Tara Stella Deetjen

 4.5 Sterne bei 8 Bewertungen

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jackdecks avatar

Rezension zu "Unberührbar - Mein Leben unter den Bettlern von Benares" von Tara Stella Deetjen

Unberührbar, meine absolute Leseempfehlung
jackdeckvor 3 Monaten

Großes Kompliment an die Autoren Tara S. Deetjen,die es schafft,ein ehrliches Bild von Benares,aber auch von sich abzugeben.Auf keiner Seite hat man das Gefühl,dass sich die Autorin "schmücken" will mit ihren humanitären Aufgaben. Man fühlt sich, als wäre man mit dabei und es ist spürbar, dass tatsächlich kiloweise eigene Tagebuchaufzeichnungen von Fr. Deetjen zu Grunde lagen. Ich bin schon seit Jahren ein riesengroßer Fan von Stella und ihrer Arbeit und hab mich sehr über die Erscheinung ihres Buches gefreut! Hab sie vor kurzem auch bei einer Lesung ihres Buches persönlich kennenlernen dürfen.. sie ist eine bewundernswerte Persönlichkeit, eine starke Frau, ein Vorbild und hat ein sehr großes Herz!! Unglaublich wieviel ein Mensch bewirken kann!!!
Für mich mein Buch des Jahres, ich bin sehr beeindruckt vom Lebenswerk Frau Deetjens und wünsche ihr viel Glück mit ihren Projekten.

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ElkeMZs avatar

Rezension zu "Unberührbar - Mein Leben unter den Bettlern von Benares" von Tara Stella Deetjen

Unberührbar - meine Empfehlung für die Weihnachtszeit
ElkeMZvor einem Jahr

Inhalt: Tara Stella Deetjen ist Gründerin und Geschäftsführerin des gemeinnützigen Vereins “Back To life e.V. – Hilfe zur Selbsthilfe in Nepal und Indien” und erzählt in diesem Buch, wie es zu dessen Aufbau kam und wie ihre Begegnung mit den “Unberührbaren” der indischen Gesellschaft, damals Leprakranken, sie dazu brachte ihre gesamte Lebensplanung umzukrempeln. Das Buch besteht dabei aus mehreren Geschichten, es schildert die eigenen Erfahrungen und Entwicklungen von Tara in Indien wie auch die Geschichte der Krankheit Lepra, sowie die indische Gesellschaft und das grausame Leben der Bettler auf der Straße. Und neben allem Hässlichen auch immer wieder den starken Lebenswillens und die Lebensfreude der dort “todgeweihten” Ausgestoßenen. (Man muss dazu wissen, dass es Lepra gar nicht mehr geben müsste -schon in den neunziger Jahren nicht- nur gelingt es den Kranken erst mit Taras Hilfe an die notwendigen Medikamente heranzukommen, (eine der vielen kleineren erstaunlichen Geschichten, wie sie das selbst erst entdeckt und mit großer Hartnäckigkeit durchsetzt.) Sie gründet schließlich eine der ersten Straßenkliniken in Indien und mithilfe ihres Bruders in Dtl. die Hilfs-Organisation im Hintergrund. Meinung: Mir hat die Geschichte ausgesprochen gut gefallen, und ich habe sie mit fünf Sternen bewertet. Das Wunderbare an dem Buch ist, dass es einen einfach mitnimmt, und durch die bildhaften, gut nachvollziehbaren Beschreibungen der Umgebung, der Verhältnisse, vor allem aber auch der Menschen, ohne Sensationsgeheische oder erhobenen Zeigefinger, die Lage nachvollziehbar macht und die Geschichte spannend hält. Sie entfaltet sich anders als in vergleichbaren, oft trockenen, Berichten über Hilfs-Organisationen und kommt ganz ohne Zahlen oder Statistiken daher, bleibt viel mehr immer höchst persönlich. Die Art, wie Tara ihre eigenen Erlebnisse und Überlegungen schildert, ohne sich dabei jemals selbst zu erhöhen, fand ich einfach sehr beeindruckend. Sie schafft es, die Vorgänge so lebendig zu schildern, als seien sie Gegenwart, fast, als sei der Leser dabei. Und trotz aller, auch weiß Gott negativer Erfahrungen, ist man als Leser immer wieder erstaunt, wie leicht man auch ihre Liebe zu Land und Menschen trotz allem nachvollziehen kann… Fazit: mich hat das Buch beim Lesen gefesselt und auf mehreren Ebenen sehr beeindruckt, ich finde es absolut lesenswert. Warum? Alleine schon, wenn man hört, dass die WHO Lepra längst ausgerottet haben wollte (und könnte), diese grausame Krankheit aber da, wo Armut herrscht und bestimmte gesellschaftliche Strukturen vorliegen, bis heute nicht überwunden ist, scheint mir das eine wichtige Information...oder um die Verhältnisse in Indien besser begreifen zu können…oder einfach, um eine schöne, lebendige Geschichte zu lesen, “wie das Leben so spielen kann”! Und ich würde das Buch am liebsten Jedem unter den Tannenbaum legen, um die Person Tara Stella Deetjen (und ihre Hilfsorganisation) einfach bekannter zu machen. Sie ist eine starke Persönlichkeit und gehört für mich ab sofort zu den Idolen, die diese Welt so dringend braucht. Dass es im Grunde jedem möglich ist, (mehr) zu helfen, als er es gewöhnlich tut, beweist sie eindrucksvoll, und das ohne jede Selbstdarstellung oder gar Anklage, (so dass man übrigens auch keinerlei schlechtes Gewissen beim Lesen befürchten muss). Viel mehr regt sie, im Rahmen eines interessanten Länder- und Lebensberichts, dazu an, sich Gedanken um eigene (Hilfe –) Möglichkeiten zu machen. In diesem Sinne: Kauft das Buch! Am besten direkt von der Seite “BackToLife”!

