Tara Hyland Die vergessene Frau

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Inhaltsangabe zu „Die vergessene Frau“ von Tara Hyland

Eine ergreifende Saga zwischen England und dem schillernden Hollywood der 50er

Irland, 1946. Auf einer kleinen Farm träumt Franny von einem Leben als Filmstar. Als sie ungewollt schwanger wird, flieht sie nach London. Dort setzt sie alles daran, sich und ihre Tochter über Wasser zu halten. Doch sie vergisst ihren größten Wunsch nie … Eines Abends erkämpft sie sich einen Auftritt vor einem bekannten Hollywoodproduzenten und erhält ein unwiderstehliches Angebot – das ihr das Herz bricht.

Jahre später erhält die aufstrebende Londoner Journalistin Cara einen Brief aus Kalifornien. Sie weiß, dass es Zeit ist, sich der Vergangenheit zu stellen – und ihrer Mutter …

Eine tolle Familiengeschichte mit vielen Schicksalsschlägen und überraschenden Wendungen, die den Leser in seinen Bann zieht.

— Julia2610

Fazit: Eine Familiensaga, welche rund 30 Jahre im Leben von Franny und Cara umfasst und bis zum Schluss immer wieder überraschen kann.

— Bellexr

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  • Die vergessene Frau

    Die vergessene Frau

    Julia2610

    Dieses Buch beinhaltet die Geschichte um Franny, ein junges Mädchen, das schwanger wird und von zu Hause flieht. In London kommt sie in einem kleinen Zimmer unter und versucht sich und ihre kleine Tochter über Wasser zu halten, bis sie ein Angebot aus Hollywood bekommt. Doch was soll sie nun mit ihrer kleinen Tochter machen. Sie bringt sie tatsächlich zu ihrer Mutter, zu der sie schon Jahre keinen Kontakt mehr hatte. Natürlich verspricht sie Cara sie nachzuholen, doch das passiert leider nie, denn in Hollywood erfährt niemand von ihrer kleinen Tochter. Nicht mal der neue Partner an ihrer Seite, den sie sogar heiratet erfährt davon. Als Leser erlebt man etwa 30 Jahre lang das Leben von Franny und Cara. Die Autorin erzählt im Wechsel aus der Sicht von Franny und aus der Sicht von Cara. Obwohl der Roman fast 700 Seiten umfasst, fiel es mir schwer diesen aus der Hand zu legen. Die Autorin beschreibt alles so lebendig und detailliert, aber auch total einfühlsam, dass man einfach immer wissen möchte wie es weitergeht. Es wird zu keiner Zeit langweilig, eben auch weil, insbesondere zum Schluss, vieles passiert mit dem man nicht gerechnet hat. Normalerweise ist ein solches Buch oft vorhersehbar, bei diesem war es aber gar nicht der Fall. Ich habe mich als Leser oft überraschen lassen können – sowohl positiv als auch negativ. Die Protagonistin Franny ist ein ganz wunderbares Mädchen, das aber auf einer Farm mitten im Nirgendwo nichts verloren hat und raus muss in die Welt. Sie war mir von Anfang an sympathisch. Nur, dass sie ihre Tochter zurückgelassen hat, fiel mir schwer zu verstehen, aber in den 40ern/50ern war es wohl wirklich noch eine völlig andere Zeit wie heute. Ihre Tochter Cara ist mir auch sofort ans Herz gewachsen, obwohl sie es wahrlich überhaupt nicht leicht hatte. Beide Frauen erleben in ihren Leben viele Schicksalsschläge. Es wirkt aber zu keiner Zeit als zu viel oder zu dramatisch/kitschig, sondern der Leser ist viel mehr gepackt von der Story und den überraschenden Wendungen und muss einfach weiterlesen. 

