Tarquin Hall Die verschwundene Dienerin

(15)

Lovelybooks Bewertung

  • 19 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(2)
(7)
(5)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Die verschwundene Dienerin“ von Tarquin Hall

Brillant, charmant und unwiderstehlich spannend Lernen Sie einen neuen, brillanten und charmanten Detektiv kennen: Vish Puri, Hercule Poirot in Neu-Delhi, hat einen besonders schwierigen Fall: Ein hoch angesehener Anwalt wird des Mordes an seinem Hausmädchen verdächtigt. Puri soll nun für ihn herausfinden, wohin das Mädchen verschwunden ist und ob es tatsächlich ermordet wurde. Nicht erst seit dem Erfolg von »Slumdog Millionaire« ist Indien im Fokus der westlichen Welt. Seine bunte Vielfalt, seine Kreativität und Gegensätzlichkeit von modernster Hightech und archaischem Kastenwesen, die Virulenz der Religionsdifferenzen machen es zu einem faszinierenden Schauplatz für einen Krimi.

Ziemlich wuseliger Krimi mit sehr sympathischen Charakteren

— Kinkerlitzchen

Anfangs sehr flüssig gelesen, dann wurde es sehr trubelig. Interessante Figuren, um wen ging es bei den Ermittlungen nochmal?😉

— Cappukeks

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Prater-Morde

Sarah Pauli setzt wieder ihre Spürnase ein, jedoch fehlte mir diesmal das Okkulte und der Lokalkolorit. In der MItte etwas spannungsarm

tinstamp

Was wir getan haben

Die Geschichte hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen, ist aber nicht wirklich schlecht. Vorhersehbar, aber definitiv gut geschrieben.

eulenmatz

Die Brut - Die Zeit läuft

Sie sind immer noch da... und sie spinnen den Leser ein mit ihren Fäden und zwingen immer weiter zu lesen- spannend- freu mich auf Band 3

Buchraettin

Murder Park

Spannend und düster

krimielse

Die Brut - Sie sind da

Spannend & gruselig! Mir hat die Story richtig gut gefallen!

RebeccaS

Niemals

Wieder eine spannende Story, bin begeistert

Sassenach123

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die verschwundene Dienerin" von Tarquin Hall

    Die verschwundene Dienerin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. August 2011 um 18:57

    Das Hausmädchen eines angesehenen Anwalts ist spurlos verschwunden. Alles deutet daraufhin, dass das Mädchen ermordet wurde. Ist der Hausherr wohlmöglich selber der Täter oder ist er ein Opfer von üblem Rufmord? Wer wäre besser geeignet als Vish Puri, der Sherlock Holmes Indiens, um Licht in diesen Fall zu bringen? Vish Puri ist ein Detekltiv der alten Schule. Er verlässt sich lieber auf seine Spürnase und Fakten als auf modernste Labortechnik. Er ist ein gemütlicher Mensch mit einem Hang zu indischen Fast-Food, obwohl ihm sein Arzt und seine Frau dringend von dieser Art der Ernährung abrsaten und er nur Dickerchen genannt wird. Seine Angestellten gibt er Spitznamen wie Handbremse, Gesichtscreme oder Spüler und sein Frau nennt er nur respektvoll Allerwerteste. Auf der Suche nach dem verschwundenen Hausmädchen Mary gilt es zu kombinieren, sich zu verkleiden und geschickt zu taktieren. Mich konnte Vish Puri restlos überzeugen und ich werde gerne weiterhin seine Fälle verfolgen und ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Dickerchen, Allerwerteste, Mummy und seinen Angestellten. Ganz nebenbei bekommt man Einblicke in das indische Leben gewährt, das doch etwas anders ist, als es in den Bollywood-Filmen scheint. Ein besonderes Plus ist das Glossar, in dem alle indischen Begriffe erkärt werden. Fazit: Gelungener Auftakt zu den Detektiv-Romanen um Vish Puri mit einer Prise Ironie und dem Flair Indiens.

    Mehr
  • Rezension zu "Die verschwundene Dienerin" von Tarquin Hall

    Die verschwundene Dienerin

    savanna

    28. March 2011 um 13:37

    Moloch oder Metropole – beide Bezeichnungen treffen auf die indische Hauptstadt durchaus zu. Dort wo tiefste Armut und höchste Millionärsdichte unmittelbar aufeinandertreffen, sind soziale Spannungen an der Tagesordnung. Für den formal ausgezeichneten und vielleicht besten Privatdetektiv des Landes liefert das moderne Delhi in jedem Fall eine nicht enden wollende Liste an Aufträgen. Vish Puri agiert allein schon aus Sicherheitsgründen bei keinem seiner Aufträge allein, sondern mit einem ausgewähltem Team von Fahrern und Beobachtern, die er wahlweise als Angestellte niederer Kasten in die betreffende Haushalte einschleust. So auch im aktuellen Fall, bei dem einem angesehenen Anwalt vorgeworfen wird, seine junge Dienerin vergewaltigt und ermordet zu haben. Während der Anwalt darauf pocht, dass es sich dabei allein um einen neidvollen Racheakt korrupter Beamter handelt, nimmt Puri bereits Kontakt zu der Familie des jungen Mädchens auf. Doch nicht allein dieser Fall fordert Puris Scharfsinn: Zeitgleich nimmt er einen weiteren Auftrag an, um den potentiellen Bräutigam einer Tochter aus angesehenem Hause auf Ehrlichkeit und Treue hin zu überprüfen. Und wie aus heiterem Himmel wird auf seiner eigenen Terrasse auf ihn geschossen. Stolz korrigiert der charmante Puri daraufhin die Zahl seiner bisher überstandenen Mordanschläge auf zwölf. „Die verschwundene Dienerin“ ist der erste Fall von Vish Puri, der offensichtlich den Auftakt für eine ganze Krimireihe bilden wird. Mit dem indischen Detektiv hat der britische Autor Tarquin Hall einen geistreichen Charakter 'alter Schule' geschaffen. Ein wenig erinnert Puri tatsächlich an bekannte Ermittler der Literatur und des Fernsehen der 50er Jahre, allerdings gepaart mit höchst amüsanten indischen Eigenheiten. Hall kennt den moderne indischen Lebensstil durch langjährige Aufenthalte und die Ehe mit einer Inderin bis ins kleinste Detail. Wer Indien selbst erlebt hat, wird auch zwischen den Zeilen viel über Alltag und Zwischenmenschliches heraus lesen können. Es ist weniger ein ausgeprägter Spannungsbogen denn die besondere Verknüpfung der Ermittlungen, die den Charakter dieses Buches ausmachen. Der Leser wird gefordert sehr aufmerksam zu lesen, um Hinweise in Dialogen oder Beschreibungen richtig interpretieren zu können. Hall – und somit auch Puri – arbeitet mit sanfter Hand, die in vielen aktuellen Krimis kaum noch zu finden ist und vielmehr durch eine harte Hand ersetzt wurde. „Die verschwundene Dienerin“ ist kein spannungsgeladener Krimi, sondern eine interkulturell anspruchsvolle Detektivgeschichte wie sie so – zumindest auf dem deutschen Markt – lange nicht mehr zu finden war.

    Mehr
  • Rezension zu "Die verschwundene Dienerin" von Tarquin Hall

    Die verschwundene Dienerin

    dyke

    02. April 2010 um 18:23

    Worum geht es? Vishwas Puri, der sich nur noch Vish Puri nennt, denn dieser Name konnte als „Gewährer der Wünsche“ verstanden werden, 51 Jahre und übergewichtig, ist der Gründer und Geschäftsführer der Privatdetektei Most Private Investigators Limited“ in Neu Dehli. Er ist davon überzeugt, der beste Detektiv in Indien zu sein, den schließlich hat er alle seine Fälle aufgeklärt und schon einen internationalen und sechs nationale Preise gewonnen. Eine seiner Eigenarten ist, das er seinen Verwandten, seinen engsten Freunden und den meisten seiner Mitarbeiter Spitznamen gibt. Seine Ehefrau ist „Allerwerteste“,seine Fahrer „Handbremse“, den faulen Bürojungen „Türstopper“. Einen seiner Mitarbeiter nennt er „Neonröhre“,weil der morgens nur schwer wach wird, einen anderen „Spüler“, weil er eine Toilette mit Wasserspülung besitzt. Und dann gibt es noch die Undercover-Agentein „Gesichtscreme“. Er selbst wird von seiner Familie und guten Freunden Chubby bzw. Dicker genannt, bei seinen Mitarbeiter besteht er auf „Boss“. Da in Indien Ehen noch gerne durch Vermittlungen geschlossen werden, ist die Überprüfung möglicher Ehekandidaten sein tägliches Brot. Aber sein Ruf „Sherlock Holmes von Indien“, den er allerdings hasst, den er führt sein Können auf den Staatsmann, Philosophen und Begründer der Kunst der Spionage und Ermittlung Chanakayn, 300 v. Chr., zurück, bringt ihm auch immer wieder richtige Fälle. Diesmal ist es der angesehen Anwalt Ajay Kasliwal, dem zur Last gelegt wird, eins seiner Dienstmädchen. Das spurlos verschwunden ist, ermordet zuhaben. Ein Mädchen, von dem es kein Bild und keine Beschreibung gibt, in dem Volk von Milliarden von Menschen zu finden - wahrlich eine Herausforderung für Vish Puri, der er sich zuversichtlich stellt. Dazu muss er noch für einen hochrangigen Militär eine Ehekandidaten-Überprüfung durchführen und, als er auf dem Dach seine Spezial-Chili-Züchtungen pflegt, wird auf ihn geschossen. Eindruck: Der Verlag preist diese Buch mit den Worten: Brillant, charmant und unwiderstehlich spannend an. Vish Puri, ein wahrer indischer Meisterdetektiv, der Sherlock Holmes, Hercule Poirot oder Philo Vance in nichts nachsteht, hat wirklich einen eigenwilligen Charme. Seine Schlussfolgerungen sind stellenweise brillant. Allerdings fehlt etwas die Spannung, auch wenn die Lösungen der Fälle überrascht. Auch der, durch die Spitznamen erwartete, Humor hält sich in Grenzen. Der Roman hat aber einen fast unwiderstehlichen Reiz durch die Darstellung Indiens und seiner Bewohner. Es herrscht ein kaum vorstellbares Nebeneinander von Dritter-Welt-Armut, Beamtenkorruption und Reichen, die den Stil der ehemaligen Kolonialmacht England nachahmen. Der Beschreibung nach, und der Autor scheint das heutige Indien gut zu kennen, ist dieses Land, das sich zu einer Wirtschaftsweltmacht aufschwingt, einfach ein riesiges, für uns unvorstellbares Chaos. Das überhaupt etwas funktioniert grenzt schon an Wunder. Auch das Kastensystem bzw. Kastenwesen, das offiziell abgeschafft ist, scheint das indische Leben noch stark zu prägen. Nachteilig empfand ich die vielen indischen Ausdrücke, die allerdings in einem 14-seitigen Glossar erklärt sind. Das hat aber, besonders am Anfang zur Folge, dass man häufig nachschlagen muss. Auch die Cover-Illustration sieht "billig" aus. Insgesamt aber ein netter unspektakulärer Krimi, der sein Flair hauptsächlich durch die fremde Kultur gewinnt. Wer sich darauf einlassen kann, hat ein paar unterhaltsame und Augen öffnende Stunden vor sich. Dies ist der erste Band, weiter sind geplant. Einen zweiten würde ich mir auf jeden Fall zu Gemüte führen.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks