Tatjana Stöckler

 4,6 Sterne bei 21 Bewertungen
Autorin von Die Hexe muss brennen, Spukhaus zu verkaufen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Tatjana Stöckler

Tatjana Stöckler kam als Seemannstochter in Bremerhaven zur Welt und verbrachte ihre Schulzeit zwischen ländlichem Idyll und Großstadt. Nach ihrem Studium approbierte sie als Ärztin, arbeitete in Frankfurt lange in der Strahlentherapie und derzeit in der Suchtprävention für Kinder. Nachdem sie in ganz Deutschland mehrere Wohnsitze ausprobiert hat, lebt Tatjana Stöckler jetzt mit zwei Töchtern und ihrem Mann in einer Kleinstadt im Rhein-Main-Gebiet. Als Autorin ist Tatjana Stöckler sehr vielseitig. Sie beherrscht die unterschiedlichsten Genres vom Science Fiction über den Thriller bis zur Satire. Durch die »Storyolympiade«, in der die Autorin mittlerweile als Jurymitglied fungiert, und die »Edition Geschichtenweber« beteiligte sie sich an zahlreichen Anthologien. In Literaturwettbewerben wurde sie mehrfach mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

Alle Bücher von Tatjana Stöckler

Cover des Buches Die Hexe muss brennen (ISBN: 9783943531121)

Die Hexe muss brennen

 (7)
Erschienen am 01.01.2014
Cover des Buches Auf finsteren Pfaden (ISBN: 9783943531237)

Auf finsteren Pfaden

 (2)
Erschienen am 02.02.2015
Cover des Buches Die Huren des Apothekers (ISBN: 9783943531091)

Die Huren des Apothekers

 (2)
Erschienen am 01.03.2014
Cover des Buches Die Morde der Hebamme (ISBN: 9783943531152)

Die Morde der Hebamme

 (1)
Erschienen am 24.02.2015
Cover des Buches Leitstelle ins Glück (ISBN: 9783943295092)

Leitstelle ins Glück

 (1)
Erschienen am 20.01.2012
Cover des Buches Hollas Töchter (ISBN: 9783943531749)

Hollas Töchter

 (1)
Erschienen am 15.08.2017
Cover des Buches Chagrans Thron (ISBN: 9783946348184)

Chagrans Thron

 (0)
Erschienen am 01.06.2018

Neue Rezensionen zu Tatjana Stöckler

Cover des Buches Hollas Töchter (ISBN: 9783943531749)Ingrids_Blogs avatar

Rezension zu "Hollas Töchter" von Tatjana Stöckler

Atmosphärisch dicht, aber nicht fesselnd
Ingrids_Blogvor einem Jahr

Deutschland, frühes Mittelalter.
Der Roman ist aus der Sicht von 3 Personen geschrieben: Arnulf, ein zutiefst gläubiger Franke, Brune, eine Priesterin der Holla, und Elleke, eine friesische Sklavin.

Die Priesterinnen, Novizinnen und Sklavinnen der Göttin Holla bereiten das Thing vor, bei dem die sächsischen Fürsten zur Rechtsprechung erwartet werden, ebenso ein fränkischer Graf mit seinem Gesandten. Es herrscht ein brüchiger Friede zwischen Franken und Sachsen. In einer heimlichen Zeremonie wird Brune zur Priesterin geweiht und leitet das Thing. Weil die Hohepriesterin zum Erhalt des Friedens Bündnisse zwischen Sachsen und Franken empfiehlt, werden Brune und Arnulf miteinander verheiratet.

Der Roman ist flüssig geschrieben. Die Autorin hat sich sehr intensiv mit den Lebensweisen der Franken und Sachsen auseinandergesetzt und ausgezeichnet recherchiert.
Allerdings konnte ich mit keinem der Handelnden warm werden, auch wenn jeder seine eigenen Wünsche hatte bzw. Ziele verfolgte.
Arnulf und Brune begegnen sich erst nach über der Hälfte des Buches. Deshalb ist keine langsame Annäherung zwischen den beiden möglich, wie ich sie mir gewünscht hätte. Insofern ist mir ihre Geschichte zu schnell erzählt. Auch die Antagonistin ist mir nicht pfiffig genug.

Die Sterne vergebe ich ausschließlich für die wundervollen bildhaften Beschreibungen, die lebendige Recherche und den schönen Schreibstil. Wer eine gefühlvoll geschriebene Liebesgeschichte erwartet oder ein packendes Verwirrspiel, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen.
Wer jedoch in das Sachsen der vergangenen Jahrhunderte eintauchen möchte, um etwas von dem damaligen Alltag zu erfahren und den geschichtlichen Hintergründen, aber kein Sachbuch in die Hand nehmen will - dem sei das Buch ans Herz gelegt.

