Tara Isabella Burton

 3.6 Sterne bei 106 Bewertungen
Autorin von So schöne Lügen, So schöne Lügen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Tara Isabella Burton

Medien-Liebe: Tara Isabella Burton, geboren am 1. Oktober 1990 in New York, ist eine US-amerikanische Journalistin und Schriftstellerin. Sie studierte Romanistik und Theologie und promovierte als Clarendon Stipendiatin am Trinity Colle in Oxford. Sie verfasste zahlreiche Artikel und Beiträge für renommierte Zeitschriften wie National Geographic, The Wall Street Journal, The Atlantic, The American Interest, The Telegraph und weitere. 

Als sie dann anfing ihre Romane zu veröffentlichen wurden ihre Werke unter anderem in Grante oder Daily Shouts veröffentlicht. Burton erhielt bereits zahlreiche Preise wie den Shiva Naipaul Memorial Prize für Reiseliteratur und den Lowell Thomas Award für eine Reportage im Spectator. Heute arbeitet sie als Redaktuerin beim Nahrichtensender VOX.

Neue Bücher

So schöne Lügen

 (97)
Neu erschienen am 05.06.2019 als Hardcover bei DuMont Buchverlag.

So schöne Lügen

Neu erschienen am 24.05.2019 als Sonstige Formate bei Der Audio Verlag.

So schöne Lügen

 (9)
Neu erschienen am 24.05.2019 als Hörbuch bei Der Audio Verlag.

Alle Bücher von Tara Isabella Burton

So schöne Lügen

So schöne Lügen

 (97)
Erschienen am 05.06.2019
So schöne Lügen

So schöne Lügen

 (0)
Erschienen am 24.05.2019
So schöne Lügen

So schöne Lügen

 (9)
Erschienen am 24.05.2019

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Neue Rezensionen zu Tara Isabella Burton

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Rezension zu "So schöne Lügen" von Tara Isabella Burton

Cinderella in NYC
Durga108vor 18 Stunden

Tara Isabella Burton lässt Louise erzählen, die die Rolle der Cindarella übernimmt. Sie ist eine junge Frau, Ende 20, aus einfachen Verhältnissen, die gerne Schriftstellerin sein möchte und ihren Lebensunterhalt mit div. Teilzeitjobs mehr schlecht als recht bestreitet. So gerne würde Louise in den Kreisen der oberen Zehntausend mitspielen. Das Schicksal meint es anscheinend gut mit ihr als Lavinia in ihr Leben tritt. Sie ist reich, schön, überdreht, hat, wie es scheint, einen Narren an Louise gefressen hat und nimmt sie auf jede Party und jedes noch so skurrile Event mit. Louise zieht sogar in Lavinias Luxuswohnung an der Upper East Side ein. So nimmt die Freundschaft der beiden Frauen Fahrt auf; beide ziehen daraus ihren Nutzen, vergiften sich jedoch v.a. und das bis zum bitteren Ende.

Tara Isabella Burton hat einen modernen Debütroman vorgelegt, der die schöne digitale Welt, in der mehr Schein als Sein regiert, unter die Lupe nimmt. Britta Steffenhagen verleiht dem Hörbuch ihre markante Stimme, mal mädchenhaft, mal durchtrieben. An sie musste ich ich mich zuerst gewöhnen.

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Rezension zu "So schöne Lügen" von Tara Isabella Burton

Absolut genial!
Helena89vor einem Tag

Louise ist Ende zwanzig, als sie nach New York kommt. Hier hofft sie Beachtung zu finden und Karriere zu machen. Sie hält sich mit einigen kleineren Jobs über Wasser, ihr eigentlicher Traum ist es jedoch eine große Schriftstellerin werden. Doch um es zu etwas zu bringen, braucht man Kontakte. Als sie die extrem reiche, wunderschöne, quirlige, vor Lebensfreude sprühende Lavinia kennenlernt, die sich außerdem ausgesprochen für Louise interessiert und alles das in ihr sieht, was sonst keiner wahrnimmt, scheint sich Louises Schicksal gewandelt zu haben: Lavinia hat genau das, was ihr selbst fehlt – nämlich Geld und Kontakte. Als geübte Party-Queen und Social-Media-Star weiß sie Louise das zu geben, wonach diese immer gesucht hat. Dass Lavinia eine Person ist, die permanente Aufmerksamkeit und Bewunderung braucht, nimmt Louise dafür gerne in Kauf. Nicht geahnt hat sie jedoch, dass Lavinias Drang zur Selbstanbetung die Person, die sie sich zu ihrem Opfer erwählt, vollständig aussaugt, sollte sich diese nicht frühzeitig genug von ihr befreien. Eine toxische Beziehung entwickelt sich, eine gefährliche Verbindung mit verheerenden Folgen…

