Tara Sue Me Spiel mit dem Feuer

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Inhaltsangabe zu „Spiel mit dem Feuer“ von Tara Sue Me

Julie Masterson sehnt sich nach Abenteuer und Gefahr. Eines Tages trifft sie auf Daniel Covington, den verführerischen Vizepräsidenten der Weston Bank. Er zieht sie nicht nur völlig in seinen Bann, sondern auch in eine Welt voll von prickelnder Erotik und diese Welt nimmt Julie vollkommen gefangen. Daniel selbst macht Julies Mischung aus Unschuld und Leidenschaft fast verrückt und lässt ihn sogar an seinem geliebten Single-Dasein zweifeln. Als das Knistern zwischen den beiden schließlich in Funken überschlägt, ist Daniel bereit, das Kommando über Julie komplett zu übernehmen. Doch schnell kommen die Gefahren ihres heißen Spiels zum Vorschein und Julie muss sich entscheiden, ob sie Daniel genug vertraut, um sich ihm ganz und gar hinzugeben, oder ob sie fliehen soll, bevor sein Feuer sie verbrennt.

Wer auf heiße Szenen steht die genau beschrieben sind, dann ist er bei TaraSueMe genau richtig. Leicht geschrieben, tolle Geschichte. TOP

— alexeli
alexeli

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  • Ihre Macht wächst, aufgrund seiner Sorgfalt

    Spiel mit dem Feuer
    Blonderschatten

    Blonderschatten

    15. June 2016 um 19:23

    Cover:Leuchtend rote Erdbeeren die sich vom schwarzen Hintergrund abheben und deren Spiegelung ein tolles Highlight setzt. Obwohl seit "Pretty Woman" diese Früchte einen sinnlichen Touch erhalten haben, so hätte ich mir für die Geschichte dennoch einen anderen "Rahmen" gewünscht, da dieses Cover in meinen Augen, keine Identifikation mit der Geschichte zulässt.Meinung:Der Lebensstil ihrer besten Freundin Sasha weckt in Julie eine Neugier, die durch den attraktiven Kunden in ihrem Blumengeschäft zu einem immer stärkeren Bedürfnis wird. Der Austausch intensiver Blicke hat einen Funken entzündet, der zwischen den beiden zu einem feurigen Spiel erwächst.Eine Sub ist nicht schwach, weil ein Dom sie kontrolliert. Eine Sub ist stark, weil sie ihm freiwillig die Macht über sich überlässt. Als Dom nimmt Daniel diese Macht nicht auf die leichte Schulter. Er hütet Julie und führt sie langsam in eine für sie fremde Welt ein, die schon seit Jahren sein zu Hause ist. Mit ihm an ihrer Seite, erkennt sie, dass Verständnis und Akzeptanz, der Sexualität und einer Selbstentdeckungsreise gleichkommen. >>Sei einfach vorsichtig, okay?<< Aber genau das war das Problem. Sie war immer vorsichtig. Doch einmal wollte sie etwas riskieren. Das Verhältnis einer solchen Beziehung liegt weit über dem Aspekt körperlicher Bedürfnisse, es ist eine emotionale und mentale Angelegenheit, die auf Vertrauen basiert. So erkennt man bei den Protagonisten, dass ihre Macht aufgrund seiner Sorgfalt zunimmt, was die BDSM-Szene einmal in ein anderes Licht rückt, da sich dieser Punkt klar herauskristallisiert.In einer für Julie fremden Welt öffnen sich ihr viele neue Türen, die sie vor eine Herausforderung stellen. Manchmal denken wir, wir kommen mit etwas klar, aber wenn wir dann tatsächlich damit konfrontiert werden, ändern wir unsere Meinung. Ein Vorfall hat verheerende Ausmaße angenommen, bei dem eindeutige Grenzen überschritten und die Sicherheit missachtet wurde. Das dies insbesondere bei den Betroffenen dazu führt, dass sie im Prozess der Verarbeitung ihr Handeln hinterfragen und erkennen, wie wichtig Vertrauen und Absprachen in diesem Bereich sind, finde ich Julies Reaktion doch sehr überzogen. Zu ihren Zweifeln und ihrer Unsicherheit gesellt sich deshalb noch Angst, die sie gewisser Maßen die Flucht ergreifen lassen und sich abschottet. Dennoch finde ich sollte man sich immer vor Augen halten, dass man Fehler anderer nicht auf jeden in dieser Szene übertragen kann. Nur weil einer ein Fehler gemacht hat, bedeutet das bei Weitem nicht, dass jeder nachlässig ist. Möge ich der Unterwerfung, die mir in diesem Raum zuteilwird, würdig sein. Möge ich mich daran erinnern, dass es ein Geschenk ist und kein Anrecht. Möge ich nie aus Wut bestrafen, nie sprechen, ohne nachzudenken, oder in Unkenntnis handeln. Möge ich nie vergessen, dass ich, wenn ich einen anderen beherrschen möchte, zuerst mich selbst beherrschen muss.Ein großer Pluspunkt in dieser Gemeinschaft aus Sub und Dom ist, dass Vergehen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Es werden angemessene Strafen gefunden, die das Leid nachempfinden lassen, dass der andere dessen Hand erfahren hat und der Prozess um das verloren gegangene Vertrauen wieder aufzuarbeiten wird ebenfalls weit gestreut. Daniel und Julie verkörpern zwei Gegensätze die zusammengeführt eine perfekte Welt bilden. Wird Julie ihre Zweifel zerstreuen können oder wird der Fehler einer eigentlich fremden dritten Person, das aus für ihre tiefer gehende Verbindung?Charaktere:Julie möchte einmal im Leben etwas riskieren und gerät mit Daniel in einen Sturm der Gefühle. Aus Angst vor ihrer eigenen Courage, steigert sie sich in einen Vorfall, der sich in der BDSM-Szene ereignet hat und stellt aus Zweifeln all das in Frage, was sie bei Daniel empfunden hat - Glück und Freiheit. Wird er ihr die Augen öffnen und ihr Vertrauen gewinnen können?Daniel ist ein Dom zu dem die Frauen aufblicken. Julie ist die erste Frau seit Jahren, bei dem er das Bedürfnis verspürt, sie zu seinem eigen zu machen. Er ist bereit um sie zu kämpfen. Doch hat ihre junge Verbindung eine Chance, wenn sich Julie ihre Sehnsüchte verwehrt?Schreibstil:Tara Sue Me hat einen gefühlvollen Roman geschaffen, der einmal andere Bereiche der BDSM-Szene hervorhebt und damit verdeutlicht, wie wichtig ein harmonisierendes Verhältnis zwischen Dom und Sub ist. Vertrauen ist unerlässlich, ebenso wie die Interpretation körperlicher Signale. Was passieren kann, wenn die eigene Lust die Sinne vernebelt, wurde hier veranschaulicht.Die Protagonisten haben mir von ihrer Entwicklung her gut gefallen. Daniel steckt seinen Wunsch Julie zu dominieren hinten an, da er sie als eine Frau betrachtet die etwas in ihm bewegt und sie näher kennen lernen möchte. Wir werden hier nicht in eine Sub unterwirft sich Dom Geschichte entworfen, sondern erleben den Prozess, Vertrauen aufzubauen, mit.Ebenso die Nebencharaktere tragen zu dem Entwicklungsprozess bei, der mir in seiner Interaktion sehr gut mit den Protagonisten und den Geschehnissen harmoniert. Durch Dena erkennt man, dass Ungebundenheit nicht bedeutet, frei zu sein. Viele Vorzüge Locken hier, doch stelle ich mir als Leser auch unweigerlich die Frage: Könnte ich einen Mann mit anderen Frauen teilen, der mein Vertrauen gewonnen hat und dem ich meine Sicherheit und Unversehrtheit in die Hände gebe? Obwohl hier einige Frauen eher das Spiel genießen wollen, als eine feste Bindung einzugehen, kommt es doch immer auf des Gemüt der involvierten Personen an und da haben wir zwar eine Komponente zwischen Dena und Julie, in den Nuancen hingegen liegen sie Welten auseinander.Ein Punktabzug gibt es, da mir Julies Reaktion in einigen Bereich zu überzogen erschienen. Trotz Ängsten und Zweifeln, kann ich jemandem nicht einen Fehler vorwerfen, den er gar nicht begangen hat. Dabei meine ich nicht, dass man nicht im ersten Schritt eine Fehlentscheidung trifft, dennoch sollte man im Nachhinein in der Lage sein, die Geschehnisse rückblickend noch einmal zu betrachten und nicht alles aufgeben, was man sich gemeinsam erarbeitet hat.

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