Tatana Fedorovna Die Rache der Zarentochter

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Inhaltsangabe zu „Die Rache der Zarentochter“ von Tatana Fedorovna

Dieser packende historische Roman beruht auf wahren Geschehnissen und ist ein Zeugnis von Tapferkeit sowie bitterer Rache, aber auch von Hoffnung und aufrichtiger Liebe. Die Prinzessin Olga Nikolajewna Romanowa erblickte im düsteren November 1895 als erstes Kind der Zarenfamilie das Licht der Welt. Ganz Russland und der Hochadel in der Welt feierten die Geburt. Ihre Mutter war eine deutsche Adlige, der Vater stammte aus dem Geschlecht der Romanows. Tiefe Liebe verband den mächtigen Regenten mit seiner gottesfürchtigen Gemahlin. Als Russland im Chaos versinkt, wartet auf die Olga eine ganz besondere Aufgabe. Oberst Tarpen von Radewitz, der ihre wahre Herkunft nicht kennt, steht ihr dabei zur Seite. Wird er ihr Herz inmitten einer Welt von Gewalt und Blut erringen? Die illustrierte Gesamtausgabe vereint beide Bände.

Eine fiktive Geschichte, die sich an der Historie orientiert

— Esse74
Esse74

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  • Von der Recherche her gut, dann aber Fiktion

    Die Rache der Zarentochter
    Esse74

    Esse74

    15. January 2017 um 10:12

    Durch Zufall stieß ich auf das Buch von Feodorovna. Mich interessierte es, da ich mich schon seit sehr vielen Jahren (auch als Autorin) mit den Romanows befasse. Nun ist fiktionales dabei für mich kein Problem, wenn es gut geschrieben ist und auf den Fakten basiert. Ich bewerte das Buch als Leserin und nicht um andere Autoren madig zu machen, denn ich denke nicht, daß meine Meinung hier Meinungsgebend für alle Leser ist, zudem halte ich mein Buch über die Zarenfamilie nicht für das beste überhaupt. Da gibt es sicher andere Autoren, die diese Bezeichnung mehr verdienen. Mir geht es bei jedem Buch um historische Genauigkeit und die Autorin hat sicher gut recherchiert. Mir stellt sich nicht die Frage, ob Autoren andere Autoren mit dem gleichen Thema kritisieren dürfen, denn ich bewerte kein Buch hier aus dieser Position. Auch sitze ich auf keinem hohen Ross und maße mir an, alles über die Romanows zu wissen oder "die" Autorin zu sein. Es ist ein recht kurzes Buch und da hat man sicher nicht die Möglichkeiten wie auf 500 Seiten und mehr. Und das Thema ist so ein weites Feld, da bräuchte man sicher tausende von Seiten. Mir waren die Personen etwas zu oberflächlich beschrieben, was einmal daran liegen mag, daß das Hauptaugenmerk auf Olga liegt, und eben es mehr um die Flucht Olgas geht. Dadurch fehlen ein wenig die Emotionen. Spekulationen über die Flucht gab es viele und das Thema wird auch oft in Büchern behandelt. Denn eine Möglichkeit zur Rettung bestand durchaus- die Weißen, also Zarentreuen Truppen erreichten Jekaterinburg aber einige Tage zu spät. Am Anfang nennt sie den Zarensohn Alexei "Lijoscha"- es sei sein Kosename gewesen- leider nicht korrekt. Alexei war für seine Mutter "Alyoscha", "Alyoscha Sunbeam", zumeist "Baby", da er das Nesthäkchen war. Auch die Schwestern nannten ihn "Alyoscha", der Vater und so unterschrieb er auch Briefe. Maria, die dritte Tochter, wird ständig als "Kleine" beschrieben, das wäre dann aber logischerweise "Anastasia", als vierte Tochter. Man erfährt nicht wirklich etwas über die Zeit des Exils- schnell kommt sie zum Mord, der zu brutal abgehandelt wird und schon schrecklich war, aber es war mir dann doch zu übertrieben. Sicher möchte man das ganze Ausmaß schon grausam darstellen, denn so war es, aber es war mir zu extrem. Olga arbeitete mit ihrer Mutter und Schwester Tatjana ab 1914 als Krankenschwester in einem Hospital, welches im Palast für Offziere eingerichtet wurde. Es belastete sie derart psychisch und physisch- sie hatten einen Nervenzusammenbruch, konnte bald nicht mehr arbeiten. Sie bekam, auch im Exil etc. Infusionen, Spritzen mit Arsen, die ihre Melancholie bekämpfen sollten. Zum Ende hin war sie eine gebrochene, junge Frau, gleichsam in Depressionen versunken wie die Mutter und rein vom historischen Standpunkt ist sie vielleicht nicht die richtige Wahl als Hauptakteurin. Mir fehlte einiges- aber auch hier vom rein historischen Standpunkt. Aber hier geht auch mehr um Fiktion und die rein fiktive Flucht. Es ist keine Biografie, sondern ein Roman. Und dafür gibt es sicher viele Leser und denen, die gerne Fiktion lesen, würde ich es empfehlen. Auf Wunsch der Autorin hin und nach PN, habe ich die Bewertung überarbeitet.

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  • Rezension korrigiert

    Die Rache der Zarentochter
    Esse74

    Esse74

    31. December 2016 um 17:18

    Rezension korrigiert.

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