Tanya Carpenter Ruf des Blutes 1 - Tochter der Dunkelheit

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Inhaltsangabe zu „Ruf des Blutes 1 - Tochter der Dunkelheit“ von Tanya Carpenter

Der erste Band einer ebenso düster-fesselnden wie erotisch-prickelnden Mystery-Serie Als die junge Hexe Melissa sich in den unwiderstehlich attraktiven Vampir Armand verliebt, will sie mehr über diese faszinierende Spezies der Untoten erfahren. Doch bei ihren Nachforschungen enthüllt sie ungewollt das Geheimnis ihrer eigenen Herkunft und bringt sich damit in Lebensgefahr. Mit Armands Hilfe sucht Melissa Zuflucht bei einem mysteriösen Geheimbund. Aber ist sie hier wirklich in Sicherheit?

Klasse

— Asmodina66X
Asmodina66X

Band 1 der Reihe Ruf des Blutes über Melissa Ravenwood

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rezension zu "Tochter der Dunkelheit"

    Ruf des Blutes 1 - Tochter der Dunkelheit
    Asmodina66X

    Asmodina66X

    27. November 2015 um 07:48

       Inhalt Als Melissa Ravenwood dem Geheimbund der Ashera beitritt, hofft sie, mit ihrem bisherigen Leben auch all die Lügen und Intrigen hinter sich zu lassen, die ihre Welt in einem Sekundenbruchteil zum Einsturz gebracht haben. Doch stattdessen wird sie zum Spielball ebenso sinnlicher wie gefährlicher Dämonen: Vampire, wie ihr rätselhafter Geliebter Armand, der Schuld an ihrem Schicksal trägt. Und auch Franklin Smithers, der Leiter des Ashera-Ordens, scheint von düsteren Geheimnissen umgeben, deren Ursprung in Melissas Vergangenheit liegt.                                                  Schreibstil Schon auf den ersten Seiten dieses wundervollen Buches habe ich Melissa und Armand tief ins Herz geschlossen. Beide Charaktere sind glaubwürdig beschrieben und auch mit Ecken und Kanten versehen. Besonders Armands menschliche Seite gefällt mir, gerade weil er mehr Gentleman-Vampir ohne kitschigen Zusatz als das blutrünstige Monster ist  Der Schreibstil gleitet  flüssig und zeugt von einer intensiven Recherche mit der heidnischen Mystik.                                                   Fazit Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und werde mit Freude den weiteren Werdegang der Autorin verfolgen. Auch das private Treffen werde ich niemals vergessen.

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  • Rezension zu "Tochter der Dunkelheit" von Tanya Carpenter

    Ruf des Blutes 1 - Tochter der Dunkelheit
    liiilaaa

    liiilaaa

    03. August 2012 um 15:25

    Inhalt: Nach ihrem Studium kehrt Melissa zurück zu ihrer Großmutter, der sie ihre Hexentalente zeigen soll, da Melissa die Hohepriesterin eines Hexenzirkels werden soll. Am selben Abend, in ihrem Zimmer, macht Melissa Bekanntschaft mit einem unwiderstehlichem Mann, der zugibt sie schon seit Jahren vom Fenster aus zu beobachten. Nachdem dieser Mann, Arland, ihr auch noch erzählt hat dass er ein Vampir ist, und sie nicht diejenige ist die sie zu sein glaubt, ist Melissa sehr verunsichert, und durchstöbert die Bibliothek ihrer Großmutter, welche eigentlich Tabu für Melissa ist. Dann erfährt sie etwas, was sie nie im Leben erwartet hätte. Meine Meinung: Ich möchte schon so früh aufhören mit dem Inhalt, denn wie ihr seht hat das Buch knapp 600 Seiten und es passiert noch sehr viel... Ihr könnt euch schon einmal gefasst drauf machen, dass Melissas Leben sich vollkommen verändert, und das nicht alles gut erscheint wie sie denkt. Ich mochte dieses Buch wirklich sehr, denn obwohl ich es vor einem Jahr gelesen habe, wusste ich immer noch ganz genau die Handlung, und ich kann euch sagen die war wirklich gut. Armand hat mich ein wenig an die Salvatore-Brüder zusammen von Vampire Diaries erinnert, zum einen hat er sehr viele Liebschaften, bei denen das Geschlecht keine Rolle spielt, und zum anderen gesteht er Melissa seine Liebe, obwohl sie seiner vergangenen großen Liebe Madeleine sehr ähnelt. Manchmal hat mich Melissa genervt, sie war wie besessen von Armand, und war anfangs total naiv. Doch im Laufe des Buches wurde sie mir immer sympatischer als sie ihre ganze Vergangenheit aufarbeiten musste. Man muss erwähnen, dass Tanya Carpenter die Vampire sehr stark dargestellt hat, stark und gefühlslos. Außerdem gibt es viele erotische Szenen in diesem Buch, weshalb ich das Buch erst ab 14+ empfehle, da obwohl fast "jeder mit jedem" schläft, die Textstellen nicht zu detailliert beschrieben worden sind, und auch nicht abstoßend auf mich gewirkt haben. Mein Fazit: "Die Tochter der Dunkelheit" ist der erste Band der Serie "Ruf des Blutes" von Tanya Carpenter, und ich habe dieses Buch gelesen ohne zu wissen dass es mehrere Bände von gibt. Das Buch hat ein offenes Ende, trotzdem kann man damit leben, wenn man die Serie, wie ich nicht weiterverfolgt. Trotzdem möchte ich bald die weiteren Teile lesen, da ich nun neugierig bin wie es weitergeht. Ich empfehle das Buch wie schon erwähnt allen Fantasy-Lesern ab 14 Jahren weiter.

