Tass Saada Das Prinzip des Terrors

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Inhaltsangabe zu „Das Prinzip des Terrors“ von Tass Saada

Die Medien berichten über die tragischen Vorfälle – die Bombenanschläge, die Massaker, die Selbstmordattentate. Die Nachrichtensprecher erklären ausführlich, wer dabei die Beteiligten sind: von der Hisbollah zur al-Quds-Einheit, vom IS zur Palästinensischen Autonomiebehörde. Doch was ist es, das hinter diesen Ereignissen steckt und eine Gräueltat nach der anderen produziert? Tass Saada gibt darauf Antworten, während er das Prinzip des Terrors erläutert und erklärt, was die Extremistengruppen im ganzen Nahen Osten motiviert und antreibt. Tass kennt als ehemaliger Muslim und Scharfschütze für Arafats Fatah dieses Prinzip nur zu gut. Er hat selbst danach gelebt. Doch im Alter von 42 Jahren hat er in seinem Leben eine völlig neue Richtung eingeschlagen. Tass beschreibt nicht nur die Motive und Ziele der islamischen Terroristen, er weist auch auf eine mögliche friedliche Lösung hin. Wir können Samen der Hoffnung pflanzen, die nicht nur den Nahen Osten, sondern auch die wegen der vielen Flüchtlinge immer internationaler werdenden Orte unserer Heimat verändern.

Interessantes Buch, dass in einigen Abschnitten begeistert und dann wieder befremdlich wirkt

— Yannah36
Yannah36

"Das Prinzip des Terrors überwinden" wäre der passendere Buchtitel gewesen. Manche Vorstellungen des Buches wirkten auf mich sehr befremdli

— frenx1
frenx1

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  • Über den islamischen Terrorismus

    Das Prinzip des Terrors
    LEXI

    LEXI

    26. February 2017 um 20:13

    In seinem Buch „Das Prinzip des Terrors“ berichtet der Ich-Erzähler und ehemalige Terrorist Taysir Said Abu Saada, kurz Tass genannt, über den islamischen Terrorismus. Als einstiger Kämpfer der Miliz Jassir Arafats kam Tass 1974 in die USA, heiratete und gründete eine Familie. Der große Wendepunkt seines Lebens fand im Jahre 1993 statt, als er zum Christentum konvertierte und Jesus sein Leben anvertraute. Für seine restliche Familie wurde er dadurch zum Abtrünnigen und sogar mit Mord bedroht. Tass arbeitet im Hilfswerk „Seeds of Hope“ in Jericho, Erfahrungsberichte aus seinem dortigen Wirken lieferte etliche Beiträge für dieses Buch. Die Ausführungen des Autors beginnen mit dem Einzug des Islamischen Extremismus am 11. September 2001, als Muslime aus dem Nahen Osten zwei Flugzeuge entführten und die ganze Welt geschockt miterlebte, wie der Terrorismus erstmals in der westlichen Welt ein konkretes Thema wurde. Seit diesem denkwürdigen und schrecklichen Tag gibt es wohl kaum noch einen Ort auf der Welt, an dem man sich wirklich uneingeschränkt sicher fühlen kann. Tass Saada berichtet über die Islamische Kultur, den Stellenwert der Gruppenehre im Islam und führt hierzu Beispiele aus seinen persönlichen Erfahrungen an. Der Autor gewährt interessante Einblicke in die arabische Kultur, deren Einstellung zur Demokratie, der Denkweise und den Prinzipien eines Terroristen. Er vermittelt das Bild, das ein Terrorist von den Menschen in der westlichen Welt hat und geht auf die kulturellen Gegensätze ein. In einem Abschnitt des Buches konzentriert er sich auf die Entstehungsgeschichte des Konflikts im Nahen Osten, der weit in die Vergangenheit reicht: zu den Söhnen Abrahams – Ismael und Isaak. Im Buch findet man zahlreiche Ausschnitte aus der Bibel - Tass Saada untermalt sehr viele seiner Ausführungen mit Bibelstellen. Er zeigt anhand einer eigenen Erfahrung auf, wie schwierig es ist, sich als konvertierter Christ Freunde unter Muslimen zu machen und erörtert die Möglichkeiten eines jeden einzelnen Menschen, seinen eigenen Beitrag gegen Terrorismus in der Welt zu leisten. Gemäß Autor ist es schon allein in unserem engsten Umfeld möglich, uns mit unseren Vorurteilen auseinanderzusetzen, ihnen entgegen zu wirken. An dieser Stelle gibt er wertvolle Tipps zum Umgang mit Muslimen – er weist auf Dinge hin, die man unbedingt vermeiden sollte, zeigt Brücken zur Verständigung und plädiert dafür, den individuellen Menschen kennen zu lernen, mit seinen Hintergründen, Ängsten und Hoffnungen. Im letzten Abschnitt des Buches stellt Tass Saada Menschen vor, die er persönlich als „seine Helden des Alltags“ bezeichnet. So erzählt er vom Kindergarten „Little Hearts“ in Jerusalem und dem Wirken der Organisation „Seeds of Hope“ in Jericho und plädiert dafür, als Christ in dieser Welt „ein Kurier der Liebe“ zu sein. Fazit: „Das Prinzip des Terrors“ ist ein äußerst informatives und interessantes Sachbuch, das nicht nur Hintergründe beleuchtet und verständlich macht, sondern auch Wege zu einem friedlichen Miteinander, zu einem „Aufeinander-Zugehen“ und zur gegenseitigen Akzeptanz aufzeigt. Ich empfand dieses Buch als sehr anregende Lektüre, die ich gerne weiter empfehle.

