Tanya Huff Der Hexenladen

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Inhaltsangabe zu „Der Hexenladen“ von Tanya Huff

Die Gales aus Süd-Ontario verändern die Welt mit der Macht ihrer Zaubersprüche und bevorzugen es, wenn ihre Fähigkeiten in der Familie bleiben. Die Gale-Tanten haben den Clan fest im Griff oder glauben es zumindest. Alysha fühlt sich, ähnlich wie der Großteil ihrer Vettern und Basen, von ihren Tantchen gegängelt. Also ergreift sie, als ein Brief mit dem letzten Willen ihrer vermissten Großmutter eintrifft, die Gelegenheit, deren Trödelladen in Calgary weiterzuführen, um „der Gemeinschaft“ zu dienen. Ihre Tanten jedoch haben andere Pläne und verlangen von Alysha, den tatsächlichen Verbleib ihrer Großmutter aufzuklären und nach getaner Arbeit wieder zurückzukehren, wo man bereits Pläne für ihre Zukunft hat.
Doch als Alysha in Calgary eintrifft, stellt sie fest, dass sie im „Hexenladen“ ihrer Oma der Feengesellschaft dienen soll – und dass oftmals des einen Trödel, des anderen magischer Schatz ist. Herauszufinden, was mit ihrer Großmutter geschehen ist, dürfte also keine leichte Aufgabe sein, insbesondere nicht, da Alysha erfährt, wie viel außerweltlicher Ärger ihrer in Calgary harrt und sogar familiärer Beistand oft nicht ausreicht, um den Tag zu retten …

Nicht immer leicht zu lesen, aber durchaus mit Unterhaltungswert.

— kaboe

leider kommt die magie und auch die handlung hier zu kurz. zu viele fragen bleiben offen. der humor ist jedoch überzeugend!

— Abraxandria

War leider nicht mein Fall, es fehlen sehr viele Hintergrundinformationen und dadurch ist es oft sehr verwirrend

— Blackfairy71

Die Grundgeschichte ist spannend, aber wirklich genießen kann das Buch wohl nur der, der nicht alles verstehen muss.

— Jeanette_Peters

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  • Das seltsame Leben eines Gale-Mädchens

    Der Hexenladen

    kaboe

    03. July 2015 um 19:25

    Allie hat gerade ihren Job verloren und ist wieder bei ihren Eltern eingezogen. Doch anstatt sich eine Auszeit gönnen zu können wird sie von einem unerwarteten Erbe überrascht: Ihre umtriebige Oma hat ihr einen Laden überlassen, der sie aus dem Schoß der Familie reißt. Auf sich allein gestellt übernimmt sie das Geschäft, adoptiert einen Leprechaun, verliebt sich und schwingt sich zur Beschützerin des Örtchens auf. Aber so ist das eben bei Gale-Mädchen.   Tanya Huff schickt ihre Protagonistin in ein neues Leben, in dem sie all ihre Hexenkräfte braucht. Rund um den Hexenladen tummeln sich allerhand Wesen aus Sagen und Märchen, nicht alle sind freundlich, einige sind sogar mehr als nur gefährlich. Zu Letzteren zählen auch Allies Tantchen, bei denen es schon nicht ungefährlich ist Teil der Familie zu sein. Obwohl der Plot recht einfach gestrickt ist, gibt es sehr undurchsichtige Stellen im Text. Gleich in Kapitel 1 wird der Leser in das undurchsichtige Dickicht der Familie Gale gestoßen, die sich auf ein magisches Ritual vorbereitet. Viele Personen und noch mehr Andeutungen darüber was bei dem Ritual geschieht. Auch vorher geht es schon heftig zur Sache, ohne dass die Autorin auf pikante Details eingeht. Immer wieder kommen Rückblenden, die nicht gleich als solche zu erkennen sind. Nach ein bis zwei Sätzen ist die Orientierung wieder gefunden, dennoch ist es eine Unterbrechung im Lesefluss. Was genau es bedeutet eine Hexe, oder im Speziellen eine Gale zu sein, wird nicht richtig erklärt. Im laufe der Handlung gibt es immer wieder Einblicke, die ein oder andere Frage ist zum Schluss dann aber doch noch offen. Grundsätzlich hat mir das Buch ganz gut gefallen, denn die Protagonisten sind, mit all ihren Ecken und Kanten, einfach liebenswert und die fantastischen Elemente sind gut in den Plot verstrickt. Es gibt immer mal wieder kleine Überraschungen (mal mehr, mal weniger durchschaubar) und bisweilen abgedrehte Wendungen.