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  • Rezension zu "Tochter der Dunkelheit" von Tanya Carpenter

    Ruf des Blutes 1 - Tochter der Dunkelheit
    sollhaben

    sollhaben

    01. October 2011 um 16:17

    Melissa Ravenwood ist eine Hexe, die von ihrer Großmutter aufgezogen wurde. Als sie jedoch die Wahrheit rund um ihre angebliche Großmutter erfährt muss sie fliehen bzw. wird in letzter Sekunde von dem Vampir Armand gerettet und findet Zuflucht im englischen Mutterhaus der Ashera. Der Leiter Franklin Smithers heißt sie willkommen und bringt ihr die Regeln näher. In dieser neuen Gemeinschaft findet sie neue Freunde und entdeckt, dass sie eine Tante hat. Doch ihr Retter Armand schleicht sich immer wieder in ihre Gedanken. Sie verlieben sich in einander. Doch ihre Liebe wird von vielen Seiten immer wieder boykottiert. In ihren Außeneinsätzen für die Ashera begibt sich Melissa in Gefahr und kommt nur ganz knapp mit dem Leben davon. Meine Meinung Mein erster Roman der Autorin hat mich überrascht. Denn eigentlich ist die Geschichte von Frau verliebt sich in Vampir nicht gerade neu, aber die Figuren haben mich gefesselt. Melissa ist mMn ein wenig tollpatschig. Sie ist zwar als Hexe recht stark, aber sie kann mit ihren Kräften noch nicht richtig umgeben. Ihr Retter Armand, liebt sie von Herzen, dadurch ist er angreifbar und verwundbar. Franklin Smithers ist ein überaus interessanter Charakter. Die restlichen Vampire oder Hexen, die auftauchen, sind auch nicht eindimensional beschrieben. Ich mag es, wenn die Hauptcharaktere nicht so langweilig und vorhersehbar sind.

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  • Rezension zu "Tochter Der Dunkelheit" von Tanya Carpenter

    Ruf des Blutes 1 - Tochter der Dunkelheit
    Solifera

    Solifera

    12. January 2011 um 16:07

    Melissa Ravenwood erfährt die Wahrheit über ihre Herkunft und flieht vor ihrer angeblichen "Großmutter", die die aufgezogen hat und wird Mitglied des Geheimbundes der Ashera. Dazu kommt, dass sie eine Liaison mit dem ebenso gut aussehenden wie blutdurstigen Armand. Der will sie zu seiner Gefährtin haben und verwandeln. Sie könnte ein wertvolles Mitglied der Ashera werden, im Kampf gegen Feinde. Melissa muss vielen kleiner und größeren Gefahren trotzen, verliebt sich immer mehr in Armand und er in sie. Doch es gibt auch Neider. Werden sie ein Happy End haben und wird Melissa zum Vampir werden? Es bleibt spannend. Die Idee Mensch verliebt sich in mysteriösen Vampir ist zwar nicht neu, aber von der Autorin (die sich auch intensiv an der Leserunde beteiligt hat) vollkommen spannend und unterhaltsam dargeboten worden.

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  • Rezension zu "Tochter Der Dunkelheit" von Tanya Carpenter

    Ruf des Blutes 1 - Tochter der Dunkelheit
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. January 2011 um 14:45

    Als Melissa Ravenwood dem Geheimbund der Ashera beitritt hofft sie, mit ihrem bisherigen Leben auch all die Lügen und Intrigen hinter sich zu lassen, die ihre Welt in einem Sekundenbruchteil zum Einsturz brachten. Doch stattdessen wird sie zum Spielball ebenso sinnlicher, wie gefährlicher Dämonen. Vampire – wie ihr rätselhafter Geliebter Armand, der Schuld an ihrem Schicksal trägt. Und auch Franklin Smithers, der Leiter des Ashera-Ordens scheint von düsteren Geheimnissen umgeben, deren Ursprung in Melissas Vergangenheit liegt. Das erste Buch der Reihe "Ruf des Blutes" ist ein super Auftakt zu einer Serie die etwas anders ist als andere, wie ich finde. Die Vampire die dort beschrieben werden hab nichts gemein mit denen die man sonst so kennt. Klar sie sind dunkel, attracktiv und sexy, aber vorallen haben sie das böse was eigendlich einen Vampir ausmacht behalten, was mir persönlich sehr gut gefällt. Man merkt das es Raubtiere sind und das der ein oder andere von ihnen da auch stolz drauf ist so zu sein. Armand mochte ich am Anfang nicht so, aber das hat eher was mit meiner persönlichen Abneigung gegen den französischen Akzent zutun. Er wurde mir aber von Kapitel zu Kapitel sympatischer. Melissa mochte ich von Anfang an. Sie ist ein sehr sympatischer Charakter, der viel Erleiden mußte um dort hinzukommen wo sie am Ende des Buches angekommen ist. Die Geschichte ist insich sehr schlüssig geschrieben und der Schreibstil läd zum lesen einfach nur ein. Das Buch ist zum größten Teil in der "Ich" Perspektive geschrieben, aber trotzdem gibt es Teile wo man schön lesen kann was in der zwischenzeit bei den anderen Charaktären so los ist. 5 Sterne von mir an dieser Stelle für das Buch und noch mal ein ganz liebes Dankeschön an Tanya für die signierte Ausgabe dieses Buches. Hab mich sehr gefreut darüber und es hat sich absolut gelohnt es zu lesen. Freue mich schon auf den nächsten Teil :-))

