Tatjana Kruse Der Tod stickt mit

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Inhaltsangabe zu „Der Tod stickt mit“ von Tatjana Kruse

Kommissar a. D. Siggi Seifferheld beobachtet verdächtige Gestalten in der Kunsthalle Würth zu Schwäbisch Hall. Sofort wittert er Kunstraub! Der Galerist, den er im Verdacht hat, wird allerdings kurz darauf ermordet. Während alle Welt an eine Beziehungstat glaubt und die Geliebte des Galeristen ins Visier der Polizei gerät, ermittelt Seifferheld auf eigene Faust, was ihn arg in die Bredouille bringt. Und das alles, während er erneut Großonkel wird, er fleißig an seinem Aufstieg zum bekanntesten stickenden Mann Deutschlands arbeitet und zusammen mit einer rassigen Ghostwriterin seine Autobiographie schreiben soll.

Trifft nicht meinen Geschmack

— brauneye29
brauneye29

Ein neuer bestickender Fall - gute Unterhaltung für zwischendurch

— hurtigruten
hurtigruten

Einfach herrlich :-). Lustig, kurzweilig und spannend wie immer. Weiter so..

— hasirasi2
hasirasi2

Wieder einmal ein humorvoller Krimi, Siggi und die lieben Verwandten, dazu ein Kunstraub - es geht wild zu in Schwäbisch Hall...

— Cappuccino-Mama
Cappuccino-Mama

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    Der Tod stickt mit
    brauneye29

    brauneye29

    16. August 2017 um 20:51

    Zum Inhalt:Kommissar a. D. Siggi Seifferheld beobachtet verdächtige Gestalten in der Kunsthalle Würth zu Schwäbisch Hall. Sofort wittert er Kunstraub! Der Galerist, den er im Verdacht hat, wird allerdings kurz darauf ermordet. Meine Meinung:Ich konnte mich mit dem Kommissar besser Exkommissar und auch der Geschichte sowie dem Schreibstil einfach nicht anfreunden, so dass ich letztendlich das Buch abgebrochen habe. Mir war das alles irgendwie zu flach, Spannung kam für mich auch nicht auf.Fazit:Nicht mein Geschmack.   

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  • Für mich weiterhin – Siggi Seifferheld, ein kurzweiliges Lesevergnügen!

    Der Tod stickt mit
    numinala

    numinala

    26. April 2017 um 11:11

    In der Kunsthalle Würth findet eine Gobelin-Ausstellung statt und Siggi Seifferheld der berühmteste – und bisher einzige bekannte – Sticker seiner Heimatstadt Schwäbisch Hall soll ein paar Worte zur Ausleitung der Veranstaltung sprechen – kein Problem für den Kommissar a.D.. Doch diese merkwürdigen Typen, die sich während der Ausstellung so sonderbar benehmen – die beunruhigend ihn doch immens.   Für ihn steht fest: da wird ein Kunstraub geplant! Dumm nur, das sein Hauptverdächtiger kurz darauf ermordet aufgefunden wird. Natürlich ermittelt die Polizei in die vollkommen falsche Richtung – nein, nein – das muss etwas mit dem geplanten Raubüberfall zu tun haben, da ist sich Siggi sicher. Also macht er sich – wieder einmal – allein an die Ermittlungen. So entkommt er nebenbei auch noch - wenigstens zeitweise-  seinem überfülltem Haus. Dieses Mal treibt sich fast die ganze Mannschaft bei Siggi herum. Neben Nichte Karina (weiß), die mit ihrem Mann Fela (schwarz) und ihrem Sohn Fela jun. (gelb) im Dachgeschoss wohnt (mangels Geld für etwas eigenes), sind nun auch Tochter Susanne, ihr Freund Olaf und deren gemeinsame Tochter Ola-Sanna vorrübergehend eingezogen (wegen Sanierungsarbeiten im eigenen Zuhause). Und zu guter Letzt hat sich auch noch seine Schwester Irmgard (die Generalin) mit ihrem Mann Pfarrer Helmerich in ihrem alten Zimmer einquartiert (warum auch immer – da traut sich keiner nach dem Grund zu fragen). Fazit Der sechste Fall um Siggi Seifferheld und natürlich war ich wieder dabei, denn die einzelnen Charaktere wachsen einem von ersten Band an sofort ans Herz… naja… obwohl ich zugeben muss, das ich General Irmgard wohl auch nicht nach dem Grund für ihre Rückkehr ins Seifferheldsche Heim gefragt hätte ;0) Die Schreibweise und Ausdrucksform von Tatjana Kruse sind einfach flufflig und leicht zu lesen. Mit einem Lächeln im Gesicht blättert man sich vorwärts und begleitet Siggi, Family & Friends durch Höhen und auch Tiefen. (Ja es gibt auch Tiefen, z.B. Onis, Siggis Hovawart Rüde mit Knickrute hat wirklich einen ganz, ganz schlimmen Juckreiz an … einer … eher intimen Stelle). Vielleicht ist in diesem Teil ein Haaaauch zu viel Privates und ein winziges bisschen zu wenig Krimi enthalten – aber das kann man als Fan gut verschmerzen. Am Schluss hab ich mir – zugegebenermaßen dann doch fast Sorgen um Siggis…. Fortbestehen gemacht…  :0) Für mich also weiterhin – Siggi Seifferheld, ein kurzweiliges Lesevergnügen! Viele Grüße von der Numi

