Tara Haigh Der Feind, den ich liebte

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Inhaltsangabe zu „Der Feind, den ich liebte“ von Tara Haigh

Hawaii, 1914: Die junge Lani Elkart träumt seit jeher davon, eines Tages das alte Europa, die Heimat ihrer Mutter Clara, kennenzulernen. Doch als der Erste Weltkrieg ausbricht, rückt dieser Wunsch in weite Ferne. Auch auf Hawaii wird die Gefahr bald spürbar, als das deutsche Kriegsschiff Geier in der Bucht von Honolulu vor Anker geht. Aber Lanis Neugier auf den Marineoffizier Paul ist stärker als ihre Furcht vor den Wirren des Krieges. Der geheimnisvolle Draufgänger hebt ihr Leben aus den Angeln. Dennoch verliebt sie sich in ihn - auch wenn die Zeichen der Zeit gegen ihre Liebe sprechen...

Eine Liebe in den Wirren des ersten Weltkrieges. Einfühlsam und gut geschrieben.

— Leuchtturmwaerterin

Eine Lovestory zwischen Paul und Lani, die mich nicht so richtig fesseln konnte.

— Julia2610

Ein historisch gut recherchierter Roman, bei dem die Liebesgeschichte allerdings im Vordergrund steht. 3 1/2 Sterne gibt es von mir

— tinstamp

Eine sehr spannende und interessante Geschichet um Lani und Paul

— Lesezeichen16

Eine Hauptfigur, die leider viel zu oft im simplen Gefühlschaos versinkt, während die spannenden Inhalte etwas zu kurz kommen.

— Betsy

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  • Eine Liebe in den Wirren des ersten Weltkriegs.

    Der Feind, den ich liebte

    Leuchtturmwaerterin

    31. October 2016 um 18:01

    "Das Leben ist wie ein Wimpernschlag. Es kann schnell vorbei sein, und man hat es nicht in der Hand [...] Nimm dir, was du willst, und lebe, als wäre es dein letzter Tag [...]"Inhalt:Hawaii, 1914: Die junge Lani Elkart träumt seit jeher davon, eines Tages das alte Europa, die Heimat ihrer Mutter Clara, kennenzulernen. Doch als der Erste Weltkrieg ausbricht, rückt dieser Wunsch in weite Ferne. Auch auf Hawaii wird die Gefahr bald spürbar, als das deutsche Kriegsschiff Geier in der Bucht von Honolulu vor Anker geht. Aber Lanis Neugier auf den Marineoffizier Paul ist stärker als ihre Furcht vor den Wirren des Krieges. Der geheimnisvolle Draufgänger hebt ihr Leben aus den Angeln. Dennoch verliebt sie sich in ihn - auch wenn die Zeichen der Zeit gegen ihre Liebe sprechen...Autorin:Tara Haigh schreibt seit vielen Jahren große TV-Unterhaltung und als Tessa Hennig Frauenromane mit Pfiff, die bereits erfolgreich verfilmt wurden und bisher alle Spiegel-Bestseller wurden. Die historische Verbindung zwischen Deutschland und Hawaii fasziniert sie in besonderem Maße, weil sie einen Aspekt deutscher Geschichte zeigt, der kaum bekannt und doch so schillernd ist.Meinung:Auch dieser Teil 2 hat ein unglaublich schönes und stimmungsvolles Cover. Man kann in der jungen Frau genau Lani sehen, wie sie dem Kriegsschiff nachsieht.Jetzt aber zum Inhalt des Buchs und meiner Meinung dazu. Auch dieser Teil lebt wieder von seinen Charakteren. Dieses Mal ist es Lani, die die Hauptrolle übernimmt. Man liebt und leidet mit ihr und oft wirkt sie sehr jung und naiv, indem was sie tut. Man will sie fast ein bisschen bemuttern. Ihre Mutter Clara kommt auch immer wieder als starke Frau zur Geltung und man versteht oft nicht, warum Lani in vielem eher naiv gestrickt ist bei so einer "Übermutter". Komo, der Vater, ist eher eine Randfigur und wird in diesem Teil nicht wirklich viel erwähnt. Er ist einfach da. Dafür treten teilweise neue Charaktere auf, die eine tragende Rolle spielen und das ganze Geschehen auf Hawaii und auch im Deutschen Kaiserreich mit prägen.Fasziniert war ich von der Reise nach Berlin, da für Lani vieles neu war und ich als Leser die Dinge durch ihre Augen auch ein "erstes Mal" gesehen habe.Leider gibt es hier und da kleine Längen und auch teilweise recht "kitschige" Momente. Mir war es etwas zu viel, aber das ist wohl einfach Geschmacksache.Ich persönlich fand es erschreckend, wie schnell eine eigentlich friedliche Bevölkerung plötzlich von Hass und Misstrauen geprägt wird und untereinander so bösartig werden kann. Leider merkt man das in der heutigen Zeit auch wieder viel zu sehr und man hört die Alarmglocken eigentlich schon laut genug klingen. Ein nächster Weltkrieg wäre fatal. Hoffentlich bekommen die hohen Herren (und Damen) noch einmal die Kurve.Fazit:Ein Buch über Liebe, Freundschaft und Vertrauen in Zeiten des ersten Weltkriegs. Wenn auch mit kleinen Längen, aber trotzdem lässt es sich mit diesem Buch herrlich in fremde Welten träumen. Man erfährt außerdem einiges über das Leben Anfang des 20. Jahrhunderts. Für Fans von historischen Romanen ein absolutes Schmankerl. 