„So schöne Lügen“ ist ein Roman, der eine Sogwirkung entfaltet, die seinesgleichen sucht. Die Faszination, der man sich nicht entziehen kann, beläuft sich dabei allerdings nicht auf die üblichen Mittel der Spannung, derer sich die Krimi- und Thrillerliteratur bedient. Nein, denn die Autorin entscheidet sich für eine äußerst ungewöhnliche Erzählweise, die in keinen üblichen Erzählrahmen passen möchte. So wird der Hauptteil des Romans von einem personalen Erzähler bestritten, der aus Louises Perspektive berichtet. An einigen Stellen wird dieser Erzählstrang jedoch von dem allwissenden Erzähler durchbrochen, der den Leser direkt anspricht und ihn darüber informiert – und immer wieder auch daran erinnert – dass Lavina bereits sechs Monate, nachdem sie Louise kennenlernt, tot sein wird. Das ist eine sehr unkonventionelle Herangehensweise in der modernen Literatur. Das bedeutet, dass nicht die Spannung und der Überraschungseffekt an erster Stelle in dem Roman stehen, wie es bei einem Krimi oder Thriller der Fall wäre, sondern dass es um die tiefenpsychologische Analyse der Hauptfigur an sich und des Beziehungsgeflechts zwischen Lavinia und Louise geht. Das zentrale Augenmerk richtet sich darauf, zu verstehen, wer die beiden sind und warum deren Verbindung toxischer Natur ist, die folgenschwere Konsequenzen mit sich zieht.

„So schöne Lügen“ ist ein äußerst vielschichtiger Roman. So ist der erste Teil des Romans bis zum Unfall beziehungsweise Mord als Studie einer toxischen Beziehung zu verstehen. Der zweite Teil, in dem Louise Lavinias Identität aufnimmt, ist noch differenzierter. Hier konzentriert sich alles auf die Betrachtung von Louises Innenleben – konnte man im ersten Teil noch ihr Handeln nachvollziehen, wird dies nun völlig unmöglich. Der Leser taucht vollständig in die tiefen Abgründe ihres Seelenlebens ein – eines psychotischen Menschen. Bis zur Perfektion gelingt es ihr Lavinia in den sozialen Medien aufleben zu lassen und so lange die Lüge aufrecht zu erhalten, bis der einzige Mensch, der Lavinia besser kennt als sie selbst, ihr auf die Schliche kommt. Einem roten Faden gleich durchzieht zudem pointierte Gesellschaftskritik den ganzen Roman, die bitterböse und zugleich in höchstem Grad ergötzlich ist. Tara Isabella Burton gelingt es völlig fehlerfrei die Dekadenz der oberen Schicht New Yorks – der High Society – in ihrem Werk einzufangen. Ihr Agieren, die Art der Gespräche, die Atmosphäre – es ist alles derartig real beschrieben, dass man es nicht nur liest, nein, man ist direkt dabei, mitten im Geschehen, es geht einem unter die Haut. Die Beobachtungsgabe der Autorin, ihr Erfindungsgeist, ihr Realitätssinn und natürlich ihr schriftlicher Ausdruck sind einfach nur genial zu nennen!

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Rezension zu "So schöne Lügen" von Tara Isabella Burton

Ein Buch, das polarisiert …leider nicht mein Fall!
Furbaby_Momvor 2 Tagen

New York City – nicht erst seit Frank Sinatra’s Hit verkörpert diese Stadt wie kaum eine andere einen Ort der Hoffnungen, an dem Träume wahrwerden können. Zugleich ist es auch eine Stadt der Extreme, in der Reputation und Kapital scheinbar den Takt angeben. Als eingefleischter Fan von The Big Apple war Tara Isabella Burtons Werk ein Muss für mich, zumal ich in letzter Zeit viele zauberhaft-romantische Wohlfühlromane gelesen hatte und nun nach etwas Spannung und Großstadt-Flair durstete. Wäre ich mal lieber in meinem gewohnten Genre geblieben!

Allein das wunderschöne Cover hat mich in seinen Bann gezogen und ich musste förmlich nach diesem edel aussehenden Buch greifen. Die Covergestaltung in den Farben Schwarz und Gold ist absolut passend zur Glitzer-und-Glamour-Society, in der die Figuren sich bewegen, gewählt worden.

Leider bin ich mit keiner der beiden Hauptfiguren, Louise und Lavinia (- beide auf ihre eigene Art unsympathisch und durch eine zweifelhafte Hass-Freundschaft verbunden -), warmgeworden. Mehr noch: ich konnte sie nicht ausstehen. Abgesehen davon, dass man im Hinblick auf Eitelkeit, Geltungsbedürfnis, Neid und Oberflächlichkeit mit solchen 'Freunden' keine Feinde mehr braucht, hat mich ihr Verhalten schockiert und einfach nur abgestoßen.