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  • Der Kommissar und die Kunst

    Der Tod stickt mit
    hurtigruten

    hurtigruten

    05. October 2016 um 14:20


  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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  • Witzige Unterhaltung

    Der Tod stickt mit
    Antek

    Antek

    13. December 2015 um 14:54

    Ich bin durch den Krimi „Bei Zugabe Mord“, der mich begeistert hat, auf den Namen der Autorin gestoßen. Deshalb war ich sehr neugierig auf ihre Krimireihe um Kommissar a. D. Siggi Seifferheld. Dies ist bereits der sechste Fall, für mich war es der erste. Ich war sofort im Geschehen, aber ich gehöre noch nicht zu den eingefleischten Seifferheld Fans, weshalb ich etwas gespalten bin. Siggi Seifferheld beobachtet zufällig wie zwei ganz seltsame, sonnenbebrillte Typen vor der Kunsthalle Würth herumtreiben. Diese zwielichtigen Gestalten planen doch sicherlich einen Kunstraub. Vielleicht steckt sogar dieser unsympathische Galerist mit den Verbrechern unter einer Decke? Die Theorie hat allerdings ein Loch, denn den Galeristen findet Siggi schon am nächsten Tag tot. Für die Kriminaler ist klar, eine Beziehungstat und die Ehefrau ist schuld. Wer weiß, vielleicht hat Seifferheld die Sonnenbrillen-Typen ja auch geträumt. Siggi bleibt also nichts, als die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen. Dabei steht er gerade im Stress. Zuhause ist volle Hütte angesagt, für seine Sticksendung hat er alle Hände voll zu tun, den Hundetripper seines Hovawarts Onis gilt es zu betreuen und den Stammtisch Mord-2 und die Herrenkochrunde im Chez Klaus, darf man auch unter keinen Umständen vernachlässigen. Außerdem hat er ein Angebot für eine Autobiografie erhalten. Die rassige Ghostwriterin passt allerdings der eifersüchtigen Marianne so ganz und gar nicht. Als dann auch noch die Männertrommelgruppe um seinen Schwager spurlos verschwindet ist, ist Chaos hoch drei angesagt. Ich liebe Regionalkrimis und gerne dürfen die Ermittler auch Privatleben haben. Je mehr sie mir ans Herz wachsen, desto mehr interessiert mich auch Privates, besonders wenn es so witzig daherkommt wie bei Tatjana Kruse. Dies war aber mein erster Seifferheld. Ich kann mir gut vorstellen, dass er für eingefleischte Fans längst zur Kultfigur geworden ist, das Potential dazu hat er auf jeden Fall. Der spritzige Sprachstil macht das Lesen zum Vergnügen. Man fliegt fast durch die Seiten und witzige Szenen und gute Sprüche tummeln sich hier zu Genüge. Allerdings habe ich mir auch Krimi erwartet und da musste ich hier schwer suchen. Die Krimihandlung lässt lange auf sich warten und ist in Familienleben und Alltags tief eingebettet. Ich hatte Spaß beim Lesen, aber Krimispannung, nein für mich hier eher nicht. Siggis Familie ist groß und ich hatte mit den vielen unbekannten Namen anfangs schwer zu schaffen. Allerdings sind sie so originell dargestellt, dass man mit der großen Truppe schnell warm wird. Wie schon erwähnt, Siggi gefällt mir total gut. Er ist ein super sympathischer Charakter, mit dem es jede Menge zum Schmunzeln gibt. Er hat einen untrüglichen Instinkt, ist aber stets auch richtig gemütlich und seine große Stickleidenschaft macht ihn sicher zum Unikat. Im Hause Seifferheld hat sich die ganze Verwandtschaft angesiedelt, die für jede Menge Trubel sorgt. Das Sagen haben eindeutig die Frauen im Haus, allen voran Schwester Irmgard, gern auch die Generalin genannt, die mit ihrem Mann Helmerich vorübergehend Unterschlupf gesucht hat. Siggis Tochter Susanne mit Olaf und Ola-Sanne, gibt sonst den Ton an. Über sie habe ich mich vor allem bei ihrem Bemühen einige Kinder zu adoptieren, schwer amüsiert. Nichte Karina mit Ehemann Fela und kleinem Sohn Fela, sorgt für Nachwuchs und bringt somit den Laden zusätzlich in Aufregung. Ab an meldet sich auch noch die kasachische „Nicht-Putzfrau“ Olga Pfleiderer zu Wort. Mein Hundeherz hat Onis höher schlagen lassen, den fand ich besonders witzig, auch wenn ein Hund mit Hundetripper vielleicht in Wirklichkeit nicht so lustig ist. Für Lokalkolorit ist gesorgt und man merkt eindeutig, dass man sich in Schwäbisch Hall befindet. Auch die Mentalität und Dinge wie Most und Brezen kommen nicht zu kurz. Allerdings ist Dialekt zu suchen, was ich ein bisschen schade finde. Alles in allem eine witzige Familiengeschichte, bei der nebenbei auch noch ein Mordfall geklärt wird. Man bekommt auf jeden Fall kurzweilige Unterhaltung, kann viel Lachen und Schmunzeln, aber große Krimispannung mit Rätselraten darf man sich hier nicht erwarten.

