Tatjana Flade Herz im Fadenkreuz

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Inhaltsangabe zu „Herz im Fadenkreuz“ von Tatjana Flade

Die schüchterne Studentin Esther (20) verliebt sich Hals über Kopf in Lys (23). Doch sie merkt schnell, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Auch wenn sich Esther und Lys wegen seines Verhaltens streiten, kommen die beiden nicht voneinander los. Lys wird von seinem Partner und Freund Jörg unter Druck gesetzt. Nach einem Bombenanschlag auf einen rechten Verein, bei dem auch Unbeteiligte sterben, beginnt Lys zu zweifeln. Ein weiteres Attentat der Rechtsradikalen auf dem Volksfest „Pützchens Markt“ in Bonn öffnet Esther die Augen. Wird sie weiter zu Lys stehen?

Eine gesunde Note Gesellschaftskritik und Romatik, zwei tollen Charakteren, viel Schmerz und Zerrissenheit und eine ordentlich Spannung.

— wordworld

Eine Liebesgeschichte verpackt in ein aktuelles gesellschaftspolitisches Thema! Spannend und lesenswert!

— Seehase1977

Liebesgeschichte und Krimi gekonnt miteinander verflochten. Die Thematik ist erschreckend aktuell und gut umgesetzt. Habe es gerne gelesen.

— Iris_Fox

Origineller Plot mit leichten (und daher verzeihlichen) Schwächen, greifbare Charaktere und reichlich Konfliktstoff.

— JuergenEdelmayer

Liebe in Zeiten des Terrors!