Selten habe ich einen Roman gelesen, der in solchem Ausmaß von vulgären, plumpen und schlichtweg furchtbaren Ausdrücken gestrotzt hat. Mir kam es so vor, als wäre hinsichtlich der Wortwahl bewusst etwas übertrieben worden, um den Eindruck einer hippen, jugendlichen Sprache zu erwecken – was leider nicht nur unheimlich künstlich wirkte, sondern auch aufgrund des Fremdschäm-Potentials den gesamten Leseeindruck für mich geschmälert hat. Insgesamt würde ich den Schreibstil als eher ungewöhnlich beschreiben. Nach einem interessanten Start verlor die Geschichte zügig an Spannung und plätscherte fortan eher langweilig und langatmig vor sich hin. Die Dialoge waren teilweise peinlich hohl und nichtssagend, genauso oberflächlich wie die Bussi-Bussi-Gesellschaft der lokalen Partyszene, in der der wahre Wert eines Menschen scheinbar nicht mehr zählt.

Gegen Ende des Werkes schaffte es die Autorin jedoch, mich hinsichtlich Louise nochmal zu überraschen – mehr möchte ich hier nicht verraten. Insgesamt regt die Thematik rund um das Social Media-Verhalten der Figuren zwar zum Nachdenken an, aber die ansonsten dermaßen realitätsfremde Handlung hinterließ bei mir einen eher schalen, ernüchterten Geschmack. Hier war das Cover wirklich das Einzige, was mich begeistern konnte; daher vergebe ich einen Stern für die optische Aufmachung und den zweiten Stern für die eigentlich interessante Grundidee, deren Potential leider überhaupt nicht ausgeschöpft worden ist.

Fazit: Recht enttäuschend; dieses Buch war einfach überhaupt nicht mein Fall. Kann man mal gelesen haben, wenn man sehr viel Zeit und Langeweile hat – muss man aber nicht.

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Gespräche aus der Community

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Toxische Freundschaften, Blendungen, soziale Abgründe und so schöne Lügen im alltäglichen (digitalen) Leben - das alles sind die Zutaten des rasanten düsteren Romans von Tara Isabella Burton, ungekürzt gelesen von Britta Steffenhagen! Unser Hörbuch erscheint am 24.05.19, das Buch bei DuMont am 17.05.

Inhalt:
Louise ist Ende zwanzig und kann sich gerade so in New York durchschlagen. Eines Tages begegnet sie Lavinia, die wirklich alles hat, wovon Louise nur träumen kann. Ihr glamouröses Leben teilt sie gern – auf sämtlichen sozialen Netzwerken, aber auch mit Louise. Die beiden Frauen werden unzertrennlich. Louise wird auf Partys herumgereicht, lässt sich von Lavinia einkleiden, zieht bei ihr ein – sie verfällt Lavinia und ihrer Welt. Auch wenn sie eigentlich nicht die Mittel hat, um in ihr zu bestehen. Irgendwann beginnt sie, ihre Freundin zu bestehlen. Wie weit ist sie bereit für dieses Leben, für Lavinias Leben, noch zu gehen?

Hier geht´s zur Hörprobe:

###SOUNDCLOUD-ID:619902201###

Für die neue Hör- und Leserunde verlosen wir unter allen Teilnehmern 8 Hörbücher und 4 Bücher! Vielen Dank dafür an DuMont!

Was Ihr dafür tun müsst? Antwortet einfach auf unsere Gewinnspielfrage:

Hattet Ihr auch schon mal das Erlebnis einer "toxischen Freundschaft"? "Freunde", die Euch gar nicht gut taten, die Euch ausgelaugt, erschöpft und verunsichert haben? Wie seid Ihr damit umgegangen?

Schreibt hier Eure kreativen Beiträge zu unserer Gewinnspielfrage bis einschließlich Sonntag, 19.05.2019. Die glücklichen Gewinner werden dann am Montag, 20.05.2019 von unserer DAV-Glücksfee gezogen und benachrichtigt.

Die Gewinner sind gebeten, im Anschluss an die Hör- und Leserunde ihre Rezensionen hier bei lovelybooks und auch in weiteren Foren (auf eigenen Blogs, bei thalia, amazon etc.) zu verfassen und uns diese auch gern zu mailen. Vielen Dank!

Liebe Grüße, Euer Team von DAV :)!
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Tara Isabella Burton wurde am 01. Oktober 1990 in New York geboren.

Tara Isabella Burton im Netz:

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in 146 Bibliotheken

auf 24 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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