Tatiana Benvinda da Silva

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Interview mit Tatiana Benvinda da Silva

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe, seitdem ich es kann, um meinen Gedanken und meinen Gefühlen eine Hülle zu geben und mich auszudrücken. Eigentlich hatte ich vor einen Verlag für mich zu gewinnen, aber da die Geduld nicht zu meinen Tugenden zählt, habe ich kurzerhand einfach alles selbst in die Hand genommen und meinen Traum aus eigener Kraft verwirklicht. Leider haben sich noch ein paar Fehler eingeschlichen, die aber dem Ganzen nichts abtun. Am 22.12.2010 war es endlich soweit und mein Buch war fertig.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Paulo Coelho ist der Mann, der mich, ohne es zu wissen, dazu ermutigt hat, mein Leben in die Hand zu nehmen und für das, was ich glaube einzustehen und somit meinem Herzen zu folgen. Es hört sich kitschig an, aber all die Gedanken und Überzeugungen, die ich vertrat, konnte ich in seinen Büchern nachlesen und das gab mir das nötige Feedback, um weiter daran festzuhalten.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Ich war ständig auf der Suche nach Hoffnung und nach Geschichten, die mir diese gaben. Ich habe viele Biografien über starke Frauen gelesen, deren Leben auch eher einer Tragödie ähnelten als einer Komödie.Ich habe mich an der Vorstellung festgehalten, dass, wenn sie es geschafft haben, auch ich eines Tages zu diesen starken Persönlichkeiten gehören könnte und somit auch einen kleinen Funken Hoffnung für andere sein kann.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Da mein Leserkreis noch sehr bescheiden ist, kann ich zu allen meinen Lesern persönlich Kontakt halten und Fragen oder Anregungen entgegen nehmen.

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese phasenweise Bücher, jedoch, wenn mich einmal ein Buch gepackt hat, dann lasse ich es nicht mehr aus den Händen bis es zu Ende ist. Bücher, die mich sehr bewegt haben, waren Sklavin von Mende Nazer, Wüstenblume von Waris Dirie, alle Bücher von Paulo Coelho, viele von Nicholas Sparks und dann allerlei andere Bücher, die mir empfohlen und ausgeliehen wurden. Mein Bruder und ich handhaben es in etwa gleich mit Büchern. Wir behalten selbst kaum Bücher, sondern leihen sie uns gegenseitig aus, verschenken sie oder verleihen sie weiter, so dass allein das Buch schon seine eigene Geschichte mit sich trägt, ohne den Inhalt auch nur mit einzubeziehen. Ich liebe die Vorstellung davon, ein Buch in Händen zu halten und zu wissen, dass auch andere, mir fremde Menschen, dieses Buch einst in ihren Händen hielten und die gleichen Worte lasen und vielleicht sogar Gedanken hatten. All die verschiedenen Vitas mit ihren Leiden und Freuden, sozialen Stellungen und Erfahrungen, so viele Möglichkeiten und etwas, nämlich dieses eine Buch, das uns alle miteinander auf ungewöhnliche Weise verbindet. Ja, ich liebe diese Vorstellung.