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  • Leserunde zu "Der Hexenladen" von Tanya Huff

    Der Hexenladen

    Hikari

    Hallo liebe Lovelybooker! Lilka und ich aus der Gruppe Serien-Leserunden haben uns zu einer spontanen Leserunde zu "Der Hexenladen" entschlossen. Startdatum: Montag, 18.05.2015. Ein späterer Einstieg ist auch kein Problem :) Da wir alle privat lesen, gibt es hier keine Bücher zu gewinnen. Aber jeder ist herzlich dazu eingeladen sich unserer Leserunde anzuschließen! Ob das mit eBook, Taschenbuch oder Hardcover geschieht, ist dabei unerheblich. Englisch, deutsch, welche Sprache ihr auch wollt - auch das ist alles möglich ;) Bitte beachtet: In dieser Leserunde werden alle inhaltliche Sachen  in den korrekten Leseabschnitten gepostet und gespoilert - immer! Wie ihr spoilern könnt? Ganz einfach: Unter eurem Beitragsfeld gibt es ein kleines Kästchen und daneben steht "Beitrag eingeklappt darstellen / Spoiler". Einfach auf das Kästchen klicken und schon ist das erledigt - und niemandem wird ein Abschnitt verborden :) Wir freuen uns auf jeden Mitleser!

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    • 17

    Hikari

    24. May 2015 um 10:09
  • Leserunde zu "Der Hexenladen" von Tanya Huff

    Der Hexenladen

    Abraxandria

    Liebe Hexen und Hexenfreunde! :-) Im September eröffnet die Hexengeschichtengruppe ihre zweite Leserunde. Diesmal geht es um das Buch "Der Hexenladen", ein Buch der kanadischen Fantasy-Autorin Tanya Huff. Die Autorin ist besonders bekannt durch die Victoria Nelson - Blutserie, eine Vampirserie, die auch unter dem Titel "Blood Ties" verfilmt wurde. Da "Der Hexenladen" gerade neu verlegt wurde, bietet es sich an, es nun gemeinsam zu lesen. Zu dieser Leserunde findet KEINE VERLOSUNG statt! Ihr müsst euch das Buch leider selber kaufen. Ich freue mich über viele neugierige Mitleser! :) Ihr müsst kein Mitglied der Hexengeschichtengruppe sein. Wer aber nun neugierig geworden ist, darf ihr gerne beitreten. Wir freuen uns immer sehr über neue kleine Hexen. :) Hier geht es zur Hexengeschichtengruppe: http://www.lovelybooks.de/gruppe/950371000/hexengeschichten/ Zum Buch: "Die Gales aus Süd-Ontario verändern die Welt mit der Macht ihrer Zaubersprüche und bevorzugen es, wenn ihre Fähigkeiten in der Familie bleiben. Die Gale-Tanten haben den Clan fest im Griff oder glauben es zumindest. Alysha fühlt sich, ähnlich wie der Großteil ihrer Vettern und Basen, von ihren Tantchen gegängelt. Also ergreift sie, als ein Brief mit dem letzten Willen ihrer vermissten Großmutter eintrifft, die Gelegenheit, deren Trödelladen in Calgary weiterzuführen, um „der Gemeinschaft“ zu dienen. Ihre Tanten jedoch haben andere Pläne und verlangen von Alysha, den tatsächlichen Verbleib ihrer Großmutter aufzuklären und nach getaner Arbeit wieder zurückzukehren, wo man bereits Pläne für ihre Zukunft hat. Doch als Alysha in Calgary eintrifft, stellt sie fest, dass sie im „Hexenladen“ ihrer Oma der Feengesellschaft dienen soll – und dass oftmals des einen Trödel, des anderen magischer Schatz ist. Herauszufinden, was mit ihrer Großmutter geschehen ist, dürfte also keine leichte Aufgabe sein, insbesondere nicht, da Alysha erfährt, wie viel außerweltlicher Ärger ihrer in Calgary harrt und sogar familiärer Beistand oft nicht ausreicht, um den Tag zu retten …" (Klappentext) Ich wünsche euch schon einmal ganz viel Spaß beim Lesen! Abraxandria

