Tarryn Fisher F*ck Love

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „F*ck Love“ von Tarryn Fisher

Helena Conway has fallen in love. Unwillingly. Unwittingly. But not unprovoked. Kit Isley is everything she’s not—unstructured, untethered, and not even a little bit careful. It could all be so beautiful … if he wasn’t dating her best friend. Helena must defy her heart, do the right thing, and think of others. Until she doesn’t.

Mal etwas anderes, aber lesenswert! :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine schräge Liebesgeschichte

    F*ck Love

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. November 2016 um 19:32

    Tarryn Fisher kenne ich durch Colleen Hoover - die beiden sind nicht nur sehr enge Freunde, soweit man den sozialen Medien trauen darf, sondern auch Partnerinnen bei einem gemeinsamen Buchprojekt: Never Never, welches ich ebenfalls gelesen und für gut befunden habe.  Bei Fuck Love ... bin ich eigentlich recht verunsichert, wie ich dazu stehe. Inhalt:Helena hat ein relativ normales, aber gleichzeitig auch ein relativ langweiliges Leben. Sie hat einen Freund, arbeitet in der Buchhaltung und ihre scheinbar einzige (beste) Freundin führt ein im Gesamten schlichtweg aufregenders Leben als sie. Das ändert sich drastisch, als sie einen wirklich, wirklich weirden Traum hat, in dem sie plötzlich mit dem gutaussehenden Freund ihrer besagten Freundin verheiratet ist, Kinder hat und eine berühmte Künstlerin ist. Irgendwie schafft es dieser Traum Helenas ganzes Leben auf dem Kopf zu stellen und sie kann nicht aufhören, sich zu fragen, ob das, was sie bisher erreicht hat, wirklich das ist, was sie will … Meine Meinung: Wie gesagt, ich bin ein wenig unsicher. Nicht weil es so schlecht war, sondern weil es grundsätzlich nicht die Art Geschichte ist, die ich lese. Ich glaub, vom Genre her trifft am ehesten Liebeskomödie (mit Tiefe?) auf diese Story zu. Vor allem weil sie einfach nur eins ist: Schräg. Richtig schräg. Por ejemplo: Die Prota, Helena, macht gerne Selfies von sich, wenn sie eine besonders emotionale Situation durchlebt. Diese Bilder, die passende Titel wie "Soggy Napkin Note" (versteht man nur, wenn man die Story liest.) tragen, packt sie alle in ein Album namens "Mortifying Emotional Moments". Und das ist nur ein Beispiel. Ein kleines Beispiel. Helena ist ... Helena ist ... (um mich zu wiederholen) schräg. Wirklich schräg. Ich mag Helena. Ich mag wie die Autorin schreibt. Ja, ich mag es. Denn diese "Schrägheit", die ist nicht fürs Fremdschämen oder so - es ist etwas, womit ich mich ehrlich gesagt gut identifizieren kann. Und das ist eigentlich oberschräg. Ich versuche das mal genauer zu erklären: Wenn ich Colleen Hoovers Bücher lese, fühlt es sich für mich bei gewissen Gedankengängen oder Situationen so an, als würde/hätte ich diese Gedanken und/oder Situationen selbst schon gedacht/erlebt. Und das, weil es so ... Wirklich wirkt, wenn das Sinn ergibt. Es sind keine übermäßig philosophischen Gedanken oder actiongeladene Szenen, es sind ganz banale Alltagsdinge, die so beschrieben werden, so dargestellt werden, dass man sich einfach total damit identifizieren kann. Kennt ihr das? So habe ich mich bei Fuck Love meist gefühlt. Und das ist für mich etwas sehr, sehr Positives. Deswegen konnte mich sowohl Helena als auch der Stil sehr überzeugen. Auch mit dem Tempo des Geschehens und der Struktur der Story hatte ich absolut keine Probleme mitzukommen – die Geschichte liest sich flüssig, wobei in diesem Buch englische Vokabel gebraucht werden - nicht viele, aber einige - die ich zuvor noch nie gelesen habe in einer Story. Das fand ich cool. Schwieriger, als was ich sonst bisher gelesen habe, ist es dennoch nicht. (Meist New Adult von J. Lynn oder Samantha Young) Außerdem beschreibt Tarryn die Handlungsorte sehr, sehr genau und versetzt einem selbst ins Schwärmen, bei all den Ausblicken, die die Charaktere genießen dürfen. Was ein Möchtegern-Kritikpunkt von mir wäre - denn es ist kein ernster Kritikpunkt, sondern einfach 100% mein Geschmack und nichts anderes - die Handlung. Die Storyline ist seltsam,  etwas, was nicht unbedingt in mein übliches „Beuteschema“ passt. Die Zielgruppe ist definitiv älter angesetzt. Also 18 bis was weiß ich, nicht weil Erotik dabei ist (hier bitte nicht vom 1. Kapitel irreführen lassen), sondern einfach aufgrund der Thematik. Kleiner Hauch von Spoiler: Dieses Buch ist nicht babyfrei. Ich mag Liebesgeschichten nicht so gerne, wo Babys vorkommen oder wo jemand schwanger wird, aber in dem Fall war es wirklich nicht so schlimm, zumal es ein wenig anders ist, als man vielleicht jetzt denkt und der Fokus doch auf anderen Dingen lag. Spoiler Ende. Ich kann ehrlich gesagt nicht wirklich bestimmen. Es ist kein Drama, keine übermäßige Romantik und kein Kitsch, aber all das mag ich eigentlich. Daher springe ich jetzt zum ... Fazit: … und sage, da mir vor allem die Idee gefallen hat, werde ich höchstwahrscheinlich noch ein weiteres Werk der Autorin lesen. Denn auch wenn dieses Buch nicht unbedingt meine Erwartungen von einer guten Romanze erfüllt. hat es mir gefallen und ich hatte Spaß beim Lesen. Außerdem hat die Autorin in ihrer Danksagung alle erwähnten Personen in ein Haus aus Hogwarts eingeteilt und Colleen als Muggel abgestempelt.  Sympathische Danksagungen bewirken bei mir echt viel. „F*uck Love“ war mal eine neue Erfahrung und ich vergebe Helena, Kit und Della 4 Sterne.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks