Im Zeitschatten von Mondthal

von Tatjana Mária 
3,5 Sterne bei17 Bewertungen
Im Zeitschatten von Mondthal
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (8):
buchgeredes avatar

Ein super schönes Fantasy-Buch, welches den Leser in eine neue tolle Welt entführt.

Kritisch (1):
S

Sprachlich weit entfernt von einem Bestseller. Konnte mich überhaupt nicht mitreißen.

Alle 17 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Im Zeitschatten von Mondthal"

Gestrandet in einer fremden Welt sucht Alexandra nach einem Ausweg. Der Tag, an dem sie aus ihrem Leben verschwindet, kommt unerwartet, obwohl sie es sich lange gewünscht hatte. Sie wollte ein Abenteuer, doch was sie findet, ist anders anders als sie erwartet hatte. Alexandra sucht einen Weg zurück und muss sich entscheiden, zwischen ihrem alten Leben und ihrer Liebe ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783739315799
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:403 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:15.09.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    wordworlds avatar
    wordworldvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Obwohl ich zu Beginn nicht sonderlich begeistert von dem Buch war dachte ich am Schluss nur noch: Mehr davon!!!
    Ein scheinbar endloses Abenteuer

    Allgemeines:

    Titel: Im Zeitschatten von Mondthal
    Autor: Tatjana Maria (Tatjana Flade)
    Genre: Fantasy
    ISBN-10: 3738645691
    ISBN-13: 978-3738645699
    ASIN: B014TIOPSG
    Preis: 3,99€ (Kindle-Edition)
    13,99€ (Taschenbuch)
     
     

    Inhalt:

    "Tage und Nächte, Reiten und Rasten, Dörfer und Herbergen, die ganze Welt reduzierte sich auf diese Dinge. Sie verinnerlichte den Rhythmus und vergaß den vergangenen Tag, sobald sie in einem Herbergsbett die Augen schloss. Es war ihr, als sei sich schon ihr ganzes Leben auf der Reise..."

    Gestrandet in einer fremden Welt sucht Alexandra nach einem Ausweg. Der Tag, an dem sie aus ihrem Leben verschwindet, kommt unerwartet, obwohl sie es sich lange gewünscht hatte. Sie wollte ein Abenteuer, doch was sie findet, ist anders, als sie erwartet hatte. Alexandra sucht einen Weg zurück und muss sich entscheiden, zwischen ihrer alten Welt und ihrer Liebe.



    Bewertung:


    Erster Satz: "Alexandra!"
    Immer, wenn es so spannend war, musste irgendjemand etwas von ihr wollen!"


    Dieses Erlebnis kennt wohl jede Leseratte. Immer wenn man sich gerade vollkommen in ein Buch vertieft hat, kommt irgendjemand und stört! So auch bei diesem Buch, das mich wirklich gefesselt und mitgerissen hat. Auch wenn ich einiges zu bemängeln habe, hat es mir super gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der gerne jugendliche Fantasy liest.

    Beginnen wir doch mal mit dem Cover, das einfach wunderschön ist! Die graue und triste Farbgebung, die nur von dem einladenden Grün des Bildes in der Mitte unterbrochen wird, lenkt den Blick sofort auf jenes und man kann gar nicht mehr aufhören, es anzusehen. Wenn man das Buch in der Hand hält und durch das wie ein altmodischer Spiegel verziertes Fenster in diese fremde Welt blickt, muss man einfach sofort den Buchdeckel aufschlagen und zu lesen beginnen.

    Auch die Gestaltung innerhalb des Buches hat mir sehr gefallen. Die Handlung ist in vier Teile aufgespalten, welche von der Fülle der Handlung wohl Inhalt für ein eigenes Buch hätten. Immer mit dem hübschen Fenster und einem passenden Titel versehen, animiert es einen sehr zum weiterlesen. Dass die Seiten relativ dick und die Bindung am Buchrücken sehr stabil ist, hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ich hasse nichts mehr als Taschenbücher, die nach einmaligem Lesen aussehen, als wären sie in einen Aktenvernichter geraten. Etwas gewöhnungsbedürftig war die recht kleine Schrift, sodass ich die etwa 400 Seiten sehr unterschätzt habe. In anderem Format hätten es bestimmt über 600 Seiten sein können, weshalb ich mich nach einiger Zeit gewundert habe, warum ich scheinbar gar nicht voran komme. ;-)


    "Euer Land ist jetzt das Land des Königs von Varla."
    "Es ist nicht sein Land", sagte sie kalt. "Es wird auch nie seines werden, egal wie viele er tötet." (...)
    A´tin-jan schluckte und spürte den metallischen Geschmack von Blut im Mund. Er konnte sich nicht bewegen, geschweige denn aufstehen, also blieb er liegen und wartete auf den Tod."



    Den Klapptext muss ich noch etwas kritisieren. Recht allgemein und schwammig gehalten, erzählt er nicht viel über die eigentliche Handlung des Buches. Die Entscheidung, die so groß angekündigt wurde, nimmt nicht sehr viel Platz ein und wird durch viel Abenteuer und vielen Reisen eher zur Nebensache. Mir hat dieser Plot, der etwas anders war als gedacht, sehr gefallen, doch einigen anderen Rezensionen kann man entnehmen, dass durch den nicht sehr passenden Klapptext, die Erwartungen einiger Leser nicht erfüllt werden konnten.

    Wie schon gesagt, würde ich dieses Buch eher einer etwas jüngeren Leserschaft empfehlen. Am Anfang hatte ich kurz etwas Schwierigkeiten in das Buch hineinzukommen, da es mir etwas an Komplexität gefehlt hat, der Schluss jedoch gefiel mir wieder sehr gut.

