Tarryn Fisher

 3.9 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor von Seelenspiel, F*ck Love und weiteren Büchern.

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Tarryn FisherSeelenspiel
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Seelenspiel
Seelenspiel
 (17)
Erschienen am 01.02.2018
Tarryn FisherSeelenspiel: Thriller
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Seelenspiel: Thriller
Seelenspiel: Thriller
 (2)
Erschienen am 01.02.2018
Tarryn FisherSeelenspiel
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Seelenspiel
Seelenspiel
 (0)
Erschienen am 14.06.2018
Tarryn FisherF*ck Love
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F*ck Love
F*ck Love
 (3)
Erschienen am 31.12.2015
Tarryn FisherThe Opportunist
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The Opportunist
The Opportunist
 (3)
Erschienen am 14.11.2011
Tarryn FisherThief (Love Me With Lies #3)
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Thief (Love Me With Lies #3)
Thief (Love Me With Lies #3)
 (2)
Erschienen am 20.07.2013
Tarryn FisherDirty Red (Love Me With Lies #2)
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Dirty Red (Love Me With Lies #2)
Dirty Red (Love Me With Lies #2)
 (2)
Erschienen am 20.12.2012
Tarryn FisherMarrow
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Marrow
Marrow
 (0)
Erschienen am 17.04.2015

Neue Rezensionen zu Tarryn Fisher

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Unzertrennlichs avatar

Rezension zu "Seelenspiel" von Tarryn Fisher

Das Seelenspiel
Unzertrennlichvor 3 Monaten

Schreibstil


"Seelenspiel" ist ein fast schon poetisch angehauchter Psychothriller. Zu Beginn spielt die Handlung in dem Haus, in dem unsere Protagonistin mit einem Mann, der sich als ihr Arzt herausstellt, gefangen gehalten wird. Spannung kam hier zu Beginn zwar auf, doch fesseln konnte mich das Buch nicht so recht.


Dies lag vor allem daran, dass wir als Leser immer wieder mit den wirren Gedanken von Senna konfrontiert werden und dann in eine Vergangenheitsgeschichte gezogen werden, die sich für mich nicht so recht erschließen wollte. Alles wirkt doch recht wirr, sehr undurchsichtig und es ist kein richtiger roter Faden zu erkennen.


Dabei hat mir der Stil von Tarryn Fisher sehr gut gefallen. Es blieb Platz für eigene Gedanken bezüglich dieser "Entführung" und den beiden Charakteren, die beide alles andere als normal agieren.

Dennoch fehlte mir bei der Geschichte der rote Faden und vor allem ein paar Überraschungen.


Charaktere


Senna


Im Fokus der ganzen Geschichte steht Senna, die ich nur sehr schwer einschätzen konnte. Sie ist selbst Schriftstellerin und scheint sich einer Welt aus Selbsthass und Depressionen verloren zu haben. Sie hat keine Familie und keine Freunde und musste anscheinend schon einiges durchmachen.


In manchen Situationen konnte ich mit ihr mitfiebern, in anderen konnte ich ihr leider recht wenig Verständnis entgegenbringen und das war mein größtes Problem. Auf der einen Seite fand ich sie sehr interessant, auf der anderen Seite konnte ich sie aber einfach nicht verstehen - egal, welche Mühe ich mir gegeben habe ...


Isaak


Dann ist da noch der Arzt, der sowohl in der Zeit im Haus, als auch davor absolut seltsam agiert. Ihn konnte ich bis zum Schluss leider überhaupt nicht einschätzen und ich weiß auch einfach nicht, was genau denn nun zwischen Senna und ihm war. Liebe? Eine gewisse Abhängigkeit? Eine Obsession? Oder doch eine Seelenverwandschaft?



Meine Meinung


"Seelenspiel" klingt erst einmal wie ein recht typischer Thriller mit einem Ausgangsszenario, das viel Spannung verspricht. Wir haben hier eine Frau, die mit einem Mann in einem Haus eingesperrt ist. Doch schnell wird dem Leser klar, dass nicht das große "Warum" oder das "Wer" dahinter steckt, sondern dass es hier eigentlich um Senna geht, die sich selbst verloren hat und nun nicht nur einen Ausweg aus dem Haus, sondern auch sich selbst finden muss ...


Eine gewisse Atmosphäre besaß die Zeit im Haus für mich. Besonders dieses Karusselzimmer fand ich schon recht unheimlich. Die Autorin schafft es tatsächlich, dass sich der Leser hier viele Fragen stellt und auch selbstständig mitdenkt. Allerdings hat Tarryn Fisher auch dafür gesorgt, dass ich unsere beiden Protagonisten anzweifeln musste. Sie agieren meiner Ansicht nach nicht immer logisch, geben sich viel zu schnell ihrem "Schicksal" hin und verharren nur der Dinge, die da kommen - oder eben nicht.