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  • Urban Fantasy mit viel Humor, weniger Action

    Der Hexenladen

    Abraxandria

    05. November 2013 um 16:58

    Unter mysteriösen Umständen erbt Allie den Hexenladen ihrer Oma in Calgary. Es ist ungeklärt ob die alte Dame wirklich verstorben ist oder nur untertaucht. Mit Unterstützung ihrer Hexenfamilie stellt sich Allie dem Kampf gegen einen Hexer und einigen Drachen und verwickelt sich in eine recht umständliche Liebesaffaire mit einem Auftragskiller… Meine Meinung: Das Buch war spannend und vor allem sehr unterhaltsam zu lesen. Der Schreibstil ist sehr gelungen und reißt den Leser einfach mit. Man merkt sofort, dass man es hier mit einer erfahrenen Autorin zu tun hat. Doch leider wurde ich dennoch hin und wieder enttäuscht. Denn obwohl ich auf einen urbanen Fantasieroman eingestellt war, entpuppte sich die Geschichte doch eher als ein Familienroman, an dem die Magie etwas vorbeigeschlittert war. Viel Magie gibt es in dem Buch nicht zu finden. Gezaubert wird ohne großen Aufwand, ein einfaches Aufmalen genügt. Wer viel Atmosphäre erwartet, wird enttäuscht werden. Die Figuren wirken eher normal, wenn auch charmant chaotisch. Von Hexen, wie man sie sonst so kennt, bekommt man hier wenig zu sehen. Auch das Setting entspricht eher einem alltäglichen Bild, ein schlecht frequentierter Trödelladen in einer kanadischen Großstadt. Die Handlung empfand ich eher als schwach. Viel passiert nicht außer Beziehungswirrwarr und Dialogen. Es werden zwar immer wieder interessante Themen angerissen, aus denen man eine spannende Geschichte entwerfen könnte, die dann aber im Nichts verlaufen. Die Zusammenhänge muss sich der Leser selber zurechtbasteln, Erklärungen selber suchen. Nicht immer ist die Handlung nachvollziehbar. Oft bleibt man als Leser unwissend zurück. Die Figuren sind vor allem sympathisch dargestellt und man fühlt sich schnell aufgenommen in dieser etwas anderen Großfamilie. Allie als Hauptfigur ist allerdings etwas blass und starr. Da gefällt mir ihre lebensfreudige und freche Schwester Charlie schon viel besser. Mit Graham, Allies Lover, kann ich so gar nichts anfagen. Den Hype um den schwulen Michael, Allies Exfreund, verstehe ich nicht. Dafür bekommt der verschrobene Kobold Joe sofort meine Sympathie. Und die Tantchen sind der Knüller, einfach liebenswert. Die Übersetzung ist leider etwas schlampig und desöfteren habe ich mich über die vielen Fehler geärgert. Auch fiel mir bei der extrem kleinen Schrift anfangs das Lesen recht schwer. Der intelligente und manchmal auch bissige Humor, der das Buch ausmacht, war der Grund warum ich nicht mit Lesen aufhören konnte. Trotz so vieler Mängel fühlte ich mich einfach sehr gut von der Geschichte unterhalten. Und vergebe deshalb auch 4 Sterne. Fazit: Ich hatte etwas anderes erwartet, mehr Fantasy. Das Buch läßt zu viele Fragen einfach offen, schneidet Themen an, die nicht weiter verfolgt werden. Das ist schade. Zudem bleibt die Magie auf der Strecke. Dennoch schätze ich dieses Buch sehr, denn das Lesen hat einfach großen Spaß gemacht. Die Lücken haben mich immer wieder konstruktiv herausgefordert. Ein Buch zum Mitdenken.

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  • Enttäuschend...