    Wir lernen die junge Alexandra kennen, die zusammen mit ihrer ebenso bücherverrückten Freundin Viktoria auf Flohmärkten nach alten und besonderen Büchern stöbert. Bei einer solchen Tour ergattert sie eine alte Ausgabe eines Buches, dass sie fasziniert und fesselt, wie kein anderes Buch je zuvor. Von dem Bedürfnis geleitet, den Hauptcharakter, das Sonnenkind Tjan, aus seiner misslichen Lage zu retten, in die er innerhalb des Buches geraten war, trifft sie sich mit dem geheimnisvollen Verkäufer des Buches, der verspricht, einen Zugang zu der Fantasiewelt des Buches zu kennen.
    Tatsächlich betritt sie durch dieses Tor jene andere Welt und begegnet in den Feenwäldern ihrem Tjan, in den sie sich bereits als Leser verliebt hat. Kurzerhand begibt sie sich in den Garten des Einhorns, in dem er von dem bösen Gnom Scolf gefangen gehalten wird und schafft es tatsächlich durch einen Trick Tjans und ihre eigene Freiheit wieder zu erlangen.


    "Nur noch zwei Tagesreisen bis nach Un´va", schloss er. "Vielleicht sind es auch nur noch zwei Tagesreisen bis zu Freiheit."
    Oder zwei Tage bis zu unserem Tod, dachte Alexandra."



    Dies ist der erste, der vier Teilen der Handlung und erschien mir wie eine recht lange Einleitung. Wir werden in diese fremde Welt eingeführt und lernen schon einmal die wichtigsten zwei Charaktere näher kennen, bevor die Handlung erst richtig losgeht. Dieser erste Teil ist sehr kindlich geschrieben und hat mir noch nicht so gut gefallen. Als dann aber fremde Reiter ein Dorf überfallen und viele Menschen töten, erfährt Alexandra von dem sagenumwobenen Mondbuch. Versteckt im Feenwald soll dieses mächtige Zauberbuch aufbewahrt sein, das die fremden Reiter so unbedingt haben wollten. Als die Waldmänner losziehen um die Überfäller ihres Dorfes ausfindig zu machen, beschließt Alexandra kurzerhand mitzureisen, denn nur im Mondbuch könnte ein Hinweis zur Rückkehr in ihre Welt verborgen sein....


    Wir lernen ein abgeschiedenes Königreich kennen, einen bösen Zauberer, den hübschen Prinzen, lernen viel über die verschiedenen Kulturen, Landschaftsformen und erleben ein spannendes Abenteuer. Zusammen mit Alexandra und Tjan, die in dem Prinzen A´tin-jan und dem Dienstmädchen Melanie eine willkommene Verstärkung gefunden haben, bereisen wir Leser diese fremde Welt von der Wüste, über die Berge bis zum Meer und bangen, hoffen, lachen und kämpfen mit ihnen.

    Die Charaktere, der Schreibstil und der Plot unterliegen einem ständigen Wandel; es scheint, als würde die Autorin gleichzeitig mit der Geschichte wachsen. Was am Ende herauskommt, hat wenig mit den naiven und kindlichen Ansätzen des Anfangs gemein. Wenn das Absicht war, dann Hut ab, denn diese Entwicklung ist sehr spannend und passt zum Älter werden der Charaktere.


    "Alexandra schlief erschöpft ein und träumte davon, wieder nach Hause zu kommen, ihre Eltern und Jonas zu umarmen. Sie träumte davon, Viktoria alles zu erzählen. Aber sie träumte auch von Tjan, von seinem strahlenden Lächeln und dem Kuss im Garten. Tjan schob sich vor die Bilder ihrer Familie, die verblassten. Alexandra streckte die Hände nach ihnen aus, aber ihre Eltern und Jonas wurden immer durchscheinender und glitten ihr durch die Finger."


    Die Charakter haben mir gut gefallen. Dass die 15jährige Hauptcharakterin Alexandra begeistert von Fantasy-Büchern ist, hat ihr gleich schon einen Pluspunkt eingebracht. Wie ich eben schon sagte, entwickelt sie sich sehr; nachdem sie zu Beginn noch sehr unlogische und unbedachte Entscheidungen getroffen hat, ist sie am Ende eine selbst bestimmte, mutige junge Frau, die genau weiß, was sie will. Sie leidet sehr unter der Entscheidung zwischen ihrer Liebe und ihrer Familie, auch wenn ihr das Vergessen und das Schicksal die Entscheidung leichter macht. Aus Ihrer Perspektive erleben wir die Geschichte. Vor allem gegen Ende dürfen aber auch ab und zu andere Charaktere mal ran.

    Eine davon ist ein junges Dienstmädchen, das eigentlich Mylahni heißt, von Alexandra aber nur Melanie genannt wird und jene im Schloss des Herrn der Drachenberge kennenlernt. Das mutige junge Mädchen schlägt sich schnell auf die Seite der Reisenden und steht ihnen zur Seite. Aus dem Duo Alexandra und Tjan wird so ein Trio.

    Das Sonnenkind Tjan empfand ich als etwas langweilig. Er blieb am Anfang relativ blass und verschwindet dann für einen Großteil der Handlung aus dem Blickfeld, so dass der Leser keine richtige Beziehung zu ihm aufbauen kann.

    A´tin-jan, der Lehrling des bösen Herrn der Drachenberge, ist relativ zwiespältig gezeichnet und seine Absichten bleiben recht verschleiert. Es entwickelt sich doch tatsächlich eine Dreiecksbeziehung zwischen ihm, Alexandra und Tjan, wobei ich den jungen Prinzen die ganze Zeit über klar bevorzugt habe. Besonders haben mir die Rückblenden aus seiner Vergangenheit gefallen und wie er Alexandra seine Religion erklärt hat.


    "Sie wusste nicht, wer er wirklich war, der kalte oder der liebenswürdige A´tin-jan, und wann er ihr etwas vorspielte."