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  • Leserunde zu "Der Feind, den ich liebte" von Tara Haigh

    Der Feind, den ich liebte

    tarahaigh

    Auf nach Honolulu und zurück ins Jahr 1914! Band zwei der Hawaii-Saga steht kurz vor "Release". Ursprünglich wollte ich darin direkt im Jahr 1894 weitererzählen, mit Clara, Komo und Albrecht, doch mit dem Fall des Königreichs fühlte sich dieser historisch bedeutsame Abschnitt "auserzählt" an. Der zweite wichtige und interessante Zeitraum deutsch-hawaiianischer Geschichte war zweifelsohne der Ausbruch des 1. Weltkriegs. Aus Freunden werden Feinde und ausgerechnet in dieser Zeit verliebt sich Claras Tochter, Lani, in "den Feind". Es gibt also ein Wiedersehen mit Clara und Komo, jedoch steht diesmal Lanis Schicksal im Mittelpunkt. Die Lektüre des ersten Teils ist nicht notwendig, um gleich in den zweiten reinzukommen. Wer den ersten kennt, wird aber sicher mit mehr Emotion an den Start gehen, weil Clara und Komo in "Weit hinterm Horizont" im Mittelpunkt stehen. Ich möchte gerne Bewerber aus beiden Lagern auswählen, weil es mich brennend interessiert, wie die Figuren in beiden Fällen wahrgenommen werden.Auch historisch interessierte Leserschaft kommt diesmal wieder voll auf ihre Kosten, denn den havarierten deutschen Schlachtkreuzer "Geier" gab es wirklich, nur hat meines Wissens bisher noch niemand seine Geschichte und die der Besatzung erzählt. Ich wünsche Euch allen viel Spaß dabei!Mehr Infos zum Buch gibt es auf meiner Homepage und unter "Bücher" könnt Ihr Euch noch Videos aus jener Zeit ansehen. Das erste hat mich übrigens für die "Eisenbahnszene" inspiriert.Ich freue mich auf "lovely" Reisebegleitung :-)

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  • Der Feind den ich liebte

    Der Feind, den ich liebte

    Nik75

    29. October 2016 um 07:55

    Meine Meinung:Lani ist eine wirklich sympathische Protagonistin. Sie ist auf Hawaii aufgewachsen und besucht mit ihrer Mutter Deutschland, weil ihre Mutter ursprünglich aus Deutschland kommt. Lani ist begeistert von dem Land und würde am liebsten dort bleiben. Doch dann kommt ihr der 1. Weltkrieg dazwischen und Mutter und Tochter versuchen möglichst schnell nach Hawaii zurückzukommen. Mit dieser Reise nimmt auch Lanis Schicksal ihren Lauf. Sie lernt die Liebe ihres Lebens kennen, erlebt den Krieg und muss immer wieder um ihren Geliebten zittern. Ein Roman der von der Autorin voller Gefühl geschrieben ist. Den Roman habe ich als spannend und aufregend empfunden. Die Autorin flechtet den ersten Weltkrieg sehr geschickt in das Leben von Lani ein. Wir erleben sehr anschaulich, wie die Menschen von Hawaii diesen Krieg erlebt haben. Man spürt die plötzlich aufkommende Feindschaft zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern, die bis vor dem Krieg immer friedlich miteinander gelebt haben. Ich fand es sehr interessant zu sehen welche Auswirkungen dieser Krieg sogar auf Hawaii hatte. Frau Haigh ist es gelungen, mich von der ersten Seite an mit diesem Roman zu fesseln. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, denn ich fand die Entwicklungen zwischen 1914 und 1918 sehr sehr spannend. Ich mochte die Protagonisten und ich fand es schön Lanis Mutter wieder zu begegnen über die es von der Autorin bereits einen Roman gibt. Und zwar heißt dieser Roman „Weit hinter dem Horizont“. Man muss zwar den ersten Teil nicht gelesen haben, aber es ist schöner wenn man die Personen vorher schon näher kennt.Mich hat dieser Roman voll überzeugt und ich vergebe 5 Sterne für diesen historischen Roman.

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  • Rezension zu "Der Feind, den ich liebte" von Tara Haigh

    Der Feind, den ich liebte

    tigerbea

    26. October 2016 um 15:55

    Clara Elkard und ihre Tochter Lani reisen im Jahr 1914 von Hawaii nach Europa. Lani soll die Heimat ihrer Mutter Clara kennenlernen. In Deutschland lernt Lani den Soldaten Paul kennen. Während Lani und Paul sich näher kommen, wird der österreichische Thronfolger ermordet. Es droht Krieg. Clara und Lani kehren deshalb nach Hawaii zurück. Als die MS Geier vor Hawaii ankert, kommt der Krieg nach Hawaii. Deutsche werden angefeindet und auch Clara und ihre Familie haben es nicht leicht. Doch ein Besatzungsmitglied der Geier ist bekannt: Paul ist nach Hawaii gekommen. Zwischen Lani und ihm entwickelt sich eine Beziehung. Doch nach und nach wird klar, daß Paul etwas wichtiges verschweigt. Dieser Roman ist die Fortsetzung von "Weit hinterm Horizont". Beide Bücher sollten meiner Meinung nach auch in der Reihenfolge gelesen werden, denn die Charaktere entwickeln sich sehr deutlich weiter. Da zwischen den beiden Büchern sowieso schon ein großer Zeitsprung steht, ist es unbedingt ratsam, mit Band 1 zu beginnen. Auch in diesem Buch glänzt Tara Haigh durch einen wunderschönen Schreibstil, der sich zügig lesen läßt. Als Leser ist man sofort im Geschehen, leidet und bangt mit den Charakteren, die man ja bereits aus dem ersten Band kennt, und fiebert mit ihnen. Die Kriegshandlung selbst ist wirklich gut recherchiert und die Schwierigkeiten der Deutschen auf Hawaii werden richtig gut dargestellt. Doch dies Buch glänzt auch durch eine sehr bildliche Darstellung von Hawaii. Man sieht die blühende Landschaft richtig gut vor sich und hat fast den Duft der Blumen in der Nase. Bei all der Romantik kommt die Spannung nicht zu kurz. Man wird langsam aber stetig in die Geschichte gesogen und alles steuert auf einen rasanten Schluß hin. Meine Empfehlung: unbedingt lesen, aber erst nach Band 1!