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    • 2

    winter-chill

    15. January 2016 um 08:08
  • Ergreifende Mutter-Tochter-Geschichte

    Die vergessene Frau

    winter-chill

    12. April 2015 um 20:15

    Tara Hylands ergreifender Roman beginnt im Jahr 1946 auf einer entlegenen Farm in Irland. Die 17 Jahre alte Franny – ein gutaussehendes, talentiertes Mädchen – träumt von einem anderen, einem besseren Leben. Irgendwann einmal, so schwört sie sich, wird sie der Enge ihres Elternhauses entfliehen und wie ihre Idole einer berühmter Filmstar werden. Doch dann wird Franny ungewollt schwanger. In ihrer Not flieht sie nach London und kommt dort bei einer verwitweten Frau in Whitechapel unter. Um sich und ihre kleine Tochter Cara über Wasser zu halten, arbeitet Franny hart, verliert aber nie ihren Traum aus den Augen. Eines Tages bietet sich für Franny eine einmalige Chance, doch dafür muss sie ein großes Opfer bringen.  Tara Hyland erzählt das zum Teil harte und tragische, aber auch sehr erlebnisreiche Leben von Franny und ihrer Tochter Cara so lebendig, einfühlsam und mitreißend, dass man das Buch nur sehr schwer zur Seite legen kann. Obwohl der Roman rund 700 Seiten umfasst, hab ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen. Der Leser begleitet Mutter und Tochter fast 30 Jahre lang – von 1946 bis Anfang der 70er Jahre. Man lernt dabei Glanz und Glamour der goldenen Hollywood-Ära in den 50er kennen und kommt auch mit den Schattenseiten des Ruhms in Berührung. Gleichzeitig erfährt der Leser aber auch einiges über die Lebenssituation der Arbeiterfamilien im zerbombten London der Nachkriegszeit, taucht ein in die Londoner Unterwelt und erlebt die pulsierenden 60er Jahre in der englischen Hauptstadt. Ein Teil des Romans spielt auch in der kargen Landschaft Irlands. Erzählt wird die Geschichte meist abwechselnd aus der Sicht von Franny und Cara. Obgleich der Roman mit sehr vielen Themen vollgepackt ist und die beiden Protagonistinnen wirklich viele Schicksalsschläge erleiden, wird die Geschichte niemals kitschig oder unglaubwürdig. Im Gegenteil: Der Roman bleibt bis zum Ende unterhaltsam, ergreifend und spannend. Das liegt vor allem an den starken und echten Charakteren. Vor allem Cara wächst einem ans Herz und man bekommt irgendwann das Gefühl, sie persönlich zu kennen. Grandios ausgearbeitet ist auch das Beziehungsgeflecht zwischen Franny und Cara – kompliziert, fragil, bitter und doch so liebevoll. Summa summarum ist „Die vergessene Frau“ eine mitreißende und bewegende Mutter-Tochter-Geschichte zwischen Irland, London und dem schillerenden Hollywood.

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  • Leserunde zu "Die Spur des Medaillons: Roman" von Tania Schlie

