fischer baumler

Tara Stella Deetjen Unberührbar - Mein Leben unter den Bettlern von Benares

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Inhaltsangabe zu „Unberührbar - Mein Leben unter den Bettlern von Benares“ von Tara Stella Deetjen

***Die mitreißende Lebensgeschichte einer mutigen jungen Frau***

Manchmal verändert sich das Leben von einer Sekunde auf die nächste. Stella Deetjen ist 24 und als Rucksack-Abenteurerin durch Indien unterwegs. Von immer wiederkehrenden heftigen Magenschmerzen geplagt, sitzt sie in Benares auf den Treppenstufen zum heiligen Ganges. Plötzlich spürt sie die Hand eines Leprakranken auf ihrem Kopf, der ihr Trost spenden möchte. Diese Berührung verändert das Leben der jungen Deutschen und ist der Beginn ihres leidenschaftlichen und mutigen Kampfes für die Rechte und die Würde der Unberührbaren und ihrer Familien.

Beeindruckend, und keine Sekunde langweilig. Jetzt werde ich das Buch kaufen.

— ElkeMZ

Eine "Mutter Teresa" aus Deutschland.

— Buchperlentaucher

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    Unberührbar - Mein Leben unter den Bettlern von Benares

    ElkeMZ

    06. November 2017 um 12:38

    Inhalt: Tara Stella Deetjen ist Gründerin und Geschäftsführerin des gemeinnützigen Vereins “Back To life e.V. – Hilfe zur Selbsthilfe in Nepal und Indien” und erzählt in diesem Buch, wie es zu dessen Aufbau kam und wie ihre Begegnung mit den “Unberührbaren” der indischen Gesellschaft, damals Leprakranken, sie dazu brachte ihre gesamte Lebensplanung umzukrempeln. Das Buch besteht dabei aus mehreren Geschichten, es schildert die eigenen Erfahrungen und Entwicklungen von Tara in Indien wie auch die Geschichte der Krankheit Lepra, sowie die indische Gesellschaft und das grausame Leben der Bettler auf der Straße. Und neben allem Hässlichen auch immer wieder den starken Lebenswillens und die Lebensfreude der dort “todgeweihten” Ausgestoßenen. (Man muss dazu wissen, dass es Lepra gar nicht mehr geben müsste -schon in den neunziger Jahren nicht- nur gelingt es den Kranken erst mit Taras Hilfe an die notwendigen Medikamente heranzukommen, (eine der vielen kleineren erstaunlichen Geschichten, wie sie das selbst erst entdeckt und mit großer Hartnäckigkeit durchsetzt.) Sie gründet schließlich eine der ersten Straßenkliniken in Indien und mithilfe ihres Bruders in Dtl. die Hilfs-Organisation im Hintergrund. Meinung: Mir hat die Geschichte ausgesprochen gut gefallen, und ich habe sie mit fünf Sternen bewertet. Das Wunderbare an dem Buch ist, dass es einen einfach mitnimmt, und durch die bildhaften, gut nachvollziehbaren Beschreibungen der Umgebung, der Verhältnisse, vor allem aber auch der Menschen, ohne Sensationsgeheische oder erhobenen Zeigefinger, die Lage nachvollziehbar macht und die Geschichte spannend hält. Sie entfaltet sich anders als in vergleichbaren, oft trockenen, Berichten über Hilfs-Organisationen und kommt ganz ohne Zahlen oder Statistiken daher, bleibt viel mehr immer höchst persönlich. Die Art, wie Tara ihre eigenen Erlebnisse und Überlegungen schildert, ohne sich dabei jemals selbst zu erhöhen, fand ich einfach sehr beeindruckend. Sie schafft es, die Vorgänge so lebendig zu schildern, als seien sie Gegenwart, fast, als sei der Leser dabei. Und trotz aller, auch weiß Gott negativer Erfahrungen, ist man als Leser immer wieder erstaunt, wie leicht man auch ihre Liebe zu Land und Menschen trotz allem nachvollziehen kann… Fazit: mich hat das Buch beim Lesen gefesselt und auf mehreren Ebenen sehr beeindruckt, ich finde es absolut lesenswert. Warum? Alleine schon, wenn man hört, dass die WHO Lepra längst ausgerottet haben wollte (und könnte), diese grausame Krankheit aber da, wo Armut herrscht und bestimmte gesellschaftliche Strukturen vorliegen, bis heute nicht überwunden ist, scheint mir das eine wichtige Information...oder um die Verhältnisse in Indien besser begreifen zu können…oder einfach, um eine schöne, lebendige Geschichte zu lesen, “wie das Leben so spielen kann”! Und ich würde das Buch am liebsten Jedem unter den Tannenbaum legen, um die Person Tara Stella Deetjen (und ihre Hilfsorganisation) einfach bekannter zu machen. Sie ist eine starke Persönlichkeit und gehört für mich ab sofort zu den Idolen, die diese Welt so dringend braucht. Dass es im Grunde jedem möglich ist, (mehr) zu helfen, als er es gewöhnlich tut, beweist sie eindrucksvoll, und das ohne jede Selbstdarstellung oder gar Anklage, (so dass man übrigens auch keinerlei schlechtes Gewissen beim Lesen befürchten muss). Viel mehr regt sie, im Rahmen eines interessanten Länder- und Lebensberichts, dazu an, sich Gedanken um eigene (Hilfe –) Möglichkeiten zu machen. In diesem Sinne: Kauft das Buch! Am besten direkt von der Seite “BackToLife”!

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  • Anwältin und "Mutter" der Bettler von Benares

    Unberührbar - Mein Leben unter den Bettlern von Benares

    Buchperlentaucher

    03. June 2017 um 09:01

    Eine junge Schauspielerin, mit der Zusage in ihrer Lieblingsstadt Rom Fotografie studieren zu können, besucht Indien. Dort verändert ein "Unberührbarer", der sich um sie sorgt, ihr Leben radikal. Tara Stelle Deetjen widerspricht , wenn man sie auf die "gleiche Stufe" wie Mutter Teresa stellt. Für mich ist ihre Leistung mit der der Nobelpreisträgerin vergleichbar. Mich hat es unglaublich beeindruckt, wie diese junge Frau in ihrer Biografie das Leben unter den Bettlern von Benares beschreibt. Man "erlebt" als Leserin oder Leser mit, wie schwer es die Bettler und Lepra-Kranken im Alltag in Indien haben. Rechte gibt es für sie praktisch nicht. Sie hausen und leben unter primitivsten Verhältnissen (enorme Temperaturunterschiede, oft kein Dach über dem Kopf, fast nichts zu essen, katastrophale hygienische Zustände, keine medizinische Versorgung). Die Frauen müssen dazu auch noch, ohne sich wehren zu können,  Vergewaltigungen ertragen. Tara Stelle Deetjen war oft Tag und Nacht bei "ihren" Unberührbaren. Sie hat sich, als sie befürchten musste, einige würden von der Polizei kaltblütig umgebracht, kurz entschlossen den Verhafteten angeschlossen. Weiter beschreibt sie in ihrem Buch wie sie einer grösseren Gruppe von Lepra-Kranken über zwei Jahre Medikamente abgegeben hat, damit diese von ihrer Krankheit geheilt wurden. Dank Mithilfe ihres Bruders entstand die Hilfsorganisation  back-to-life.org setzt.Mein Fazit: Ein leicht lesbares Buch über die unerschrockene Arbeit einer jungen Frau für die Ärmsten in Indien. Interessant auch für Leute die sich für Asien und im besonderen Indien als Land interessieren. Die Autorin verhilft einem einen Einblick in das Alltagsleben dieses Landes zu bekommen. Sich selber setzt sie sich kein "Denkmal".

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    • 3
  • Der Stern von Benares

    Unberührbar - Mein Leben unter den Bettlern von Benares

    Maralis

    04. January 2017 um 20:40

    Inhalt: Manchmal verändert sich das Leben von einer Sekunde auf die nächste. Stella Deetjen ist 24 und als Rucksack-Abenteurerin durch Indien unterwegs. Von immer wiederkehrenden heftigen Magenschmerzen geplagt, sitzt sie in Benares auf den Treppenstufen zum heiligen Ganges. Plötzlich spürt sie die Hand eines Leprakranken auf ihrem Kopf, der ihr Trost spenden möchte. Diese Berührung verändert das Leben der jungen Deutschen und ist der Beginn ihres leidenschaftlichen und mutigen Kampfes für die Rechte und die Würde der Unberührbaren und ihrer Familien. (Quelle: Klappentext)Was für eine Frau, ihr Charisma nimmt mich sofort gefangen als ich sie zum ersten Mal sehe. Sie liest aus ihrem Buch: Unberührbar. Sie nimmt uns alle mit, auf eine Reise in das ferne Indien. Jedoch nicht in die Farbenpracht eines exotischen Landes....nein, sie beginnt dort, wo auch alles für sie begann: auf einer Treppe, auf der sie ein alter Mann anspricht. Der Mann ist nicht nur alt, sondern einer der ärmsten unter den Armen, ein Bettler, an Lepra erkrankt. Doch ausgerechnet er bietet ihr Hilfe an und sie schlägt einen ganz anderen Weg in ihrem ein, als vorgesehen. Ein spannendes Buch, ein trauriges, aber ab und zu auch lustiges Buch. Ein Buch das Hoffnung macht, Hoffnung, dass es Menschen gibt denen nicht alles egal ist, sondern die helfen. Seit über 20 Jahren packt Tara Probleme in Indien und Nepal an, sie baut Schulen, Geburtshäuser und fördert Kinder. Wenn du mehr über Tara Stella Deetjen wissen möchtest, klicke auf ihren Namen. Mehr zu ihren Projekten findest Du unter Back to Life Hilf auch Du Menschen die Dich brauchen, schon mit ganz kleinen Beträgen kannst Du viel zu einem besseren Leben für die Ärmsten der Armen beitragen. Kauf das Buch, auch so hilfst Du,Fazit: Ich ziehe meinen Hut vor Tara Stella Deetjen und gebe dem Buch fünf Sterne. 

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