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  • Der Kommissar, die Kunst und die liebe Familie...

    Der Tod stickt mit
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    Der Hohenloher an sich ist ein ganz besonderer Menschenschlag! Weder Schwabe, noch Badener oder Franke – so lebt er im Nordwesten von Baden Württemberg – meist friedlich vor sich hin. Und mitten unter ihnen, im beschaulichen Städtchen Schwäbisch Hall, lebt, liebt, stickt und ermittelt Siegfried Seifferheld, Kommissar im Unruhestand. Stets an seiner Seite: Onis, sein treuer Hund, seine Schwester Irmgard und seine Freundin Marianne. Das Cover: Er darf auf den Buchcovern der Seifferheld-Krimis einfach nicht fehlen: Der obligatorische Gartenzwerg vor der weißen Hauswand. Diesmal malt der Zipfelmützenträger Punkte auf einen Fliegenpilz. Das Motiv mag unspektakulär wirken, besitzt aber Wiedererkennungswert – wo der Zwerg drauf ist, ist auch Siggi Seifferheld, der stickende Kommissar, drin. Das Cover ist zwar matt gehalten, jedoch wurde der Buchtitel DER TOD STICKT MIT in erhabenen Buchstaben und glänzend hervorgehoben. Die Handlung: Alles könnte so schön sein, im idyllischen Städtchen am Kocher. Hovawart Onis und Berner Sennenhündin Lady sind stolze Eltern einer Hundemädchenschar geworden. Aber dann, in der Kunsthalle Würth nähert sich gerade eine Ausstellung ihrem Ende, macht Siggi eine verdächtige Entdeckung: Wird hier etwa ein Kunstraub geplant? Doch dann wird ein Bewohner Schwäbisch Halls tot aufgefunden und Seifferheld nimmt die Ermittlungen auf. Aber auch andere Ereignisse halten Seifferheld stets auf Trab: Nichte Karina und ihr Mann Fela bekommen das zweite Kind, und Tochter Susanne hat beschlossen, zu adoptieren. Plötzlich verschwindet auf mysteriöse Art und Weise in einer Vollmondnacht die gesamte Männertrommelgruppe – und mit ihnen Seifferhelds Schwager, Pfarrer Helmerich Hölderlein. Und eine Ghostwriterin will die Autobiographie des Kommissars veröffentlichen – sehr zum Leidwesen von Siggis überaus eifersüchtigen Freundin Marianne... Meine Meinung: Ich liebe Regionalkrimis sehr, vor allem solche, die eine humorvolle Handlung haben. Besonders interessant ist es natürlich, wenn man die Schauplätze persönlich kennt, wie es bei mir der Fall ist. So wandelt man auf seinem Spaziergang durch das wunderschöne Schwäbisch Hall an allen Ecken und Enden auf Seifferhelds Spuren. Siegfried „Siggi“ Seifferheld, hat die Sechzig längst überschritten, und wurde vor einiger Zeit mittels einer Kugel in den Invaliden-Vorruhestand befördert. Durch die lädierte Hüfte ist der Kommissar a.D. gehbehindert und benötigt einen Gehstock. Doch eigentlich ist es eher der Unruhestand, in dem er sich befindet, denn tatenlos in den Tag hinein zu leben, ist nicht die Welt des Ermittlers – einmal Kommissar, immer Kommissar. Doch zum Ausgleich betreibt Siggi ein weniger aufregendes Hobby: Er stickt mit Leidenschaft – ja, er moderiert sogar eine eigene Radiosendung für stickende Männer. Leicht hat es Seifferheld nicht, denn in seinem Haus herrscht durch seine Mitbewohner stets viel Trubel, denn einig ist man sich hier beileibe nicht immer: Da ist zum einen Irmgard, je nach Stimmung entweder Irmi oder auch „die Generalin“ genannt. Sie ist samt ihrem Mann, den evangelischen Pfarrer Helmerich Hölderlein, wieder bei ihrem Bruder eingezogen. Aber auch Nichte Karina und ihr dunkelhäutiger Mann Fela, samt gemeinsamen Sohn, ist bei Siggi gestrandet, ebenso wie Seifferheld-Tochter Susanne samt Tochter und Lebensgefährten