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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  • Liebe in Kriegszeiten

    Der Feind, den ich liebte

    buecherwurm1310

    18. October 2016 um 15:01

    Clara bricht im Jahr 1914 nach Deutschland auf, um ihre Erbe anzutreten und alles zu regeln. Ihre Tochter Lani wollte immer schon die Heimat ihrer Mutter kennenlernen und begleitet sie nun. Doch dann geschieht das Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo und alle reden vom Krieg. Das zwingt Clara zur Rückkehr nach Hawaii. Es dauert nicht lange bis der Krieg auch dort ankommt. Das Kanonenboot MS Geier hat Maschinenprobleme und muss daher eine Weile in Honolulu bleiben. Der Funkoffizier Paul, den Lani in Berlin kennenlernte, kommt ihr nun näher. Die Auswirkungen des Krieges sind bald auch in Hawaii sehr deutlich spürbar, die deutschstämmigen Bewohner werden angefeindet. Es wird immer gefährlicher für Clara und ihre Familie. Dieses Buch ist die Fortsetzung von Weit hinterm Horizont und kann gelesen werden ohne den Vorgängerband zu kennen. Da ich aber den ersten Band nicht kenne, hätte ich es schöner gefunden, schon mehr über die Beteiligten zu wissen. Auch wenn es hier um die Liebesbeziehung zwischen Lani und Paul geht, erfährt man doch eine ganze Menge über die politischen Verhältnisse in jener Zeit. Es ist interessant zu erleben, wie der Krieg aus Europa Auswirkungen auch in sehr fernen Winkeln der Erde hat. Aber auch die Landschaft und das Leben auf Hawaii ist eindrucksvoll beschrieben. Lani ist eine sympathische junge Frau, die ihre Träume hat. Sie wäre gerne eine Weile in Europa geblieben, was durch die Verhältnisse verhindert wurde. Sie hat sich in Berlin gleich in Paul verliebt, obwohl sie ihn nur kurz gesehen hat. Nachdem Paul nun in ihrer Heimat auftaucht, kommen sich näher. Paul ist ein geheimnisvoller Mensch, der nichts von sich preis gibt und immer wieder ohne Erklärungen verschwindet. Lani lässt ihm in ihrer Schwärmerei viel zu viel durchgehen. Zum Ende hin nimmt die Geschichte Fahrt auf und dann ging es mir sogar ein wenig zu abrupt. Eine unterhaltsame Liebesgeschichte zur Zeit des 1. Weltkrieges.

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  • Lani und Paul

    Der Feind, den ich liebte

    Julia2610

    10. October 2016 um 18:28

    Das Buch „Der Feind, den ich liebte“ spielt während des ersten Weltkriegs aus Hawaii. Lani, eine Hawaiianerin mit deutschen Wurzeln kehrt vor dem Krieg in die Heimat ihrer Mutter zurück und sieht einen jungen Mann und ist sofort hin und weg von ihm. Zurück auf Hawaii traut sie ihren Augen kaum, als genau dieser Mann, Paul, vor ihr steht und ihr den Kopf verdreht. Das Buch beschreibt die Lovestory zwischen den beiden mit all ihren Schwierigkeiten, die der erste Weltkrieg mit sich bringt. Dass Paul zur Mannschaft eines deutschen Kriegsschiffes gehört, macht das Ganze nicht einfacher.  Zu dem Buch gibt es bereits einen ersten Teil, den ich nicht kenne. Ich habe lediglich diesen zweiten Bank gelesen.  Ich habe sehr lange gebraucht, um in das Buch hineinzukommen – knappe 100 Seiten. Das ist für mich immer schon kein so gutes Zeichen. Der Schreibstil ist für mich nicht ganz so flüssig und das Buch fesselt mich noch nicht so wirklich, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Protagonisten Lani und Paul finde ich auch etwas schwierig. Paul ist sehr verschlossen und gibt so gut wie gar nichts von sich preis, sondern ist total geheimnisvoll. Lani hingegen ist mir anfangs sehr sympathisch, verändert sich aber meiner Meinung nach zu stark im Buch und ist mir ein bisschen zu sehr auf Paul fixiert.  Darum geht es auch hauptsächlich in dem Buch – um die Lovestory zwischen Paul und Lani. Finde ich an sich überhaupt nicht schlimm, ganz im Gegenteil, aber hier wird mir das irgendwann ein wenig zu anstrengend, da Lani aus dem Schwärmen gar nicht mehr herauskommt. Darüber hinaus habe ich oftmals beim Lesen nicht das Gefühl mich 100 Jahre in der Vergangenheit zu befinden, sondern eher in den letzten Jahren, da die Protagonisten sich, in meinen Augen, nicht verhalten und auch nicht sprechen wie vor 100 Jahren, sondern eher so wie heute. Wäre nicht der erste Weltkrieg, der immer wieder beschrieben wird, könnte die Story auch in den letzten 20 Jahren spielen. Das ist für mich etwas schwierig zu beschreiben. Die geschichtlichen Einblendungen haben mir gefallen, hätten fast noch mehr ausgeführt werden können. Ebenso das Ende. Hier geht mir alles zu schnell, alles muss noch auf die Schnelle aufgeklärt werden. Besonders anfangs und im Mittelteil gibt es ganz schöne Längen. Hier hätte man ein wenig anders vorgehen können. Dann lieber das Ende noch ein wenig ausbauen und in der Mitte etwas weglassen oder kürzen. Dennoch hat mir der Schluss gefallen, weil hier einfach nochmal etwas passiert ist.  Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht wirklich fesseln. Es geht mir zu sehr um die Lovestory zwischen Lani und Paul, die mir zu schwärmerisch beschrieben wurde. Dennoch gab es einige gute Stellen, die alle mit dem mysteriösen Paul zusammenhängen. Diese machen einiges wieder gut und das Buch dann doch lesenswert. Mehr als gute drei Sterne kann ich aber leider nicht geben.