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  • Rezension zu "Tochter Der Dunkelheit" von Tanya Carpenter

    Ruf des Blutes 1 - Tochter der Dunkelheit
    Vampir-Fan

    Vampir-Fan

    06. January 2011 um 22:11

    Als Melissa Ravenwood dem Geheimbund der Ashera beitritt hofft sie, mit ihrem bisherigen Leben auch all die Lügen und Intrigen hinter sich zu lassen, die ihre Welt in einem Sekundenbruchteil zum Einsturz brachten. Doch stattdessen wird sie zum Spielball ebenso sinnlicher, wie gefährlicher Dämonen. Vampire – wie ihr rätselhafter Geliebter Armand, der Schuld an ihrem Schicksal trägt. Und auch Franklin Smithers, der Leiter des Ashera-Ordens scheint von düsteren Geheimnissen umgeben, deren Ursprung in Melissas Vergangenheit liegt. ...Tochter der Dunkelheit ist das erste Buch der Reihe Ruf des Blutes von Tanya Carpenter und ich muß sagen ich bin hell auf begeister. Endlich mal klasische Vampire die überheblich sind und der Meinung sind Menschen sind nur Nahrung. Auch diese melankonie ist in diesem Buch vertreten die für mich das Wesen des Vampirs ausmacht. Ich kann jedem nur raten sich hinreisen zu lassen und das buch zu kaufen. Denn ich bin defenitiv süchtig und werde mir gleich morgen den 2. Teil der Reihe bestellen. Eindeutige 5 Sterne

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  • Rezension zu "Tochter Der Dunkelheit" von Tanya Carpenter

    Ruf des Blutes 1 - Tochter der Dunkelheit
    libri

    libri

    07. November 2010 um 09:09

    Eine Hexe die sich in einen Vampir verliebt. Interessante Idee.
    Obwohl ich mir doch die Frage stelle : ist es wirklich Liebe oder einfach nur Abhängigkeid und Berechnung ?!?
    Egal, das Buch war nett zu lesen, nicht mehr und nicht weniger. Die Fortsetzungen werd ich mir aber sparen.