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  • Was macht jemanden zum Terroristen

    Das Prinzip des Terrors
    Traeumerin109

    Traeumerin109

    12. November 2016 um 22:03

    Tass Saada gibt uns als ehemaliger Sniper Arafats einen tiefen Einblick in die Hintergründe des aktuellen Terrorismus, stellt uns Motive und eine völlig andere Denkweise vor. Dabei stellt sich heraus, dass die Ursachen all dessen lange zurückliegen, eine Lösung aber vielleicht gar nicht so unmöglich ist, wie es immer erscheint. Dieses Buch hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Zunächst einmal ist das Thema hochaktuell. Daher halte ich es für äußerst wichtig, sich auch mit den Hintergründen von all dem, was auf der Welt passiert, insbesondere Terrorismus, aber auch allen anderen Spannungen in der arabischen Welt zu befassen. Dafür bietet dieses Buch sehr viele interessante Informationen und Ansätze, beispielsweise legt es die Beweggründe dar, warum Menschen zu Terroristen werden. Ja, all diese Gründe sind nachvollziehbar, es ist gar nicht so unlogisch, was auf der Welt passiert. Im Prinzip geht es um tiefsitzende Ängste und Spannungen, welche die Menschen voneinander trennen und zu Feinden machen. Tass Saada zeigt uns in diesem Buch eine wie ich finde einzigartige Lösung, zu der es keine Alternative gibt: Wir müssen uns um Frieden bemühen und Liebe zeigen. Das fängt vor unserer Haustür an, nicht erst im Nahen Osten, der zugegebenermaßen recht weit entfernt ist. Jedoch ist dies keine Ausrede, um nichts zu tun. Im letzten Abschnitt des Buches werden verschiedene Projekte vorgestellt, die mitten im Krisengebiet realisiert wurden und erstaunliche Früchte zeigen. Sei es der Kindergarten, in dem palästinensische und israelische Kinder friedlich zusammen spielen, ein Ort, an dem wichtige Werte weitergegeben werden und erste Erfolge sichtbar sind. Oder ein Wellnesswochenende für die zuhause oft schlecht behandelten Frauen. Oder eine Spende von Rollstühlen. Es gibt viele Möglichkeiten. Was mich jedoch hin und wieder ein wenig gestört hat, war der allumfassende Anspruch, der christliche Glaube allein könnte die Lösung sein. Das ist ein wenig realitätsfern gedacht. Ganz so einfach ist es dann doch nicht, wie ich finde. Gewiss sind die Werte, welche vermittelt werden, wichtige Schritte auf dem Weg. Und auch die Grundidee ist auf jeden Fall richtig und lohnend. Jedoch geht es nicht nur um den Glauben, der verändert werden muss, sondern vielmehr um die allgemeine Einstellung der Länder zueinander. Die westlichen Länder müssen sich durch mehr als nur durch ihren Glauben repräsentieren. Insgesamt bin ich der Ansicht, dass dieses Buch den Lesern ein schwieriges Thema sehr einfühlsam näherbringt und eine sehr heilsame Sicht von Veränderung und Miteinander-Leben zeigt. Allerdings war es mir leider ein wenig zu theologisch und greift damit bei diesem brisanten Thema eindeutig zu kurz.  

