Embrace

von Taryn Brumfitt 
4,7 Sterne bei6 Bewertungen
Embrace
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Kiwi33s avatar

Sowohl als Buch als auch als Film echt beeindruckend! Kann Embrace jedem empfehlen :)

Osillas avatar

Wir sollten uns alle akzeptieren, so wie wir sind, denn wir sind nunmal alle einzigartige Wesen.

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Inhaltsangabe zu "Embrace"

In Zeiten von Diätenwahn, Fotoretusche und unrealistischen Schönheitsidealen fällt es schwer, den eigenen Körper zu akzeptieren und zu lieben so wie er ist. Nicht anders erging es der Australierin Taryn Brumfitt, die sich jahrelang für alles andere als schön hielt. Nach einer geplanten (und wieder gecancelten) Schönheitsoperation, einer Body-Building-Karriere und zahlreichen von Selbsthass geprägten Momenten vor dem Spiegel kommt sie schließlich zu der Erkenntnis: Es ist nicht mein Körper, den ich ändern muss, sondern meine Einstellung zu mir selbst!
In diesem Buch erzählt Taryn ihre ganze Geschichte, vollkommen ehrlich und ohne die Dinge zu beschönigen. Sie berichtet vom Verlust ihres Bruders, wie sie in der Schule gehänselt wurde und wie sie nach der Geburt ihres ersten Kindes erbittert gegen ihren eigenen Körper kämpft. Geistreich und durchaus humorvoll bringt sie auf den Punkt, warum das Leben viel zu kurz ist, um es mit Selbstzweifeln zu verbringen.
Eine Botschaft, die den Nerv der Zeit trifft und Taryn prominente Unterstützer wie Ashton Kutcher, Rosie O'Donnell und Zooey Deschanel bescherte. In Zusammenarbeit mit der deutschen Schauspielerin Nora Tschirner drehte Taryn den „Embrace“-Dokumentarfilm, in welchem sie Bodyshaming den Kampf ansagt und im Gespräch mit den verschiedensten Frauen herauszufinden versucht, warum diese so überaus selbstkritisch mit ihren Körpern sind.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958436039
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:Plaza
Erscheinungsdatum:21.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    katze102vor 8 Monaten
    Endlich! Schluß mit Bodyshaming!

    Taryn Brumfitt schildert in diesem Buch Etappen ihres Lebens, in denen sie sich in ihrer eigenen Haut nicht wohlgefühlt hat, beschreibt Ereignisse und Erkenntnisse, die sie dazu brachten, nicht mehr gegen ihren Körper zu kämpfen, sondern ihn so zu achten und zu lieben, wie er ist, ganz ohne Diätenwahn, Schönheits-OPs, Modediktaten oder vermarkteten, kassefüllenden Beautyprodukten, die Jugendlichkeit versprechen. Sie räumt auf mit Werbekampagnen für oder vielmehr gegen Frauen, abgehungerten oder gephotoshopten Models und insgesamt der Auffassung, dass Frauen wenn sie älter werden auf gar keinen Fall so aussehen dürften und Männer im Alter demgegenüber reifer und attraktiver wirken würden. Sie stellt einzelne Aktionen, Etappenziele, die Finanzierung ihres gleichnamigen Filmes samt diverser Internetforen, in denen sie aktiv ist, vor.

    Taryn Brumfitt fordert die Frauen auf, ganz ohne Schuldgefühle, sondern mit Stolz und Selbstachtung zu ihren angeblichen Makeln zu stehen, sie zu lieben, denn sie gehören einfach dazu, weil wir Individuen sind. Ihre Betrachtung ihres „Puddingbauches“ nach drei Schwangerschaften zeigt diesen Ansatz am Besten, denn sie hadert nicht mehr damit, sondern liebt ihn, weil er ihre drei Kinder behütet und hervorgebracht hat, erkennt den natürlichen Prozeß, zu dem auch die Falten beim Altern gehören. Sehr spannend waren auch ihre Betrachtungen zu Werbestrategien und Produkten, die wirklich keine selbstbewußte Frau braucht, sich aber häufig doch angesprochen fühlt, sowie Ihre Top-Ten der Dinge, die ihr helfen, mit sich und ihrem Körper im Reinen zu sein.

    Die wichtige Botschaft an uns Frauen lautet: Wir müssen unseren Körper so lieben, wie er jetzt ist, unsere alten Schuldgefühle loslassen, uns samt unserem Körper lieben und das Leben wieder genießen. Es gibt kein „normal“ oder „perfekt“; gerade unsere Unterschiede machen uns eigenartig und es kommt auch gar nicht darauf an, warum unser Körper jetzt so aussieht. Er ist nur unser Gefäß, das uns unser Leben ermöglicht und wir befinden uns nicht in einem lebenslangen Schönheitswettbewerb.