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Buchperlentauchers avatar

Rezension zu "Unberührbar - Mein Leben unter den Bettlern von Benares" von Tara Stella Deetjen

Anwältin und "Mutter" der Bettler von Benares
Buchperlentauchervor 2 Jahren

Eine junge Schauspielerin, mit der Zusage in ihrer Lieblingsstadt Rom Fotografie studieren zu können, besucht Indien. Dort verändert ein "Unberührbarer", der sich um sie sorgt, ihr Leben radikal. 

Tara Stelle Deetjen widerspricht , wenn man sie auf die "gleiche Stufe" wie Mutter Teresa stellt. Für mich ist ihre Leistung mit der der Nobelpreisträgerin vergleichbar. 
Mich hat es unglaublich beeindruckt, wie diese junge Frau in ihrer Biografie das Leben unter den Bettlern von Benares beschreibt. Man "erlebt" als Leserin oder Leser mit, wie schwer es die Bettler und Lepra-Kranken im Alltag in Indien haben. Rechte gibt es für sie praktisch nicht. Sie hausen und leben unter primitivsten Verhältnissen (enorme Temperaturunterschiede, oft kein Dach über dem Kopf, fast nichts zu essen, katastrophale hygienische Zustände, keine medizinische Versorgung). Die Frauen müssen dazu auch noch, ohne sich wehren zu können,  Vergewaltigungen ertragen. 

Tara Stelle Deetjen war oft Tag und Nacht bei "ihren" Unberührbaren. Sie hat sich, als sie befürchten musste, einige würden von der Polizei kaltblütig umgebracht, kurz entschlossen den Verhafteten angeschlossen. Weiter beschreibt sie in ihrem Buch wie sie einer grösseren Gruppe von Lepra-Kranken über zwei Jahre Medikamente abgegeben hat, damit diese von ihrer Krankheit geheilt wurden. 
Dank Mithilfe ihres Bruders entstand die Hilfsorganisation  back-to-life.org setzt.
Mein Fazit: Ein leicht lesbares Buch über die unerschrockene Arbeit einer jungen Frau für die Ärmsten in Indien. Interessant auch für Leute die sich für Asien und im besonderen Indien als Land interessieren. Die Autorin verhilft einem einen Einblick in das Alltagsleben dieses Landes zu bekommen. Sich selber setzt sie sich kein "Denkmal".

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