Tara Haigh

 4.3 Sterne bei 83 Bewertungen
Autorin von Weit hinterm Horizont, Das weiße Blut der Erde und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Tara Haigh

Tara Haigh ist das Pseudonym der 1963 geborenen Autorin Tessa Hennig, unter dem sie spannende und exotische historische Liebesgeschichten veröffentlicht. Viele der Romane, die sie unter ihrem Realnamen veröffentlichte, sind bereits verfilmt worden, und auch als Tara Haigh ist die Schriftstellerin sehr erfolgreich.

Neue Bücher

Das Herz der sieben Inseln

 (17)
Neu erschienen am 16.10.2018 als Taschenbuch bei Tinte & Feder.

Alle Bücher von Tara Haigh

Weit hinterm Horizont

Weit hinterm Horizont

 (28)
Erschienen am 03.09.2015
Das weiße Blut der Erde

Das weiße Blut der Erde

 (25)
Erschienen am 10.10.2017
Das Herz der sieben Inseln

Das Herz der sieben Inseln

 (17)
Erschienen am 16.10.2018
Der Feind, den ich liebte

Der Feind, den ich liebte

 (12)
Erschienen am 09.09.2016
Das weiße Blut der Erde

Das weiße Blut der Erde

 (1)
Erschienen am 06.09.2018

Neue Rezensionen zu Tara Haigh

Neu

Rezension zu "Das Herz der sieben Inseln" von Tara Haigh

Das Herz der sieben Inseln - ein vergessene Kultur wird hier zum Leben erweckt
Lese_gernevor 22 Tagen

Spanien 1492: Die sehr junge Laura Jimenez soll eine adligen heiraten und deshalb vom Kloster Avila zurück in ihr Elternhaus kehren. Ganz glücklich ist sie aber auch im Kloster nicht und der einzige Ausweg, die Heirat, möchte sie auf keinen Fall eingehen. Schon gar nicht mit dem Sohn eines Freundes ihres Vaters, der ihr nur zuwider ist. Aus Verzweiflung flüchtet sie aus dem Kloster und findet sich kurz darauf auf Gran Canaria. Dort möchte ihr Vater seine Plantage auf Zuckerrohr spezialisieren. Auf dieser wunderschönen Insel lernt Laura den Einheimischen Aquil kennen, der ab da ihr Leben auf den Kopf stellt. In der Gegenwart möchte Jana zusammen mit ihrem Lebensgefährten Marcel endlich ihren Traum erfüllen und ein Hotel in Mexiko führen. Allerdings bringt eine Erbschaft Jana ganz schön aus dem Gleichgewicht und sie reist sofort mit Marcel nach Gran Canaria. Von einem Unbekannten erbt sie ein hier auf der Insel befindende Bananenplantage. Jana kann sich absolut nicht vorstellen warum sie die Erbin sein soll. Aber sie ist so fasziniert von diesem Anwesen, dass sie das Erbe nicht ausschlagen möchte. Trotzdem möchte sie gerne wissen warum sie diese Plantage erhält und begibt sie begibt sich vor Ort auf Spurensuche....


************************************

Das Buch "Das Herz der sieben Inseln" hat mir ganz gut gefallen. Ich liebe Bücher, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her wechseln. Außerdem erfährt man im Buch einiges über die vergessene Kultur der Guanchen, den Ureinwohnern Gran Canarias. Ihr Sprache und das Volk selbst war mir bis jetzt unbekannt. Es macht Spaß mit Jana auf die Spurensuche zu gehen und zu erraten wie diese beiden Geschichten miteinander verbunden sind. Ich fand zwar jetzt den Schreibstil im Teil der Gegenwart für einen teilweise historischen Roman zu modern, aber das sind nur Kleinigkeiten, die mir persönlich aufgefallen sind. Da ich von Tara Haigh schon das Buch "Das weiße Blut der Erde" kenne war ich natürlich sehr auf ihr neues Buch gespannt. Wenn ich Vergleich ziehe hat mir das "Das weiße Blut der Erde" etwas besser gefallen. Trotzdem ist das Buch natürlich lesenswert und wem das Jahr 1492 bekannt vorkommt, kann sich vielleicht auch gleich zusammenreimen welche historische Person im Buch einen besonderen Platz bekommen hat. Christoph Columbus, der in Spanien gerne Cristobal Colon genannt wurde.