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  • Leserunde zu "Das Prinzip des Terrors" von Tass Saada

    Das Prinzip des Terrors
    Arwen10

    Arwen10

    Dieses Buch dürfte interessant werden. Taysir "Tass" Saada , ist ein ehemaliger Sniper im Dienste von Jassir Arafat und kennt den islamischen Terrorismus von innen. Ein großes Dankeschön an den fontis Verlag für die Unterstützung der Leserunde ! Tass Saada Das Prinzip des Terrors Zum Inhalt: Die Medien berichten über die tragischen Vorfälle – die Bombenanschläge, die Massaker, die Selbstmordattentate. Die Nachrichtensprecher erklären ausführlich, wer dabei die Beteiligten sind: von der Hisbollah zur al-Quds-Einheit, vom IS zur Palästinensischen Autonomiebehörde. Doch was ist es, das hinter diesen Ereignissen steckt und eine Gräueltat nach der anderen produziert? Tass Saada gibt darauf Antworten, während er das Prinzip des Terrors erläutert und erklärt, was die Extremistengruppen im ganzen Nahen Osten motiviert und antreibt. Tass kennt als ehemaliger Muslim und Scharfschütze für Arafats Fatah dieses Prinzip nur zu gut. Er hat selbst danach gelebt. Doch im Alter von 42 Jahren hat er in seinem Leben eine völlig neue Richtung eingeschlagen. Tass beschreibt nicht nur die Motive und Ziele der islamischen Terroristen, er weist auch auf eine mögliche friedliche Lösung hin. Wir können Samen der Hoffnung pflanzen, die nicht nur den Nahen Osten, sondern auch die wegen der vielen Flüchtlinge immer internationaler werdenden Orte unserer Heimat verändern. Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 26. September 2016, 24 Uhr hier im Thread mit einer Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen  ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! Bitte beachtet, dass wir Gewinne  nur einmal pro Haushalt vergeben und dass ich innerhalb von 3 Tagen eure Rückmeldung brauche, wenn ihr mitlesen möchtet.

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  • Eine theologische Antwort auf den Terrorismus