    Der Hexenladen

    Blackfairy71

    08. September 2013 um 20:05

    Ich habe dieses Buch hier in einer Leserunde in der Gruppe Hexengeschichten gelesen. Und ich muss sagen, ich bin ziemlich enttäuscht. Ich war von den Blood-Ties-Büchern von Tanya Huff so begeistert und nun kommt es mir vor, als wäre "Der Hexenladen" von einer ganz anderen Autorin geschrieben worden. Einzig der trockene Humor war unverkennbar. ;-) Mir ist es schon fast peinlich, das ich das Buch hier für die Leserunde in der Gruppe Hexengeschichten vorgeschlagen habe. *g* Mal ehrlich, es war zwar ein bisschen Magie dabei, aber es wird ja nicht mal wirklich erklärt, dass es sich um eine Familie von Hexen handelt. Überhaupt fehlen so einige Erklärungen für den Leser. Ich hatte immer mehr das Gefühl, bereits den zweiten Teil einer Reihe zu lesen, in der die Erklärungen im ersten Teil geschrieben wurden, die ich dann leider verpasst habe. Potenzial war eigentlich genug vorhanden, man hätte eine sehr gute, spannende Urban-Fantasy-Story draus machen können. Das Ende kam dann wirklich ziemlich hopplahopp....und für mich nicht sehr zufriedenstellend. Schade....

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  • Tödliche Tanten und magische Kuchen

    Der Hexenladen

    sursulapitschi

    08. September 2013 um 09:59

    Wenn man dieses Buch sieht, denkt man an eher beschauliche Fantasy mit ein wenig Geheimnis im Harry Potter Stil. Da irrt man gewaltig.  Es geht um Allie und ihre Hexenfamilie der sehr speziellen Art. Ja, sie backen täglich Kuchen, (von denen gelegentlich einer nicht so bekömmlich ist), dann ist aber schon Schluss mit der Beschaulichkeit. Wo sie gehen und stehen weben sie Zauber, die die Menschen gemäß ihrer Wünschen manipulieren. Sie meinen es grundsätzlich nicht böse, aber wehe dem, der ihnen in die Quere kommt. Allie ist nach Calgory gereist , um den Hexenladen ihrer Großmutter zu übernehmen. Ob die Oma wirklich tot ist, wissen wir nicht genau. Auf jeden Fall war sie verwickelt in mysteriöse und bedrohliche Ereignisse, um die sich Allie jetzt kümmert. Da sind Hexer, Drachen , Drachenfürsten, Wesen der Unterwelt und auch ein Auftragskiller. Alle ihre zahlreichen Tanten, Cousinen, Cousins und auch ihr Bruder stehen ständig in Kontakt mit ihr. Jedes Familienmitglied besitzt ein magisches Handy das eine kostenlose abhörsichere Familienleitung bereitstellt. Das Buch ist witzig, mysteriös, zauberhaft und originell. Es bietet urkomische Dialoge und Situationskomik. Da googeln Drachenfürsten schon mal die Gelben Seiten. Ständig ruft eine Tante an, weil die Tantchen immer alles ganz genau wissen wollen und plötzlich steht ein Kuchen im Kühlschrank, der mit dem Zauber "Trage immer saubere Unterwäsche" belegt ist. Leider bleibt insgesamt die magische Theorie hier etwas schwammig. Es gibt Hexen des 1., 2. und dritten Kreises, sie halten Rituale ab, männliche Familienmitglieder müssen eine Gefährtin wählen und alles hat in irgendeiner Form sexuelle Konsequenzen, nur wirklich verstehen kann man es nicht. (An dieser Stelle würde ich auch den Jugendbuch-Stempel hier in Frage stellen. Zum Teil ist es wirklich derbe!) Das Ende kommt dann ziemlich abrupt daher. Fast hat man den Eindruck, die Autorin hatte keine Lust mehr. Die wesentlichen Fragen sind dann geklärt. Das Buch ist in sich abgeschlossen, lässt aber Luft für eine Fortsetzung, die es wohl in englischer Sprache auch schon gibt.  Alles in Allem hat es mir großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, wenn auch am Ende ein Schuss Unzufriedenheit zurück bleibt.

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  • Eine schöne Geschichte mit viel zu wenig Grundinformationen.