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Rezension zu "Das Herz der sieben Inseln" von Tara Haigh

Nicht ganz mein Fall
verruecktnachbuechernvor einem Monat

Laura lebt 1492 in einem spanischen Kloster. Doch sie merkt schnell, dass ihr Herz nicht Gott gehört. der Ausweg aus dem Kloster ist die Hochzeit mit eine widerlichen Adeligen. Da Laura ihren eigenen Kopf hat, entscheidet sie sich zur Flucht. In Männerklamotten und mit kurzen Haaren tritt sie  die Reise zu ihrem Vater an. Doch auf den Kanareninseln angekommen, ist ihr Abenteurer noch lange nicht vorbei.
Einige Jahrhunderte später macht sich Jana auf nach Gran Canaria. Sie hat eine Bananenplantage von einem Fremden vererbt bekommen. Ihr Freund Marcel kann sich, im Gegensatz zu ihr, nicht mit der Insel anfreunden. Er reist ab und Jana versucht weiterhin dem Geheimnis auf die Schliche zu kommen.

Das farbenprächtige Cover passt zur Stimmung des Buches und man bekommt Lust neben der Frau zu stehen.

Die Geschichte von Laura und Jana werden in unterschiedlichen Kapiteln erzählt, spielen sie doch zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
Dabei hat mich die Geschichte von Laura mehr fesseln können. Sie denkt ganz anders, als die anderen Frauen zu ihrer Zeit. Sie ist geschockt über den Sklavenhandel und hat ihren eigenen Kopf. Ihr Vater ist ein toller Mann, nur mit ihrer Schwester Inés scheint etwas nicht zu stimmen. Laura muss herausfinden was.

Die spannende Geschichte von Laura wird immer mal wieder von Janas Kapiteln unterbrochen. Ihre Geschichte gefiel mir am Anfang des Buches recht gut und dann wurde die Beziehung zwischen ihr und ihrem Freund Marcel sehr klischeehaft.
Auch hat sie auf den Insel spirituelle Eingebungen, welche mich nicht überzeugen konnten.
Auch das Ende des Buches ist nicht passend. Es wirkt unglaubhaft.

Begeistert hat mich wieder einmal der Schreibstil von Haigh, auch das sie für dieses Buch gut recherchierte Fakten genutzt hat um die Geschichte der Guanchen zu erzählen, finde ich gut. 
Es hat Spaß gemacht die Insel kennen zulernen. Haighs Sprache ist sehr bildhaft und sie schildert detailliert die Schönheit dieser Insel. 

"Das Herz der sieben Inseln" ist ein historischer Liebesroman. Mich konnte er wegen der Spiritualität und dem Ende nicht vollkommen begeistern.

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei lovelybooks bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

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Rezension zu "Das Herz der sieben Inseln" von Tara Haigh

wunderschöner lesenswerter Roman
Vampir989vor einem Monat

Klapptext:



Spanien 1492: Die junge Laura soll einen abscheulichen Adeligen heiraten oder für immer das Gewand einer Nonne tragen. In ihrer Verzweiflung flieht sie zu ihrer Familie nach Gran Canaria. Bei ihrer Ankunft auf der Kanareninsel erwartet sie jedoch eine böse Überraschung. Laura findet sich in einer Welt des Sklavenhandels, der Inquisition und der unersättlichen spanischen Eroberer wieder. Dort begegnet sie aber auch einem attraktiven Einheimischen, der ihr Leben für immer verändert.

Jana wird in Kürze ein Luxushotel in Mexiko führen. Für die ambitionierte Touristikkauffrau geht damit ein Traum in Erfüllung. Doch dann erreicht sie die Nachricht, dass ihr ein Unbekannter eine Bananenplantage auf Gran Canaria vererbt hat. Wer war der Mann? Und warum kann Jana sich der Faszination des heruntergekommenen Anwesens so wenig entziehen wie dem mysteriösen Fremden, der ihr hilft, die Inschrift eines rätselhaften Amuletts in einer längst vergessenen

 Sprache zu deuten?

