Tatana Fedorovna

 4.1 Sterne bei 44 Bewertungen

Lebenslauf von Tatana Fedorovna

Tatana Fedorovna ist eine Autorin mit russischen Wurzeln, deren Bücher in das Reich der Abenteuer, der Leidenschaft, der Geschichte als auch der Fantasy entführen. XinXii -eine bedeutende Autorenplattform- begründete die Wahl zur Autorin des Monats so: "Ihre professionell lektorierten und illustrierten E-Books zeichnen sich durch die einzigartige Kombination aus ganz verschiedenen Genres aus, die den historischen Roman, Horror-, Fantasy- und Thriller-Elemente verbinden."

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Tatana Fedorovna

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Rezension zu "Die Rache der Zarentochter: Gesamtausgabe - Historischer Roman nach wahren Geschehnissen" von Tatana Fedorovna

Muss man nicht gelesen haben!
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Auch 100 Jahre nach der Ermordung der Familie Romanow gibt es Spekulationen über das Überleben des einen oder anderen Familienmitglieds. Diesmal steht die erstgeborene Tochter Olga Nikolajewna Romanowa im Mittelpunkt einer solchen Hypothese.

Das Buch beginnt mit der Ermordung Rasputins 1916 und den unheilvollen Prophezeiungen über das Ende des Zarenreiches. Nach der Gefangennahme der Zarenfamilie gelingt es der Zarin Alexandra ihrer Tochter Olga eine Kapsel mit einer geheimnisvollen Substanz zuzuspielen, die sie in eine Art Scheintod versetzen. Es kommt, wie historisch belegt, die Zarenfamilie wird am 17. Juli 1918 ermordet. Olga hingegen kann die Kapsel zerbeißen und überlebt in einer Art Zombie-Zustand. Dann begibt sie sich mit blutunterlaufenen Augen auf ihren Rachefeldzug.

Meine Meinung:
Ursprünglich hatte ich an so etwas wie eine illegitime Tochter von Nikolaus gedacht, die die Familie rächen könnte.

Die Idee, diesmal nicht den Zarewitsch oder Anastasia zur Hauptfigur der Spekulationen werden zu lassen, finde ich ganz interessant.

Die Autorin gibt sich als Russin zu erkennen, die sich mit der Zarenfamilie verbunden fühlt. Warum sie dann Nikolaus II. so despektierlich als zögernden Waschlappen und die Zarin Alexandra als hysterische Furie darstellt, verstehe ich nicht. Das Ehepaar Romanow hätte sich hier eine respektvolle Behandlung verdient.

Dieses Machwerk als „historischen Roman“ zu bezeichnen, finde ich allerdings gerade zu grotesk. Ok, es kommen ein paar historisch belegte Figuren und Orte vor. Aber das ist auch schon alles. Die Geschichte ist haarsträubend, bedient ein Klischee nach dem anderen. Von Wodka saufenden, marodierenden Vergewaltigern bis hin zu den blutunterlaufenen Augen der mordenden Olga Nikolajewna.
Als Fantasy-Roman ginge diese Geschichte vielleicht durch, aber mehr schon nicht.

Fazit:

Schade um die Lesezeit. 

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Rezension zu "Zarin der Vampire. Fluch der Liebe: Verrat, Rache, wahre Geschichte und düstere Erotik" von Tatana Fedorovna

Gefühle machen selbst Vampire schwach
annluvor 4 Jahren

Aus der Jägerin war eine Gejagte geworden. Ich hasste die Menschen und ihren Verrat, egal ob Freunde oder Feinde.

Zarin der Vampire Band 4

Im Russland des zwanzigsten Jahrhunderts erfüllt sich Tarpens Schicksal, sodass Olgas Leben eine neue Wendung nimmt. Sie wird sich ihrer Gefühle klarer – nur kommen diese zu spät. Im Berlin der Gegenwart will ein skrupelloser Oligarch genau diese Gefühle nutzen um an sein Ziel zu kommen.

Die Vergangenheit nimmt wieder einen großen Raum in der Geschichte ein. Tarpens Schicksal kam nicht überraschend, wurde es ja in den gegenwärtigen Teilen der Vorgängerbände bereits angedeutet. Die Erlebnisse haben einige von Olgas Handlungen nachvollziehbarer gemacht. Zudem wurden hier einige historisch reale Szenen aus dem krisengeschüttelten Russland eingebaut, die ich sehr interessant fand. Die Ereignisse in der Gegenwart zeigten die Handlungen der ersten Bände in einem neuen Licht. Olga muss hier eine für sie schwerwiegende Entscheidung treffen. Das Ende war anders als von mir erwartet und etwas gewöhnungsbedürftig.

Mein Fazit gilt hier der gesamten Reihe: Olgas Part in der Geschichte Russlands fand ich sehr interessant und die junge Olga sympathisch. Die Wandlung zum Vampir hat allerdings sehr düstere Seiten an ihr hervorgebracht, die zu einigen grausameren Szenen geführt haben. Vorerst davon irritiert, haben mich sowohl die Rückblicke, als auch ihre gegenwärtigen Gedanken aber bald dazu gebracht, den Vampir in Olga und sie selbst anders zu sehen. Die Bücher sind eine Reihe, die Vampire nicht romantisiert – im Gegenteil auch ihre hässlichen Seiten zum Vorschein bringt – und mit Spannung und überraschenden Wendungen aufwarten konnte.

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Rezension zu "Zarin der Vampire. Schatten der Nächte" von Tatana Fedorovna

Moral ist immer nur eine Frage der Zeit
annluvor 4 Jahren

Ich legte meinen inneren Schalter um, verabschiedete mich von den warmen Gefühlen und mutierte wieder zur Rächerin.

Zarin der Vampire Band 3

Russland 1918: Olga und ihr Beschützer Oberst Tarpen von Radewitz werden immer mehr in die Kriegswirren gezogen. Dabei wird ihr klar, dass er der einzige Mensch ist, der ihr etwas bedeutet. Im Berlin der Gegenwart kommt sie den verschwundenen Mädchen sehr nahe, während in Bezug auf Hauptkommissar Gordon ihre menschliche Seite wieder mit dem Monster in ihr in Konflikt kommt.

Der Teil, der in der Vergangenheit spielt, ist dieses mal länger. Gleich von Beginn an erschien mir die Geschichte düsterer und gewaltsamer, als die bisherigen Bände. Wohl auch, weil einige dunkle erotische Szenen eingebaut sind, die zwar nie ins Detail gehen, aber die Besessenheit von Olga verdeutlichen. Im Gegensatz dazu stehen ihre Gefühle, die immer menschlicher werden – sowohl in der Vergangenheit in Bezug auf Tarpen, als auch in der Gegenwart in Bezug auf Gordon. Immer wieder habe ich mir die Frage gestellt, ob sie es nicht ist, die sich als Monster gesehen und deswegen zu einem gemacht hat. Gerade diese menschlichen Regungen, das Sehnen nach Nähe, hat dazu geführt, dass ich über einige der grausameren Seiten an ihr hinwegsehen konnte. Der erste Teil war für mich durch ihre sich entwickelnde Beziehung zu Tarpen interessant (die aber bis zuletzt unschuldig bleibt), weniger aber durch die Handlungen und Beschreibungen des Krieges. Der Teil in Berlin hingegen brachte Wendungen mit sich, die ich so nicht erwartet hätte und die mir sehr gut gefallen haben. Nun bin ich auf den finalen Band gespannt.

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