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    • 3
  • Der Feind, den ich liebte

    Der Feind, den ich liebte

    vormi

    09. October 2016 um 22:25

    Hawaii, 1914: Die junge Lani Elkart träumt seit jeher davon, eines Tages das alte Europa, die Heimat ihrer Mutter Clara, kennenzulernen. Doch als der Erste Weltkrieg ausbricht, rückt dieser Wunsch in weite Ferne. Auch auf Hawaii wird die Gefahr bald spürbar, als das deutsche Kriegsschiff Geier in der Bucht von Honolulu vor Anker geht. Aber Lanis Neugier auf den Marineoffizier Paul ist stärker als ihre Furcht vor den Wirren des Krieges. Der geheimnisvolle Draufgänger hebt ihr Leben aus den Angeln. Dennoch verliebt sie sich in ihn - auch wenn die Zeichen der Zeit gegen ihre Liebe sprechen...Klappentext laut BuchrückenDies ist der 2. Teil der Hawaii-Saga und man kann ihn sehr gut auch einzeln lesen, ohne Teil 1 zu kennen.Das hat mir sehr gut gefallen, denn ich kannte ihn nicht und bin trotzdem gut in das Buch reingekommen. Auf den Vorgänger werden höchstens ein paar Andeutungen gemacht. Nur die, die man für das Grundlagen-Verständnis dieser Story benötigt.Was mir nicht sehr gut gefallen hat, ist dass das Buch wahnsinnig klein geschrieben ist. Besonders auf den ersten 100 Seiten hatte ich damit richtig Probleme und bin beim lesen immer schnell müde geworden.Oft werden die Bücher möglichst groß gedruckt, damit man sie eher teurer verkaufen kann. Aber ein Buch so klein zu drucken, damit man es als Taschenbuch anbieten kann, das hatte ich auch noch nicht.Die Figuren haben mir fast alle sehr gut gefallne und meistens haben sie auch folgerichtig und für mich nachvollziehbar gehandelt.Die Autorin hat einige Drehungen und Wendungen eingebaut mit denen man als Leser so gar nicht gerechnet hat.Schön, wenn es unvorhergesehen passiert, aber in realistischen Bahnen bleibt.Der eigentliche Grund für die 4 Sterne sind aber kleinere Ungereimtheiten in der Story. Oder besser gesagt sind mir ein paar "Abkürzungen" unangenehm aufgefallen. Das möchte ich natürlich genauer erklären.Es war ein paar mal, daß Teile der Geschichte ganz normal und ausführlich erklärt und beschrieben wurden und man schon mitgefiebert hat, wie sich die Situation aufklären wird.Dann gab es einen eher überraschenden Zeitsprung, also ein paar Tage oder Wochen später und dann wurde die Situation in einem Nebensatz aufgeklärt. Einfach so, ohne große Erklärung. Das fand ich beim lesen sehr schade, zumal mir da zwei Schlüsselszenen an strategisch wichtigen Stellen im Gedächtnis geblieben sind.

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  • Eine Liebe inmitten der Wirren des Krieges

