Tasmina Perry Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht

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Inhaltsangabe zu „Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht“ von Tasmina Perry

"Ältere Dame sucht nette Begleitperson für Abenteuer in Manhattan. Reisezeit 22. bis 26. Dezember." Amy Parrett, der jungen New-Yorkerin in London, kommt diese Anzeige wie gerufen. Statt den erhofften Heiratsantrag hat sie gerade einen Laufpass erhalten und ihr wäre nichts lieber, als die Festtage bei ihrer Familie zu verbringen. Die elegante Georgia Hamilton ist zwar genau ihr Gegenteil, gewinnt die spontane Amy aber sofort lieb. Als sie im weihnachtlichen Manhattan vom gebrochenen Herzen ihrer Begleiterin erfährt, beginnt sie die eigene tragische Liebesgeschichte zu erzählen, die zurück in die prunkvolle Londoner Ballsaison des Jahres 1958 reicht. Amy begreift, dass sie helfen könnte, Georgias tiefe Wunde zu heilen.

Tolles Buch für die Winter- und Weihnachtszeit. Vergnügen und Herzschmerz garantiert.

— eileen_richie

Unglaublich zu was Menschen aus Eifersucht fähig sind.

— Bookling

Ein wirklich schöner Roman, besonders zur Weihnachtszeit...

— daneegold

Unglaublich was Hass, Neid und Habgier zerstören können.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Wunderschöne Geschichte, fünf Sterne!!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

London und NYC - eine schöne Geschichte zweier Frauen, die sich zufällig kennenlernen

— S_Elena

Ein Tolles Buch für zwischendurch! Eine Geschichte über eine wundervolle Freundschaft und eine verlorene Liebe.Dieses Buch lässt nicht kalt.

— Jennitschka

Eine sehr berührende Geschichte - ganz anders als erwartet, unwahrscheinlich traurig und mit so viel Tiefgang. Unbedingt lesen!

— Biene759

Eines der wundervollsten Bücher, die ich je gelesen habe!

— Line88

Komplett anders, als ich es wartet hätte. Und einfach unendlich traurig!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht

    eileen_richie

    27. February 2017 um 11:41

    Das Buch hat mir sehr gefallen, mehr erfahrt ihr im Folgenden. Spoiler sind enthalten! Schaut gern auch auf meinem Blog vorbei: eileensbuecherblog.wordpress.com Meine Meinung: Allem voran fand ich das Setting toll. Die verschiedenen Handlungsorte waren perfekt gewählt. Manchmal ist weniger mehr. Georgias Wohnung und Wohngegend habe ich mir wunderbar vorgestellt, ebenso Wills kleine Wohnung. Das weihnachtliche New York hörte sich sowieso toll an. Und Georgias London und Umgebung war bezaubernd beschrieben. Wobei ich Stapleford im besonderen erwähnen möchte und natürlich Amys und Wills Hütte des Happy Ends! Die Geschichte an sich war toll. Es wurde nie langweilig. Auch wenn ich in der Mitte beziehungsweise nach ca. drei Viertel des Buchs das Gefühl hatte, jetzt müsste mal etwas passieren. Aber das tat es dann, indem Georgia und Edward Sally nachgefahren sind und sie dann endlich auch zusammenkamen. Ich habe mir so sehr gewünscht, dass für Georgia und ihre Mutter alles gut wird. Doch dann zerstörte Clarissa, getrieben von bescheuerter Eifersucht und Neid, ihr Leben. Einfach nur traurig. Und auch wenn es natürlich vollkommen nachvollziehbar war, brach es mir das Herz, dass Georgia ihr ganzes Leben lang nicht mehr wirklich glücklich geworden war. Im Nachhinein bekam die Reise nach New York noch so viel mehr Bedeutung und doch einen bitteren Nachgeschmack. Die Geschichte Georgias Jugend hat mich in ihren Bann gezogen. Sie hat eine großartige Entwicklung durchgemacht, mit all den Schwierigkeiten die sie in so jungem Alter durchmachen musste. Den Verlust des Vaters und ihres Zuhauses haben auch mich als Leser getroffen, aber wie sich aus ihrem Debütantinnensommer, den sie hauptsächlich aus Pflichtgefühl mitmachte, eine so große Liebe entwickelte, war wunderschön zu lesen. Ihr gemeinsamer letzter Abend mit Edward auf dem Dach und in der Dachkammer waren natürlich der Höhepunkt des ganzen. Trotzdem ich Georgias Geschichte interessanter als Amys fand, hat mich doch auch der Ausgang ihrer Geschichte interessiert. Dieser Daniel war von Anfang an ein Arsch, obwohl ich zugeben muss, dass auch ich ihm so wie Amy verziehen habe. Ich dachte, er meinte es ernst. Selbst noch als Amy den Blazer in seinem Schrank gefunden hat. Doch letzten Endes bin ich froh, dass sie ihn los ist. Und es freut mich, dass sie wohl eine Zukunft mit Will haben wird. Obwohl ich kurz verwirrt war, weil ich dachte, dieser sei viel älter. Aber ich glaube, er ist sehr gut für sie. Das Ende war genau richtig. Für Amy habe ich mich natürlich gefreut, dass sich alles zum Guten gewendet hat. Und auch wenn Georgia sterben wird, kann sie das nun mit Gewissheit tun. Die Fragen, die sie über 50 Jahre lang gequält haben, wurden beantwortet. Ich denke, so kann sie ihre letzte Zeit noch gut nutzen. Und trotzdem ich mit dem Ende zufrieden war, Christophers Besuch und sein Geschenk haben mir dann doch noch ein paar Tränen in die Augen getrieben, blieben doch Fragen offen. Ich hätte nur zu gern gewusst, woran Georgia erkrankt war und wie viel Zeit sie noch haben würde. Und auch ob Clarissa noch Einsicht gezeigt hat, hätte ich gern erfahren. Doch mit diesen offenen Fragen kann ich leben. Und auch den Schreibstil der Autorin fand ich gut, eben locker leicht zu lesen. Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen Fazit: Ein leichtes, aber schönes Buch mit einer süßen und herzschmerzenden Geschichte. Perfekt für die Feiertage.

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  • Locker-leicht aber so schön..

    Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht

    eileen_richie

    30. January 2017 um 17:09

    Ich habe für Weihnachten und Neujahr ein Buch gesucht, das thematisch passt. Für die Stimmung und so. Dieses Buch war "Drei Tage Manhattan - Begleitung gesucht". Es hat mir wirklich gut gefallen. Genaueres erfahrt ihr im Folgenden. Spoiler sind enthalten. Schaut gern auch auf meinem Blog vorbei: eileensbuecherblog.wordpress.com Meine Meinung: Allem voran fand ich das Setting toll. Die verschiedenen Handlungsorte waren perfekt gewählt. Manchmal ist weniger mehr. Georgias Wohnung und Wohngegend habe ich mir wunderbar vorgestellt, ebenso Wills kleine Wohnung. Das weihnachtliche New York hörte sich sowieso toll an. Und Georgias London und Umgebung war bezaubernd beschrieben. Wobei ich Stapleford im besonderen erwähnen möchte und natürlich Amys und Wills Hütte des Happy Ends! Die Geschichte an sich war toll. Es wurde nie langweilig. Auch wenn ich in der Mitte beziehungsweise nach ca. drei Viertel des Buchs das Gefühl hatte, jetzt müsste mal etwas passieren. Aber das tat es dann, indem Georgia und Edward Sally nachgefahren sind und sie dann endlich auch zusammenkamen. Ich habe mir so sehr gewünscht, dass für Georgia und ihre Mutter alles gut wird. Doch dann zerstörte Clarissa, getrieben von bescheuerter Eifersucht und Neid, ihr Leben. Einfach nur traurig. Und auch wenn es natürlich vollkommen nachvollziehbar war, brach es mir das Herz, dass Georgia ihr ganzes Leben lang nicht mehr wirklich glücklich geworden war. Im Nachhinein bekam die Reise nach New York noch so viel mehr Bedeutung und doch einen bitteren Nachgeschmack. Die Geschichte Georgias Jugend hat mich in ihren Bann gezogen. Sie hat eine großartige Entwicklung durchgemacht, mit all den Schwierigkeiten die sie in so jungem Alter durchmachen musste. Den Verlust des Vaters und ihres Zuhauses haben auch mich als Leser getroffen, aber wie sich aus ihrem Debütantinnensommer, den sie hauptsächlich aus Pflichtgefühl mitmachte, eine so große Liebe entwickelte, war wunderschön zu lesen. Ihr gemeinsamer letzter Abend mit Edward auf dem Dach und in der Dachkammer waren natürlich der Höhepunkt des ganzen. Trotzdem ich Georgias Geschichte interessanter als Amys fand, hat mich doch auch der Ausgang ihrer Geschichte interessiert. Dieser Daniel war von Anfang an ein Arsch, obwohl ich zugeben muss, dass auch ich ihm so wie Amy verziehen habe. Ich dachte, er meinte es ernst. Selbst noch als Amy den Blazer in seinem Schrank gefunden hat. Doch letzten Endes bin ich froh, dass sie ihn los ist. Und es freut mich, dass sie wohl eine Zukunft mit Will haben wird. Obwohl ich kurz verwirrt war, weil ich dachte, dieser sei viel älter. Aber ich glaube, er ist sehr gut für sie. Das Ende war genau richtig. Für Amy habe ich mich natürlich gefreut, dass sich alles zum Guten gewendet hat. Und auch wenn Georgia sterben wird, kann sie das nun mit Gewissheit tun. Die Fragen, die sie über 50 Jahre lang gequält haben, wurden beantwortet. Ich denke, so kann sie ihre letzte Zeit noch gut nutzen. Und trotzdem ich mit dem Ende zufrieden war, Christophers Besuch und sein Geschenk haben mir dann doch noch ein paar Tränen in die Augen getrieben, blieben doch Fragen offen. Ich hätte nur zu gern gewusst, woran Georgia erkrankt war und wie viel Zeit sie noch haben würde. Und auch ob Clarissa noch Einsicht gezeigt hat, hätte ich gern erfahren. Doch mit diesen offenen Fragen kann ich leben. Und auch den Schreibstil der Autorin fand ich gut, eben locker leicht zu lesen. Fazit: Ein leichtes, aber schönes Buch mit einer süßen und herzschmerzenden Geschichte. Perfekt für die Feiertage. Danke fürs Lesen!!!

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1135
  • Was Habgier und Macht alles zerstören können

    Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht

    S_Elena

    10. May 2016 um 21:28

    Diese Geschichte führt uns nach London und New York im Jahr 2012 - zwei Frauen lernen sich aufgrund einer ungewöhnlichen Zeitungsannonce kennen und werden trotz imensen Alterunterschieds Freundinnen. Und doch lernt nicht nur die junge Amerikanerin Amy von der 70-jährigen Georgia viel, sondern auch diese kann endlich mit ihrer Vergangenheit abschließen. Die Geschichte nimmt uns immer wieder mit ins London des Jahres 1958, wo Georgia damals debütieren sollte und in eine oberflächliche und skrupellose Welt der Upper-Class und des Adels eintaucht. Und auch wenn sie sich am Anfang dagegen sträubte, lernt sie dort ihre einzige große Liebe kennen... Ein schönes Buch mit einem etwas aprupten Ende.