    Das Prinzip des Terrors
    SiCollier

    SiCollier

    09. November 2016 um 16:21

    In einem System von Auge um Auge, Zahn um Zahn ist am Ende die ganze Welt blind und zahnlos. (Mahatma Gandhi, Seite 170)Meine MeinungWas ist das Prinzip des Terrors, so der denn überhaupt eines hat? Wie „ticken“ diese Verbrecher, was treibt sie an, warum tun sie das? Es sind solche Fragen, die sicherlich nicht nur mich immer wieder beschäftigen. Ein ehemaliger Scharfschütze Arafats schien mir Antwort auf solche Fragen geben zu können, weswegen ich das Buch gelesen habe. Nun, ein paar Tage nach Beendigung, bin ich mir immer noch nicht ganz sicher, was ich von dem Buch halten soll. Denn meine Erwartungen wurden nur zum Teil erfüllt.Ich war auf ein eher sachliches Buch über Hintergründe und Motive der Terroristen eingestellt, angereichert mit einigen Gedanken, wie der Terrorismus zu überwinden ist. So begann das Buch auch, jedoch wurde es nach rund einem Drittel zusehends theologischer. Das ist, bitte mich nicht falsch zu verstehen, weder schlecht noch verkehrt, nur hatte ich das nicht erwartet. Und war auf Grund des Rückentextes so auch nicht zu erwarten. Das Buch wurde insoweit der Ankündigung nicht gerecht.Denn den größten Teil des Buches nutzt der Autor, aus seinem Leben zu berichten, seiner Tätigkeit in einem Kinderhort in Jericho für christliche, jüdische und muslimische Kinder zu erzählen und zu argumentieren, das beste Mittel gegen den Terrorismus wäre, die Moslems zum Christentum zu bekehren. Das mag wohl so sein, hat in einem Sachbuch (und als solches war es angekündigt) für meine Begriffe jedoch eher wenig zu suchen und ist unter den gegebenen Umständen kaum mehr als ein frommer Wunschtraum, der sich nicht realisieren läßt.Sehr gut gefallen hat mir allerdings im ersten Teil die Analyse „Wie Terroristen denken“. Hier vermochte Saada durchaus neue Einsichten und tieferes Wissen zu vermitteln. Vieles wurde mir dadurch verständlicher, auch wenn ich für vieles dennoch kein Verständnis aufbringen kann. Dieser Teil war sehr lesenswert und konnte bei mir Pluspunkte sammeln.Insgesamt bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits bot Saada im ersten Teil gute Information und Einsichten in ein mir teils völlig fremdes Denken, andererseits argumentierte er im Weiteren rein theologisch mit einem Hang zum Missionieren. Hätte ich das Buch allerdings als ein theologisches bekommen und gelesen, hätte ich diesen Teil vermutlich interessant befunden; nicht immer gleicher Meinung mit dem Autor, aber eine gute Grundlage für eine Diskussion und weitere Beschäftigung mit dem Thema. Mein FazitEine gute Analyse mit Hintergrundinformationen, wie Terroristen ticken im ersten Teil wird gefolgt von einer mehr theologischen Darstellung des Themas, die eher für eine theologische denn für eine Sachdiskussion Argumente und Denkanstöße bietet.

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  • mehr Theologie als Terror

    Das Prinzip des Terrors
    irismaria

    irismaria

    28. October 2016 um 17:59

    "Das Prinzip des Terrors" von Tass Saada hat den Untertitel "Der Ex-Sniper Arafats über die dunklen Motive des ISIS und anderer Extremisten, über Abgründe und Alternativen". Ich habe von diesem Buch einen Einblick in die Denkweise von islamischen Terroristen erwartet, wie es ja auch auf der buchrückseite steht: "Die Medien berichten über die tragischen Vorfälle – die Bombenanschläge, die Massaker, die Selbstmordattentate. Die Nachrichtensprecher erklären ausführlich, wer dabei die Beteiligten sind: von der Hisbollah zur al-Quds-Einheit, vom IS zur Palästinensischen Autonomiebehörde. Doch was ist es, das hinter diesen Ereignissen steckt und eine Gräueltat nach der anderen produziert? Tass Saada gibt darauf Antworten, während er das Prinzip des Terrors erläutert und erklärt, was die Extremistengruppen im ganzen Nahen Osten motiviert und antreibt." Leider umfasst diese Thematik nur den ersten Teil des Buches. Danach geht es vor allem um das Leben des Autors, der vom Islam zum Christentum übergetreten ist und den Schlüssel für den Umgang mit dem Islamismus darin sieht, die Muslime in seiner Umgebung zu Christus zu führen. Er leitet es theologisch her, nennt dazu konkrete Möglichkeiten und führt Beispiele aus seiner Arbeit mit Kindern in Israel an. Das ist zwar nicht uninteressant, geht aber nicht aus der Buchbeschreibung hervor. Ich habe den Eindruck, dass mit der Terrorthematik Leser geködert werden sollen, die sonst das Buch nicht gelesen hätten. Zumindest mir ging es so. Als biografische Geschichte mit dem Schwerpunkt auf dem Religionskonflikt in Israel ist das Buch allerdings gut zu lesen.