Irgendwann taucht der Leser dann in Sennas Vergangenheit ein. Ich konnte Mitgefühl entwickeln, hatte aber auch durchwegs ein gewisses Unverständnis. Vieles wird einfach nicht zuende erzählt oder besitzt nur eine einseitige Betrachtungsweise. Beispielsweise wird so ein großes Geheimnis um die Sache mit dem Karussel gemacht, doch letztendlich hat mich die Geschichte hier recht unbefriedigt zurückgelassen.


Das gilt leider auch für den Ausgang der Thrillerhandlung. Hier wirkt alles recht zusammengeschustert. Während ich als Leser vermutete, dass sich hinter dem Haus nur eine Metapher versteckt, wird nach und nach eine recht lahme Erklärung für diese "Entführung" gefunden, die mich leider furchtbar enttäuscht hat.


Ich verstehe schon, dass es in diesem Buch nicht darum geht, wer nun dahinter gesteckt hat. Es geht auch nicht um das große "Warum" (das ich im übrigen auch null verstanden habe!), es geht vielmehr um Senna und ihre Selbstfindung. Und es geht um Liebe. Irgendwie ...


Fazit


Mich lässt "Seelenspiel" von Tarryn Fisher sehr zwiegespalten zurück. Sprachlich besitzt das Buch einige Höhepunkte, auch die Charaktertiefe ist der Autorin gelungen, doch für mich war einfach kein roter Faden zu erkennen. Die teilweise wirren Zusammenhänge zwischen der Gegenwart im Haus und Sennas Vergangenheit waren für mich nicht zu 100% nachvollziehbar und auch das Ende hat mich leider mit etlichen Fragezeichen zurück gelassen ...



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Anna_J_Eichenlaubs avatar

Rezension zu "Seelenspiel" von Tarryn Fisher

Ich habe etwas anderes erwartet.
Anna_J_Eichenlaubvor 5 Monaten

Vorweg, das Cover finde ich sehr schön und gelungen. Unter Thriller hatte ich ganz andere Erwartungen an dieses Buch. Nach dem Lesen würde ich es eher unter dem Genre Roman / Drama einsortiert. Wenn es nicht als Thriller deklariert gewesen wäre, dann hätte ich dieses Buch höchstwahrscheinlich auch nicht gekauft. 
Nun zu der Geschichte über Senna und Isaac. An sich eine schöne melodramatische Geschichte. Isaac fühlt sich zu Senna seelenverbunden, was Senna relativ spät merkt. Er sucht ihre Nähe und weicht ihr nicht von der Stelle. Senna wiederum ist gedanklich noch sehr oft bei ihrem Ex, der ein Buch über sie geschrieben hat. Senna weigert sich dieses Buch zu lesen, es nervt sie förmlich ...
Beide werden in einem Haus (auf Sibirien war das glaube ich) eingesperrt und festgehalten und werden somit gezwungen miteinander auszukommen. Am Ende wird offenbart wer Senna und Isaac in dem Haus eingesperrt und gefangen gehalten hat. Warum? Ist mir nicht so ganz schlüssig ...
Eine Geschichte, die viele Fragen aufwirft und bei der leider einige unbeantwortet bleiben.
Sehr schön fand ich den Schreibstill und auch den gelungenen Wechsel zur Vorgeschichte. Ich denke, wenn es in dem Buch nur um die Gegenwart gegangen wäre, somit das Zusammenleben der Beiden in dem Haus, wäre es sehr langweilig geworden. somit gut gelöst.
Trotz der vielen Bemängelungen vier Sterne, wegen dem gelungenen Cover, schönen Schreibstill und auch weil ich denke, wäre es im richtigen Genre gelandet, hätten es vielleicht die "richtigen" Leser gelesen.

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SillyTs avatar

Rezension zu "Seelenspiel" von Tarryn Fisher

Nach starkem Beginn zu verworren
SillyTvor 7 Monaten

Als Senna an ihrem 33. Geburtstag erwacht, ist nichts mehr, wie es für die Schriftstellring jemals war, denn sie befindet sich in einem fremden Bett, in einem völlig fremden Haus. Auch ein Blick nach draußen bestätigt: sie wurde entführt. In Panik beginnt sie einen Fluchtweg zu suchen und dem Raum, in den sie eingesperrt wurde, zu entkommen. Dabei stößt sie in einem weiteren Raum auf eine weitere Person: den Arzt Isaac, der allerdings an sein Bett gefesselt wurde. Nachdem Senna Isaac befreit hat, beginnen sie das Haus und die Räume zu durchsuchen, dabei wird ihnen eines klar, sie sind gefangen. Denn das Haus ist fest verschlossen, die Möbel auf dem Boden verschraubt und rund um das Haus ist nichts als Einöde. Wer hat sie entführt? Wo sind sie? Und vor allem, wie können sie entkommen?