Olaf. Da gerät man(n) schon mal schnell zwischen die Fronten. Besonders Karina (Anfang zwanzig), aktive Umweltaktivistin, und ihre Cousine Susanne (vierzig plus), eine erfolgreiche Karrierefrau, bekommen sich immer wieder, und sehr schnell, in die Haare. Aber auch die kettenrauchende, kasachische „Nicht-Putzfrau“ Olga Pfleiderer mischt gerne mit und gehört fast schon zur Familie. Aeonis „Onis“, sein Hovawart-Rüde mit der Knickrute (damit disqualifiziert für die Zucht), bereitet ihn hingegen wenig Probleme. Obwohl – seit neuestem hat Onis diese schlechte Angewohnheit, die schon mal peinlich werden kann. Und wenn die liebe Verwandtschaft zu sehr nervt, kann man sich den Hund schnappen und das Weite suchen. Des weiteren wirken mit: Die Männertrommler, die VHS-Männerköche (Herausgeber eines Kochbuchs, das jedoch alles andere als ein Bestseller ist), Gesine Bauer (Polizeichefin, die Seifferheld so manch graues Haar zu verdanken hat), der Mord-zwo-Stammtisch (Seifferheld muss schließlich auf dem Laufenden bleiben), Besonders gut gefielen mir unter anderem die Szenen, als Susanne und Olaf Besuch von einer Sozialarbeiterin des Jugendamts erhalten, die die Wohn- und Familiensituation begutachten soll. Trotz genauer Planung läuft nichts nach Plan. Und wie habe ich gelacht, als Karina und Fela im Krankenhaus auf Dr. Wong, einen alten Bekannten, treffen. Das Chaos ist vorprogrammiert. Tatjana Kruse schätze ich sehr – ob nun als Autorin humorvoller Kurzkrimis, oder als die geistige Mutter der Seifferheld-Romane. Ich liebe ihre Wortschöpfungen, ihren Humor und die Situationskomik, die mich immer wieder zum Schmunzeln oder auch laut lachen bringen. Die Schlitzohrigkeit, die den Hohenlohern nachgesagt wird, findet man auch in diesem Buch wieder. Dass das Geschehen und die Schilderungen so lebensnah wiedergegeben wird, liegt aber letztendlich daran, dass Tatjana Kruse dort lebt, wo sich Seifferhelds Revier befindet: Im 38 000-Seelen-Städtchen Schwäbisch Hall. Vermisst habe ich dennoch eines: Den Dialekt, der für mich eigentlich zu Regionalkrimis, und als solchen verstehe ich die Seifferheld-Bücher, dazugehört. Gereicht hätte da schon der ein oder andere Satz, eine typische Redensart – gerne auch etwas „entschärft“. Aber immerhin: Im Hause Seifferheld isst man sein Brot mit „Gsälz“ (also Marmelade, bzw. Konfitüre) und zum Frühstück trinkt Siggi zum Frühstück statt Kaffee seinen geliebten Apfelmost – soviel Lokalkolorit muss sein! Sehr gut gefällt mir die Liste zu Beginn des Buches, in der die einzelnen Protagonisten vorgestellt werden. So finden sich selbst Leser zurecht, die zum ersten Mal einen Seifferheld-Krimi lesen. Allerdings wäre ein Ausschnitt des Stadtplans mit den Schauplätzen eine tolle Ergänzung gewesen – nicht unbedingt erforderlich, aber doch eine Bereicherung. Vermisst habe ich am Ende des Buches die Seiten, auf denen ein oder auch mehrere Seifferheld-Krimis vorgestellt werden. Auch die Gestaltung finde ich grandios. Zwischen der Handlung findet man immer wieder, optisch durch grau unterlegte „Kästen“ hervorgehoben, Polizeiberichte. Diese haben mal mehr, mal wieder weniger mit der Handlung zu tun, passen aber hervorragend zum Buch, denn Siggi schreibt im Ruhestand Polizeiberichte für seine ehemaligen Kollegen. Ebenfalls im Buch, in die Handlung „eingestreut“ und durch Fettdruck hervorgehoben, findet man Sprichwörter und Zitate berühmter (z.B. Oscar Wilde, Barbra Streisand,...) und unbekannter Personen. Und dann sind da noch Siggi Seifferhelds Stick-Tipps (leider ohne Abbildungen)... Lokalkolorit ist in diesem Buch reichlich vorhanden. Das fängt schon bei Seifferhelds Zuhause in der Unteren Herrngasse, nahe der Kirche Sankt Michael, an. Der tägliche Spaziergang von Seifferheld und seinen Hund Onis führt den Leser zu den Ackeranlagen und dem Anlagencafé, die sich am Ufer des Kochers befinden. Auch die idyllische Gelbinger Gasse, die zum Bummeln einlädt, findet Erwähnung, ebenfalls der Einkorn (der Hausberg der Stadt) oder die Comburg. Und natürlich findet die Geburt von Karinas zweitem Kind vor Ort, im Diakonissen-Krankenhaus, kurz Diak genannt, statt. Ist das Kunst, oder kann das weg? Diesmal steht die Kunsthalle Würth im Mittelpunkt des Geschehens, und nebenan im Sudhaus rinnt so manches Bier durch die staubtrockene Kehle Seifferhelds und seiner Stammtisch-Genossen. Kunst ist ja immer Geschmackssache (mitunter auch Geruchssache) – und so manches Kunstwerk ist „anriechig“ - das Karnickelköttelkarnickel stinkt so manchem Besucher – kein Wunder bei den Bestandteilen des „Sch...hasen“ (hergestellt aus Mist und Stroh). Die Ausstellung mit den erwähnten Kunstwerken gab es natürlich tatsächlich vor einiger Zeit (2013 bis 2014) in besagtem Museum (MENAGERIE – Tierschau aus der Sammlung Würth). Und (natürlich) arbeitet die Tochter des Kommissars in der bekannten Bausparkasse Schwäbisch Hall (vielleicht sogar bekannter als die kleine Stadt am Kocher selbst), während Seifferhelds Freundin Marianne beim lokalen „Haller Tagblatt“ arbeitet. Wer das beschauliche Städtchen Schwäbisch Hall kennt, hat also zumindest den ein oder anderen Schauplatz vor dem inneren Auge. Weshalb das Buch und seine Handlung so authentisch wirkt, liegt nicht zuletzt daran, dass die jeweiligen Schauplätze der Autorin persönlich bekannt sind, sei es die Bausparkasse Schwäbisch Hall im letzten Band, oder aktuell die Kunsthalle Würth, inklusive Museumscafé, wo Tatjana Kruse gerne verweilt und die wechselnden Ausstellungen besucht. Unterteilt ist das Buch in sechs Kapitel, dazu einen Prolog, einen Epilog, sowie ein Nachwort. Die Kapitelüberschriften bestehen aus den Namen des jeweiligen Wochentages. Die bereits erwähnten Zitate,... dienen sowohl der optischen, als auch der thematischen Unterteilung – passend jeweils zur nachfolgenden Handlung – insofern kann man daher diese Sätze auch gut als (Zwischen-)Überschriften verstehen. Schwäbisch Hall ist eine meiner absoluten Lieblingsstädte - hier trifft Altertum auf Moderne, und es lebt ein ganz besonderer Menschenschlag, der Hohenloher, in dieser Stadt. Es geht hier eher beschaulich zu, und wer einen „blutigen“, actiongeladenen Krimi erwartet, dürfte von diesem Buch eher enttäuscht sein. Wer jedoch humorvolle Krimis mit reichlich Lokalkolorit bevorzugt, demjenigen sei dieses Buch wärmstens zu empfehlen. Fazit: Dem Volk auf' s Maul g'schaut, hat Tatjana Kruse auch bei Seifferhelds inzwischen schon sechstem Fall. Mit viel Humor und Lokalkolorit wurde ich von der ersten bis zur letzten Seite hervorragend unterhalten. Statt Hektik regiert in der Kleinstadt am Kocher das eher beschauliche Leben – selbst wenn es doch einmal zu einem ungeklärten Todesfall kommt. Doch was wäre Seifferheld ohne seine ganz und gar nicht gewöhnliche, meist sehr anstrengende Familie und seinen Hund Onis? Von mir erhält dieser Krimi eine Leseempfehlung für alle, die humorvolle Krimis lieben – und natürlich gibt es für diese tolle Unterhaltung 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Der Tod stickt mit" von Tatjana Kruse