Wider alle Vernunft begibt sie sich auf eine Spurensuche, die sie zu einem dunklen Geheimnis führt, das untrennbar mit dem Leben von Laura, aber auch Janas eigener Bestimmung verknüpft zu sein scheint


Ich hatte große Erwartungen an diesen Roman.Und ich  muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Die Autorin hat mich mit dieser Lektüre sofort in den Bann gezogen.

Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.

Ich wurde nach Grand Canaria entführt.Einmal in das Jahr 1492.Dort lernte ich Laura kennen und begleitete sie eine Weile.

In der Gegenwart machte ich Bekanntschaft mit Jana die eine Farm geerbt hat.

Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Laura.Aber auch alle anderen Figuren waren sehr interessant.

Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch die sehr fesselnde und packende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.In mir war Kopfkino.Die Autorin hat es hervorragend verstanden Gefühle,Gedanken und Emotionen zu vermitteln.Ich konnte mir richtig vorstellen wie sich Laura gefühlt haben muss.In diesem für sie fremden Land.Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Dadurch blieb es immer interessant.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Durch die guten Recherchen von Tara Haigh habe ich auch viele Informationen über die Kanaren zu der damaligen Zeit erhalten.Das fand ich sehr schön.Besonders berührt hat mich die Liebesbeziehung von Laura und Aquil.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der Landschaften auf Grand Canaria.Ich hätte am liebsten gleich die Koffer gepackt und wäre dorthin geflogen.


Aber auch die Geschichte in der Gegenwart hat mir sehr gut gefallen.Jana stand genau so wie Laura vor einigen Problemen.Es gab Höhen und Tiefen.Aber auch sie hat nie aufgegeben.

Beide Frauen haben mich sehr beeindruckt .Gerade die Mischung aus Spannung,Geheimnissen und Romantik hat für mich diesen Roman so lesenswert gemacht.Viel zu schnell war ich am Ende angekommen.Ich hätte noch ewig weiter lesen können.

Auch das Cover finde ich traumhaft schön.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Für mich rundet es das geniale Werk ab.

Ich hatte viele wundervolle Lesemomente mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne.

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Gespräche aus der Community

Neu
T
Es ist soweit. Mein neuer historischer Roman erscheint am 16. Oktober. Diesmal geht es nach Gran Canaria ins Jahr 1492, in die Zeit der spanischen Eroberer, die die Einheimischen, das Volk der Guanchen, unter der Herrschaft der spanischen Königin Isabella unterdrückt und als Sklaven verschleppt haben. Es ist aber auch die Zeit des Aufbruchs in die neue Welt - der historische Beginn der Neuzeit. Columbus setzt von den Kanaren aus die Segel, um Indien auf dem Seeweg zu entdecken. 

Das Leben der jungen baskischen Novizin Laura ist über die Jahrhunderte mit dem von Jana, einer deutschen Touristikkauffrau, schicksalhaft verknüpft. Sie erbt ein Grundstück von einem ihr Unbekannten und macht sich gegen jede Vernunft auf Spurensuche, die ein dunkles Geheimnis aufdeckt, das ihr Leben für immer verändern wird.

Die Wenigsten wissen, dass die Geschichte der Kanaren eng mit der Entdeckung Amerikas verknüpft ist. Die Ureinwohner Gran Canarias, die Guanchen, dürften ebensowenig gemeinhin bekannt sein. Ein geheimnisumwobenes Volk reich an Traditionen und Kultur wurde von den Spaniern unterjocht. Das hallt auch heute noch nach, denn die Kanarios versuchen, ihre Identität zu wahren und sich von der "Peninsula" kulturell abzugrenzen. Viele Touristen kommen nach Gran Canaria, um dort Strandurlaub zu genießen. Wer sich keinen Leihwagen nimmt, um die Insel zu erkunden, weiß nicht welche landschaftlichen und kulturellen Schätze ihm entgehen, ob die fünf Klimazonen der Insel mit atemberaubender Landschaft, die Herzlichkeit der hiesigen Bevölkerung oder Überreste der alten Kultur. Weil ich selbst einige Monate pro Jahr hier verbringe, ist es mir ein Anliegen, Euch mit auf die Reise zu nehmen und von Orten zu erzählen, die der Pauschaltourist nicht kennt.

