Tanya Huff Blood Price

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Inhaltsangabe zu „Blood Price“ von Tanya Huff

This is the first book in a series of supernatural thrillers.
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  • Rezension zu "Blood Price" von Tanya Huff

    Blood Price

    sabisteb

    09. June 2011 um 09:33

    Toronto, März 1991. Acht Monate ist es nun her, dass Vicky "Vicktory" Nelson wegen einer Augenkrankheit, die ihr langsam die Sehfähigkeit raubt, ihren heißgeliebten Job als Polizistin aufgegeben hat. Nun ist sie Privatdetektiv und es läuft nicht besonders gut. Als Vicky spät nachts Zeugin eines Mordes in einer U-Bahn Station wird ahnt sie noch nicht, dass dieser Mord nur der Anfang einer sehr blutigen Mordserie ist. Kurz darauf taucht die Freundin des Mordopfers in ihrer Detektei auf und engagiert Vicky den Mörder zu suchen und zu finden, von dem sie überzeugt ist, dass es sich um einen Vampir handelt. Zusammen mit ihrem Ex-Partner (in mehr als einer Hinsicht) Michael Celluci versucht Vicky den Fall zu knacken, der sich bald als eher ungewöhnlich entpuppt, vor allem, weil noch ein anderer Mann sich mit ihr bei der Lösung des Falles zusammentun will: Henry Fitzroy. Henry hat seine eigenen Gründe, warum der den Täter sucht, denn er ist ein Vampir und er hat so gar keine Lust, dass die Inquisition wieder erwacht und er eines Tages erneut mit angespitzten Pfählen konfrontiert ist. Henry liebt sein derzeitiges, ruhiges Leben in seiner Luxuswohnung und möchte nur in Ruhe weiterhin seine kitschigen Liebesromane um 1800 (Nackenbeißer) schreiben, da stören diese Morde ungemein. Dieses Buch dürfte wohl der Vorläufer aller heutiger Urban Fantasy Bücher mit Detektivin sein. Obwohl das Buch bereits 1991 erschien, wirkt es immer noch frisch und zeitgemäß, mit einigen kleinen Ausnahmen. 1991 gab es noch keine Handys, sondern nur Münztelefone und Anrufbeantworter. Internet gab es an den Universitäten und auch erste PC hatten bereits die Büros erobert, waren aber noch nicht so verbreitet wie heute, daher wurde noch in Lexikas recherchiert. Der Grund warum Tanya Huff diesen Vampirroman bzw. die Blut Reihe schrieb ist eher profan. Ende der 80er Jahre arbeitete sie in einem Science Fiction Buchladen in Toronto und erkannte, dass Vampirfans sehr loyal sind. Sie kaufen alles, soweit ein Blutsauger auf dem Titelbild ist, in der Hoffnung, dass es gute Unterhaltung verspricht. Da sie gerade mit ihrem Mann ein Haus erworben hatte und darauf eine große Hypothek lastete, schienen Vampire eine sichere Einnahmequelle. Daran hat sich auch heute nichts geändert. Henry Fitzroy ist anders als die Vampire, der Bis(s) Ära. Er ist zwar ebenso kultiviert und stärker als ein normaler Mensch, aber er hat auch seine Schwächen, die das wieder ausgleichen. Er ist nicht der Übermensch wie die heutigen Vampire, die eher an vampirische Supermann Verschnitte erinnern. Henry schläft tagsüber, verträgt keine Sonne und kann durchaus verletzt werden und sterben. Er trinkt Menschenblut und zwar nur von lebenden Menschen, keine Konserven, er ist also noch ein richtiger Vampir, auch wenn er katholisch ist, zur Kirche geht und vor Kreuzen keine Angst hat. Er ist nicht übernatürlich schön, sondern einfach nur sehr attraktiv (wenn man auf rothaarige Männer steht, die ein wenig kleiner sind als man selber). Vicky und er ergänzen sich wunderbar. Sie ist nachtblind, er kann tagsüber nicht aus dem Haus. Zusammen decken sie in ihrem Ermittlungen die kompletten 24 Stunden des Tages ab. Dann ist da noch der Polizist Michael Celluci, Vickys Ex-Partner, mit dem sie mehr verbindet als nur eine berufliche Partnerschaft und Vicky ist hin und her gerissen zwischen diesen beiden Männern. Dieser erste Fall der Blut-Reihe ist fast noch ein ganz normaler Krimi. Eine Mordserie erschüttert Toronto. Die Morde zeigen ein Muster und die Ermittler folgen diesem. Das Motiv ist irdisch und der Täter, ja dieser ist zumindest zum Teil durchaus menschlich. Hier wird noch ganz normale, klassische Polizeiarbeit geleistet und die Personen der Reihe werden eingeführt. Blood Price / Blutzoll war auch der Pilotfilm der Blood-Ties Fernsehserie, welche auf dieser Buchreihe basiert. Das Buch wurde dabei recht genau übernommen, nur bei den verschiedenen Morden und einigen Ermittlungsschritten wurde ein wenig gekürzt, wer also die Fernsehserie kennt, der kennt auch diesen ersten Band der Reihe. Blutzoll Blutspur Blutlinien Blutpakt Blutschuld Blutbank

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