    Der Tod stickt mit
    tigerbea

    tigerbea

    26. June 2015 um 11:43

    Siggi Seiferheld, Kommissar im Ruhestand, hat mal wieder alle Hände voll zu tun. Zunächst beobachtet er in der Schwäbisch Haller-Kunsthalle zwei dubiose Männer, die sich in seinen Augen sehr verdächtig benehmen. Als kurz darauf ein Kunsthändler tot aufgefunden wird, fühlt Siggi sich bestätigt und beginnt mit seinen eigenständigen Ermittlungen. Dabei hat er eigentlich genug zu tun. Sein Hund Onis hat mal wieder Welpen gezeugt und muß dringend gegen Hundetripper behandelt werden, Siggi wird erneut Onkel und seine Tochter versucht alles um noch ein Kind zu adoptieren. Nicht zu vergessen seine Schwester, die mit ihrem angetrauten Pfarrer ebenfalls für Chaos sorgt. Hier liegt mal wieder ein genialer Seiferheld-Krimi vor. So, wie man es gewohnt ist, hat Tatjana Kruse hier wieder gekonnt einen humoristischen Krimi geschrieben, bei dem der Mord eine kleine Rolle spielt, die nicht im Vordergrund steht. Hier wird mehr auf den Humor wert gelegt. Und der ist gelungen, denn er driftet nicht in totalen Klamauk ab. Diese Kunst beherrscht Tatjana Kruse wie kaum ein(e) andere(r) Autor(in). Ihr Schreibstil ist gewohnt locker und flockig, die Seiten fliegen nur so dahin. Die Charaktere entwickeln sich auch in diesem Buch sehr schön weiter und leben ihr eigenes Leben. Kennt man die Seiferheld-Krimis, hat man jedesmal das Gefühl, auf alte Freunde zu treffen. Es ist einfach immer wieder schön, ihnen zu begegnen.      

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  • Netter Krimi, schnell gelesen

    Der Tod stickt mit
    baerin

    baerin

    24. June 2015 um 09:43

    Der neueste Fall  mit Siggi Seifferheld, dem stickenden Kommissar a.D. führt uns wieder nach Schwäbisch Hall und in das Haus mit der Groß-Familie Seifferheld samt Nicht-Putzfrau Olga (also die wäre bei mir schon lange geflogen!). Der Ex-Kommissar wittert überall Verbrechen, wird mal wieder nicht ernst genommen (von seiner Ex-Chefin) und hatte doch Recht. Zum Schluss gerät er mal wieder in Lebensgefahr, aber seine eifersüchtige Freundin rettet ihn natürlich. Insgesamt ganz nett zu lesen, aber ich fand die ersten Bände besser.

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