Tara Haigh Das weiße Blut der Erde

(14)

Lovelybooks Bewertung

  • 17 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 3 Leser
  • 13 Rezensionen
(9)
(5)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das weiße Blut der Erde“ von Tara Haigh

Eine Liebe in der britischen Kolonie Malaya, überschattet von einem dunklen Familiengeheimnis …

Hamburg, 1898: Als ihr sterbender Adoptivvater mit letzter Kraft einen Namen aufschreibt, vermutet Ella Kaltenbach einen ersten Hinweis über ihre wahre Abstammung. Heißt so ihr leiblicher Vater, und was hat es mit den jahrelangen Zahlungen aus der britischen Kolonie Malaya auf sich? Die junge Krankenschwester beschließt, auf der Suche nach Antworten in das ferne Land zu reisen. Die Spuren führen zur Kautschukplantage der Fosters. Dort gerät Ella zwischen die Fronten der britischen Kolonialmacht und des malaiischen Widerstandes, begegnet aber auch einer großen Liebe. Doch es gibt jemanden, der vor nichts zurückschreckt, um die Wahrheit über Ellas Wurzeln für immer im Dunkel des Regenwaldes zu belassen …

Eine Familiengeschichte in einer traumhaften Kulisse, die einen sofort in ihren Bann zieht

— Lesezeichen16

Wirklich beeindruckend! Man rätselt bis zum Ende.

— Blubb0butterfly

Eine junge Frau auf den Spuren ihrer Wurzeln in Malaysia mit überraschenden Entdeckungen und dem Beginn einer großen Liebe.

— Betsy

fesselnde Spurensuche einer jungen Deutschen zu Zeiten des Kaiserreichs nach ihren mysteriösen Wurzeln in Malaysia

— Aischa

Stöbern in Historische Romane

Die Zeit der Rose

die Umsetzung wirkt auf mich gewollt aber nicht gekonnt

Gudrun67

Grimms Morde

Die Gebrüder Grimm als Sherlock und Watson! Genial!

Lieblingsleseplatz

Troubadour

Ein etwas anderer Zeitreiseroman! Unbedingte Leseempfehlung!

mabuerele

Das Gold des Lombarden

Historischer Roman

ArnoSchmitt

Floras Traum von rotem Oleander

Ein gelungener Roman, bei dem man allerdings gleich Band 2 zur Hand haben sollte, denn Band Eins hört mitten im Geschehen auf....ärgerlich!

tinstamp

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Das weiße Blut der Erde" von Tara Haigh

    Das weiße Blut der Erde

    tarahaigh

    Rechtzeitig zum Erscheinen meines neuen historischen Romans gibt es natürlich wieder eine Leserunde, bei der es 15 Taschenbücher zu gewinnen gibt. Diesmal möchte ich Euch nach Malaysia entführen und in eine Zeit, in der das Land noch unter britischer Herrschaft stand. Meine Heldin, eine Krankenschwester aus Hamburg, begibt sich auf der Suche nach ihren Wurzeln in ein ihr unbekanntes Land, das nicht nur eine große Liebe für sie bereithält, sondern ihr alles abverlangt, um die Wahrheit über ihre Abstammung zu erfahren. Wer "Weit hinterm Horizont" mochte, der darf sich auf einen vielleicht noch spannenderen Roman freuen.Warum Malaysia? Ich habe dort ein Jahr lang gelebt und gearbeitet und möchte meine Faszination für "British Malaya" gerne mit Euch teilen. Ich habe den Ort aber auch deshalb gewählt, weil die meisten Werke in diesem Genre in Neuseeland, Australien, Afrika oder Indien spielen, als ob es keine anderen "Sehnsuchtsorte" gäbe. Weit gefehlt, denn Malaysia ist aufgrund seiner landschaftlichen und kulturellen, aber auch ethnischen Vielfalt auf alle Fälle einen Roman wert.Wer ein Ticket nach Malaysia lösen will, muss sich nur für die Reise bewerben. Ich freue mich auf die neue Leserunde mit Euch.TaraPS: Eben erreichte mich ein Foto von der Frankfurter Buchmesse. Am Stand vom Amazon steht der "Haigh-Hocker", von dem es mich angesichts der Top 10 bei den eBooks, der Nr. 1 Bestsellerplatzierung in "Historic Romance" und dem zweiten Platz in "Historische Romane" gehauen hat.