    Der Hexenladen

    Jeanette_Peters

    08. September 2013 um 06:34

    Für Allie läuft es alles andere als gut. Erst verliert sie ihren Job, sodass sie zurück zu ihrer Mutter, und ihren Tantchen ziehen muss, der Mann den sie liebt, bevorzugt das andere Geschlecht und dass stirbt auch noch ihre Oma und hinterlässt Allie ihren kleinen Laden. Obwohl Allie ein Familienmensch ist, beschließt sie den Laden der Oma aufzusuchen und dem vermeindlichen Tod der Oma auf den Grund zu gehen, denn niemand aus der Familie scheint so recht zu glauben dass sie wirklich das Zeitliche gesegnet hat. Gerade erst in Calgary angekommen, muss Allie feststellen, dass ihre Oma regen Kontakt zu Feenwesen gehalten hat und der kleine Hexenladen dazu genutzt wurde, ihnen eine Art Zuflucht zu geben. Sie trifft also alle möglichen lustigen Leute wie zum Beispiel Joe, den etwas zu groß geratenen irischen Kobold, den Allie vom Fleck weg als Mitarbeiter einstellt. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Reporter Graham, der Allie dierekt in seinen Bann zieht. Zu Allies Pech sind Grahams Geheimnisse größer als geahnt, und bald schon kann sie sich glücklich schätzen, dass einige ihrer unzähligen Cousins und Cousinen aufschlagen, um Allie zu unterstützen, denn Grahams Geheimnisse ziehen Allie in eine Situation, von der sie nicht weiss, ob sie ihr gewachsen ist. Ich fand die Grundgeschichte unglaublich Spannend und der Klappentext klang wirklich vielversprechend. Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Der Leser wird gleich mitten ins Geschehen geworfen, was an und für sich nicht schlecht ist, doch leider spart die Autorin mit, meiner Meinung nach, notwendigen Grundinformationen. Das macht das 'sich zurechtfinden' in dem Buch reichlich schwer. Neben den undurchsichtigen Familienverhältnissen, muss man sich auch noch zusammenreimen, wie die Zauberrei, bzw. Die Nutzung der Macht nun funktionieren soll. Man bekommt immer wieder mal das ein oder andere Häppchen hingeworfen, doch mit jeder Frage, die sich klärt, tauchen sogleich drei neue Fragen auf. Einige Fragen werden gar nicht erst aufgeklärt, und die Autorin überlässt es dem Leser selbst, sich die Antworten zusammenzureimen. Liest man das Buch allerdings mit der Ansicht, dass man nicht unbedingt alles verstehen muss, denke ich, dass man sich gut unterhalten fùhlt. Hauptsächlich liegt das an einigen der Charaktere. Allie als Hauptcharakter ist süß und nett. Im laufe der Geschichte entwickelt sie ein gesundes Selbstbewusstsein und setzt sich mit immer mehr Selbstsicherheit gegen ihre herrischen Tantchen durch. Viel mehr beeindruckt haben mich allerdings einige der Nebencharaktere. Charlie, Allies flippige Cousine, glänzt nicht nur mit herrlichem Wortwitz, sondern auch mit ihrer schonungslosen Offenheit. Jack, der im Laufe der Geschichte auftaucht, bringt nicht nur Schwung in die Sache, sondern bringt einem mit seinen trockenen Kommentaren, die vollkommen unerwartet dargebracht werden, immer wieder zum Schmunzeln. Schade ist , dass das Ende sehr komprimiert ist. Aus dem letzten Kapitel hätte man sehr viel mehr herausholen können, besonders den finalen Kampf betreffend. Was mich allerdings ein wenig erschrocken hat, waren die vielen, teilweise sehr offensichtlichen Fehler im Text. Natürlich ist niemand perfekt und ich bin die letzte, die sich über ein mit statt mir aufregt, aber dafür dass das Buch nicht nur Lektoriert sowie auch Korrigiert worden ist (siehe die Informationen vorne im Buch) sind es einfach viel zu viele Patzer. Ob nun ein vergessenes Leerzeichen hier, ein fehlender Buchstabe da, ein fehlendes Wort, oder auch vollkommen sinnfreie Sätze (man nehme: Mach dich sich nicht ins Hemd), es summiert sich im Verlauf des Buches so sehr, dass es den Lesefluss vollkommen hemmt, weil man immer wieder gezwungen wird, Sätze ein zweites oder drittes mal zu lesen, um ihren Sinn zu verstehen. Mein Fazit ist also: Der Hexenladen ist eine schone Geschichte, der es aber leider an vielen Grundinformationen mangelt. Die unsaubere bearbeitung des Textes nimmt zusätzlich einigen Charme aus der Geschichte heraus. Trotz der stellenweise sehr gelungenden Charakterzeichnung kann ich deswegen leider nur drei von fünf Sternen geben.