    Die vier waren mir also sehr sympathisch und ich habe mich ihrer Reise sehr gerne angeschlossen. Im Vordergrund steht in diesem Buch nicht der Kampf gegen etwas Böses oder die verzweifelte Suche nach einer überlebenswichtigen Sache, wie in vielen anderen Fantasy-Romanen und das hat mir sehr gut gefallen. Statt uns viele Actionszenen und klare Gut-und-Böse-Rollenverteilung vorzusetzen, überzeugt dieses Buch durch die Darstellung des Fantasielandes durch das die vier Freunde reisen. Unterschiedliche Kulturen mit Trachten, Sprachen, Wohlstand und Lebensformen werden ebenso ausgeleuchtet wie die Landschaft. Mal hügelig, gebirgig, flach, trocken, waldig, mit reißenden Flüssen oder tiefen Seen durchzogen - immer findet sich eine Abwechslung. Deshalb wird es auch nie langweilig, auch wenn in manchen Momenten scheinbar wenig passiert.

    Die Geschehnisse wie die Welt und die Charaktere sind allesamt fantasievoll, liebenswert und mit viel Herzblut erdacht. Man merkt wirklich, dass der Autorin dieses Buch am Herzen lag. Neben dem scheinbar immer weiter gehenden Plot, der schlichten Aneinanderreihung von Abenteuern, deren einziger roter Faden die Charaktere und Alexandras Wunsch nach einer Heimkehr ist, geht Tatjana Flade auch auf die inneren Konflikte, Wünsche und Gedanken der Jugendlichen ein. Ständig passiert etwas anderes, entweder abenteuerlich oder einfühlsam und so bleibt es die ganze Zeit über spannend.

    Der Stil hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich habe in Rezensionen oft gelesen, es seien viele Rechtschreibungs- und Grammatikfehler im Text zu finden, wem ich absolut nicht zustimmen kann. Ich störe mich immer peinlichst an Fehlern im Stil, doch bei diesem Buch habe ich eigentlich nichts gefunden. Wie schon in "Herz im Fadenkreuz", einem anderen -wirklich empfehlenswerten- Roman, den ich von ihr lesen durfte, bevorzugt die Autorin um Großteil einen relativ schmucklosen aber präzisen Stil, welcher wohl mit den Lesegewohnheiten einiger Fantasy-Leser kollidieren wird, meiner Meinung nach aber nicht zu verachten ist. Man wird nicht durch ewige Beschreibungen aufgehalten, bekommt aber beiläufig alle wichtigen Informationen serviert, die man für seine Vorstellungskraft benötigt.


    "Der Himmel wurde nachtblau und die ersten Sterne kamen durch. Bald leuchteten Hunderte von Sternen über ihnen due ganze Milchstraße stand am Himmel. Alexandra staunte. So einen Sternenhimmel hatte sie noch nie gesehen. Als dann eine besonders große Sternschnuppe vom Himmel fiel, wünschte sie sich, sofort nach Hause zurückkehren zu können..."



    Fazit:

    Obwohl ich zu Beginn nicht sonderlich begeistert von dem Buch war dachte ich am Schluss nur noch: Mehr davon!!! Ein scheinbar endloses Abenteuer das den Leser durch Berg und Tal, Wald und Wüste, böse Königreiche und glänzende Städte am Meer führt, an glücklichen und unzufriedenen Menschen vorbei. Eine Reise, auf der wir Nomaden und Mönchen treffen, rasten und weiterziehen, kämpfen und feiern und schließlich auch ankommen.

    Vielen Dank an Tatjana Flade für dieses Leseerlebnis!!!

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    Mara85s avatar
    Mara85vor 2 Jahren
    Im Zeitschatten von Mondthal

    Gestrandet in einer fremden Welt sucht Alexandra nach einem Ausweg.

    Der Tag, an dem sie aus ihrem Leben verschwindet, kommt unerwartet, obwohl sie es sich lange gewünscht hatte.

    Sie wollte ein Abenteuer, doch was sie findet, ist anders, als sie erwartet hatte.

    Alexandra sucht einen Weg zurück und muss sich entscheiden, zwischen ihrer alten Welt und ihrer Liebe.

    Meine Meinung:

    Was soll ich sagen, ich habe dieses Buch regelrecht inhaliert.

    Diese Geschichte, in eine andere einem unbekannte Welt eintauchen...davon träumen wir doch alle.

    Man träumt von Feen, Elfen und anderen uns geliebten Fabelwesen und zack ist man dort.

    Ich kann nur sagen die Autorin hat mich wirklich in ihren Bann gezogen.

    Sofort war ich mit Alexandra in dieser uns unbekannten Welt die uns aber trotzdem so fasziniert.

    Alexandra als unsere Hauptprotagonistin kann man zwar teilweise als etwas naiv bezeichnen, denn wer glaubt schon in einer fremden Welt alles und jeden retten zu können? Trotzdem empfand ich sie auch als sehr mutiges und taffes Mädchen.

    Ich persönlich hätte mit sicherheit genauso gehandelt, wenn ich die Chance hätte in eine für mich so tolle und faszinierende Umgebung gehen zu können.

    Tjan, den Alexandra retten will fand ich ebenso sympathisch man muss ihn einfach lieben!

    Ihre gemeinsame Reise ist wirklich sehr spannend, auch wenn der Schreibstil anfangs recht kindlich wirkt, wird dieser gegen Mitte des Buches immer besser und ausgereifter.

    Ich kann nur sagen:

    Ein gelungener Auftakt und ich freue mich und hoffe noch mehr von Alexandra und Tjan lesen zu dürfen!

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    SofiaMas avatar
    SofiaMavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wirklich guter Einstieg, aber dann fällt das Niveau
    Anfangs noch ganz gut..


    Mir gefällt das Cover wirklich gut. Es ist, als würde man durch einen Spiegel oder so in eine fremde Welt gucken, was in gewisser Weise ja auch zum Inhalt passt.
    Auch der Titel passt gut. Zuerst wusste ich eine Zeit lang nicht, wo der Zusammenhang zwischen Titel und Inhalt ist, aber irgendwann macht er dann Sinn und dann passt er wie die Faust aufs Auge.
    Die Kapitel sind alle mittellang.




    Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Ihr müsst euch den Trailer ansehen, der ist wirklich wahnsinnig.

    Zu Anfang scheint es auch wirklich so, als hätte der Trailer nicht zu viel versprochen, und ich habe mich schon darauf gefreut, endlich mal wieder ein richtig gutes Buch lesen zu können, denn der Einstieg ist vielversprechend.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön; durch die nicht zu komplizierten, aber dennoch teilweise langen Sätze lässt sich "Im Zeitschatten von Mondthal" sehr leicht lesen, et flutscht richtig.
    Auch hat mir Alexandra als Protagonistin am Anfang gut gefallen, sie ist klug, weiß, was sie will, ist aber trotzdem nicht nervig. Und noch dazu ein richtiger Bücherwurm. An einer Stelle listet sie einige Bücher auf, die ich alle gelesen habe. Haha. Das hat mich gefreut.
    Besonders gereizt hat mich aber der Plot der Geschichte, da er etwas ist, das ich so noch nie gelesen habe. Frische, neue Ideen finde ich immer gut.

    Ab der Begegnung mit Tjan allerdings nimmt das Niveau des Buches meiner Meinung nach allerdings stark ab. Tjan ist in meinen Augen sehr unsympathisch; ich mochte ihn gar nicht und war immer wieder sehr froh, als er mal nicht da war. Er ist viel zu lieb und kindlich, wodurch er auf mich extrem hilflos und unselbstständig wirkte, wie ein kleiner Junge ohne eigenen Willen. Sowas kann ich gar nicht leiden. Noch dazu hat er keinerlei Ecken und Kanten (ihr wisst ja, wie sehr ich zu glatte Charaktere verabscheue), wodurch er unscheinbar und dadurch sehr langweilig wird.
    Alexandra verliebt sich natürlich bis über beide Ohren in ihn, was ich gar nicht verstehen konnte, da er ja so langweilig ist. Ab da habe ich dann auch nichts mehr für sie übrig, sie ist, was ihn angeht, immer extrem überdramatisch und fast schon pathetisch, was auf Dauer nervt.

    Auf der Suche nach dem Mondbuch, die natürlich viele Gefahren birgt, treffen sie und ihre Begleiter dann auf den Prinzen A'tin-jan und das Dreieck ist vorprogrammiert. Allerdings ist von vorneherein klar, für wen Alexandra sich am Ende entscheidet.
    A'tin-jan ist außerdem viel sympathischer als Tjan, nicht zuletzt auch, weil er sehr geheimnisvoll und undurchschaubar ist. Er hat meine geliebten Ecken und Kanten, da man bis zum Schluss nicht hundertprozentig weiß, woran man bei ihm ist und welche Ziele er verfolgt. Das macht ihn im Gegensatz zu Tjan natürlich interessant, was durch seine Vergangenheit, die man Stück für Stück erfährt, noch verstärkt wird.
    Allgemein wirkt es so, als hätte die Autorin sich bei A'tin-jans Gestaltung am meisten Mühe gegeben, da er der einzige Charakter ist, der nicht mehr oder weniger oberflächlich ist.

    Die Suche selber ist, wie gesagt, zwischendurch nicht ganz ungefährlich für Alexandra und ihre Freunde, allerdings muss ich sagen, dass ich nicht permanent gefesselt war. Zwar gibt es durchaus einige Stellen, die spannender sind als andere, aber auch diese sind nicht so packend, dass man gar nicht mehr vom Buch loswird. Vielmehr war es bei mir so, dass der Wille, das Buch endlich zu beenden, irgendwann meine einzige Motivation war, weiterzulesen, da es sich nach einigen Kapiteln ziemlich stark in die Länge gezogen hat. Es passiert innerhalb kürzester Zeit unglaublich viel, allerdings ohne große Spannung, sodass man ab einem gewissen Punkt die Geduld verliert. Da wären einige Details in bestimmten Abenteuern mehr und dafür etwas weniger vereinzelte Action, und das dann auf mehrere Bücher verteilt und nicht alles in eins gequetscht, vielleicht sogar besser gewesen. So kostet es einiges an Überwindung, das Buch zu beenden, und das Ende ist es leider auch nicht wert (sehr pathetisch).





    Anfangs ist das Buch noch vielversprechend, aber mit Auftreten des langweiligen Tjan wird es leider immer schlechter. Die Protagonistin nervt, da sie nur noch an Tjan denkt, und die Geschichte zieht sich irgendwann in die Länge, da zu viel bei zu wenig Spannung passiert. Ein anderer Schluss hätte das vielleicht noch ein wenig wettmachen können, so sinkt das Niveau allerdings bis zum Ende immer weiter ab, sodass man dann wirklich glücklich ist, wenn man die letzte Seite geschafft hat. Pluspunkte hingegen sind A'tin-jan, der eine wirklich wunderbare und interessante Figur ist, und der leichte Schreibstil. 3/5 Sterne.

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    Liberaces avatar
    Liberacevor 2 Jahren
    Im Zeitschatten von Mondthal


    Das Buch besitzt zwar 416 Seiten, doch dies täuscht!
    Schrift und Zeilenabstand sind hier überdurchschnittlich klein. (Das Buch ist natürlich trotzdem noch gut lesbar, und die Sätze ohne Mühe erkennbar)
    Würde man alle Sätze in "normales" Format übertragen wären es auf jeden Fall viel mehr. Ein grobe und vorsichtige Schätzung (!), von mir ist, das es ungefähr 800 sein könnten.

    Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht. Schnell war ich in der Geschichte drin, und konnte mich zurecht finden. Die ersten Seiten empfand ich noch als langweilig - doch innerhalb weniger weiterer änderte sich dies von Grund auf.