    Die Spur des Medaillons

    TaniaSchlie

    Liebe Leserinnen,   DIE SPUR DES MEDAILLONS war mein erster Roman. Mittlerweile habe ich viele andere Bücher geschrieben, doch in DIE SPUR DES MEDAILLONS ist damals mein ganzes Herzblut geflossen. Der erste Roman ist für die Autorin wohl immer der emotionalste. Zu meinem Glück war das Buch sehr erfolgreich und hat mich ermutigt, weiterzuschreiben. Nun erscheint die eBook-Neuausgabe von DIE SPUR DES MEDAILLONS bei dotbooks. Es war ein schönes, manchmal berührendes Gefühl, nach über zehn Jahren wieder von Natascha und Nina zu lesen und ihre Geschichte neu zu entdecken. Ich gebe es zu: Die Lektüre hat mich gefesselt, und der Schluss hat mich bewegt. Die Lektüre war wie eine Zeitreise, plötzlich habe ich mich wieder gefühlt wie damals beim Schreiben. Die Handlung: „Wenn du mir nahe sein willst, dann schau auf dieses Medaillon.“ Mit diesen Worten übergibt Mikhail Ledwedew auf einem südfranzösischen Bahnhof Natascha Kolzin zum Abschied ein goldenes Amulett, in dem sein Foto ist. Die Liebenden wissen nicht, ob sie sich je wiedersehen werden, als sie sich 1939 trennen müssen. Mikhail geht als Emissär der Bolschewiki in den Spanischen Bürgerkrieg, Natascha kehrt zu ihrem ungeliebten Mann Konstantin zurück, mit dem sie vor der Russischen Revolution nach Paris geflohen war. Natascha gibt die Erinnerung an Mikhails Liebe die Kraft, den Kriegsalltag im besetzten Paris auszuhalten und für sich und ihre Tochter zu kämpfen. Doch eines Tages ist das Medaillon, das Symbol ihrer Liebe, verschwunden ... Jahrzehnte später betritt der höchst attraktive Benjamin das Goldschmiedeatelier von Nina Kolzin in Berlin. Er übergibt ihr ein Schmuckstück, ein Medaillon mit einem Foto, in dem sie ihre Großmutter  Natascha erkennt. Als Nina Natascha den Schmuck zeigt, bricht eine Vergangenheit über sie herein, die sie längst tot glaubte. Natascha erzählt die Geschichte ihrer großen Liebe, die nicht sein durfte.   Am Ende steht auch für  Nina die Erkenntnis: Lieber eine einzige große Liebe, mit allen Risiken und Enttäuschungen, als das Leben, das kostbare, pralle Leben, an sich vorübergehen zu lassen. Ich freue mich sehr, dass das Buch jetzt bei dotbooks wieder verfügbar ist. Der Verlag verlost 20 Freiexemplare. Ich lege noch ein signiertes Exemplar der ersten gedruckten Ausgabe obendrauf. Um teilzunehmen, beantwortet doch bitte folgende Frage: „Gibt es in eurem Leben ein Schmuckstück, das eine ganz besondere Bedeutung hat – und wenn nicht: Welches hättet ihr gerne?“  Mehr Infos findet ihr auf: http://www.dotbooks.de/e-book/280785/die-spur-des-medaillons Ich wünsche euch bewegende Lesemomente und freue mich sehr auf eure Kommentare.   Tania Schlie                                                                

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    • 226
  • Hollywood oder Mutter sein?

