Hummelbi – Wie weckt man eine Elfe?

von Tanya Stewner und Nadine Jessler
4,6 Sterne bei31 Bewertungen
Hummelbi – Wie weckt man eine Elfe?
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Neue Kurzmeinungen

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Vielleicht sieht das Cover und der Name sehr babyhaft aus... Der Inhalt ist es aber Oberhaupt nicht!

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Zauberhaftes und zuckersüßes Buch, welches die Grenzen zur Realität aufhebt. Also gibt es Elfen wirklich!? Fantastisch!

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Inhaltsangabe zu "Hummelbi – Wie weckt man eine Elfe?"

Unvergessen: Tanya Stewners Elfe Hummelbi in neuem Gewand!

Für alle Fans der Bestsellerserie ›Liliane Susewind‹ – ab 8 Jahren

Die zehnjährige Florentine kann es kaum glauben: Vor ihr schwirrt tatsächlich eine Elfe herum! Doch die Elfenwelt ist in Gefahr. Denn seit die Menschen nur noch Geschichten von den hübschen Feen lesen und erzählen, geraten die Elfen in Vergessenheit. Mit schlimmen Folgen: Sie fallen in einen tiefen Schlaf. Zuerst will Florentine das Elfen-Geheimnis nicht einmal Pauline erzählen. Doch nur gemeinsam können die ungleichen Zwillingsschwestern den kleinen Wesen helfen …

Mit dem ersten Band der wunderbaren Elfen-Trilogie bringt Erfolgsautorin Tanya Stewner eine bunte Portion Zauber in den Alltag!

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596812844
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:FISCHER KJB
Erscheinungsdatum:28.07.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    hexe2408s avatar
    hexe2408vor 5 Monaten
    süße Geschichte - Elfen mal ganz anders

    Wenn es um Elfen geht, dann denken die meisten an glitzernde kleine Wesen, mit süßen Kleidchen, niedlichen Gesichtern und ganz viel Magie. Doch genau das bringt die Elfenwelt in Gefahr! Die Feen werden für Elfen gehalten und ihr Ruhm bringt ihnen viel Macht und Energie, dabei gehen aber leider die Lebensgeister der wahren Elfen verloren und nicht viele Menschen sind in der Lage, das Blatt zu wenden. Denn nur wer an die kleinen Wesen glaubt und erkennt, wie sie wirklich sind, kann etwas verändern. Die zehnjährige Florentine glaubt an die Elfen und kann sie sogar sehen, aber ganz allein wird die Aufgabe wohl zu groß für sie sein.

     

    Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker, leicht verständlich und nicht zu komplex gestaltet. Damit sollte es auch für jüngere Leser gut möglich sein, der Geschichte zu folgen und alles zu verstehen. Besonders schön finde ich die niedlichen Illustrationen, die die Handlung noch lebendiger und besser vorstellbar machen. So bekommt man auch einen guten Eindruck von den verschiedenen Personen, von den Lieblingsplätzen von Florentine und natürlich von den ungewöhnlichen Elfen. Die pummeligen Wesen habe ich direkt in mein Herz geschlossen. Die Beschreibungen sind sehr anschaulich und die Begeisterung, mit denen die Elfen ihre Arbeiten erledigen, ist ansteckend.

     

    Während des Lesens begleitet man Florentine sehr intensiv und bekommt einen Einblick in ihr Leben, ihre Gedanken und ihre Gefühle. Zwar könnte man denken, bei einer Zehnjährigen gibt es keine Probleme und sie genießt einfach ihre Kindheit, aber ganz so einfach ist es für die Protagonistin dann doch nicht. Pauline, ihre Zwillingsschwester, hat ein Talent, für das sie alle loben und schätzen. Dafür hat Florentine Geheimnisse, die sie mit Pauline nicht teilt, wie zum Beispiel die Elfenwelt. Neid, Eifersucht und Streit sind da manchmal vorprogrammiert. Es hat mir gut gefallen, dass die Geschichte zeigt, dass Geschwister sich nicht immer verstehen und dass es auch normal ist, wenn es mal kracht. Wichtig ist eben, dass man miteinander spricht, die Missverständnisse klärt, sich verträgt und dann auch wieder zusammen hält. Im Buch helfen die Elfen dabei, den Geschwistern zu zeigen, wie erleichternd es sein kann, über seine Sorgen zu reden. Im wahren Leben hilft da nur ein wenig Mut und Zuversicht.

     

    Eine wirklich niedliche, leicht zu lesende Geschichte, an der sich nicht nur die kleinen Leser erfreuen können. Die Elfen sind mal ganz anders, als sie sonst häufig präsentiert werden und die Idee an sich gefällt mir einfach gut. Mal sehen, was es in den nächsten Elfenbüchern noch zu entdecken gibt.

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    Ravens avatar
    Ravenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Zauberhaftes und zuckersüßes Buch, welches die Grenzen zur Realität aufhebt. Also gibt es Elfen wirklich!? Fantastisch!
    Elfen gibt es wirklich!?

    "Wie weckt man eine Elfe?" ist Band 1 einer Buchtriologie von Tanya Stewner, welches 240 Seiten lang ist und beim Fischerverlag erschien. Empfohlen wird die Geschichte ab 8 Jahre.

    Das Buch gibt es in einer Softcover- und Hardcoverausgabe mit schönen dicken Leseseiten und zuckersüßen schwarz-weiß Illustrationen.  Der Künstler hat die Elfen besonders knubbelig und putzig, mit zerzausten Haaren und lustiger Kleidung dargestellt. Die Illustrationen ergänzen die Geschichte perfekt.

    Die zehn Jahre alte Florentine ist eifersüchtig auf ihre zweieiige Zwillingsschwester, die durch ihr Schreibtalent immer wieder im Mittelpunkt steht. Die Eltern haben selbst einen Büchershop und der Vater arbeitet bei einem Verlag. Da liegt die Bücherliebe bereits in der Familie. Florentine hat auch ein Talent, aber das verschweigt sie. Zur Zeit macht ihr nur die halbe Stunde Lesezeit mit ihrer Mutter Freude, die sie allein mit ihr abends genießen kann. Dabei liest ihre Mutter immer aus dem Elfenbuch vor, welches Florentine im Büchergeschäft gefunden hat und welches ein Unbekannter einst verfasste, vermutlich ein Vorfahre der Familie. Im Buch findet man auch Zeichnungen von einer moppeligen Elfe, die gar nicht zu den feingliedrigen, wunderschönen, perfekten Elfen der Neuzeit passt. Was es damit wohl auf sich hat? Außerdem gibt es im Werk ein Ritual, welches man durchführen kann, um Elfen zu sehen. Ob das tatsächlich klappt? Florentine will es herausfinden.

    Mich hat das Buch gleich von Anfang an verzaubert und in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist einfach und schön fließend. Es macht einen heiden Spaß die Geschichte zu verfolgen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Dabei wird die Realität mit Fantasy gekoppelt und irgendwann beginnt man tatsächlich Grenzen zu vermischen, denn Elfen gibt es wirklich!? Die Story ist einfach total herzig, spannend, zauberhaft und sie steckt voller Magie. "Elfen helfen!" ist der Leitsatz der Elfen und das trifft völlig den Kern der Geschichte. Die putzigen, knubbeligen Elfen mit den zerzausten Haaren und den lustigen Kleidern sehen nicht nur großartig aus, sondern schenken den Kindern auch ein ganz anderes Körpergefühl, denn hier ist einmal kein dünnes, perfektes Ideal vorgegeben, was ich einfach total großartig finde. Außerdem werden die eigene Fantasie und Gedanken unglaublich angeregt und die Geschichte ist durchweg positiv und absolut liebevoll gehalten. Das Buch ist so richtig zum Wohlfühlen geeignet in seiner kompletten Art. Ich liebe es!

    Fazit: Ein zauberhaftes, zuckersüßes, magisches Buch, welches die Grenzen zur Realität vermischt, denn Elfen gibt es wirklich!? In seiner ganzen Art von den positiven Aussagen bis hin zur herzigen Geschichte ist dies ein absolutes Wohlfühlbuch, welches ich einfach liebe. Eine außerordentliche Leseempfehlung!

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    Kadys avatar
    Kadyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wunderschönes Buch über die Macht der Phantasie
    Die Macht der Phantasie

    Ich mag das Buch "Wie weckt man eine Elfe" sehr gern, da es eine Basis in der Realität hat. Die beiden Mädchen sind mir sofort sympathisch, besonders Florentine, weil ich auch ein bisschen schüchtern bin ;).
    Was mir bei dieser Ausgabe nicht so gefällt, ist das Cover. Das ist zwar Ansichtssache, aber ich mochte die Ausgabe davor etwas lieber.
    Die Geschichte ist zwar nicht spannend im Sinne von Verfolgungsjagden oder ähnlichem, aber es baut sich eine eigene Art von Spannung auf. Man möchte wissen, wie es weitergeht, denn die Geschichte macht neugierig. Meiner Meinung nach braucht es gar nicht mehr Spannung, das Buch liest sich gut und ausgewogen.
    Die Schreibweise lässt das Buch sehr real erscheinen und vor ein paar Jahren, mit acht oder neun, hab ich mir oft gewünscht, dass es Elfen gibt.
    Das Buch regt auch zum Nachdenken an, da man versteht, dass Phantasie vielleicht nicht auf diese, aber doch auf andere Art wichtig ist.
    Insgesamt ist das Buch sehr empfehlenswert, vor allem für Kinder um die 10 Jahre, aber auch für ältere Leser eine schöne Geschichte.

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    ClaraOswalds avatar
    ClaraOswaldvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schönes Kinderbuch, wunderbare Idee und ganz bezaubernd umgesetzt.
    Elfen brauchen Hilfe

    Jeden Tag lesen Florentine und ihre Mutter ein Elfenbuch, das Buch von einer Waldelfe. In dem Buch wird auch ein Ritual beschrieben, dass man machen kann, um Elfen zu sehen.
    Bisher erfolglos haben Florentine und ihre Mutter es versucht. Doch eines Tages klappt es und Florentine lernt die Hummel-Elfe Hummelbi kennen. Von ihr erfährt sie, dass die Elfenwelt in Gefahr ist, weil es keine richtigen Elfengeschichten mehr gibt. Die meisten Kinder lesen nämlich Geschichten über Feen, die fälschlicherweise auch manchmal als Elfen bezeichnet werden. Deshalb ist die Feenwelt sehr stark und die Elfen verlieren ihre Lebensenergie, die sich durch die Bücher und Geschichten erhalten, und schlafen ein.

    Florentine ist erschrocken und fest entschlossen Hummelbi zu helfen.
    Sie sucht nach richtigen Elfengeschichten und findet im Buchladen und Feengeschichten, klettert auf den Dachboden und wird dort fündig. Sofort liest sie eine der Geschichten und tatsächlich funktioniert es: durch das Lesen der Geschichte kann sie Elfen aufwecken.
    Das ist nur nicht genug, denn es reicht nicht, wenn die Elfen in ihrer Umgebung wieder aufwachen. Die ganze Welt braucht Elfen und dafür braucht es ein richtiges Elfenbuch.
    Gemeinsam mit ihrer schreibtalentierten Zwillingsschwester Pauline soll sie ein Buch erstellen. Allerdings ist Florentine eifersüchtig auf ihre Schwester, weil sie scheinbar viel mehr Aufmerksamkeit bekommt, als sie. Doch um die Elfenwelt zu retten, muss man über seinen Schatten springen.
    Und wenn es klappt, dann könnte sogar der Vater das Buch veröffentlichen und der ganzen Welt bekannt machen, denn glücklicherweise ist er Verleger.

