Tarek Siddiqui Lichtinseln

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Inhaltsangabe zu „Lichtinseln“ von Tarek Siddiqui

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  • Der Weg ist das Ziel?

    Lichtinseln
    Chimiko

    Chimiko

    15. January 2014 um 10:22

    Auch nach Beenden des Buch weiß ich leider immer noch nicht genau, wo das Ziel ist. Oder gilt hier der Satz 'Der Weg ist das Ziel'? Ich weiß es nicht. Genau wie Protagonist Maurits bin ich ziemlich planlos und nach dem Sinn fragend durch das Buch gestolpert, es hat mich persönlich einfach nicht erreichen können. Ich behaupte mal, ich lese zwischendurch auch gerne etwas anspruchsvollere Bücher, auch solche mit philosophischem Kern, doch dieses hier konnte mich absolut nicht fesseln, im Gegenteil: Ich kam nur sehr langsam, fast schon schleppend voran, aber ich habe immer weiter gelesen, in der Hoffnung, es kann mich doch noch packen. Aber scheinbar sind Buch und Leserin, also ich, in diesem Fall nicht auf einer Wellenlänge. Ich kann mir vorstellen, dass andere wirklich Gefallen darin empfinden, denn das Buch hat an sich eine recht schöne Sprache und auch interessante philosophische Gedankengänge. Mir persönlich haben auch die Umgebungsbeschreibungen gut gefallen, die Lofoten sind sehr schön dargestellt worden, auch die Lichtverhältnisse des Winters hat der Autor gut eingefangen. Die Charaktere an sich sind wirklich Persönlichkeiten, doch für mich kamen sie in dem Buch trotz allem nicht zur Geltung. Ich hatte einfach das Gefühl, dass das Potential noch nicht ausgeschöpft wurde. Hier kann ich es wirklich nicht genau begründen, warum sich das Buch für mich so hinzog und warum es mich fast schon gelangweilt hat, doch hier ist es einfach so. Vielleicht liegt es tatsächlich an dieser Ziellosigkeit, die ich dabei empfand, vielleicht auch an der Sprache, die zwar - wie bereits erwähnt - an sich recht schön ist, aber manchmal auch recht gestellt und konstruiert wirkt. Ich konnte mich nicht 'fallen lassen' und die Sprache genießen, weil ich einfach nicht das Gefühl hat, dass sie fließend und natürlich ist. Obwohl es doch schöne Konstruktionen sind. Fazit Dieses Buch lag mir überhaupt nicht. Zwar habe ich die durchaus guten Ansätze gesehen, konnte mich persönlich aber nicht einfinden, es berührte mich nicht. Schade...

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