    Das Buch ist in einer einfachen, gut verständlichen Sprache geschrieben. Teilweise werden zwar altmodische Ausdrücke verwendet - dies passt aber zum Buch, und ist trotzdem leicht verständlich.
    Auf genaue Beschreibungen wird kein Wert gelegt - die Abenteuer stehen im Vordergrund.

    Besonders gut gefallen hat mir dass es in diesem Buch kein Gut und Böse gab, sondern dass viele Personen die auf den ersten Blick den Anschein hatten auf der einen Seite zu stehen - letztendlich auf der anderen Standen. Natürlich blieben auch einige Charakter die ganze Zeit auf der gleichen Seite ;-) .
    Auch hatte jeder "Böse" seine tiefgehenden Gründe warum er dies tat was er tat, genau wie die "Guten".

    Alle Charaktere waren mir es sehr sympathisch. Die meisten waren sehr gut ausgebaut arbeitet und hatten alle ihre Stärken und Schwächen.
    Alexandra ist ein sehr sympatisches Mädchen, sie ist eine starke Persönlichkeit, wenn auch etwas klitscheehaft und verträumt.

    Gut hat mir auch die Liebesgeschichte gefallen. Empfand ich sie Anfangs zwar noch als etwas unrealistisch, wurde dies stetig besser. Ein großes + ist hier außerdem das es keine zu detaillierten Details gibt.
    Zwar gab es auch in diesem Buch mal wieder eines dieser nervigen Liebesdreiecke, da allerdings für mich von Anfang an ersichtlich war wer wen bekommt, könnte ich dies verschmerzen ;-)

    Alexandra erlebt ein Abenteuer nach dem anderen. Ist das eine überstanden passiert schon das nächste. Aus jedem dieser Abenteuer hätte rein eigenes Buch entstehen können, wäre es ausführlicher beschrieben.
    So war es mir einfach oft " to much".


    Spannung, Action & Mehr

    Spannung war viel vorhanden. Ständig passiert etwas, und Alexandra muss mit ihren Freunden handeln. Auch eine kleine Liebesgeschichte war vorhanden. Actionstellen gab es keine.


    Fazit
    Mich konnte das Buch zwar begeistern. Trotzdem hätte man das Buch gut und gerrn in drei Teile splitten können - die dafür ausführlicher beschrieben wären.
    Trotzdem kann ich mit gutem Gewissen 4 Herzen und eine Leseempfehlung vergeben.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Es hätte mehr werden können

    Ich kann nicht anders.  Ich glaube, dieser Satz beschriebt meine jetzige Gefühlswelt ganz gut. Es tut mir so leid, aber ich kann wirklich nicht anders, als zu sagen, dass hier mehr hätte werden können. Im Nachhinein ist es schlichtweg so, dass das Buch doch schnell in Vergessenheit gerät. Ich kann mir vorstellen, dass es schwer ist, sich an etwas zu erinnern, wenn das jetzige Buch ein Knaller ist, aber hier fiel es mir dann zu schwer. =( Es tut mir mega leid, aber es ist so. 

    Ihr Mund war wie ausgetrocknet und ihre Hände wurden feucht, aber sie schloss einfach die Augen und trat in das Dreieck im Kreis. So beginnt also Alexandras Reise in eine Welt, aus der sie nicht mehr zurück kann. Doch vielleicht möchte sie das auch gar nicht, denn immerhin gibt es dort Tjan und den Garten des Einhorns, wo jeder Tag perfekt ist. Als sich dann jedoch die Möglichkeit zeigt, dass sie wieder in ihre Welt zurück kann, weiß sie nicht mehr, was sie machen soll.  Das klassische Problem - ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Da ist meine Familie, hier ist meine Liebe. Blöd gelaufen oder?! Ich muss ja sagen, dass ich ein absoluter Fan von solchen Storys bin. Daher war ich auch froh, hier wieder so etwas zu finden, allerdings gab es da ein paar kleine Problemchen, die ich nicht einfach übersehen kann. Zum Beispiel störte es mich, dass die Handlung zwischenzeitlich verloren ging. Meistens gibt es einen roten Faden, der sich durch alles hindurchzieht. Hier wäre es für mich die Suche nach einem Weg zurück gewesen, war es aber nicht. Im Nachhinein kann ich gar nicht mal richtig sagen, was der rote Faden gewesen sein soll. 

    Immer, wenn es so spannend war, musste irgendjemand etwas von ihr wollen. Dieser Satz beschreibt es wohl am besten. Und beschreibt meinen Wunsch, einfach auszurasten, am besten. Das Buch war gut, allerdings gab es einen großen Haken. Die Spannung! Es war ein ständiges Auf und Ab und nie wusste man, worauf die Geschichte schließlich hinauslaufen sollte. Zuerst dachte ich, es würde alles im Garten des Einhorns enden. Dann war es die Suche nach den Mördern, dann die Reise und das alles kam so schnell. Für mich wäre es an manchen Stelle ausbaufähig gewesen. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn man aus den vielen einzelnen Storys mehrere Bände gemacht hätte und dafür die einzelnen Situationen mehr ausgebaut hätte. Schließlich war des Rätsels Lösung ja immer sehr einfach.  Nach ständigen Auf und Ab war dann also ein Ende sichtbar, dass mich hätte zum Ausrasten bringen können. Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr das Buch so verlasst, wie ihr es begonnen habt. Verzaubert und begierig auf mehr? So ging es mir hier. Nur wusste ich, dass es vorbei war. Die Möglichkeit auf eine Änderung bestand nicht mehr. 

    Einen Moment herrschte Stille, dann zischten Pfeile und Berittene in Rüstungen brachen aus dem Wald zwischen den Hügeln hervor. So, nun also zum Schreibstil. Der gefiel mir tatsächlich recht gut. Die Sache mit dem Ausführlichen hatte ich ja schon erwähnt. Da brauche ich nicht viel mehr sagen. Aber sonst war es gut. Es war flüssig und leicht verständlich. Vielleicht nichts allzu Berauschendes, aber auf jeden Fall gut. Er passte zur Geschichte und präsentierte sie mir gut von Seite zu Seite. Ich weiß aber nicht, was ich noch groß sagen soll. Als Schulnote wäre es eine 2. Das gewisse Etwas fehlte einfach. Die letzten Prozent fehlten einfach. Aber sonst, vollkommen in Ordnung. 

