Das Herz der sieben Inseln

von Tara Haigh 
4,0 Sterne bei4 Bewertungen
Das Herz der sieben Inseln
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Spannende Unterhaltung mit einer gut recherchierten Folie, bei der große Gefühle nicht zu kurz kommen. Ein Muss für alle Kanarenfans. So nah

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Zwei Frauen, getrennt durch Jahrhunderte, auf Gran Canaria

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Inhaltsangabe zu "Das Herz der sieben Inseln"

Ein uraltes Geheimnis, eine exotische Insel im Atlantik und die große Liebe zweier starker Frauen in unterschiedlichen Jahrhunderten. Der neue Roman von BILD-Bestsellerautorin Tara Haigh.

Spanien 1492: Die junge Laura soll einen abscheulichen Adeligen heiraten oder für immer das Gewand einer Nonne tragen. In ihrer Verzweiflung flieht sie zu ihrer Familie nach Gran Canaria. Bei ihrer Ankunft auf der Kanareninsel erwartet sie jedoch eine böse Überraschung. Laura findet sich in einer Welt des Sklavenhandels, der Inquisition und der unersättlichen spanischen Eroberer wieder. Dort begegnet sie aber auch einem attraktiven Einheimischen, der ihr Leben für immer verändert.
Jana wird in Kürze ein Luxushotel in Mexiko führen. Für die ambitionierte Touristikkauffrau geht damit ein Traum in Erfüllung. Doch dann erreicht sie die Nachricht, dass ihr ein Unbekannter eine Bananenplantage auf Gran Canaria vererbt hat. Wer war der Mann? Und warum kann Jana sich der Faszination des heruntergekommenen Anwesens so wenig entziehen wie dem mysteriösen Fremden, der ihr hilft, die Inschrift eines rätselhaften Amuletts in einer längst vergessenen Sprache zu deuten?
Wider alle Vernunft begibt sie sich auf eine Spurensuche, die sie zu einem dunklen Geheimnis führt, das untrennbar mit dem Leben von Laura, aber auch Janas eigener Bestimmung verknüpft zu sein scheint ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9782919803217
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:492 Seiten
Verlag:Tinte & Feder
Erscheinungsdatum:16.10.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Dreamworxvor einem Tag
    Schicksalhafte Verbindung

    1492. Die junge baskische Novizin Laura reist als Junge verkleidet per Schiff ins nördliche Gran Canaria auf die Zuckerrohrplantage ihrer Familie, nachdem sie aus dem Kloster Avila geflohen ist. Dort muss sie sich erfahren, dass ihre Mutter bereits tot ist und sich unerkannt ihrer Familie nähern. Die kanarische Bevölkerung namens Guanchen leidet nicht nur unter der grausamen Unterdrückung der spanischen Eroberer, sondern auch unter dem Sklavenhandel und der Inquisition. Als rechte Hand des Missionars Calvino arbeitet Laura als Lehrerin in einer Schule, wo sie viel über die einheimischen Kanaren lernt. Sie verliebt sich Hals über Kopf in den Guanchen Aquil, was ihrer Schwester Inès ein Dorn im Auge ist, denn die Verbindung wird als nicht standesgemäß angesehen. Ihre Liebe wird auf eine harte und gefährliche Probe gestellt.
    Viele Jahrhunderte später erbt Jana von einem ihr völlig Fremden eine alte Bananenplantage auf Gran Canaria. Sie verwirft ihre eigenen Karrierepläne und reist ohne ihren Verlobten auf die Insel, wo sie sich sofort auf eigenartige Weise wohl fühlt. Jana möchte unbedingt herausfinden, wem sie das Erbe zu verdanken hat und findet in dem Fremdenführer Eloy jemanden, der sie bei ihrer Spurensuche unterstützt und dem sie sich schnell verbunden fühlt. Was die beiden am Ende herausfinden, ist eine Überraschung…