Das Buch ist besonders für Freunde von "Historic Romance" geeignet, die gerne auf unterhaltsame Weise interessante historische Zeitabschnitte erkunden, die nicht so bekannt sind. Zugleich ist der Roman für jeden Gran Canaria-Urlauber die ideale Reiselektüre am Strand, die Lust darauf macht, den Minikontinent neu zu entdecken.

Ich freue mich sehr auf diese Leserunde und wünsche Euch viel Spaß dabei!
Letzter Beitrag von  Lese_gernevor 22 Tagen
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T
Rechtzeitig zum Erscheinen meines neuen historischen Romans gibt es natürlich wieder eine Leserunde, bei der es 15 Taschenbücher zu gewinnen gibt. Diesmal möchte ich Euch nach Malaysia entführen und in eine Zeit, in der das Land noch unter britischer Herrschaft stand. Meine Heldin, eine Krankenschwester aus Hamburg, begibt sich auf der Suche nach ihren Wurzeln in ein ihr unbekanntes Land, das nicht nur eine große Liebe für sie bereithält, sondern ihr alles abverlangt, um die Wahrheit über ihre Abstammung zu erfahren. Wer "Weit hinterm Horizont" mochte, der darf sich auf einen vielleicht noch spannenderen Roman freuen.


Warum Malaysia? Ich habe dort ein Jahr lang gelebt und gearbeitet und möchte meine Faszination für "British Malaya" gerne mit Euch teilen. Ich habe den Ort aber auch deshalb gewählt, weil die meisten Werke in diesem Genre in Neuseeland, Australien, Afrika oder Indien spielen, als ob es keine anderen "Sehnsuchtsorte" gäbe. Weit gefehlt, denn Malaysia ist aufgrund seiner landschaftlichen und kulturellen, aber auch ethnischen Vielfalt auf alle Fälle einen Roman wert.


Wer ein Ticket nach Malaysia lösen will, muss sich nur für die Reise bewerben. Ich freue mich auf die neue Leserunde mit Euch.


Tara

PS: Eben erreichte mich ein Foto von der Frankfurter Buchmesse. Am Stand vom Amazon steht der "Haigh-Hocker", von dem es mich angesichts der Top 10 bei den eBooks, der Nr. 1 Bestsellerplatzierung in "Historic Romance" und dem zweiten Platz in "Historische Romane" gehauen hat.


T
Letzter Beitrag von  tarahaighvor 6 Monaten
Zur Leserunde
T

Auf nach Honolulu und zurück ins Jahr 1914!

Band zwei der Hawaii-Saga steht kurz vor "Release". Ursprünglich wollte ich darin direkt im Jahr 1894 weitererzählen, mit Clara, Komo und Albrecht, doch mit dem Fall des Königreichs fühlte sich dieser historisch bedeutsame Abschnitt "auserzählt" an. Der zweite wichtige und interessante Zeitraum deutsch-hawaiianischer Geschichte war zweifelsohne der Ausbruch des 1. Weltkriegs. Aus Freunden werden Feinde und ausgerechnet in dieser Zeit verliebt sich Claras Tochter, Lani, in "den Feind". Es gibt also ein Wiedersehen mit Clara und Komo, jedoch steht diesmal Lanis Schicksal im Mittelpunkt. 

Die Lektüre des ersten Teils ist nicht notwendig, um gleich in den zweiten reinzukommen. Wer den ersten kennt, wird aber sicher mit mehr Emotion an den Start gehen, weil Clara und Komo in "Weit hinterm Horizont" im Mittelpunkt stehen. Ich möchte gerne Bewerber aus beiden Lagern auswählen, weil es mich brennend interessiert, wie die Figuren in beiden Fällen wahrgenommen werden.

Auch historisch interessierte Leserschaft kommt diesmal wieder voll auf ihre Kosten, denn den havarierten deutschen Schlachtkreuzer "Geier" gab es wirklich, nur hat meines Wissens bisher noch niemand seine Geschichte und die der Besatzung erzählt. 

Ich wünsche Euch allen viel Spaß dabei!

Mehr Infos zum Buch gibt es auf meiner Homepage und unter "Bücher" könnt Ihr Euch noch Videos aus jener Zeit ansehen. Das erste hat mich übrigens für die "Eisenbahnszene" inspiriert.

Ich freue mich auf "lovely" Reisebegleitung :-)
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Zusätzliche Informationen

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