Tanya Huff Blood Trail

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Inhaltsangabe zu „Blood Trail“ von Tanya Huff

It began with two bodies. Different locations, same cause of death. Vicki Nelson, P.I., knew right off that it wouldn't be a straightforward case. The silver bullets found at the scene were a pretty big clue. Vicki is on the trail of an assassin hell-bent on wiping out Canada's last remaining werewolf clan.
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  • Rezension zu "Blood Trail" von Tanya Huff

    Blood Trail
    sabisteb

    sabisteb

    28. June 2011 um 14:59

    Toronto, August 1991. Es ist heiß und schwül als Henry, der uneheliche Sohn Heinrich VIII, und seines Zeichens Vampir, einen neuen Auftrag für Vicky hat: Zwei Freunde von ihm wurden erschossen. Dass es sich bei Henrys Freunden nicht um normale Menschen handeln kann ist Vicky schon klar, aber es erstaunt sie doch, als der niedliche kuschlige Hund sich plötzlich in einen jungen Mann verwandelt. Henrys Freunde sind Werwölfe! Irgendjemand ist jedoch nicht damit einverstanden, dass Werwölfe mit ihm dieselbe Luft atmen und erschießt sie des Nachts in ihrer Wolfform mit einem Kopfschuss. Eine Klage ist unmöglich, denn wer wird schon eine Untersuchung wegen zwei erschossener Wolfshunde auf dem platten Land initiieren. Die Einzige Möglichkeit für die Werwölfe Gerechtigkeit zu bekommen ist, den Täter selber ausfindig zu machen. Dieser Roman ist ein normaler Krimi, mit ein wenig Werwolf. Eigentlich handelt es sich um eine normale, leicht erschwerte Mordermittlung. Erschwert in dem Sinne, als dass man nicht herumgehen kann und fragen kann, wer auf Wölfe mit Silberkugeln schießt. So ermittelt Vicky offiziell im Falle einer Erschießung von Hofhunden und stapft durch die Wälder, sichert Spuren und redet mit den Nachbarn, also normale, solide Polizeiarbeit. Erschwert wir das Ganze durch ihren Ex-Partner, den Polizisten Celucci, mit dem Vicky mehr als Freundschaft verbindet, so wie mit Henry. Celucci ist eifersüchtig und beginnt zu ermitteln, wer dieser Henry Fitzroy ist und entdeckt einige auffällige Lücken in dessen Lebenslauf, die ihn zu einem klaren Schluss kommen lassen. Besonders wird dieser Urban Fantasy Krimi letztendlich durch die Darstellung der Werwölfe. Tanya Huffs Werwölfe können sich immer verwandeln, wann sie wollen, solange sie keine Kleidung tragen. Daher laufen die Werwölfe auch in ihrer menschlichen Form meist nackt herum und haben für den Notfall überall Kleidung herumliegen. Sie essen sowohl wie Menschen, gehen aber auch gerne mal auf Frosch oder Rattenjagt in Wolfform und so ermahnt die Mutter den kleinen Werwolf schon mal nicht zu viele Frösche zu essen, es gäbe noch Abendessen. Die Familie ist aufgebaut wie ein Rudel und hat doch auch teils normale menschliche Familienstruktur. Der Vater ist der Alpha Wolf, er verteidigt seine Familie, und Henry muss sehr aufpassen, dass er nicht zu dominant wird, weil er so gar keine Lust hat, das Rudel zu führen. Celucci weiß jedoch nicht, dass es sich bei Vickys Auftraggebern nicht um normale Menschen handelt und verhält sich daher wie ein normaler Cop, und fordert damit nicht nur Henry heraus. Eine wirklich gelungene Mischung aus sympathischen, fast normalen Werwölfen mit einem ganz normalen Kriminalfall, der sauber ermittelt wird. Die Ermittlungen jedoch haben zwischendurch durchaus ihre Längen, vor allem 1991 als es weder Handys noch Internet gab und man sehr, sehr lange Enzyklopädien wälzte.

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