    Der Feind, den ich liebte

    tinstamp

    08. October 2016 um 13:54

    Bei einer Lovelybooks Leserunde durfte ich den zweiten Band der Hawaii Saga von Tara Heigh lesen. Der erste Band der Reihe liegt leider noch auf den SuB, aber die Autorin wünschte sich für den Austausch extra auch Leserinnen, die "Weit hinterm Horizont" noch nicht kennen. So ging ich völlig unvoreingenommen an diese Geschichte heran und fand mich zu Beginn in Deutschland, kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges, wieder.Lani Elkhart, unsere Hauptprotagonistin, verspürte schon immer den Wunsch, die deutsche Heimat ihrer Mutter kennenzulernen. Als diese Erbangelegenheiten zu regeln hat, bricht Lani mit Clara auf ins alte Europa. Doch nach dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand in Sarejevo, spricht man von Krieg. Dies zwingt Clara zu einem raschen Verkauf ihres Erbes und zur Rückkehr nach Hawaii. Es dauert nicht lange und der Krieg landet in Form des Kanonenbootes "MS Geier" in einer Bucht vor Honolulu. Das völlig veralterte Schiff hat Probleme mit der Maschinenanlage und soll bis zur Behebung vor Anker liegen. Auf diesem befindet sich auch der junge Funkoffizier Paul, der Lani in Berlin kurz über den Weg gelaufen ist und ihr in Erinnerung blieb. Zwischen den Beiden herrscht eine besondere Anziehungskraft, der sich Lani nicht entziehen kann. Doch auch Hawaii bleibt nicht vom Krieg verschont und schon bald wächst das Misstrauen gegenüber den deutschstämmigen Einwohnern. Das ehemalige friedvolle Zusammenleben aller Nationen gerät ins Wanken und auch für die Zuckerrohrbaronin Clara und ihre Familie wird es immer gefährlicher.....Laut Aussage der Autorin bei der Leserunde hat sie in ihrem Nachfolgeband versucht keinen "Love and Landscape" Roman zu schreiben, sondern mehr historischen Hintergrund einzubringen. Das ist ihr leider nicht ganz gelungen, denn meiner Meinung nach liegt der Schwerpunkt hier absolut bei der Liebesgeschichte, die einfach zu viel Raum einnimmt und damit hatte ich meine Probleme. Lanis Schwärmereinen für Paul, den sie kaum kennt, und der auch für den Leser bis zum Schluss undurchschaubar bleibt, waren für mir nicht nachvollziehbar. Dieser verschwindet immer wieder für Tage oder Wochen und es ist klar, dass er etwas verbirgt. Seine Hinhaltetaktik Lani gegenüber macht ihn zwar interessanter, aber ich konnte ihre uneingeschränkte Schwärmerei nicht verstehen....Lani war mir zu Beginn des Romans auch noch viel zu blass und blauäugig. Ich konnte keinen richtigen Bezug zu ihr herstellen. Obwohl ich das erste Buch nicht gelesen habe, fand ich Clara, im Gegensatz zu ihrer Tochter, viel authentischer und lebendiger. Lani ist anfangs eher naiv und passiv. Erst im Laufe der Geschichte beginnt sie sich etwas zu ändern und entwickelt mehr Eigeninitiative. Sehr schön fand ich die Beschreibung vom alten Hoku, der die Charaktere von Paul und Lani in seinen Worten sehr treffend beschreibt und mit seinem Glauben an die hawaiianischen Götter und Geister verbindet.Gegen Ende hin wird es nochmals richtig spannend und man hat fast das Gefühl, dass die Autorin nun alles hineinpacken möchte, was in der Mitte des Romans gefehlt hat, weil sich hier der Schwerpunkt auf die Liebesgeschichte legt. Trotzdem waren die letzten drei Leseabschnitte wirklich fesselnd, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und es beenden musste.Sehr gut gefallen haben mir allerdings die Einblicke in die Geschichte Hawaiis. Die Autorin hat die Stimmung, die sich auf der Insel während des Krieges immer mehr veränderte, sehr gut eingefangen. Man spürt richtig, wie der Krieg anfangs nur ein Randgeschehen ist, der die Einheimischen noch nicht wirklich betrifft. Doch mit der Zeit kommen die ersten Anfeindungen auf und die Stimmung ändert sich schnell. Der Augenmerk liegt hier besonders bei den deutschen und englischen Inselbewohnern, ebenso wie die Abneigung der Einheimischen gegenüber den Amis, die sich das Königreich zur Jahrtausende angeeignet haben.Schreibstil:Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut lesen, ist flüssig und einnehmend. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten war ich mitten in der Geschichte. Die historischen Hintergründe werden wunderbar in die Geschichte eingewoben und sind sehr gut recherchiert. Die Beschreibung der Insel - mit Ausnahme des Ausfluges auf Molokai - fand ich fast zu wenig, aber ich denke, dass Tara Heigh sich bereits im ersten Roman diesem Teil ausführlich gewidmet hat.Fazit :Ein historisch gut recherchierter Roman, bei dem die Liebesgeschichte allerdings im Vordergrund steht. Mir hätte weniger davon besser gefallen, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Trotzdem habe ich den Roman sehr gerne gelesen und ich freue mich auf den Vorgängerband, der mir mehr über Lanis Mutter Clara erzählen wird.

