Tariq Nazar Raumkrank

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Inhaltsangabe zu „Raumkrank“ von Tariq Nazar

Verrückter Alltag in einem außerirdischen Krankenhaus.

Als einer der ersten Menschen beginnt der Mediziner Nero seinen Dienst in einer intergalaktischen Weltraumklinik.
Exotische Aliens, eigenwillige Technik und bürokratische Absurditäten gestalten die Arbeit jedoch um einiges fremdartiger und verwirrender als erwartet.
Als dann auch noch ein kriegerischer Angriff die
Klinik erschüttert, ist das Chaos perfekt.

RAUMKRANK - ein etwas anderer "Arzt-Roman", der
zumindest eines zeigt:

Außerirdische sind auch nur "Menschen".

Eine schlüssige Welt, ein liebenswerter Held und ein spannendes Abenteuer, durchsetzt mit humorvollen Intermezzi.

— Sabine_Hartmann

Eine Weltraumklinik

— Markus_Wettin

Technisch fundierte Science Fiction!

— jam

Eine tolle Idee, dessen Umsetzung mich nicht ganz überzeugen konnte

— Anneja

Überraschendes Ende.

— Doreen_Klaus

Ist einfach das, was ich selbst immer lesen wollte.... ;-)

— Tariqnazar

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Das Ende kam etwas abrupt, ansonsten dem ersten Teil ebenbürtig.

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    Raumkrank

    Sabine_Hartmann

    08. December 2017 um 10:42

    Nero reist zur Raumstation, auf der er glaubt, seinen Dienst als Arzt anzutreten, denn es handelt sich um eine intergalaktische Krankenstation – vollautomatisiert, von Außerirdischen betrieben. Die Menschen sind gerade erst zur Gemeinschaft der interstellar reisenden Völker hinzugekommen und kennen sich noch nicht so wirklich gut aus, versuchen aber ihr Bestes. Entsprechend erwartungsvoll betritt Nero die Station. Er hofft, bald außerirdische Lebensformen zu treffen. Doch da wird er enttäuscht – die Leser übrigens auch – erst einmal geht es um Formalitäten, da unterscheiden sich die Außerirdischen nicht sehr von den Menschen, Bürokratie und technische Vorbereitungen. Aber genau wie bei Nero trägt dieser Umstand dazu bei, dass sich die Erwartung und damit die Spannung auf die ersten Aliens weiter steigert. Die technischen Details sind zwar lang, aber immer in die Handlung eingebettet und begleitet von den Gedanken und Empfindungen Neros, sodass es zwar gemütlich, aber keinesfalls langweilig vorangeht. Der Autor hat sich sehr intensiv mit seiner Welt auf der Raumstation auseinandergesetzt und setzt diese detailreich in Szene. Im letzten Drittel des Romans beschleunigt sich das Tempo ganz enorm. Neben vielen Aliens, die auch schon eine Herausforderung für Nero darstellen, tauchen auch noch Raumpiraten auf, die die Station angreifen. Nero muss sich bewähren. Das Ende – nach der Action – ist dann – meines Erachtens – ein bisschen schade, weil es (allerdings nur mit einem Detail) einen traurigen Schlusspunkt setzt. Fazit: Eine schlüssige Welt, ein liebenswerter Held und ein spannendes Abenteuer, durchsetzt mit humorvollen Intermezzi.

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  • Tolles Action reiches Buch

    Raumkrank

    Markus_Wettin

    30. November 2017 um 12:21

    Es ist soweit, der erste Kontakt zwischen Menschen und außerirdischen Leben hat stattgefunden. Um die Kontakte zu intensivieren, dürfen ein paar ausgewählte Ärzte Dienst an einem Weltraumkrankenhaus tun, wo alle möglichen Wesen behandelt werden. Einer dieser Ärzte ist Nero Antimo. An seiner Seite werden wir langsam und teschnisch fundiert in diese Klinik eingeführt. Wir erfahren, wie die unterschiedlichen Lebensbedingungen für die Patienten erschaffen werden, wie eine universale Klopfsprache funktioniert und wie die neue Technik Sprachen übersetzt.Dank des netten rruptulhoiden Arztkollegen Ssrhuruch wird Nero gleich viel intensiver in die medizinische Versorgung eingebaut als ursprünglich vorgesehen.So ist er auch an vorderster Front, als die Weltraumklinik angegriffen wird und muss über sich hinauswachsen.Fazit:Der technische Bereich überwiegt in diesem Buch, das ist sicher Geschmackssache. Ich habe die interessanten und auch für mich als Laien nachvollziehbaren Erklärungen geliebt, auch die Handlung kam dadurch nicht zu kurz. Der Autor spielt auf charmante Weise mit "menschlichen" Zügen und Vorurteilen, mehr als einmal musste ich Schmunzeln! Und spätestens bei dem Angriff kommen jene, die nur schnelle Action wollen, auch zum Zug!Ich vergebe glatte 5 Sterne! 

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  • Leserunde zu "Raumkrank" von Tariq Nazar

    Raumkrank

    Tariqnazar

    Aliens, Ärzte, Erstkontakte. Durch einen ko(s)mischen Zufall kommt es auf einem fern der Erde gelegenen Forschungsaußenposten zum ersten Zusammentreffen mit einer außerirdischen Zivilisation, wodurch der Menschheit die Aufnahme in die intergalaktische Völkergemeinschaft ermöglicht wird.Als Teil des Aufnahmeverfahrens ist es vorgesehen, dass menschliche Ärzte und Wissenschaftler außerirdische Krankeneinrichtungen besuchen, um so einen regen Wissensaustausch mit anderen Spezies zu betreiben.Einer dieser Ärzte ist Nero Antimon, der an Bord der zwölften intergalaktischen Weltraumklinik seinen Dienst versehen soll.Dort angekommen, erwarten Nero — neben diversen außerirdischen Lebensformen und einem etwas undurchsichtigen menschlichen Botschafter — kulturelle Absurditäten und eine äußerst eigenwillige Technologie.Nach anfänglichen Schwierigkeiten wird der neugierige Mediziner schließlich unter der Anleitung des außerirdischen Krankenhausarztes Ssrrhurush in die Abläufe der Klinik eingeführt.Als Nero gerade dabei ist, sich in der fremdartigen Umgebung einzufinden, wird die friedliche Arbeit an Bord von einem unerwarteten Angriff erschüttert.Eine Rasse von aggressiven Außerirdischen versucht, das Krankenhaus zu besetzen und als Vorrats- und Nachschublager für einen Bürgerkrieg zu missbrauchen.Nun muss sich zeigen, ob es dem Klinikpersonal gelingt, sich gegen die Angreifer zur Wehr zu setzen... Für alle, die Spaß an Science-Fiction und verrückten Ideen haben (oder einfach neugierig sind...), möchte ich in dieser Leserunde gerne 20 Exemplare meines Romans "Raumkrank" verlosen (17 im EPUB-Format, sowie 3 Paperback-Versionen, die natürlich gerne signiert versendet werden können). Als Science-Fiction-Satire von vornherein eher zu einem Nischendasein verdammt, hoffe ich hier auf schonungslose Kritik und angeregte Diskussionen.Für meinen Geschmack gibt es einfach zu wenig humoristische Werke im Sci-Fi-Genre - deshalb musste ich einfach tätig werden.Allerdings habe ich mich dabei an einem etwas wackeligen Spagat versucht: Während Autoren wie Douglas Adams und Terry Pratchett mich zu einem grundsätzlich humoristischen (und bisweilen sicher etwas albernen) Grundton inspiriert haben, war es mir dennoch wichtig, in allen wissenschaftlichen Fragen schlüssig und anspruchsvoll zu bleiben: Wie ist die Weltraumklinik aufgebaut und wie kann sie die unterschiedlichen Spezies beherbergen? Welche biologischen und kulturellen Grundlagen prägen die einzelnen Lebensformen? Wie können die Spezies miteinander kommunizieren? Und zu guter Letzt: Wie wirken die uns so selbstverständlichen menschlichen Eigenheiten wohl aus außerirdischer Sicht??Wer jetzt noch nicht augenrollend weggeklickt hat, ist herzlich eingeladen, diese verrückte Reise mit mir anzutreten! Denn ich möchte natürlich weiter schreiben. Und genau dafür ist mir euer Urteil ungeheuer wichtig.Ich freue mich auf Eure Gedanken und Anregungen!Tariq Nazar

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  • Die Weltraumklinik

    Raumkrank

    jam

    29. November 2017 um 08:40

    Es ist soweit, der erste Kontakt zwischen Menschen und außerirdischen Leben hat stattgefunden. Um die Kontakte zu intensivieren, dürfen ein paar ausgewählte Ärzte Dienst an einem Weltraumkrankenhaus tun, wo alle möglichen Wesen behandelt werden. Einer dieser Ärzte ist Nero Antimo. An seiner Seite werden wir langsam und teschnisch fundiert in diese Klinik eingeführt. Wir erfahren, wie die unterschiedlichen Lebensbedingungen für die Patienten erschaffen werden, wie eine universale Klopfsprache funktioniert und wie die neue Technik Sprachen übersetzt.Dank des netten rruptulhoiden Arztkollegen Ssrhuruch wird Nero gleich viel intensiver in die medizinische Versorgung eingebaut als ursprünglich vorgesehen.So ist er auch an vorderster Front, als die Weltraumklinik angegriffen wird und muss über sich hinauswachsen.Fazit:Der technische Bereich überwiegt in diesem Buch, das ist sicher Geschmackssache. Ich habe die interessanten und auch für mich als Laien nachvollziehbaren Erklärungen geliebt, auch die Handlung kam dadurch nicht zu kurz. Der Autor spielt auf charmante Weise mit "menschlichen" Zügen und Vorurteilen, mehr als einmal musste ich Schmunzeln! Und spätestens bei dem Angriff kommen jene, die nur schnelle Action wollen, auch zum Zug!

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  • Willkommen in unserer Weltraumklinik

    Raumkrank

    Anneja

    24. November 2017 um 14:16

    Ich bin und bleibe eine Querbeetleserin die in fast jedem Genre etwas findet, das sie fasziniert.So auch im Sci-Fi-Genre, in welchem ich mich gerne in fremde Galaxien schleifen lasse oder gar unbekannte Lebensformen kennen lerne. Besonders begeistern können mich jedoch Roboter und ihre interessanten Bauweisen, dabei verstehe ich schon bei einem Computer kaum wie die Elemente miteinander funktionieren.Sei es drum. Dieses Buch wanderte durch eine Leserunde bei Lovelybooks auf mein Tablet, weshalb ich mich hier auch beim Autor dafür bedanken möchte. Ob mich die Geschichte um ein außerirdisches Krankenhaus begeistern konnte, erfahrt ihr jetzt.Die Kurzbeschreibung des Buches klang verlockend und weckte meine Neugier. Als es dann endlich soweit war und die ersten Seiten hinter mir lagen, ließ die Euphorie jedoch  so langsam nach. Wir begleiten in der Geschichte den Doktor Nero Antimon, zu seiner neuen Arbeitsstelle in einer intergalaktischen Weltraumklinik und erfahren dabei wie es in jener aussieht und wie die Abläufe sind. Diese wäre auch total spannend gewesen, hätte man die Abläufe nicht wie in einem Lehrbuch nach und nach aufgegriffen und erklärt. Gerade die Erklärung von Nero´s Zimmer wurde bis in kleinste Detail erläutert und das obwohl mich dies überhaupt nicht wirklich interessierte. Allgemein hätte ich die Geschichte anders aufgegriffen, da wir und Nero total unwissend auf diese Station kommen. Ich selbst hätte es spannender gefunden, wenn er bereits über alles im Bilde gewesen wäre und seinen ärtzlichen Alltag einfach begonnen hätte. Im Buch war die Erde jedoch erstseit kurzen in einem Verband, in dem es auch andere Lebensformen gibt. Dies ist ja alles gut und schön, wäre es da aber nicht sinnvoller gewesen, Ärtze bereits auf der Erde mit medizinischen Fachwissen über ihre baldigen nicht menschlichen Formen zu unterrichten? Einen Arzt ins Ungewissene zu schicken, war da für mich eine fragwürdiges Unterfangen.Auch wenn mir der Schreibstil sehr gefiel, hätte man den unbekannten Lebensformen andere bzw. leichter auszusprechende Namen geben können. Ich verstand, das man exotische Bezeichnungen für alle Wesen finden wollte, aber einen Hauch weniger zungenbrechend wäre schon sehr gut gewesen. Denn immerhin hielten mich genau diese Worte vom Lesen ab bzw. lösten Unterbrechungen aus.Die Idee zum Buch ist brillant, da zumindest ich, noch nie etwas von einem Krankenhaus im Weltall gelesen habe. Genauso spannend war die Darstellung der Abteilungen und die Art der Krankheiten jeder Spezies. Denn wer einmal lesen möchte wie ein schwangeres Zuchtmännchen mit seiner Schwangerschaft klar kommt, welche Probleme es dabei hat und wie die Geburt aussieht, der ist herzlich dazu eingeladen sich dies einmal zu erlesen. Für mich, eine meiner Lieblingsstellen.Für Technikbegeisterte gibt es natürlich auch genug zu erlesen und natürlich zu bestaunen. Ich entdeckte hier Gerätschaften, die einfach nur neugierig machten.Besonders schade war es um das Ende, das sicher noch ein paar Seiten mehr gebraucht hätte, da man mit mehr Fragen als Antworten aus der Geschichte entlassen wurde.Während des Lesens merkte ich schnell, das ich genauso unvorbereitet in dieses Krankenhaus kam wie unser Hauptprotagonist Nero. Zwar ist Nero ein Arzt, welcher Art wird aber leider nicht erklärt.Nero selbst wirkt überhaupt nicht wie ein Doktor, geschweige den Arzt, sondern ehr wie ein Praktikant, der sich mal eine medizinische Station ansehen wollte. Und auch wenn er beschrieben wurde, ein klares Bild von ihm wollte sich einfach nicht bilden. Ich verfolgte zwar seine Handlungen, aber dies mehr unbewusst als bewusst. Schade war auch, nix über seinen Familienstand zu erfahren oder wie sein bisheriges Leben verlief. Gerade zu Anfang wäre dies sehr interessant gewesen.Elea war die einzigste menschliche Frau an Bord des Krankenhauses und war mit für die Technik zuständig. Da aber die menschliche Rasse noch nicht alle vertraglichen Dinge geregelt hatte, konnte sie sich nie frei entfalten. Auch wenn sie sehr hübsch erscheint, so hat sie doch ein recht bissiges Wesen, welches man besonders zu spüren bekommt wenn es nicht nach ihrer Nase geht.Zum Ende taut sie zwar etwas auf, aber dies wirkte fast fehl am Platz. Natürlich waren die anderen Lebensformen das Highlight im Buch und konnten mich trotz ihrer seltsamen Namen für sich begeistern. Egal ob kleine Kinder, die giftiges Gas einatmeten oder Lebensformen denen die Gliedmaßen bei Abriss wieder nach wuchsen, irgendwas ist für jeden dabei.Im gesamten haben wir eine sehr hohe Anzahl an Charakteren welche aber mal und mal weniger wichtig erscheinen. Von einigen hätte ich jedoch gerne mehr erfahren. Ach was sage, ich hätte allgemein gerne mehr Wesen kennen gelernt.Die Darstellung eines intergalaktischen Krankenhauses ist auf jeden Fall gelungen. Man reist durch das All und plötzlich erscheint ein riesiger gelber Pfeil, der in den unterschiedlichsten Sprachen verkündet das man sich in der Nähe eines Krankenhauses befindet. Ich finde das logisch. Vielleicht hätte man noch den ein oder anderen Planeten mit ins Bild nehmen können, aber dies wäre Erbsenzählerei.Auch der Schrifttyp von Autorenname und Buchtitel schließen auf einen Sci-Fi-Roman. Allerdings hätte ich beide etwas größer gemacht.Unaussprechliche Namen und zu viele Erklärungen, nahmen den Buch seinen Reiz und das obwohl eine Menge Potenzial in ihm steckt.

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  • Einblicke ins galaktische Gesundheitswesen

    Raumkrank

    Doreen_Klaus

    23. November 2017 um 10:45

    Der Autor sagt selber über sein Werk, er habe einen etwas wackeligen Spagat versucht. Einen humoristischer Grundton ala Douglas Adams zu vereinen mit schlüssigen und anspruchsvollen wissenschaftlichen Erklärungen.Für mich als Leser hat er dies leider nicht immer geschafft. Während der Humor teils etwas kurz kommt, sind die Erklärungen meist so detailliert, dass es fast schon ermüdend war. Teilweise habe ich den Inhalt gar nicht verstanden und mich stark an ein Sachbuch erinnert gefühlt.Die Geschichte an sich ist davon abgesehen aber durchaus lesenswert, die handelnden Personen, Aliens wie Menschen, gut angelegt und beschrieben.Bei der Beschreibung der Aliens bedient sich der Autor an allem was das Tierreich der Erde zu bieten hat. Es gibt spinnenähnliche Wesen, welche die wie Reptilien bzw. Saudi aussehen, welche die Fröschen ähneln oder welche die wie Schleimbeutel aussehen. Bei den Namen und der Sprache der verschiedenen Spezies sind teilweise unaussprechliche Buchstabenfolgen zustande gekommen. Eins haben sie aber Alle gemeinsam, sie sind intelligenter und technisch weiterentwickelt als wir Menschen und leben schon lange in einer galaktischen Gemeinschaft, zu der der Mensch durch einen äußerst witzigen Zufall nun Zutritt bekommt.Unser Held Nero kommt als Arzt völlig unvorbereitet in ein riesiges intergalaktisches Krankenhaus und gerät hier aufgrund seiner beschränkten menschlichen Sichtweisen in so manche unfreiwillig komische Situation. Der Krankenhausalltag ist treffend dargestellt. Der Autor ist selbst Arzt, und so erkennen man beim Lesen auch direkt den ernsten Unterton, mit dem auf das derzeitige Gesundheitssystem und dessen Zustände angespielt wird. Obwohl etwas überspitzt, erkennt man durchaus Parallelen. Zum Glück müssen wir allerdings in Behandlungskosten nicht in Sklaverei ähnlichen Zuständen abarbeiten, wenn wir nicht bezahlen können. Noch nicht.Die Geschichte nimmt eine überraschende Wendung und Nero kann zwar als Arzt nicht viel beitragen wird aber trotzdem zum Held. Wer wissen möchte in welcher Pointe das Buch endet, muss es wohl lesen. Die Story hat durchaus Serienpotential, die Grundlagen sind gelegt und bieten viel Entfaltungsmöglichkeiten, wie ich finde. Wenn der Autor den versprochenen Humor noch etwas ausbaut und die technischen Erklärungen dafür ein wenig zurück nimmt, bin ich auf jeden Fall gern bei der Fortsetzung dabei. Und wer schon immer mal wissen wollte wie wir für die Aliens aussehen, erhält in diesem Buch eine Antwort. 

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  • Leider keine Satire, wie von mir erhofft

    Raumkrank

    Tinken

    12. November 2017 um 11:57

    "Raumkrank" von Tareq Nazar ist ein Science Fiction Roman mit satirischen Elementen versehen, erschienen am 22.07.2008 als Taschenbuch, jetzt auch als Ebook.Durch einen Zufall trifft ein Techniker auf außerirdische Touristen. Die Menschheit wird in die intergalaktische Völkergemeinschaft aufgenommen. Weil sie dadurch in den Genuss von weiterentwickelten Technologien kommen, müssen sie natürlich auch ihren Beitrag leisten und schicken Ärzte und Wissenschaftler in eine große Weltraumklinik.Der Prolog beschreibt witzig und spritzig den ersten Kontakt eines Menschen mit einer außerirdischen Lebensform. Ich habe mich köstlich amüsiert. Die trockene Wortwahl traf meinen Sinn für schwarzen Humor.Dann beginnt die eigentliche Geschichte in der Weltraumklinik. Wir begleiten, in der personalen Erzählperspektive geschildert, den menschlichen Arzt Nero. Und es passierte erstmal ... gar nichts.Dem Autor war es wichtig, die Technik der Station, das Alltagsleben, die Kommunikation zwischen den Lebensformen, logisch und glaubwürdig zu beschreiben. Das ist ihm auch gelungen, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Allerdings empfand ich die Erklärungen, sich über mehrere Kapitel hinstreckend, als zu geballt und langatmig. Vor allem fehlte mir der anfängliche Wortwitz.Endlich beginnt Nero seine Arbeit und trifft selbst auf andere Lebensformen. Er erhält viele Informationen über diese. Hier spürte ich leise sozialkritische Untertöne. Diesen Abschnitt empfand ich als sehr ernsthaft und vielleicht komische Begebenheiten waren im Kontext für mich nicht witzig.Der spätere Angriff auf die Klinik ist schon spannend erzählt und würzte die Geschichte mit Action.Dieser Roman erscheint für mich wie ein Prequel zu weiteren Geschichten über die Klinik, Potential wäre da. Die Welt ist vorgestellt und jetzt könnte man sich auf den Alltag konzentrieren, der dann mehr satirische Elemente enthält. In diesm Roman entlockten mir nur die Fußnoten über politische Ereignisse ein Schmunzeln.Ich kann eine eingeschränkte Leseempfehlung aussprechen. Ein Scifi-Liebhaber, der Wert auf nachvollziehbare Technik legt, wird hier auf seine Kosten kommen. Ich empfand diese zu ermüdend erzählt und mir fehlte die versprochene Satire. Das mag natürlich jemand anders empfinden.

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