    Mehr
    • 475
  • Großartiges Buch

    Das weiße Blut der Erde

    verruecktnachbuechern

    16. November 2017 um 15:52

    Ella ist eine ausgebildete Krankenschwester und sie interessiert sich stark für die Naturheilkunde. Einem Arzt fällt es auf, dass Ellas Patienten besonders schnell genesen und er stellt Ella einen großartigen Job in Aussicht. Doch bevor sie sich für die Beförderung entscheiden kann, stirbt ihr Vater und hinterlässt ihr ein Rätsel. Das sie Adoptiert ist, weiß Ella schon, aber was haben der Name und die geheimnisvollen, monatlichen Zahlungen zu bedeuten?Entschlossen macht sie sich mit einem jungen, hübschen Mann auf den Weg um herauszufinden, ob der Name etwas mit ihren richtigen Eltern zu tun hat.Doch es kommt ganz anders, als sie es erwartet.Das Cover von dem Buch ist sehr ansprechend. Es hat viele Farben und sticht damit sehr hervor, auch der Buchtitel ist sehr ansprechend und ich würde im Laden nach diesem Buch greifen.Es ist mein erstes Buch von Tara Haigh und die Autorin konnte mich mit ihrem Schreibstil in ihren Bahn ziehen. Die Geschichte ist spannend und man verliert sich schnell in ihr.Die Liebesgeschichte in diesem Buch passiert ganz nebenbei und drängt sich zum Glück nicht in den Vordergrund.Die Charaktere sind unglaublich lebendig und glaubhaft. Vor allem Ella hat es mir angetan. Sie ist für die damalige Zeit eine ganz besondere Art Frau, welche sich auch in einem fernen Land durchsetzten kann. Sie ist sehr klug und charismatisch. Auch die anderen Personen sind super gelungen und es macht viel Spaß die verschiedenen Menschen kennen zu lernen.Auch ist es Tara Haigh gut gelungen, die exotische Welt einzufangen. Mit diesem historischen Roman reist man nicht nur in der Zeit zurück, man reist auch „ans andere Ende der Welt“. Malaysia ist großartig eingefangen und ich habe beim Lesen richtiges Fernweh bekommen und wäre zu gerne an Ellas Stelle gewesen.Dieser Roman ist eine tolle Geschichte von der Suche nach der eigenen Familie, fernen Welten und einer ungewöhnlichen Frau mit einer ungewöhnlichen Liebe.Klare Leseempfehlung.

    Mehr
  • Auf der Spurensuche mit Ella Kaltenbach

    Das weiße Blut der Erde

    Lesezeichen16

    11. November 2017 um 22:56

    Hamburg 1898: Ella Kaltenbach lebt mit ihren Adoptiveltern in Hamburg und arbeitet dort als Krankenschwester. Ihre wahre Herkunft kennt sie nicht. Als ihr Vater im Sterben liegt, schreibt dieser ihr noch einen Namen auf: Richard F! Ella vermutet hinter diesem Namen einen Hinweis erhalten zu haben, wer ihr leiblicher Vater ist. Sie beginnt mit Nachforschungen und diese führen sie in die britische Kolonie Malaya. Ella beschließt dorthin zu reisen, um nach ihren familiären Wurzeln zu suchen. Dort angekommen beginnt für Ella eine abenteuerliche, emotionale und spannende Suche… In ihrem dritten historischen Roman Das weiße Blut der Erde entführt uns Tara Haigh in die britische Kolonie Malaya. Mit ihrem lebhaften und leichten Schreibstil schafft sie es, den Leser ab der ersten Seite in ihren Bann zu ziehen und zu verzaubern. Hier spürt man sofort, wie intensiv sich die Autorin mit dem Land Malaysia auseinandergesetzt hat und nicht nur das: sie hat für ein Jahr dort gelebt und gearbeitet In all seinen prächtigsten und wundervollen Farben und die Liebe zum Detail hat sie die Kulisse eingefangen und wiedergespiegelt. Das schafft das gewisse Flair, dass dieses Land ausstrahlt. Die vielschichtigen Charaktere wurden ebenfalls liebevoll gezeichnet und dargestellt. Jeder von ihnen bekam den nötigen Raum um sich zu entfalten und dadurch wurde dieser Roman authentisch bis lebensnah. Die Handlung ist eine gelungene Mischung aus Familiengeschichte mit politischem Hintergrund. Zwar steht Ellas Geschichte im Vordergrund, aber der Leser erfährt auch noch eine Menge über die britische Koloniemacht und des malaiischen Widerstands, die zu dieser Zeit herrschte. Ella auf ihrer Spurensuche zu begleiten hat sehr viel Spaß gemacht. Hoffnung, Wut, Verzweiflung, Liebe, Gerechtigkeit oder auch Trauer begleitet den Leser durch dieses Buch. Die Autorin versteht es, den Spannungsbogen immer weiter zu steigern. Selbst wenn man meint, man hätte die Lösung, gibt es kurz darauf ein paar Wendungen, die alles verwerfen. Zum Ende dieses Buches klärt sich vieles auf. Leider bleibt eine Frage offen: Wie ist jetzt das Verhältnis zu Ellas Adoptionsmutter und wie wird es mit den beiden weitergehen? Das hätte ich zu gerne gewusst…   Tara Haighs Romane sind für mich immer wieder eine Garantie für brillante Lesemomente, die mich verzaubern und den Alltag vergessen lassen. Wieder einmal nahm die Autorin mich auf eine traumhafte Reise in ein Land mit, dessen Idylle so perfekt eingefangen wurden ist, dass man Fernweh bekam. Dieses Buch ist wieder ein weiteres Highlight 2017 und ich kann es wirklich nur weiterempfehlen. Ich hoffe auf ein baldiges Wiederlesen…. 5 von 5 Sternen!  