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  • Frieden statt Terror

    Das Prinzip des Terrors
    Curin

    Curin

    24. October 2016 um 19:16

    Immer wieder hört man in den Nachrichten von Terroranschlägen und fragt sich, was die Täter antreibt und warum sie sich einer radikalen Gruppierung angeschlossen haben. Der Autor Tass Saada war selbst Mitglied in der ,,Fatah", aber setzt sich heute für den Frieden zwischen den Juden und den Palästinensern ein. In diesem Buch versucht er zu erklären, warum so viele Menschen zu Terroristen werden, woher der ganze Hass kommt und wie man selbst zum Friedensstifter werden kann. Für mich war dieses Buch sehr interessant zu lesen, weil hier wirklich jemand berichtet, der selbst einmal Teil einer gefährlichen Gruppe war und daher vieles aus eigener Erfahrung wiedergeben kann. Jedoch ist der Teil, indem es wirklich darum geht wie Terroristen denken, nur kurz und dreht sich auch fast nur um den Konfliktherd in Israel. Ich persönlich hätte mir mehr Erklärungen zu der Motivation von anderen Gruppierungen gewünscht. Gefallen hat mir, dass der Autor viele seiner Aussagen mit der Bibel begründet und sogar bis zu Ismael und Isaak zurückgeht, um zu erklären, dass gerade an dieser Stelle schon eine Art Verletzung stattfindet, die bis in unsere Zeit die Völker spaltet. Auch wenn ich nicht alle seine Thesen so unterschreiben würde, hat der Autor mich zum nachdenken gebracht. Vieles habe ich tatsächlich noch nie so gehört. Einen großen Teil im Buch nimmt das Thema Frieden ein. Tass Saada zeigt, dass es der westlichen Welt noch immer viele Vorbehalte gegenüber Muslimen gibt und gerade wir als Christen viele Möglichkeiten haben, sie einzuladen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Was man dabei beachten sollte, wird hier gut vermittelt. Der Autor schreibt gut lesbar und erklärt auch sehr anschaulich anhand von vielen Beispielen. Mir gefällt besonders der letzte Teil des Buches, indem er über Projekte wie die Kindergärten ,,Seeds of Hope" berichtet, wo Kinder verschiedener Herkunft in Israel gemeinsam und vor allem friedlich miteinander spielen und lernen. Obwohl meine Erwartungen an das Buch nicht ganz erfüllt wurden, hat es mir gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

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  • Interessantes Buch, entspricht aber nicht den Erwartungen des Klappentextes