    Ein wunderschönes Buch von Tanya Stewner. Der Text ist sofort verständlich-kindgerecht, es gibt keine Rechtschreibfehler, was ich bei Kinderbüchern sehr wichtig finde, die Bilder sind sehr schön, obwohl sie ohne Farbe auskommen müssen. Ein sehr lebendiges Buch mit tollem Kinderhumor.
    Die Elfen in dieser Geschichte sind scheinbar ungewöhnlich. Denn die meisten haben von Elfen und Feen eine ähnliche Vorstellung, kennen womöglich nicht einmal den Unterschied.
    Feen scheinen immer so perfekt zu sein, Elfen sind es nicht: sie sind pummelig und machen Fehler, doch sind sie immer zur Stelle, sobald sie gebraucht werden, das spüren sie. Trotz dass ihre Welt in Gefahr ist, verlieren sie nicht ihren Mut oder ihre Lebensfreude.

    Das Buch endet mit einem gemeinen Cliffhanger; es muss sofort der zweite Band besorgt und weitergelesen werden!
    Sehr empfehlenswert!

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    Kikiaras avatar
    Kikiaravor 4 Jahren
    Rezension zu "Wie weckt man eine Elfe?" von Tanya Stewner

    Florentine schafft es, das alte Ritual durchzuführen, nach dem sie Elfen sehen kann. Die knollige Hummelbi ist eine Waldelfe und hat fürchterlich viel zu tun, seid alle anderen Elfen in einen tiefen Schlaf gefallen sind, weil niemand mehr an sie glaubt. Elfen helfen! Doch jetzt brauchen die Elfen Hilfe – und nur gemeinsam mit ihrer ungleichen Zwillingsschwester Pauline, mit der Florentine in letzter Zeit nur noch Ärger hat, kann sie die Elfen retten…

    Die Cover und Titel der Elfen-Triologie hätten mich unter normalen Umständen abgeschreckt – viel zu mädchenhaft und kitschig. Der Name der Autorin hingegen zieht mich magisch an und als großer Fan ihrer anderen Bücher war es unmöglich, die Elfen außer Acht zu lassen. Also nahm ich die Bücher zur Hand – und war schon von den ersten Seiten gefesselt. Die Geschichte ist tatsächlich etwas kitschig, aber so wunderschön und phantasievoll erzählt, dass mir das gar nichts ausmacht. Florentine war mir sofort sympathisch und Hummelbi erst recht. Toll, wie die Autorin jeder einzelnen Elfe eine unverwechselbare Persönlichkeit angedichtet hat. Und ich liebe den Elfentanz! Ich konnte ihn mir so bildlich vorstellen, dass ich jedes Mal ein breites Grinsen im Gesicht hatte und am liebsten selbst mitgezappelt hätte. :-)

    Ein tolles Lesevergnügen nicht nur für die Kleinen!

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    Tintenelfes avatar
    Tintenelfevor 6 Jahren
    Rezension zu "Wie weckt man eine Elfe?" von Tanya Stewner

    Florentine und Pauline Buchmacher sind Zwillinge und der Familienname ist bei Buchmachers Programm: Der Vater arbeitet in einem Verlag, die Mutter ist Buchhändlerin und Pauline schreibt Geschichten, die nicht nur bei ihrem Vater Begeisterung hervorrufen. Nur Florentine scheint nicht so richtig dazu zu gehören, ihre Leidenschaft und ihr Talent zum Malen hält sie geheim, aus Angst, dem Vergleich mit ihrer begabten Schwester nicht standhalten zu können.
    Doch jeden Abend nimmt sich die Mutter Zeit für Florentine und sie lesen gemeinsam in dem Buch „Die kleine Waldelfe“, das Florentine hinter einem Regal im Laden der Mutter gefunden hat. Als sie hier auf ein geheimnisvolles Elfenritual stößt, kann sie nicht widerstehen, es auszuprobieren. Das Wunder geschieht und als Florentine die Augen öffnet, sieht sie eine kleine pummelige Elfe. Hummelbi, die so gar nicht so aussieht, wie man sich eine Elfe vorstellt, hat jede Menge zu tun, denn die Elfen sind in einen tiefen Schlaf gefallen.
    Zunächst möchte Florentine ihr großes Geheimnis für sich behalten und nicht einmal ihrer Zwillingsschwester davon erzählen. Doch bald schon merkt sie, dass sie nur gemeinsam den Elfen helfen können und die beiden Mädchen müssen sich zusammenraufen.