  • Rezension zu "Tochter Der Dunkelheit" von Tanya Carpenter

    Ruf des Blutes 1 - Tochter der Dunkelheit
    Fascination

    Fascination

    23. August 2010 um 10:43

    Noch bevor Vampire jeglicher Couleur aus US-amerikanischen Federn in unzähligen populären Titeln die deutschen Bücherregale stürmten, erblickte mit RUF DES BLUTES eine vielversprechende Serie einer ambitionierten deutschsprachigen Autorin, Tanya Carpenter, das Licht der Welt. TOCHTER DER DUNKELHEIT ist der erste von insgesamt sechs Bänden, die in vorwiegend erster Person Singular in zweiundfünfzig Kapiteln inklusive Prologs den Lebensweg der Hauptprotagonistin Melissa Ravenwood begleiten. Die junge Frau lebte viele Jahre unter dem Namen Melissa Rowena Carter mit der vermeintlichen Gewissheit, ihr Vater sei bei einem tragischen Unglück ums Leben gekommen, ihre Mutter folgte ihm womöglich aus Kummer nur weniger Monate später und sie selbst fand im Alter von zwei Jahren ein liebevolles Zuhause bei ihrer Großmutter Margret Crest. Seit frühester Kindheit genoss sie eine Erziehung nach Tradition der Großen Muttergöttin. Im Glauben an das Gute, die positive Kraft des Lebens, im Einklang mit der Natur. Ein Haus an einem See gelegen, umgeben von Bylden Wood, einem kleinen Wäldchen, war ihr Heim. Als sie im Jahre 1997 nach bestandenem Examen in Historie und Archäologie von der Universität in Glasgow zurückkehrt, ahnt sie noch nicht, dass sich ihre Zukunftspläne als Forscherin in Ägypten kurze Zeit später notgedrungen in Wohlgefallen auflösen. Doch nicht etwa, weil Grandma Crest es lieber sähe, die übersinnlich begabte Melissa würde in ihre Fußstapfen treten und als praktizierende Hexe tätig werden. Margret Crest versucht, die verschiedenen Talente ihrer potenziellen Nachfolge in Erfahrung zu bringen. Sie übergibt ihr sämtliche Aufzeichnungen über Wissen, Rituale und Gesänge der Hexen in Form eines Buches – ihrem Buch der Schatten – dem vollständigen Werk einer Hohepriesterin. Tief in Bylden Wood offenbart sich Melissa in der Grenzwelt zwischen Sein und Nichtsein, wo Raum und Zeit bedeutungslos sind, ihr Krafttier. Osira, eine Wölfin, steht Melissa fortan zur Seite. Nichts ist so wie es scheint, spricht die große Urmutter zu ihr. Diese Warnung und diverse Träume verunsichern die junge Frau. Als Armand de Toulourbet während seiner nächtlichen Besuche erwähnt, dass die Großmutter eine gute Freundin von ihm getötet habe, beginnen sich erste Zweifel zu regen. Aus Neugier über das Vampirdasein sieht sich Melissa in der heimischen Bibliothek um und stößt auf ein handschriftliches Manuskript Dem Coven der Roten Priesterinnen aus dem Jahr 1977, verfasst von Margret Crest. Ahnung wird zu grausamer Gewissheit. Erinnerungen an ihre eigene Vergangenheit überwältigen die erschrockene Melissa. Sowohl ihre Mutter als auch ihre Tante Lilly fielen dem Hexenzirkel, allen voran Margret Crest, zum Opfer. Zwanzig Jahre Lug und Trug. Die Person, der Melissa ihr Vertrauen schenkte, entpuppt sich als Mörderin ihrer Mutter. Die sofortige Flucht durch den Wald ist nicht von Erfolg gekrönt. Die Macht der Hohepriesterin ist zu groß. So stünde nun auch Melissa der Tod durch den brennenden Scheiterhaufen beim nächsten Vollmond bevor, wäre da nicht Armand, der sie in letzter Minute rettet und nach Gorlem Manor, dem Londoner Mutterhaus der Ashera, einem PSI-Orden unter Leitung Franklin Smithers, bringt. Hier findet Melissa fortan eine neue Familie und hat sich schon nach kurzer Zeit eingelebt. Bereit, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, blickt sie voller Hoffnung in die Zukunft. Die Arbeit des Geheimbunds ist nicht immer angenehm. Die Suche nach der mystischen Lade von Cairn Dormet an der Küste Schottlands, ein Spukschloss in D´Argent, die Arbeit für Amun-Ra, das Mutterhaus in Kairo - verschiedene Außenmissionen bergen durchaus Risiken und werden zur Gefahr für Leib und Wohl der engagierten Frau. Mit Armand verbindet Melissa im Laufe der Zeit mehr als nur Freundschaft. Sie begleitet ihn auf verschiedene Ausflüge und der Jagd und wird Zeuge von Sinnlichkeit und Erotik. Zu guter letzt erliegt auch sie dem verführenden Rausch des Blutes. Sie folgt ihm in sein Haus, um auch bei Tage bei ihm zu sein. Melissas Vertrauen mag Grenzen haben, ihre Liebe zu ihm jedoch nicht. Nicht nur ihre eigene Herkunft nimmt Gestalt an, Melissa taucht auch tiefer in die Welt der Vampire ein. Sie kommt Geheimnissen ihres Geliebten näher und lernt imposante Vampire seiner jahrhundertelangen Vergangenheit kennen wie Lemain, seinen Vater der Dunkelheit, oder den Lord des Vampirclans, Lucien. Nicht jeder Vampir entpuppt sich als friedliebender Zeitgenosse. Melissas Leben hängt schließlich sogar am seidenen Faden. Nur ein mächtiger Vampir kann sie vor dem Tod bewahren. Doch damit scheint auch ihr Schicksal besiegelt. De facto ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch Melissa eine Tochter der Dunkelheit wird … Tanya Carpenter, die selbst seit ihrem vierzehnten Lebensjahr bekennende Wicca ist, verknüpft die Magie der Hexenkunst mit dem Mythos der Vampire. Die Vampire in RUF DES BLUTES sind kein reiner Abklatsch gängiger Vorstellungen von Furcht einflößenden, hässlichen und blutgierigen Untoten, wenngleich sie tatsächlich Blut benötigen, um zu existieren. Wesen wie Armand, Lemain und Lucien sind äußerst attraktiv, haben kultivierte Umgangsformen und verwickeln ihr Gegenüber mit Charme und Leidenschaft in einen Strudel aus Begierde und Lust. Man darf jedoch nicht außer Acht lassen, dass Vampire nun mal keine Menschen sind. Verwesungsgeruch, Fehlen des Spiegelbildes, Verwandlung in eine Fledermaus, Abscheu vor Knoblauchgeruch, Kruzifixe und Weihwasser sowie den sagenumwobenen Pflock ins Herz kann der Leser getrost vergessen. Lediglich Sonnenlicht und Feuer können den dunklen Gestalten der Nacht etwas anhaben. Die Mitglieder des Vampirclans halten sich wohlweislich untereinander an bestimmte Gesetze. Eine Ausnahme bildet der bösartige Draco. Die Autorin scheut nicht davor zurück, eine Szene zu beschreiben, in der Melissa Opfer seines gewaltbereiten Handelns wird. Situationen purer Leidenschaft und Erotik weiß Tanya Carpenter ebenfalls überzeugend und ästhetisch umzusetzen. So erlebt der Leser insgesamt Lust und Schmerz mit der Hauptfigur des Romans. Aber auch Eifersucht ist ein Thema, mit dem sich auseinandergesetzt wird. Zumal Vampire weder monogam leben, noch einen Unterschied zwischen den Geschlechtern machen. So entstehen hier und da knisternde Dreiecksverhältnisse, die der Geschichte zusätzliche Würze geben. Mit flüssigem Schreibstil, gefälliger Sprache, abwechslungsreichen Charakteren und spannenden Handlungszweigen um allerhand ungeklärte Fragen sowie Melissas langwierige Entscheidungsfindung zwischen Sterblichkeit und Ewigkeit zieht TOCHTER DER DUNKELHEIT den Leser über die gesamte Bandbreite des Buches in seinen Bann. Das Cover der Broschur spiegelt in dunkler Farbgebung hervorragend die mystische Welt des Romans wider. Der obligatorische Blutfleck in roter Farbe darf natürlich nicht fehlen. Nicht zuletzt das größere Format und die sehr gute Papier- und Druckqualität begründen den etwas höheren Preis. Fazit Gelungener Serienauftakt um die Entwicklung der Hauptfigur Melissa Ravenwood von einer sterblichen, unbedarften jungen Frau zu einer TOCHTER DER DUNKELHEIT. Vielfältige Charaktere mit Ecken und Kanten in einer Geschichte voller Rätsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sorgen für unterhaltsamen Lesespaß. Empfehlenswert für alle Freunde von deutscher Vampirliteratur und jene, die es werden wollen.

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  • Rezension zu "Tochter Der Dunkelheit" von Tanya Carpenter

    Ruf des Blutes 1 - Tochter der Dunkelheit
    haTikva

    haTikva

    14. March 2010 um 17:55

    Melissa, unter falschen Bedingungen aufgewachsen und von der Frau hintergangen, die ihre einzige Stütze im Leben war, findet sie Halt in einer neuen gemeinschaft, die bald auch ihr neues zuhause wird. Doch auch dort scheint nicht alles so zu sein, wie es den Anschein hat und schon bald befindet sie sich in Händen mächtiger Wesen, die sie für ihre eigenen Zwecke benutzen wollen. Inmitten ihrer misslichen Lage entflammt eine verbotene Liebe zu einem Geschöpf der Nacht, während Melissa auf geheimnisvolle Spuren ihrer verstorbenen Mutter stösst. Anfangs hatte ich große Probleme in die Handlung zu finden. Das lag zu einem beträchtlichen Teil an dem Vampir Armand und seiner Art, wie er ist und mit seinen Opfern umging. Da ich bis dahin ein anderes Vampirbild vor meinem inneren Auge vor mir hatte, war er mir sehr unsympathisch. Erst nach einer Schlüsselsituation mit einem anderen seiner Art konnte ich mich für ein neues Bild öffnen. So begann ich mit ihm und Seinesgleichen warm zu werden. Zum anderen erschwerte mir auch der Schreibstil mit den sprunghaften Abschnitten den Einstieg. Erst mit der Zeit gewöhnte ich mich an diese Schreibweise und konnte mich dann richtig auf die Geschichte einlassen. Mit der Protagonistin Melissa dagegen wurde ich von Beginn an warm, auch wenn ich nicht alle ihre Reaktionen in heiklen Situationen für gut befand. Sie hatte so eine naive und doch überlebenswichtig-erwachsene Art an sich, die sie so liebenswert machte und zu der ich mich von Anfang an hingezogen fühlte. Dass die Geschichte dazu in der Ichform aus Melissas Sicht erzählt wurde, machte das Gefühl noch intensiver. In diesem Roman erfährt man viel über die Vampire, aber auch über okkulte Praktiken sowie übersinnliche Machteinwirkungen. Alles ist sehr schön in die Handlung eingebettet. Tanya Carpenter beschreibt die Vampirwelt aus einer, für mich, neuen Sicht, die umfassend und authentisch ist. So gelang es ihr, mich im Laufe des Buches immer mehr zu fesseln. Auch die Spannung wuchs zum Ende hin noch und raubte mir fast den Atem. Die Vielzahl an verschiedenen Situationen, die auf Melissa und mich einströmten und auch einwirkten, war unfassbar. Fazit: Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten ein rundum gelungener Einstieg in eine düsterschöne Geschichte um Vampire. Ich vergebe vier Sterne.

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  • Rezension zu "Tochter der Dunkelheit" von Tanya Carpenter

    Ruf des Blutes 1 - Tochter der Dunkelheit
    Bokmask

    Bokmask

    10. March 2010 um 00:51

    Meine Entscheidung diesen Debütroman der Autorin zu lesen fiel dadurch, dass hier eine Hexe mitwirkte, was für mich in Vampirgeschichten etwas Neues war. Melissa, eine junge Hexe, flieht vor ihrer Großmutter, die ihr nach dem Leben trachtet. Sie hatte zuviel über die Vergangenheit des Hexenzirkels erfahren, der ihre Großmutter als Hohepriesterin vorsteht. Bevor Melissa geopfert werden konnte wird sie von dem Vampir Armand gerettet, und in das Mutterhaus der Ashera gebracht. Dort soll sie ihre Ausbildung als Hexe beenden und den Anhängern derer von Ashera helfen in Okkulten Unregelmäßigkeiten zu ermitteln. Doch auch in dem Mutterhaus ist nicht alles Gold was glänzt. Zu Beginn der Geschichte kam Melissa mir etwas zu naiv vor. Da sie schon eine Hexenausbildung genossen hatte, war Melissa mir einfach zu blauäugig. Das Tempo diese Story war mir anfangs zu schnell, aber nach einigen Seiten konnte ich dann doch sehr gut folgen. Melissa entwickelte rasch ein ziemliches Selbstbewusstsein, das dies ihr immer wieder fast zum Verhängnis wurde. Ihre Beziehung zu dem Vampir Armand entwickelte sich recht schnell bis zur Abhängigkeit. Was sich später aber als wirklich wahre Liebe herausstellte. Die Szenen um die Liebesgeschichte sind mit so zarter Feder gezeichnet, dass es mir vorkam als könne ich die Luft knistern hören. Tanya Carpenter hat es sehr gut verstanden die brutalen Begebenheiten nicht zu ausführlich dazustellen, so das auch etwas zartere Gemüter das Buch nicht erst mal aus der Hand legen mussten. Sehr gut gefallen haben mir die „Ruhepausen“ für den Leser nach heftigen Szenen. So wurde der Spannungsbogen kontinuierlich hochgeschraubt, bis es dann zum Showdown ging, in dem sich alles entlud und das unvermeintliche eintraf. Während des Lesens lernte ich die Protagnisten Stück für Stück kennen, und lieben oder zu verabscheuen. Auch die Nebenfiguren wurden soweit vorgestellt wie es für das Verständnis der Geschichte nötig war. Der Rote Faden war trotz der rasanten Fahrt der Geschichte immer gegenwärtig und das Ziel der Geschichte ersichtlich. Ich fühlte mich beim lesen sehr gut unterhalten. So sehr, dass ich zum Schluss das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte bis ich wusste wie es ausgeht. Ich werde mit Sicherheit auch die anderen Teile vom Ruf des Blutes lesen. herausstellte. Die Szenen um die Liebesgeschichte sind mit so zarter Feder gezeichnet, dass es mir vorkam als könne ich die Luft knistern hören. Tanya Carpenter hat es sehr gut verstanden die brutalen Begebenheiten nicht zu ausführlich dazustellen, so das auch etwas zartere Gemüter das Buch nicht erst mal aus der Hand legen mussten. Sehr gut gefallen haben mir die „Ruhepausen“ für den Leser nach heftigen Szenen. So wurde der Spannungsbogen kontinuierlich hochgeschraubt, bis es dann zum Showdown ging, in dem sich alles entlud und das unvermeintliche eintraf. Während des Lesens lernte ich die Protagnisten Stück für Stück kennen, und lieben oder zu verabscheuen. Auch die Nebenfiguren wurden soweit vorgestellt wie es für das Verständnis der Geschichte nötig war. Der Rote Faden war trotz der rasanten Fahrt der Geschichte immer gegenwärtig und das Ziel der Geschichte ersichtlich. Ich fühlte mich beim lesen sehr gut unterhalten. So sehr, dass ich zum Schluss das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte bis ich wusste wie es ausgeht. Ich werde mit Sicherheit auch die anderen Teile vom Ruf des Blutes lesen.

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  • Rezension zu "Tochter der Dunkelheit" von Tanya Carpenter

    Ruf des Blutes 1 - Tochter der Dunkelheit
    Kendra

    Kendra

    26. February 2010 um 19:31

    Das Buch "Tochter der Dunkelheit" von Tany Carpenter ist ein faszinierendes und tempogeladenes Buch, das miich bereits am Anfang in den Bann zog. Schon alleine der Beginn ist wahrlich nicht langatmig oder langweilig aufgezogen, im Gegenteil, im flotten Tempo überschlagen sich berreits die Ereignisse. Da der Roman in mehrere kleinere Kapitel aufgeteilt ist, liest es sich noch angenehmer und flüssifer. Kurzinhalt: Die junge Hexe Melissa wächst bei ihrer Großmutter auf und wird von ihr in die Hexenkunst eingeweiht, doch plötzlich erfährt sie dass ihre Oma böse ist und mit dem Tod ihrer Mutter und Tante zutun hatte. Nach dieser furchtbaren Erkenntnis flüchtet sie aus ihrem Heim, wird aber bald darauf gefangen genommen. Es droht ihr das gleiche Schicksal wie ihrer Mutter: Tod auf dem Scheiterhaufen, Doch dann taucht Armand auf, ein Vampir, und rettet sie aus ihrer misslichen Lage. Er bringt sie schließlich zu einem Geheimbund bei dem sie sicher wäre. Dort angekommen wird sie schon bald Mitglied der Gemeinschaft und wird zu Außeneinsätzen geschickt, beidenen ihr Gefahr droht. Auch ihre Liebe zu Armand macht sie zur Zielscheibe von Angriffen..... Wunderbar präzise und sehr unterschiedlich werden die Charaktere beschrieben und auch die auftauchenden Vampire genießen alle ein individuelles Bild :-) Einziger kleiner Minuspunkt in meinen Augen ist , die vielseitige Leidenschaft von Armand, der seine sexuellen Sehnsüchte vielzugerne bei anderen Personen befriedigt. Da diese Tatsache mein romantisches und zugegebenermaßen etwas verklärtes Bild eines Vampirs zunichte macht, stört mich dieses Verhalten etwas. Doch mit Lucien dem Obervampir schlägt mein Herz gleich wieder schneller, der für mich einer der besten Figuren im Buch ist. Nun bin ich auf den nächsten Teil gespannt :-)

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  • Rezension zu "Tochter der Dunkelheit" von Tanya Carpenter

    Ruf des Blutes 1 - Tochter der Dunkelheit
    Silence24

    Silence24

    31. January 2010 um 20:46

    Dieses Buch ist sehr spannend. Ich war immer wieder überrascht und neugierig wie es wohl weiter geht. Die Leidenschaft kommt auch nicht zu kurz. Ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt. =) Melissa kehrt nach ihrem Studium zurück nach Hause. Ihre Großmutter hatte sie nach dem Tod ihrer Eltern aufgenommen, als sie 2 Jahre alt war. Sie ist eine Hohepriesterin und hofft, dass Melissa ihre Nachfolgerin werden würde. Melissa geht auf Anweisung ihrer Großmutter in die Bibliothek. Sie findet ein Manuskript, das ihre Großmutter selbst geschrieben hat. Und was sie da liest, lässt ihre gesamte Welt zusammen brechen. Ihre Großmutter hatte die Mutter von Melissa verbrannt, samt dem Vampir names Lilly, der Freundin von Melissa`s Mutter. Melissa flieht in den Wald, Margret Crest findet sie und will sie verbrennen. Armand, ihr Freund und Vampir befreit sie und bringt sie zu einem mysteriösen Geheimbund. Aber ist sie da wirklich in Sicherheit ??