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    Herz im Fadenkreuz

    wordworld

    05. September 2016 um 17:01

    Allgemeines: Titel: Herz im FadenkreuzAutor: Tatjana FladeGenre: Thriller-RomanzeISBN:978-3958130333Preis: 11,99€ (broschiert)7,99€ (Kindle-Edition)  Inhalt: "Wie heißt du?"Er zögerte einen Moment. Den Bruchteil einer Sekunde nur, aber sie bemerkte es an seinem Blick, der zur Seite wich."Lys", antwortete er." Die schüchterne zwanzigjährige Studentin Esther verliebt sich Hals über Kopf in den mysteriösen Lysander Szentyrmai als sie ihm das erste Mal in einem Café begegnet. Doch sie merkt schnell, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Der dreiundzwanzigjährige Lys hegt ein dunkles Geheimnis. Auch wenn sich Esther und Lys wegen seines Verhaltens streiten, kommen die beiden nicht voneinander los. Lys wird von seinem Partner und Freund Jörg unter Druck gesetzt. Nach einem Bombenanschlag auf einen rechten Verein, bei dem auch Unbeteiligte sterben, beginnt Lys zu zweifeln. Ein weiteres Attentat der Rechtsradikalen auf dem Volksfest „Pützchens Markt“ in Bonn öffnet Esther die Augen. Wird sie weiter zu Lys stehen? Bewertung: "Er wusste, dass er nur eine Chance hatte, zog geräuschlos sein G28 DMR über den Rand und hatte das Ziel im Fadenkreuz. Sein Puls beschleunigte sich, aber seine Hand blieb ruhig. Er sah den Kopf des alten Mannes, die eisgrauen Augen, die Nasenwurzel. Die Nasenflügel des Mannes bebten leicht. Er schoss." Das Cover passt perfekt. Zusehen ist ein bunter Vergnügungspark -eindeutig das Volksfest "Pützchens Markt"- der direkt im Fadenkreuz eines Gewehres liegt. Der Titel wirkt zerschunden und leicht schief. Leider kann mein Reader das Cover bloß schwarz-weiß abbilden, ich fände es sehr interessant zu sehen, wie es wirkt, wenn ich es in der Hand halten könnte. Trotzdem gefällt es mir sehr gut. Auch, das keine Personen darauf zu sehen sind, ist ein großer Pluspunkt. Ich kann es nicht leiden, wenn Model-Gesichter meine Vorstellungen zerstören.Auch der Titel passt perfekt, sowohl das Fadenkreuz, das Herz als auch die Zerrissenheit und Gefahr, die sich aus deren Kombination ergibt. Es ist nicht einfach eine Rezension zu schreiben, in der man versucht auf die Stärken eines Buches hinzuweisen ohne dabei zu viel über den Verlauf der Geschichte zu verraten, also seht mir bitte einige Lücken nach und lest das Buch selber!!! Die Geschichte beginnt in einer australischen Kneipe - in Bonn. Esther trifft sich dort mit ihren Freunden. Ich hatte zu Beginn leichte Probleme mit all den Namen, doch sehr schnell kristallisieren sich Esther und Lys als Mittelpunkt des Plots heraus und die meisten Nebenfiguren werden unwichtig. Die Liebesgeschichte zwischen den Beiden beginnt sehr platzeinnehmend und unschuldig. Esther und auch der Leser weiß noch nichts über Lys Geheimnis, als sie von ihm vor einem "Grapscher" gerettet wird und mit ihm, entgegen ihrer ihre Gewohnheit, sofort die Nacht verbringt. Die beiden berichten abwechselnd als personaler Erzähler von ihren Erlebnissen und so bekommt man neben Esthers Alltag unvermittelt mit, wie Lys einen Mann erschießt. Seine Gedanken dabei, oder besser gesagt, die fehlenden Gedanken, sind sehr interessant mit zu verfolgen. Während sich Esther immer mehr über sein häufiges plötzlichen Verschwinden und andere Merkwürdigkeiten wundert, wird man als Leser in Lys Welt eingeführt und erfährt Hintergründe zu den Taten. "Er sah aus dem Fenster und dachte an Esther. Er dachte an ihr Lachen, an den sanften Duft ihres Parfums, an ihre dunkelbraunen Augen. Und er dachte daran, dass er sie nicht wiedersehen sollte. Es war noch nicht zu spät. Es konnte kein gutes Ende nehmen."   Wie in einem Doppelleben lernt man zwei vollkommen unterschiedliche Seiten Lys´ kennen, eine liebevolle, aufmerksame Seite bei Esther und auf der anderen Seite den gefühlskalten, präzisen Scharfschützen. Dass er ein kaltherziger Mörder ist, konnte ich zu keinem Zeitpunkt des Buches wirklich glauben, dafür war er viel zu sympathisch und das Motiv zu logisch. Auch wenn ich es keineswegs als gerechtfertigt ansehe, was er und seine Partner tun, ist es sehr faszinierend, wie ich es doch etwas nachvollziehen konnte und so einem Gewissenskonflikt gegenüber stand. Denn wenn man seine "dunkle Seite" beiseite lässt, bleibt ein sportbegeisterter, gutaussehender Gentleman mit Vorliebe für Mangas und tschechischem Akzent zurück. Auch als das junge Paar seine Eltern besuchen gehen, wirkt er vollkommen normal. Auf der anderen Seite gibt es Rechtsradikale, Bomben, Morde, akribische Planung und Tod. Man kann ihm seine Zerrissenheit und auch leichte Zweifel sehr gut anmerken, zu unterschiedlich sind doch seine "zwei Leben". "Ein Name. Lys. Lysander. Sie hatte im Seminar für Alte Geschichte in einem Lexikon nachgeschlagen und hatte den Namen gefunden. Ein spartanischer Feldherr hatte so geheißen, grausam und rücksichtslos hatte er die Athener bekämpft. Dabei klang der Name so melodisch, überhaupt nicht kriegerisch." Esther hingegen ist eine ganz normale Studentin. Sie ist realistisch, bodenständig und.... verliebt eben. Gegen Ende zeigt sie auch eine lobenswerte Haltung, Werte und viel Mut als es Hart auf Hart kommt. Auch sie war mir sehr sympathisch. Natürlich wünscht man den beiden ihr Glück und stellt sich viele Fragen über den Ausgang der Geschichte. Wie wird Esther reagieren, wenn sie von Lysanders anderer Seite erfährt? Schafft Lys es, aus der Sache herauszukommen? Wird es ein Happy End für die beiden geben? Auch der Schreibstil wirkt sehr erfahren und genau. Man wird wie beiläufig mit vielen Informationen gefüttert und die Handlung verliert trotzdem nie ihr rasantes Tempo. Sehr treffend beschreibt die Autorin Tatjana Flade die Gefühle und Gedanken, die in den beiden jungen Studenten vor sich gehen, sodass man sich als Leser direkt in der Handlung wiederfindet. Die Spannung entwickelt sich fast aus dem Nichts heraus. Ich weiß nicht genau, was mich so fasziniert hat, doch ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. "Sie las alle Artikel. Nicht nur der rechtsradikale Kraußler, sondern auch Vertreter von Regierung und Opposition gaben Statements ab, in denen sie ihre Erschütterung und ihre Abscheu vor dem Verbrechen bekundeten. Immer dieselben Phrasen, dachte sie nur. Bei jedem größeren Anschlag spielte sic das gleiche Ritual ab, wurde getrauert, verurteilt, bedauert und nichts änderte sich. Nürnberg war noch ein Riss in der längst nicht mehr heilen Welt. Ein Schritt näher zum Chaos..." Was für mich aber die Anziehungskraft und eine besondere Note des Buches ausgemacht hat, war die unheimliche Aktualität des Themas. Mit Terroranschlägen, der Bedrohung durch Rechtsradikale, Drogenschmuggel, Problem-Parteien, einer neuen Terrororganisation und viel Gewalt ist die Zukunft, die die Autorin wohl gesehen hat, als sie das Buch schrieb, doch sehr nahe gerückt. Es ist wirklich traurig, wie man immer wieder doch allzu bekannte Situationen wiedererkennen muss. Und so hat es mich noch viel mehr berührt und betroffen zurück gelassen, wenn Lys und seine Freunde einen Parteitag der rechtsradikalen "Partei für ein sauberes Bayern" in Blut und Asche aufgehen lassen. Noch erschreckender ist es dann, wenn man sich trotz des schlimmen Attentats, dabei erwischt, insgeheim auf seiner Seite zu sein und zu hoffen, dass er munter wieder entkommen kann. Das Ende wiederum habe ich gehasst! Es ging absolut nicht so aus, wie ich es wollte, und doch musste ich eine gewisse Genialität darin erkennen. Sehr knapp, plötzlich und fluchtartig erreicht das Buch sein Ende, wobei es sehr realistisch ist. Im wahren Leben würde es ganz bestimmt genauso kommen wie in "Herz im Fadenkreuz" und das macht das Ende besser als ein unlogisches Happyend, wobei ich mir ein solches doch sehr gewünscht hätte. Ich kämpfe also noch gegen meine romantische und Happyend-liebende Seite während ich euch aber eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen kann. Sehr gerne würde ich noch etwas von Lys und Esther lesen und hoffe also sehr, dass die Autorin ihrem "Herz im Fadenkreuz" bald einen weiteren Teil folgen lässt, zumal das Ende das praktisch verlangt... Fazit: Eine gesunde Note Gesellschaftskritik, Romatik, zwei tollen Charakteren, Spannung und eine ordentliche Portion Gefahr, Schmerz, Verwirrung und Zerrissenheit ergaben, dass ich mich bald gefühlt habe, als befände sich mein Herz im Fadenkreuz. Hut ab! Vielen Dank an die Autorin Tatjana Flade, die uns ihr Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.   Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com