    Mehr
  • „Das weiße Blut der Erde“ von Tara Haigh

    Das weiße Blut der Erde

    Blubb0butterfly

    09. November 2017 um 15:55

    EckdatenRomanISBN: 978-1-542-04849-1432 SeitenTinte & Feder Verlag2017CoverEs wirkt wunderschön, so malerisch und verträumt. Es erweckt die Reiselust in einem.Inhalt Hamburg, 1898: Als ihr sterbender Adoptivvater mit letzter Kraft einen Namen aufschreibt, vermutet Ella Kaltenbach einen ersten Hinweis über ihre wahre Abstammung. Heißt so ihr leiblicher Vater? Und was hat es mit den jahrelangen Zahlungen aus der britischen Kolonie Malaya auf sich? Die junge Krankenschwester beschließt, auf der Suche nach Antworten in das ferne Land zu reisen. Die Spuren führen zur Kautschukplantage der Fosters. Dort gerät Ella zwischen die Fronten der britischen Kolonialmacht und des malaiischen Widerstandes, begegnet aber auch einer großen Liebe. Doch es gibt jemanden, der vor nichts zurückschreckt, um die Wahrheit über Ellas Wurzeln für immer im Dunkel des Regenwaldes zu belassen…AutorinTara Heigh schreibt seit vielen Jahren große TV-Unterhaltung und als Tessa Henning Frauenromane mit Herz und Humor, die bereits erfolgreich verfilmt und alle Bestseller wurden. Mit ihrem dritten historischen Roman greift Tara Haigh ihre Leidenschaft für Malaysia auf, wo sie ein Jahr gelebt und gearbeitet hat.MeinungIch war echt gespannt auf diese historische und exotische Reise auf der Suche nach Ellas wahren Wurzeln. Bisher hatte ich noch nie etwas von der Autorin gelesen geschweige denn gehört. Sie war mir gänzlich unbekannt. Aber nach diesem Buch werde ich mal die anderen Werke der Autorin anschauen, denn ich finde das Buch hier toll!Mich hat die gründliche Recherche über das Land gefallen, vor allem, da beispielsweise das berühmte Schattentheater erwähnt wurde oder die ungewohnten Essmanieren erklärt wurden. Ich hätte gerne mehr Input gar nichts einzuwenden gehabt. ^^Ella ist eine starke Protagonistin, die sich für das einsetzt, was sie für richtig hält. Dabei kann das womöglich auch gesetzwidrig sein. Ich habe das Buch über mit ihr mitgefiebert, wer denn nun ihre wahren Eltern sind. Und die Autorin hat es bis zum Ende hin spannend werden lassen, denn erst am Ende klärt sich dann auch wirklich alles auf. Wenn man meint, man wüsste die Lösung schon, überrascht uns die Autorin. Das ist ihr wirklich sehr gut gelungen. ❤❤❤❤ von ❤❤❤❤❤

    Mehr
  • Das weiße Blut der Erde - spannend bis zum Schluß

    Das weiße Blut der Erde

    Lese_gerne

    09. November 2017 um 10:31

    "Das weiße Blut der Erde. Man sagt ihm nach, dass es kranke Seelen heilt." ************************ Hamburg 1898: Als Ella Kaltenbachs Adoptivvater im Sterben liegt versucht er mit letzter Kraft Ella einen Namen aufzuschreiben. Könnte es sich hierbei um ihren leiblichen Vater handeln? Bis jetzt dachte sie, dass die monatlichen Zahlungen von ihrem Onkel sind, aber sie werden in britischen Pfund von einem Konto in Malaysia bezahlt. Ella möchte diesen Dingen auf den Grund gehen und bucht eine Schiffsreise in die britische Kronkolonie Malaysia. Die Spuren führen zu der Kautschukplantage der Familie Foster. Doch irgendjemand möchte nicht, dass Ella die Wahrheit erfährt und für sie und ihren Begleiter wird die Reise immer gefährlicher. **************************** Mit „Das weiße Blut der Erde“ ist der Autorin Tara Haigh wieder ein ganz toller Roman um die Kolonialzeit gelungen. Bis jetzt kannte ich nur ihre Romane, die sie unter einem anderen Namen schreibt. Klar habe ich schon von den anderen beiden Büchern aus der Kolonialzeit gehört, aber gelesen habe ich sie bis jetzt noch nicht. Aber ich bin jetzt schon von diesem Schreibstil begeistert. Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite und mit Ella wurde eine sympathische Hauptprotagonistin geschaffen. Man lernt das Leben auf Malaysia kennen ebenso wie die Bevölkerung versucht sich gegen die britische Kolonialherrschaft zu wehren. Am Schluss löst sich alles auf und es bleiben keine Fragen offen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf weitere Bücher dieser Art. Da es an dem Buch absolut nichts zu bemängeln gibt bekommt es von mir ***** Sterne