    Mein Name ist A’tin-jan und meine Mutter ist Königin in einem kleinen, aber glücklichen Land. OMG, was habe ich mich in A'tin-jan verliebt. Der ist echt ein Schatz und wenn ich an Alexandras Stelle wäre ... Okay, lassen wir das. Ich bin nicht Alexandra. Aber auf jeden Fall ist der liebe A'tin-jan eine Figur, die man ins Herz schließen muss. Die ganze Zeit spürt man seine Sehnsucht und ich kann ihn einfach so gut verstehen. Da wünscht man ihn sich gleich selbst. ... Hmm, vielleicht begegne ich demnächst meinem eigenen A'tin-jan. Großartig wäre es ja.  Und dann natürlich Alexandra. Sie ging mir teilweise auf die Nerven - ehrlich gesagt, aber am Ende war ich doch ein wenig traurig, dass ich auch sie jetzt wieder verlassen muss. Ich denke schon, dass ich wiederkehren werde, aber ich weiß noch nicht wann. Es war auf jeden Fall spannend zu erleben, wie die liebe, schüchterne Alexandra erwachsen wird.  Und Mylahni bzw. Melanie darf ich natürlich auch nicht vergessen. Sie mochte ich auch unheimlich und das Ende ... Ich wünsche es ihr von ganzem Herzen! Sie ist einfach die ganze Zeit immer da für alle und ich frage mich, wie man so einen Lebenswillen haben kann. Wie schafft man es, sich jeden Tag freiwillig an die Arbeit zu setzen?! Sie ist ein Vorbild, was freiwilliges Arbeiten angeht!. =D 

    Er erreichte eine fremde Burg aus schwarzem, glänzendem Stein [...]. Ich bin mir nicht sicher, welche Burg bzw. welches Schloss auf dem Cover abgebildet sein soll, aber es hat definitiv eine Verbindung zum Buch. Genauso wie die Landschaft rings herum, weshalb ich vermute, dass es etwas mit Alahor zu tun hat ... Mir gefällt das Cover auf jeden Fall richtig gut und es weckt in mir den Wunsch, diese Welt selbst mit eigenen Augen zu sehen. Von daher: ein sehr schönes Cover, das alles gut getroffen hat... Nur fehlen mir die Personen ein bisschen.  Und wie ihr vielleicht wisst, gibt es zu einigen Bücher einen Buchtrailer. So auch zu diesem. Ich kann ihn nur empfehlen und es ist richtig schön, dass es überhaupt einen gibt. 

    Fazit:  Auch wenn es jetzt böse klingt, aber das Buch hat einfach seine Schwächen, über die man nicht hinweg sehen kann. Zum einen wären das die Spannung und der für mich fehlende rote Faden. Trotzdem muss ich sagen, dass ich froh bin, dieses Buch gelesen zu haben. Nicht, weil ich meckern kann, sondern weil es eine Erfahrung für sich ist. Jedes Buch hat seine guten Seiten, so auch dieses. Ich möchte es empfehlen und euch bitten, eigene Erfahrungen damit zu machen. Vielleicht fallen sie besser aus als meine. =) Mich hat es auf jeden Fall gefreut, dass ich es lesen durfte. Es waren ein paar schöne Wochen, die ich damit verbringen durfte und ich hoffe, dass ich dem Buch vielleicht auf anderen Blogs des Öfteren begegnen werde. =)

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    SILENCE_xoxos avatar
    SILENCE_xoxovor 3 Jahren
    Rezension: Im Zeitschatten von Mondthal - Tatjana Mária

    Klappentext und Cover des Buches sahen so vielversprechend aus, jedoch konnte mich die Geschichte leider nicht komplett überzeugen. Den Anfang fand ich etwas zäh, aber zum Ende des Buches hin wurde es aber besser. Alexandra macht auf mich am Anfang der Geschichte einen eher naiven Eindruck. Sie trifft sich abends mit einem Fremden und geht ohne sich vorher irgendwie zu informieren in eine fremde Welt, weil sie das Gefühl hat, dass sie dorthin gehört. Manche Menschen sind vielleicht so spontan, ich jedoch irgendwie nicht. Vielleicht kommt es mir deshalb etwas naiv vor, aber ich denke das ist Ansichtssache. Ab der Mitte wird es dann spannender. Alexandra wird gefangen genommen, befreit sich jedoch und besiegt den Herrn der Drachenberge. Die Storyline finde ich gar nicht mal so schlecht, allerdings werden viele Konflikte mit denen man wirklich Spannung hätte aufbauen können viel zu simpel gelöst. Das ist sehr schade. Die verschiedenen Landschaften und Kulturen, denen die Protagonistin auf ihrer Reise begegnet finde ich sehr interessant und gelungen. Auch die Beschreibung des Schlosses ist sehr detailreich und ich hatte beim lesen direkt ein Bild vor Augen. Das Ende bzw. Alexandras Entscheidung hat mir nicht gefallen, da ich zu Team A’tin-jan übergewechselt bin ♥. Die beiden haben einfach viel mehr zusammen durchgemacht und viel mehr Zeit miteinander verbracht. Meh :D. Insgesamt würde ich das Buch eher an jüngere Leserinnen und Leser empfehlen, da es nicht zu spannend und blutig wird, es sich aber trotzdem um eine tolle Fantasy-Geschichte handelt.