    Taryn Brumfitt erzählt ganz locker, humorvoll und sehr sympatisch von ihrem Weg samt ihrer Mission, die in den Medien schon um die Welt ging. Ich hoffe, es wird sich etwas am Frauenbild und der eigenen Sichtweise der Frauen verändern. Zwischendurch gibt es auch Einblicke in den Film „Embrace“, den ich in den Kinos leider verpaßt, nun aber als DVD bestellt habe. Das Buch kann ich nur weiterempfehlen, nicht nur Frauen.

    Taryn Brumfitt fordert die Frauen auf, ganz ohne Schuldgefühle, sondern mit Stolz und Selbstachtung zu ihren angeblichen Makeln zu stehen, sie zu lieben, denn sie gehören einfach dazu, weil wir Individuen sind. Ihre Betrachtung ihres „Puddingbauches“ nach drei Schwangerschaften zeigt diesen Ansatz am Besten, denn sie hadert nicht mehr damit, sondern liebt ihn, weil er ihre drei Kinder behütet und hervorgebracht hat, erkennt den natürlichen Prozeß, genau wie Falten zum Altern gehören. Sehr spannend waren auch ihre Betrachtungen zu Werbestrategien und Produkten, die wirklich keine selbstbewußte Frau braucht, sich aber häufig doch angesprochen fühlt, sowie Ihre Top-Ten der Dinge, die ihr helfen, mit sich und ihrem Körper im Reinen zu sein.

    Die wichtige Botschaft an uns Frauen lautet: Wir müssen unseren Körper so lieben, wie er jetzt ist, unsere alten Schuldgefühle loslassen, sich samt unserem Körper lieben und das Leben wieder genießen. Es gibt kein „normal“ oder „perfekt“; gerade unsere Unterschiede machen uns eigenartig und es kommt auch gar nicht darauf an, warum unser Körper jetzt so aussieht. Er ist nur unser Gefäß, das uns unser Leben ermöglicht und wir befinden uns nicht in einem lebenslangen Schönheitswettbewerb.

    Taryn Brumfitt erzählt ganz locker, humorvoll und sehr sympatisch von ihrem Weg samt ihrer Mission, die in den Medien schon um die Welt ging. Ich hoffe, es wird sich etwas am Frauenbild und der eigenen Sichtweise der Frauen verändern. Zwischendurch gibt es auch Einblicke in den Film „Embrace“, den ich in den Kinos leider verpaßt, nun aber als DVD bestellt habe. Das Buch kann ich nur weiterempfehlen, nicht nur Frauen.

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    Osillas avatar
    Osillavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wir sollten uns alle akzeptieren, so wie wir sind, denn wir sind nunmal alle einzigartige Wesen.
    Schluss mit Bodyshaming!

    Vor einer Weile bin ich auf den Dokumentarfilm Embrace aufmerksam geworden. Leider hatte ich nicht die Möglichkeit, den Film im Kino zu sehen. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich erfuhr, dass dazu das Buch vergangenen Juli erschien. Die Autorin Taryn Brumfitt hat selbst einen Leidensweg bezüglich ihres Körpers hinter sich, ist nun aber eine starke Frau, die Frieden mit ihrem Körper geschlossen hat und nun in die Welt hinaus geht und dazu aufruft, endlich den eigenen Körper zu akzeptieren, so wie er ist und sich nicht von den Medien weiter beeinflussen zu lassen.

    "Ihr Körper ist kein Schmuckstück, er ist das Vehikel zu Ihren Träumen.“ (Seite 187)

    Taryn Brumfitt ist die Gründerin des „Body Image Movements“. Sie ist außerdem die Regisseurin und Produzentin des Dokumentarfilms Embrace, welcher sich mit dem unrealistischen Frauenbild in der Gesellschaft auseinandersetzt. Sie selbst stand kurz davor, sich einer Schönheitsoperation zu unterziehen. Kurz vor diesem Termin, machte sie sich aber Gedanken, was ihr Verhalten bei ihrer Tochter und deren Selbstbild wohl auslösen könnte. Sie entschied sich gegen die Operation, lernte ihren Körper zu akzeptieren und zu lieben, wie er ist und nahm sich zur Aufgabe, ihre Einstellung in die Welt hinaus zu tragen. Denn nur wenn man sich selbst liebt, kann man seinen Kindern das entsprechende Weltbild auch mitgeben.