    Mehr
    • 2
  • Ellas Reise zur Wahrheit

    Das weiße Blut der Erde

    Dreamworx

    04. November 2017 um 16:11

    19. Jh. Ella Kaltenbach ist Krankenschwester und wurde bei ihrer Geburt adoptiert. Dies erfährt sie von ihrem Vater, als dieser auf dem Sterbebett liegt. Doch Ella kam nicht aus einem Waisenhaus in die Familie, sondern stammt aus Malaysia, doch mehr Informationen bekommt Ella nicht. Ella beschließt, den Dingen auf den Grund zu gehen und begleitet Rudolf, einen langjährigen Freund ihres Vaters, der mit einem Schiff nach Asien unterwegs ist. Sie möchte in Malaysia mehr über ihre richtige Familie herausfinden und vielleicht noch Angehörige finden. Dort angekommen, stellt die fremdländische Welt Ella auf eine harte Probe, denn Malaysia wird von verschiedenen Kolonialherren beansprucht und beherrscht. Schon bald landet Ella auf der Kautschuk-Plantage der Familie Foster und freundet sich mit der Tochter des Hauses, Heather, an. Allerdings ist nicht jeder von Ellas Ankunft erfreut und möchte sie schnellstmöglich wieder loswerden. Warum legen sie Ella Steine in den Weg? Kennen sie das Geheimnis um Ellas Adoption? Tara Haigh hat mit ihrem Buch „Das weiße Blut der Erde“ einen sehr fesselnden historischen Roman um ein Familiengeheimnis vor sehr exotischer Kulisse vorgelegt, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann schlägt. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, schnell taucht der Leser in die Handlung ein und geht mit Ella auf eine spannende Reise, um ihre geheimnisvolle Abstammung herauszufinden. Der Spannungsbogen wird gleich zu Beginn des Buches gemächlich aufgebaut, doch schon recht schnell steigert sich dieser immer mehr in die Höhe. Die Autorin gibt dem Leser durch verschiedene Verstrickungen immer wieder neue Nahrung für Spekulationen. Doch fast bis zum Ende bleibt die Auflösung ein Geheimnis. Die Landschaftsbeschreibungen sind so farbenfroh ausgearbeitet, dass der Leser die exotische und fremde Welt Asiens regelrecht vor Augen hat. Ebenfalls hat die Autorin sehr gut recherchiert und die politische Lage, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowie den Widerstand der malaysischen Bevölkerung zur britischen Kolonialregierung als Hintergrund mit der Handlung verwebt. Die Charaktere sind sehr vielfältig und individuell angelegt. Sie bestechen durch ihre Eigenheiten, gerade deshalb wirken sie glaubwürdig, authentisch und lebensecht. Ella ist eine sympathische junge Frau, die sich von einem Augenblick zum anderen einer Lebenslüge gegenüber sieht. Sie will unbedingt die Wahrheit herausfinden und geht mutig und energiegeladen auf eine ungewisse Reise. Sie trägt ihr Herz am rechten Fleck, ist hilfsbereit, aber manchmal auch noch etwas naiv. Ihr zur Schau gestelltes Selbstbewusstsein wirkt oftmals wie ein Schutzschild, doch es bringt sie manchmal auch in Schwierigkeiten. Jedoch verfolgt Ella ihre Ziele mit einer Stärke, die zu bewundern ist. Amar ist ein einheimischer junger Mann, der auf der Foster-Plantage arbeitet. Er ist der Macht der Besetzer ausgeliefert und kämpft insgeheim dagegen an. Er ist sympathisch, offen und ehrlich, lebt aber durch seine verhohlene Abneigung auch gefährlich. Lee ist eine chinesische Pensionswirtin, die Ella mit Rat und Tat zur Seite steht und sich ihren eigenen Platz in der Welt geschaffen hat. Auch die anderen Protagonisten tragen durch ihr Auftreten dazu bei, die Handlung mit Spannung und Abwechslung zu versorgen. „Das weiße Blut der Erde“ ist ein sehr atmosphärischer und spannender Roman vor exotischer asiatischer Kulisse, der sowohl eine Liebesgeschichte sowie einige Geheimnisse in sich vereint. Alle, die Geschichten, die in fremden Ländern spielen, lieben, werden von dieser Geschichte fasziniert sein. Absolute Leseempfehlung!

    Mehr
  • Eine absolut spannende Familiengeschichte

    Das weiße Blut der Erde

    bettinahertz

    04. November 2017 um 09:51

    Das weiße Blut der Erde Autor: Tara Haigh Am Sterbebett ihres Adoptivvaters erhält Ella Kaltenbach einen Namen. Wer verbirgt sich dahinter? Ist es ein erster Hinweis auf ihre wahre Abstammung? Besteht ein Zusammenhang zwischen den jahrelangen Zahlungen aus der britischen Kolonie Malaya? Selbst ihr Adoptivmutter steht vor einem Rätsel. Ella, ausgebildete Krankenschwester, beschließt Antworten direkt vor Ort zu suchen. Erste Spuren finden sich auf der Kautschukplantage der Forsters. Ella gerät zwischen den Fronten der britischen Kolonialmacht und des malaiischen Widerstandes und wird von einer großen Liebe förmlich überrollt. Doch es gibt jemanden im Hintergrund , der Ellas Wurzeln auf keinen Fall preisgeben möchte und vor nichts zurückschreckt. Wird sie je wahre Herkunft herausfinden können? Das weiße Blut der Erde ist mein erster Roman von Tara Haigh und ich war von Anfang an total begeistert. Sie hat einen unglaublich tollen Schreibstil. Spannend, wunderbar bildhaft und sehr emotional erzählt sie uns Ellas Suche nach ihrer wahren Identität. Man fühlt sich sofort als stiller Betrachter dieser aufregende Reise, die Ende des 19. Jahrhundert in Hamburg beginnt und in einer atemberaubender Kulisse auf Malaya ihre Höhepunkt findet. Ella ist ein sehr sympathischer Charakter. Sie steht mit beiden Beinen im Leben und nimmt vor allem kein Blatt vor dem Mund. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sie sich für die Einheimischen in Malaya einsetzt. Dort begegnet sie Amar, einen malaiischen Vorarbeiter einer Kautschukplantage und sie fühlen eine tiefe Zuneigung zueinander. Tara Haigh hat noch vielen anderen Charakteren Leben eingehaucht, die im Verlauf der Geschichte für einige Überraschungen sorgen und nicht nur positive. Überhaupt war ich am Ende über mehr als eine unvorhersehbare Wendung sichtlich erstaunt. Es ist nicht immer wie es scheint, würde jetzt einer ihrer wunderbaren Protagonisten sagen. Ich habe dieses Buch richtig genossen und empfehle es uneingeschränkt weiter. Dafür gibt es natürlich fünf Sterne.

    Mehr
  • Ein packendes Familiengeheimnis

    Das weiße Blut der Erde

    zauberblume

    03. November 2017 um 21:46

    In ihrem historischen Roman "Das weiße Blut der Erde" entführt uns die Autorin Tara Haigh in die britische Kolonie Malaya. Schon beim Lesen der ersten Zeilen ist die große Leidenschaft der Autorin, die selbst einmal ein Jahr in Malaysia gelebt hat, für dieses Land zu spüren. Die Geschichte: Wir befinden uns im Jahr 1898 in Hamburg. Hier lebt und wächst Ella, die in England eine Ausbildung als Krankenschwester absolviert hat, mit ihren Adoptiveltern wohlbehütet auf. Doch auf dem Sterbebett nennt ihr Vater einen Namen, ein Hinweis auf ihren leiblichen Vater? Ihre wahre Abstammung? Und was hat es mit den jahrelangen Zahlungen aus der britischen Kolonie Malaya auf sich? Fragen über Fragen, die Ella beschäftigen und sie beschließt, in das ferne Land zu reisen. Ihre Spur führt sie auf die Kautschukplantage der Forsters. Sie gerät zwischen die Fronten der britischen Kolonialmacht und des malaiischen Widerstandes. Und Ella begegnet ihrer großen Liebe. Doch irgendjemandem scheinen diese Nachforschungen ein Dorn im Auge zu sein. Und Ella befindet sich in großer Gefahr ......Der Autorin, die als Tessa Hennig seit vielen Jahren humorvolle Frauenroman schreibt, ist aus meiner Sicht ein absoluter Bestseller in der Rubrik historische Roman gelungen. Der Schreibstil von Tara Haigh ist dermaßen fesselnd, spannend und unterhaltsam. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, so begeistert hat mich dieses atemberaubende Geschichte.  Ich bin nach den ersten Seiten sofort eingetaucht in die Geschichte, die von Seite zu Seite spannender und interessanter wurde. Wir lernen eine wunderbare Protagonistin kennen, die ich mir durch die bildlichen Beschreibungen lebhaft vorstellen kann. Die junge Ella, die in ihrem Beruf als Krankenschwester vollkommen aufgeht. Dann der tragische Tod ihres Adoptivvaters. Und nach dessen Tod war nichts mehr wie vorher. Denn er hat Ella ratslos zurückgelassen. Ich habe Ella bewundert. Mutig nimmt sie die lange Reise in die britische Kolonie auf sich. Und bei ihren Nachforschungen kommt sie auf die Kautschukplantage der Forsters. Hier war es wirklich hochinterssant. Man lernt einiges über das Land und die Leute kennen und taucht ein in diese für mich fremde Welt. Ella lernt viele Menschen kennen und auch die Ablehnung, die ihr manche entgegenbringen ist förmlich zu spüren. Und als sie dann dem Familiengeheimnis immer näher kommt, überschlagen sich die Ereignisse. Beeindruckt hat mich auch der Oleandergarten der Forsters, der in meinem Kopfkino einfach wunderschön aussieht. Und dann kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Und hier finde ich Ellas Einstellung auch bewundernswert. Sie ist eine starke Persönlichkeit. Eine wirklich tolle Geschichte, die mich beim Lesen auch sehr berührt hat. Das Cover ist für mich ein echter Hingucker. Genaus so habe ich mir die Plantage vorgestellt. Der Anblick des Cover hat eine besondere Magie auf mich. Für diesen herausragenden historischen Roman, für mich ein absolutes Lesehighlight, vergebe ich gerne 5 Sterne. Freue mich schon jetzt auf den nächsten Roman der Autorin.