    Das Lesen und Vorlesen von „Wie weckt man eine Elfe“ macht einfach Spaß. Lebendige Dialoge, witzige Textstellen und eine eingängige, altersgemäße (aber nicht kindliche) Sprache tragen dazu bei. Meine Kinder lieben die witzigen Begebenheiten und kringeln sich vor Lachen, wenn die Elfen ihren „Elfentanz“ aufführen. Doch auch die Beschreibung der Gefühlswelt Florentines gelingt authentisch und für Kinder gut nachvollziehbar. Dass Tanya Stewners Elfen so gar nicht den in rosa Tüll gewandeten, zarten Geschöpfen, deren Bild sich einem gleich aufdrängt, entsprechen, macht einen besonderen Reiz aus. Diese Elfen hier sind pummelig, kleiden sich merkwürdig und sind laut und lebensfroh. Dabei sind sie ganz nach ihrem Motto „Elfen helfen!“ immer hilfsbereit.
    Tanya Stewner versteht es, magische Welten mit Alltagsproblemen zu verbinden. Es geht nicht nur um die Elfen und mit welchen Mitteln sie im Verborgenen unsere Welt beeinflussen, sondern auch die Beziehung der beiden ungleichen Schwestern und ihre Stellung in der Familie spielt eine zentrale Rolle. Damit trifft sie auf die Lebenswelt der Kinder und macht die Erlebnisse in den Büchern greifbar und nachfühlbar.

    „Wie weckt man eine Elfe“ ist der erste Band einer Trilogie, die sich an Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren richtet.

    © Tintenelfe
    www.tintenhain.de

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    Phantasais avatar
    Phantasaivor 6 Jahren
    Rezension zu "Wie weckt man eine Elfe?" von Tanya Stewner

    Pauline und Florentine sind Zwillingsschwestern. Doch Pauline ist die Ältere von beiden und Florentine fühlt sich oft benachteiligt. Pauline kann nämlich ziemlich gut Geschichten schreiben und ihr Vater, der in einem Verlag arbeitet, findet das einfach großartig. Aber die Mutter der beiden, die Buchhändlerin ist, beschäftigt sich viel mit Florentine, indem die beiden jeden Abend in dem geheimen Elfenbuch lesen. Eines Tages geht Florentine raus in den Wald und führt das Ritual durch, mit dem man Elfen sehen kann. Und tatsächlich. Florentine begegnet der Elfe Hummelbi und die erzählt ihr von einer ganzen Welt voller Elfen. Doch diese müssen erst einmal geweckt werden. Denn weil die Menschen immer weniger über Elfen lesen und an sich glauben, geht die Energie der Elfen zunichte. Florentine ist entschlossen zu helfen und sie weckt 3 weitere Elfen. Doch das ist nicht genug. Sie brauchen auch Paulines Hilfe. Das gefällt Florentine zunächst gar nicht, doch dann weiht sie ihre Schwester ein. Ob sie es schafft ihre Schwester davon zu überzeugen, dass es Elfen tatsächlich gibt und ob sie mit ihrer Hilfe die Elfenwelt retten kann?...