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    B
    Bavragoorvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Es ist ein wirklich gut geschriebenes Buch mit Herz in einer herzlosen Zeit.
    Ein Buch mit Herz

    Ich sah dieses Buch und dachte sofort: »Was für ein tolles Cover!« Es hat mich direkt neugierig gemacht und ich habe mir den Klappentext durchgelesen. Das Thema gefiel mir ebenso, ich bin halt einfach Fantasyfan.


    Als ich dann mit dem Lesen begann, wurde ich nicht enttäuscht. Mir gefielen die Sprache und der ausführliche Erzählstil der Autorin. Beim Lesen entstehen malerische Bilder im Kopf. Die Spannung bleibt nicht auf der Strecke. Ich konnte mit der Protagonistin mitfiebern! Sie hat die Qual der Wahl. Wen liebt sie wirklich? Den einen oder den anderen, oder ist ihr ihre Familie doch wichtiger? Vielleicht kommt es aber dann doch wieder anders als zunächst erwartet?


    In der fantasievollen, mit viel Herzblut erdachten, detailliert beschriebenen Welt ging die Autorin auch sehr gut auf die inneren Konflikte junger Menschen ein.


    Wenn mich ein Buch auf den ersten Blick interessiert, lese ich mir zunächst immer ein paar Rezensionen durch. Hier konnte ich dann vor allem die Behauptung nicht verstehen, im Text seien haufenweise Rechtschreib- und Grammatikfehler vorhanden. Dem ist definitiv nicht so!


    Da kann man nur von Glück sagen, dass ich immer noch mein eigener Herr bin und mir selbst meine eigene Meinung bilde. Wäre dem nicht so, wäre mir hier mal wieder sehr viel entgangen.


    Fazit:


    Es ist ein wirklich gut geschriebenes Buch mit Herz in einer herzlosen Zeit. Daher von mir die vollen fünf Sterne.

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    AberRushs avatar
    AberRushvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Höchstens für Kinder interessant.
    Der Funke wollte nicht überspringen

    Für mich kommt es wie eine Mischung aus Alice im Wunderland und Narnia daher. Das Ganze noch vermischt mit Elementen aus Märchen und einem Gute-Nacht-Geschichten-Erzählstil und schon haben wir "Im Zeitschatten von Mondthal". Dieses Buch ist an ein jüngeres Publikum gerichtet, daher fällt es mir doch etwas schwer es dementsprechend zu bewerten. Als ich anfing zu lesen, bin ich davon ausgegangen, dass es für eine ältere Zielgruppe bestimmt ist. Die Erkenntnis dass es sich um ein Kinderbuch handelt, kam erst beim Lesen. Da ich mich bei diesem Buch an einer Leserunde beteilige, kam ein Abbruch nicht in Frage.

    Die Idee hinter dem Buch ist an und für sich nicht schlecht und auch der Erzählstil gefällt mir ganz gut, leider hat es mich aber nicht überzeugt. Die teils zähen Dialoge und die wenige Handlung, beeinträchtigten den Lesefluss doch sehr stark. Immer wieder musste ich das Buch weglegen, da es mich einfach nicht in seinen Bann gezogen hat.

    Ich finde die Figuren sehr platt und unausgereift, allen voran Tjan. Sie haben einfach zu wenige Facetten und sind somit viel zu eintönig. Die einzige Figur die mich doch etwas überzeugt hat ist A’tin-jan (leider erst zum Ende hin). Er ist nicht so aalglatt wie die anderen. Er hat Fehler und das braucht ein Buch.

    Es gibt auch viel zu wenige Konflikte und die wenigen Probleme die anstehen, werden innerhalb von zwei Seiten abgehandelt. Das finde ich sehr schade, denn einfache Problemlösungen sind nicht unbedingt das, was ich lesen möchte. Da hätte ich mir doch etwas mehr Fantasie gewünscht. Ein paar Ideen haben mir ganz gut gefallen, diese waren aber rar gesät. Gerade zum Ende hin wirkt die Geschichte dann doch etwas ausgereifter, aber das kam für mich leider 300 Seiten zu spät.

    Insgesamt muss ich leider sagen, dass mir das Buch nicht so gut gefallen hat. Ich bin aber schließlich nicht die Zielgruppe und kann deshalb auch nicht dementsprechend bewerten. Ich hätte zwei Sterne gegeben und nehme einfach mal an, dass Kinder hier mindestens drei gegeben hätten. Deshalb auch von mir ein Stern extra.

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    MyriamErichvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine nette Geschichte, allerdings mit Überarbeitungsbedarf.
    Rohdiamant mit Überarbeitungsbedarf

    Aus Leidenschaft zu Büchern, ersteht Alexandra eines Tages ein Buch einem Flohmarkt, das sie auf magische Weise anzuziehen scheint. Die Geschichte, die sich zwischen den Buchdeckeln entspinnt lässt Alexandra nicht mehr los und entflammt in ihr den sehnsüchtigen Wunsch, den Protagonisten aus den Fängen eines Gnomes zu retten. Über ein geheimes Portal gelangt Alexandra nach Mondthal und erlebt dort das größte Abenteuer ihres Lebens.

    Eine wunderschöne Idee, die das mittlerweile ein wenig ausgelutschte Fantasygenre wieder aufzufrischen vermag.

    Die Charaktere erscheinen einem auf den ersten Blick sympathisch. Besonders mit Alexandra kann man sich (wenn man Bücher genauso liebt wie sie) sehr gut identifizieren.

    Spannung ist garantiert, auch wenn die Geschichte relativ schnell an Fahrt gewinnt und dadurch an manchen Stellen konstruiert erscheint. Auch die Problematiken, mit denen die Protagonistin konfrontiert wird, sind nahezu genial, werden aber leider mit banalen Lösungen aus der Welt geschafft. Besonders zu Beginn wird der Leser durch eine straffe Handlung überrascht, das die Hauptthematik nicht nur auf der Rettung Tjans beruht.