    Tara Haigh hat mit ihrem Buch „Das Herz der sieben Inseln“ einen unterhaltsamen und packenden Roman vor der malerischen Kulisse Gran Canarias vorgelegt, der sowohl Liebesgeschichten mit Geheimnissen und historischen Hintergrund miteinander vereint. Der Schreibstil ist flüssig und bildgewaltig, der Leser sieht sich wechselhaft mal in der Vergangenheit an Lauras Seite, mal in der Gegenwart neben Jana und macht nicht nur abenteuerliche Entdeckungen, sondern darf auch in die Gefühlswelt der beiden Protagonistinnen eintauchen und sie recht gut kennenlernen. Gerade die wechselnden Erzählperspektiven lassen die Spannung innerhalb der Handlung langsam immer weiter ansteigen.  Die Autorin lässt den Leser an den schlimmen Zeiten der Urbevölkerung Guanchen teilhaben, man erlebt die Herrschaft der Spanier und bekommt auch einen Einblick in die damaligen kulturellen Gepflogenheiten. Die Landschaftsbeschreibungen sind malerisch und farbenfroh dargestellt, so dass schnell wunderschöne Bilder vor dem Auge des Lesers entstehen. Die esoterischen Abstecher, die die Autorin mit eingewebt hat, sind wenig überzeugend und stören eher, als der Geschichte mehr Intensität zu verleihen.

    Die Charaktere sind sehr differenziert ausgearbeitet und in Szene gesetzt worden. Sie alle besitzen individuelle Eigenschaften, die sie sehr lebendig wirken lassen und den Leser zum mitfiebern und
    mitfühlen animieren. Laura ist eine sympathische junge Frau, die Mut und Stärke vermittelt. Sie ist wissbegierig und hilfsbereit, dabei hartnäckig und unvoreingenommen. Sie steht ein für ihre Meinung und ist offen allem Neuen gegenüber. Jana ist ebenfalls eine mutige Frau, die eine vielversprechende Zukunft sausen lässt, um sich auf neuen Pfaden zu bewegen und sich überraschen zu lassen. Ihre Neugier ist der Motor, der sie antreibt. Inès ist Lauras Schwester und ein intrigantes Miststück. Sie ist eifersüchtig und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Aquil ist ein junger Mann, der offen und ehrlich ist und zu den Ureinwohnern Gran Canarias gehört. Auch die weiteren Protagonisten geben der Geschichte mit ihrem Erscheinen zusätzliche Spannung.

    „Das Herz der sieben Inseln“ ist ein farbenfroher und spannender Roman vor exotischer Kulisse, der sowohl Liebe als auch Geheimnisse und historische Elemente in sich vereint. Wer gern beim Lesen in ferne Welten abtaucht und sich auch in der Vergangenheit wohlfühlt, der ist hier genau richtig. Schöner Schmöker mit verdienter Leseempfehlung!

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    sunsonjavor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Spannende Unterhaltung mit einer gut recherchierten Folie, bei der große Gefühle nicht zu kurz kommen. Ein Muss für alle Kanarenfans. So nah
    Bewegend und fesselnd

    Der Roman erzählt auf zwei Zeitebenen das Schicksal zweier starker Frauen. Im Jahr 1492 stellt die junge baskische Novizin Laura Jimenez fest, dass aus ihr niemals eine gute Nonne werden kann. Zu groß sind die Zweifel an der Kirche und der Inquisition. Dabei hatte sie immer davon geträumt über das Kloster in Avila Zugang zum Wissen dieser Welt zu erhalten. Ein Trugschluss, wie sich herausstellt. Einziger Ausweg wäre eine Konvenienzehe mit einem Scheusal. Laura beschließt, zu ihren Eltern nach Gran Canaria zu fliehen, die dort eine der ersten Zuckerrohrplantagen betreiben. Sie gibt sich als junger Bursche aus, heuert auf einem Schiff als Kombüsenjunge an. Auf der Kanareninsel angekommen, erwarten sie böse Überraschungen. Ihre Mutter ist tot. Gran Canaria ist in der Hand der spanischen Eroberer. Der Sklavenhandel blüht. Ein Einheimischer, der für ihren Vater arbeitet, sorgt dafür, dass sie zunächst zumindest inkognito ihrer Familie nahe kommt. Als Laura als eine Jimenez auffliegt und sich in einen Guanchen verliebt, muss sie in der rauen Welt der Insel bestehen. Laura kämpft für Gerechtigkeit, aber auch für ihre Liebe und dabei stellt sich selbst ihre Familie gegen sie.