    Die vergessene Frau

    Keksisbaby

    20. August 2014 um 10:35

    Aufgewachsen in der ländlichen Idylle von Cork in Irland, will die 17 jährige Franny Healy nur eines, raus aus der dörflichen Enge und ein Weltstar werden. Zunächst hält sie den attraktiven Erntehelfer, für ihre Fahrkarte in die weite Welt, doch der lässt sie ganz schnell sitzen, als er erfährt, dass sie schwanger ist. Sie schlägt sich allein bis nach London durch, wo sie sich und ihr Kind mit Putzen über Wasser hält, aber sie weiß sie ist zu höherem berufen und sie soll tatsächlich ihre Chance bekommen. Als ein Produzent sie singen hört und sie die Besetzungscouch meistert, stellt er sie vor die Wahl entweder Hollywood oder Mutter sein, denn für ihre Tochter ist kein Platz in der glitzernden Filmmetropole. Also opfert sie Cara für ihren Traum und führt schon bald ein Leben in Luxus und Glamour. Doch wohin hat es sie letztendlich gebracht, als Frau eines Milliardärs vergehen ihre Tage nur quälend langsam, bis sie bei einem tragischen Unfall ums Leben kommt, der Hollywood wenigstens für fünf Minuten erschüttert. Cara hingegen führt eine lieblose Kindheit bei ihrer Großmutter, entgeht einer Vergewaltigung und der Härte einer Beziehung zu einem Kleinkriminellen und doch geht sie gestärkt daraus hervor und macht sich dann nach Jahren auf die Suche nach der Frau, die sie zurückgelassen hat.   Nachdem ich „Das Haus der Melvilles“ gelesen hatte und ich den Schreibstil von Tara Hyland bezaubernd fand, konnte ich es kaum erwarten „Die vergessene Frau“ zu lesen. Und zunächst wurde ich auch wieder eingesogen in die Geschichte um die flatterhafte junge Franny und ihren Weg zum Ruhm. Aber nach ungefähr der Hälfte, hatte ich das Gefühl die Autorin hat die Lust an der Story verloren. Alles wurde nur noch episodenhaft erzählt und manchmal so im Schnelldurchlauf, dass mein Gefühl für die Charaktere dabei auf der Strecke blieb. Und trotz der über 600 Seiten las sich das Ganze dann wie eine Zusammenfassung eines anderen Buches. Vielleicht hätte es geholfen, weniger Protagonisten in die Geschichte zu verweben oder vielleicht nicht unbedingt das Leben eines jeden Einzigen beschreiben zu wollen. Ich hätte zum Beispiel gern mehr darüber gelesen, wie Cara mit einer alzheimerkranken Großmutter klar kam, ohne Hilfe. Oder über ihre Zeit bei der Zeitung, als sie sich als junges Mädchen in eine Männerdomäne durchsetzen musste. Das große Geheimnis, dass dann den Spannungsbogen schlagen sollte, hat mich gar nicht mehr so richtig interessiert, denn ich war auf zu vielen Nebenschauplätzen zu Gange, als das ich noch ein großes Ganzes zu erfassen vermochte.   Aber im Großen und Ganzen wird man bei diesem Buch ganz gut unterhalten, da der Schreibstil der Autorin eine Leichtigkeit vermittelt, auch wenn er stroposkoplichtartig die einzelnen Charaktere immer mal kurz beleuchtet. Es hat nur einfach meinen Erwartungen nicht standhalten können.

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  • Der große Traum

    Die vergessene Frau

    Bellexr

    04. July 2014 um 17:03

    Irland, 1946: Die 17-jährige Franny Healy fühlt sich auf der entlegenen Farm ihrer Eltern wie in einem Gefängnis. Ihr einziger Wunsch ist es, sich aus der Enge zu befreien und eines Tages eine große Hollywoodschauspielerin zu werden. Dann wird Franny ungewollt schwanger und flieht in ihrer Verzweiflung nach London. Mit viel Glück findet sie bei der älteren Annie in Whitechapel ein neues Zuhause und arbeitet hart, um sich und ihre kleine Tochter Cara über Wasser zu halten. Dann bietet sich für Franny eine einmalige Chance, ihren Traum wahr werden zu lassen, doch dafür muss sie ein schmerzhaftes Opfer bringen.   Tara Hyland steigt in ihre Geschichte rund um das Leben von Frances Healy im Jahr 1946 ein und man lernt eine bezaubernd schöne wie naive Franny kennen, die so gar nicht auf eine Farm in Irland passen mag. Franny flirtet für ihr Leben gern, ist aufgeschlossen gegenüber anderen Menschen, genießt das Leben und will eindeutig viel mehr, als ihr ein Farmleben bieten könnte. Ein erster Schicksalsschlag führt zu einer Veränderung in ihrem bisher recht eintönigen Leben und völlig mittellos verlässt sie eines Nachts die Farm und macht sich nach London auf. Hier lernt sie die mütterliche Annie kennen, die sie wie eine eigene Tochter aufnimmt. Mit Hilfsarbeiten hält sich Frances über Wasser, ergattert mit viel Glück einen Job in einem Nachtclub und lernt dort einen bekannten Hollywoodproduzenten kennen. Nun könnte man meinen, die weiteren Geschehnisse sind Programm: Franny macht einen Riesenkarriere in Hollywood und lebt glücklich und zufrieden mit ihrer kleinen Tochter Cara in Los Angeles. Weit gefehlt.   Die Autorin erzählt das erlebnisreiche wie auch entbehrungsreiche Leben von Franny Healy, welche sich in Hollywood Frances Fritzgerald nennt, äußerst abwechslungsreich, überraschend, sehr bildhaft und lebendig. Dem Glamour Hollywoods verfällt Franny sofort, mit kleineren Rollen kommt sie anfangs gerade so über die Runden, bis ihr dann der Durchbruch gelingt. Als gefeierter Star genießt Franny ihr Leben, fehlt auf keiner Party und ist ständig in den Klatschspalten vertreten, doch ihr fehlt etwas ganz Entscheidendes in ihrem Leben. Allerdings ist dies ein wohlgehütetes Geheimnis, dass sie auf keinen Fall preisgeben darf.   Während man die Karriere von Franny verfolgt, wechselt die Autorin auch immer wieder in ihren Erzählsträngen zu Cara und diese hat beileibe kein leichtes Leben, das ebenfalls von vielen Schicksalsschlägen geprägt ist. Doch trotz diesen vielen Schicksalsschlägen, welche die Autorin ihre Protagonistinnen immer wieder durchleben lässt, wird die Geschichte niemals kitschig oder gar rührselig, sondern bleibt bis zum Ende äußerst unterhaltsam und packend.   Fazit: Eine Familiensaga, welche rund 30 Jahre im Leben von Franny und Cara umfasst und bis zum Schluss immer wieder überraschen kann.