    Das Prinzip des Terrors
    Yannah36

    Yannah36

    24. October 2016 um 11:49

    Dieses Buch hinterlässt bei mir mehrere Eindrücke, ich kann es nicht richtig einordnen. Es ist Sachbuch, Essay, Biographie, theologisches Werk und vieles mehr. Außerdem fehlt mir der rote Faden beziehungsweise habe ich den Eindruck, dass der Autor keinen Konsens bei seiner Meinung hat. Manche seiner Aussagen finde ich sehr konservativ andere dagegen liberal.Das Buch ist in vier Teile aufgegliedert. Der erste Teil: Wie Terroristen denken beschäftigt sich mit einigen Grundlagen zum Islam und dem Terrorismus. So werden zum Beispiel die Unterschiede von Suniten und Schietten erklärt oder Gründe warum Menschen zu Terroristen werden aufgezeigt. Interessant war auch die kurze Abhandlung über die 10 reichsten Terrororganisationen. In diesen Abschnitt habe ich so einiges neues erfahren und war am Anfang auch total begeistert vom Buch. Die Aussagen scheinen sachlich recherchiert zu sein (es gibt mehrere Quellen) und geben einen guten Überblick über die Thematik. Ich finde das Buch kann jedenfalls mit den ersten Seiten einen guten Beitrag leisten, die Denkweisen des Islams aufzuzeigen. Erstaunt war ich, dass der Autor sehr viel auf die Israel-Palestina Problematik eingeht außerdem konnte ich seine Erläuterung, dass die bibliche Geschichte von Isaak und Ismael noch heute solche Auswirkungen hat, nicht ganz teilen.Der zweite Teil. „Was können wir jetzt machen.“ ist meiner Meinung nach sehr theologisch aufgebaut und zeigt die Möglichkeiten des Christentums sich gegen den Terrorismus und den Islam zu wenden auf. Nicht gefallen hat mir, dass es eine Mischung aus weltlichen Fakten, wie den Kriegskosten und christlichen Aussagen ist. Für mich erschien es etwas planlos zusammen geschrieben. Die Auseinandersetzung mit den gescheiterten Lösungsansätzen ist eine interessante Zusammenfassung, mir erschließt sich aber nicht der Mehrwert für das Buch. Spätestens ab der Mitte dieses Teiles, kann man festhalten, dass der Titel „Prinzip des Terrors“ und der Klappentext nur einen kleinen Teil des Buches wieder gibt. Meiner Meinung nach beschäftigt sich der Autor viel mehr mit dem Christentum und wie es auf den Islam einwirken kann als mit Terrorismus. Das heißt nicht, dass ich das Buch nicht gut finde aber es ist auf jeden Fall nicht dass, was ich erwartet hatte. In diesem Teil finde ich die Aussagen des Autors sehr konservativ bzw. kann einfach nicht mit ihnen mitgehen, wie zum Beispiel auf Seite 116:„Es ist eine Illusion, zu glauben militärisches Eingreifen, Diplomatie oder von Menschen ausgehandelte Friedensverträge könnten etwas gegen die selbstsüchtige Arroganz eines Herzen ohne Christus auszurichten. Nur die verändernde Liebe Gottes kann Herzen verändern, die so Volker Hass sind.“Etwas seltsam finde ich auch seine Ansichten zum Endzeitgedanken aus dem 2 Timotheus.„Terrorismus ist meiner Ansicht nach ein Übel, das Gott gegenwärtig zulässt, um sein Volk für seine Verantwortung wachzurütteln. Es soll uns nicht verängstigen oder lehmen, sondern er soll uns dazu motivieren, Lichtbringer zu sein, bevor sich die Nacht über die Erde legt – wann immer das sein wird.“ (S.141)Die Aussagen im dritten Teil: „Ein besserer Weg“  sind meiner Meinung nach wieder sehr unterschiedlich zu sehen. Es gibt Aussagen, was man persönlich gegen den Terrorismus tun kann. Diese finde ich sehr gelungen und kann sie jeden empfehlen, da zum Beispiel auch Hinweise gegeben werden, wie man mit Moslems im persönlichen Kontakt umgehen soll. Hier finde ich die Meinung des Autors sehr aufgeschlossen, er vertritt die Auffassung, dass man nicht missionieren darf aber auch den eigenen Glauben nicht verstecken soll. Ich habe für mich mitgenommen, dass ich etwas erreichen kann, indem ich nach christlichen Werten lebe und anderen Menschen Liebe entgegen bringe, egal ob Christ oder nicht. Schockiert haben mich dagegen Aussagen wie, dass durch den IS Moslems bemerken, was Islam wirklich bedeutet. Der letzte Teil lässt sich sehr gut lesen und beschreibt Geschichten aus seinem persönlichen Umfeld, die auch schon in den anderen Teilen eingeflossen sind. Ich fand es einen schönen Abschluss, dass er aufzeigt wie Christen, Juden und Moslems friedlich zusammen leben.Alles in allem ist das Buch sehr interessant zu Lesen, da man neue Denkweisen kennenlernt, entspricht aber nicht den Erwartungen aus Titel und Klappentext. Ich bin der Meinung, dass Buch sollte man auf jeden Fall gut reflektieren und vielleicht sich mit jemanden darüber austauschen. Außerdem sehe ich einige Aussagen zum Islam kritisch und werde nach weiterer Literatur schauen, die sich mit dem Inhalt des Buches auseinander setzen.