    In der Jetztzeit steht die ambitionierte Jana kurz davon ein Hotel im Mexiko zu führen - ihr Traum ist zum Greifen nah, doch dann erbt sie eine Bananenplantage mit heruntergekommenem Anwesen. Gegen jede Vernunft setzt sie ihre Karriere und ihre Beziehung aufs Spiel, um mehr über den Unbekannten zu erfahren, der ihr das Erbe hinterlassen hat. Obwohl Jana sich die Anziehungskraft des Ortes nicht erklären kann, fängt sie an, in der Vergangenheit zu graben. Eloy, ein Fremdenführer, der die Geschichte der Guanchen kennt, wird dabei zu ihrem Verbündeten, und je mehr sich das Puzzle zusammensetzt, desto näher kommt sie ihrer Bestimmung.

    Der Teil in der Vergangenheit ist packend, spannend und man lernt viel über die damalige Zeit. Ein Stück spanische Geschichte wird zum Greifen nah. Die Figuren sind durch die Bank gelungen, da facettenreich und voller Geheimnisse. Geschickt webt Haigh historisch belegte Ereignisse mit ein, ob Columbus oder seine Geliebte, von der ich bisher noch nie etwas gehört hatte. Laura ist eine unglaublich starke Frau, die sich offen gegen den Sklavenhandel stellt. Dementsprechend groß ist der Gegenwind und die Gefahr in die sie sich begibt. Der Teil in der Gegenwart ist eine Spurensuche, der Spannung daraus bezieht, ein Geheimnis zu lüften, das im Teil der Vergangenheit Stück für Stück entblättert wird. Auch Jana ist mir ans Herz gewachsen, weil sie mutig neue Wege geht und ihr bisheriges Leben in Frage stellt, auch wenn sie nicht so recht an das Schicksal oder eine „Bestimmung“ glauben mag.

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    eigers avatar
    eigervor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Zwei Frauen, getrennt durch Jahrhunderte, auf Gran Canaria
    Zwei Frauen und ihre Liebe zu Gran Canaria

    Der neue Roman der Bestsellerautorin Tara Haigh beinhaltet zwei parallele Erzählungen auf unterschiedlichen Zeitebenen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Man taucht sofort in das Geschehen ein.


    Laura, die aus dem Kloster Avila geflohen ist, kommt 1492 mit dem Schiff auf der Insel an. Die karge Landschaft ist so ganz anders als ihre baskische Heimat, weckt aber ihr Interesse. Im Norden der Insel lebt ihre Familie und hat eine Zuckerrohrplantage.
    Jana, die von einem Fremden eine Bananenplantage auf der Insel erben kann, sieht aus dem Flugzeug Berge und Canyons, die auf sie sofort eine Faszination ausüben.

    Beide Frauen haben nicht nur ähnliche Empfindungen, als sie Gran Canaria sehen, sie verbindet das Schicksal. Das Geheimnis darum ist der rote Faden, der die die Geschichte von Laura und Jana vereint.
    Auch in diesem Roman greift Tara Haigh historische Fakten, die weniger bekannt und literarisch bisher kaum in Erscheinung getreten sind, auf. Es sind Kultur und Lebensweise der Guanchen, der Ureinwohner der Kanaren. Sie wurden von den Spaniern grausam verfolgt und ausgerottet. Noch heute haben 40 Prozent der Bevölkerung Vorfahren unter den Guanchen.

    Im Roman ist es die junge Laura, die durch den Vorarbeiter Aquil und den Missionar Calvino mehr über die Guanchen erfährt. Sie gibt als Assistentin von Calvino, dem konvertierten Juden, Kindern der Einheimischen Unterricht, um sie an die veränderten Lebensumstände vorzubereiten. Die Spanier herrschen grausam über die Insel und Laura erlebt das hautnah. Es sind spannende Momente, wo man als Leser mit Laura mit fiebert, als in einer Aktion Kinder vor den Spaniern in Sicherheit gebracht werden. 
     
    Laura erlebt aber auch Abenteuer in ihrer Liebe zu Aquil, die es zu dieser Zeit nicht geben darf. Beide sind für mich ein Sinnbild der Zukunft. Der Autorin gelingt es ausgezeichnet die historischen Umstände jener Zeit zu schildern. In Spanien herrschen die katholischen Könige Isabella und Ferdinand, gestützt auf die Inquisition der Kirche. Die Sklaverei ist all gegenwärtig und erlebt eine Blütezeit. Aber die Veränderung der alten Welt bricht an, als Christoph Columbus von den Kanaren gen Westen aufbricht, um einen neuen Seeweg nach Indien zu finden und eine neue Welt entdeckt.