    In dem Buch Embrace – Du bist schön schildert Taryn Brumfitt ihre eigene Geschichte. Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund und spricht vollkommen ehrlich über ihren Leidensdruck und den Weg, den sie gegangen ist. Sie berichtet von einschneidenden Erlebnissen ihrer Vergangenheit und die Geburten ihrer Kinder. Wie sie danach mit ihrem veränderten Körper haderte, ja ihn sogar bekämpfen wollte. Der Selbsthass gegenüber ihrem Körper ist inzwischen einer Liebe zu dem, was ihr Körper geleistet hat und weiterhin leistet, gewichen. Mit viel Humor berichtet sie über ihr Leben und ihren Weg zur Bekannmachung des „Body Image Movements“ (BIM) und macht dem Leser klar, dass das Leben viel zu kurz ist, um mit Selbstzweifeln seine Zeit zu verschwenden.
    Die Botschaft dieses Buches ist „Du bist schön“, egal ob du dick oder dünn bist. Ob du hier oder da einen Makel hast. Es gibt nicht nur eine Form des weiblichen Körpers, sondern viele verschiedene. Dünn zu sein bedeutet nicht gesund zu sein und dick zu sein bedeutet nicht, ungesund zu sein. Taryn Brumfitt hat prominente Unterstützer wie Nora Tschirner, Ashton Kutcher, Rosie O’Donnell und Zooey Deschanel mit im Boot.

    „Wir müssen lernen, Körperdiversität zu fördern, statt einen bestimmten Körpertyp.“ (S. 177)

    Mir hat der lockere Schreibstil der Autorin gut gefallen. Man fühlte sich außerdem oft direkt angesprochen. Denn Taryn Brumfitt will aufrütteln, will die Frauen unserer Gesellschaft stärken und klar machen, dass man schön ist, genau so wie man ist. Denn wahre Schönheit kann man nicht sehen, sie kommt von innen. Es ist nicht wichtig, wie du aussiehst, sondern es ist wichtig wer du bist, was du tust und wie du dich fühlst. Es handelt sich hier um eine Art Biographie mit der Intention anderen Frauen zu helfen und sie aufzurufen, sich selbst zu lieben. Taryn Brumfitt beschreibt einige Anekdoten aus ihrem Leben (manchmal schweift sie allerdings schon stark vom Thema ab), um ihren Weg und ihren Wandel zu erklären. Ein roter Faden war nicht unbedingt zu erkennen, so ist mir der zeitliche Ablauf ihrer Erlebnisse nicht ganz klar und es war manchmal etwas schwierig ihr zu folgen. Das tut der Sache aber keinen Abbruch denn mit jedem Kapitel bringt die Autorin eine These in den Mittelpunkt, die ihre Bewegung beschreibt und den Frauen Mut macht, selbst ihren Körper lieben zu lernen.
    Am meisten geschockt haben mich die diversen Aussagen der sogenannten Trolle bezüglich Taryn Brumitts Aufsehen erregenden Vorher-Nachher-Bild, auf welchem sie sich in einem gut durchtrainierten Körper zeigt (vorher) und dann ganz natürlich in ihrem Wohlfühlkörper mit ein paar Pfunden mehr (nachher). Sie bekam sehr harte Vorwürfe dazu, so sagten einige das Nachher-Foto zeige eine hässliche und fette Frau. Wie kann man das nur denken? Wie kann man so ein verzerrtes Körperbild von Frauen haben? Ich sehe auf dem Nachher-Bild eine Frau, die zufrieden mit sich und ihrem Leben ist, sich wohl fühlt und vor allem gesund und gut aussieht.

    Embrace – Du bist schön ist ein tolles Buch, welches ich allen Frauen und auch Männern dieser Welt nur ans Herz legen kann. Wie Frauen heutzutage durch die Medien dargestellt werden ist einfach nicht in Ordnung. Wieso dürfen Frauen keine Kurven mehr haben, wieso dürfen sie nicht altern, wo es Männer doch ganz offensichtlich dürfen?
    Man sieht diesen unnatürlichen Trend großen Schaden anrichten. Junge Mädchen, die einfach toll aussehen, wollen dünner werden oder anders aussehen, nur weil es ihnen durch die Darstellung der Frauen in den Medien so vorgegaukelt wird. Magersucht, psychische Probleme etc. sind die Folge davon.
    Damit sollte Schluss sein. Die Welt wäre doch langweilig, wenn überall nur Barbies herumlaufen würden (man ganz davon abgesehen, dass wir dann von den Proportionen her gesehen gar nicht laufen könnten).
    Wir sollten uns alle akzeptieren, so wie wir sind, denn wir sind nunmal alle einzigartige Wesen.

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    Kiwi33s avatar
    Kiwi33vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sowohl als Buch als auch als Film echt beeindruckend! Kann Embrace jedem empfehlen :)
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    L
    laurasoklvor 2 Monaten
    chrislas avatar
    chrislavor 7 Monaten
    B
    Book_readingvor 10 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

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