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wiccaqueen

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

„Ich habe die Hölle gesehen.“ Das gesteht Kate Rosewood, die im Jahre 1888 grauenhafte Morde im Londoner East End miterlebt. Sie muss sich ihrer größten Angst stellen, um den wohl bekanntesten Serienmörder aller Zeiten zu entlarven: Jack the Ripper.

„Ich kenne die wahre Identität von Jack the Ripper." Das gesteht Kate Rosewood am Ende ihres Lebens. Nach Jahren des Schweigens schildert sie in ihrem Tagebuch, was ihr in jenem schicksalhaften Herbst des Jahres 1888 in Londoner East End widerfahren ist. Hautnah erlebt sie das Grauen mit, das der Serienmörder Jack the Ripper auslöst. Was mit einer seltsamen Faszination beginnt, wird bald zu einem Albtraum. Ihr kommt der schreckliche Verdacht, dass eine ihr nahestehende Person der Täter sein könnte. Von Angst und Zweifeln geplagt, beschließt sie selbst dem Täter auf die Schliche zu kommen. Aber gelingt es ihr, diese Bestie aufhalten?

Autor: Tanya Herig
Buch: Ihr ergebener Jack the Ripper
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Insomnia1106

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Jack the Ripper ist ein unglaubliches Phänomen der Vergangenheit. Viele Berichte, Reportagen und Sendungen hab ich angesehen, aber ein Buch zählte noch nicht dazu. Ich möchte lesen, wie diese Hölle für Kate Rosewood aussah. Ich möchte erfahren, wie sie sich fühlte, wie sie damit umging, und vorallem, wieso sie sich, nun am Ende ihres Lebens doch noch den Schritt wagte, der Öffentlichkeit dieses schwere Schicksal, das vielleicht eine nahestende Person, Jack the Ripper ist, mitzuteilen.

tigerbea

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Jack the Ripper - das ist ja ein Muß für jeden Krimifan! Das Buch hört sich ganz toll an, da möchte ich mich sehr gerne bewerben!

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Marjuvin

vor 3 Jahren

Kapitel 1 - 6
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mit etwas Verzögerung steige ich hier auch ein...

Im ersten kapitel tu ich mir auch schwer mich einzufinden. Ich denke nicht, dass derjenige, der so "sensationsgeil" ist, tatsächlich was mit der Tat zu tun hat, sonst wär er ja nicht so neugierig, oder? Ich bin gespannt, ob wir ihn in der Erzählung nochmal wieder sehen?

Kate scheint sehr leichtsinnig zu sein und erzählt tatsächlich ein wenig hochnäsig, wobei ihre Cousine ja bereit ist ihr einziges Zimmer mit ihr zu teilen, was ja auch das Ende ihrer Privatsphäre bedeutet. Diese morbide Faszination für die Morde wirkt etwas herbeigezerrt, aber insgesamt gefällt mir der Schreibstil bisher schon.

Ich bin bisher angetan von der Geschichte, ich habe wie Legeia die andere Leserunde über die andere Seite der Realität und die Ripper Morde mitgelesen, bin also schon ein bisschen in der Thematik. Die Vision... naja, sowas ist nicht meins, aber ich hoffe, es ergibt sich eine nicht allzu an den Haaren herbeigezogene Mystik.

Was Kates schwierigen Charakter angeht - ich kann sehr gut auch mit inperfekten Protagonistinnen und auch Antiromanhelden. Ich bin also gespannt wie es weiter geht...

Marjuvin

vor 3 Jahren

Kapitel 7 - 10
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Nun, Kate fühlt sich offensichtlich in irgendeiner Form berufen, die Morde aufzuklären oder zumindest ihre Neugier zu stillen. Für mich ist ihr Verhalten nicht nachzuvollziehen, ausser dass es die Sensationsgier ist. Sie schreibt zwar selbst, dass sie nicht besser ist als andere Gaffer, aber diese Obsession ist doch etwas verstörend.

Die Ausdrucksweise ist zum Teil auch seltsam dafür, dass es um Mordfälle geht. Einmal ist der Wortlaut "sie war die erste, dessen Leichnam ich sehen hatte DÜRFEN" und ein weiteres mal "die erste Anhörung, bei der ich dabei sein DURFTE" - als wäre es ein besonderes Privileg.

Für mich bleibt nach den Anhörungen auch offen, wer denn eigentlich die Frau war, die an Kates Tür getrommelt hat in der Nacht und ihr erst vom Mord berichtet hatte. Warum war diese so gehetzt und hat sich vor die Tür geworfen? Was hatte sie am Tatort zu schaffen und warum wurde sie nicht verhört?

Marjuvin

vor 3 Jahren

Kapitel 11 - 14
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wiccaqueen schreibt:
Das Geld nimmt Kate um etwas zum Haushalt und zur Miete beizusteuern.

Das war für mich auch nicht deutlich. Sie sagt zwar, dass sie etwas beisteuern möchte, aber das geschenkte Geld kommt eigentlich in dem Sinne nicht mehr vor. Hätte Kent nicht sonst auch wissen wollen, wie sie an so viel Geld kommt?

Für mich bleibt die Geschichte auch immer noch ein wenig undurchsichtig. kate wird immer durch Zufälle weiter vorangetrieben und handelt impulsiv seltsam in meinen Augen. Sie nimmt sich vor, nicht vorschnell zu urteilen um es im gleichen Augenblick zu tun, sie sagt, dass sie kein Geld mehr für Zeitungen ausgeben möchte, um sich gleich drauf die teuerste von allen zu kaufen.

Als sie überstürzt bei Eleanor auszieht fällt mir sofort auf, dass sie ihr Notizbuch und die teuer erstandenen Zeitungen zurückgelassen hat. Ich dachte schon, dass das gar keine Erwähnung mehr finden würde, aber es taucht dann als ganz schwache Emotion doch 3 Kapitel später auf. Dafür, dass ihr das so wichtig war, fand ich die Reaktion nicht entsprechend.

Ich habe nicht ganz verstanden - denkt Kate, dass der Mann in der Kutsche, der ihr die Münze gegeben hat Jack the Ripper ist? Wieso erwähnt sie den Mann und den Vorfall nicht Kent gegenüber? Auch Eleanor und Charles werden nicht mehr erwähnt - suchen sie denn gar nicht nach Kate? Macht Kate sich denn gar keine Gedanken, wie es ihrer Cousine nach Charles Gewaltausbruch ergangen ist, nach dem sie geflüchtet war?

ich weiss nicht, ich weiss nicht...

Marjuvin

vor 3 Jahren

Kapitel 15 - 18
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Dass es Mary Jane treffen würde, war aufgrund der Erzählweise zu beginn schon klar. Wusste Kent schon, dass sie nicht mehr am Leben war, als er getürmt ist?

Kent ist mir insgesamt ein wenig zu glatt, da steckt sich er mehr dahinter. Ich denke nicht, dass er der Ripper ist, aber so rein kann kein Charakter sein, meine ich.

Den Abgang der Cousine, falls sie nun nicht mehr vorkommen sollte, fand ich ein wenig flach. Sollte das wirklich das Ende sein, sie sehen sich nie wieder und basta?

Marjuvin

vor 3 Jahren

Gesamteindruck

Ich bedanke mich, dass ich hier mitlesen durfte und auch danke an die Autorin für das Buch.

Hier ist der Link zu meiner Rezension:
http://www.lovelybooks.de/autor/Tanya-Herig/Ihr-ergebener-Jack-the-Ripper-1108933081-w/rezension/1114400836/

Bitte meine Rezension nicht als persönliche Kritik aufzufassen, aber es ist wohl schwer sich an einer solchen Legende zu messen und dabei alle Erwartungen zu erfüllen.

Alles Liebe
Marjuvin

samea

vor 3 Jahren

Kapitel 1 - 6
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... und noch ein Nachzügler ist unterwegs. Mir gefällt die Geschichte sehr gut. Besonders gelungen finde ich die Darstellung des Lebens in London. Landei Kate gefällt mir als Charakter sehr. Auch bin ich gut in die Geschichte hineingekommen, ich finde sie sehr interessant und bin gespannt, wie es weiter geht.

samea

vor 3 Jahren

Kapitel 7 - 10
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Ich finde Kate als Charakter interessant. Sie wirkt auf mich naiv und blasiert zugleich. Das macht sie mir zwar nicht sympathisch, aber das ist für mich OK. Problematischer finde ich Eleanor. Auf der einen Seite halte ich sie für abgebrüht, auf der Anderen habe ich den Eindruck, dass Kate ihr auf der Nase herumtanzt. Was ist ihre Motivation. Sieht sie in Kates Schönheit eine zukünftige Einnahmequelle und will sie in aller Ruhe an die Prostitution heranführen?
Sehr gut gefällt mir die Darstellung der geschichtlichen Fakten. Es macht mir Spaß diese zu lesen. Doch könnte der Roman nun langsam etwas lebhafter und spannender werden.

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