    Eine total süße Geschichte mit wunderschönen Zeichnungen. Tanja Stewner schafft hier sozusagen eine Geschichte in einer Geschichte und wie aus zwei verzankten Zwillingsschwestern ein eingeschworenes Team wird. Hier wird mal wieder gezeigt, dass man mit der Macht der Phantasie Berge versetzen und vergessene Welten wieder auferstehen lassen kann. Diese Geschichte eignet sich wunderbar vor dem Schlafengehen seinem Kind vorzulesen, aber auch alleine kann man es sehr gut und leicht verständlich lesen. Natürlich ist es auch für uns große Kinder eine nette kleine Abwechslung.

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    shevas avatar
    shevavor 7 Jahren
    Rezension zu "Wie weckt man eine Elfe?" von Tanya Stewner

    Elfen helfen!

    Kennt ihr das? Euer Computer geht einfach so kaputt? Ihr wollt schon aufgeben und plötzlich merkt ihr: Er geht wieder! Sehr komisch.
    Jetzt kommt die Wahrheit ans Licht! Hinter dieser tollen Rettungsaktion steckt eine kleine Elfe namens Hummelbi. Jedoch ist diese weit und breit die Einzige ihrer Art.
    Wie kann das nur passiert sein?
    Florentine versucht gemeinsam mit ihrer Schwester Pauline und Hummelbi die anderen Elfen zu retten. Denn diese sind in einen tiefen Schlaf gefallen und können nur durch die Kraft der Fantasie wieder zum Leben erweckt werden.

    Ob ihnen das gelingt, könnt ihr in dieser wunderbaren Geschichte erfahren. Ein niedliches Buch zum Selberlesen ab 8 Jahren.

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    anette1809s avatar
    anette1809vor 8 Jahren
    Rezension zu "Wie weckt man eine Elfe?" von Tanya Stewner

    Inhalt:
    Bei Buchmachers ist der Familienname Programm: Vater Buchmacher arbeitet in einem Verlag, Mutter Buchmacher ist Buchhändlerin und hat ein eigenes kleines Buchgeschäft, das sich im Erdgeschoss ihres Hauses namens Spatzenwinkel befindet. Tochter Pauline schreibt bereits ihre eigenen Geschichten, und auf dieses Talent ist ihr Vater sehr stolz. Doch halt... da gibt es ja noch Paulines ungleiche Zwillingsschwester Florentine, die immer im Schatten von Pauline steht und darüber sehr unglücklich ist. Wenn sich Florentine so fühlt, kuschelt sie sich am liebsten mit ihrer Mutter in den Lesesessel und gemeinsam lesen sie aus "Die kleine Waldelfe", einem handgeschriebenem Buch, dass Florentine vor einigen Jahren verstaubt und dreckig in einem der Regale im Buchladen ihrer Mutter gefunden hat. Die Elfen in diesem Buch sind jedoch keine bildhübschen zarten Wesen, sondern kleine struppige Pummelchen. In dem Buch wird ein Ritual beschrieben, mit dem man Elfen sehen kann. Ob wohl ein Fünkchen Wahrheit in der Geschichte der kleinen Waldelfe steckt? "Ich glaube an Elfen, und ich bin bereit sie zu sehen. Ich bitte euch, zeigt euch mir!" Was glaubst du wird passieren, wenn Florentine in den Wald geht, um das Ritual durchzuführen?