    Mehr
  • Packende Geschichte um ein Familiengeheimnis

    Das weiße Blut der Erde

    Gartenkobold

    01. November 2017 um 11:34

    Ella, die Protagonistin des Romans lebt 1898 in Hamburg bei ihrer Adoptivfamilie, hat nach ihrer Ausbildung in England zur Krankenschwester eine Anstellung im Hamburg. Rudolf von Stetten, ein Mann aus einer angesehenen Hamburger Familie macht ihr den Hof. Völlig unerwartet verstirbt ihr Adoptivvater und hinterlässt ihr ein paar Namensfragmente ihres leiblichen Vaters aus Malaysia. Ella möchte ihre Wurzeln ergründen und reist mit Rudolf an Malaysia. Auf dem Weg dorthin kreuzt Otto Ludwig ihren Weg, Otto kennt Land und Leute und gibt ihnen wertvolle Tipps. Nach ihrer Ankunft passiert ein Unglück, Rudolf fällt einem Mordanschlag zum Opfer und Ella, die unbedingt ihre wahren Wurzeln ergründen möchte, sucht auf eigene Faust weiter, wird aber immer wieder bei ihrer Suche behindert… Wird sie es trotz die Widerstände und Hemmnisse schaffen?Tara Haigh, auch bekannt als Tessa Hennig, entführt den Leser in ein unbekanntes Land, Malaysia, beschreibt eindrucksvoll die Schönheit und lässt viel wissenswertes über die Kultur der Menschen und die Kolonialzeit gekonnt miteinfließen. Die Autorin schreibt spannend, packend und flüssig und der Leser taucht ein in eine andere Welt, eine Welt, in der Plantagenbesitzer untereinander nicht unbedingt befreundet, aber der Kolonie verpflichtet, an den Schalthebeln der Macht sitzen und diese für sich und gegen die malaiische Bevölkerung einzusetzen wissen.Mit der Protagonistin Ella hat Tara Haigh eine unerschrockene und mutige junge Frau erschaffen, die ihre Wurzeln finden möchte, die in Malaysia ihre große Liebe findet und auch ihre Wurzeln. Auch die Nebencharaktere wie Otto, die Pensionswirtin Lee und natürlich Amar sind lebendig und vor allen Dingen auch sympathisch.Eine spannende, teilweise überraschende Geschichte und einem ebenso packenden wie emotionalen Finale.

    Mehr
  • Die Suche nach dem wahren Ich

    Das weiße Blut der Erde

    Kristall86

    31. October 2017 um 22:26

    Wir schreiben das Ende des 19. Jahrhunderts. Ella Kaltenbachs Vater verstirbt plötzlich und unerwartet und hinterlässt seiner Tochter am Sterbebett ein Rätsel. Dieses Rätsel will Ella lösen, denn sie erfährt von ihrer „Mutter“ das sie nicht ihre leiblichen Eltern sind. Voller Enthusiasmus begibt sich Ella auf die Reise nach Malaya, damals britische Kolonie. Sie will die Puzzle-Teile die sie hat zusammen fügen. Begleitet wird sie von ihrem Verehrer Rudolf. Die Fahrt per Schiff ist lang und anstrengend aber auch unheimlich interessant. Auf dieser Route lernt Ella Otto kennen der später noch eine entscheidende Rolle einnehmen wird. Die Ankunft in der neuen Welt beginnt sehr stürmisch und überrascht den Leser sofort. Die weitere Reise Ellas wird teilweise zum Nervenkitzel und verwirrt den Leser bis zuletzt. Das Rätsel um Ellas wahre Eltern löst sich nur langsam, ist aber dafür mit viel Gefühl dazwischen gefüllt. Die bildhaften und ausführlichen Beschreibungen der neuen Welt beschreibt Tara Haigh liebevoll und detaillreich sodass der Leser förmlich mit Ella mitreist. Tara Haighs Sprache ist klar und ohne Schnörkel. Der Leser wird eine Reise erleben die nicht nur spannend sonder auch interessant ist.

    Mehr
  • Ellas Suche nach ihren Wurzeln

    Das weiße Blut der Erde

    Langeweile

    30. October 2017 um 17:57

    Wir schreiben das Jahr 1898 Ella arbeitet als Krankenschwester in Hamburg und ist frisch verliebt in Rudolf von Stetten , einen Mann aus gutem Hause.Als plötzlich ihr Adoptivvater stirbt, teilt er ihr auf dem Sterbebett noch den Namen ihres vermutlichen Vaters mit. Ella möchte der Sache unbedingt auf den Grund gehen und begibt sich zusammen mit Rudolf auf die weite Reise nach Malaya .Auf dem Schiff lernen die beiden den Kaufmann Otto Ludwig kennen , der das Land und die Leute gut kennt und sie mit vielen guten Tipps versorgt. Dort angekommen führen die ersten Spuren zur Kautschukfarm der Familie Foster .Als Rudolf von Stetten kurz nach der Ankunft ermordet wird, ist Ella auf sich allein gestellt. Zuerst wird sie auf der Farm der Fosters gut aufgenommen, nachdem sie aber unangenehme Fragen gestellt hat, ändert sich die Sache und Ella gerät in immer neue Gefahren. Zum Glück gibt es Otto Ludwig und einige andere Leute, die es gut mit ihr meinen. Wird sie das Geheimnis ihrer Geburt lüften können? Meine Meinung: Die Autorin nimmt den Leser mit in ein fremdes Land und vermittelt auf sehr angenehme Weise sehr viel Wissenswertes über Land und Leute. Die verschiedenen Kulturen und Volksgruppen werden gut beschrieben. Die Schönheit des Landes wird genauso eingehend dargestellt, wie die negativen Machtkämpfe der verschiedenen Kulturen untereinander. Schon zu Beginn des Buches wurde große Spannung aufgebaut, die auch durchgehend gehaltenerhalten blieb. Gerne habe ich Ella auf der Suche nach ihrer Herkunft begleitet. Das Buch hat mir einige angenehme Lesestunden verschafft, ich empfehle es gerne weiter und vergebe vier Sterne.Ein besonderes Lob spreche ich für das sehr schöne Cover aus.