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  • Rezension zu "Der Hexenladen" von Tanya Huff

    Der Hexenladen

    Kiala

    28. September 2012 um 10:10

    Wie hatte ich mich schon auf dieses Buch gefreut! Zunächst. Dann hatte ich es aufgegeben, denn der Verlag kündigte den Roman zwar immer wieder an, aber verschob das Erscheinungsdatum auch regelmäßig immer wieder. Nicht zu fassen, dass es nun doch endlich erhältlich ist! Leider ist der Roman mit 14 Euro für ein Taschenbuch auch ziemlich teuer, aber bei kleinen Verlagen sollte man da großzügig sein. Immerhin bekommt man auch viel für sein Geld. Die 511 Seiten werden mit einer grenzwertig kleinen, aber noch einigermaßen komfortabel lesbaren Schrift, voll ausgenutzt. (Was hätte allerdings ich nicht dafür gegeben, wenn das Buch auch als E-Book erhältlich wäre!) Die Covergestaltung hingegen gefällt mir sehr. Nicht aufdringlich, aber doch perfekt auf den Inhalt abgestimmt. Solche gelungenen Bemühungen muss man wirklich loben! Was das Jojo zu bedeuten hat, das auch immer wieder im Text als Abschnitts-Trenner genutzt wird, klärt sich sogar gleich auf der ersten Seite. Die ersten Seiten sind allerdings denkbar schwierig zu lesen. Der Leser wird gleich mitten in die riesige und spleenige Gale-Familie mit ihren sonderbaren Regeln katapultiert. Was bedeutet, dass man nicht nur mit einer wahren Flut an Charakteren kämpfen (hier wäre eine Personenverzeichnis sicher hilfreich gewesen), sondern man gleichzeitig krampfhaft versuchen muss, sich auf einzeln eingestreute Bemerkungen zu Ankern, Ritualen, Bindungen und Wäldern einen Reim zu machen. Das war doch reichlich verwirrend und man braucht schon einiges an Durchhaltevermögen um diesen Abschnitt zu bewältigen. Auch danach klärt Tanya Huff die Leser nicht so schnell auf, wie es sich vielleicht einige wünschen. Aber nach Allys Ankunft in Calgary wird die Erzählung flüssiger und die Informationsflut eingedämmt. Da Ally in Calgary selbst fremd ist, wird alles ruhiger und man kann beginnen mit ihr zu rätseln, in was für einen Schlammassel ihre Großmutter da geraten ist. Außerdem dünnt sich nun auch die Personenflut gnädigerweise aus und so kann man Ally endlich besser kennenlernen und sich auch auf die anderen Charaktere besser konzentrieren. Alle Charaktere entwickeln sich im Laufe der Handlung weiter, ganz besonders Ally. Mein Lieblingscharakter wurde aber der schüchterne Joe, der ein eher ungewöhnlicher Leprechaun ist. Je näher man nun alle kennen und mögen lernt, desto mehr Spaß macht die Handlung. Insgesamt ist die Handlung allerdings reichlich abgedreht. Es wimmelt vor Magie und den unterschiedlichsten magischen Kreaturen. Das, zusammen mit den äußerst exzentrischen Gale-Mitgliedern, bietet jede Menge ungewöhnliche Unterhaltung abseits des Mainstreams. Wie gewohnt, geht es auch in sexueller Hinsicht wahrlich nicht prüde zu. Wer die Blut-Reihe kennt (und liebt), kann sich vorstellen, dass auch hier von (US-)amerikanischer Prüderie nichts zu finden ist. Ein Hoch auf kanadische Autoren! Aber keine Angst. Zwar gibt es eine kleine Liebesgeschichte, aber ohne jeden Kitsch. Stilistisch ist dieser Roman wieder ein wenig runder geworden. Zwar gibt es noch öfter die für Tanya Huff typischen abgehackten und kurzen Szenen, aber nicht zu oft hintereinander. Die von mir geliebten Subtexte hingegen werden wieder fleißig bemüht. So wird das Buch zu einer gelungenen Mischung aus Humor, Dramatik, Spannung und interessanten Charakteren, die einen nicht kalt lassen. Gemeinsam mit einer komplexen, aber in sich runden Handlung macht das das Buch zu einem wahren Lesegenuß! Fazit: Nach einem etwas zähen Einstieg wir man mit einer wirklich wunderbaren und sehr unterhaltsamen Geschichte belohnt! Wer einmal eine etwas andere Urban-Fantasy ausprobieren möchte, ist hier genau richtig!

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