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  • Geliebter Feind

    Der Feind, den ich liebte

    Dreamworx

    02. October 2016 um 16:58

    1914 Hawaii. Clara Elkard reist mit ihrer Tochter Lani nach Europa, um ihr ihre Heimat Deutschland zu zeigen. Während ihres Aufenthaltes lernt Lani den Marine- und Funksoldaten Paul kennen, die beiden fühlen sich schnell voneinander angezogen. Doch bevor sich die jungen Leute näher kennenlernen können, verändert sich durch das Attentat auf den österreichischen Thronfolger die politische Lage in Europa dramatisch, schon ist von Krieg die Rede. In dieser brisanten Lage beschließt Clara, ihren Aufenthalt abzubrechen und mit ihrer Tochter nach Hawaii zurückzukehren, was besonders Lani bedauert, denn sie wäre gern in Europa und vor allem in Pauls Nähe geblieben. Kaum haben sie sich in Hawaii wieder eingelebt, legt in einer Bucht vor Honolulu das deutsche Kriegsschiff „MS Geier“ an, es sieht so aus, als hätten die Kriegsunruhen nun auch Hawaii erreicht. Das Misstrauen der Bevölkerung gegenüber allem Deutschen wächst und macht auch für Clara und ihrer Familie das Leben gefährlicher, denn mit der „Geier ist auch Paul gekommen, und zwischen Lani und ihm hat sich eine enge Beziehung entwickelt. Doch Paul verschweigt ihr etwas und verschwindet immer wieder. Wird die Liebe zwischen Lani und Paul trotz unruhiger und riskanter politischer Zeiten Bestand haben? Was verbirgt Paul?Tara Haigh hat mit ihrem Buch „Der Feind, den ich liebte“ die Fortsetzung von „Weit hinterm Horizont“ vorgelegt, einen spannenden und historischen Roman, der sich teilweise zu einem richtigen Krimi entwickelt. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, schnell ist der Leser mitten in der Handlung und begleitet Clara und ihre Familie bei einer abenteuerlichen Geschichte, wobei man mal hofft, mal bangt, romantische Augenblicke, aber auch gefährliche Situationen mit den Charakteren erlebt. Der historische Hintergrund wurde von der Autorin sehr gut recherchiert und mit der Handlung verflochten. Auch die Landschaftsbeschreibungen sind sehr detailliert, so dass sich der Leser in exotischer Kulisse wiederfindet und sich davon verzaubern lässt. Der Spannungsbogen wird gemächlich aufgebaut, steigert sich aber im Laufe der Handlung immer mehr und mündet in einem rasanten Finale, was zugleich auch das einzige Manko dieses Romans ist, da einige wenige Punkte auf der Strecke bleiben.Die Charaktere sind liebevoll ausgestaltet, wer den ersten Band bereits kennt, freut sich auf das Wiedersehen mit alten Freunden, aber auch die neu eingeführten Protagonisten sind mit ihren ganz eigenen Wesenszügen eine Bereicherung, die sich kennenzulernen lohnt. Alle wirken authentisch und sehr lebendig. Lani ist eine junge Frau, die erst recht schwärmerisch und naiv rüberkommt, sie lässt sich recht leicht um den Finger wickeln, ist recht passiv und lässt sich oftmals vertrösten. Doch im Verlauf der Handlung entwickelt sie mehr und mehr Eigeninitiative und wagt sich in riskante Abenteuer, um der Liebe ihres Lebens zu Hilfe zu kommen. Paul ist ein sympathischer, jedoch auch sehr mysteriöser Mann. Er verbirgt ein dunkles Geheimnis und wirkt oftmals nicht ganz ehrlich. Gehört er zu den Guten oder ist er der Feind? Auch die Nebenprotagonisten tragen mit ihren eigenen Geschichten zur Spannung der Handlung bei. „Der Feind, den ich liebte“ ist eine durchweg unterhaltsame und gelungene Fortsetzung, wobei der Roman durchaus allein gelesen werden kann, ohne die Vorgeschichte zu kennen. Alle, die historische Geschichten vor exotischer Kulisse lieben, werden mit dieser Lektüre ihren Spaß haben. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!  

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    • 2
  • Die Liebe in Zeiten des Krieges