    Intrigen ihrer Schwester und eines mächtigen Gönners ihrer Familie verurteilen die Liebesbeziehung zu Scheitern. Laura und Aquil kämpfen verzweifelt darum.
    Dieser Teil des Romans hat mich begeistert. Laura ist eine sympathische Protagonistin und glaubwürdig dargestellt. Sie ist klug und belesen. Sie tritt den Guanchen unvoreingenommen gegenüber und wird von ihnen akzeptiert. Laura ist eine mutige junge Frau und gibt nicht auf. Hier zeigt die Autorin, wie man gut recherchierte historische Fakten mit einer spannenden Liebesgeschichte verbinden kann. Auch die Nebenfiguren, wie ihr Vater und ihre Schwester Ines oder der Portugiese Rui, sind authentisch und ihr Handeln nachvollziehbar.

    Leider ist ihr das bei dem Teil, der in der Gegenwart angesiedelt ist, nicht so gut gelungen. Jana und ihr Freund Marcel , der Schweizer Hotelerbe, sind zu klischeehaft dargestellt. Die Reise Janas auf die Bananenplantage und ihre späteren Erkundungen auf der Insel sind farbenreich beschrieben. Man merkt den Landschaftschilderungen die Liebe und Kenntnis der Autorin zur Insel an. Sie schafft Bilder von großer Intensität.

    Die spirituellen oder esoterischen Empfindungen von Jana, die sich bei ihr an bestimmten Orten auf Gran Canaria einstellen, sind für mich wenig glaubwürdig. Hier soll eine Verbindung zur Vergangenheit geschaffen werden, die nicht vorhanden sein kann. Eine interessante Person ist Tara Haigh mit dem einheimischen Guide Eloy gelungen, der mich aufgrund seines Auftretens und seiner kanarischen Vorfahren an Aquil erinnert.
    Das Ende von Janas Erbe, welches sie nach Sichtung aller historischen Dokumente und Artefakte annimmt und in dem der Bezug zum Titel des Romans hergestellt wird, war für mich leider einfach absurd.

    Deshalb kann ich auch nur 3 Sterne vergeben, obwohl der die Geschichte um Laura um Einiges besser war. Hier hat die Autorin ein großartiges Panorama aus Spannung und Liebe, eingebettet in einer einzigartigen Beschreibung von Gran Canarias zu Columbus Zeiten, geschaffen. Das ist meine ganz persönliche Meinung.
    Zu empfehlen ist der Roman allen, die eine romantische und spannende Liebesgeschichte aus vergangenen Zeiten mögen und jenen die Gefühle jenseits der Zeiten für möglich halten.
    Das Rezensionsexemplar wurde mir dankenswerter Weise von NetGalley zur Verfügung gestellt und hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.

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    Katjuschkas avatar
    Katjuschkavor 23 Tagen
    Das Herz der sieben Inseln

    Nach "Das weiße Blut der Erde" hat Tara Haigh jetzt mit "Das Herz der sieben Inseln" eine Liebesgeschichte mit zwei Zeitebenen geschrieben, deren historischer Teil weit in die Vergangenheit zurück reicht. 
    1492 steht die junge Laura vor der Entscheidung Nonne zu werden oder einen schrecklichen Mann heiraten zu müssen. Sie flieht aus dem Kloster zu Ihrer Familie nach Gran Canaria, muss aber zu ihrem Entsetzen feststellen, dass sich vieles verändert hat.
    Die spanischen Eroberer unterdrücken die Einheimischen, der Sklavenhandel blüht und die Inquisition ist allgegenwärtig.
    Laura verliebt sich in den Guanchen Aquil, der ihre Gefühle erwidert. Aber ausgerechnet ihre Schwester Inès scheint ihr das Glück nicht zu gönnen. Aber es gibt noch viel schwerwiegendere Hindernisse zu überwinden und so muss Aquil sogar um sein Leben fürchten.
    Über 500 Jahre später ist die junge Jana mit ihrem Verlobten auf dem Weg nach Mexiko um dort ein Hotel zu übernehmen, als sie erfährt, dass ein ihr völlig Fremder eine Bananenplantage auf Gran Canaria vererbt hat.
    Wer war dieser mysteriösen Mann und welch eine Verbindung zu ihm gibt es?
    Jana reist nach Gran Canaria und trifft dort auf Eloy, eine Canario, zu dem sie sofort eine ganz besondere Beziehung zu spüren glaubt.
    Gemeinsam versuchen sie die Hintergründe dieser Erbschaft zu ergründen und entdecken eine unglaubliche Geschichte aus dem Jahr, in dem Cristoph Kolumbus von den Kanaren aus aufbrach um einen Seeweg nach Indien zu finden, aber einen neuen Kontinent entdeckt.
    Und diese Geschichte reicht bis in die Gegenwart und betrifft auch das Leben von Jana und Eloy. 