    Mehr
  • Auf der Suche nach den Wurzeln

    Das weiße Blut der Erde

    Katjuschka

    30. October 2017 um 11:44

    1898 macht der Adoptivvater der jungen Ella, ein ehemaliger Seemann, auf dem Sterbebett Äußerungen, die darauf hindeuten, dass sie nicht aus einem Waisenhaus, sondern aus dem fernen Malaja stammt.Auch andere Dinge aus der Vergangenheit scheinen nicht der Wahrheit zu entsprechen.Kurz entschlossen reist sie mit Rudolf, einem Freund der Familie,  auf einem Schiff nach Asien um die wahren Umstände ihrer Geburt zu erfahren und nach ihrem biologischen Vater zu suchen.Auf der Kautschuk-Plantage der Fosters scheint sie der Lösung um ihre Herkunft näher zu kommen und mit Heather, der Tochter des verstorbenen Richard Foster, scheint von Beginn an eine besondere Beziehung zu bestehen.Ist dieser Richard Foster Ellas Vater und Heather somit ihre Halbschwester?Nicht jeder ist ihr wohlgesonnen und es scheint Menschen zu geben, die das Geheimnis um Ellas Geburt kennen und die versuchen ihre Nachforschungen zu blockieren.Aber sie lernt auch Menschen kennen, die ihr helfen wollen und die sie unterstützen. So z.B. den deutschen Kaufmann Otto oder die chinesische Pensionswirtin Lee.Ella trifft auf der Suche nach ihrer Vergangenheit zufällig auf einen jungen Einheimischen und verliebt sich fast sofort in ihn.Amar arbeitet auf der Plantage und mit ihm lernt sie Malaja von einer ganz anderen Seite kennen - und lieben!Durch Amar kommt Ella mit dem beginnenden Widerstand der Malayen gegen die britischen Besatzer in Kontakt.Und als ein vermeintlicher Freund sich als Betrüger herausstellt, der sie belogen und ausgenutzt hat, wird es dramatisch für Ella und Amar.Mir hat "Das weiße Blut der Erde" sehr gefallen.Die Geschichte handelt nicht nur von Ellas Suche nach Vorkommnissen aus der Vergangenheit, sondern auch von der Aufdeckung eines Familiengeheimnisses, zwei ungeklärten Todesfällen, einer Liebesgeschichte und gibt dazu noch, zumindest kleine, Einblicke in die Geschichte Malaysias.Das alles macht es zu einem spannenden Lesegenuss!Auch wenn sich für mich schon recht früh die Lösung um Ellas Familie abzuzeichnen begonnen hatte, gab es noch genügend offene Fragen über den genauen Hergang der vergangenen Geschehnisse, um das Buch zu einem Pageturner zu machen.Ella wird als forsche junge Frau beschrieben und war mir von Anfang an sympathisch. Manche Handlungen schienen mir für die damalige Zeit dann aber doch schon sehr, sagen wir, fortschrittlich. Eine Kombination aus naiv, mutig und selbstbewusst!Mich hat etwas gestört, wie einfach Ella ihre Vergangenheit (und die Beziehung zur Adoptivmutter) hinter sich gelassen hat und sich alles nur noch um ihr Leben in Malaja zu drehen schien.Nach "Weit hinterm Horizont", ein weiterer wunderbarer Roman über eine junge Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln vor historisch interessanter Kulisse!Bitte mehr davon!

    Mehr
  • Eine junge Frau auf der Suche nach ihrer Herkunft

    Das weiße Blut der Erde

    Betsy

    30. October 2017 um 10:33

    Die junge deutsche Krankenschwester Ella Kaltenbach reist 1898 in die britische Kolonie Malaya, um mehr über ihre wahre Herkunft zu erfahren, da sie kurz zuvor erfahren hat, dass ihre Adoption wohl ein Geheimnis umgibt. Gemeinsam mit einem Bekannten, wagt sie die Reise und macht dort überraschende Entdeckungen, gerät in den Widerstand gegen die britischen Kolonialherren, verliert ihr Herz, findet neue Freunde und scheint dem Geheimnis ihrer Herkunft bei der Kautschukplantage der Fosters immer näher zu kommen.Eine gelungene Geschichte, die den Leser in eine andere Zeit und in die Welt Malaysias entführt. Gleich zu Beginn kann das Buch überraschen, indem es ruhig beginnt, aber schnell Fahrt aufnimmt und Ella sich unversehens in einem fremden Land wiederfindet, wo sich alles ein wenig anders entwickelt als gedacht. Lange Zeit bleibt dem Leser viel Raum für eigene Spekulationen, was es mit Ellas Herkunft auf sich hat, auch wenn zumindest teilweise manches offensichtlich erscheint und es überrascht wie Ella sich auf eine Idee einschießt und weniger unternimmt als gedacht. Erst durch neue Bekanntschaften scheint sie der Wahrheit näher zu kommen. Obwohl spannend, scheint man recht lange Zeit bei dem Geheimnis nicht weiter voran zu kommen, da dann auch noch der malaiische Widerstand gegen die britischen Kolonialherren und die sich entwickelnde Liebesgeschichte hier ihren Platz bekommen. Die Romanze wurde allerdings sehr schön eingefangen, auch wenn es ab einem gewissen Punkt doch überraschend schnell geht und man sich teilweise etwas schwer damit tut, in Anbetracht der Zeit und wie wenig Sorgen sich Ella um ihren Ruf zu machen scheint.Ella selbst ist eine selbstbewusste junge Frau, die als Krankenschwester auch mal unerlaubt ihr Wissen im Bereich der Homöopathie anwendet, recht schnell entschlossen handelt als sie von den Lügen um ihre Adoption erfährt und durchaus frech versucht an Informationen heranzukommen, leider verliert sich das ein wenig im Verlauf der Handlung, da sie manches ein wenig schleifen lässt bezüglich des Geheimnisses um ihre Herkunft, unter anderem deshalb, da sie zugleich viele andere Dinge im Kopf hat. Teilweise hatte ich so meine Probleme damit ihr Verhalten nachvollziehen zu können, dennoch zeigt sie Mut und ist definitiv nicht auf den Kopf gefallen auch wenn sie in Hinblick auf ihre eigene Herkunft den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Dafür hilft sie anderen aus brenzligen Situationen und riskiert selbst so einiges dabei, besonders als ihr eigenes Lügengebilde schließlich auffliegt und immer klarer wird, dass jemand das Geheimnis ihrer Herkunft um jeden Preis für sich behalten will.Es gibt hier dann natürlich auch ein paar Kleinigkeiten die für mich nicht so ganz stimmig waren, dennoch konnte das Buch am Ende wirklich noch mal punkten, indem es in einigen Dingen noch Überraschungen für den Leser bot, alle offenen Fragen geklärt wurden, es ein passendes Ende für alle Beteiligten bietet und dem Leser zugleich auch wirklich zufriedenstellt, auch wenn es in mancherlei Hinsicht ruhig noch weiter hätte ausgeführt werden können, besonders in Hinblick auf Ellas Leben in Deutschland.Fast nebenbei erfährt man dann auch mehr über die Einwohner von Malaya und wie es dort politisch zugeht, aber auch wie viele verschiedene Kulturen dort Fuß gefasst haben. Man erhält ein farbenprächtiges Bild und lernt so einiges dazu, allerdings bleiben auch die Schattenseiten nicht unerwähnt. Sehr schön anzusehen das Buchcover und auch der Titel wurde hier gelungen in den Roman integriert und ist mehr als passend gewählt.Fazit: Eine schöne und atmosphärische Geschichte, die einen in eine andere Zeit und auf einen anderen Kontinent entführt, mit einer spannungsgeladenen, aber auch gefühlvollen Handlung, die einiges an Überraschungen bietet. Zwar gibt es Kleinigkeiten, die teilweise nicht so ganz stimmig sind und auch Ella konnte nicht immer zu 100% überzeugen, dennoch eine lesenswerte Geschichte, die mit einem tollen Ende aufwartet, bis zum Schluss gut unterhält und den Leser in so manchen Dingen bis aufs Äußerste auf die Folter spannt.

    Mehr
  • Spannende Spurensuche in Malaysia

    Das weiße Blut der Erde

    Aischa

    29. October 2017 um 14:45

    Malaysia Ende des 19. Jahrhunderts: Briten und Holländer beuten das Land aus und unterdrücken die einheimische Bevölkerung auf Kautschukplantagen und in Zinnminen.In diesem für einen Historienroman ungewöhnlichen aber umso reizvolleren Setting spielt die Geschichte um die junge Deutsche Ella. Von ihrem Adoptivvater auf dem Sterbebett erfährt sie den unvollständigen Namen ihres Vaters und macht sich kurzerhand auf eine abenteuerliche Reise, um ihre wahren Wurzeln zu finden.Dabei ist Tara Haigh ein echter Pageturner gelungen. Die Geschichte nimmt einige unerwartete Wendungen und bleibt bis zum Schluss hoch spannend. Nebenbei erfährt man einiges über die politische Situation des damaligen Südostasiens , und die bildreichen Beschreibungen lassen Land und Leute farbenfroh vor dem Auge des Lesers erscheinen.Brillante Unterhaltung für alle, die Historienromane lieben.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks