Never Never von Colleen Hoover und Tarryn Fisher ist definitiv eines der ungewöhnlichsten Bücher, die ich von Colleen Hoover gelesen habe.
Die Grundidee hat mich anfangs ehrlich gesagt komplett verwirrt. Zwei Menschen, die plötzlich alle Erinnerungen verlieren, wirkt erst einmal ziemlich unrealistisch. Je weiter die Geschichte jedoch voranschreitet, desto mehr versteht man, warum das alles passiert. Natürlich bleibt das Ganze trotzdem eher außergewöhnlich, aber genau das hat die Geschichte für mich spannend gemacht.
Besonders gut gefallen hat mir, dass man nach und nach entdeckt, wie Charlie und Silas eigentlich waren, bevor sie ihre Erinnerungen verloren haben. Ihre Vergangenheit hat sich überraschend realistisch und greifbar angefühlt. Dadurch wurden die Figuren mit jeder Seite interessanter.
Eigene Theorien darüber, was hinter allem steckt, hatte ich tatsächlich kaum. Ich habe mich einfach treiben lassen und war gespannt, welche Informationen als Nächstes ans Licht kommen.
Der Schreibstil hat sich für mich ganz typisch nach Colleen Hoover angefühlt: flüssig, angenehm zu lesen und leicht wegzusuchten. Von Tarryn Fisher hatte ich vorher zwar noch nichts gelesen, aber die Zusammenarbeit der beiden Autorinnen hat für mich gut funktioniert.
Das Buch würde ich insgesamt trotzdem etwas mehr als Romance einordnen, auch wenn die Mystery-Elemente einen großen Teil der Handlung ausmachen.
Das Ende hat für mich gepasst und die Geschichte gut abgeschlossen. Insgesamt war Never Never zwar nicht eines meiner Lieblingsbücher von Colleen Hoover, aber definitiv eine spannende Abwechslung zu ihren sonstigen Romanen.











