Die Idee rund um einen Piloten, der sich in Wald beim Joggen verirrt und auf einen alten Mann trifft, der aber gegen diesen Fluglärm, Abgase und Co ist, finde ich sehr gut.
Ein Mann, der seine Frau verliert, weil diese sich in ihrem Häuschen wegen der Flugzeuge, nicht mehr wohlfühlt und einer Tochter, die mit ihrem Vater nicht mehr kann, trifft auf Piloten, der sich in verirrten Gebiet verletzt.
Da kann man sich als Leser sehr gut in beide Rollen hineinversetzen.
Umwelt, ein sehr aktuelles Thema und Leidenschaft zum Fliegen sind hier gut gepaart.
Mich haben jedoch auch Tippfehler, Grammatikfehler (die, hin und wieder auftauchen), aber auch die zweite Schriftart, die eigentlich für die Gedanken der Protagonisten gedacht waren, aber auch immer wieder einmal in den normalen Sätzen vorkamen, gestört.
Von mir gibt es 🌟🌟🌟Sterne für die Grundidee, Umsetzung und Charaktere, sowie gute Lesestunden.
Tarek Siddiqui
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Neue Rezensionen zu Tarek Siddiqui
Augen vieles nur angerissen und nicht näher ausgeführt.
Trotzdem war es ganz nett, so was mal aus der Sicht eines Piloten zu lesen.
Auch nach Beenden des Buch weiß ich leider immer noch nicht genau, wo das Ziel ist. Oder gilt hier der Satz 'Der Weg ist das Ziel'? Ich weiß es nicht. Genau wie Protagonist Maurits bin ich ziemlich planlos und nach dem Sinn fragend durch das Buch gestolpert, es hat mich persönlich einfach nicht erreichen können. Ich behaupte mal, ich lese zwischendurch auch gerne etwas anspruchsvollere Bücher, auch solche mit philosophischem Kern, doch dieses hier konnte mich absolut nicht fesseln, im Gegenteil: Ich kam nur sehr langsam, fast schon schleppend voran, aber ich habe immer weiter gelesen, in der Hoffnung, es kann mich doch noch packen. Aber scheinbar sind Buch und Leserin, also ich, in diesem Fall nicht auf einer Wellenlänge.
Ich kann mir vorstellen, dass andere wirklich Gefallen darin empfinden, denn das Buch hat an sich eine recht schöne Sprache und auch interessante philosophische Gedankengänge. Mir persönlich haben auch die Umgebungsbeschreibungen gut gefallen, die Lofoten sind sehr schön dargestellt worden, auch die Lichtverhältnisse des Winters hat der Autor gut eingefangen.
Die Charaktere an sich sind wirklich Persönlichkeiten, doch für mich kamen sie in dem Buch trotz allem nicht zur Geltung. Ich hatte einfach das Gefühl, dass das Potential noch nicht ausgeschöpft wurde.
Hier kann ich es wirklich nicht genau begründen, warum sich das Buch für mich so hinzog und warum es mich fast schon gelangweilt hat, doch hier ist es einfach so. Vielleicht liegt es tatsächlich an dieser Ziellosigkeit, die ich dabei empfand, vielleicht auch an der Sprache, die zwar - wie bereits erwähnt - an sich recht schön ist, aber manchmal auch recht gestellt und konstruiert wirkt. Ich konnte mich nicht 'fallen lassen' und die Sprache genießen, weil ich einfach nicht das Gefühl hat, dass sie fließend und natürlich ist. Obwohl es doch schöne Konstruktionen sind.
Fazit
Dieses Buch lag mir überhaupt nicht. Zwar habe ich die durchaus guten Ansätze gesehen, konnte mich persönlich aber nicht einfinden, es berührte mich nicht. Schade...









