Tatjana Kruse Pizza, Pasta, Sanddorngrog

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Inhaltsangabe zu „Pizza, Pasta, Sanddorngrog“ von Tatjana Kruse

Ugo Canoli betört die Frauen und fasziniert die Männer. Wenn er nicht gerade betört und fasziniert, frönt er dem Verbrechen. Da Intelligenz jedoch keine seiner starken Seiten ist, wird er geschnappt. Kurzerhand stellt er sich als Kronzeuge zur Verfügung. Woraufhin ihn nicht nur die italienische Mafia, sondern auch die Hongkong-Triaden tot sehen wollen.
Frau Wagenkötter erfährt, dass sie - zusammen mit ihrem Kollegen Karsten Wong - mehrere Wochen lang den Zeugen Ugo Canoli in einem Safehouse beschützen soll, damit er gesund an Körper und Seele vor Gericht gegen die Verbrechersyndikate aussagen kann. Und das an einem Ort, den es auf der Landkarte des organisierten Verbrechens nicht gibt: Juist!
Natürlich macht Ugo ihr das Beschützerleben zur Hölle, weil er nämlich nie tut, was er soll. Südländisches Chaos versus deutsche Gründlichkeit. Ergo: Chaos pur. Wie es eben so ist, wenn Grappa auf Sanddorngrog trifft.

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  • Rezension zu "Pizza, Pasta, Sanddorngrog" von Tatjana Kruse

    Pizza, Pasta, Sanddorngrog

    aba

    30. March 2015 um 13:54

    Beste Unterhaltung! "Pizza, Pasta, Sanddorngrog" habe ich vor zwei Jahren für einen Urlaub auf einer Insel gekauft. Aus dem Urlaub ist nichts geworden und das Buch landete ungelesen im Buchregal. Das war offensichtlich ein Fehler! Dieses Buch hätte ich viel früher lesen müssen. Ich habe lange Zeit etwas sehr Gutes verpasst. Tatjana Kruse hat mich super unterhalten. Ich habe so gelacht, dass mir die Tränen liefen. BKA als Komödie zum Totlachen: Melisande Wagenkötter (was für ein Name!), eine mit deutscher Gründlichkeit Reisekostenabrechnungen bearbeitende Beamtin, muss zum ersten Mal eine Geheimmission leiten. Unterstützt wird sie von ihrem Kollegen Karsten Wong, der in seiner Person überkorrekte deutsche und super effektive chinesische Gene vereint. Ihre Mission: einen Kronzeugen zu schützen. Auf der Nordseeinsel Juist, von deren Existenz die Mafia nichts weiß, müssen sie ihn verstecken, den italienischen Mafioso Ugo Canoli. Leider läuft alles schief, was schief laufen kann. Der temperamentvolle und sorgenfreie Canoli tanzt den beiden Bundeskriminalbeamten auf der Nase, der Erfolg der Mission ist alles andere als garantiert. Wagenkötter und Wong sind verzweifelt, Juist wird nie wieder die friedliche Insel sein, die sie es vorher war. Dafür sorgt Canoli. Was für eine witzige, originelle und intelligente Art zu schreiben hat Tatjana Kruse! Ich bin jetzt schon ein Fan geworden und für mich steht fest, dass ich ihre zwei früheren Inselkrimis lesen werde. Melisande Wagenkötter, Karsten Wong und Ugo Canoli sind für mich das beste Comedytrio seit The Three Stoges!

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  • Rezension zu "Pizza, Pasta, Sanddorngrog" von Tatjana Kruse

    Pizza, Pasta, Sanddorngrog

    Karr

    10. September 2012 um 20:06

    Was diese Autorin offenbar gar nicht kann ist: ernst sein. Tatjana Kruse ist die ungekrönte Königin der deutschen Krimi-Comedy, und eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen ist es, die Ostfriesischen Inseln mit Kicher-Kost zu versorgen. Sie hat Borkum an die Franzosen vererbt ("Wie klaut man eine Insel?") und Norderney zum Schauplatz einer irren Christie-Parodie gemacht ("Nur ein toter Maler ist ein guter Maler"). Und uppps – she did it again, jetzt auf Juist (um nebenbei ein naheliegendes Wortspiel mitzunehmen). Juist, dem Traumziel urlaubender A14-Lehrer und Lokation für das sicherste Safehouse des Bundeskriminalamtes, Aufbewahrungsort für Kron- und Augenzeugen, die um ihr Leben fürchten müssen. Jedenfalls bis zu dem Prozess, in dem sie aussagen sollen, oder wollen. Oder müssen. Auftritt Ugo Canoli. Kron- und Augenzeuge und der ideale Gast für das BKA-Safehouse auf der Insel. Ugo isse ein Italiener, der ssso sspricht, wie nicht mal ein echter Operetten-Italiener sprechen würde, Ugo ist ein idealer B-Film-Mafioso, wie er eigentlich nur von Steve Martin gespielt werden kann und von dem man nicht genaue erfährt, was er nun aussagen will oder soll. Oder muss. Aber das ist nicht wichtig, denn er hat einen ungeheuren Schlag bei Frauen – Testosteron trifft Eyeliner und Lipgloss. In diesem Fall Melisande Wagenkötter. Special-Agent im Zeugenschutzprogramm des BKA, irgendwie die missratene Schwester von Agent Starling, und jetzt dazu vergattert, mit ihrem Kollegen Wong den italienischen Hormonbolzen auf Juist versteckt zu halten. Leichter gesagt als getan. Was alles da alles passiert, erzählt Tatjana Kruse aus der Perspektive von Melisande, der allseits gefestigten Polizistenpersönlichkeit, Inselhasserin, Wasserhasserin, Außendienst-Hasserin, und ein bisschen auch Männerhasserin. Bis sie halt auf Ugo trifft… Da könnte man jetzt denken: kiss-kiss-bang-bang und die Geschichte ist durch. Aber so schnell geht das nicht, so einfach macht es uns Tatjana Kruse nicht, zum Glück. Treffsicher im Dialogwitz, strategisch klug in der Plot-Planung, dramaturgisch außerordentlich versiert in der Handlungsführung verstrickt sie Melisande, Ugo und Agent Wong immer weiter in das Juister Inselleben mit seinen großen und kleinen Seltsamkeiten und der Bedrohung durch einen (oder mehrere?) Berufskiller, die allesamt Ugo an seiner Aussage hindern wollen. Oder sollen. Oder müssen - wer weiß das schon, wen interessiert das schon – solange uns die Tränen vor Lachen über diesen Krimi-Slapstick in den Augen stehen.

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