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  • Schicksalhafte Leben

    Die vergessene Frau

    Liebes_Buch

    01. November 2013 um 17:30

    Nachdem mich "Die vergessene Frau" gut 500 Seiten lang magisch in seinen Bann geschlagen hat, verpasst die Autorin mir plötzlich mit expliziten Sexszenen eine kalte Dusche! Immer wieder versuchen Autoren und Verlage, den Leser mit der grösse des Pxxx zu beeindrucken. Muss das sein?! Tara Hyland hat solcherlei Effekte gar nicht nötig. Das Buch besticht  mit lebendigen Schilderungen, überraschenden Wendungen und geschickten Perspektivwechseln. Ich habe die Autorin direkt bewundert für ihren Schreibstil, der zwar manchmal zu blumig ist, der aber blendend funktioniert. Die junge Frances will nicht auf dem Land versauern und lässt sich mit einem Tagelöhner ein, der ihr die grosse weite Welt eröffnen soll. Stattdessen lässt er sie schwanger zurück. Voller Kampfeswillen schlägt sie sich alleine in London durch. Ihre uneheliche Tochter Cara ist eines der unglücklichen Kinder, um die es in dieser Saga geht. Denn so wie Frances Cara zurücklässt, um in Hollywood Karriere zu machen, so werden noch weitere Kinder von den Erwachsenen im Stich gelassen. Cara, Danny, Gabriel, Olivia und Niamh sind verwahrloste Kinder ohne Fürsorge, ohne Orientierung, teilweise ohne Eltern bzw mit lieblosen Eltern. Nicht alle überleben ihre Kindheit. Die anderen schlittern in Dramen und kämpfen gegen das Zerbrechen an. Es hat mich tief berührt, wie Tara Hyland verschiedene Geschichten von Verlorenheit und Verzweiflung darstellt. Das Motiv des verlassenen Kindes hat mich sehr bewegt. Viele Szenen und Dialoge verursachen eine Gänsehaut! Im letzten Teil des Buches kommt es meiner Meinung nach zum Stilbruch. Unterhaltungsromane müssen nicht realitätsnah sein. Aber charmant. Eben das zeichnet dieses Buch aus und ist seine grosse Stärke. Doch der Schluss wirkt plötzlich wie lieblos drangeklatscht. Eine ganz grosse Enttäuschung bei einer Autorin, die bewiesen hat, dass sie es besser kann! Der Plot gefällt mir sehr. Ich wünschte, Tara Hyland hätte sich beim Schreiben des Endes mehr Mühe gegeben. Da wurde viel verschenkt. Wer "Pretty Woman" mag, dem würde ich dieses Buch empfehlen; es ist einfach süss!!! 

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