    Ich finde in diesem Buch den historischen Teil unglaublich spannend. Laura und Aquil werden sehr gut und einnehmend dargestellt und die Handlung ist absolut fesselnd, denn auch andere Protagonisten, wie z.B. Inès oder der fürchterliche Carlos, werden faszinierend beschrieben. Die Beschreibungen des Landes lassen ein lebhaftes und deutliches Bild dieser schönen Insel entstehen. Tatsächlich habe ich einiges über die Geschichte der kanarischen Inseln erfahren, was mir gänzlich neu war.
    Auch wenn mir Jana und Eloy in dem Teil, der in der Gegenwart spielt, sehr sympathisch waren, hatte ich hier meine Probleme mit der Entwicklung der Geschichte. Die "kosmischen" Aspekte einer Liebe, die ggf. Zeit und Raum überwindet um irgendwann die Erfüllung zu finden, haben mich nicht wirklich erreichen können.
    Trotzdem fand ich ihre "Spurensuche" nach dem Geheimnis um die mysteriöse Erbschaft sehr interessant.
    Ein tolles Buch für Romantiker(innen), die an die große, ewige Liebe und Seelenverwandschaft glauben!




    Kommentare: 2
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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    T
    Es ist soweit. Mein neuer historischer Roman erscheint am 16. Oktober. Diesmal geht es nach Gran Canaria ins Jahr 1492, in die Zeit der spanischen Eroberer, die die Einheimischen, das Volk der Guanchen, unter der Herrschaft der spanischen Königin Isabella unterdrückt und als Sklaven verschleppt haben. Es ist aber auch die Zeit des Aufbruchs in die neue Welt - der historische Beginn der Neuzeit. Columbus setzt von den Kanaren aus die Segel, um Indien auf dem Seeweg zu entdecken. 

    Das Leben der jungen baskischen Novizin Laura ist über die Jahrhunderte mit dem von Jana, einer deutschen Touristikkauffrau, schicksalhaft verknüpft. Sie erbt ein Grundstück von einem ihr Unbekannten und macht sich gegen jede Vernunft auf Spurensuche, die ein dunkles Geheimnis aufdeckt, das ihr Leben für immer verändern wird.

    Die Wenigsten wissen, dass die Geschichte der Kanaren eng mit der Entdeckung Amerikas verknüpft ist. Die Ureinwohner Gran Canarias, die Guanchen, dürften ebensowenig gemeinhin bekannt sein. Ein geheimnisumwobenes Volk reich an Traditionen und Kultur wurde von den Spaniern unterjocht. Das hallt auch heute noch nach, denn die Kanarios versuchen, ihre Identität zu wahren und sich von der "Peninsula" kulturell abzugrenzen. Viele Touristen kommen nach Gran Canaria, um dort Strandurlaub zu genießen. Wer sich keinen Leihwagen nimmt, um die Insel zu erkunden, weiß nicht welche landschaftlichen und kulturellen Schätze ihm entgehen, ob die fünf Klimazonen der Insel mit atemberaubender Landschaft, die Herzlichkeit der hiesigen Bevölkerung oder Überreste der alten Kultur. Weil ich selbst einige Monate pro Jahr hier verbringe, ist es mir ein Anliegen, Euch mit auf die Reise zu nehmen und von Orten zu erzählen, die der Pauschaltourist nicht kennt.

    Das Buch ist besonders für Freunde von "Historic Romance" geeignet, die gerne auf unterhaltsame Weise interessante historische Zeitabschnitte erkunden, die nicht so bekannt sind. Zugleich ist der Roman für jeden Gran Canaria-Urlauber die ideale Reiselektüre am Strand, die Lust darauf macht, den Minikontinent neu zu entdecken.

    Ich freue mich sehr auf diese Leserunde und wünsche Euch viel Spaß dabei!
    T
    Letzter Beitrag von  tarahaighvor 3 Stunden
    :-)
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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    A
    andreakendlvor 5 Tagen
    Das cover sieht gut aus und das was ich weisss ist gut. allso freu ich mich
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