    Dennoch ist es eine wunderschöne Geschichte, die allerdings, aufgrund eines recht sachlichen und nüchternen Sprachstils, ein weinig ihrer Märchenhaftigkeit einbüßt. Durch Beschreibungen der Landschaft in Mondthal und einer präziseren Darlegung der Gefühle der Charaktere, hätten beim Leser mehr Emotionen hervorgerufen. So fehlt der Geschichte leider ein gewisser Touch, der die Begeisterung ein wenig trübt. Man kann es als die Seele des Buches beschreiben, die nicht so richtig zur Geltung kommt. Eine klare Botschaft wird zwar überbracht, diese erscheint aber ein wenig lieblos.

    An einigen Stellen erscheint dann aber doch ein poetischer Schreibstil, der besonders in der Geschichte des Prinzen berührt und mitreißt. Meiner Meinung nach ist diese Stelle, die schönste im ganzen Buch.

    Auch das Ende ist wunderschön geschrieben, poetisch und sehr mitreißend.

    Fazit: Ein Rohdiamant mit Überarbeitungsbedarf. Ansonsten eine solide Geschichte, wunderbar zum Träumen.

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    Kendravor 3 Jahren
    ein Fantasy Jugendbuch, eindeutig für jüngere Leser

    „Im Zeitschatten von Mondthal“ von Tatjana Mária ist ein sehr jugendlicher Fantasy Roman, der zwar einige gute Ansätze hat und mich im Laufe der Geschichte doch immer mehr begeisterte, aber dennoch im Großen und Ganzen leider nicht völlig überzeugen konnte :(
    Was sehr schade ist, da bereits das Cover einfach richtig toll aussieht und auch der Klappentext eigentlich einiges versprochen hatte.
    Vielleicht sollte man aber auch erwähnen, dass dieses Buch eher für die jüngere Leserschaft geeignet ist und daher evtl bei den älteren Bücherratten weniger gut ankommt, als ggf. bei der eigentliche Zielgruppe.
    Daher muss ich andere Bücher, die ebenfalls für genau den gleichen Lesestamm der 12 -jährigen geschrieben wurden, zum Vergleich nehmen, und das Resultat zeigte mir, dass dieses Buch gegenüber von anderen da eher etwas absinkt.
    Besonders mit dem Anfang der Geschichte, hat sich meiner Meinung nach die Autorin keinen Gefallen getan, da es einfach sehr schlicht vom Erzählstil gehalten wurde, und ich schon nach einigen Seiten dachte: Wo bin ich hier gelandet?^^
    Kurz zum Inhalt:
    Wir lernen die junge Alexandra kennen, die zusammen mit ihrer Freundin Viktoria sehr gerne auf Flohmärkten nach alten und besonderen Büchern stöbert. Bei einer solchen Tour ergattert sie geradezu unverschämt billig eine wertvolle Ausgabe eines Buches, dass sie zugleich in den Bann schlägt.Fasziniert vom Inhalt versucht sie einen Weg zu finden selbst in diesen Feenwald hineinzugelangen ,um den dortigen gefangenen Tjan zu retten.
    (hierbei frage ich mich, wie man so naiv sein kann zu glauben, dass dies auch tatsächlich gelingen kann?) Da sie fest davon überzeugt ist, dass diese Welt nicht nur in der Buchwelt existiert , sondern auch in der Realität.
    Tatsächlich findet sie erschreckend leicht (nach meiner Meinung) den Zugang zu dieses Tor in die andere Welt. Dort begegnet sie ihrem Tjan , in den sie sich bereits als Leser sehr verliebt zu haben scheint. Wir erfahren dann einiges über diese Welt und über den bösen Gnom Scolf, der sie gefangen hält. Zum Glück kann Alexandra ihn mit einer List austricksen und schafft es tatsächlich ihre Freiheit zurückzuerhalten, doch sie findet keinen Rückweg zurück in ihre Welt.
    Als wäre dies nicht schon schlimm genug, macht sie sich zusammen mit anderen Waldleuten auf eine gefährliche Reise, um Angreifer eines Dorfes ausfindig zu machen und dabei evtl. an das wichtige Magierbuch zu gelangen, dass evtl ihre Heimreise bedeuten kann....
    Und ab diesem Zeitpunkt wurde die anfänglich noch ziemlich kindlich wirkende Story immer spannender und auch viel flüssiger vom Schreibstil her. Fast meinte ich zu spüren, dass die Autorin endlich selbst zur Geschichte gefunden hat und ihr endlich Leben einhauchte.
    Ich hätte mir jedoch schon von Anfang an diesen Schreibstil gewünscht, denn ich glaube viele von den Lesern geben bereits vorher auf, bevor sie selbst die Verwandlung miterleben werden....Was wirklich schade wäre, da das Buch sehr gute Momente hat , die auch einen Erwachsenden durchaus fesseln können.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Tatjana_Marias avatar
    Hallo liebe LovelybookerInnen,

    ich starte eine Leserunde für meinen Fantasyroman "Im Zeitschatten von Mondthal", der Mitte September als E-Book und Print erscheint.
    Dafür verlose ich zehn Bücher als E-Book (epub oder mobi Format, bei Bedarf auch als pdf). Zusätzlich lege ich ein signiertes Printexemplar in den Lostopf (das werde ich voraussichtlich erst Ende September verschicken können).

    Hier ist schon einmal der Buchtrailer zur Einstimmung:

    ###YOUTUBE-ID=moFqhG_BFjM###

    Wenn das Lust aufs Lesen und Mitmachen hier machen sollte, wäre das toll.

    Eine Leseprobe findet ihr auf meiner Mondthal website (damit ihr schon  mal einen Eindruck gewinnt, ob euch die Geschichte interessieren könnte). Bei Amazon wird die Leseprobe aus irgendeinem Grund nicht angezeigt.

    Für die Bewerbung beantwortet bitte folgende Frage:
    Was fasziniert euch am Lesen?

    Ich freue mich auf eure Bewerbung und eure Beteiligung. Vielen Dank.
    Zur Leserunde

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