    Eigene Meinung:
    Die Geschichte von den wahren Elfen, die mit Feen nichts gemein haben und in Vergessenheit geraten sind, weil kein Kind mehr ihre Geschichten gelesen hat, ist pure Fantasie! Wie oft werden Feen und Elfen in einen Topf geworfen? Im Laufe der Zeit haben sich die zarten Feen gegenüber den pummeligen Elfen durchgesetzt, bis sich Tanya Stewner ihnen in ihrer Geschichte "Wie weckt man eine Elfe" und deren Fortsetzung "Eine Fee ist keine Elfe" angenommen hat.
    Tanya Stewner hat wie mit Zauberfäden eine so stimmige Geschichte gewebt, dass man nach dem Lesen fast selbst versucht ist in den Wald zu gehen und die magischen Worte auszusprechen. Wer denkt, dass der zweite Socken von der Waschmaschine gefressen wurde, oder das Laptop auf Grund eines Computervirus' nicht mehr funktioniert, liegt nämlich völlig daneben! Bevor die Elfen nämlich eine nach der anderen eingeschlafen waren, kümmerten sich die Elfen unter dem Motto "Elfen helfen!" um alle möglichen menschlichen und auch tierischen Bedürfnisse: Hummelbi kümmerte sich um die Hummeln, Sockimo um Schuhe und Socken, Hoppeluma um Hasen und Funkelux war für die Technik zuständig. Das Computer, Fernseher und Rasenmäher heutzutage viel schneller kaputt gehen als früher, "wo alles noch besser war", liegt also nicht an der schlechteren Qualität, sondern daran, dass Funkelux genau wie alle anderen Elfen irgendwann eingeschlafen war und sich nicht mehr um ihr Ressort kümmern konnte.
    Neben dieser zauberhaften Idee, dass jede Elfe ihren eigenen Zuständigkeitsbereich hat, den man bereits an ihrem pfiffigen Namen erkennt, hat mich vor allem die Familiengeschichte der Buchmachers berührt. Florentines und Paulines Unzufriedenheit beruht eigentlich nur auf fehlender Kommunikation und Missverständnissen, denn eigentlich muss keine der beiden im Schatten der anderen stehen, denn beide haben ein ganz besonderes Talent und erst gemeinsam können die beiden den kleinen Elfen helfen wieder stark zu werden und sich gegenüber den Feen zu behaupten. Als es endlich zur Aussprache zwischen den beiden Schwestern kommt, erkennt der Leser, dass es nicht nur Florentine ist, die manchmal das Gefühl hat im Schatten der anderen zu stehen.
    Obwohl neben den entzückenden Elfen und den beiden Zwillingsschwestern die Eltern der beiden nur Nebencharaktere sind, ist die Geschichte doch mit so viel Gefühl und Tiefe erzählt, dass man sich selbst mit den Randfiguren gut identifizieren kann. Die Familiengeschichte der Buchmachers ist sicherlich nicht nur für Kinder im empfohlenen Lesealter interessant, sondern auch für deren Eltern, die vielleicht schon persönliche Erfahrungen gesammelt haben mit dem Problem, dass Geschwisterkinder - oder Kinder und deren Freunde - sich gegenseitig Talente oder Dinge geneidet haben.
    Auf Grund der Länge und des großen Schriftbilds eignet sich das Buch in meinem Augen sehr gut zum Vorlesen und gemeinsamen diskutieren. Es ist kein reines Kinder-, sondern ein richtiges Familienbuch!

    Aufmachung des Buches:
    Auch wenn Tanya Stewners Elfen laut Herrn Buchmacher wie halb Zwerg und halb Kartoffel aussehen, so finde ich sie dennoch total süß! Was mich allerdings fast dazu bewogen hätte einen Abstrich in der Bewertung zu machen, sind die in meinen Augen gar nicht gelungenen Zeichnungen der Menschen, so hat mich Herr Buchmacher mit seinem flachen Gesicht tatsächlich an Ralph Fiennes aka Lord Voldemort in den Harry Potter Verfilmungen erinnert, und so jemand wagt sich etwas gegen das Aussehen der wahren Elfen zu sagen ;D
    Das Buch ist großzügig illustriert, außerdem stehen alle Kapitelüberschriften innerhalb einer Girlande, die von einer winzigen Hummelbi in den Armen gehalten wird und die Seitenzahlen am Ende jedes Blattes sind von zwei Ornamenten eingerahmt.