    Der Feind, den ich liebte

    Betsy

    02. October 2016 um 16:01

    Dies ist der 2. Band dieser Reihe und kann zwar auch ohne den Vorgängerband gelesen werden, allerdings spielen hier so einige Figuren aus Band 1 wieder mit und auch wenn man genug Hintergrundinfos bekommt, so ist hier doch sehr interessant den Werdegang dieser hier weiterzuverfolgen.In Band 2 geht es diesmal um Lani Elkart, die Tochter von Clara und Komo, um welche es in Band 1 ging. Nach einem kurzen Aufenthalt in Deutschland, der ehemaligen Heimat ihrer Mutter, müssen Lani und Clara leider alsbald wieder zurück nach Hawaii, da der erste Weltkrieg ausbricht. Dort angekommen spukt Lani immer noch ein deutscher Offizier namens Paul im Kopf herum, den sie wohl niemals wiedersehen wird. Als das deutsche Kriegsschiff Geier im Hafen Honululus vor Anker geht, zeigen sich auch auf Hawaii immer mehr die Konsequenzen des Krieges. Besonders Lani gerät zwischen die Fronten, da auch Paul mit der Geier nach Honolulu gekommen ist und sie alsbald nicht nur gefühlsmäßig verwirrt, sondern auch mit seinen Geheimnissen und seiner draufgängerischen Art sowie seiner deutschen Zugehörigkeit zu kämpfen hat.Anders als in Band 1 bekommt hier die Liebesgeschichte zwischen Lani und Paul sehr viel Raum, was mir persönlich nicht so gefallen hat, da die weibliche Hauptfigur viel zuviel Zeit mit ihren Schwärmereien und Gedanken an Paul zubringt und so gar nicht wie eine junge und selbstbewusste Frau rüberkommt. Dadurch, dass auch die wichtigsten Figuren aus Band eins wieder vorkommen, ist es sogar so, dass Clara ihrer Tochter gerade zu Beginn oftmals die Show stiehlt, weil ihr Charakter und ihr Werdegang viel interessanter sind.Streckenweise wurde dann die Geschichte von Lani und Paul auch sehr langatmig, weil einfach nichts außergewöhnliches passierte und sich vieles oftmals wiederholen zu schien. Paul selbst ist auch ein sehr zwiespältiger Charakter, der es einem nicht leicht macht ihn zu mögen und fast bis zum Ende ziemlich undurchschaubar bleibt. Er scheint ein Adrenalinjunkie zu sein und lässt Lani irgendwie immer wieder zappeln, nur um sie dann wieder aufs heftigste zu umgarnen. Während Lani sich leider viel zu intensiv auf Paul konzentriert und alles andere zur Nebensächlichkeit verkommt, wird Pauls Figur immer interessanter, weil man hofft doch noch eine vernünftige Erklärung für sein seltsames Verhalten und sein Autftauchen auf Hawaii zu erhalten.Was die Geschichte teilweise etwas anstrengend macht, ist das Lani ihren Paul scheinbar mit allem durchkommen lässt und erst gegen Ende dann auch mal zeigt, dass sie definitiv nicht zu unterschätzen ist.Wunderbar sind auch hier wieder reale geschichtliche Fakten in und rund Hawaii eingearbeitet worden. Leider verrinnt hier die Zeit auch sehr schnell und es fällt etwas schwer zu glauben, dass Lani noch Jahre später so leichtfertig über Pauls Verhalten hinweggeht, das sie selbst in einige Gewissenskonflikte und brenzlige Situationen bringt.Gegen Ende wird es dann zwar sehr spannend und auch Paul kann hier durchaus noch punkten, allerdings passiert fast schon zuviel und einiges bleibt etwas unvollendet. Während im Mittelteil sehr viel Zeit auf Lanis inneres Gefühlsleben verschwendet wurde und so einige sehr spannende Momente sich leider etwas verlaufen haben, wurde dies dann fast schon zu hektisch am Ende alles nachgeholt.Sehr schön war es für mich, nicht nur über Lani zu lesen sondern auch über alte Bekannte aus Band 1, wobei dies hier, wie bereits gesagt, zuweilen ein fast schon zweischneidiges Schwert war, da diese Lani oftmals noch blasser erscheinen ließen und ihr vielleicht auch etwas die Möglichkeit nahmen mit ihrer Geschichte zu punkten. Gegen Ende stahl ihr dann sogar ihre Freundin Rebecca mit ihrer außergewöhnlichen Geschichte auch noch etwas die Show, da sie sich hier im Laufe der Handlung wirklich großartig entwickelt, auch wenn sie nur am Rande vorkam.Fazit: Leider konnte mich die Fortsetzung nicht so begeistern, da es stellenweise einfach zu langatmig und nervig war aufgrund Lanis schulmädchenhafter Schwärmerei und ihrem regelrechten Nachstellen von Paul, während die spannenden Handlungsstränge leider immer zu kurz kamen. Generell tat ich mir einfach schwer mit Lanis Charakter, welchem hier mehr Selbstbewusstsein definitiv nicht geschadet hätte. Punkten konnten hier mehr die Charaktere aus dem ersten Band, einige neue Nebenfiguren, die geschichtlichen Fakten über Hawaii und den ersten Weltkrieg, sowie die hier so gut vermittelte Stimmung auf Hawaii, die sich nach und nach immer mehr gegen die Deutschen richtete. Gegen Ende wurde nochmal alles aufgefahren was ging und auch Lani und Paul konnten noch glänzen, allerdings wurde es dann auch fast schon zu viel des Guten, weil alles so auf die Schnelle abgehandelt wurde. Dennoch endet es sehr interessant und man darf gespannt sein wie es mit den Charakteren wohl weitergehen wird und eventuell auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten hoffen.

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    • 2
  • der 1. Weltkrieg in Hawaii

    Der Feind, den ich liebte

    irismaria

    02. October 2016 um 10:11

    "Der Feind, den ich liebte" von Tara Haigh ist die Fortsetzung von "Weit hinterm Horizont" und spielt wieder in der Welt der deutschen Auswanderer in Hawaii. Diesmal ist nicht Clara Elkart die Hauptfigur, sondern ihre Tochter Lani. Clara und Lani fahren nach dem Tod des Großvaters nach Deutschland, um das Erbe anzunehmen. Lani ist begeistert von dieser anderen Welt und den Großstädten Berlin und Hamburg und überlegt, in Deutschland zu bleiben und das alte Geschäft der Familie wieder zu aktivieren. Doch der Kriegsausbruch 1914 sorgt für Unsicherheit und die beiden Frauen verkaufen Hals über Kopf das Erbe und reisen zurück nach Hawaii. Dort strandet einige Zeit später das deutsche Kriegsschiff MS Geier und Lani trifft den jungen Funkoffizier Paul wieder, in den sie sich in Deutschland verliebt hat… Wie schon im ersten Band ist die Geschichte eine gute Mischung aus der privaten Geschichte der Hauptfigur und ihrer Familie einerseits und den gekonnt eingebauten historischen Ereignissen andererseits. Der Schwerpunkt lag eindeutig auf der Liebesgeschichte, während die (für mich sogar interessanteren) Nebenhandlungen nicht so im Blick waren. Hier hätte mir ein Perspektivwechsel gut gefallen. Auf jeden Fall ist "Der Feind, den ich liebte" aber ein flüssig zu lesender interessanter historischer Roman über eine bewegte Zeit an einem mir wenig bekannten aber faszinierenden Fleck der Welt.