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  • Rezension zu "Tochter Der Dunkelheit" von Tanya Carpenter

    Ruf des Blutes 1 - Tochter der Dunkelheit
    Tanja Asmus

    Tanja Asmus

    09. January 2010 um 13:19

    Ein besseres Vampirbuch habe ich bislang nicht gelesen. Ich habe so viele neue Informationen über Vampire bekommen, dass ich Vampire nun nicht mehr nur als bluttrinkende Monster ansehen muss. Vampire mit Gefühlen, die ihre Liebe ausleben, die höflich und galant sind, haben mir ein wirklich tolles Lesevergnügen bereitet. Im Vordergrund steht die Liebe zwischen einer Sterblichen und einem Unsterblichen und es gibt viele romantische Szenen in dem Buch, so dass Frauen einfach beim lesen nur dahinschmelzen mögen. Aber es ist kein Liebesroman, denn auch Fantasy, Action und Mystic hat die Autorin hier in großen Teilen einfließen lassen. Besonders schön fand ich Armands Aussprache, die sehr französisch angehaucht ist. Auch einfache Sätze auf Französisch, die der Leser aber sofort versteht, lassen den Vampir sehr edel erscheinen. Die Autorin hat auch ein Tabuthema sehr schön eingeflochten in der Geschichte, nämlich die Homosexualität. Ihre Vampire sind nicht geschlechtsbezogen sondern leben ihren Trieb mit Frauen und Männern aus. Auch unterteilte die Autorin zwischen bösen und guten Vampiren sowie unterschiedlichen Arten. Somit hat man nicht das Gefühl, dass man die Vampirgeschichte irgendwo schon mal in der Art gelesen hat, sondern es sich wirklich um einen völlig neuen Stil in diesem Genre handelt. Die letzten Seiten sind so spannend, dass ich mich dabei ertappte schneller voller Ungeduld lesen zu wollen. Aber die Geschichte geht Gott sei Dank weiter! Tanya Carpenter fesselt den Leser auf 356 Seiten und nimmt den Leser mit auf eine Reise ins Unbekannte. Tochter der Dunkelheit, erschienen im Sieben Verlag, ist Carpenters erster Roman, Teil 1 der neuen Serie: Ruf des Blutes. Mit Gedichtesammlungen und Kurzgeschichten zeigt sie dem Leser ihr Können auf der eigenen Webpräsenz. http://www.tanyacarpenter.de/ index.html Fazit: Ein Muss für alle Liebhaber von Vampirliteratur. Und ein toller Einstieg für Leser, die zum ersten mal einen Vampirroman in den Händen halten. Aber ACHTUNG !!!!!!!!! Hohes Suchtpotenzial !!!!!

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  • Rezension zu "Tochter der Dunkelheit" von Tanya Carpenter