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  • Mit Jesus den Terrorismus überwinden

    Das Prinzip des Terrors
    frenx1

    frenx1

    23. October 2016 um 11:10

    Tass Saadas Buch „Das Prinzip des Terrors“ ist eine Mogelpackung. Denn Denkweise und Anziehungskraft von Terrorismus – wie es der Titel verspricht – ist nur ein ganz kleiner Teil von dem, worum es im Buch geht. Vor allem will Tass Saada aufzeigen, wie der Terrorismus überwunden werden kann. Nun könnte man sagen, dass man Terrorismus nur dann besiegen kann, wenn man weiß, wie Terroristen ticken. Für Saada trifft dies allerdings nicht zu. Er hat ein ganz anderes Rezept zur Überwindung von Gewalt und Hass: Jesus Christus. Jesus Christus? Ja, Jesus Christus – wenn Muslime zu Christen werden, gibt es keinen Terrorismus, sagt Saada. Denn Jesus Christus, der Friedefürst, bringe (anders als Mohammed) den Frieden. Darüber, dass dadurch das Christentum zu einer friedlichen und friedliebenden Religion verklärt wird, verliert Saada kein Wort. Im ganzen Buch argumentiert Saada, der vom Islam zum Christentum konvertierte, aus christlicher Sicht. Wenn er die Rolle Ismaels für den Islam nicht mithilfe des Korans, sondern der Bibel erläutert, wirkt das etwas befremdlich. Zugleich argumentiert Saada an manchen Stellen etwas widersprüchlich. So betont er, dass Ismael in der Bibel überhaupt nicht schlecht wegkommt, zugleich aber sieht er in der Geschichte von Ismael einen „unbewussten Strom der Verletzung und des Grolls“ /“des Gefühls, dass sie hereingelegt worden sind“. Dass in dem Buch religiöse Aspekte im Vordergrund stehen, ist leider auch bei der Gewichtung einzelner Themen leicht erkennbar. Was mit Politik zu tun hat, wird schnell abgehandelt und abgehakt, sobald religiöse Aspekte mit hineinspielen wie etwa die Frage, ob Israel das Land von Gott erhalten hat, wird ausführlich argumentiert. Manche theologische Gedanken Saadas wirken auf mich befremdlich. Für mich ist etwa die Aussage Saadas sehr fragwürdig, dass Gott den Terrorismus zulasse, „um sein Volk für seine Verantwortung wachzurütteln“. sie spiegelt aber gut die etwas schlichte Sicht der Dinge, die im Buch immer wieder hervortritt. Interessant dagegen sind vor allem die eigenen Erfahrungen, wenn er etwa darauf eingeht, wie Araber eigentlich ticken, und die persönlichen Erlebnisse, von denen er erzählt – etwa in dem von ihm gegründeten multireligiösen Kindergarten. „Das Prinzip des Terrors überwinden“ wäre ein schöner Buchtitel gewesen. Aber vielleicht hatte der Verlag Angst davor, den Blick darauf zu wenden, denn dann hätte man ja auch automatisch auf die Rückseite schreiben müssen, wie einfach gestrickt Saada hier argumentiert. Und die Werbung mit dem Schlagwort Terror wäre verpufft. Nichtsdestotrotz bleibt so ein enttäuschter Leser zurück.

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