Meine Meinung:

Ein schlichtes Cover, das allerdings allein schon wegen seiner Farbe meine Aufmerksamkeit auf sich lenkte und mich neugierig machte. Es ist auf jeden Fall absolut passend zum Inhalt und für diesen, meiner Meinung nach, eher psychologischen Spannungsroman, zumindest passt das Wort Thriller hier für mich nicht so ganz.

Wie auch immer, der Beginn der Geschichte hatte mich ganz schnell an die Seiten fesseln können und dank des sehr eindringlichen Schreibstils verflogen die ersten hundert Seiten nur so beim Lesen. Man öffnet sozusagen gleich im ersten Moment gemeinsam mit Senna die Augen und ist genauso verwirrt und schockiert wie sie. Ich war hier auf jeden Fall völlig gefangen von der scheinbar ausweglosen Situation, in der sich die Protagonisten befanden und fieberte unheimlich mit. Gedanken wie: wer, warum und wo, kreisten permanent in meinem Kopf und ja, ich war hier sehr angetan von dem ganzen Geschehen. Es lässt sich auf jeden Fall sehr leicht und gut verständlich lesen und gefiel mir im ersten Abschnitt sehr gut.

Dann kam allerdings ein kleiner Cliffhanger, mit dem der erste Abschnitt endete und der Mittelteil, der einen Rückblick auf Sennas Leben gab und bei dem man herausfand woher Isaac und sie sich kannten, begann und damit leider auch die Ernüchterung. Denn hier begann es für mich immer etwas konfuser zu wirken. Man lernt hier durchaus verstehen, welche Persönlichkeit hinter Senna steckt, doch so manch eine Handlung schien mir hier eher für Verwirrung zu sorgen, ohne das mir diese irgendwann klar wurde. Auch die Spannung litt hier deutlich, denn ich hatte nur noch wenig Gelegenheit mitzufiebern.

In der Ich-Form wird die Geschichte durch Protagonistin Senna erzählt. Man erlebt alles durch ihre Augen, erkundet mit ihr Umgebung und ihren Mitgefangenen Isaac. Man spürt und fühlt und sieht alles, was sie selbst auch erlebt, allerdings hat mich das nur wenig mit der Protagonistin verbinden können, denn Senna ist eine Persönlichkeit, die ich kaum einzuschätzen vermochte. Von Beginn an machte sie einen extrem widersprüchlichen Eindruck auf mich und genau das hielt sich hier konstant. Ich habe selten einen solchen Abstand zu einem Hauptcharakter genommen, gerade auch durch die Ich-Erzählung fühle ich normalerweise schnell mit diesen mit, aber dieses Mal gelang das kaum bis gar nicht mehr.

Senna ist auf jeden Fall eine mehr als vielschichtige und unheimlich komplexe Persönlichkeit und mir nur wenig sympathisch. Die Autorin vermittelt hier ein sehr klares Bild von ihrem Charakter und dieser ist für mich nur sehr schwer verständlich. Auch ihre Beziehung zu Isaac ist alles andere als eine gewöhnliche Beziehung und sorgte ebenfalls des Öfteren bei mir für Unverständnis. Genauso wie Isaac bei mir nicht richtig sympathisch werden konnte. Man muss sich bei dieser Geschichte auf jeden Fall darauf einstellen, dass man sich hier sehr intensiv mit diesen beiden durchaus ungewöhnlichen Charakteren auseinandersetzen.

Mein Fazit:

Auch wenn diese Geschichte im Thrillergenre eingeordnet ist, habe ich das Buch eher als psychologischen Spannungsroman empfunden, denn einige Thrillerelemente fehlten mir hier, dafür gab es auf jeden Fall psychologisch ausgefeilte Charaktere. Der Schreibstil hingegen hat mir sehr gut gefallen und auch der komplette erste Teil des Buches las sich wie ein Highlight. Wer Bücher mit komplexen Charakteren mag, wird hier durchaus seine Freude beim Lesen haben, mir persönlich war vor allem der Mittelteil zu langatmig. Schnuppert hier aber einfach mal in die Leseprobe, denn die Geschichte ist durchaus anders.

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