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  • Herz im Fadenkreuz

    Herz im Fadenkreuz

    Seehase1977

    05. August 2016 um 10:24

    Zum Inhalt:Die junge Studentin Esther lernt in ihrer Lieblingskneipe den gutaussehenden aber sehr zurückhaltenden Lysander gekannt Lys kennen. Die beiden verlieben sich. Doch schon bald fällt Esther auf, dass Lys sich immer wieder merkwürdig benimmt, vor allem dann, wenn sein bester Freund und Mitbewohner Jörg in anruft. Dann kann es sein, dass Lys seine neue Freundin einfach sitzen lässt und nach Hause fährt oder plötzlich spontan verreisen muss. Das alles kommt Esther äußerst merkwürdig vor und auch wenn es deswegen mit Lys immer zum Streit führt, kommt sie dennoch nicht von ihm los. Nach einem Bombenanschlag auf eine rechtsextreme Veranstaltung, bei der auch Unschuldige ihr Leben lassen, macht Esther zwischen Lysanders Sportsachen eine verstörende Entdeckung und in ihr keimt ein schrecklicher Verdacht auf…Bei „Herz im Fadenkreuz“ von Tatjana Flade war ich anfangs wirklich skeptisch ob das Buch meinen Erwartungen entspricht. Ich bin wahrlich kein Freund von Liebesgeschichten, dennoch war meine Sorge, dass die Lovestory zu sehr im Vordergrund steht, völlig unbegründet. Tatjana Flade greift in ihrem Buch auch in Deutschland derzeit sehr aktuelle Themen auf: Terror, Gewalt, Angst. Auch wenn der Leser von Anfang an um das Geheimnis von Lys weiß, kommt so gut wie nie Langeweile auf. Die Autorin hat einen flüssigen und sehr gut zu lesenden Schreibstil und nach den ersten Seiten war ich so gefangen von der Story, dass ich unbedingt wissen wollte, wie sie ausgeht. Wie wird Esther reagieren, wenn sie von Lysanders anderer Seite erfährt? Wird es ein Happy End für die beiden geben? Nicht so einfach eine Rezension zu schreiben, wenn man nicht zu viel von der Story verraten möchte, deswegen lest einfach selbst! Die Protagonisten, die sich schnell auf wenige Personen reduzieren sind Flade gut gelungen. Die Zerrissenheit, die Lys in sich trägt ist deutlich spürbar und er war mir trotz seiner fragwürdigen Handlungen immer sympathisch. Auch Esthers Charakter wirkt klar und realistisch, eine verliebte junge Frau eben, die dennoch mit beiden Beinen fest im Leben steht. Tatjana Flade behandelt in ihrem Buch ein gesellschaftspolitisches Thema, welches uns alle angeht und vielleicht auch irgendwann mal direkt betreffen könnte. Rasant und flüssig geschrieben bereitete mir „Herz im Fadenkreuz“ spannende Leseunterhaltung. Wirklich lesenswert!