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  • Weihnachten und New York....das geht immer

    Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht

    lievke14

    „Drei Tage Manhattan - Begleitung gesucht“ von Tasmina Perry ist ein Frauenroman der großen Gefühle. „"Ältere Dame sucht nette Begleitperson für Abenteuer in Manhattan. Reisezeit 22. bis 26. Dezember." Amy Parrett, der jungen New-Yorkerin in London, kommt diese Anzeige wie gerufen. Statt den erhofften Heiratsantrag hat sie gerade einen Laufpass erhalten und ihr wäre nichts lieber, als die Festtage bei ihrer Familie, eben in New York, zu verbringen. Die elegante Georgia Hamilton ist zwar genau das absolute Gegenteil von ihr, gewinnt die spontane Amy aber ziemlich bald lieb“ (Auszug aus der Kurzbeschreibung). Die beiden Frauen verleben eine schöne Zeit in der amerikanischen Metropole, doch Amy merkt schnell, dass die augenscheinlich so weltgewandte und selbstbewusste alte Dame ein Geheimnis verbirgt…. Dieser Roman ist eine nette Unterhaltung für zwischendurch. Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitebenen. Zum einen erleben wir den Beginn der Freundschaft unserer beiden Protagonistinnen im Jahr 2012. Amy ist eine junge Tänzerin, die ihre Heimat verlassen hat, um in Europa Karriere am Theater zu machen. Der Erfolg will sich allerdings nicht wirklich einstellen, so dass sie sich deshalb mit einem Kellnerjob über Wasser halten muss. Auch liebestechnisch hat sie noch nicht ihr Glück gefunden und betrachtet den Job als Reisebegleiterin für die reiche Georgia als willkommene Abwechslung. Im Gegensatz dazu steht die wohlhabende Georgia, die ihr Vermögen durch eigene Kraft als Verlegerin aufgebaut hat und in jeder Lebenssituation Herr der Lage zu sein scheint. Dennoch stellt sich für die junge Amy die Frage, warum eine derart gestandene Person Weihnachten allein ohne ihre Familie verbringen muss. Als Leser reist man damit 50 Jahre in die Vergangenheit und lernt die junge Georgia kennen und erlebt deren schicksalsträchtiges Jahr 1958, in dem sich ihr gesamtes Leben ändert…. Die beiden Geschichten werden interessant und lebendig erzählt. Zuweilen wird meiner Meinung ein wenig zuviel Wert auf Nebensächlichkeiten, wie Ortsbeschreibungen, Tagesabläufe etc. gelegt, was den Lesefluss ein wenig ausgebremst hat. Auch bleiben die beiden Hauptfiguren für mich ein bisschen blass. Die Geschichte um die jugendliche Georgia ist sehr berührend und erklärt den sehr wohl würdevollen aber auch distanzierten Eindruck, den man von ihr als ältere Frau bekommt. Jedoch können weder sie noch Amy ihre Rollen als Leitfiguren in diesem Roman überzeugend ausfüllen. Amy kam mir auch häufig ziemlich plump und anmaßend vor. Alles in allem liest sich das Buch aber recht flüssig. Es ist schön zu erleben, wie die alte Dame ihre Erfahrungen und Fähigkeiten an die neugewonnene Freundin weitergibt und Amys Blick auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben lenkt. Ein schönes unkompliziertes Buch vor der Kulisse eines weihnachtlichen New York, das ich gerne weiterempfehle!

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    • 2
  • An sich ist die Liebe eine wunderbare Emotion, ...

    Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht

    Biene759

    03. February 2016 um 15:45

    ... aber das Problem ist, dass sie auch so viele negative Gefühle auslösen kann. Inhalt: "Ältere Dame sucht nette Begleitperson für Abenteuer in Manhatten. Reisezeit 22. bis 26. Dezember." Amy Carrett, der jungen New-Yorkerin in London, kommt diese Anzeige wie gerufen. Statt des erhofften Heiratsantrages hat sie gerade den Laufpass erhalten und ihr wäre nichts lieber, als die Festtage bei ihrer Familie zu verbringen. Als die "ältere Dame", die elegante Georgia Hamilton, im weihnachtlichen Manhatten von Amys gebrochenem Herzen erfährt, beginnt sie die eigene tragische Liebesgeschichte zu erzählen, die zurück in die prunkvolle Londoner Ballsaison des Jahres 1958 reicht. Und Amy begreift, dass sie helfen könnte, Georgias tiefe Wunden zu heilen ... Meinung: Das Buch war schon lang auf meinem Wunschzettel, vor kurzem hab ich es dann endlich gekauft und jetzt gelesen. Ich hab mich wahnsinnig drauf gefreut und bin also schon mit einer gewissen Erwartungshaltung an das Buch herangegangen. Und, was soll ich sagen, die wurden übertroffen. Der Schreibstil der Autorin hat mir von der ersten Seite an gefallen. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt, das Buch lies sich flüssig und leicht lesen. Die Charaktere waren alles sehr schön ausgearbeitet und lebendig. Ich hatte innerhalb kürzester Zeit fast das Gefühl alle persönlich zu kennen. Besonders Georgia ist mir sehr ans Herz gewachsen. Die Geschichten von Georgia und Amy werden auf zwei Zeitebenen erzählt. Amys Geschichte spielt in der Gegenwart (2012). Ihr Freund hat, statt ihr einen Heiratsantrag zu machen, mit ihr Schluss gemacht. Direkt danach liest sie Georgias Anzeige, die eine Begleitperson für eine Reise nach Manhatten sucht. Da Amys Familie in New York lebt meldet sie sich kurzerhand auf die Anzeige. So lernen sich Georgia und Amy kennen. Als Georgia von Amys Herzschmerz erfährt, erzählt sie ihr ihre Geschichte. Georgias Geschichte spielt in der Ballsaison 1958. Ich hab mich ehrlichgesagt noch nie vorher mit den Debübatantinnenbällen beschäftigt, konnte mir aber, dank der Beschreibungen der Autorin, alles sehr gut vorstellen. Die Atmosphäre die die Autorin verbreitet hat, hat mich sehr fasziniert. Wie beide Geschichten ausgehen möchte ich hier nicht verraten. Ich fand beide, aber vor allem Georgias Geschichte, sehr überraschend und hätte auf gar keinen Fall vorher wissen wollen welche Wendungen mich erwarten. Im nachhinein kann ich sagen dass mich Georgias Geschichte mehr berührt hat als Amys. Aber Georgias Geschichte ist auch unendlich tragisch. Ich glaub dass ich darüber noch lang nachdenken werde.

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  • Ideal für diese Jahreszeit

    Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht

    Dani1046

    17. January 2016 um 21:42

    Von den Bällen der Debütantinnen im London der Fünfzigerjahre ins winterliche Manhattan von heute: Dieses Buch erzählt von der folgenreichen Reise einer betagten britischen Lady und einer jungen Amerikanerin nach New York, von dem Verlust und der Entdeckung einer großen Liebe. Die Geschichte ist ideal um sie in dieser Jahreszeit zu lesen. Eine herzerwärmende Geschichte. Von zwei Frauen wo jede ihre Geschichte erzählt.

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  • Zwei Frauen auf den Spuren der Vergangenheit

    Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht

    AngiF

    Die gebürtige Amerikanerin Amy Parrett, eine Tänzerin und Bedienung, erhofft sich von ihrem vorweihnachtlichen Date im Londoner Tower mit ihrem Freund einen Heiratsantrag von eben diesem und wird derbe enttäuscht. Denn der aufstrebende Diplomat beendet ihre Beziehung, bevorzugt er es doch ohne sie auf den Beförderungsdienstposten in die USA zu gehen, und so steht Amy plötzlich und unerwartet alleine da. Von Sehnsucht nach ihrer Heimat geplagt und in finanziellen Nöten beschließt sie auf eine Zeitungsannonce „Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht“ zu antworten. Aufgegeben wurde die Anzeige von der zweiundsiebzigjährigen Georgia Hamilton, die in ihren Gedanken einem Leben nachhängt, das sie nie führen konnte. Doch jetzt möchte sie sich auf den Weg machen, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Auf den ersten 30 Seiten des Romans fühle ich mich ständig an den Film „Pretty Woman“ erinnert: die Restaurant-Szene, der Doch-Nicht-Schwiegervater entpuppt sich als Kopie von „Phillip Stuckey“ und die arrogante Upperclass schaut wenig respektierlich auf die kleine Tänzerin Amy, ein Beruf, der in ihren Augen dem einer Prostituierten bedenklich nahe kommt. Und da habe ich bereits das Interesse an diesem Chick-Lit Roman verloren. Was folgt ist die Geschichte der Georgia, die sich mit Amy auf den Weg nach New York macht, ihre Sehnsüchte zu erfüllen. Dieser Erzählstrang lohnt sich und ist berührend geschildert. Somit bleibt mein Urteil am Ende eher bescheiden, die Geschichte der Georgia ist sicher lohnend und trägt dazu bei, dass ich dem Roman von Tasmina Perry doch noch drei von fünf möglichen Sternen vergebe, Amys Part an der Geschichte verdient diese drei Sterne in meinen Augen eher nicht und war für mich enttäuschend. Wer eine seichte Unterhaltung erwartet, bei der man nicht großartig seinen Kopf anstrengen muss, zudem gerne gedanklich ins zugegebener weise wunderschöne, weihnachtliche New York reisen möchte, ist mit diesem Roman dennoch ganz gut beraten.

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    • 3
  • Leserunde zu "Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht" von Tasmina Perry

    Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht

    Berlin_Verlag

    Liebe LeserInnen bei LovelyBooks, zur Weihnachtszeit wollen wir euch noch einmal einen Roman ans Herz legen, den wir schon im letzten Winter sehr gern mit euch gelesen haben. Tasmina Perrys Erfolgstitel DREI TAGE MANHATTAN. BEGLEITUNG GESUCHT liegt nun in der Taschenbuchausgabe vor, 20 Exemplare davon warten auf euch! Und als besonderes Weihnachtsgeschenk bieten wir euch folgendes an: Ihr könnt euch dieses Jahr noch einen Platz in unserer Frühjahrs-Leserunde zu Tasmina Perrys neuem Roman sichern! Wer unter den 20 ausgewählten Teilnehmern DREI TAGE MANHATTAN vor dem 27. DEZEMBER bei Lovely Books rezensiert, erhält einen Startplatz in der Leserunde NUR EIN LETZTER KUSS (http://bit.ly/letzter-kuss ) – diese Leserunde beginnt Anfang Mai. Dieses Angebot gilt nur für die 20 Gewinner, die wir am Nikolaustag bekanntgeben werden. Aber jetzt geht es erst einmal um DREI TAGE MANAHATTAN: Ältere Dame sucht nette Begleitperson für Abenteuer in Manhattan. Reisezeit 22. bis 26. Dezember. Amy Parrett, der jungen New-Yorkerin in London, kommt diese Anzeige wie gerufen. Statt den erhofften Heiratsantrag hat sie gerade einen Laufpass erhalten und ihr wäre nichts lieber, als die Festtage bei ihrer Familie zu verbringen. Die elegante Georgia Hamilton ist zwar genau ihr Gegenteil, gewinnt die spontane Amy aber sofort lieb. Als sie im weihnachtlichen Manhattan vom gebrochenen Herzen ihrer Begleiterin erfährt, beginnt sie die eigene tragische Liebesgeschichte zu erzählen, die zurück in die prunkvolle Londoner Ballsaison des Jahres 1958 reicht. Amy begreift, dass sie helfen könnte, Georgias tiefe Wunde zu heilen. Ihr wollt mitlesen? Dann veratet uns doch bitte, was für euch zu einem "weihnachtlichen Manhattan" so alles gehört. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen – Euer Berlin Verlag

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    • 182
  • Ein Wintermärchen

    Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht

    Isaopera

    27. December 2015 um 15:30

    Dieses Buch ist einfach die perfekte Lektüre für diese Jahreszeit! Ich habe mich nach New York geträumt und war einfach von dieser Geschichte sofort gefangen!  Die Geschichte ist spannend und genau, wie ich es gerne mag, da ich Rückblenden einfach klasse finde und diese sehr stringent und gut verständlich geschrieben sind, sodass man nicht lange rätselt, sondern gleich in die Story eintaucht! Außerdem baut sich zunehmend Spannung auf, denn mit der Zeit kommen immer mehr Details von Georgias Geschichte zum Vorschein und die ganzen letzten Kapitel hätte ich so überhaupt nicht erwartet!  Eine häufig sehr wehmütige Geschichte, denn bei allem Frieden, den man mit seinem Schicksal finden kann, ist es immer noch eine sehr traurige Liebesgeschichte! Drumherum ist es aber einfach wunderschön und spannend und auch Amy ist eine wunderbare Heldin, die ihren Weg finden muss :)  Absolute Leseempfehlung!!

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  • Wunderschön und gefühlvoll

    Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht

    Queenelyza

    27. December 2015 um 14:00

    Als Amys Beziehung kurz vor Weihnachten statt in einem Antrag im Beziehungsaus endet, entdeckt sie durch einen Zufall eine Zeitungsanzeige, in der eine ältere Dame eine Reisebegleitung nach NY sucht, über die Weihnachtsfeiertage. Für Amy wäre das die ideale Möglichkeit, ihre Familie, die dort lebt, wiederzusehen. Die beiden so unterschiedlichen Frauen freunden sich an, und Amy erfährt Georgias eigene tragische Liebesgeschichte... Wieder einmal werden in diesem Roman zwei Geschichten erzählt, die sich zum Schluss zusammenfügen. In beiden geht es um Liebe, Enttäuschungen, Betrug - und beide Stories passen super zusammen. Das Buch ist nicht nur romantisch, sondern auch spannend, und die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Man fiebert förmlich auf das Ende des Buches hin, und als ich die letzte Seite gelesen habe, musste ich echt kurz schlucken. Schön fand ich auch, wie Amys Familie beschrieben wird, bei der Weihnachtsfeier hätte ich mich am liebsten dazu gesetzt. Das Buch strahlt ganz viel Wärme und Gefühl aus und ist ein idealer Begleiter für einen kalten Wintertag auf dem Sofa. Man kann sich mit Amy und Georgia nach NY träumen und dabei zwei wunderbare Liebesgeschichten lesen, von denen die, die in der Gegenwart spielt, zwar ziemlich vorhersehbar ist, aber trotzdem schön zu lesen ist. Ich bin positiv überrascht, hier so viel Tiefe vorgefunden zu haben, bin ich doch zuerst von einem lockeren Chick-Lit-Roman ausgegangen. Doch hier steckt eindeutig mehr drin. Ein wirklich schönes Buch mit toller Atmosphäre!

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  • Eine unendlich traurige Geschichte!

    Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. December 2015 um 12:00

    »Interessantes Kleid. Ist es Absicht, dass es sich selbst zerstört?« Ich kann nicht genau sagen, was ich von diesem Buch erwartet habe, aber es war definitiv nicht das, was schlussendlich rauskam. Noch während ich den Klappentext las, habe ich gehofft, dass da vielleicht doch eine ganz passable Geschichte entstehen würde. Dann begann ich zu lesen und es wurde anscheinend doch nicht ganz so toll. Nicht bis zu dem Zeitpunkt, als Amy auf Georgia trifft. Ab da hat sich alles verändert und ich staune immer noch über so viel Tiefsinn für die Figuren, so viel Drama, so viel Magisches, was Tasmina Perry da hinein gezaubert hat. Zudem finde ich es sehr schön, dass wir in der heutigen jungen Generation sehr viel von diesem Buch lernen können. Es ist gut zu wissen, wie man serviert. Das werde ich mir auf jeden Fall für meine Ferienjobs merken. =) »[…] Mein Name ist Edward Carlyle – wir sind uns nicht offiziell vorgestellt worden, daher weiß ich leider nicht, wie du heißt.« »Georgia. Georgia Hamilton.« Amy wurde gerade erst verlassen. Das spielt sich eigentlich auch ganz unspektakulär ab. Bis zu dem Moment, als sie dann endlich die Entscheidung trifft, etwas zu wagen und sich bei Georgia meldet. Gemeinsam fliegen die beiden nach New York und erleben dort drei wunderbare Tage in Manhattan. Erst nach und nach erfährt man die Hintergründe des eigentlichen Besuchs. Stück für Stück wird eine Geschichte vom Sommer 1958 erzählt, die einem das Herz zerreißt. Meine Erwartungen wurden vollkommen übertroffen, da ich nie mit so einem Buch gerechnet hätte. Ich kann es immer noch nicht fassen, wie traurig und real diese Geschichte ist. Vor allem finde ich es aber sehr erschreckend, wie treffend diese Geschichte eigentlich immer noch ist. Denn unsere heutige Gesellschaft ist leider kein Deut besser als die Oberschicht von 1958. Der rote Faden des Buches war definitiv die Liebe. Ich kann nicht sagen, ob es die von Georgia oder die von Amy war. Es war einfach alle beide. Sie beiden habe eine Person geliebt und sie schmerzhaft verloren. Amys Drama spielte für mich dabei nur eine Nebenrolle. Es war Georgias Geschichte, die mich gefangen nahm. Sie tut es jetzt immer noch, nachdem ich das Buch schon seit drei Stunden wieder im Schrank stehen habe. Ich finde es nur so schrecklich traurig. Hilflosigkeit, Angst, Schock, Trauer. Jede Menge negative Gefühle, die mich inzwischen so unendlich traurig machen. So etwas hat keiner verdient. Ich weiß nur einfach nicht, was man dagegen machen kann?! =( »Es war in der Tat ein Sommer, den ich nie vergessen werden«, sagte sie leise. Die Spannung baute sich für mich erst ab Georgias Geschichte auf. Ihre Beschreibungen waren so komplett anders, als man es vielleicht gewohnt ist. Und ihre Geschichte berührte mich einfach zutiefst. Schon am Anfang bereitet sie den Leser auf etwas Unglaubliches vor. Es ist erstaunlich, wie viel die richtigen Worte bewirken können. Man will wissen, warum sie diesen Sommer nicht vergessen hat und zum Glück wird man gleich auf der nächsten Seite erlöst, denn die Erlebnisse beginnen. Als es dann wieder zurück in das Jahr 2012 geht, war ich fast ein bisschen enttäuscht, denn Amys Geschichte interessiert mich nur halb so sehr wie die von Georgia. Allerdings muss ich sagen, dass Amy eine gute Person war, die Georgia auch dabei geholfen hat, mit der Vergangenheit klarzukommen. Die ganze Zeit war sie nachvollziehbar, auch wenn sie mich am Anfang nicht so ganz mitreißen konnte. Allgemein hatte ich so einige Probleme mit der Geschichte, aber ich glaube, dass das Ende eines wieder wettgemacht hat. Damit kann man nicht rechnen. Und dann das Auto zum Schluss. … Da war es wirklich um mich geschehen und die Tränen fingen an zu laufen und wollten einfach nicht mehr aufhören. Schon vorher bekam ich eine riesige Angst vor dem Ende, denn ich hatte das Gefühl, es würde eine Explosion werden. Die kam zwar nicht, aber ein Desaster entstand trotzdem. Es ließ mich schockiert zurück und wird mich definitiv noch einige Zeit lang beschäftigen. Ihr früherer Arbeitsplatz war nur einen Steinwurf entfernt, und in den hiesigen Restaurants - Rules, Christopher’s, Joe Allen – hatte sie viele schöne Stunden verbracht, Geschäfte gemacht, sich mit Freunden auf einen Drink getroffen. Das Erste, was mir am Schreibstil aufgefallen ist, ist die Art, wie Tasmina Perry Dinge beschreibt. Sie macht kleine Aufzählungen aus jedem Satz und vermittelt so wunderbar den Eindruck, dass diese Dinge alle gleichzeitig passieren. Sie schafft es, in ernste Situationen noch ein bisschen Humor reinzubringen, bei traurigen Dingen, diese Schiene auch wirklich bis zum Ende durchzuziehen. Spätestens ab der Hälfte machte ich mir wahrhafte Gedanken um den Ausgang der Geschichte. Was würde so Schreckliches passieren? Gab es ein Happy End? Was passiert mit allen Nebencharakteren? Warum ist Georgia nicht mit Edward zusammen? Was wird aus Amys Karriere als Tänzerin? Es waren so viele Fragen, die ich noch beantwortet haben wollte. Ich bekam sie auch beantwortet, allerdings anders, als ich es gern hätte. Doch dabei wirken die Antworten auch nicht einfach nur hingeklatscht. Sie sind überzeugend. Und ich finde das erstaunlich. Es ist nicht leicht, eine traurige Stelle zu schreiben, aber so eine lange traurige Passage? Wie schwer das gewesen sein muss, kann ich mir nur vorstellen. Ich habe höchsten Respekt vor der Autorin, dass sie das so hinbekommen hat. Was ich noch sagen muss: Ich habe mir ein paar Rezensionen auf Amazon angeguckt. Tatsächlich gab es einige Leute, die besonders am Schreibstil viel zu meckern hatten. Eine Sache ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben. Es ist einmal die Rede von Herzensgüte, die eine wahre Dame ausmacht. Kritisiert wurde die Tatsache, dass es davor und danach eigentlich nur darum geht, wie sich eine wahre Dame zu benehmen hat. Der Zusammenhang befindet sich für mich in dem Wäre-gern und Ist-so. Eine wahre Dame sollte Herzensgüte haben und nicht nur ordentliche Manieren. Doch leider werden wir alle nun aufgrund unserer Manieren, unseres Äußerlichen, unserem Auftreten beurteilt. Der wahrer Charakter interessiert nur zu selten. »Es sollte nicht Saison, sondern Brunftzeit heißen«, murmelte sie aufgebracht vor sich hin, als sie ein weiteres Schlafzimmer besetzt vorfand. »So paarungsbereit, wie hier alle sind.« Die junge Georgia hat mir von allen Charakteren wohl am besten gefallen. Sie ist rebellisch und setzt gern ihren eigenen Kopf durch. Sie träumt von einer besseren Welt. Und definitiv nicht von der Ballsaison. Hinzu kommen dann noch die erschwerenden Bedingungen, denn anscheinend geht während dieser Saison alles schief, was nur schiefgehen kann, sodass Georgia gezwungen wird, wirklich aktiv daran teilzunehmen. Was ihr natürlich gar nicht passt. Trotzdem schafft sie es, einen jungen Mann von sich zu überzeugen. Jedoch muss sie auch lernen, dass es immer Leute gibt, die einem ihr Glück nicht gönnen. Natürlich haben die Ereignisse von 1958 sich auch auf die ältere Georgia ausgewirkt. Wie sehr, erfährt man aber erst später. Es ist hier schwer für mich, das alles zu schreiben ohne zu viel zu verraten. Die Geschichte ist einfach nur traurig und ich würde sehr gern darüber reden, aber ich kann es nicht, um euch nicht den Spaß an dem Buch zu verderben. Trotzdem kann ich zumindest sagen, dass Georgia eine sehr interessante Person ist, die sich im Laufe ihres Lebens alles hart erarbeiten musste. Sie ist ein Ansporn für uns alle, es ihr nachzumachen und hart für unseren Traum zu kämpfen. Selbst dann, wenn alles verloren scheint. Amy finde ich persönlich nicht ganz so toll wie Georgia, aber sie hat trotzdem das gewisse Etwas, was sie zu einer netten und freundlichen Person macht, die man doch irgendwie gern hat. Sie verändert sich während des Buches sehr. Vielleicht ein bisschen zu sehr für die kurze Zeit? Ich weiß es nicht, aber es ist spannend, wie sie in Georgias Gegenwart auch sich selbst besser kennenlernt. Die ältere Dame inspiriert sie, mehr aus ihren Leben zu machen. Allerdings habe ich mir manchmal die Frage gestellt, wie doof man sich eigentlich anstellen kann. Ich bewundere ihre Hartnäckigkeit gegenüber Georgia, aber man hätte das Ganze auch eleganter anstellen können. Und dann die Sache mit Daniel … Ach, und nicht zu vergessen ganz plötzlich Will. Oder Chris … Ihr Männerchaos möchte ich mir echt nicht gern antun. Diese beiden Charaktere waren wohl die wichtigsten. Natürlich gab es noch viele, viele mehr, aber dann würde der gesamte Text hier zu lang werden. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass alle Charaktere ihrer Rolle sehr gut entsprechen und sie die Geschichte gut unterstützen. Sie sind absolut glaubwürdig. Das war das letzte Mal, dass sie ihn sah. Das Cover verriet eigentlich nicht viel über die Story selbst. Es ist eine Liebesgeschichte. Toll, das konnte ich mir schon denken. Und dass es sich auch mit um New York dreht, sagt ja schon der Titel. Was dann aber wirklich kam, war so anders. Und dann dieser eine Satz. Ich möchte euch warnen, dass ich vielleicht mit den nächsten Worten zu viel verrate. Aber dieser eine Satz hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Ich hatte schon Befürchtungen und war durch die wenigen Seiten zuvor noch schockiert, aber als ich das dann las, war es vorbei mit der Ruhe. Aus einer einfachen Lüge kann etwas so viel Schlimmeres werden. Wir sind neidisch und machen ein anderes Leben kaputt. Für immer! Denn Narben des Ereignisses werden auf ewig bestehen bleiben. Dafür sorgt unser Gedächtnis in einsamen Momenten. Wollen wir wirklich diese Schuld auf uns laden, so viel Schaden anzurichten? Ich weiß, es klingt dramatisch so wie es jetzt dasteht, aber es ist die Wahrheit. Es muss nicht immer passieren, aber es kann passieren und dieses Risiko möchte ich in Zukunft nicht mehr eingehen. Fazit: „Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht“ ist ein Buch, das so viel mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Moment sieht. Es ist eine unendlich traurige Geschichte, die mir als Person bewusst man, welche Folgen eine Aktion haben kann. Wer bereit ist, sich auf das Leben 1958 einzulassen, für den ist dieses Buch perfekt. Den Sinn hinter der Geschichte zu suchen ist nicht das Wichtigste. Lasst euch nur bezaubern von einer Weihnachtsgeschichte, die sich deutlich von anderen abhebt. =)