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  • Der Feind, den ich liebte

    Der Feind, den ich liebte

    Lesezeichen16

    01. October 2016 um 20:28

    Inhaltsangabe Hawaii, 1914: Die junge Lani Elkart träumt seit jeher davon, eines Tages das alte Europa, die Heimat ihrer Mutter Clara, kennenzulernen. Doch als der Erste Weltkrieg ausbricht, rückt dieser Wunsch in weite Ferne. Auch auf Hawaii wird die Gefahr bald spürbar, als das deutsche Kriegsschiff Geier in der Bucht von Honolulu vor Anker geht. Aber Lanis Neugier auf den Marineoffizier Paul ist stärker als ihre Furcht vor den Wirren des Krieges. Der geheimnisvolle Draufgänger hebt ihr Leben aus den Angeln. Dennoch verliebt sie sich in ihn - auch wenn die Zeichen der Zeit gegen ihre Liebe sprechen... Der Feind, den ich liebte ist der neuste Roman von Tara Haigh und der zweite Teil über die Familie Elkart. In diesem Band dreht sich alles um die Tochter von Clara und Komo: Lani Elkart. De Schreibstil der Autorin ist flüssig. Ab der ersten Seite findet sich der Leser auf Hawaii im Jahr 1914 wieder und damit beginnt die spannende und interessante Geschichte über Lani Elkart, die im ersten Weltkrieg stattfinden darf. Tara Haigh hat es wieder einmal geschafft, die perfekte Mischung zwischen Liebes- und historischer Geschichte brillant miteinander zu verknüpfen. Die Protagonisten sind allesamt sehr authentisch und lebensecht wiedergegeben worden und somit kann man sich hier sehr gut in die jeweiligen Personen hineinversetzen. Während des Lesens spürt man die Ängste und Sorgen der Ein- und Bewohner Hawaii, die sie während des Kriegsbeginns haben. So entsteht das Gefühl, dass man diese Zeit hautnah miterleben darf. Auch wenn es sich hierbei um eine fiktive Geschichte handelt, so sind alle geschichtlichen Ereignisse gut recherchiert und wieder gespiegelt worden. Langweile oder langatmig? Keine Spur. Eher ist es sehr informativ und lehrreich einige Zeitgeschehnisse zu erfahren, die man so nie erfahren hätte. Es ist beängstigend zu erfahren, wie aus Freunden Feinde werden. Die Geschichte um Lani und Paul fand ich ebenfalls sehr gut ausgearbeitet und umgesetzt. Leider wirkte das Ende dieses Buches einfach zu perfekt und dadurch entsteht ein sehr gehetzter Eindruck. Nichts desto trotz war es für mich wieder eine sehr unterhaltsame und interessante Zeitreise, die mir wieder sehr viele schöne Lesemomente beschert hat. Ich hoffe, dass es bald eine Fortsetzung geben wird. 5 von 5 Sternen.

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  • Hawaii-Saga Teil 2

    Der Feind, den ich liebte

    Katjuschka

    01. October 2016 um 09:27

    Nachdem in "Weit hinterm Horizont" die junge Clara Elkart im Mittelpunkt stand, geht es hier um deren Tochter Lani. 1914 begleitet Lani nach dem Tod des Großvaters ihre Mutter zum ersten Mal nach Deutschland. Auf einem Empfang trifft sie auf den jungen Marinesoldaten Paul, der sie von Anfang an fasziniert. Sie ist besonders von Berlin ganz begeistert und träumt von einer Zukunft im Kaiserreich. Doch nach dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger droht in Europa ein Krieg und die beiden Frauen beschließen schnellstmöglich nach Hawaii zurückzukehren. Leider sind sie gezwungen ihre Tickets für die Schiffspassage bei dem zwielichtigen Schwarzmarkthändler Petersen kaufen. Das hat weitreichende Konsequenzen.... Einige Monate später legt in Hawaii die MS Geier, ein deutsches Kriegsschiff, an. An Bord: Der Funkoffizier Paul! Hawaii ist mittlerweile kein freies Königreich mehr, sondern ein Bundesstaat der USA. Und nach deren Eintritt in den Krieg wird Paul zum "Feind". Aber nicht nur die auf der Insel festsitzenden Soldaten kämpfen gegen Feindseligkeiten - auch die ehemals geachteten Deutschen werden angefeindet und bekommen Angst um ihre Existenz! Und dann taucht Petersen im Hafen auf.... Gibt es auf Hawaii eine Zukunft für Lani und Paul?Wieder wird eine Liebesgeschichte in die Geschichte von Hawaii eingebettet. Es ist interessant zu lesen wie durch einen viele Kilometer entfernten Krieg, Menschen von Freunden zu Feinden werden! Die Hauptpersonen (Lani und Paul) waren mir zwar sympathisch, jedoch haben mich Clara und Komo in "Weit hinterm Horizont" mehr begeistert. Lani war mir stellenweise etwas zu weltfremd. Auch kam mir ihre "große Liebe" öfter mal eher wie eine Jungmädchen-Schwärmerei vor. Der historische Hintergrund ist wieder toll recherchiert und bildet einen perfekten Rahmen für die Geschichte. Ich bin gespannt wie es mit Clara, Komo, Lani und Paul im nächsten Band weitergehen wird....!"Der Feind, den ich liebte", ist eine Fortsetzung von "Weit hinterm Horizont", kann aber auch einzeln sehr gut gelesen werden.

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    • 2
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