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  • Kein lupenreiner Thriller, aber genauso spannend

    Herz im Fadenkreuz

    JuergenEdelmayer

    01. May 2016 um 12:00

    Die junge Studentin Esther lebt in einer bewegten Zeit, denn Deutschland ist zum Schauplatz terroristischer Anschläge geworden. Hinter den Attentaten stecken extremistische Gruppen wie die nationalsozialistische Organisation Thule, fanatische Islamisten und die IFFAR, eine aus der radikalen Antifa hervorgegangene militante Gruppierung. Diese bekämpft sowohl die Islamisten als auch die Thule-Anhänger und bedient sich dabei derselben Mittel, wie die anderen Terroristen. Als Esther sich in den geheimnisvollen Lysander, kurz Lys, verliebt, ahnt sie bald, dass er ihr gegenüber nicht mit offenen Karten spielt. Mit der Zeit keimt in der Studentin der schreckliche Verdacht, dass Lys etwas mit den Anschlägen zu tun haben könnte. In „Herz im Fadenkreuz“ zeigt Tatjana Flade nachvollziehbar das Dilemma auf, in dem sich die Protagonisten ihres Romans befinden. Da ist zum einen Lysander, dessen erste große Liebe vor Jahren durch einen Terroranschlag ums Leben kam. Er sinnt auf Rache und fühlt sich den Mitglieder seiner eigenen Organisation verpflichtet. Dann gibt es Esther, die sich Hals über Kopf in Lys verliebt, aber recht bald ahnt, dass mit ihrem Traummann etwas nicht stimmt. Doch die frisch Verliebte ist nur zu gerne bereit ist, jedwede Erklärung zu akzeptieren, um ihr Glück nicht zu gefährden. Allerdings kann Esther die an Deutlichkeit zunehmenden Hinweise, dass Lys in zwielichtige Machenschaften verstrickt ist, auf Dauer nicht ignorieren. Sie beschließt, hinter das Geheimnis ihres Freundes zu kommen und beschreitet damit einen gefährlichen Weg. Die Figuren handeln schlüssig und die Konflikte, mit denen sie zu kämpfen hatten, waren für mich deutlich spürbar. Die Autorin hat m.E. sehr viel Sorgfalt auf die Ausarbeitung der Charaktere, insbesondere der Hauptpersonen verwendet. Esther und Lysander verfügen über ein scharfes Profil, was mir die Figuren greifbar nahe brachte. Daher entwickelte ich sehr bald ein großes Interesse an ihnen. Nicht ganz so überzeugend fand ich den Roman, was die „Arbeitsweise“ der Terroristen angeht. Die Mitglieder der konspirativen Gruppen agieren in „Herz im Fadenkreuz“ für meinen Geschmack allzu sorglos. Da werden Mobilfunknummern über lange Zeiträume beibehalten, Klarnamen und Adressen in Notizbüchern notiert und herumliegen gelassen und Passwörter auf der Festplatte gespeichert. Zudem hält es eine Terrororganisation nicht für nötig, den Zugang zum internen Mitgliederbereich ihrer Homepage zu schützen, indem sie den Account ihres ums Leben gekommenen Mitglieds löscht. „Herz im Fadenkreuz“ ist zwar kein lupenreiner Thriller, aber dennoch ein durchweg spannendes Buch. Die Stärke des Romans liegt in der Dynamik, welche sich aus den Konflikten der beteiligten Personen ergibt. Wer bereit ist, sich auf die Lektüre einzulassen und über die erwähnten Schwächen hinwegsehen kann, findet in „Herz im Fadenkreuz“ eine unterhaltsame Geschichte mit Tiefgang. Noch eine kleine Anmerkung: Nachdem ich diese Besprechung zunächst auf meinem Blog http://autoreninfo.over-blog.de/ veröffentlicht hatte, erhielt ich eine freundliche E-Mail vom Verleger, der mich darauf hinwies, dass die polizeilichen Behörden kaum Fahnungserfolge zu verzeichnen hätten, wenn die Täter keine Fehler machen würden. Stimmt schon, aber so gehäuft wie das in "Herz im Fadenkreuz" der Fall war, erschien mir das einfach zu viel.

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