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  • Eine tolle Geschichte über Liebe und Freundschaft

    Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht

    Ann-Mary

    26. December 2015 um 21:46

    Die junge Amerikanerin Amy zieht von New York nach London um dort auf ihren Durchbruch als Tänzerin hinzuarbeiten. Leider bleibt die erhoffte Karriere aus und Amy ist gezwungen als Kellnerin ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Auch in der Liebe läuft es für sie nicht ganz rund. Daniel, ein aufsteigender Diplomat, von dem sie sich einen Heiratsantrag erhofft, serviert sie zu Gunsten seiner Karriere eiskalt ab. Vollkommen aufgelöst beschließt sie, Weihnachten in New York bei ihrer Familie zu verbringen... Doch wie soll das gehen, mittellos und so kurz vor Heilig Abend? Durch Zufall stößt sie in einer Zeitschrift auf eine Anzeige in der eine Begleitung für eine 3-tägige Reise nach Manhattan gesucht wird. Kurz entschlossen setzt sich Amy mit der Inserentin in Verbindung und lernt kurz darauf eben diese persönlich kennen. Georgia ist eine Witwe in den 70ern, reich und gebildet. Nach dem Kennenlernen beschließt Georgia, gemeinsam mit Amy diese Reise anzutreten. Bald schließen die beiden ungleichen Frauen Freundschaft und nachdem Amy von dem unglücklichen Ende ihrer Beziehung und ihrem Leben berichtet hat beginnt auch Georgia ihre eigene Lebens-/ und Liebesgeschichte zu erzählen die in der Debütantinnenzeit im Jahre 1958 spielt... Fazit: Ich war von Anfang an begeistert von diesem Buch. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Man hat das Gefühl die Geschichte direkt mitzuerleben, die Demütigung, den Verlust und den Herzschmerz der beiden Frauen wirklich zu spüren. Vor allem Georgias Geschichte, in der der Leser in eine längst vergangene Zeit entführt wird empfand ich als äußerst gelungen. Dass man vom weihnachtlichen Manhattan nicht allzuviel mitbekommt finde ich nicht schlimm, da Georgias Geschichte einen einfach so in seinen Bann zieht. Für mich war dies ein Buch das mir die Weihnachtsfeiertage versüßt hat und bekommt daher volle 5 Sterne!

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  • Drei Tage Manhattan mit Begleitung

    Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht

    IsiVital

    26. December 2015 um 18:05

    Inhalt: Von den Bällen der Debütantinnen im London der Fünfzigerjahre ins winterliche Manhattan von heute: Die englische Bestsellerautorin Tasmina Perry erzählt von der folgenreichen Reise einer betagten britischen Lady und einer jungen Amerikanerin nach New York, von dem Verlust und der Entdeckung einer großen Liebe. "Ältere Dame sucht nette Begleitung für Manhattan-Abenteuer vom 23. bis 27. Dezember." Für Amy Parrett, die junge New-Yorkerin in London, kommt diese Anzeige wie gerufen. Gerade hat ihr ehrgeiziger Freund Amy den Laufpass gegeben, statt ihr wie erhofft auf dem Tower von London einen Heiratsantrag zu machen. Die zweiundsiebzigjährige Georgia Hamilton ist zwar das genaue Gegenteil von ihr – vornehm, kultiviert und very british –, schließt die junge Amerikanerin aber sofort in ihr Herz. Als Georgia im winterlichen Manhattan von Amys gebrochenem Herzen erfährt, beginnt sie ihre eigene Liebesgeschichte zu erzählen, eine tragische Geschichte, die ins Jahr 1958 nach London und zu den prächtigen Bällen der Debütantinnen führt. Und Amy begreift allmählich, dass sie es in der Hand hat, eine tiefe Verletzung im Leben ihrer älteren Freundin zu heilen. Quelle: Berlin Verlag Meinung: Der Einstieg in die Geschichte nützt die Autorin um uns die liebe ältere Georgia näher zu bringen, denn sie wird später eine entscheidende Rolle in diesem Buch spielen. Nach nur wenigen Seiten wechselt die Geschichte jedoch gleich zu Amy, eine junge Frau die nicht unterschiedlicher als Georgia sein könnte. "Ich bin einfach nur traurig. Traurig, dass es immer noch Leute gibt, die einem einreden wollen, man wäre aufgrund seiner Herkunft weniger wert." Amy's Leben scheint gleich am Anfang der Geschichte aus den Fugen zu geraten und da sie leider kein Geld hat um von London nach Hause zu ihren Eltern nach New York zu gelangen meldet sie sich als Begleitung für eine Alte Dame. Während dem Aufenthalt von diesen Zwei sehr speziellen Charakteren erzählt Georgia Amy über ihre Zeit als Debütantin in London und Amy erzahlt ihr über ihr Leben weit weg von ihrem Zuhause. Die Geschichte wechselt zu diesem Zweck immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit. Anfangs fand ich die Abschnitte über Amy in der Gegenwart spannender und besser geschrieben als die Geschichte von Georgia, mit der Zeit wurde jedoch auch diese so spannend, dass einfach das ganze Buch mich wirklich packen konnte. Der Schreibstil von Tasmina Perry ist ein wahres Kunstwerk voller schöner Details und interessanten Schilderungen aus zwei verschiedenen Sichten. Ihre Art zu schreiben ist so Bildhaft, dass man den Eindruck hat als würde man eigentlich gar nicht lesen sondern zuschauen. Auch die Protagonisten sind sehr facettenreich beschrieben und mit all ihren kleinen Macken sind sie so liebevoll und real, dass ich sie natürlich sofort geliebt habe. "Und wer bestimmt, ob etwas falsch ist? Warum sollte deine Meinung weniger wert sein als die eines anderen, nur weil derjenige vielleicht mehr Geld auf dem Konto oder auf der richtigen Universität studiert hat?" Fazit: Dieses wundervolle Buch konnte mich sehr tief berühren, ein Schicksal der einem zu tränen rühren kann. Das Ende war natürlich nicht wirklich ein Happy End aber so gut es eben bei dieser Geschichte enden konnte. Die Geschichte war perfekt für die Weihnachtszeit auch wenn sie mir wohl zu jeder Zeit sehr gut gefallen hätte. Das Cover an sich lässt einem eine weihnachtliche Liebesgeschichte erwarten doch dieses Buch bietet so viel mehr, lasst euch bloss nicht von der äusseren Hülle täuschen. Natürlich bekommt diese Geschichte von mir eine klare Leseempfehlung.

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  • Tolle, herzerwärmende Geschichte mit Taschentuchgefahr

    Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht

    SunshineSaar

    25. December 2015 um 18:08

    Das Buch „Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht“ hat mir einige schöne Stunden beschert – eine herzerwärmende Geschichte, die mich auch noch einige Zeit danach beschäftigt hat. Die Geschichte dreht sich um die junge New-Yorkerin Amy, die zurzeit in London wohnt – doch dort läuft es nicht wie gewünscht, denn jobtechnisch geht es einfach nicht voran und auch ihr Freund macht von heute auf morgen mit ihr Schluss. Da kommt ihr die Anzeige in einer Zeitung gerade recht, in der eine ältere Dame eine Reisebegleitung nach New York über Weihnachten sucht. Amy könnte so auch ihre Familie besuchen. Die elegante und wohlhabende Georgia ist zwar genau das Gegenteil von Amy, aber die beiden ergänzen sich perfekt. Amy lernt auch bald die tragische Geschichte von Georgia kennen, die sich im Jahre 1958 ereignete. Kann Amy Georgia helfen, damit ihre tiefen Wunden endlich heilen? Die Story wird in zwei Zeitebenen erzählt – die Vergangenheit von 1958 sowie die Gegenwart von 2012. Sofort wurde ich in die Geschichte hineingezogen und konnte mich schon bald nicht mehr von diesem tollen, einfühlsam geschriebenen Buch trennen. Die beiden Hauptfiguren sind einfach nur sympathisch und man kann richtig mit ihnen mitfühlen. Amy ist locker und direkt, Georgia eher vornehm und zurückhaltend. Mit beiden kann man sich sehr gut identifizieren. Zudem lernt man in diesem Buch noch etwas über Etikette hinzu – Georgia sei Dank! :-) Die tragische Geschichte von Georgia hat mich die ein und andere Träne verdrücken lassen. Vor allem bei dem schönen und herzergreifenden Ende - auch wenn ich mir ein noch besseres Ende gewünscht hätte, aber man kann ja nicht alles haben ;-) Der Schreibstil sagt mir sehr zu. Das Buch ließ sich sehr schön flüssig lesen. Ich konnte es sowieso gar nicht mehr weg legen. Zu keiner Zeit war die Story langweilig oder Ähnliches – ich war regelrecht gefangen. Fazit: Ein herzerwärmende und einfühlsam geschriebene Story, über zwei unterschiedliche, sympathische Frauen. Taschentücher bereithalten!

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