig einiges Wissen. Das Cover mit Lea und dem Lutz vor den Hintergrund in verschiedenen Grüntönen weckt Interesse und zieht die Blicke an. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeichnet sich durch einen hohen Spannungsbogen, sympathische Protagonisten und eine abwechslungsreiche Handlung aus.

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    • 5
  • Lea und der Luchs

    Lea und der Luchs
    Mauela

    Mauela

    17. March 2017 um 20:45

    Die Sommerferien stehen an und Lea ist auf dem Weg nach Hause. Als das Flugzeug in ein starkes Gewitter kommt,  wird sie aus dem Flugzeug geschleudert und findet sich in den einsamen Wäldern Nordkanadas wieder. Obwohl Lea auf sich alleine gestellt ist, gibt sie nicht auf und versucht alleine einen Weg nach Hause zu finden. Als sie einen verletzten Luchs das Leben rettet findet sie in ihm unerwartet einen treuen Begleiter. Doch wird ihr tierischer Freund genügen um ohne Proviant und Ausrüstung den Weg durch die Wildnis bis nach Hause zu schaffen? In ihrem Jugendroman Lea und der Luchs entführt die Autorin Tanja Wenz die jungen Leser auf ein tolles Abenteuer in der Wildnis und Einsamkeit Nordkanadas.  Die Geschichte ist gut zu lesen und  spannend erzählt, auch wenn mir persönlich der Schreibstil stellenweise, vor allem bei den Dialogen und Selbstgesprächen, etwas hölzern und unpassend für das Alter von Lea erscheint. (z.B. Seite 147 als Lea zum Luchs sagt: Mit dieser Verletzung ist ein zügiges Weiterkommen unmöglich. Ich kenne keinen Jugendlichen der sich so ausdrücken würde) Vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich mit der Hauptprotagonistin Lea nicht so recht warm wurde. Sie wirkt  insgesamt für mich recht unterkühlt und scheint überhaupt nicht sonderlich in Sorge über ihre Situation an sich zu sein. Das finde ich persönlich etwas befremdlich. Aber die jugendlichen Leser werden das vermutlich nicht so empfinden, denn sie werden von der Geschichte zu sehr gefangen genommen um auf solche Nebensächlichkeiten zu achten. Von mir gibt es, wegen der tollen und spannenden Geschichte der wunderbaren Beschreibung der Natur und den Information zu den einzelnen Tierarten eine eindeutige Leseempfehlung für Jugendlich die ungewöhnliche Abenteuergeschichten und Geschichten mit Tieren mögen.

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  • Allein in der Wildnis...

    Lea und der Luchs
    MamiAusLiebe

    MamiAusLiebe

    05. March 2017 um 14:07

    Worum es geht:Als sich die 14-jährige Lea nach einem Flugzeugunglück alleine in der Einsamkeit Nordkanadas wiederfindet, ahnt sie nicht, dass dies erst der Anfang eines großen Abenteuers ist. In der Wildnis dort streifen Bären, Wölfe, Berglöwen aber auch Luchse umher.Lea nimmt die Herausforderung an, ohne Ausrüstung und Lebensmittel den Weg nach Hause zu suchen. Die tägliche Nahrungsbeschaffung zerrt an ihren Kräften, doch Lea gibt nicht auf. Während ihrer Suche trifft sie auf einen verletzten Luchs, dem sie das Leben rettet und der ihr ein treuer Begleiter in der einsamen Wildnis wird.Aber reicht dies zum Überleben aus?Cover:Auf dem Cover wurden Lea und der Luchs Lumos gezeichnet. Die Farben Grün und Orange passen sehr schön.Meine Meinung:Hinter dem recht kindlichen Cover verbirgt sich eine Geschichte über das Überleben in der Wildnis, einer Freundschaft mit einem Luchs und einer tragischen, aber auch hoffnungsvollen Familiengeschichte.Der Schreibstil ist leicht zu lesen und mit 221 Seiten ist das Buch kompakt und handlich.Die Charaktere sind offen und vor allem hilfsbereit. Allen voran ist Lea mutig und unglaublich geschickt. In manchen Situationen empfand ich sie manchmal als etwas zu erfahren. Mit 14 Jahren und keiner Erfahrung allein in der Wildnis, hat sie emotional recht kühl gewirkt. Dies verdankt sie aber im Laufe der Geschichte sicher ihrem Begleiter Lumos.Alles in allem ein schönes Buch für Kinder, die sich für Wanderungen und die Natur interessieren. Es wird viel darauf eingegangen und beschrieben. Hier noch zwei schöne Zitate:"Pass auf dich auf Lea, und glaube immer an dich und deine Kraft. Du schaffst alles, wenn du es nur wirklich willst und daran glaubst." (Seite 15)"Ich möchte die Dinge selbst für mich erledigen und selbstständig und durch eigene Kraft vorwärts kommen in meinem Leben." (Seite 119)Bewertung: 4 Sterne

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  • Lea und Lumos

    Lea und der Luchs
    anke3006

    anke3006

    25. January 2017 um 16:47

    Als sich die 14-jährige Lea nach einem Flugzeugunglück alleine in der Einsamkeit Nordkanadas wiederfindet, ahnt sie nicht, dass dies erst der Anfang eines großen Abenteuers ist. In der Wildnis dort streifen Bären, Wölfe, Berglöwen aber auch Luchse umher. Lea nimmt die Herausforderung an, ohne Ausrüstung und Lebensmittel den Weg nach Hause zu suchen. Die tägliche Nahrungsbeschaffung zerrt an ihren Kräften, doch Lea gibt nicht auf. Während ihrer Suche trifft sie auf einen verletzten Luchs, dem sie das Leben rettet und der ihr ein treuer Begleiter in der einsamen Wildnis wird. Aber reicht dies zum Überleben aus? Kanada ist ein riesiges Land, das sich in Nordamerika zwischen dem Atlantik im Osten, dem Pazifik im Westen und dem Arktischen Ozean im Norden erstreckt. Es ist flächenmäßig 28-mal so groß wie Deutschland, hat aber nur halb so viele Einwohner. In den Wäldern und Meeren, in der Taiga und Tundra Kanadas leben Bären, Wölfe, Luchse, Elche, Karibus, Wasservögel, Bisons, Füchse, Wapitis, Grauhörnchen, Enten, Hühnervögel, Adler, Hasen, Wale, Seehunde, Eisbären und viele andere Tiere. In der Einsamkeit Kanadas kann ein Mensch tagelang unterwegs sein, ohne einem anderen zu begegnen. Die einzige Gesellschaft sind der Wind, die Sonne und die grandiose Naturlandschaft, vielleicht aber auch ein Luchs, der einem auf leisen Sohlen folgt ... Nach dem glänzenden Erfolg ihres ersten Kinderbuches 'Fips und der kleine Marder Herdubär', in welchem die jungen Leser ganz nebenbei vom Leben (und natürlich der Abenteuer) der Tiere in Wald und Feld erfahren, erscheint nun bereits das zweite Kinderbuch der Autorin: Lea und der Luchs. Dieses Mal spielt die Geschichte in den endlosen Weiten Kanadas - in denen sich wegen eines Unglücks ein junges Mädchen verloren hat. Doch Lea ist fest entschlossen, zurück nach Hause zu finden. Natürlich bindet die Autorin auch in diese Geschichte Beschreibungen der Wildnis und der dort ansässigen Tiere ein - nicht zuletzt des Luchses, dessen Schicksal mit dem Leas verknüpft ist ... Die Geschichte hat uns sofort in ihren Bann gezogen. Tanja Wenz hat eine tollen Erzählstil. Die Beschreibungen der kanadischen Wildnis, die Gefühle von Lea und auch ihre Angst, das alles kann man sich sehr gut vorstellen. Die zarte Annäherung von Lea und dem Luchs. Das ist wirklich toll beschrieben. Und dann immer wieder dir Hinweise wie man in der Wildnis überlebt. Das alles ist sehr spannend und mitreißend. Meine 11jährige Tochter ist ganz begeistert von der Geschichte. Auch weil immer wieder betont wird, das Leas treuer Begleiter immer noch ein Wildtier und kein Schmusetier ist. Das findet meine Tochter ganz wichtig. Mit der Natur im Einklang, das kam in diesem Buch sehr gut rüber.

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  • Lea und der Luchs

    Lea und der Luchs
    Tanja_Wenz

    Tanja_Wenz

    28. December 2016 um 18:13

    Mein Kinder- und Jugendbuch nimmt die jungen Leser mit auf die Reise nach Kanada. Dort erleben sie zusammen mit Lea und dem Luchs Lumos viele aufregende Abenteuer. Lea macht sich nach einem Flugzeugunglück auf den langen Weg nach Hause. Trotz aller Strapazen gibt sie nicht auf und findet ihren persönlichen Lebensweg.

  • Buchverlosung zu "Lea und der Luchs" von Tanja Wenz

    Lea und der Luchs
    Tanja_Wenz

    Tanja_Wenz

    Hallo zusammen,heute möchte ich 3 Bücher von meinem neuen Kinder- und Jugendbuch "Lea und der Luchs oder das Überleben in der Wildnis" verlosen. Bitte schreibt mir kurz warum ihr dieses Buch gewinnen und lesen möchtet. Eine Bewertung auf Amazon, lovelybooks und/oder Co. wäre wünschenswert. Eine Versendung ins Ausland ist leider nicht möglich.Zum Inhalt: Als sich die 14-jährige Lea nach einer Flugzeugnotlandung alleine in der Einsamkeit Nordkanadas wiederfindet, ahnt sie nicht, dass dies erst der Anfang eines großen Abenteuers ist. In der Wildnis Nordkanadas streifen Bären, Wölfe, Berglöwen aber auch Luchse umher. Lea nimmt die Herausforderung an, ohne Ausrüstung und Lebensmittel den Weg nach Hause zu suchen. Die tägliche Nahrungsbeschaffung zerrt an ihren Kräften, doch Lea gibt nicht auf. Während ihrer Suche trifft sie auf einen verletzten Luchs, dem sie das Leben rettet und der ihr ein treuer Begleiter in der einsamen Wildnis wird. Aber reicht dies zum Überleben aus? Viel Glück!

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