    Ruf des Blutes 1 - Tochter der Dunkelheit
    Ani

    Ani

    21. December 2009 um 10:56

    Die junge Hexe Melissa Ravenwood wächst bei ihrer Großmutter Margret Crest auf. Margret ist eine Hohepriesterin. Sie gibt ihr Wissen an Melissa weiter und hofft, dass diese einst ihre Nachfolge im Coven antreten wird. Eines Tages stößt Melissa in der Bibliothek ihrer Großmutter auf ein altes Schriftstück. Neugierig liest sie die Aufzeichnungen und stellt mit Erschrecken fest, dass ihr ganzes Leben auf einer furchtbaren Lüge aufgebaut wurde. Denn Margret ist gar nicht Melissas Großmutter, sondern die Mörderin ihrer Mutter. Lang verschüttete Kindheitserinnerungen erwachen in Melissa und sie durchlebt erneut deren grausame Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen. Panisch ergreift Melissa die Flucht, doch sie kommt nicht weit. Denn schon bald greifen sie die Mitglieder des Covens auf und bringen sie zurück. Margret ist außer sich vor Wut und ordnet an, dass Melissa beim nächsten Neumond ebenfalls auf dem Scheiterhaufen brennen wird. In der Nacht vor der geplanten Verbrennung dringt der Vampir Armand in ihr Gefängnis ein. Er ist kein Unbekannter für Melissa und deshalb geht sie auf sein Fluchtangebot ein. Armand bringt sie zu Franklin Smithers, dem Leiter eines Mutterhauses des Geheimbunds der Ashera. Da Melissas Mutter diesem Geheimbund bis zu ihrem Tod angehörte, findet Melissa dort Unterschlupf und schließt sich den Ashera ebenfalls an, denn dort wähnt sie sich in Sicherheit vor der Rache Margrets. Armand umwirbt Melissa und schließlich erliegt sie seinem verführerischen Charme. Obwohl ihr der Vampir seine Liebe beteuert, wird Melissa von ihrer Eifersucht zerfressen. Denn Armand ist keinesfalls monogam und ausserdem beiden Geschlechtern zugetan. Der engen Beziehung zwischen Armand und Franklin steht Melissa misstrauisch gegenüber, da der Leiter des Mutterhauses alles in Bewegung setzt, um Melissa von dem verführerischen Vampir fernzuhalten. Doch das sind leider nicht die einzigen Probleme mit denen Melissa sich auseinandersetzen muss. Denn durch ihre Beziehung zu Armand zieht sie die Aufmerksamkeit anderer Vampire auf sich, wird zum Spielball im Machtgefüge und gerät dadurch in Lebensgefahr. Wie lange sie dem verlockenden Angebot Armands, sie zu seiner unsterblichen Gefährtin für die Ewigkeit zu machen, noch widerstehen kann scheint ungewiss... || Meine Meinung || Die Handlung ist in der Ich-Form aus der Sicht der jungen Hexe Melissa geschrieben. Man kann so in ihre Gedanken und Gefühle eintauchen und damit auch ihr Entsetzen bei der Entdeckung des geheimen Schriftstücks nachempfinden. Der Leser ist hautnah dabei wenn Melissa klar wird, dass ihr ganzen bisheriges Leben auf einer Lüge basiert und somit innerhalb eines Augenblicks zusammenstürzt. Durch die Ich-Form ist die Sicht auf die Nebenhandlungen und die Motive der unterschiedlichen Charaktere etwas eingeschränkt, doch so bleibt die Handlung spannend, da man sich nicht ganz sicher sein kann, wer es gut oder böse mit der Hautprotagonistin meint. In einigen Passagen wechselt allerdings die Erzählperspektive in die dritte Person. Dort beobachtet der Leser den Vampir Armand oder Franklin, den Leiter des Mutterhauses. Ihre Handlungen, Gespräche und auch ihr Umgang miteinander runden die Handlung ab und liefern dem Leser nähere Hintergrundinformationen. Der Schreibstil ist sehr detailliert und flüssig lesbar. Dadurch gerät man in den Bann der Handlung und kann sich der aufkommenden Spannung nur schwer entziehen. Die in der Handlung häufig vorkommenden Liebesszenen wirken nicht zu hochromantisch und überladen. Sie vermitteln dem Leser die knisternde Spannung zwischen den Hauptprotagonisten und deren unterschiedliche Empfindungen. Melissa gerät als Spielball der Vampire in gefährliche Situationen und muss deshalb einiges erdulden. Auch diese Szenen sind ausführlich und genau beschrieben, sodass man beim Lesen Melissas Wahrnehmungen und Gefühle allzu deutlich nachempfinden kann. Die Figur des Vampirs Armand überzeugt durch ihre dunkle und geheimnisvolle Aura. Obwohl er die Rolle des gutaussehenden und formvollendeten Ehrenmannes mit französischem Akzent perfekt spielt, hat er doch eine gefährliche und dunkle Seite, die an ein Raubtier erinnert. Er liebt die junge Hexe Melissa, doch er hat entscheidende Geheimnisse vor ihr und versucht sie, als seine Gefährtin für die Ewigkeit, an sich zu binden. Trotz der verwendeten Ich-Form, fällt es nicht immer leicht, sich mit der Hauptprotagonistin Melissa zu identifizieren. Da ihr Verhalten oft unreif wirkt und nur schwer nachvollziehbar ist. Dadurch stolpert sie unüberlegt von einer Gefahrensituation zur nächsten und überschätzt dabei ihre Kräfte. || Mein Fazit || Für mich ist "Tochter der Dunkelheit" ein gelungener Debütroman und damit der Auftakt zu einer spannenden Fantasy-Serie um die Hexe Melissa und den dunklen Vampir Armand. Langsam werden Geheimnisse, die sich scheinbar hinter jeder agierenden Figur verbergen, aufgedeckt und ziehen den Leser in den Bann der Handlung, sodass es kaum möglich ist das Buch aus der Hand zu legen. Das Ende dieses ersten Bandes weckt die Lust auf mehr und deshalb werde ich auch zu den Nachfolgebänden greifen.

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  • Rezension zu "Tochter der Dunkelheit" von Tanya Carpenter

    Ruf des Blutes 1 - Tochter der Dunkelheit
    Claire Cullen

    Claire Cullen

    13. December 2009 um 12:28

    Inhalt: Die junge Hexe Melissa lebt nach ihrem Studium bei ihrer Grandma Margret Chest, die ebenfalls eine Hexe ist, aber eine sehr mächtige. Diese hat Melissas Mutter getötet, als Mel noch ganz jung war, und es aus Mels Erinnerung verbannt. Jetzt jedoch hat sich Mel zurückerinnert und versucht zu fliehen. Sie wird jedoch von Margret Chest gefasst und soll ebenfalls hingerichtet werden. Kurz bevor es zu spät ist, wird Mel von Armand, einem Vampir, dessen Bekanntschaft sie vorher schon gemacht hat gerettet. Er bringt sie zu Franklin Smithers, dem Vorsteher des Ashera-Ordens in London. Sie wird Mitglied, und steht zudem noch unter Armands Schutz, der sie liebt, und dessen Gefühle sie erwidert. Nach und nach werden Melissas und Armands Geschihten aufgedeckt und ihr Zusammenhang. Dabei spielen verschiedene andere Vampire auch eine nicht zu kleine Rolle. Meine Meiung: Am Anfang ging mir alles etwas zu schnell. Gerade wurde sie noch von ihm gerettet, und dann redet er schon davon sie zu verwandeln, und ich habe auch immer noch nicht so ganz verstanden was überhaupt der Ashera-Orden ist. Aber nach etwa 150 Seiten war ich dann drin und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Zwischendurch gab es immer wieder Enthüllungen die mich überraschten, und natürlich mangelt es auch nicht an knisternden Momenten im Bett … Ich bin schon auf die nächsten Bände gespannt, denn wenn es so weitergeht, dann erwarten uns noch einige neue und spannende Geschichten. Ich würde dem Buch 4,5 Sterne geben.

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