    Fazit:
    Ein Buch über die Kraft der Bücher und die Kraft der Fantasie, das manchmal richtiggehend philosophische Ansätze hat und sicherlich noch weit über das empfohlene Lesealter von 8 Jahren interessant ist.

    Reihen-Info:
    Wie weckt man eine Elfe?
    Eine Fee ist keine Elfe

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    verena83s avatar
    verena83vor 8 Jahren
    Rezension zu "Wie weckt man eine Elfe?" von Tanya Stewner

    Elfen helfen! Noch vor Sonnenaufgang huscht Florentine zur Waldlichtung. Ob das Ritual aus dem uralten Elfenbuch tatsächlich funktioniert? Als sie den Spruch aufgesagt hat und erwartungsvoll die Augen öffnet, kann sie es kaum glauben: Vor ihr schwirrt tatsächlich eine Elfe herum! Sie heißt Hummelbi und hat fürchterlich viel zu tun. Seit die anderen Elfen in einen tiefen Schlaf gefallen sind, bleibt alle Arbeit an ihr hängen. Zuerst will Florentine das Elfengeheimnis nicht einmal Pauline erzählen, weil sie in letzter Zeit ständig Ärger mit ihr hat. Doch nur gemeinsam können die ungleichen Zwillingsschwestern der kleinen Elfe helfen…

    Eine rührende Geschichte, die vor allem kleine Mädchen für sich begeistern wird! Aber auch wenn man – so wie ich - schon ein wenig älter ist, kann man durchaus Gefallen an „Wie weckt man eine Elfe?“ finden, weil man beim Lesen einfach in eine Welt voller Zauber und Magie eintaucht.

    Die Elfe Hummelbi ist mir dabei gleich ans Herz gewachsen, auch wenn sie mit ihren stämmigen Beinen und ihrem dicken Po nicht gerade dem Bild von einer Elfe entspricht, das ich bis dahin hatte. Die Geschichte klärt aber auch sofort auf, dass genau darin das Problem liegt… die komplett falsche Vorstellung vom Aussehen einer Elfe wurde diesen schlussendlich zum Verhängnis…

    Alles in allem eine bezaubernde Geschichte, die mich des Öfteren zum Schmunzeln brachte!

    Kommentare: 1
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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Tanya Stewners avatar
    Liebe Leser,

    ich verlose drei signierte Bände meiner Elfentrilogie "Hummelbi":

    1. "Wie weckt man eine Elfe"
    2. "Eine Fee ist keine Elfe"
    3. "Das Einhorn im Elfenwald"

    Und darum geht es:

    Elfen helfen!

    Florentine kann es kaum glauben: Vor ihr schwirrt tatsächlich eine Elfe herum! Sie heißt Hummelbi und hat fürchterlich viel zu tun. Seit die anderen Elfen in einen tiefen Schlaf gefallen sind, bleibt alle Arbeit an ihr hängen. Zuerst will Florentine das Elfen-Geheimnis nicht einmal Pauline erzählen. Doch nur gemeinsam können die ungleichen Zwillingsschwestern der kleinen Elfe helfen …

    Ab acht Jahren.

    Und hier ist die Gewinnfrage:  Kennt ihr andere Bücher von mir, aber diese Reihe nicht? Wenn Ja: Was denkt ihr, warum das so ist? Oder: Kennt ihr diese Reihe bereits? Wenn Ja: Wie gefällt sie euch? Oder: Ihr kennt gar keine Bücher von mir? Wenn Ja: Warum wollt ihr das ändern?

    Wer mitmachen möchte, kann hier bis zum 28. April eine Antwort posten. Der Gewinner wird von mir mit alten Mensch-ärgere-dich-nicht-Würfeln ausgelost und mithilfe eines neuen Laptops benachrichtigt. :)

    Viel Glück und Lebensfreude!
    Tanya
    danielamariaursulas avatar
    Letzter Beitrag von  danielamariaursulavor 2 Jahren
    Herzlichen Glückwunsch und ganz viel Lesespaß wünsche ich Euch!
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