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Cover des Buches Die Hexe muss brennen (ISBN: 9783943531039)quatspreches avatar

Rezension zu "Die Hexe muss brennen" von Tatjana Stöckler

Die Hexe muss brennen
quatsprechevor 5 Jahren

Die Hexen und Hexenprozesse werden sehr oft, völlig ungerechtfertigter Weise, ins Mittelalter transferiert. In diesem Roman von Tatjana Stöckler, erschienen beim Burgenweltverlag, spürte ich deutlich, dass die Autorin diesem Irrtum nicht unterliegt.
Luzia, eine junge Frau mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, gerät ins Visier der Inquisition. Diese Rechtsform des 16. und 17. Jahrhundert ist dafür bekannt, ganz besonders grausam Frauen und Männer zu foltern, weil diese angeblich Schadenszauber gewirkt haben sollen. Doch Luzia ist keine Hexe!

Der Auftakt der Serie um die Diebin Luzia von Tatjana Stöckler ist ……
diesmal fällt es mir wirklich schwer die passenden Worte zu finden. Der
Roman ist ganz nett. Erfreulich finde ich den historischen Kontext, der
wirklich (endlich mal) gut gelungen ist. Das Wesen einer Stadt der
Frühen Neuzeit ist gut eingefangen und auch die Hinweise auf alle
umliegenden Personen, Städte und Geschehnisse sind nicht zu präsent,
aber vorhanden.

Und trotzdem gibt es einiges, was mich irritierte. Ich habe mich über
die Länge der Geschichte sehr mit Luzia angefreundet. Sie ist ein süßes
Mädchen, welches durch die Lebensumstände dazu gezwungen wurde nachts
auf Raubzüge zu gehen. Was mich am späteren Verlauf der Geschichte so
irritiert ist die Beziehung, die sie zu den anderen Charakteren aufbaut.
Vor allem die Geschwindigkeit in der dies alles geschieht. Auch der
Wechsel zwischen ihrer kriminellen Vergangenheit zu der rechtschaffenen
Jungfrau, die ihre langen Finger nur noch für gute Zwecke einsetzt, ist
mir nicht ganz klar. Liegt es daran, dass sie (kurz nach ihrer
schrecklichen Folter) sich gleich in einen fremden Mann verliebt? Oder
das dieser Fremde (der einen sehr guten Ruf genießt) sich in eine
kriminelle, Unzucht treibende Frau verliebt?

Dazu kommen die, mir persönlich sehr unangenehmen, Folterungsszenen.
Tatjana Stöckler schaffte es mit sehr plastischen Beschreibungen meine
Vorstellungskraft anzukurbeln. Und das etwas zu genau. Vielleicht liegt
es auch an meiner generellen Empathie zu den unschuldig verurteilten
Frauen in den Hexenprozessen, dass sich mir  sofort der Magen umdreht,
wenn Inquisitionsverfahren detaillierter beschrieben werden. Wer also
wissen will, wie Frauen bei Verhören gefoltert wurden, sollte unbedingt
zu diesem Buch greifen.

Abgesehen von den noch detaillierteren Liebesszenen (die vom Erzählstil
nicht meinem Geschmack entsprechen) ist die Geschichte spannend, mit
Wirrungen und Windungen, mit Höhen und Tiefen, mit Witz und voller Leben
und Liebe. Sie ist für meinen Geschmack etwas zu kitschig, und trotzdem
bin ich gespannt darauf was Luzia im Verlauf der weiteren Romane
passieren wird.

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Cover des Buches Auf finsteren Pfaden (ISBN: 9783943531237)

Rezension zu "Auf finsteren Pfaden" von Tatjana Stöckler

Von Teufeln, Hexen, Dämonen und dem Tod
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Kurzgeschichtensammlungen sind was schönes. Wenn man kaum Zeit hat zum lesen, häufig neue Geschichten kennenlernen will oder ganz einfach, weil einem diese Buchform besser gefällt - Hier haben sich alle Geschichten dem Thema Horror gewidmet und spielen im Mittelalter. Aber so ähnlich wie die Zeitspanne so unterschiedlich sind die Storys: da taucht der Tod auf einem Schlachtfeld auf, Vampire lauern in Ruinen oder ein Dämon in Tiergestalt wohnt unerkannt in einem Schloss.

Unterschiedliches Grauen, unterschwelliges Gruseln und alles, was dazwischen passt, findet man in diesem Buch. Nicht alle Geschichten sind was Besonderes und nicht alle sind großartig, aber einige können mit den besten Kurzgeschichten bekannter Autoren mehr als mithalten.

https://youtu.be/fD5KMS1tvOI

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Zusätzliche Informationen

Tatjana Stöckler wurde am 23. August 1962 in Bremerhaven (Deutschland) geboren.

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